Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 43 (1938)
- Issue
- Heft 66 (19.8.1938)
- Date
- 1938-08-19
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
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Seite 2 JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 66, 19, VIII. 1938 Rechts und links von Arabien Wanderung «!stimmen würde. Nach den letzten eindeutigen Aeußerungen der maßgebenden englischen ^Politiker ist wohl nicht zu befürchten, daß England einen 801■ chen Plan auch nur in Erwägung zieht. England hat sowohl sein Festhalten an den seit zwanzig Jahren vertreteneri Prinzipien der Palästina-Politik in bezug auf das Jüdische Nation,־ilhtim mehrmals feierlich verkündet, als auch jn der Frage der jüdischen Auswanderung und der Notwendigkeit der Schaffung jüdischer Einwaiiderungsländer einen so entschiedenen Standpunkt eingenommen, daß eine Antastung der Einwanderung nach Palästina — eine der wenigen für die Juden verbleibenden Möglichkeiten — undenkbar erscheint. Wir zweifeln nicht, daß auch die amerikanische Oeffentlicbkcit. der die ״New York Times“ diese Nachricht vorsetzt, keinen Plan billigen wird, der die jüdische Einwanäerung nach Palästina abdrosselt. Die amerikanische Regierung und das amerikanische Volk haben gerade in letzter Zeit — wir erinnern nur au Evian — ihr Interesse an der jüdischen Wainlerungsnot bekundet, und man darf •wohl gerade in USA. Verständnis dafür erwarten, daß angesichts der gerade jetzt so augenfällig in Erscheinung tretenden Knappheit an Ein w a n d e r u n g s Visen nach den Vereinigten Staaten, für die die Quote nicht ausreicht, andere Einvandmingsmögliclikciten, auf die weite Kreise des jüdischen Volkes die größten Hoffnungen setzen, nicht verringert werden dürfen. Man darf annehmen, daß in einer solchen Frage die amerikanische Meinung auch in London in die Waagschale fallen diirfte. Es wäre auch noch zu prüfen, was das Wort ״als Basis für Verhandln:!je!r bedeutet, (iewili wäre zu wünschen, daß In dieser oder jener form, durch diese oder jene Vermittlung, Verband 1 u 11 g; c 11 zu Lehen Juden und Arabern angebahnt oder vieni:--u1׳i1. \״rl>1׳reitct werden. Es fragt sich, welche V e r ii ,1! 1״ (I hingst a k 1 ז k mau dabei eiiisdilagen will. Wenn beide '!eile 4!» Verham.l!1u1g-!u.-is mir darum einen extremen Standpunkt |!1u1-c:11:erei1, um dann im Laufe der Verhandlungen die Möglichkeit zu K<m/es-;״nc11 und schließlich zu einem Kompromiß zu haben, daun kiaiutc allmählich eine Klärung erfolgen. Im beut!,;ui Zeitpunkt aber, da eiie beiden Völker sich immer mehr .1:1-e;1m;H׳vrge!ebt haben und die Massen ohnedies zu e\tu!,.mtUdn11׳ Anschauungen neigen, könnte man auch der Auffassung sein, daß eine psychologische Abt 11 s f u 11 g v 0 r h e r g e ii e 11 und die Bereitschaft zu einem Kompromiß in irgendeiner Form schon vorher ausgedrückt werden mußte, sofern man zu einem Erfolg gelangen will. Denn die durch die iinnur\\.!liremle Betonung extremistischer Standpunkte entstandenen Denkarten können ein ernsthaftes Hindernis für jciie Ver-tainligung sein. Die arabischen Führer w ollen k e i!1 e V erst ,! n d i g u 11 g, aber das arabische Volk ist zweiielios durch den immerwährenden Kampf und durch die schweren Verluste, die cs erleidet, bereits erschöpft Und sehnt sieh nach Frieden. Der Friede■ ist zu erkaufen durch die — wenn auch nur faktische — Anerkennung der unumstößlichen T at s a c 11 e der jüdischen Existenz in Palästina und des Jüdischen N’ationalheims, das die Juden nicht mehr aufgeben werden. Wenn diese Anerkennung erfolgt ist, dürfte die Regelung praktischer Fragen keine unüberwindliche Schwierigkeit mehr bereiten; denn am Ende eines Weges der Verständigung steht der Ausblick auf eine Zeit des Aufschwunges und Wohlstandes, der sinnvollen kulturellen Reformen und der Landcserschließung, eine Zeit u 11 vergleich- 1 i c h e r Blüte der vereinigten Länder des Vorderen Orients, für die die arabische und die jüdische Nation (numerisch und räumlich wäre die arabische Nation dabei weit voran) ihre besten und behäbigsten Kräfte einsetzen könnten. Buchausstellung in Buenos Aires Buenos Aires, int August 1938. Die argentinische Zweigstelle des Jiddischen Wissenschaftliehen Instituts in Wilna veranstaltete in Buenos Aires eine jüdische B u c 11 - und Presseausstel 1 u n g, _ welche 50 Jahre argvnlini'ch-jiidische Kulturarbeit umfaßt. Die Aus- Stellung findet im ,,Indisch-Argentinischen Club“ statt und enthält folgende Abteilungen: 1. jüdische Kolonisation, 2. Briefe und Manuskripte von jüdischen Autoren. 3. Zionismus. 4. Jiidrsclie gesellschaftliche Institutionen. 5. Jüdisches Theater. 6. Schulen und Bibliotheken. 7. Argentinische Abteilung des ״JWO". 8. J in lisch e A; heiterhewegung. <). jüdischer Anteil an der Lamie.-poiitik. 10. Jüdische Presse in Argentinien in den letzten 50 Jahren; Zeitungen und Zeitschriften in jiddisch, hebräisch, deaif-ch, nis-isch und spanisch. 11. Jüdische Literatur (in jiddisch, hebräisch, spanisch) im selben Zeitabschnitt. 12. Abteilung Chile. Das Ausstellungsvcrzeichnis enthält 837 Nummern. Der Aus-tcllungs-aal ist voll von Besuchern; und doch kommen immer wieder neue Gäste hinzu: Alte argentinische Kolonisten mit sonntenerbrannten Gesichtern bleiben vor längstvergcsscnon und wie zu neuem Leben erwachten Zcitungen stehen. Die L'cberschriftcn erinnern sie an vergangene schwere, aber schöne Zeiten, als sie noch jung waren. Mosesvil, Santa Thoina, E:1tre K’ios und viele andere Kolonien leben wieder in ihrem alten Zustand auf. Selbst diese Pioniere der jüdischen Kolonisation in Argentinien sind erstaunt über das Heer der Zeitungsköpfe (nicht weniger als 170 jüdische Zeitungen und Zeitschriften sind in Argentinien in acn vergangenen 50 Jahren erschienen.) Nicht weniger staunen sie über die Anzahl jüdischer Bücher und Broschüren, welche in Argentinien erschienen. Wo hat die junge jüdische Gemein- Schaft die Zeit hergenommen, im Laufe von 50 Jahren knapp 500 Bücher zu schreiben? Moses Katz Nach Mitteilung des südafrikanischen Innenministers Stuttsfords sind im Jahre 1935 1059 Juden nach Südafrika eingewandert, im Jahre 1936 3330, im Jahre 1937 954, in den ersten sechs Monaten 1938 281. Der arabische Lebensraum ist eine wichtige ״Einfluß- Sphäre“ Englands. Dreiartig sind die Formen der Beziehungen Englands in Arabien: Fretmdsc haftsvertrag wie in Aegypten, Saudien und Irak, Schutzherrschaft wie in Kuwft und in den anderen Eingeborenensultanaten an der Ost- und an der Südküste Arabiens, die nach innen unabhängig sind, aber einen englischen Berater haben und mit keinen fremden Staaten Verträge schließen dürfen, und schließlich, in einem winzig kleinen Teil der Halbinsel, die direkte Herrschaft, wie in der Kolonie Aden und in den darangrenzenden ״sieben Schutzcmiraten“. Selbstverständlich ist auch Arabien in der Politik keine statische Angelegenheit, sondern ein dynamisches Problem, das laufend Forinvcränderungen unterworfen ist. Fast gleichzeitig kam es au der rechten wie an der linken Flanke dieser Einflußsphäre zu derartigen Formveränderungen, die in ihren Ergebnissen den englischen Einfluß stärken können, wiewohl sie gleichzeitig einen Sieg der beiden Staaten darstellt. Der ägyptische Vertrag Der ägyptische Ministerpräsident Mcbtned Mahmud Pascha ist mit großem Erfolg aus London heinigekehrt. Er hat es erreicht, dal) die Beteiligung Aegyptens an den Ausgaben für die englischen Kasernenbauten am Suezkanal von 75 auf 50 tv» herabgesetzt und daß die Beteiligung Aegyptens an den Auslagen für die Verteidigung des Sudan vom Jahre 1940 au völlig aufhüren werden. Nicht so erfolgreich war er bisnun in den Verhandlungen mit den Textilbaronen von I.ancashirc, die darauf beharren, daß die neuen Schutzzölle Aegyptens auf Textilwaren wieder herabgesetzt werden. Wenn auch Aegypten behauptet, daß diese Zölle gegen Japan gerichtet seien, gibt Lancashire dennoch nicht nach und weist darauf hin, daß England der größte Baumvvollabnehmer Aegvptens und daß der Textiliniport aus England infolge der Zollerhebung um rund 70 Ko gefallen sei. Trotzdem aber ist es sicher, daß in den nächsten Monaten auch hier ein Ausgleich gefunden werden wird, der Aegyptens Zufriedenheit und Englands Stellung in Aegypten weiter festigt. Ende der Feudalherrschaft Fast zur gleichen Zeit kam cs an der östlichen Flanke zu einer wichtigen Aenderung. Das Emirat Kuwet am Persischen Golf, seit 1013 englischer Schutzstaat, ist ökonomisch durchaus nicht ergiebig. Seine Hauptproduktion, die Perifischerei, ist infolge der Weltkrise und infolge der Konkurrenz japanischer Pcrlzüchtcreicn derart gesunken, daß heute statt 700 nur mehr kaum 300 Pcrlfischcrschiffe aus- Aus der Wirtschaft Die Firma A. W. Altmann, Putzwollfabrik, Bautzen, ist in arischen Besitz übergegangen. — Das Centralkaufhaus Inh. f. Cohn Bautzen ist in arischen Besitz übergegangen. — Das Görlit/er Schuhhaus, Inh. A. Jacobsohn, Bautzen, ist von der Firma Wcgener erworben. — Die Firma Kurzwaren en gros Sabbat in Bautzen ist in arischen Besitz überegangen. — Die Altmaterialienhandlung S. Sussmann in autzen ist von R. Steglich erworben worden. — Die Hartpappenfabrik Neudorf an der Spree ist von dein Direktor der Waggonfabrik Bautzen, Reicherdt, erworben worden. Die Tuchgroßhandlung L. Oppenheimer Söhne, Nürnborg, i-st in arischen Besitz übergegangen. — Alleiniger persönlich haftender Gesellschadter der Mechanischen Näh- Seidenfabrik Eduard Kupfer in Ansbach (Bayern) ist jetzt Dr. Reinhold Lutz. — Der Schuhpalast Hermes in Wien nebst Filialgcschiiften ist in arischen Besitz übergegangen. — Die Sport-, Berg- und Wanderschuhfabrik Eisitig & Astruck in München ist in arischen Besitz übergegangen. •— Die Vereinigte Herren- und Sport-Kleiderfabrikation Ci. tri. b. H. ft Co,, Berlin, ist in arischen Besitz iibergegangen. Die Firma lautet jetzt Vereinigte Herren- und Sport-KIeiderfahrikation Werth & Co. Kommanditgesellschaft. — Die Textilgroßliandlumg Ernst Weil, München, wird unter der Firma Richard Günther vorm. Ernst Weil als arisches Großhandelsunternehmen wei- Briefmarken Fritz Lewin lützowstr. 91A - Katalog• n u •rachlantn —- tergeführt. — Die Firma Sicherstem & Schybildki, Herrenbckleidungsfabrik, Berlin, ist in arischen Besitz übergegangen. ~- Bei der Firma Damen-Modehaus ״Stein im Hofe“ GmbH., Berlin, ist Walter Silberstein nicht mehr Geschäftsführer. — Die Firma Gebr. Feldberg, Fachgeschäft für Pamenmäntcl und Kostüme, Hamburg, ist am 16. August in arischen Besitz übergeleitet worden. Die Firma wird unter ״Eichmeyer_ fr Co. Kommanditgesellschaft“ weitergeführt. — .Der Betrieb der Firma Hermanns fr Froitzheim, Berlin, ist von den Inhabern zum Zwecke der Arisierung unter die Treuhand- Schaft des beratenden Volkswirts und Treuhänders Curt Müllihausen, Berlin, gestellt worden. — Die Firma Heinrich Bukofzer, Fabrikation von Kleidern und Blusen, Berlin, ist in arischen Besitz übergegangen. Zionistische Arbeit in der Schweiz. Nachdem bereits vor einigen Wochen die Galilaktion des KKL mit einem ertreulichen Gesamtergebnis abgeschlossen werden konnte, wird in diesen Tagen mit einer durch die Ferien, bedingten Verspätung die Aktion für den Mifde-Zioni in Angriff genommen. Zur Propagierung dieser Aktion diente ein gutbesuchter Vortragsabend der Zionistischen Ortsgruppe Zürich, bei dem Richard Lichthcim (Jerusalem) zum Thema ״Die Lage der Judcnheit und das jüdische Palästina“ sprach. fahren. Dennoch aber ist der Platz für England von überragender Wichtigkeit, weil sein Flughafen die Ostküste Arabiens kontrolliert und weil er ungemein ergiebige Erdöl- Vorkommen besitzt. Seit Jahren nun bemüht sich der Irak, dieses Fürstentum sich anzugliedern. Dieser dem panarabischen Plan entsprechende Wunsch aber stößt aus naheliegenden Gründen auf die Abneigung Englands. Es ist also verständlich, daß die Bestrebungen der Jugend von Kuwet, die Regierungsform des Landes zu ändern, von England durchaus nicht gehindert werden, da auf diese Weise eine partikularistisch-nationale Strö- ־mutig gestärkt wird, die gegen den Anschluß an den Irak ist. Bis nun regierte der Fürst von Kuwet nicht anders wie einer seiner Vorfahren vor fünfhundert Jahren, als Gesetzgeber, 1 ZIGARREN WOIF ■ U! Frankfurt a. M.a teil 49 1 - 0ro•- und Kltlnvurkciuf• Versand ab SM. 20.- frei Haus;fei Exekutive und Richter. Nicht anders als die andern Herrscher an der Küste Arabiens. Dieser mit modernen KrUgsgeräten und Radiostationen nicht mehr gut zu vereinbarende Zustand wurde nun — mit sanfter Unterstützung durch den englischen Residenten — ohne Blutvergießen beendet und Kuwet hat, zum Mißvergnügen gewisser irakischer Kreise, einen konstitutionell, das heißt mit einem gesetzgebenden Rat regierenden Herrscher. Es ist klar, daß über kurz oder lang auch die andern Randstaaten Arabiens diesem Beispiel folgen werden. Es werden rings um Arabien ״Parlamente“ entsiehen. die Gesetze beschließen, welche im Interesse ihrer Länder sind. Es liegt auch im Interesse Englands, seine Schutzstaatm in einem Zustand zu erhalten, der den Zielen des British Empire nicht widerspricht. Diesem Ziel aller hritischen Politik, das sich trotz radikaler Aenderung der Welt, itnation seit den Tagen der Großen Victoria nicht änderte, diente — unbewußt — der Feudalismus, solange er an der Zeit war, wie ilnu morgen der Konstitutionalisnius dienen wird, gleichgültig ob es sich um Schutzstaaten, um Vertragsfreunde oder aber um das Mandatsland Palästina handelt. Die Erkenntnis, daß England keine andere als englische Empire-Politik macht, kann manche Enttäuschung und ungemein viele zwecklose politische Anstrengungen verhindern. Die Popularisierung dieser Erkenntnis würde, zum Beispiel, auch in Palästina viel dazu beitragen, die letzten Endes sinnlose agressive Dynamik zu beenden. M. Y. B e n ־ g a v r i e 1, Jerusalem Ein föderatives Grofl-Syrien? Ein Vorschlag Sir Arnold Wilsons Sir Arnold Wilson, der zu den besonders erfahrenen Orientkennern in England gehört und schon öfter auch im Zusammenhang mit Palästinafragen das Wort ergriffen hat, tritt in einer Zuschrift an die ״Times“ vom 15. August für eine völlige Neuordnung der politischen Verhältnisse in Syrien und Palästina ein. Sir Arnold hält die Aus sontlerung Palästinas aus dem größeren gesamtsyrisehen Komplex für einen Felder und ein Unrecht; keine grundsätzliche Ueberzeugung habe die ״Teilung Syriens“ verlangt, sondern nur ein politisches Bedürfnis, dessen Enfiillung 1916 den Alliierten zweckmäßig schien. Die gemeinsame französisch-englische Deklaration vom 8. November 1918 hat deutlich erklärt, daß die künftigen Regierungen in Syrien und im Irak ihre Autorität aus der Willensäußerung und der freieif Wahl der eingeborenen Bevölkerungen herleiten sollten, und daß die Errichtung solcher Regierungen von England und Frankreich ermutigt und unterstützt werden sollte. In diesem Geiste sollte England sich nunmehr1 bemühen, gemeinsam mit Frankreich eine Gerter a 1 b er e i n ig u n g zustande zu bringen, die Syrien a׳l* Ganzes umfassen solle, einschließlich Palästinas, das politisch immer ein Teil von Syrien war und! geographisch immer zu ihm gehören muß. ״Frankreich möchte sich mancher seiner dortigen Ver« pfiiclitungen in Ehren entledigen; wir ebenfalls. Unsere Vtr• iegenheiten wie unsere Verantwortungen sind gegenseitig und in hohem Maße gleichen Ursprungs. In einem föd'erativen Syrien, das von den Grenzen der Türkei! Ms nach Aegypten reicht, würde Raum für drei arabische Staaten, einen Christen- und einen Judenstaat, die jeder inner* halb seiner eigenen Grenzen autonom sein würden. Die Araber würden sich des politischen Uebergewfchtes im Zentrum erfreuen, die Christen und Juden in den arabischen Staaten Autonomie genießen, vielleicht unter gemeinsamer englisch-französischer Garantie.“ Sir Arnold unterschätzt nicht die Schwierigkeiten der Durchführung eines Planes, deti er selbst eine ״radikale Abwendung von der gegenwärtigen englisch-französischen Politik“ nennt. Er ist jedoch der Meinung, daß er auch in Aegypten und Arabien sehr begrüßt werden würde. Seine hauptsächliche Rechtfertigung sucht der Vorschlag in den natürlichen Gegebenheiten der Geographie, deren Nichtbeachtung der gegenwärtigen Politik nur kurzlebige Erfolge einbringen werde. Verantwortlicher Redakteur: Dr. Robert W e 1 t s c h, Berlin-Charl. 9 fauch verantwörtlich für die Aufnahme von Bildern). Stellvertreter: Kurt L o c w e n s t e i n, Berlin \V 15. Anzcigenleiter und verantwortlieh für den Inhalt der Anzeigen: P.rich Liepraann, Berlin W15. Gültig Anzeigen-Prcislüte 5 vom 1. April 1938. Verlag und Anzeigcnverwalmng: Jüdische Rundschau. Berlin W 15, Meinckestr. 10. D.A. 11/1038: 26 045. — Druck: Siegfried Scholem, Berlin-Schöneberg. AUSRÜSTUNG FÜR PALÄSTINA und ÜBERSEE Bekleidung, Hausrat und Einrichtungsgegenstände Matten8ichere Tropensdiränke sowie verchromte Bett stellen, elektr. Geräte u, viele Spezialarlikel in reichhaltiger Auswahl ca. 85 uni U5 Liter Inhalt, Vorführung in der Wirtschaftswaren- Abteilung im IL Stock GEGRÜNDET t8!5 SPANDAUER STR, י KONIGSTR. BERLIN CZ Tropen- Kühlschränke Verlangen Sie die ßr den Überseediennt besonders gesAulien Verkaufskräfte, SAriftUAe Anfragen an die Übersee-Abteilung. Telefon. Verabredung 52 00 it