Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 43 (1938)
- Issue
- Heft 65 (16.8.1938)
- Date
- 1938-08-16
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
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JÜDISCHE RUNDSCHAU PALÄSTINA-BLATT Nr. 65, 16. AUGUST 1938 MacDonald und MacMichael Der Besuch des Kolonialministers und Rede des High Commissioners Von unserem p al 8 8 tl n e n 8 i sc h e n Korrespondenten gl., Haifa, 0. August 1938 Dl« große Ueberraschung Die Uebcrraschung, uie sich der gesamten paliistinensisehen Bevölkerung bemächtigte, als sie durch eine Radiomcldung vorgestern abend von dem absolut geheim gehaltonen Besuch des Kolcmialministers MacDonald im Lande erfuhr, von seinen ausführlichen Beratungen mit dem Oberkommissariat und den obersten Militärs, seinem Besuch in Jerusalem und Umgebung, seinen Flügen über Sainaria und Galiläa, ist schwer zu beschreiben. Es gibt in der Regel bei solchen unvorhergesehenen Ereignissen Leute, die erklären, auch jetzt alles voraus gewußt zu haben. Dieses Mal fehlten sic völlig. Es ist ein starkes Zeichen für die Labilität der öffentliehen Meinung in Palästina, daß das Prestige der Engländer, das in letzter Zeit bei vielen stark gelitten hatte, durch dieses eine so ungewöhnlich gut organisierte Ereignis mit einem Schlage erheblich stieg. Als sachlicher Gehalt dieser Tage ergab sich die Ansicht, daß die Dinge in London und damit in Jerusalem sich rascher zu bewegen beginnen, daß London endlich auch zu der IJeberzeugtmg gekommen ist, daß eine Auf- Schiebungstaktik keinerlei Vorteile, dafür schwere Gefahren mit sich bringt, daß die Regierung sich für die letzte Ent- Scheidung in der Palästinafrage vorbereitet. Mit der stärksten Anteilnahme wurde die Radiorede des High Comniissioner erwartet. ginn des Winters geben, zerstreuen diese Angst. Worauf iS jotr* ankommt, ist, wie in der Radiorede verkündet, düse wenigen Monate weniger gespannt, weniger voll von Leiden und Gewalttaten zu machen. Entführung ln Tel Awlw In früheren Stadien der Unruhen, noch vor sechs Wochen oder zwei Monaten, hatten wir sicher sein können, daß die Jude n ohne jede Ausnahme diesem Aufruf zum frieden geschlossen folgen würden. Leider hat sich die Situation in dieser Hinsicht seitdem in gewissem Ausmaß geändert. Von der ,,Hawlaga“, die Racheakte an unschuldigen Arabern ablehnte, sind wir heute zu Verhältnissen gelangt, wo manche Vorgänge die Vermutung eines inneren jüdischen Terrors entstellen lassen. Sollte sich diese Vermutung bestätigen, dann würde zu unserer Verteidigung nach außen die weitere schwierige Aufgabe hinzutreten, sofort im Innern Ordnng zu schaffen, In TclAwiw, der für ihre Sicherheit so berühmten Stadt, wurde vor einer Woche ein junger Beamter der Stadtverwaltung, Sacharia Kikajon, entführt. Er kehrte erst gestern zurück und die Polizei ist dabei, die Einzelheiten des Vorbrcchens aufzuklären. Was bisher davon bekannt ist, erinnert an Unternehmungen, wie sie nur von einer völlig bedenkenlosen, eng zusammengeschlosseneii Organisation ausgeführt werden können. Entführung in der Nacht ini Aut״ aus einer der Hauptstraßen der Stadt, Ueberwältigung eines ahnungslosen Opfers, das sich plötzlich an Händen und Füßen gefesselt, mit verbundenen Augen und verschlossenem Munde in einem schnell fahrenden Auto findet, mehrmalige Ueberführung des Opfers von einem Punkt zum andern, wobei er die Gesichter seiner Wärter nie zu Gesicht bekommt, acht Tage mit geschlossenen Augen verlebt und schließlich seine ״Befreiung" an der Straße Tel Awiw—Petach Tikwa — das ist ungefähr der Umriß dieser Entführung. Was können die Motive zu einem solchen Verbrechen sein? Offensichtlich in der gegenwärtigen Situation im Lande zwei: entweder ist der Mann durch irgendwelche Umstande zum Mitwisser von Tat- Sachen geworden, wodurch er anderen gefährlich werden kamt, oder er dient als Geisel für eine andere Person. Man glaubt im Lande, daß beide Motive bei dem Verbrechen mitwirkteu. Ein Jude, der eines Terroraktes verdächtig war, wurde während derselben Zeit von einer jüdischen Menge gefaßt. Es wird jetzt vermutlich jeder Tag neue Einzelheiten in dieser sensationellen Affaire bringen. Aber was soll werden, wenn die Juden sich unter sich — in Tel Awiw! — nicht mehr sicher fühlen, wenn sie :hre Aufmerksamkeit nicht nur auf die Wacht nach außen, sondern auch nach innen zu wenden haben? Es ist leider so weit gekommen, daß der Aufruf des High Commissioners sich nicht nur an die Araber, sondern auch an eine bestimmte Gruppe unter den Juden wenden muß. Es ist ein großer Trost in der heutigen Situation, daß alle verantwortlichen Stellen, der größte Teil des Jischuw von Herzen daran mitarbeiteu werden, diesen Frieden durch Wacht nach An den mul Diszi- Pün im Inner n zu sichern. Aber der Kampf um den f rieden bat nur dann Aussicht auf Erfolg, wenn die Juden selbst ihren klaren Kopf behalten, sieh nicht von Begriffen von falscher Solidarität verfuhren bissen. Aufruf zum Frieden Eine Rede des jetzigen High Comniissioner, auch von nur drei Minuten Dauer wie die gestrige, ist etwas für Palästina absolut u n g c w ähnliches. Der gegenwärtige High Commissioner ist dem Publikum im Lande bisher eine fast unbekannte Figur, und eine der berechtigten Beschwerden der letzten Zeit lautete dahin, daß in einer so komplizierten Periode wie der heutigen ein Kontakt zwischen dem Oberkommissariat und der Bevölkerung dringender wäre als je und der politisch leitende Einfluß von der höchsten Stelle im Lande überhaupt nicht!1 spüren wäre. In englischen führenden Kreisen muß man diesen Mangel schwer empfunden haben und der Kolonialminister, der nach einer Beratung mit dem Premier in Palästina anlangte, uni die Situation gründlich zu besprechen, hinterließ uns nicht nur ein kurzes Communique über seine Beratungen mit der Regierung, sondern auch die Aussicht auf die mit solcher Spannung erwartete Radiorede Sir Harolds. Es mußte von Anbeginn klar sein, daß man in dieser Rede keine prinzipiellen politischen E r k 1 ä - rungen zu erwarten hatte. Die!Commission ist gerade auf dem Wege von Palästina nach England, eine prinzipielle Entscheidung wird der Londoner Regierung erst nach Vorlegung ihres Berichtes möglich sein. Die Rede von Sir Harold MacMichael war nichtsdestoweniger ein Ereignis von holier politischer Bedeutung. Die in durchaus unzweideutigen Worten gehaltene Erklärung, daß die Regierung sich unter keinen Umständen dem Terror beugen werde, muß unter den heutigen Verhältnissen als eine neue Verpilichtung der Regierung, vor der Gewalt nicht den Rückzug anzutreten, ermunternd sein für alle, die die Befriedung des Landes als das nächste und wichtigste Ziel der Politik ansehen. In letzter Zeit drängte sich bei der dauernd steigcnclen Verwirrung immer mehr die Frage auf, ob es nicht eine Möglichkeit gäbe, sich mit einem gemeinsamen Aufruf an die Juden und die Araber zu wenden, dem Blutvergießen ein Ende zu machen. Es war jedoch deutlief], daß inan schwer eine einflußreiche, auf die Juden und wenigstens einen Teil der Araber einwirkendc Instanz finden könnte, um einen solchen Appell hinauszusendeii. Die Regierung ist die gegebene Instanz für einen derartigen Aufruf, wie er gestern vom High Comniissioner mit eindringlicher Kürze erging. Die Auf nähme der Radiorede ist dementsprechend auch in der jüdischen Presse sehr positiv. Nicht mir der Aufruf zum Beenden der Gewaltakte wird begrüßt, sondern auch die Ankündigung, daß!10dl ,,einige Monate“ bis zur Entscheidung über die Palästinafrage vergehen werden. Es waren bereits Befürchtungen laut geworden, daß wir wieder mit einem längeren Aufschub zu rechnen hätten und die Feststellung Sir Harolds, die Hoffnung auf Klärung zu Be- Der Bankraub in Nablus Wie bereits in der vorigen Ausgabe berichtet, unternahmen arabische Terroristen einen verwegenen Raubüberfall auf die Filiale der Barclays Bank in Nablus. Die dabei von ihnen angewandten Methoden erinnern an amerikanische Gangstermethoden. Eine Gruppe von zwölf arabischen Terroristen erschien gegen 12 % י Uhr vormittags vor der Bank in Nablus, postierte Abteilung von je fünf Mann an beiden Enden der Straße und hielt den gesamten Verkehr auf. Ein Auto fuhr zur gleichen Zeit an der Hintertür der Bank vor, und zwei Terroristen drangen in die Bank ein, hielten den Kassierer mit ihren Revolvern in Schach und forderten die Auslieferung der Kasse. Der Kassierer wurde von ihnen gezwungen, dem Befehl nachzukommen, und händigte ihnen 6000 L aus. Die Terroristen verließen darauf die Bank, bestiegen das Auto und entkamen. Die arabische Bevölkerung von Nablus wurde von einer Panik ergriffen. Die Ladenbesit/er schlossen die Geschäfte und flüchteten in ihre Wohnungen. Britische Truppen kreisten sogleich die Stadt ein und begannen mit der Suche nach den Terrofisten. Sie entdeckten ein geheimes Waffcnlagcr, vier Araber wurden verhaftet. Wie hierzu weiter gemeldet wird, soll der Ucbcrfall auf die Bank von einer Konferenz der Führer der arabischen Terroristen aus dein ganzen Lande beschlossen worden sein. Die Konferenz wurde in dem Dorf Sila in der Nähe von Dschenin abgehalten. Hierbei wurde die schwere finan/clle Lage der Terroristen besprochen, uml die Konferenz beschloß, 25 000 aufzubringen, — wohl auf die nun zunächst in Nablus mit Erfolg erprobte Weise. Tegart-Wall fertiggestellt Jerusalem, 1 ■t. August (Palcor). Der ״Tegart-Wall“ an der Nordgrenze, der sieh über eine Strecke von HMI Kilometern zwischen Ras el Naktira bis zum Kinercth-Sce ausdehnt, ist jetzt fertiggcstellt worden. Die Konstruktion wurde in drei Monaten für eine Summe von £ 1 00(10 0 von jüdischen Arbeitern ausgeführt. Die Solei Boneh beschäftigte ungefähr!000 jüdische Arbeiter aus allen Arbeiter- Organisationen. Der Wall wird jetzt von besonderen jüdischen Polizeiabteilungen, insgesamt 200 Ghaffirim, bewacht. Der Zaun führt durch die Hügel von Galiläa, also meist durch arabisches Gebiet, in dem die Terroristen noch bis vor kurzem sehr eifrig tätig waren, und dient als eine Barrikade gegen den Einfall von Terroristen aus Syrien und Libanon und gegen Waffcnschimiggel. Versuche, den Zaun 7.11 überschreiten, werden von den Terroristen in Zukunft teuer bezahlt werden müssen, da an der ganzen Strecke Fallen mit Sprengstoffen gelegt sind und außerdem besondere Polizeistationen mit automatischen Vorrichtungen mit .Maschinengewehren und Scheinwerfern errichtet worden sind. Bis jetzt ist lu’i Angriffen auf den /.rinn ein jüdischerGhaffir getötet w־orden, während in den verschiedenen Gefechten mit Ghaffirim 23 Personen ums Lehen kamen und viele verwundet wurden. .׳i-Experten bereits wahrend seiner wird! Der Wert des ״Tegart-Zauns", einer auf eine Anregung regart beruhenden Versehanzung, ist Errichtung umstritten worden. Es -;;r,.... ob diese Einrichtung ihren Zweck erfüllt und das Eindringen von Terroristen über die Nordgrenze verhindert. Nach Meinung der Behörden würde dadurch die Bekämpfung des Terrors im Innern des Landes wesentlieh erleichtert werden. Die völlige Niederwerfung des Terrors nach Säuberung der Schlupfwinkel im Lande (besonders um Nabhis-Tulkcrem) wäre dann nur eine Frage der Zeit. Kampf bei Ramath Hakowesch J c r u s a 1 c m, 9. August. (Palcor.) In der Nähe der jitdisehen Siedlung Ramath Hakowesch im Scharontal fand heute nachmittag ein Gefecht zwischen jüdischen Hilfs- Polizisten, die von Militär verstärkt wurden, und ungefähr 100 Terroristen statt. Der Kampf begann, als die jüdischen Ghaffirim in der Nähe der Siedlung verdächtige Erscheinungen bemerkten und Truppen benachrichtigten. Es wird angenominell, daß die Terroristen Verluste erlitten, da gesehen wurde, wie sie einige ihrer Leute forttrugen. Vier Terroristen wurden gefangen genomenm. Die jüdischen Ghaffirim ernteteil für ihr entschlossenes und tapferes Vorgehen bei dem Kampf das Lob der Offiziere. Jerusalem, 10. August. (Palcor.) Zwei britische Soldaten wurden gestern Nacht, als eine Landmine unter einem Militär-Lastwagen in der Nähe von Dschenin explodierte, leicht verletzt. Ein jüdischer Omnibus-Chauffeur wurde heute in der Jerusalemer Altstadt durch Schüsse verwundet. Das neue Orangeripackhaus in Chcdcra wurde von Arabern angezündet und niedergebrannt. Der Schaden wird auf £ 3000 geschätzt. Zwei Juden erschossen J er ul cm, 11. August. (Palcor.) Der 19jährige Joseph Israeli wurde heilte morgen auf dem Marktplatz in Jaffa angeschossen und schwer verwundet. Auf den 22jährigen Mosche Rosenfeld wurden beute morgen im Zentrum von Haifa von ein ein Araber Schüsse abgefeuert, die ihn schwer verletzten. Israeli ist später seinen Verletzungen erlegen. Der Gemüsehändler Isaak Misrachi wurde heute morgen in der Nähe des Hotels Fast im Zentrum von Jcrusalem erschossen. Eine Entführung Jehoschua Dubno, Vorarbeiter bei der Regierungsabteilung für (}öffentliche Arbeiten, wurde heute von beivaffneten Arabern entführt. Dubno war mit einer kleinen Gruppe von Arbeitern mit dem Ausbesserii der Scharon- Chaussee beschäftigt, als die Araber in einem Auto neben ihnen hielten und Dubno mit Gewalt hineinzogen. Jüdische Hilfspolizisten haben die Verfolgung aufgenommen. 1111 Zusammenhang mit eirer Waffensuche, die in der Nähe von Dschenin vorgenommen wurde, sind 100 Araber verhaftet w'orden. 111 einem Dorf bei Ramie 11, wo Spreng- Stoffe und Munition entdeckt wurden, sind vier Araber in Haft genommen worden. Eine Militärpatrouille, die in ihr bei Nablus gelegenes Lager zurückkehrte, wurde von Arabern angegriffen. Die Soldaten erwiderten das Feuer, wobei ein Terrorist getötet und zwei verwundet wurden. In der Nähe von Nablus fand ein großes Gefecht zwischen arabischen Terroristen und britischen Truppen statt. Die Araber standen unter dem Befehl von Abdul Raliim Haj Ibrahim. U. a. wurde der Sohn des arabischen Dichters Bustbani getötet. Seine Beisetzung fand in Nablus statt, wo die Läden während des Begräbnisses geschlossen waren. Oberrabbiner Dr. Hcrtzog sowie die Rabbiner A m i c 1, IJziel, Markus (Haifa) und Katz (Petach Tikwa) wurden heute mittag vorn Oberkommissar empfangen, mit dem sie die Sicherhcitslage besprachen. Zahlreiche Gefechte Jerusalem, 12. August. (Palcor.) Auf eine Gruppe jüdischer Hilfspolizisten und Wächter wurde bei Chedera heute morgen ein Angriff verübt. Die Ghaffirim schlugen die Terroristen unter Zufügung von Verlusten zurück. Der 2!jährige David E 1 i a 11 11 aus Tel Awiw wurde verletzt. Er ist spater g e s t o 1׳ h e 11. Der fasenbahn-Signalposten B i 11 i r bei Jerusalem sogest1dertHa| t’110' '1;ף- "וי' vo״ fechovoth wurden Eine Militärpatrouille stieß gestern n.ielit in der Nähe von Chittin auf Terroristen. Es kam zu ein! 111 Kampf, in dem vier Terroristen getötet und mehrere Gewehre von den Soldaten beschlagnahmt wurden.!)" ehemalige Regicrmigsbcamte Ra sum al-Khaldi, war, ist nach Amman verbannt worden. Weitere Jüdische Tote rusalem, 13. August. (Palcor) Heute mc ו der Nahe liegenden arabiselien Plantagt ’Ljnaffaraus abgegeben. Ein Pati 1 Ree am 11;11 J a f f n Abufaris^ . .. . verletzt. Abufans wurde bei einem lieberfall vor einigen Wochen beeits verwundet. Ein Araber, der heute in Jaffa auf der Straße auf einen voriiberfah reuden arabiselien Motorradfahrer schoß und ihn verwundete, wurde von der arabischen Menge aut der Straße verfolgt und gefangen genommen. Der Angreifer machte einen Fluchtversuch und warf zwei Revolver ins Meer, wurde jedoch wieder gefangen und im Besitz von Munition geftinden. Der Terrorist stammt aus dem Dorf A/zoun bei Ttdkerem. Der 32jährige Benjamin B a h a j o f f, seine 28jährige Frau Zwija und ihre 7jährige Tochter Offra wurden heute nachmittag, als sie in der Nähe von Petach Tikwa Rad fuhren, von Arabern aus dem Hinterhalt überfallen. Benjamin Babajoff wurde von einer Kugel ins Herz getroffen und getötet, seine Frau wurde durch einen Schuß in den Kopt getötet, während ifire Tochter, die auf der Lenkstange ihres Vaters Rad saß, schwer verwundet wurde. Der Ucbcrfall wurde ungefähr HX) m von der Kolonie entfernt verübt. Vier Araber wurden von der Polizei fest genommen. Jerusalem, IT, August. (Palcor.) Der 21jährige Abraharn F r i d m a n n wurde heute s e 11 w c r v e r w 11 n d e t, und der 20jäl1rigc Mcir M i z r a c h i erlitt leichte Verletzungen, als sie beim Betreten der arabischen Steinbrüche in der Nähe von Motza, wo sie Material holen wollten, beschossen wurden. Eine Militärpatrouille verfolgte heute eine arabische Taxe von Bethlehem bis zum Jaffator in Jerusalem, wo es ihr gelang, das Auto anzuhalte14 .״ Mauserpistolen wurden in dem Wagen gefunden, sowie eine Quantität .Munition; zwei Araber in dem Taxi wurden verhaftet. Der W achtmeister Ibrahim Tarnimi, der vorige Woche verschleppt worden war und wieder zurückkehrte, ist heute in Nablus erschossen worden. Die jüdische Siedlung Scliimrun in den Hügeln von Nazareth, die von der zweiten Generation aus N'altalal errichtet worden ist, wurde gestern nacht von allen Seiten aus angegriffen. Die Ghaffirim der Siedlung erwiderten den Angriff, und nach langem Kampf gelang cs ihnen, die Terroristen