Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 43 (1938)
- Issue
- Heft 63 (9.8.1938)
- Date
- 1938-08-09
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
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Nr. 63, 9. VIII. 1938 JÜDISCHE RUNDSCHAU Seife 7 ■agSE^JiidiMhrr *VERGANGENHEIT XXX. Mose Chajim Luzzatto Krise des Rabblnismus. Hie durch die sabbatianische Bewegung eingeleitete Krise des mittelalterlichen Rabbinismus erreichte ihren Gipfel um die Mitte des 18. Jahrhundert«. Ein Symptom des weit fortgeschrittenen inneren Zerfalls war der nt dieser Zeit angebrochene ,,Amulettenstreit“ zwischen dem hervorragenden Prager Rabbiner und Kabbalisten Jonathan Ey beschütz (1690—1767) und dem erbitterten Gegner der messianischen Mystik Jakob Emden aus Altona (1697—1776), ein Streit, der die ganze Judenheit tief aufwiihlte und beide Parteien in gleichem Maße zermürbte. Dem Rabbinismus wie dem Mystiz'smus erstand bald ein neuer, beiden Richtungen gleich gefährlicher Gegner: der Geist der Aufklärung, der bereits hier und d« die Schranken des abgeschlossenen traditionell-jüdischen Lebensbezirks zu durchbrechen begann. Dl• jüdische Kultur In Italien• Am Ausgang des jüdischen Spätmittelalters war Italien das einzige Land, in dem der lebendige Kontakt zwischen der jüdischen und der allgemeinen weltlichen Kultur durch Jahrhundert« hindurch erhalten blieb. Die Renaissance fand 111er starken Widerfiall auch innerhalb der Mauern der Ghettz. Juden schrieben in italienischer Sprache, und die Ideen des Humanismus drangen in die jüdische apologetische Literatur und in die hebräische Dichtung ein (Leone Ebreo, Osarja de Rossi, Leon Modena, Simcha Luzzatto u. a.). Zugleich war Italien eine der Hauptstätten der geistigen Kämpfe 1'iti Judentum. Die italyenische Judenheit bildete geographisch wie geistesgeschichtlich die Brücke zwischen dem jüdischen Orient und dem Okzident. Hier kamen der sefardische und der aschkenasische Kulturtypus in engste Berührung miteinander. Hier fiel die Saat der spanischen und palästinensischen Mystiker auf fruchtbaren Boden und breiteten sich zuerst die Lehren des Sohar und des Isaak Lurja aus, um sich dann in alle Teile der «uropäischen Judenheit einen Weg zu bahnen, ParSCnllcIikalt. Ein Produkt der reichen italienischjüdischen Kultur war die eigenartige Gestalt des Mose Chajim Luzzatto (1707—1747), der die tiefe religiöse Bewegtheit dieser Abschlußepoche am reinsten verkörperte und zugleich den Beginn eines neuen Zeitalters verkündete. In der Wesensart dieses Dichters und Mystikers verschmolz das religiöschristliche Pathos des Judentums mit dem metaphysischästhetischen Wcltgefühl der Renaissanceepoche, Seine dichterische Phantasie war von einer tieferen Gedankensymbolik durchdrungen, sein Denken von einem Streben nach einer höheren göttlichen Harmonie getragen. Mit Recht wurde bemerkt, daß Luzzatto an Jehuda Halevi erinnere: als ob die Seele des größten Dichters des Mittelalters am Vorabend der Neuzeit wieder auferstanden wäre (Graetz). Beiden war der heiße Messiasglaube, beiden die Zionsliebe und die seelische Verbundenheit mit Urquellen jüdischer Frömmigkeit gemeinsam. Laban. In Padua als Sohn eines reichen Seidenhändlers geboren, erhielt Luzzatto eine vielseitige jüdische und allgemeine Bildung. Bereits im Jünglingsalter beherrschte er die hebräische lateinische und italienische Sprache und verfaßte formvollendete Dichtungen in einem klassischen Hebräisch. Früh geriet er in den Bann der lurjanischen Kabbala, die seiner lebhaften Einbildungskraft reiche Nahrung und seinem religiös-metaphysischen Trieb Richtung gab. Wie viele andere Mystiker glaubte er mit einem himmlischen Künder in Verbindung zu stehen und Stimmen heiliger Männer aus früherer Zeit in seinem Innern zu vernehmen. Die ihm zuteil gewordenen Offenbarungen legteer in kabbalistischen Schriften — z. T. in aramäischer Sprache (der Sprache des ״Sohar“) nieder. Er wurde daher der Neigung zur messianischen Schwärmerei verdächtigt, von den Rabbinern verfolgt und schließlich in Venedig förmlich mit dem Bann belegt (1734). Luzzatto verließ seine Heimat und ging über Deutschland nach Amsterdam, wo er — von der sefardischen Gemeinde in Ehren aufgenommen — als Lehrer, Diamantensclileifer und Leiter eines Talrnndlehrbauses seinen Lebensunterhalt verdiente. Er fühlte sich aber mit unwiderstehlicher Gewalt — gleich seinem Vorgänger und Vorbild Jehuda Halevi — nach dem Heiligen Lande hingezogen und beschloß, nach der Vollendung seines vierzigsten Lebensjahres dorthin auszuwandern. Nach seiner Ankunft im Lande fiel er, zusammen mit seiner Familie, einer Seuche zum Opfer. Werk und Wirkung. Außer ethischen und kahbalistisehen Schriften (von denen nur ein kleiner Teil erhalten ist) hat Luzzatto allegorisch-dramatische Dichtungen, die in ihrer Art unübertroffen geblieben sind, und Gelegenheitsgedichte m hebräischer Sprache hinterlassen. Durch eine kläre und gemdnverständliche Darstellung suchte er die Gedanken der Kabbala weiteren Kreisen zugänglich zu mache«. Sein Buch ״Pfad der Gerechten“ (= Messilat Icucharim) nimmt eine« der ersten Plätze in der jüdischen volkstümlichen ethischen Literatur ein. Manche Momente seiner religiös-mystischen Lebensanschauung fanden weitere Entwicklung und Geltung in der *ich bald ausbreitenden Volksbewegung des Chassidismus: er bereitete den Uebergang von der mittelalterlich-pessimisti- *chen Askese zum lebensbejahenden mystischen Optimismus des Baal Schern. — Nicht minder wichtig ist die Bedeutung Luzzattos als Wegbahncr der Renaissance der hebräischen Sprache und Literatur. Er befreite die hebräische Dichtung von den Fesseln des arabischen Metrums, schuf ein natürliches und freies Versmaß, erneuerte den klassisch-biblischen Stil und erweckte das Gefühl für den musikalischen Wohlklang der hebräischen Sprache. So wurde dieser letzte jüdisch-mittelalterliche Mystiker zum Vater der neuzeitlichen hebräischen Dichtung. Literatur. Die Werke Luzzatto* wurden gesammelt und mit einer ausführlichen Einleitung und Biographie Aus dem Reich Künstlerisches und geistiges Leben Dresden. Die Jüdische Chor- und Instrumental-Gemcinschaft Dresden, die voriges Jahr mit dem Adierscben Chorwerk ״Balak und Bileam“ die kultureHen Veranstaltungen unserer Gemeinde abschloß, bot dies Jahr unter der tüchtigen Leitung Walter Goldmanns als würdigen Schltißklang ein Synagogenkonzcrt, das zugleich als künstlerische Feier uir den 100. Jahrestag der Grundsteinlegung des Dresdner Tempelbaus gelten konnte. Im ersten Teil Fesselte besonders eine ״Sinfonia“ des vor 300 Jahren am Hofe von Mantua wirkenden jüdischen Komponisten Salomone Rossi-Ebreo: eine wohlklingende, bald weihevolle, bald frische Musik. (Dr. Arthur Schloß b erg hat sie in der Kasseler Landesbibliothek aufgefunden und Max S i n z h e i m e r sie für zwei Streichorchester bearbeitet.) Den Höhepunkt des Abends bildete der 96. Psalm, ״Singet dem Herrn ein neues Lied“, in Fricdr. Handels großartig lebendiger Vertonung; Orchester, Chor und Solisten (Hertha Falk-Fuhrmann und Sabine Jurmann) brachten sic zu eindrucksstarker Wirkung. E. B. Leipzig. Im Rahmen einer großen Veranstaltung des Ortsverbandes Leipzig im Reichsbund Jüdischer Frontsoldaten sprach nach einleitenden Worten des Vorsitzenden, Rechtsanwalt Cohn, Dr. Arthur Prinz, Vorstandsmitglied im Hilfsverein der Juden in Deutschland, über ״Stand und Aussichten der Ue be r s e e w a n d e r u n g“. Es sc: bewiesene Tatsache, daß in Europa kein einziges Land die natürlichen Voraussetzungen für die Aufnahme einer Masseneinwanderung besäße. Zu den überseeischen Ländern überehend, unterschied der Redner drei Hauptkategorien von inwanderungsländern. Eine Klasse für sich seien die Vereinigten Staaten, das weitaus wuchtigste Einwanderungsland für Juden aus Deutschland, in dem bisher mindestens 25 000 unserer Menschen nicht nur Einlaß, sondern zum größten Teil auch wirtschaftliche Einordnung und eine neue Heimat gefunden hätten. Als zweite Kategorie seien die Britischen •ominions anzusehen. In Kanada, Australien, Neu-Seeland und Südafrika seien ein hoher wirtschaftlicher Lebensstandard (der freilich auch mit einem hohen Leistungsstandard verbunden sei), eine der englischen nachgebildete Verfassung, englische Sitte und Sprache und ein im ganzen für Weilte gut erträgliches Klima gemeinsame Kennzeichen. Für das leider 1. Zt. fast verschlossene Südafrika sei ein gewisser Ersatz in Australien gefunden worden, während die beiden anderen großen britischen Dominions Kanada und N'en- Seeland bisher noch keine nennenswerte Zahl von luden eingelassen hätten. Die besondere Problematik der dritten Kategorie von Einwanderungsländern, nämlich Latein-Amerika, wurde anschließend bclcucntct. Katholische Religion, spanisehe hzv. portugiesische Sprache und Sitte, farbige Bcvölkerungsmehrheit und zum großen Teil tropisches oder subtropisches Klima seien für die meisten dieser Länder kennzeichnend. Hieraus ergäben sich für die jüdische Wanderungspolitik bestimmte Aufgaben: die geeigneten Auswanderer nach diesen Ländern seien vor allem!Handwerker und Landwirte, unter Umständen auch Industrielle mit Fachkenntnissen und, last not least, gut ausgebildete Frauen. Der Redner betonte insbesondere nie Notwendigkeit ausreiehender Sprachkenntuisse und rechtzeitiger beruflicher Schu• lung. An die Oeffenilichkeit wurde der Appell gerichtet, die der jüdischen Gesamtheit dienende Arbeit des Hilfsvereins moralisch wie finanziell zu Unterstützen. Zionistisches und Gemeindeleben Bcuthcn. Am 19. Tuli fand in der Genwinde-Svna^oge dt« Herzt- Feier .statt, bei der der Vorsitzende des Ortsverban.les. Arnold Wie- 11er, die Gedenkrede hielt, während Oberkantor Tarscliis die kantora- Hamburg. Am 26. Juli ap!ach Ern-c. .Mayer vor seiner Alija Wirk über Hacliscb.11 ab und Alija eimuglii.hlen. — Am 2. Augu-t führten Althur l.ctr 11ml Dr. Daniel B 1 01: 11 e s ein Zwiegespräch über alle aktuelle׳ ״Au-wa״>U־.u״״,- und Tian-ferfragei. nach Pariete Dr. P. 7, a d i k in heiziirher Wei.-c den langjährigen, verdienten Zweigstellenleiter de-^Palästina-Amte-. Arthur Len׳, und sprach ihm Karlsruhe, ln den oh er rat de! I -ra.:l iten in Baden wurden folgende Neuwahlen vor genommen: Für Herrn F. A. Strauß, dm bisherigen Vorsitzenden, Herr R.-A. Stein. Karlsruhe; für Herrn Erlanger der Vorsitzende der liidisehen Gemeinde Mannheim. Herr Stiefel; und für Herrn 1)1. Fnvin Weil der Vorsitzende de* SW- Iteidfioerg!and, De Menscher Familien-Nachrichten Herr Prediger Beim״ V <;11 uud!"1.111 Mo״, g. b. < >״etz, Tilsit (früher Ly.k), begeh״:׳ am 14. Augum <l:c ״״״;!;:<= H״׳ lueit. Abraham König und Flau H.״i.11.-־:t, geh. Krittenstei«, Essen, Taubeiistr 16. begehe 11 am 14. Augiet die silberne Hochzeit. Barmizws-Termin. Am 13. Au״״״ fl6. Am): David Kowalski, herausgegeben von S. Giiizburg (englisch; 1931). — Aeltere Literatur über Luzzatto: J. M. Jost, Geschichte des Judentums und seiner Sekten (1857); Franz Delitzsch, Zur Geschichte der jüdischen Poesie (1S36); G. Karpelcs, Geschichte der jüdischen Literatur, II. — Deutsche lieber setzung des ethischen Hauptw׳erkes Luzzattos von J. Wohlgemtith. Weg der Frommen (1906). _________ Dr. J. H. Reisebrief aus Nizza Unser Stockholmer H. R.-Berichters fatter übersendet uns von seinem Ferienaufenthalt in Nizza folgenden Bericht: Was tut ein jüdischer Journalist in einer ihm völlig fremden Stadt, um sich fnforinationen über jüdisches und zionistischcs Leben zu verschaffen und gleich an die richtige Adresse zu kommen? Er geht in ein koscheres Restaurant. Und dielte da! ,,In Nizza“ — so sagte mir die Wirtstochter aus Berlin — ״können Sie nichts erfahren, da müssen Sie zu Dr. Bo r o c h o v i t s c h nach Cannes fahren!“ In liebenswürdigster Weise empfängt mich Dr. Borochovitsch, ein angesehener Zahnarzt der Riviera und gibt seiner Freude daruber Ausdruck, jemanden von der ihm so wohlvertrauten ״Jüdischen Rundschau" persönlich zu treffen. ״Unser Riviera-Zionismus ist erst 10 Jahre alt, vorher wollten die hiesigen Juden nichts davon wissen, aber in den letzten Jahren ist eine bedeutende Intensivierung der jüdischen und zionistisehen Arbeit eingetreten. Besonders in jüngster Zeit sind Cannes und Nizza äußerst wichtige Durcngangsorte für jtidische Emigranten geworden, und wir tun alles, was in unseren Kräften steht, um ihnen zu helfen. Besondere Unterstützung erhalten wir hierbei von den englischen Juden, die als Kurgäste in der Frühjahrssaison auf unserem schönen Fleckchen Erde weilen; leider entbehren sie die Unterstützung der hier ansässigen Juden aus Deutschland, Es war uns möglich, in den letzten Jahren zirka 100 000 Eres, zu verteilen, aber diese Summe reicht oft nicht aus, es leben hier zirka 1000 jüdische Familien, von denen 300 unterstützt werden müssen, außer den vielem Durchreisenden. Große Verdienste hat hierbei unser Ehrenpräsident, der bereits über 70jährige Philanthrop J. Dotibinsky, der seit vielen Jahren sich selbstlos in den Dienst unserer Wohltätigkeitsorganisationen stellt. — Wir haben gut besuchte Vorträge, Sarnrny Gronemanns Besuch ist uns in besonders angenehmer Erinnerung. Die beiden Gemeinden in Nizza (die Aschkenasische und die Sephardische) halten regelmäßig Gottesdienste ab, und regen Besuches erfreut sich auch unsere Talmud Tora, in denen jung und alt hebräisch lernen. Notizen aus Holland Von unserem Berichterstatter. RL. Den Haag, 5. August. Gelegentlich des 75jährigen Geburtstages Ussischkins führt der jüdische Nationalfonds in Holland eine Aktion durch, die zum Ziele hat, 20 Lbuiiam Land auf den Namen Ussischkins zu kaufen. Im Haag starh im Alfer von 72 Jahren Mr. Dr. M. Polak, von 1026 bis zur Erreichung der Altersgrenze Richter im Hohen Rat der Niederlande, dem höchsten holländischen Gerichtshof. Nach mehrjähriger Tätigkeit in der Stadtverwaltung von Groningen, begann er seine richtarliehe Laufbahn im |ahre 190) bei der Rechthank Rotterdam, deren Vizepräsident er im Jahre 1<H ר wurde. Von 1018 bis 1926 war Polak Richter in den Gerichtshöfen Amsterdam und Den Haag. Bis zu seinem Tode war er Vorsitzender der Prüfungskommission für Notare und Mitglied verschiedener Staatskommissioneil. Seine literarische Tätigkeit galt vor allem dem Handelsrecht; so war er der Autor des Handbuchs des Niederländischen Handels- und Konkursrechts. Der Verstorbene war Ritter des Niederländischer! Löwen- Orden«. Er hat sich auf jüdischem Gebiet betätigt, und zwar als Vorsitzender des jüdischen Altersheims im Haag und als Mitglied des Kuratoriums des Niederländisch-Israelitischen Seminars. _ Überbringungsmöglichkeiten für Lehrer in USA. Einige höhere Schulen in den Neu-England-Staaten haben sich zusammengetan, um unbeschäftigte nichtarische akademische Lehrer, sowie auch einige Lehrer der technischen Fächer (Musik, Zeichnen und Werkunterricht) aufzunehmen. Den betreffenden Damen und Herren wird ein Ausbildungsjahr bei freier Station gewährt. Voraussetzung ist die Beherrschung der englischen Sprache und die Möglichkeit einer legalen Einwanderung in die Vereinigten Staaten. Meldungen sind unter Beifügung eines englisch geschriebenen Lebenslaufes, von Zeugnisabschriften mit englischer Uebersetzung und Lichtbild an Dr. Leoriore Goldschmidt, Grurtewald, Hohcnzollerndamm 110, zu richten. Di« 17jährige Spitzentänzerin Irma Rotenberg (Rosce) errang mit ihren Solotänzen in Buenos-Aire» Hi einer großen Revue einen hervorragenden Erfolg. / FRANKFURT a M. J STUTTGART ÜH STETTIN Hl 1■ N0RNBERG/F0RTH ■ (huUüätf-ScUuUt M AVER! SOMMER 11■ (fröhar: Wwi, Hoi tan) Cali Haimann •tattgarl, E*. Schlot■ u. Scidcnatr. la Kaff•• a Eifan• Konditor״ M. BLUMENREICH ן Teppichs Möbelstoffe Gardi nan I Parser Teppiche Brücken rii^rwiw ti I Das leistungsfähige Spezialhaus BLUNINFBIO ncSEEa 4 Filialen In Frankfurta.M- BIELEFELD Qegon bar und auf Teilzahlung INHABEBt LUDWIS GRÖNTHAl REINECKSTR. 21 Gr. 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