Mannheim
Compact Memory

Jüdische Rundschau · 1938-07-29 · Heft 60 (29.7.1938) · page 3

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Rundschau
Volume
43 (1938)
Issue
Heft 60 (29.7.1938)
Date
1938-07-29
Page
– (sequence 3)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
96% known words query
IRI
…/2651273-2653549-2653598--32469-2684195
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

Nr. 60, 29. VII. 1938 JÜDISCHE RUNDSCHAU Seite 3 Die Geiahr versäumter Gelegenheiten Zur politischen Lage in Palästina Von ZIO N I Der nachstehende Artikel beschäftigt sich mit der gegenwärtigen politischen Lage in Palästina. Wir veröffentlichen ihn als einen Beitrag zur Diskussion, ohne uns im einzelnen mit den hier vertretenen Forderungen zu identifizieren. (Red.) Es ist in einem Augenblick, in dem die Nachrichten aus Palästina keinen Zweifel mehr über den bedrohlichen Charakter der Lage im Lande lassen, nicht leicht, die Dinge einzig und allein mit dem nüchternen Blick des Verstandes zu betrachten, Dennoch kommt es darauf an, die Kräfte richtig einzuschätzen, die in diesem Augenblick in Palästina miteinander ringen, und daraus die erforderlichen Konsequenzen für das eigene Verhalten zu ziehen, auch wenn die sich ergebende Lehre nicht angenehm in unseren Ohren klingt, ja selbst dann, wenn sie den in unseren Reihen nur allzu leicht erhobenen Vorwurf des ״Defaitismus“ entstehen läfit. Die Lage in Palästina wird immer mehr einem Bürgerkrieg1 ähnlich. Die letzten Wochen haben zu einer Aufstachelung der nationalen Leidenschaften hei beiden Gruppen der Bevölkerung geführt, wodurch außerordentlich schwere Verluste an Gut und Biut auf beiden Seiten entstanden. Es hat sich dabei die Situation ergeben, daß alle Parteien, die an der Auseinandersetzung beteiligt sind, von Fall zu Fall gefühlsmäßig reagieren, daß aber nirgends eine Instanz vorhanden ist, die von sich aus bereit und fähig wäre, einen wirklich großzügigen Vorschlag zu machen, der zunächst zu einer Beendigung des Blutvergießens und sodann zu einer wirklich dauerhaften Verständigung über das Schicksal des Landes führen könnte. Nun ist es gewiß zu begreifen, daß im Augenblick der schwersten Verluste an Menschenleben, wie sie jetzt in Palästina an der Tages- Ordnung sind, das Gef i« 11 I vorherrscht und auch die besonneusten Elemente auf jüdischer Seite ihre Energien auf die Verteidigung konzentrieren. Darin liegt eine natürliche und in!׳Irrer Art richtige Reaktion auf die Ereignisse — die aber dennoch nicht genügt, weil durch Abwehr allein keine Lösung des Problems, kein Frieden für das Land und keine freie Bahn für die ungestörte Fortsetzung unseres Aufbauwerkes geschaffen wird. Auch heute in einem Augenblick, wo der Knall der Schüsse in unseren Ohren hallt, muß die politische Briefmarken ■ Fritz Lewin LlftzowshdlU Vernunft die Oberhand behalten. Wir müssen erkennen, das unsere Aufgabe in Palästina nicht unter dem Motto ״Biegen oder Brechen“ durchgeführt werden kann, sondern daß gerade Zeiten des Kampfes eine elastische Anpassung an die Gegebenheiten erfordern, ohne daß deshalb das Ziel, zu dem wir alle hinstreben, aus den Augen gelassen werden muß. Schon vor einigen Wochen wurde in der ״Jüd. Rundschau“ in einer Stellungnahme zur Lage in Palästina betont, daß grundsätzlich gesehen zwei Möglichkeiten der Lösung gegeben seien: die Unterdrückung des Terrors durch die englischen Truppen mit kriegsmäßigen Mitteln oder ein Nachgeben gegenüber den politischen arabischen Forderungen. Zwischen diesen beiden extremen Möglichkeiten liege der Versuch, die Teilung des Landes durchzuführen, der aber nur dann Aussicht auf Erfolg habe, wenn er von England mit großer Beschleunigung in die Tat umgesetzt wird. Di• Kräfteverteilung In Palästina Es ist daher notwendig, sich die Entwicklung der Dinge erneut klar vor Augen zu führen. Die Ausrottung des arabischen Terrors in Palästina durch England mit wirklich kriegsmäßigen Mitteln erscheint unwahrscheinlich, wenn man die Position Englands im Vorderen Orient und sein Verhältnis zu den arabischen und jslamischen Völkern bedenkt. Dazu reichen weder die in Palästina vorhandenen militärischen Kräfte aus, noch dürfte es auf englischer Seite einen ernsthaften Politiker geben, der einen derartigen Vernichtungsfeldzug erwägt. Die Hilfe, die wir also bei der Unterdrückung des Terrors von englischer Seite zu erwarten haben, ist bei all ihrer Bedeutung doch nicht unbegrenzt, und wir müssen mit dieser Einschränkung rechnen. Im arabischen Lager nun scheinen die Kräfte, die zu einem Kampf bis aufs äußerste entschlossen sind und in gewissem Umfang Zuzug und materielle Hilfe aus den arabisehen Nachbarländern erhalten, im Wachsen begriffen zu sein. Wohl ist es richtig, daß der arabische Aktivismus auch jetzt nur von einer im Verhältnis zur Gesamtzahl _der Bevölkerung kleinen Gruppe getragen wird; die Aktivisten haben aber Rückhalt bei breiten Schichten des Volkes, und wir wissen ja zur Genüge aus der Geschichte, daß derartige Bewegungen, auch die erfolgreichen, fast immer von entschlossenen Minoritäten durchgeführt wurden. Die Juden in Palästina, die sich gegen den Terror wehren, kam pfen dabei gegen überlegene Gegner. Diese Ueberlcgenhcit besteht nicht nur zahlenmäßig, sondern auch deshalb, weil die Ressourcen der arabischen Aktivisten im Lande selbst oder dicht an seinen Grenzen vorhanden sind, während der Jischuw, den man mit Recht als den Vorosten des jüdischen Volkes bezeichnet, von seinen Hilfsräften, die in der Welt zerstreut leben, getrennt ist. Hinzu kommt, daß zwar die arabische W i r t s c h a f t durch die allgemeine Krise in Palästina auch stark betroffen ist, aber wegen ihrer weitgehend primitiven Struktur Verhältnismäßig weniger krisencinpfindlich ist als der jüdische Sektor, der sich bereits in einem Zustand der kapitalistischen Entwichlung befindet, in dem jahrelange Erschütterungen zu einein Verfall wichtiger wirtschaftlicher Positionen führen müssen. Dadurch aber arbeitet die Zeit gegen uns, und wir können es uns nicht leisten, einen Kampf, der gewiß gegen unseren Willen ausgebrochen ist, ins Unendliche fortzusetzen. Wenn in Palästina mit Recht die Forderung aufgestellt wird, möglichst alle Lebensfun Idiotien des Jischuw fortzusetzen und so zu tun, als ob nichts geschehen, so ist diese Nicht-Reaktion, die eng verbunden ist mit dem Gedanken der Zurückhaitung, d. h. der Ablehnung eines jüdischen Gegenterrors, gewiß richtig, aber sie stellt dennoch keine Lösung des Problems dar, da sie nicht aus der Sackgasse hinausführt, in die die Dinge geraten sind. Auf den nächsten Schritt kommt es an! fn einer solchen Lage muß erneut die Frage geprüft werden, wie man zu einer Beendigung, d.h. einem Abb risch des Kampfes und damit zur Wiederherstellung des Friedens gelangt. Nach Lage der Dinge kann auf eine völlige Kapitulation der arabischen Seitc nicht gewartet werden. Dennoch ist die jüdische Haltung in der Vergangenheit eigentlich fast immer die gewesen, daß man eine derartige Kapitulation verlangt hat. Demgegenüber gilt es, in der hier angedeuteten Weise die Kräfte richtig ein/tischätzen. Es hat nichts mit Defaitismus zu tun, wenn man erkennt, daß in einer bestimmten Situation ein Ausweg nur dann gefunden werden kann, wenn man selbst Konzessionen macht. In jedem Augenblick der Geschichte gilt es ja, das für die eigene Sache wirklich Zweckmäßige zu tun und nicht durch Angst vor der cgenen Courage immer tiefer in die Schwierigkeiten hinein/ngcraten. Dabei ist es ganz gleichgültig, welche letzten Ziele man verfolgt. Heute geht es um den nächsten Schritt, der nottut, um über Schwierigkeiten unserer Zeit hinweg/ukomtnen. Nun werden Verträge im Völkerleben sehr oft mit dem Anspruch auf dauernde Geltung abgeschlossen; wir wissen aber, daß dieser Anspruch nur eine formale Bedeutung hat, und daß eine Verlagerung der Kräfte auch zu neuen Abmachungen führt. Dies gilt nicht nur für den Fall, daß man auf etwas Verzicht leistet, sondern ebenso sehr für jenen anderen, daß man etwas erwirb(. Seihst wenn das jüdische Volk durch England und den Völkerhund Palästina zu beiden Seiten des Jordans als Julienstaat übertragen bekäme, wäre es noch nicht für alle Ewigkeit im sicheren Besitze (licscs Gutes und miiBtc das Anrecht auf das Land :11 den kommenden Zeiten zu verteidigen verstehen. Ebenso ist es mit Verzichten, die matt aussprichf, mit Begrenzungen, auf die man sich einläßt, weil in einer bestimmten historischen Stunde die Voraussetzungen nicht ausreichen, um mein׳ zu erlangen, gegenüber jenen Kräften, mit denen man sich auseinanderzusetzen hat. Wir sind uns dessen bewußt, daß Verträge und besonders Grenzen, die durch Verträge gezogen werden, ein starkes Beharrungsvermögen besitzen, und daß es in der Geschichte oft großer lind langwieriger Anstrengungen bedarf, um sie abzuändern. Dennoch scheint die gegenwärtige Stunde dafür reif, von uns aus einen energischen Schritt zu unternehmen und vielleicht in letzter Stunde die Flamme des Bürgerkrieges zu ersticken, die in Palästina unser Werk aufs schwerste bedroht. Versäumte Gelegenheiten Denken wir dabei an die Vergangenheit, die eine C 11 r o - nik der versäumten Gelegenheiten darstelll, die wir Vorbeigehen ließen, ohne der immer drohender werdenden Gefahr des Zusammenpralles der nationalen Gegensätze in Palästina vorzubeugeti. Gewiß war es niemals leicht, zu einer wirklichen Verständigung in Palästina zu gelangen, da es auf der arabischen Seite von Anfang an eine intransigente Richtung gab, die auf alles oder nichts ausging und daher auch kaum bereit war, von sich aus Zugeständnisse zu machen. Was aber von jüdischer Seite geschah, um trotz dieser Schwierigkeit zu einer Vereinbarung über das Schicksal des Landes und seine Regierung zu gelangen, war mehr als unzureichend. Die Zionistischen Kongresse haben zwar in schönen und wertvollen Resolutionen immer wieder ihre Verständigungsbereitschaft und das Prinzip ,der gegenseitigen Nichtheherrschung der beiden Völker Palästinas erklärt, darüber hinaus aber ist nichts dafür geschehen, um aus diesen Erklärungen eine politische Wirklichkeit zu machen. Ja alle Versuche, die insbesondere von englischer Seife Kranken-versicherung Philipp ucho 43 74 מ oder auch von bestimmten jüdischen Kreisen unternommen wurden, um zu einer Plattform der Verhandlung zu gelangen, wurden aufs heftigste bekämpft, und diejenigen, die bei uns für solche Versuche eintraten, als ״Verräter“ gebrandmarkt. Es tut dabei nichts zur Sache, oh derartige Vorschläge von der arabischen Seite akzeptiert wurden (das war zum großen Teil nicht der Fall, da die Projekte den Arabern nicht weitgehend genug waren); aber nicht einmal ihnen gegenüber brachte man den Mut zu einem positiven Bekenntnis oder zu wirklich konkreten Gegenvorschlägen auf. Ein paar Beispiele aus der Vergangenheit Es soll hier nicht der Versuch gemacht werden, mit einer Fülle historischen Materials diese Behauptungen zu stützen; nur wenige Beispiele seien hierfür angeführt. Als im Jahre 1023 von der Mandatsregierung auf Anregung des damaligen High Commissioners Sir Herbert Samuel der Plan einer ״Arab Agency“ diskutiert wurde, der in einer der Jewish Agency analogen Form eine Vertretung der Araber Palästinas und der Nachbarländer bei der britischen Regierung herbeiführen sollte, erweckte dieser (auch von den Arabern abgelehnte) Plan bei uns die höchste Entrüstung. Es folgten dann durch Jahre hindurch Diskussionen über die Frage eines Parlamentes in Palästina, d. h. einer Beteiligung der Landesbevölkerung an Regierung und Verwaltung, nachdem der erst« Versuch eines gesetzgebenden Rates ant arabischen Widerstand gescheitert war. Auch in dieser Frage war man sich in der Ablehnung einig. Nach dem großen Ausbruch von 1920 und den sich daran anschließenden innerjüdischen Erörterungen über das nationale Problem in Palästina wurde besonders heftig ein schon vorher von einer kleinen Gruppe vertretener Vorschlag diskutiert. Es war die Formel des ״b in a t i o n a I c n Staates“, der in Palästina geschaffen werden sollte, und der ohne Rücksicht auf Majorität und Minorität durch seine Verfassung den beiden Völkern für alle Zeiten das gleiche Lebensrecht im Lande sie Item sollte. Es DIE PFERDE Wenn Rabbi Wolt zu Wagen fuhr, erlaubte er nicht, die Pferde zu schlagen. ״Nicht einmal zu schelten brauchst du sie״, belehrte er den Fuhrmann, ״wenn du sie nur an* Zureden verstehst.״ Aus Martin Buhet ,,Hundert Chässidisdte Geschichten' ist klar, daß dieser Vorschlag notwendigerweise die Ent״ Wicklung von Organen der Selbstvegiernng zum Inhalt hatte — und er wurde aus diesem Grunde von der großen Mehrheit der zionistischen Bewegung aufs heftigste bekämpft. Wir erinnern uns alle noch an die späteren I)isktissionen, insbesrmi'ere;1111 dem I.u/erner Kongreß von 1033, die um das c 11 o p e s getuhrt wurden. Niemand kann heute zurückschauend sagen, oh eine rechtzeitige Annahme und Durchfithrurtg dieses Projektes den Ausbruch der Unruhen von 1036 verhindert hätte. Die Tatsache jedoch, daß der Luzerner Kongreß das Projekt einstimmig ablehnte, ist bezeichnend genug für die innere Lage, die bis zum Ausbruch der Unruhen bei uns herrschte. Trotz allen Erfahningen, die man in Paliistina machen mußte, sträubte sieh das Gefühl der meisten Zionisten dagegen, die Tatsache der arabischen National• betvegung als solche• allzuerkennen, und mau operierte — unbewußt •- mit der Annahme, daß uns in Palästina kein wirklich handlungsfähiger Partner gegenüberstehe, dessen Vorhandensein anztierkennen und daraus politische Konscqttenzeii zu ziehen kein ״I )efaitisniiis״, sondern nur ein Be- Und nach 19 3 6/ Was seitdem geschehen? Wo sind wirklich mutige und kom-trukt.vc Vorschläge von jüdischer Seile zu hören gewesen, die nicht die .Meinung eines Privatw luden? Wer in den Annalen die-cr Jahre zuruc'kblättert, Seile, nämlich der V e 1 1 u 11 g s p I a 11 der Peel-Kommission. Was ist zu tun? Die Geschichte der letzten 13 oder 20־ Jahre läuft so vor unseren Augen als eine Chronik der versäumten Gelegenheiten ah. Wiedcium droht die Gefahr, daß wir auch die-e Stunde voiübergehen ko-en, ohne ein ernst• ha ft es Wort gesagt zti haben Dabei ist es klar, daß die Zu• Form zur VeiMamligtmg und damit zum Frieden zu gelangen, Sache dauert. An 11:0 er Tatsache ändert auch nicht das Wachstum der jmli-wiien Position in Palästina. Die Anderen wachsen nämlich auch, nicht nur in ihrer Volkszahl, sondern auch in ihrer organisatorischen, materiellen und politisehen Kraft, und es ist' sehr zweifelhaft, auf welcher Seite heute das raschere Tempo des Wachstums liegt. Dänin! glauben wir, daß keine Zeit mehr verloren werden kann und daß es gilt, folgendes zu tun: Es ist die vordringlichste Aufgabe der verantwortlichen jüdischen Körperschaften, mit aller Klarheit und eindeutig fest/usteilen, wie es um das Projekt der Teilung Palästinas bestellt ist. Die Entscheidung hierüber, die England zu treffen hat, ist ja keine Frage, di* von weiteren Spez.ialimtersuchungen abhängt (die in genü« gender Ausführlichkeit bereits gemacht sind), sondern sie ist eine politische Entscheidung. Wenn sie gefällt werden soll, dann muß es bald geschehen, da weder wir noch das Land allzu lauge mehr warten können. Kommt die Teilung, und zwar bald, daun ist sie sicher ein lohnender Versuch, um das ganze Problem auf eine andere Basis zu stellen. Dieser Versuch soll gemacht werden, und es wird unsere Aufgabe sein, mit allen Kräften zu seinem Gelingen beizutragen. Zugleich aber ist es erforderlich, daß von verantwortlicher jüdischer Seite aus mit Unterstützung von Aktions-Comitö und zionistischer Bewegung eine eindeutige Erklärung über die gegenwärtigen Ziele und Pläne u n - s c r e r Arbeit in Palästina abgegeben wird. Fs genügt dafür nicht, allgemeine ohisc'u• I ormuhci ungeit zu finden, die eine Form der SelBstregierung des Landes unter Wahrung des eit״ I •chcn I.:1::2s :!;ich von uns heute anerkannt wird, wobei' alle Hcwohne! des Landes zusammenwirken sollen. (Bekanntlich wurden derartige Projekte in der Vergangenheit von unserer Seite o:!:/!e!l stets ahgeiehnt.) Es müßte weiterhin bedeuten, daß die Frage der Einwanderung nach Palästina für die nächste Arbeitsperiode geregelt wird, und /.war in der Form, daß auf Grund einer vorsichtigen Schätzung der wirklich vorhandenen (nicht der wünschbaren!) wirtschaftlichen Kapazität des Landes Zahlen errechnet werden, die wirklich erreichbar und zugleich geeignet sind, die arabischen Befürchtungen wirksam zu zerstreium. Es ist klar, daß diese beiden Fragen, näm-!ich Regierungsform und Einwanderung, auch jetzt elas Kernproblem darstcilen, und daß man, wenn überhaupt der Ericeien wiederhergestellt werden soll, au diesen Fragen nicht vorbei kann. Dabei scheint insbesondere auf dem Gebiete der Einwanderung in der Praxis kein unlös- Leistung entscheidet im Sommer-Schluß-Verkauf Kurftirstendamm 216 Die günstige Gelegenheit bis 6. Augustl938 -BIALEKx§)CUUU- Leistung entscheidet im Sommer-Schluß-Verkauf Tauentzienstraße 11 Einziges jüd. Schuhgeschäft in der Tauentzienstraße FÜR DIE DAME-FUR DEN HERRN-FÜR DEN AUSWANDERER

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.