Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 43 (1938)
- Issue
- Heft 55 (12.7.1938)
- Date
- 1938-07-12
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 55, 12. VII. 1938 JDDISCHE RUNDSCHAU Seife 9 Aus dem Reich Musikleben in Frankfurt a. M. Cer Jüdische Kulturbund beschränkte in den letzter! Monaten seine Tätigkeit auf das musikalische Gebiet. Erich Länderer bestätigte an einem eigenen Abend mit anspruchsvollcm Programm den günstigen Eindruck seines früheren Auftretens in einem Orchesterkonzert. Das Trio Lilly Sclnvarz-Maycrhofer, Annic Steiger-Beztak und Dr. J. Sole 0111 vermittelte Werke von Dvorak und Mendelssohn in hinreißender Form. Im Rahmen dieses Abends gelangte die ״Romantische Violinsonate“ von Rosv Gcigcr-Kullmaiin, eine knapp und übersichtlich geformte, unbeschwerte Komposition, zur beifällig aufgenommenen Uraufführung. Susanne Löwenstein errang sich in einem gemeinsam mit dem ausgezeichneten Bariton Ernst Lewin- Wo] ff veranstalteten Lieder- und Arienahend einen durchschlagenden Erfolg beim Frankfurter Publikum (Begleitung: Paul Meyer). Ein Solistcn-Konzert vereinigte das flüssige, technisch firme Klavierspiel von Alice Rosenbaum mit den virtuosen, klanglich fesselnden Flötenvorträgen von Alfred Lieh teil stein (Begleitung: Dr. Willy Salomon). Der jugendliche Gerhard Kandcr endlich, von Lilly Schwarz- Mayerhofer begleitet, nahm durch den Ernst und die tech- רו Ische Reife seines Spiels für sich ein, das glücklicherweise von der Sensation des ״Wunderkindes“ nicht berührt ist. Die Jüdischen Tonkünstler Frankfurts konnten das Jubiläum ihres 50. Konzerts begehen. Die letzten Vcranstahungen der Gruppe umfaßten einen Kammermusikabend von Prämie Schmucklcr (Violine), Milde Seherschewsky (Klavier) und Erni Stern-Feitier (Gesang), ein Vokalkonzert von Ludwig G ugg e n h c i m und Paula Levi mit der Begleitung Max Firn her gs, einen literarisch-musikalischen Abend, der von Rudolf Ganz und Sofie Sei i gm an n (Rezitation) und Ilse Ganz-Morgen stern (Klavier) bestritten wurde, sowie zum Beschluß eine von Trude Kanter (Gesang), Max Firnberg (Klavier) und Evelyn Auerbach (Rezitation) gebotene Dar- Bietung heiterer Kunst. Ein Benefiz-Konzert, das der Auffiillung der Ka.ssenfonds diente, vereinigte fast alllc angeschonen Tonkünstler als Ausführende von Gesangs-, Orgel-, Klavier-, Violin- und Kammermusik. Aus dem Programm sind Werke jüdischer Komponisten (Herbert Fromm, Rosy Gciger-Kullmann, Max Kowalski, Willy Salomon, Bernhard Sckies und Max Wolff hervorzuheben. Dr. Nathan Ehren reich Tili Mittelpunkt des Interesses der Geincindearbeit steht die Tätigkeit der Etatkoimnission: Nachdem bereits am 1, Juli die über 65 Jahre bestehende Synagoge in Bockenheim aus Ersparnisgründen geschlossen wurde, stellt jctzt die Schließung der Haupt Synagoge nach den Herbstfeiertagen bevor, 78 Jahre stellt dieses Gebäude an der Stelle der alten Frankfurter Judengasse. Hier wirkten Männer wie Abraham Geiger und Leopold Stein. Der Vor- Standsbeschluß hat eine Verschiebung der Schließung in Aussicht gestellt, falls aus den Kreisen der Gottesdienstteilnehmer die notigen zusätzlichen Mittel aufgebracht werden können. Neben der erfolgreichen Durchführung der Aktion ״Mifdch Zioni“ und der Inangriffnahme einer Jugctidaliia- Aufklärungs- und Werbetätigkeit in verstärktem Maße ist eines Vortrags des Gcmeindcrahbiners L e in 1 e, ״Zionistische Gedanken nach einer Palästinareise“, zu gedenken, in dem die schwebenden Fragen freimütig erörtert wurden. Dr. E. S. Berliner Rundschau Familien-Nachricht Frau Doris H 011 aen der, geb. Ehrlich. Breslau 18, Gabitz־ Straße 142/144, begeht am 22. Juli eleu 65. Geburtstag. Barmfzwa-Termln. Am 18. Juli (17. Tammus): Alexander Friedler, Sohn von Gedale Friedler, Stcrkiadc (Khldd. SioinbrinkGr. 254. Neue Aquarelle von Marta Cohn ־Lebenheim Die Malerin Marta Cohn -Lebenheim ist seit langem bekannt durch ihre Gemälde, Kompositionen, Porträts und Landschaften. Jetzt überrascht sie wieder mit dem reichen Inhalt der neuen Mappe mit Aquarellen. Immer noch frisch wie zur Zeit seiner Entstehung ist eins der ersten Aquarelle: das Mädchen mit den Ziegen. Darum herum sehen wir die Zeugnisse der späteren überlegenen Zeichnung: das Pärchen vor der bunten Wand und jetzt neu geschaffen: ein lächelnder Herr mit schräg geneigtem Zylinder und Profil, die Dame mit dekorativem, breitkrempigem Hut. Mehr als die Gemälde zeigen hei Frau Lebenheims Werk die Aquarelle, ,daß die Landschaft von früh an ihre Kunst beeinflußt hat. Zwei frühe ״Strandbilder“ von 1012, beide in der Tradition des guten Impressionismus, schöne Gebirgsbilder aus Oberbayern sind zum Teil so modern, daß man sie den späteren Arbeiten zurechnen kann. Die späteren Arbeiten nach 1020 unterscheiden sich hauptsächlich durch weiter ausgreifende Formen und freiere flüssigere Farbgebung. Der ״Eigenbrötler“ aus dein Seebad, die farbige Straße aus Überbayern sind solche Beispiele: die Baroekkirchen-lnterieure sind dagegen in der sorgfältigen Art der kleinen Formen ausgeführt. Modern ist das Interieur mit dem geöffneten Doppelfenster. Auch von den Synagogeninterieurs sind einige in Aquarell- Tempera ausgeführt. Audi bei den Stadtlandschaften kann man noch einige Entdeckungen machen. Da gibt es einen schönen Terrassenbau, ein Palast in Stettin. Bei den Landschäften der freien gelösten Art fällt durch frische Farben ein Dorfgehöft auf mit farbigem Zaun und frühlingshaft tanzenden Bäumen. Ein ftlick über Berliner Dächer, in Hellrot, Hellblau, Orange mit rosafarbigen Wänden wirkt ganz südlich. Die Zoo-Aquarelle, ebenfalls nach früheren Studien neu geschaffen, hringen einige exotische Palmenmotive und der hohe gelbe Turm des Esclgeheges vermittelt Romantik der Wüste. Zu ihren besten Aquarellen aber gehört das ״Boot im Frühnebel“. 1111 hellblauen See ein gebückter Mann im Boot, die Pflöcke im klaren Wasser. Im rosigen Frühnebel auf zartblauem Himmel leuchtet die hellgrüne Raumkulisse mit wenigem Sonncngelh auf die umgebenden Wiesen. Vor der großartigen Sicht der Berge auf den gclbgriinen Wiesen acs Vordergrundes sieht man die Heuptippen und die farbige Gestalt der Bäuerin. Ein anderes Aquarell derselben Berge zeigt eine fressende Kuh. Frau Cohn-Lcbcnlicim zeigt in den Aquarellen, was sie vor der Landschaft zu leisten vermag. Hanna Schlesinger (Ruth Morold) Winterhilfsarbeit in Dresden Nach einer kürzlich von der Gemeinde veröffentlichten Uebersicht wurden von der Jüdischen Winterhilfe 367 Partei.en mit insgesamt S14 Personen unterstützt, davon 296 Parteien ohne. Kinder unter 14 Jahren, 49 Parteien hatten 1—2 Kinder und 22 Parteien 3 und mehr, insgesamt 144 Kinder unter 14 Jahren, Dem Lebensalter nach zählten die S14 Unterstützten: Bis (1 Jahre 40, über 6 bis 11 Jahre 101, über 14 bis 21 Jahre 73, über 21 bis 35 Jahre 75, über 35 bis 45 Jahre 135, über 45 bis 65 Jahre 266 und über 65 iahre 121. Davon waren 386 männlich, 428 weiblich. Dem icruf nach waren die Unterstützten: Landwirte (3), selbständige Handwerker (IS), Handwcrkergcliilfen (20), gelernte Arbeiter (21), ungelernte Arbeiter (43), Vertreter (36), Handler (5J), selbständige Kaufleute (öl), kaufmännische und Büroangcstellte (73), freie Berufe (27), Hausangestellte (13, mir weiblich), Rentner und Pensionäre (19, nur männlich), Haustrauen (275), Schüler (119). Ohne Beruf waren 39 (nur männlich). Unter den 81 1 Unterstützten waren 52 Nichtjuden, davon 42 weiblich. Die jüdische Mittelstandsküehe zählte 1937 36 851 verausgabte Portionen. Davon kommen auf Selbstzahler 8511 und auf unterstützte Personen 28 310. Bezirks-Veranstaltungen der BZV Wilmersdorf Mittwoch!!3. Juli, 20,15 Uhr Meinckcstraße 10 Dr. Hst»■ Klee: ,,In dieser Stunde....'* Hanta Konditorei Hansa, Flensburger Straße 19 Rabb. Erntt Hamburger : ,,Der religiöse Weg de* Juden in dieser Zeit“ Zentrum.Nord Mittwoch, 13. Juli, 20.15 Uhr BZV-Ifcim, Rosenthnler Straße 44 Dr. Han« Capeil 1 ,,In dieser Stande....** Frladrlchihaln Donnerstag» 14. Juli, 20.15 Uhr nZV-fieim, Landsberger Straße 87 Dr. Georjj Lubinski: ,,Die Konferenz von Evlan — ein Zwischenbericht“ Nochmals; die ״Kille1' Jeder kann helfen Eine neue Gemeindegesinnung tut uns 110t. Daß viele Menschen dieses Gefühl haben, beweist uns das lebhafte Echo auf den Aufsatz ״Kille und Kchilla“ in Nr. 53, in dem 11. a. auch der Vorschlag gemacht wurde, daß die Menschen in dieser Zeit bessere Nachbarn sein sollten. Eine Leserin hat diesen Gedanken aufgegriffen und schreibt dazu folgenden Brief: Im Prinzip kann man sich mit dem Artihelschrciber nur einverstanden erklären. Es müßte tut sächlich im Verkehr der einzelnen Juden untereinander vieles anders werden und mit einigem guten H illen brauchten Reihungen und Verbitterungen nicht zu entstehen. Ich möchte hier auf Einzelfälle nicht cingchen, obwohl ich viele anführen könnte. Es sind aber nicht idle f,eilte dazu geeignet, tatsächlich dem Xachbarn zu helfen hzw. mit Hat und Tat zur Seile zu stehen. Diejenigen, die es aber gerne möchten, die imstande wären, ehrenamtlich Sozialarbeit zu leisten oder sonst ihre Kräfte der Gemeinde oder den Organisationen im Interesse, des Judentums zur Verfügung za stellen, sind oft dadurch gehindert, daß sie persönlich nicht unabhängig sind. Wer selbst vor dem Nichts sieht, kann dem Nebenmcnschen nicht hellen. Mit einer kleinen bezahlten Arbeit könnte man solchen Menschen den U;eg für den Dienst an der Gemeinschaft ebnen. Die Gemeinde und die Orgnnisalioneti sollten nicht an falscher Stelle sparen. Bei Ein- Stellungen aber müßten zwei Gesichtspunkte maßgebend sein. Es müßten die Menschen berücksichtigt werden, für die Auswanderungs- und Umschichlungsmöglichkcitcn gcring sind, und es müßte die jüdische Gesinnung maßgebend sein. Vielleicht wäre dies ein IVeg, auf dem auch die Ber• liner ״Kille" zu einer Kchilla werden könnte. ״Wer selbst vor dem Nichts sieht, kann dem Nebenmcnschen nicht helfen.“ Dieser Satz ist ries Nachdenkens wert. Zunächst einmal aber muß festgehalten werden, daß die Briefschrcibcrin den Aufsatz mißversteht, wenn sie unter Nachbarschaftshilfe soziale Arbeit versteht. Die soziale Arbeit ist das Tätigkeitsfeld eigens dazu ausgebildeter und angestellter Fürsorgerinnen der Gemeinde. Wir verstehen unter Nachbarschaftshilfe mir die Schaffung einer freundnachbarlichen Beziehung zwischen Juden, besonders in der Großstadt; ist es doch eine Tatsache, daß heute vielleicht mehr noch als früher, jedenfalls fühlbarer, die Mensehen verständnislos nebeneinander herleben, obwohl doch jeder von ihnen mit den gleichen Lebensfragen zu ringen hat. Weniger gesellschaftliche Distanziertheit und etwas mehr Einfühlungsvermögen und Liehe •— wieviel leichter könnte dann in mancher Beziehung unser Leben sein! Und da kann selbst der, der vor dem Nichts steht, seinem Nächsten helfen. W'ir durchleben eine Umwertung aller Werte, und in einer solchen Epoche haben die Begriffe ״Etwas*‘ und ״Nichts“ keine Gültigkeit mehr, sondern allbeherrschend ist das Gemeins c h a f t s s c h i c k s a I. Aber Schicksal ist zugleich Forderung, und eine Gemeinschaft hat stärker zu sein als das Schicksal. So kann vielleicht gerade der, der ״vor dem Nichts steht“, aus dieser Prüfung seines Lehens heraus seinem Nächsten ein Helfer und Berater sein, indem er ihm die Nachdrücklichkeit der Forderungen jüdischen Daseins zu Bevvußtscin bringt. Und der noch i m Besitz des ״Etwas“ Lebende kann dem anderen helfen, indem er ihm zuhört, indem er ihn zu verstehen .sucht, indem er ihm das Gefühl des Bruderseiiis zuteil werden lallt. [י. gibt eine Nachbarschaftshilfe, die allein in einem guten Blick, in einem warmen Händedruck, in einem leisen Lacbein und im Mittuhlen besteht. Nur fremd und kalt sollen die Men-chou nicht mehr an einander vorühergehen, die Kleinlichkeiten und I)it'inenzimmgen der ״Kille sollen sie ,■!!!streifen und zur großen Idee der Sdiick.-alsgemeinschaft sich bekennen. Am dieser Gemeinsamkeit werden die Unterschiede tibeibrm kt werden, wird das Gemeinsame emporsteigen und wird der Wille zur Zukunft des Judentums die Angst vor dem Heute überwinden. N. Neuer Hauptvorstand des Berliner Zionistischen Ortsverbandes Am 5. Juli fand die Sitzung der Vertreterversamnilung des Berliner Zionistischen Ortsverbandes statt. Auf der Tages- Ordnung standen die Verabschiedung des neuen Statuts der BZV. und die Wahl des neu11 ׳ I laupU ״r.-l,■indes. Das Statut wurde in der von dem bisherigen Vorstand vorgcschlagcnen Form mit großer Mehrheit angciinin nten, Darauf erfolgte die Neuwahl des Vorstände-, Zum ersten Vorsitzenden des Berliner Zionistische״ < )rtsverhandes wurde R.-A. Dr. Alfred Ra hau gewühlt, zu weiteren Vorstandsmitgliedern: Hans Aufrichtig, Karl Fppenstein, Dr. Georg Flatow, Kurt Goldinann, Sieghcrf Hirschbruclt, R.-A. Philipp Kozower, Dr. Moritz Landau, Alfred Selbiger, Dr. David Schloßberg, Dr. Julius Schönfeld, Dr. Josef Weiß, Hugo Wolfermann. Ankündigungen Fraucn-Artieitsgemeiinchaft für Palästina. Chug Iwri der Wizo: 13. Juli, 16.15 Ehr, Regen-burger Sir. 24. Gäste willkommen. Hebräische Kurse der BZV. Neuer Aniii״gerkurs, Donnerstag. 19 bis 21 Uhr, Knnl ur. 54 (Ltg. Dr. M. Bro=er). — Im Zentrum mchlungen an die Kulturaiccihing der W 15, Meinekestr. 10. (Tel. 91 00 31.) Hebräische Intensivkurse. Kbeuchen drei Kur.-e: a) Nachmittags- - - -B 1 Ih 1 ' 1' ' 1 Pa m׳ r-tag, 10—21 1 hr (Fon pr-.J 1r :1:10 ״ t. c.i ■1: b i Iw K'w.e im Heim. Kantstr. 54. Teih'Hwmw komam ״<!■ i;!■;!■:■!':ו woi.1,-:1. A'wkunfr erteilt die Kuhui.11 Heilung der BZV., V 15, Mumßwtr. 10 (IV-1. 01 90 31), Familien-Nachrichten 22, begeht Lehrer tmd Kantoren aus Deutschland in Palästina, Am 28,!uni fa 11 d die zweite Zusammenkunft der Lehrer mul Kantoren .ins Deutschland auf dem Har Hacanne! statt, einer Anregung folgend, die von Kirjath Bialik ausgiiig. Es dürfte interessieren, weiche Kollegen — meist mit Iraner! — heim /weiten Treffen beisammen waren: Amschct (Libing), Bloch (Ailelsheim), Fuchs (Laut• gen und Wiesbaden), Hirsch (I lildcH-eim), Isaac (Limburg), Kal!scher (Berlin), Kahn (Alsfeld), Mannheim (Graudenz ima Osterode, Ostpr.), Moses (Mannheim und!7Daß), Spier (We* sei), Translafeur (Rastatt), Weil (Leipzig), Wieser (Waidenbürg), Frau (iuggenlieim (München). Anfragen beantwortet M. Moses, Haifa, Arlosoroff-Street 46. 40-jxtsxlaSarux. Goethe Schuhhaus OuioUtäU-SoUuUc Margarete Ackermann Frankfurt (Main) Haus-und Küchengeräte tür Auswanderer und Brautpaare Elektrische und Petrolgerät« Sandweg 18 Ruf: 42 398 JAdlicliaii Riiiialacfcaii Brln■•!! slchar ■rVol« INHABER: LUDWIQ QRUNTHAL REINECKSTR. 21 Anzeigen-Annahme Frankfurt a.M Groß• Eockenhelmer Straß• 39 Fnrnrnfi 33977 MAYERS SOMMER Ernst Lochner S HorKhefmer III (früher: Wwe. Hassan) Liebfrauenberg 39 / Gegründet 1837 Herrenstoffe ln gut tragbaren Qualitäten 4 Filialen In Frankfurt a.M. Gr. Bodt.nh.im.r Str. 33 w Oederw.g 43 Allerheiliganstraf)• 59 ✓־־ Woliitiaße U Radio - Photo Schallplatten EHRENFELDl Frankfurt a. M., Zell 10«■ Verlangen Sie Anz.-Prelsllit« Nr. S M. BLUMENREICH Möbel- und Waren - Kaufhaus Qegen bar und auf Teilzahlung ....— Große Wollweberatraße 29 30 .—. 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