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Jüdische Rundschau · 1938-07-12 · Heft 55 (12.7.1938) · page 5

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
43 (1938)
Issue
Heft 55 (12.7.1938)
Date
1938-07-12
Page
– (sequence 5)
Language
German
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JÜDISCHE RUNDSCHAU PALÄSTINA-BLATT Nr. 55, 12. JULI 1938 Die Spannung hält an Attentate und Gefechte—Curfew bleibt bestehen —Zahlreiche Verhaftungen See- und Landstreitkräfte verstärkt — Jüdische Aufrufe zur Besonnenheit Rasche Entscheidung Zur Situation der Palästinapolitik Die jüngsten Ereignisse in Palästina lenken das öffentliehe Interesse nicht nur auf die Frage der Wiederherstellung der Ruhe im Lande, sondern auch auf die politischen Probleme, um die cs bei den Auseinandersetzungen geht. An anderer Stelle der heutigen Ausgabe berichtet unser palästinensischer Korrespondent über die psychologische Lage, die sich auf jüdischer Seite ergeben hat und über die großen Schwierigkeiten, die auch in dieser Hinsicht bestehen. Dieser Umstand neben all den anderen Tatsachen, die nur zu bekannt sind und hier nicht erneut aufgczählt zu werden brauchen, machen die Erfüllung einer Forderung zu einer gebieterischen Notwendigkeit: Die Entscheidung über die polnische Zukunit Palästinas muß so rasch wie möglich fallen! Die Politik der Verzögerung, die von der Mandatarmacht in den letzten Jahren befolgt worden ist, hat nicht zum Erfolg geführt. Wer glaubte, daß die Kraft der Aktivisten im arabischen Lager durch Zcitahlauf nachlasscn würde, hat sich getäuscht. Auch alle Maßnahmen miiitärischer, polizeilicher und rechtlicher Art, die bisher im Lande ergriffen wurden, haben den Terror nicht beendigen können, so energisch sie in der letzten Zeit auch waren. Nicht einmal der Zustrom von Terroristen aus den umliegenden Laudem konnte bisher verhindert werden. Die Juden des Laudes haben sich in bewunderungswürdiger Disziplin in den abgelaufenen 2■! Jahren — mit geringen Ausnahmen auf die Abwehr von Angriffen gegen Leben und Eigentum beschränkt, und auch heute steht die überwältigende Mehrheit des Jischuw und alle seine verantwortlichen Führer auf dem Standpunkt, daß diese Haltung beibehalten werden muß. Allerdings wurde es in der jüngsten Vorgangenheit immer schwieriger, einzelne Outsider-Gruppen von Unbesonnenheiten ziiriickzuhaltcn. Der Terror, der zeitweise abzuebben schien, hat sich immer wieder erneuert, und die Ausbrüche nahmen in der letzten Zeit einen heftigeren Charakter an. Das normale Lcban im Lande wird dadurch aufs tiefste berührt, und es muß allmählich sowohl im äußcren Leben wie auch psychisch eine Lage eintreten, die einfach unerträglich ist. Ein ״zweites Irland“ kann und soll ans Palästina nicht gemacht werden (abgesehen davon, daß dieses Beispiel von unserem Standpunkt atts zu unerträglichen Konsequenzen führen würde, käme es zu einer analogen Entwicklung). Es gilt daher, gerade in einem Augenblick der hochsten Spannung, sich noch einmal die Alternativen vor Augen zu halten, die gegeben sind, um das Problem zu lösen. Für die Unterdrückung des Terrors wäre ohne Zweifel das radikalste Mittel die Behandlung der aufs trändischen Araber mit den Methoden des Kricges, mit allen ihren Schrecknissen, der Vernichtung von Zehntausenden vollkommen unschuldiger an den Vorgangen nur sehr wenig oder gar nicht beteiligter Mensehen. Es gibt niemand, der der Meinung ist, daß eine derartige Radikalkur in Palästina von England beabsichtigt oder auch nur in Erwägung gezogen werden könnte. Das ist aus politischen Gründen ebenso ausgeschlossen wie aus solchen der Humanität. Auf jüdischer Seite vollends besteht gewiß nicht der Wunsch, unser nationales Leben in Palästina auf dem Grunde eines Meeres von Blut aufzubauen und damit unser Werk auf ein Fundament zu stellen, das politisch und ntoralisch morsch wäre. Schaltet diese Möglichkeit aus, so ergibt sich -- rein theoretisch betrachtet — auf der anderen Seife die Möglichkeit der Zustimmung zu den arabischen p o I i t i sehen Forderungen. Sie kristallisieren sich in der Forderung nach Selbstregicrung unter Begrenzung der jüdischen Bevölkerung und Zuwanderung auf den Status einer permanenten Minorität. Mit der Akzeptierung dieser Forderungen würde das Einverständnis der extremistischen arabischen Gruppen wohl auch noch nicht zu gewinnen sein, jedenfalls aber doch die' verantwortlichen politischen Führer innerhalb bzw. außerhalb Palästinas. Fs gibt jedoch keine in Frage kommende jüdische Gruppe, die bereit wäre, auf diesen Vorschlag einzugehen und damit der jüdischen Expansion in Palästina Schranken aufzucrlcgcn, die nicht durch die wirtschaftlichen Bedingungen gegeben sind. Es widerspricht auch dein Gefühl der jiidisehen Volksmassen in der Galuth, in Palästina von vornherein einen solchen Minoritätsstatus anzuerkennen, nachdem man gelernt hat, daß aus ihm ein großer Teil aller unserer Sorgen zu erklären ist. Sind mithin die beiden radikalen Wege der Beruhigung des Landes verschlossen, so bleibt im Prinzip ttur der Versuch übrig, durch eine Entscheidung auf einer mittleren Basis zu seiner Pazifizierung zu gelangen. Nach den Erklärungen, die die Vertreter Englands zu wiederholten Malen abgegeben haben, erscheint der Mandatarmacht selbst die unveränderte Fortsetzung des Mandats nach allem bisherigen Geschehen nicht möglich, und man hält daher an dem Schema der allmählichen Schaffung zweier getrennter Staatsgebiete unter gleichzeitiger Teilung des Landes fest. Wie immer nun die Teilung im einzelnen durchgeführt werden wird, wichtiger als die sich daraus ergebenden Spezialfragen erscheint heute die Forderung, die Entscheidung mit größter Beschleunigung zu treff e n. Allzu viel kostbare Zeit ist bereits verlorctigegatigeii, die blutige Opfer in Palästina gefordert und schwere Wirtschaftliehe Schäden dem Lande und damit auch der jüdischen Arbeit zugefügt hat. Mit dieser Methode des Verzögerns und der Ab- Wägung unzähliger Einzelfragen muß ein Ende gemacht werden! Die Palästina-Tciiiingskommission, die in Jerusalem arbeitet, steht nach verschiedenen Meldungen kurz vor dem Abschluß ihrer Untersuchungen. Nach dem, was man bisher von der weiteren Prozedur weiß oder nach den Erfahrungen der Vergangenheit annchtnen kann, würde cs wahrscheinlich das Frühjahr des kommenden Jahres werden, eite alle Instanzen der englischen Regierung, des Parlamentes und des Verhaftungen in Jerusalem Jerusalem, 7. Juli. (Palcor.) In Jerusalem blich beute der Ausnahmezustand weiter in Kraft, und zahlreiche Haussuclnmgcn und andere Nachforschungen wurden von Polizei und Truppen dmehgeführt. Unter anderem wurden die Büros der Histadrutli durchsucht. Der Revisionist Ephraim W a s c h i t z in Jerusalem wurde heute morgen zusammen mit seinem Sekretär und zwei Büroangestelltcn verhaftet. Die Polizei durchsuchte ebenfalls sein Anwaltsbüro. Weitere Verhaftungen wurden Meldungen zufolge in Jerusalem und anderen Orten vorgenommen•. Unter den Verhafteten befindet sicli auch der Revisionist Steimatzkv. Die arabis;'icn Geschäfte in der Altstadt von Jerusalem schlossen heute. Schüsse auf arabisches Auto Heute morgen wurde auf der Landstraße Tel Awiw־-—Haifa eine Taxe mit zwei Arabern in der Nähe von Raanana aus dem Hinterhalt beschossen. Ein Araber wurde getötet und der zweite schwer verwundet. Cicstern nacht feuerten Araber auf Ghaffirim von Kfar Azar in der Nähe von Tel Awiw. Die Gaffirim erwiderten das Feuer und töteten einen Araber. Die anderen ergriffen die Flucht. Jtldische Instanzen beraten Heute mittag hielt der Stadtrat von Haifa eine Sitzung ah und veröffentlichte eine Erklärung der Trauer über die gestrigen Ereignisse. Ferner wird an die Einwohner der Stadt appelliert, die Ruhe und Ordnung zu bewahren. Der W a a d L e u m i, das O herra b b i 11 a t und Vertreter der j ii d i s c 11 e 11 St a d t v 1׳ r w a I 111 n g e 11 halten heute eine Sit-ung, in der Sicherheitsfragen besprochen wurden sowie Maßnahmen zur Verstärkung der internen Disziplin des Jischuw. Zwei Kreuzer in Haifa Der Kreuzer ״Emerald“ traf heule nachmittag in Haifa ein, und der Kreuzer ״R e p u 1 s e“ wird morgen erwartet. Der Ausnahmezustand bleibt heute abend weiter in Haifa in Kraft. Zwei Bataillone aus Aegypten trafen in Palästina ein. Es befinden sich jetzt zwei Divisionen im lande, eine dritte wird Ende dieses Jahres erwartet. Die Vorbereitungen hierzu werden hesehleunigt, so daß der Ankunflstcrmin eher, als ursprünglich geplant, liegen wird. Der Bau von Unterkünften für diese Truppen wird rascli betrieben. Aufrufe zur Selbstbeherrschung Der Waad Leumi veröffentlichte ein Manifest, das in strengster Weise Vcrgeltungsaktc an Arabern verurteilt. Jede solche Aktion gefährde die allgemeine Sicherheit. Der einzige Weg, der dem Jischuw־ zur Selbstverteidigung offen stände, sei, mit dem konstruktiven Aufbau des Landes fortzufahren. Das Oberrabbi nat veröffentlichte ein ähnlich abgefaßtes Manifest. Ein Appell Weizmanns Dr. Weidmann hat im Namen der Jewish Agency folgende Erklärung abgegeben: Die Ereignisse der vergangenen Tage in Palästina haben tiefen Schmerz bei den Juden in der ganzen Welt hervorgerufen. Mehr als zwei Jahre hindurch war die jüdische Völkerbundes passiert sind, damit der Teilungsplan endgültig akzeptiert werden kann und man mit seiner Verwirklichung beginnt. Ein solches Verfahren ist unter den heutigen Umständen unerträglich. Niemand kann voraussageti, was in einer solchen Frist von G —3j Jahr im Lande geschehen wird. Niemand kennt die Blutopfer, die in der Zwischenzeit gebracht werden müssen, Opfer, die sinnlos und unnötig sind, Worauf es ankommt, ist eine entschlossene Geste, eine Entwirrung des immer unlösbarer werdenden Knotens durch eine rasche Tat, die einz.ig und allein von England ausgehen kann. Es gilt, die Bevölkerung des Landes in allen ihren Teilen vor eine vollendete Tatsache zu stellen und damit eine der wichtigsten Ursachen der dauernden Beunruhigung zu entfernen, nämlich die Hoffnung, durch Terror und Sabotage die politischen Entscheidungen hinausztizögcrn, zu beeinflussen oder gar unmöglich zu machen. Gewiß sind mit der Teilung Palästinas schwierige Fragen finanztechnisclter, wirtschaftlicher, militärischer Art tisw. verbunden, deren Lösung Zeit erf-oreiert. Aber auch hierüber ist von zwei Kommissionen genug beraten worden. Es wurden genügend Sachverständige für alle Probleme, die es nur geben mag, gehört, so daß es an der Zeit ist, die Entscheidung zu treffen. Und über das Hauptproblem, um das es geht, über die Schaffung des jüdischen Staates auf einem Teilgebiet Palästinas und Uber seine Grenzen ist eine Entscheidung m ö g 1 i c h, ohne daß darüber weiter viele Monate verstreichen. Auch die öffentliche Meinung Englands beginnt immer stärker einziischcn, wie gefährlich das Spiel der Verzögerung ist, das in Palästina — absichtlich oder unabsichtlich, mag dahingestellt bleiben — getrieben wurde. Auf jüdischer Seite ist gewiß manches unterlassen worden, was zu einer Beschleunigung der Entscheidung notwendig gewesen wäre, auch bei uns fiat man mit Diskussionen und mit der Interpretation von Resolutionen allzu viel Zeit verloren und verliert sie auch heute noch gelegentlich mit Gemeinschaft in Palästina einer organisierten Kampagne der Gewalt und des Terrorismus ausgesetzt. Die Disziplin und Zurückhaltung, die sie unter dieser fast unerträgliehen Provokation gezeigt hat, wurde in behördlichen Kreisen voll gewürdigt und fand ilwe praktische Anerkennung in der Gewährung gewisser Erleichterungen hinsichtlich der Vcrte'digung. Legitime Verteidigung, Disziplin und konstruktive Arbeit stellen unsere beste Antwort auf den arabischen Terrorismus dar. Die überwältigende Mehrheit der pa'ästincnsischen Juden, die sich ihrer Verantwortung bewußt ist gegenüber ihrer eigenen Zukunft sowie der der Nation, deren Avantgarde sie ist, ist entschlossen, das Prinzip der Michtwiedervergeltung aufrcchtzuerhalten. Im Aufträge der Exekutive der Jewish Agency schließe ich mich den Aufrufen des Nationalrats der jüdischen Gemcinschaft in Palästina und anderer repräsentativer jüdischer Körperschaften an, die jeden Ausbruch von Vergeltungsmaßnahmen beklagen und die Aufrcchtcrhaltung der Disziplin verlangen. Schweres Bombenatlentat in Jerusalem I erusal c in, 8. Juli. (Palcor.) V ־׳ e r A r a b e r wurden getötet und fünfzehn verwundet, ab heute in Jerusalem eine Bombe m einen Omnibus geworfen wurde, Jaffator in Jerusalem stand. Der Omnibus, der von der Explosion vollkommen zcrtrumnierl wurde, war mit arabischen Passagieren gefulh und gerade im Begriff, nach hör verhaftet. Das Ausgr In erbot!11 Jerusalem wurde verschärft und soll heute abend um (> Uhr beginnen. 2ר Revisionisten wurden verhaftet. Araber warfen' mit Steinen und überfielen Straßenpassanten mit Messern an verschiedenen Stellen der Stadt. Seesoldaten der Kreu/er begannen in der Stadt zu Fuß und in Autos zu patrouillieren. Der Ausnahmezustand bleibt in Haifa weiter in Kraft. Abends wurde eine halbe Stunde nach Beginn des Bombe geworfen, hei deren Explosion ein palästinensischer Polizei« achtmcister leicht verwundet wurde. Bei einem Kampf zwischen Polizei und Terroristen zwiselten Nablus und Jerusalem wurde ein Terrorist tödlich verwundet und gefangen genommen. Er war im Besitz eines Gewehres. Ein Soldat der transjordanischen Grenzwache töteie einen Terroristen und nahm einen zweiten gefangen, die zu einer großen Terroristengruppe gehörten, die versuchte, über den Jordan nach Palästina zu gelangen. Vier weitere Terroristen wurden von Flugzeugen ans erschossen. Das Gefecht im Jordantal fand in der Nähe von Jeftlik statt. Fs handelte sich um eine Gruppe von Arabern in Stärke von mehreren hundert Mann. Araber verschleppten zwei christliche Araber aus dem Dorf Kafrkcnna bei Nazareth. Morgens wurden beide tot aufgefunden. Raghcb Bev Naschasch 1 bi, Moghannam Effendi und anderc arabische Vertreter protestierten beim Oherkommissar gegen Angriffe von Juden auf Araber und verlangten von der Regierung Maßnahmen dagegen. Sie erörterten ferner die politische läge und sagten, daß nur eine Armierung der Politik dir Situation bessern könne. Fs wurde ihnen versichert, daB die Regierung die Situation in der Hand habe und unparteiisch vergehe. inneren Auseinandersetzungen. Damit muß Schluß gemacht «erden. Wenn Palästina den Frieden haben soll, den das jüdische Volk für das Land herheischnt, weil es mit ihm in der Seele verbunden ist und weil eine Auslese seiner Jugend in ihm lebt, arbeitet und auf der Wacht steht, weif die Hoffnung von Zehntausenden und! lunderttausencleu in der Galuth dorthin gerichtet ist, dann muß diese Entscheidung mit der allergrößten Be sc hleunigung fallen. Was heute versäumt wird, bringt vielleicht keine Zukunft wieder! Nicht zuletzt auch im Interesse des Prestiges, das England im Vorderen Orient zu verleidigen hat, liegt cs, wenn diese Entscheidung in kürzester Frist fällt und wenn nicht mir die Festigkeit der militärischen Gewalt im Lande deutlich demonstriert wird, sondern — was vielleicht noch viel wichtiger ist .- wenn die Festigkeit des politischen Entschlusses jedem Einwohner des Landes sichtbar vor Augen geführt wird. Erst nach einer solchen Entscheidung wird die Bahn für die eigentliche Aufgabe der inneren Befriedung des Landes frei sein.!Das ist ein Unternehmen, das auf lange Sicht geplant sein muß, hei dem es auf vielen Gebieten des öffentliehen und privaten Lebens zu arbeiten gilt. Der Haß und das Mißverständnis, das zwischen den beiden Völkern des Landes aufgetaucht ist, muß ausgeräumt werden. Dabei werden beide Teile kooperieren müssen, und es wird and) für die bisherige Mandatarmacht in der Zeit des Ueberganges bis zur wirklichen Selbständigkeit der beiden Staatsgcbilde eine Fülle von Aufgaben geben, die ebenso viel Tatkraft wie Geschick und Takt erfordern. Dies erst wird der Versuch eines wahren inneren Ausgleichs sein. Wir hätten ihn gewiß ohne eine Zerreißung des Landes, das uns als ganzes heilig ist, herbeigewünscht. Das Schicksal hat es anders gewollt. Nun gilt es, den sinnlosen Opfern durch eine entschlossene Tat ein Ende zu machen und dann an das große Werk des Aufbaus zu geben, das für uns in dem uns zugewiesenen Rahmen nicht nur eine materielle Aufgabe sein kann, sondern zugleich der Weg zum wirklichen inneren Friede 11 sein soll. Nur dieses vermöchte dem Opfer der in dieser Zeit Gefallenen nachträglich einen Sinn geben — für das jüdische Volk nicht weniger als für das Land, um dessentwillen sie fielen! _ K. L.

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