Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 43 (1938)
- Issue
- Heft 54 (8.7.1938)
- Date
- 1938-07-08
- Page
- – (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 54, 8. VII. 1938 JÜDISCHE RUNDSCHAU Seltell Zehn Jahre Ben Schemen Von der Entwicklung eines Kinderdorfs Von unserem palästinensischen Korrespondenten gl. Tel A w i w, Juni 1038 Gründungszeit Es war im Jahre 1925, als Dr. Siegfried Lehmann, ein Erzieher und Arzt aus Deutschland, der aus zionistischen und sozialen Gründen seine Arbeit unter die Ostjuden in Litauen verlegt hatte, zum ersten Male nach Palästina kam. Er trug sich mit dem Gedanken, das Kinderheim, das er in Kowno gegründet hatte, nach Palästina zu verpflanzen, zu vergrö- Bern lind im Lande heimisch zu machen. Er durchwanderte das damals noch unentwickelte Land und wählte schließlich Bcn-Schcraen, den Ort, wo Wilkanski die erste land- ■wirtschaftliche Versuchsstation errichtete (die heute in Rechowoth ist) und wo später eine Arbeiterimienwirtschaft unter der Leitung Adah Fischmanns probiert wurde. Dieses Ben- Schemen, so genannt nach den weitem graugrünen Oelfeldern um Ltidd herum, war ein schönes Fleckchen: im flachen Land gelegen, der Horizont begrenzt von den bläulichen Schalten der judäisclien Berge, in nächster Nähe der junge Hcrzl-Wald des Keren Kajcmeth, hatte der alte Khan abscits von der Chaussee alle Anziehungskraft einer orientalischländlichen Umgebung. Es dauerte noch einige Zeit, bis die mannigfachen Vorbereitungsarbeiten erledigt waren. Im Jahre 1927 wurde dann Ben-Schemen als Kinderdorf begründet (auf Boden des Keren Kajcmeth), es kamen die Zöglinge und Lehrer aus Kowno, sie vereinigten sich hier mit einer Gruppe der Arbeiterjugend, und der alte Hof mit seiner rechteckigen Mauer wurde in primitivster Weise für die Aufnähme der Neulinge eingerichtet. Die Arbeit begann. Zehn Jahre Arbeit und Entwicklung Die Jahre vergingen und das Kinderdorf Ben-Schemen steht heute im Anfang seines zweiten Jahrzehnts. Bis zum Im chemischen Laboratorium Jahre 1931 wuchs das Dorf langsam und erreichte in dieser Zeit ungefähr zweihundert Schüler, die sowohl aus dem alten Stamm in Litauen, als auch aus anderen Ländern der Galutli, jn immer steigendem Maße aus Palästina kamen. Im Jahre 1932 kam dann eine plötzliche — in Ben-Schemen glaubt man, eine zu plötzliche — Ausdehnung. Die Jugend aus Deutschland drängte nach Palästina, es hieß Platz schaffen um jeden Preis, und so wurden in kürzester Zeit weitere 100 Kinder aufgenommen, eine Expansion, die übermäßige Anforderungen an die Anstalt stellte. Langsam, im Laufe von Jahren, unter Mühen hat Ben-Schemen diesen gewaliigen Bissen verdaut. Die Anstalt hat sich seitdem auf der Höhe von 330 Schülern gehalten und ist damit hei einem gewissen Sättigungsgrad angelangt. Am inneren Ausbau, an der Verbesserung der Landwirtschaft und des Unterrichts, der Unterbringung und der Lehrmittel wird dauernd weilergearbeitet. Ben-Schemen, in seinen Erziehungszielen mit der landwirt- Schaftlichen Arbeiterschaft verbunden, hat notwendigerweise die Wellen der allgemeinen palästinensischen Entwicklung mit 7.u spüren bekommen. Es hat sieh im Aut und Ab der landwirtschaftlichen Kolonisation mit vergrößert, es ist, wie es einer lebendigen, mit dem Lande mitlcbenden Institution zukommt, von den Wellen der Einwanderung und von den Nöten der Gallith berührt worden. Immer wieder aber hat sich das Dorf bemüht, die verschiedenen Elemente, die es aufnahm, zu einer Einheit zu verschmelzen, und seine bauliche Ent- Wicklung war darauf gerichtet, einen einheitlichen Stil und organisches Wachstum zu bewahren. Der alte Innenhof, der als erster die neuen Ankömmlinge beherbergte, existiert noch in seinen äuflercn Linien, wie vor zehn Jahren mit einzelnen Bäumen bestanden, von ein- und zweistöckigen Gebäuden umgeben. Aber von dieser äußeren Ecke, an die sich die Landwirtschaft schließt, hat sich das Dort ausgebreitet. Von dem Zentralgebäude, das die eine Seile dieses Hofes abschließt, hat man durch Palmen und Kakteen, über von Blumen eingefaßte Rasenflächen hinweg einen weiten Ausblick auf die Türme des nahen Ludd, und von dort streckt sich eine Sammlung von kleinen Gruppenhäusern, Lehrerwohtitingen und Gemcirisehaftsräumen nach den verschiedenen Seiten des Geländes. Die vielen Bäume, die das Dorf hei seinem Einzug bereits vorfand — eine Seltenheit in diesem bitumarmen Lande — und das Prinzip der Auflösung in kleinere Gruppen, so daß wir ein kleines Häuschen rieben dem anderen finden, geben der Anstalt ein charakteristisches Gepräge. Immer wieder ist in diesen zehn Jahren neu gebaut worden, und noch sind die Baupläne keineswegs abgeschlossen. Aber immer wieder ist es gelungen, das Neue ohne Bruch an das Alte zu schließen. Landschaft und menschliche Arbeit sch ließen sich zu einem organischen Ganzen iri dem heute bereits sehr großen Komplex zusammen. Der Schmelztlegel Es ist eines der charakteristischen Merkmale des neuen Palästina, daß es Jahr um Jahr mit der Einwanderung neue Elemente zu assimilieren hat, sie beeinflußt und von ihnen beeinflußt wird. Das Land hat sich die Aufgabe gestellt, die Galuthländer zu sammeln — Kibbuz Oalujoth sagt man im Hebräischen — und eine Erziehungsanstalt wie Ben-Schemen, die Kinder von Einwanderern aus dem Lande, Kinder aus den Siedlungspunkten und Kinder direkt aus dem Ausland aufnimmt, spiegelt in kleinem Rahmen diesen Prozeß des Einschmelzens verschiedenartiger Menschen wider. Es gab eine Zeit — nach 1933 —, wo die Kinder aus Deutschland einen großen Prozentsatz der Schülerzahi darstellten, die Hebraisicrung dieser vielfach aus fremdem Milieu stammenden Elemente, ihre Ueberführung aus einem bürgerlichen Leben in ein Leben der Arbeit, von der Stadt ins Dort, in ein Gemeinschaftsleben eine besondere Aufgabe darstellte. Heute kommt die Masse der eingewauderten Kinder aus Polen in der Regel aus den hebräischen Gymnasien, wo sie gut hebräisch vorgebildet wurden, und das geistige und äußere Bild der Schülerschaft hat sich wieder geändert. Niemand weiß, welche neuen Elemente morgen dazu kommen werden. Ein Kinderhof wie Ben-Schemen, eingestellt auf die Bedürfnisse Palästinas und der Juden draußen, die sich ,dauernd ändern, fühlt die Aenderungcn und Schwingungen der umgebenden Atmosphäre. LJm so bedeutsamer erscheint die Aufgabe, die sich Ben-Schemen als ein Teil des paläslinensischcn Erzichungssystems gestellt hat — die Formung dieses verschiedenartigen Stoffes nach einem einheitlichen Ziel, ״Ins Dorf" Ueber einem der kleinen Häuschen, das ein offenes architektonisches Rechteck abschließt, steht das Symbol von Ben- Schemen, eine Aehre und ein Baumzweig, umschrieben von den Worten: Lakfar, ״Ins Dorf“. Das ist die Losung von Ben-Schemen. Hier soll eine Jugend vom frühen cindrucksfähigen Alter an für das Leben auf dein Lande und die landwirtschaftliche Arbeit erzogen werden. Damit deckt sich Ben- Schemen in seinem Erziehungsziel mit den zahlreichen Sclnilen in den Siedlungspunkten der Arbeiterschaft. Aber dieses Kinderdorf hat von seinen Anfängen an besondere Wege zu diesem Ziel gesucht, seine Aufgabe weit gefaßt, immer wieder neue Experimente gemacht, um eine Erziciiungs- und Lebensform zu finden, die dieser speziellen Aufgabe entspricht. Von der Erkenntnis ausgehend, daß wir jüdische Landwirte erst schaffen müssen, daß wir der Jugend, die wir in die schweren kolonisatorischen Bedingungen stellen, besondere Quellen eröffnen müssen, aus denen sie die Kraft für ihre Arbeit schöpft, wurde hier versucht, nicht nur die Arbeit, sondern auch das Leben im Dorfe zu lehren. Dr. Lehmann, der Leiter, ist den hierbei entstehenden Fragen praktisch und theoretisch nachgegangen; eine kleine Broschüre über Dorfkultur, die ein Ausschnitt aus einem in Vorbercitung befindlichen Buche ist, gibt Aufschluß über seine Ansichten und Tendenzen. Er stellt dar, daß landwirtschaftliche Arbeit, besonders unter den schweren klimatischen Verhältnissen Palästinas, besondere Anforderungen stellt, daß der Landwirt nach seiner Arbeit besondere Formen des Feicrns und der Entspannung braucht, daß er seine Befriedigung nur zum kleineren Teil in intellektueller Kost, im Buche und im Vortrag findet, sondern daß man zu Formen hinfinden müsse, die dem Dorflehen entsprechen. Er erwähnt Volksmusik und Tanz, Stickereien und Handfertigkeit, er betont die Feste als natürliche Zäsuren im täglichen Leben der Landwirtschaft und spricht von der Notwendigkeit eines bestimmten Formen rahme 11s für das tägliche Leben, ohne den eine Gemeinschaft undenkbar ist. Diese Ideen, die auch an anderen Orten durchdacht werden, haben in Ben-Schemen einen besonderen und in allen Kleinigkeiten spürbaren Ausdruck bekommen. Die Ausstattung der Häuser, die Beachtung der Details, die Formen bei den gemeinsamen* Mahlzeiten, die durch eine kurze Vorlesung cingelritet werden, die Gestaltung der Ruhetage und der Feste sind getragen von diesen Versuchen, eine besondere, dem Dorf und den speziellen Lebensbcdingungen der jüdischen Arbeiterschaft entsprechende Lebensform zu finden. Das Ziel ist selbstverständlich noch keineswegs erreicht, es wird immer wieder Neues versucht und im Lichte der gesammelten Erfahrungen geprüft. Diese Bemühungen sind für die palästincnsische Jugend von großer Bedeutung. Im allgemeinen finden wir unter dieser Jugend eine starke Ablehnung überhaupt jeder äußeren Form, die ihnen leer und als Zwang erscheint. Diese Formlosigkeit findet man überall in Palästina. Sie stammt zu einem Teil noch aus der ״heroischen“ Kolonisationscpoche, die so primitive Lebensformen nötig machte, ln der Lehrhiiche daß man übliche Formen nicht einlialten konnte. Man hat jedoch im Lande vielfach aus der Not eine Tugend gemacht, und die Versuche in Ben-Schemen, dem täglichen Leben wieder einen schönen lind festen Rahmen zu gehen, sind daher von besonderem Interesse. Freilich ist es nicht leicht, hier Wandcl zu schaffen: gerade Kinder und Jugendliche lehnen sich vielfach gegen jede derartige Norm auf, wenn sie sie nicht ganz selbstverständlich empfinden. Außerdem müssen derartige Formen, wenn sie nicht althergebracht sind, aus den neuen Lehensumständen herauswachsen, und solange diese noch dauernd in Fluß sind, läßt sich schwer eine feststehende Form herauskristallisieren. Wichtig ist daher, daß in einer Anstalt Arbeit auf dem beide Amaieurtoto• wie Bcn-Schemen diese Aufgabe der Formgebung praktisch und theoretisch in Angriff genommen wird. Man kann auch bereits beobachten, daß die Zöglinge von Bcn-Schemen — mögen sie innerhalb der Anstalt vielfach gegen dieses Achtung vor der Form revoltiert haben — langsam Verständnis dafür be» kommen und ein Interesse für äußere Gestaltung und Gemeinschaftsbildung mit sich in die Siedlungen hinausnehmen, so daß die Ideen des Kinderdorfes verbreitet werden und wirken* Landerziehungsheim und landwirtschaftliche Schule Das Kinderdorf Ben-Schemen war von Beginn an in zwei Teilen gedacht, die voneinander getrennt waren und bei F>estimmten Festen und Arbeiten einander trafen: ein Fandc r z i e h u n g s 11 c i m, das den Kindern!leben den primitiven manuellen Arbeiten in Landwirtschaft und I landwerk die Kenntnis einer Volksschule vermittelte und eine landwirtschaftliche Schule, die die Jugendlichen zusammenfaßte. Im Laufe der Jahre ist sowohl das Lamlcr/ichungsheim als auch die Landwirtschaftsschule gelindert und ausgebaut worden. Die Volksschule wurde auf nenn Klassen erweitert. In der Lamlwirlschaftsschule versuchte man, sich dem Lehrprogramm an/wpa-sen, das die Regierung für Landwirtschaftliche Schulen wie Mikwe )israci und die Kadourie-Schule auLstellte. 1 11 r diesen Zweck war ein Aushau dos Unterrichts, besonders auf theoretischem Gebiete, notig. Die Linnchtung eines Laboratoriums und der Ausbau denatuiwi-senschaftliehen Unterrichts gaben die Möglichkeiten da/11, und cs wird geplant, in nächster Zeit eine solche Ausweitung des landwirtschaftlichen Unter rief! t s vor/unehmeii, daß Abschlußprüfung der Anstalt in der gleichen Wei-e wie in Mikwe und Kadourie von der Regierung anerkannt ward. Im Zeichen der Zeit Es ist unvermeidlich, daß man in unseren unruhigen Zeiten im Lande mit den Lehrern in Stadt und Land über die Erziehungsproblemc spricht, die sich im Zusammenhang mit den Unruhen ergehen. Die Kinder weiden selbstverständlich in die damit zusammenhängenden Fragen hineingc/ogen, sie atmen die Luft des Kampfes, sie kennen in den Siedlungen die Wachen, die Angriffe, die Brände der Leider. Es ist lehrreich, in einer solchen Zeit einen Lehrer mit seinen jungen Schülern in Ben-Schemen hei der Zeitungslektüre zu sehen, wie die Tagesereignisse durchgesprochen und soweit es geht, aus der erbitterten Atmosphäre des Kampfes in ein objektiveres Licht des Verständnisses und der Verständigung gehoben werden. Ben-Schemen hat sich immer bemüht, mit seinen arabischen Nachbarn enge und gute Beziehungen zu pflegen, cs hat ׳־- was keineswegs in allen Volksschulen der Fall ist — das Lernen des Arabischen obligatorisch gemacht, es versucht auch heute, die Kinder davor zu bewahren, sich von dem Haß des Moments hinreißen und bestimmen zu lassen. Fs ist uns in der Palästina-Kolonisation niemals eine Zeit ruhiger Entwicklung gegeben worden. Wir arbeiteten immer im Kampfe, im Kampfe mit der Natur, im Kampfe mit Gegnern. Niemals standen die notwendigen Mittel zur Verfügung, um aus dem Vollen schöpfen und daher in Ruhe arbeiten zu können. Aber trotz dieses dauernden Kampfes wurde immer wieder versucht, die Grundlagen für etwas Gutes und Neues zu legen, einen neuen Inhalt in neue Formen 711 gießen. Nirgends ist das bisher in vollem Umfange gelungen. Ueber,all tastet man sieh vorwärts, macht f ehler, erleidet Rückschläge. Das Streben jedoch nach etwas Besserem und Neuem gibt der Arbeit ihren Sinn und Wert. Zu diesem Suchen des Kommenden und Richtigen trägt das Kinderdorf Fien-Schemen seinen vollen Anteil bei. Abendschulen für arbeitende Kinder Der ״I'inkcß“ berichtet: Der .Mangel an Mitteln behindert die Entwicklung der Abendschulen für die arbeitende Jugend, die von Tausenden von Kindern benötigt werden. Bis jetzt gibt es drei Schulen dieser Art — in Tel Awiw. Icrnsnlem und Flaifa —. die ungefähr 600 Knaben und Mädchen erfassen. Das Budget dieser Schulen entspricht in keiner Weise den Notwendigkeiten. Fs können nur sehr wenige Lehrer bezahlt werden, und die Klassen sind daher gedrängt voll. Neue Parallelklassen können nicht eröffnet werden, und so müssen viele Knaben und Mädchen abgewiesen werden. Es fehlt auch an Lehrmitteln, an Lehrbüchern und Büchern zur Lekttire. Große Schwierigkeiten bereitet die Einteilung der Schiller in Klassen. Es ist nicht möglich, sie nach der Altersstufe cinzutcilen, und so finden wir in derselben Klasse Kinder von 10—16 Jahren. Auch unter den alleren Kindern findet man solche, die noch nie auf einer Schulbank saßen neben anderen, die mehrere Jahre lang die Volksschule besucht haben. Auch die Herkunft der Kinder aus den verschiedensten Volksteilen erschwert den Unterricht. Dazu arbeiten die Kinder meist bei ganz ungeregelter Arbeitszeit, denn die meisten von ihnen sind Zeitungsvcrkäufer, Hausierer, Lastträger, Obstverkäufer, Lehrlinge und Hausgehilfinnen. Sie sind geregelte Arbeit und Arbeitsdisziplin nicht gewohnt und so kommen sie zu spät in die Kurse und stören während des Unterrichtes, ln |crusalem und Tel Awiw findet der Unterricht fünfmal wöchentlieh statt, dreimal von 6—8 und zweimal von 6—9 Uhr. ln beiden Abendschulen lernen mehr als zweihundert Kinder, ln Haifa finden die Kurse viermal wöchentlich, anderthalb Stunden jedesmal statt. Hier lernen ungefähr 150 Kinder. Die Fächer in den Schulen sind: Hebräisch, Grammatik, Literatur, Bibel, Rechnen, Heimatkunde, Geschichte, Naturkunde, Handfertigkeit und Gesang. (Schluß des Palästinateils) BRASCH 6 ROTHENSTEIN INHABER HARRY W. HAMACHER BERLIN NW 40, Lüneburger Straße 22 /׳ Ruf: 356641 WIEN I, FlBischmarkl 17 / Ru«: R 25590-91 Umzüge für Auswanderer sowieTransporte jeglicher Art nach allen Teilen der Welt Verpackung / Versicherung Gepäckbeförderung / Lagerung