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Jüdische Rundschau · 1938-07-08 · Heft 54 (8.7.1938) · page 3

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
43 (1938)
Issue
Heft 54 (8.7.1938)
Date
1938-07-08
Page
– (sequence 3)
Language
German
Belongs to
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Nr. 54, 8. VII. 1938 JÜDISCHE RUNDSCHAU Seite 3 Zwischen Gestern und Fahrt nach Australien Port Pirie (Süd-Australien), 20. Mai Drei Wochen sind wir nun auf dem Wasser und noch einmal so lange werden wir nur Himmel über uns und Wasser unter uns sehen. Inzwischen haben wir uns eigentlieh ganz gut ״eingewöhnt’‘. Was wir Landratten nicht geglaubt hatten, ist, da(i diese Gewöhnung so schnell gehen kann. Seit Wochen wissen wir es nicht anders, als daß jeder Laut, den wir in der Nacht und am Tage wahnichmen, kein Arbeitslärm aus dem Hinterhaus und kein Kindergeschrei aus dem Nachbargarten sein kann, sondern daß das, was wir gehört haben, ein Stück Leben auf eben diesem Schiff war, das uns jetzt so etwas wie Heimat geworden ist. Und wie das Ohr, so lernt das Auge: lernt unendliehe Wassermassen ruhig ansehen, ohne Angst, aber auch ohne falsche Romantik, und erlebt täglich neu die Schönheiten des Meeres: Tags liegt die See im tiefen Glanz der Tropcnsomie, schimmert lichtblau am Morgen, griinschwarz egen Abend. Bei Sonnenuntergang entfaltet sich der ganze eichtu!11 einer in immer neuen Tönen schimmernden Palette und bei Nacht funkeln unzählige Sterne — so viele gibt es bei uns zu Hause gar nicht — an einem endlosen Firmament. Der Mond hing schon am Neumondstag als liegende Sichel am Himmel und baut jetzt allnächtlich im Meer eine gigantische silberne Paradestraße. Seit Wochen haben wir kein Schiff mehr gesehen. Wir sind allein mit dem Ozean, nur Wolken — heute ein paar lustige Fetzen, morgen Ungetüme wie Gebirgsketten — leisten uns in den Abendstunden Gesellschaft. All das ist unwahrscheinlich und unbegreiflich und zugleich vertraut und selbstverständlich wie das Gestern und Morgen. Auch der G a n g gewöhnt sieh. Wir stolpern nicht mehr über Treppen, die zuerst unter uns wegglcitcn wollten. Wir haben es gelernt, uns auf Boden zu bewegen, der mit uns schwankt. Wie das Gestern und Morgen. Auch der Magen gewöhnt sich. Er bringt es fertig, bei allem, was wir ihm zumuten müssen, freundlich-friedlich mitzumachen. Was auf diesem Frachtschiff geboten wird, ist ganz hervorragend: Kabinen mit richtigen Betten, die auf der Erde stehen und nicht erst durch Seiltanzkunststücke erreicht werden müssen, einfache zweckdienliche Ausstattung und eine ־zuvorkommende Bedienung, die sparsamen Gästen sogar Gelegenheit verschafft, ihre Wäsche zu waschen und zu bügeln. Und hiervon wollte ich ja reden — eine unglaublich reichhaltige und vorzügliche Verpflegung, die ganz zu bewältigen Bärenkräfte erfordern dürfte. (Uebrigcns wurde unseren Wünsehen bezüglich ritueller Verpflegung in sehr aufmerksamer Weise entsprochen.) Aber immerhin: Nach Möglichkeit hält der Magen mit. Trotzdem man hier eigentlich den größten Teil des Tages ansruht und diese Tätigkeit nur unterbricht, um wieder neue Unmengen an Nahrung in sich aufztmehmen. Aber auch der ״innere Mensch“ gewöhnt sich an das Reisen, an jenen Schwebezustand zwischen Wirkliebem und Unwirklichem, während dessen sich alles so anders darstcllt, als wir es je kannten. Alles, wovor jedem Einzelnen etwas bange war: Mangel an Beschäftigung, Abgeschnittenscin von der Umwelt, Ungewißlieit über das Schicksal unserer Angehörigen — alles erträgt sich in der kleinen Gemeinschaft dieser Fahrt. Kraft wächst auch zu aus der Zugehörigkeit zu einem Volk, das es von je vcrslandcn hat, Zelte abzubrcchen und neu aufmbauen. Und Kraft schöpfen wir auch aus unserer Jugend, deren Puls wir noch in uns fühlen und die uns weiterhclfen muß. Morgen wie gestern. Einmal nur gab es bisher etwas Außergewöhnliches: Einer der .Stewards erkrankte auf See und sollte operiert werden. Da dies auf dem Schiff natürlich unmöglich ist, entschloß sich der Kapitän zu einer Landung bei Dakar (Senegal). In dieser Kranken-Versicherung Philipp Ueno ״:־,״״ Nacht packte uns die Erkenntnis der Gefahr, die eine Reise doch trotz allem bedeutet. Wir denken an den armen Kerl, der immer nett zu uns gewesen war und der nun am Morgen abgesetzt wird, um einem unbekannten Arzt unters Messer zu gehen. Wir denken aber und sind ehrlich genug, uns darüber klar zu werden — auch an uns. Wenn uns Aelmlichcs zustoßen würde, würden wir wohl auch — ziemlich hilflos und fast ohne Mittel — zwischen den Söhnen der Wiiste ausgeladen, um uns dann, wenns gut geht, nach langen Wochen auf eigene Faust zu unserem Ziel durchzuschlagen. Doch am Morgen haben wir all diese Gedanken weggefegt, denn als wir bald nach Tagesanbruch aufwachen, steht vor uns, greifbar nahe, die Silhouette einer Stadt, die wie ein Traum aus unserer Kinderzeit erscheint: Dakar. Rechts eine Insel, auf der zwischen Palmen kleine Hütten mit hohlen Fensterlöchern ins Meer starren, links eine Stadt, die hier im Stil ihrer Umgebung, aber mit den Mitteln Europas aufgebaut ist RH-Kampagne in Südafrika Wie wir bereits in Nr. 53 berichteten, fand im ltahnten der Keren Hajcßod-Kampagne in Südafrika ein Bankett der Zionist Federation in Johannesburg statt. Unsere Aufnahme zeigt von links nach rechts: Rabbiner Dr. Woolf, Johannesbürg, ür. Max Soloweitschik, Haifa, und als Redner den südafrikanischen Minister J. H. Hofmcyr. Morgen und das Meer beherrscht. Forts, ein Tempel, ein Strandhotel (das sich bei näherem Zusehen als ein prunkvolles Postgebäude erweist), Regierungsgebäude, davor Schuppen lind Lagerplätze (in denen Unmengen von Nüssen atifgesfapelt sind und die Reise in die Welt erwarten); dazwischen eine Flugstation. Im Hafen selbst landeten wir nicht. Nachdem das Schiff stand, erhielt es den Besuch eines Hafenlotsen, der aus einem winzigen Motorboot mit der Strickleiter heraufklctterte. Dann kam ein schwarzer Quarantäne-Arzt, Beamte des Konsulats, der Polizei und der Schiffsagentur. In ein paar Stunden ist alles vorbei: Der Kranke ist abtransportiert, die Fremden haben das Schiff wieder verlassen und fahren in kleinen Motorbooten weg. Die Neger, die sie gebracht haben, winken uns zu und lachen uns mit blitzenden Zähnen aus ihren schwarzen Augen an (oder aus?). Wir möchten gerne— während der Lotse, der dem Schiff den Weg ins offene Meer wieder hinausweist, sich über Bord schwingt — photögraphicren. Aber die Herren Neger mögen das gar nicht. Und cs waren doch so ganz richtige Neger. Seitdem schwimmen wir also wieder. Und nun ein Drittes: auch unser Hirn reist mit. Wir wären nicht Kinder unseres Volkes, wenn cs nicht mitspielen würde. Aber es spielt nicht nur, wir lassen es arbeiten. Wir sind gar nicht so sehr EIN LIED Von Ilse Blumenlhal -Weib Sdilafen . . . schweben . . . träumen . . , Aus den Zwischenräumen Klingt der Herzen sö&ester Gesang, Eines Lächelns Dauer, Eines Blickes Sdiauer, Einer Sehnsucht Jäher lieberschwang Treiben, tragen, gleiten lieber Wellenweiten Aut und ab, wie Wind und Licht und Flut. Wanderschritte rasten, Sdieue Hände tasten ln den Spiegel einer Helen Glut. — Schlafen . . . träumen , . , schweben . , , Ist doch alles Leben Nur ein Schattenspiel des Ich und Du. Einer Stimme Kunde, Eines Abschieds Wunde . . , Welfen decken Leid und Liebe zu. angesteckf von der Faulheit, die für Seereisen sprichwörtlich ist und beinahe obligatorisch sein soll. Sagte ich vorhin, daß wir ausruhen? Es sieht eigentlich nur so aus. Wir sitzen nicht bei Tisch, ohne daß dieser oder jener sich den Kopt darüber zerbricht, wie man ״drüben“ nach Jenem oder Diesem verlangt. Wir sitzen keinen Vormittag an Deck, ohne daß die drei Gruppen von Selbstunterrichtlern, die sich gleich nach der ersten Musterung gebildet haben, mehr oder weniger euergisch ״büffeln“. Geht man dort daran, Hotelzimmer zu besichtigen, die natürlich — oh praktisches Lehrbuch! — mit anstoßendem Bad ausgestattet und im ersten Stock gelegen sein müssen, so übt die Mittelstufe inzwischen an der eng-!!sehen Speisekarte herum und fragt sich abwechselnd (Seile 22 links unten), ob ein saftiger Lendenbraten einem sehmackhaften Eierkuchen vorzuziehen sei. Wir probieren inzwischen nach Lehrbuch Nr. 3 eine Party mit Ruderboot und Bergbesteigung und waren soeben beinahe ins Wasser gefallen (auf der Bootfahrt natürlich), um nun einem scharf um die Ecke biegenden Motorradfahrer ausweichen oder den Photoapparat auf Ichweißnichtwas entstellen zu müssen. Aber wir sind nicht nur fleißig, wir wollen auch elastisch sein. Von Zeit zu Zeit geht jeder in einer stillen Ecke mit sich zu Rate, macht Zwischenbilanz: Was weiß man überhaupt und was müßte man alles kennen? Ich entschließe mich zunächst, Cornflakes und Ctirrysauce wohlschmeckend zu finden (jedes für sich natürlich). Mein Nachbar trägt in ein Büchlein alles ein, was er etwa von seinen Freunden bei Ankunft gefragt werden könnte und was er ihnen ant- Worten wird (falls sie die Fragen stellen, zu denen die Ant- Worten passen). Ein Dritter schmökert über Klima und Lehensbedingungen. Die Damen fragen im Chor eine, die es wissen muß, über die dringendsten Kleiderproblcmc aus. Wieder ein andermal — genug! Wir schalten um. Von gestern auf morgen. Dazwischen bleibt uns noch Zeit genug, aufs Meer hinauszustarren und uns etwas bange zu fragen, was wir 7. B. alles nicht können. Ejne Führung in den Bauch des Schiffes, eine zweite in sein Gehirn hat nur dazu gedient, uns die Erkenntnis nahezubringen, wieviel Dinge es gibt, von denen Kunstnachrichten aus Holland. Unser Haager RL.-Berichterstatter schreibt uns: Die Schcveninger Saison brachte an ihrem Beginn bereits einige bemerkenswerte Musikabendc. Carl Flcscli spielte Braluns Violinkonzert mit großem Beifall. Einen Höhepunkt bildete Myra Heß Wiedergabe von Griegs Klavierkonzert in a-moll. Einer der besten Violinisten in Holland, Andries Roodenburg, brachte Lalo zum Vortrag. Von den! jimgejj Theo Olof hörte man Bach und Saint Saens. — Im Rahmen der Somnicrkonzcrtc des Conccrtgcbouw- Orchesters spielte Maurits van den Berg Tschaikowskis Violinkonzert. Judith Toff sang Debtissys Vertonung der drei Balladen von Francois Villon und Ravcls Kaddisch. Den Beschluß dieses Zyklus bildete Nathan Milstein mit Mendelssohns Violinkonzert. — Hermann Scliey wurde als Lehrer für Sologesang an das Amsterdamer Konservatorium berufen. — Der hier sehr bekannte Charakterspieler Louis de Vrics, der soeben vom König der Belgier mit dem Großkreuz des Leopoidordens ausgezeichnet wurde, erntete mit seiner Gesellschaft auf einer Gastspielreise durch Westindien in Paramaribo, der Hauptstadt der holländischen Kolonie Surinam, vielen Erfolg. Der Gouverneur der Kolonie empfing den Schauspieler. Der auswandernde lüde Ein auswandernder Jude lebt unter Bedingungen, in welchen er nicht fähig ist, vorauszusetzen, was nach zehn Jahren der Fall sein wird, wo er größere Unternehmungen machen werde, wann er eine höhere soziale Stufe erklommen haben wird. Im Augenblick seiner Einwanderung ist sein einziger Gedanke, nidit Hunger zu leiden. Ich glaube, da ist weniger Reflexion darinnen als Sie denken. Wie von einer Nafurkrafl, gleich einem Wassersfrom, welcher den Platz des geringslen Widerslandes zu finden sucht, wird er vorwärisgetrieben. Theodor Hctzl vor der Londoner Fremden - Kommission am 10. Juli 1902 wir wenig oder nichts verstehen und zu denen wir wohl kaum mehr hinfinden werden. Wie sollen wir nun eigentlich kommen? Unsers Unwerts wohl bewußt oder stillvergnügt? Seriös oder takc it easv? Wir wissen es nicht. Denken wir nicht mehr daran, wir werden nicht vollkommener davon. Beneiden wir lieber die Kinder, die es so viel leichter haben und von denen wir vielleicht manches lernen können. Aber auch das ist nicht so einfach. Ein Spiel mit einem achtjährigen Eahrtgenosscn, hei dem ich zerstreut und tinaufmerksa!n hin, endet für mich mit einer Niederlage. Abends, als sie zu Bett gebracht wird, erklärt die Gegenpartei: ״Fein ist’s doch, daß ictj gewonnen habe. Aber er spielt ja auch zu schlecht. Und — weißt du, Vati, eigentlich muß man ja Mitleid mit ihm haben.“ Und das finde ich auch. * Auch die letzten drei Wochen Ueberfahrt sind nun vorüber. Nur noch acht Tage i ahrt /wi.-clicn verschiedenen Hafen stehen uns noch bevor. Rasch war die Hitze der Aequatorzone vorbei und unser Schiff steuerte• eines Abends tun das gefürchtete Kap der Guten Hoffnung. Die Umrisse des Tafelberges, die in den Wolken vcisduvaiitmen, das Blinken eines ’ I.euchttuims in der Nacht - so sahen wir den letzten Zipfel von Afrika. Seitdem heißt der große Teich Indischer O/can. Das Meer ״!achte cs diesmal gnädig. Es gab ein paar Gabeln 'und 'mit ilmcn^Magcn mnf Hngewetde einen kleinen Hexentanz vollfuli iten, aber die wenigsten von uns wurden nur seine Vorboten, blieb aber aus (it trieb nicht gegen Die letzten Wochen waren wieder ganz harmlos. Und heute morgen sahen wir Land. Zuerst nur ein paar Zipfel - Insel״ gegen Mittag tauchte dann die Küste aus dem Ungewissen auf, zunächst nur Andeutungen von Hügeln. Das Meer --- war es noch das Meer? Wir fuhren auf dem Bodensee, glattes, spicgclklares, tiefgrünes Wasser ohne Bewegung, nur ein wenig vom Wind in feine Schleier zcrkräusclt. Die Albatrosse — weiße Riesenvögel, die das Schiff seit dem Kap begleitet und ununterbrochen kühne Schleifen über uns gezogen hatten — sind verschwunden: statt ihrer begrüßen uns Möwen und andere kleine Küstenvögel. Sie geben sich freundlich und lassen siel! füttern. Das Meer schwemmt plötzlich Mengen rostbraunen Schilfgrases mit sich, ein zweiter Gruß vom Land. Nachmittags, als wir (es ist hier zwar Spätherbst, aber auch die Sonne meint cs gut mit uns) auf Deck in unseren Stühlen liegen, sind wir schon ganz nahe gekommen. Wir unterscheiden zuerst eine lange Alice, dann Hauser und Schiffe — Segel- und Dampfschiffe sind plötzlich wieder da, nachdem wir so lange ganz allein waren. Und dahinter Berge, Kettenzüge von grünhewadwenen Bergen, Matten zu ihren Füßen, Vegetation bis ins Meer hinein, auf dessen Grund noch Zwergbäiune Wurzeln schlagen und lustig aus dem Wasser hcratiswachsen. (Auf der gegenüberliegenden Seite ist die Industrie bis an die Bucht vorgedrungen und zwängt Meer her.m) 'l^rt^'an'^jener H-kiTvo' die״See"g״nz״ flach Rasch wird es Abend, die Bergketten färben sieh violett, in sein Abendkleid, ’?)er Horizont ist ein einziges Rosa. Von drei Seilen grüßen die Berge, der schönste Empfang, den eüi neues Land bereiten kann, aufgeklettert kouinieii, tun uns in den Hafen zu bringen. Von dort aus ל•- wo bald darauf die Ankeren den Bmlcn zum erstenmal betreten werdet! und *in dem wir ein neues Leben anzufangeii hoffen, Erwin Kauders (früher München) Sämtliche zionistischer! Parteien in Polen und eine Reihe jüdischer wirtschaftlicher Verbände haben eine Resolution angenommen, in der sie die Hoffnung ausdriieken, die Kauferenz möge das gesamte Problem der jüdischen Emigration nach allen Richtungen erwägen und einen Plan zur Unter- Stützung der jüdischen Kolonisation in Palästina annehmen. Eddie Cantor der bekannte Holloicoodcr jüdische Film- Schauspieler hielt in \cw York vor seiner Abreise nach London Ilesprechungen mit Vertretern der zionistisehen Frauen-Organisatian ״Hadaßa" ah. Er wird in London und in der englischen Progcnd-Alija sprechen. Die Versammlungen werden veranstaltet, dem die Marquise of Heading, Ladv Sassoon, Viscounl es s Samuel und Frau Antony de Rothschild angchören.

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