Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 43 (1938)
- Issue
- Heft 54 (8.7.1938)
- Date
- 1938-07-08
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 2 JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 54, 6. VII. 1931 Aufgabe, nämlich die Erweiterung von Eirtwanderungsmöglichkeiten für Einwanderer aus I)eutschl»nd Und Oesterreich nach Lindern eines endgültigen Wohnsitzes. Der Redner betont sodann, daß die Aufgaben, die die Konferenz sich geletzt hat, außerordentlich kompliziert und fast unlösbar werden, wenn nicht eine Möglichkeit gefunden wird, daß die Auswanderer, welche von anderen Ländern aufgenommen werden, die Mö:׳|;chkcit haben, Mittel zu ihrer Selbst- CTlialtu n jt mit/»bringen. Denn kein dicht bevöikcrtes Land kann eine große Menge von Personen aiifnehmcn, die bei ihrer Auswanderung völlig־ mittellos sind. Dabei kann auch die Mithilfe privater Ililfsgcscllsehaftcn nicht ausreichen. Wenn die Länder, die Einwanderer aufnehnien wollen, ihr Bestes tun wollen, dann müssen sie erwarten, daß auch die Einwanderer imstande sein werden, einen Teil ihres Vcr• mdgeirs für diesen Zweck produktiv an wiegen. Im Verlaufe seiner Rede führte dann Lord Wintcrton ins, daß man sich hüten müsse, Doppelorganisationen zu •chaffcn, und daher sei er der Meinung, dal) die Regie■ rilligen selbst die Beschlüsse der Konferenz ausfiilircn sollen, statt daß man eine neue Maschinerie und neue Sekretariate rinridtkl. Zum Schluß seiner Rede warnte der Redner davor, zu meinen, daß diese Konferenz die Vor- Stellung habe, daß die f'inwandeumgsl,ander alle ״Minderheiten anderer Länder übernehmen könnten. Schon das gegenwärtig vor uns .stehende Problem ist nicht leicht zu lösen, aber ich hoffe, daß es durch die Arbeit der Konferenz doch in erhebludicm Maße erleichtert wird, und daß die Konferenz ein Bild davon gibt, in welchem Ausmaß das Schicksal dieser Menwhen in allen Ländern Sympathie und Interesse gefunden hat. Der Vertreter Frankreichs, Monsieur Berenger vor dem die י Deutschland besten Mittel der richtige» ung, daß alle ircligcaprocli cn nationale, 8011die also nicht habe, sondern Stille in den Kon fr! Aufruf zu neuer Tal Das Präsidium des Km erhalten, das wir unser1 Wortlaut: Sehr verehrte Herren! Hajcßod hat vor kurzem ein Schreiben der Exekutive der Jewish Agency {er Palest ine Lesern zur Kenntnis bringen wollen. Der Brief der Exekutive hat nachstehenden Jerusalem, 16. Juni 1938 In einem Augenblick, in dem unsere Kräfte Im Zusammenhang mit den Arbeiten der Technischen Untersuchung«• kimimission stark In Anspruch genommen sind und das vordringlichste Interesse der Diaspora der künftigen politischen Form Palästinas gilt, stellt vor uns eine ernste und schwere Sorge. Wir haben uns In den letzten beiden Jahren keineswegs damit begnüg», das Bestehende zu halten, was allein schon als ein bedeutsamer Beweis unserer Widerstandskraft hatte gelten dürfen. Die Judenhelt In Pallstlna war vielmehr darüber hinaus unermüdlich bestrebt, dem Aulbau neue Bereiche zu erschließen. Der Hafen in Tel Awiw, die 23 neuen Siedlungspunkte im Jordantal, im Emek Beth Schau, schließlich an der nördlichen Grenze, Bodenkäufe und Straßenbautcn sind ein sprechendes Zeugnis dieses Strebens. Dieses ganze weit ausgreifende Werk der neuen Kolonisation hat dl« r«gu* lären Eingänge unserer Fonds im stärksten Maße beansprucht. Es ist klar, daß infolgedessen Aufgaben zurückstetMti mußten, deren Bedeutung ebenso dringlich ist. Die Unruhen haben zu unvermeidlichen Schädigungen des wirtschaftlichen Lebens geführt. Arbeitslosigkeit und Kreditverknappung müssen beseitigt werden, well in dieser Zelt des Uebergangts jedes Versagen uns verhindern muß, die großen Chancen zu nutzen, die sich eröffnen. Wfr werden die neue politische Entwicklung, in die Palästina cintretcn wird, nur dann entscheidend beeinflussen können, wenn wir wirtschaftlich Stark und aktionsfähig sind. In Ihrer Arbeit in Deutschland waren Sie Immer darauf bedacht, das Gewissen der Judenhelt für die Verantwortung zu schärfen, die sie gemeinsam mit der ganzen Diaspora für das wirtschaftliche Fundament unseres Werkes trägt. Was dieses Werk für die 45 000 Juden, die bis jetzt aus Deutschland hierher gekommen sind, an wirklicher Hilfe bedeutet, und was es für die Tausende noch bedeuten wird, die auf zukünftige Einwandcrungsmöglichkciten hoffen, Ist Ihnen unmittelbar gewärtig. Die Zionistische Organisation führt jetzt überall — wie wir hören, auch in Deutachland — eine Aktion durch, um durch zusätzliche Anstrengungen der Zionisten in den Ländern die Selbsthllfcaktlon des Jischuw zu stärken. Jeder Zionist gibt in Deutschland den Ertrag dreier Arbeitstage für diesen Zweck. Wir bitten Sie, den großen Kreis der Palästinafreunde, den Sie seit langem durch den Keren Hajcßod mit unserer Arbeit verbunden haben, zu einer entsprechenden Leistung aufzurufen. Wir erwarten Ihre baldige Antwort. Mit vorzüglicher Hochachtung und Zionsgruß Exekutive der Jewish Agency for Palestin• (gez.) E. K a p 1 a n Weitere Nachrichten aus Evian Die britische DvU'yntüm unter luiiuung von Lord Winf Cr ton, der vn!! seinem parlamentarischen Privatsekretär Captain Victor C a z a I e t und dem Privat.־ ekretür im Innenmimsterimn P. B. V i!1 i a m ־ o n 1k-1״ eitet wird, umfaßt weiter die 1 Koren Sir Michael P a 1 a i r c f, den letzten brltisehen Goamlnm in \V:,01, R. M. M a k i 11 S vom Außen- Das Spezialhaus für Strumpfe, rrlkofaqan, Herrenartikel, Handschuhe, Wollwaran Sir John Li. S!1 u minisierium und 1: ,Winf erlern hatte v< wärtigen Amt, der Untcrstaatssckretär im Kolonialst) imsterhim, ck bürg 11, J. G. ilibberd vom Kolonial- Er. N. C o o p e r vom Innenministerium. Lord or seiner Abreise Besprechungen mit dem Ausn Innenministerium und dem Kolonialministee er Besprechungen mit interessierten Einc Vertretern verschiedener Organisationen, and mit dem Lmigranfen-Problem beschäficn und א e u - S c c 1 a n d werden bei der che und r u m ä 11 i s c 11 e Regierung!1, Beobachter zu der Konferenz zu ent- Der ^Konferenz ^v, nrdc ein M c 111 ״ r a 11 d u in überreicht, Deut-,:, Aus«;: VE,muh nie K am 1/. jun ge- Delegation wegen .dien Königspaares Letzte Meldung Die Donnerstag - Süzung der Konteren* E v i a ״ les Hains, 7. Juli, 21 Uhr (telephonisch) Zum XT.kili dir lu-iitigeii Xadimittags-Sitzung wurde Mr. Taylor, der Delegierte der Vereinigten Staaten, zum Präsidenten der Konferenz gewühlt. Der bisherige Vor* sitzende, Senator Ik'rrnger, der diesen Vorschlag machte, begleitete ihn mit einer feierlichen Ansprache, in der er ausführte, daß Taylor «11* zwei Gründen Präsident werden müßte: Erstens um zu zeigen, daß das Werk mir mit Hilfe der Alten ti n d der N'ciicn Weit gelingen kann, und zweitens als Eitrung für eleu großen Staatsmann Roosevelt, der durch »einen Appell vom 24. März die Initiative zu dieser Konferenz ergriffen lwit, und dessen Vertreter Taylor ist. Taylor übernimmt dann den Vorsitz, um Börcnger zum E h r e ti p r ä * 1 d raten zu ernennen. ln der N a r!1 rn 111 a gs s i t 7. ti n g sprachen die Vertretcr von Brasilien, Belgien, Australien, Kanada, Argentinien und der Niederlande, Die Redner legten dar, was ihre Länder bisher schon fur die Auswandentngsfrage gelei stet habest, und schilderten die Schwierigkeiten, auf welche jedes Land bei Eortact/tmg dieser Politik atößt, Trotz dieser Schwierigkeiten versprachen sie, bei dem gemein- Bsmen Werk m i t z u a r b e 11 e n, wenn sie auch bezüglich der Möglichkeit weiterer Einwanderung in ihre eigenen Linder »ehr zurückhaltend waren. Es wurden zwei Kotn itee$ gewählt. Dm eine Komitee hat die Aufgabe, Vertreter der privaten Organ! sat Ionen, also auch der jüdischen, zu empfangen und ihre Memoranden _ cntgcgcnzimchmmi. Ea wird dann zum Schluß ein Resume aller überreichten Memoranden Von dem Komitee ausgearbeitet werden. Präsident diese* Komitee• ist der australische Delegierte White. Ein zweit» Komitee hat die Aufgabe, in geschlossener Sitzung die vertraulichen Mitteilungen der einzelnen Lander über die Möglichk e i t e n einer zukünftigen Einwanderung entgegenzunehmcn. Der Präsident des zweiten Komitees ist der norwegische Delegierte Hansson. Die nächste Plenarsitzung findet Samstag vormittag statt. Das Präsidium des Keren Hajcßod hat nach einmütiger Zustimmung seiner Mitglieder folgendes Antwort■ schreiben an die Exekutive gerichtet: Berlin, d«n S. Juli 1938 Sehr geehrte Herren! Ihr Schreiben vom 16. Juni hat die schwere Verantwortung, die Ihnen auferlegt Ist, uns mit besonderer Klarheit Vor Augen geführt, Wir empfinden dies« Verantwortung als eine Bürde, die gerade wir Juden ln Deutschland mit Ihnen gemeinsam tragen müssen. Es bedarf nicht vieler Worte, um ihnen au sagen, daß wir die Pflicht, mit aller Kraft jetzt für eine wirtschaftliche Stärkung unseres Palästinawerke» einzutreten, auf uns nehmen. Ihr Ruf, aufs neu• unsere Kraft clnzusetzen, findet uns bereit. Nachdem die Zionistische Vereinigung für Deutschland den ״M i f d e h Z 1 o n i“ In der Welse durchführt, daß jeder Zionist den Ertrag oder Verbrauch von drei Tagen opfert, haben wir beschlossen, unsere nlchtalonlatlsched Freunde aufzufordern, ihren diesjährigen Keren Hajeßod-Beitrag um mindestens ein Viertel au «rhöhen. Wir glauben, mit diesem Beschluß Ihrer Aufforderung sinngemäß zu entsprechen und sind gewiß, daß das Ergebnil zu einer wirksamen Verstärkung unserer Position in Erez Jlsraei führen wird, mit der die Hoffnung des jüdischen Volke» wohl noch nie so Innig verknüpft war wie heute. ,״ vor1UÄ,ichgr Hochachtung Präsidium des Keren H&jeOod (gez.) Dr. B a e c k, Dr. T r a u b Demgemäß richtet das Präsidium des Keren Hajcßod in diesen Tagen an die im Kören Hajcßod vereinten nichtzionistischen Kreise der Judenheit in Deutschland, die steh zum Palästina-Aufbau bekennen, den Appell zu einer zu- *ätzlichen Anstrengung. So wie die Zionisten in Deutsch- Und in diesen Wochen den Ertrag von drei Tagen geopfert haben, ist jeder nichtzionistische Keren Hajcßod-Zahler aufgerufen, seinen diesjährigen Beitrag um mfitriesten» ein Viertel zu erhöhen. Das Präsidium des Kercit Hajcßod glaubt, des vollen und freudigen Einverständnisses »einer nichl/ionistischctt Freunde mit seiner Stellungnahme zu dem Ruf der Exekutive gewiß zu »Hfl. Amerikanische Zionisten-Tagung Der neue Vorsitzende: Rabb, Solomon Goldman Detroit, 5. Juli. (Palcor.) Vorgestern nachmittag wurde hier die JnhrcRtajjtmg der Zionist juchen Organisation von Amerika eröffnet. Dr. .Stephen Wlse cröffnete die Ver- Sammlung und teilte die Beendigung seiner Präsidentschaft über die Zionistische Organisation von Amerika mit, worauf ein Schreiben von Präsident Roosevelt an die Tagung verlesen wurde. Präsident Roosevelt schrieb wie folgt: ״Ich freue midi, bei dieser Gelegenheit meiner freu ml Schaftliehen Einstellung zu der Zionistischen Organisation von Amerika erneut Ausdruck geben zu können. Ich habe den Wiederaufbau des jüdischen Heimatlandes seit vielen Jahren mit tiefem Interesse verfolgt und hoffe zuversichtlich, daß Ihre Tagung reich an weisem Rat, gefolgt von konstruktiven Taten zur Realisierung einer großen und noblen Idee sein wird.“ Die Versammlung nahm diese Botschaft mit warmem Beifall auf. Ein Schreiben von Dr. Weizmann, das ver* lesen wurde, rief ebenfalls Begeisterung hervor. Dr. Stephen W i s e sagte in seinem Uebcrblick über die zwei Jahre *einer Präsidentschaft bezüglich der Palästina- Probleme, c6 sei zweifelhaft, ob die jüdischen Beschwerden durch eine Verkleinerung de» jüdischen Bezirkes in Palästina abnehmen, würden, und beschuldigte die Mandatarmacht, sie habe nie das Mandat ausgeführt. Er lehne eine Teilung Palästina* ab, jedoch würde er jede Entscheidung des nächsten Zionistenkongresses bis zum Aeußersten unterstützen. Dr. Wise rühmte den Mut des Jischuw während der letzten Jahre. Bezüglich der Konferenz in Evian sagte Dr. Wisc, die Konferenz werde bestimmt ein Fchlachlag werden, wenn nicht Großbritannien bereit sei, seine Verpflichtungen zu erfüllen und die Tore P a I ä s t i n a* für die Juden zu öffnen. Er schlug vor, eine Botschaft an Dr. Weizmann zu senden und ihn dringlichst zu bitten, in Eviaii im Namen der »iticrika• nischcn Juden darauf zu drängen^ daß Palästina, das niemals hatte geschlossen werden «ollen, jüdischer Einwanderung Weit geöffnet werden soll. Dr. Wises Vorschlag wurde einstimmig angenommen. Nach Ansprachen Von Louis Lipsky und anderen in der Eröffnungssitzung wurde eine Resolution angenommen, in der die Konferenz in Evian dringlich*» aufgefordert Wird, bei der Betrachtung de» Problem* jüdischer Emigranten Palästina an erste Stelle zu setzen. In der nächsten Sitzung wurde beschlossen, daß ein neues Goldenes Buch des Jüdischen Nationalfonds dem Pr;isidenten Roosevelt gewidmet werden soll als Anerkennung seines Vorgehen* bei der Einberufung der Konferenz in Evian. Rabb. Dr. Hillel SU ver, Leiter des United Palestin« Appeal, gab einen Uebefblick über die Erfolge Im erat«t Halbjahr 1938. Er sagte, es seien bereits über 1 6ÖÖ 000 Dollar flüssig gemacht worden, was eine Zunahme von 3(M)000 Dollar gegenüber dem Betrage darstelle, der In der* selben Periode des vergangenen Jahre» gesammelt wurde; es *ei zu erwarten, daß am Ende des jaltres die Zunahme gegenüber dem letzt ):ihrigen Einkommen wenigstens eine halbe Million Dollar betragen werde. Dr. Sllver erklärte, weitere 200 000 Dollar seien von der Hadaßa fttr die Jtigend-Allja gemäß einem üeberclnkommen mit dem United Palestinc Appeal gesammelt worden. Der Direktor des K. H., Leih Jaffc, richtete einen Aufruf für Unterstützung des Keren Hajcßod an die Tagung. Rabb. Solomon Gold m a 11 aus Chicago wurde zum Präsidenten der Zionistischen Organisation vott Amerika gewählt.. Er wurde mit 330 Stimmen vor Rabb. Israel Goldstein, der 237 Stimmen erhielt, gewählt, Bei dem Wahlkampf unterstützten der frühere Präsittent Dr. Wise und Mr. Louis Lipsky Dr. Goldman, während Rabb. Sllver für die Wahl von Dr. Goldstein eintrat. In den Resolutionen bestätigte die Tagung den Beschluß des Zionistischen Kongresses, den etwaigen Plan für die Errichtung eines Jüdischen Staates in Palästina einer Ucberlegung zu unterziehen. In einer der Resolutionen heißt es; Die Zionistische Organisation von Amerika erwartet einen Plan für die Errichtung eines Jüdischen Staates ln Palästina, den die britische Regierung vorlegen wird, und wenn die Exekutive der Jewish Agency diesen Plan vor den nächsten Zionistischen Kongreß bringen wird, sind die amerikanischen Zionisten bereit, denselben in Ueberclnstlmmung mit dem bei dem letzten Kongreß gezeigten Gemein* schaftsgeist ohne Vorurteil zu prüfen, Die Tagung dringt auf eine schnelle Entscheidung seitens der brlti* sehen Regierung bezüglich der zukünftigen Administration des Landes, Weiter wurde eine Resolution angenommen» In der die Konvention Dr. Weizmann 11ml der Exekutive der Jewish Agency Ihre vollste Unterstützung versichert. Nach der Wahl von Dr. Solomoti Goldmann zum neuen Präsidenten wurden die Herren Harry Friedenwald, Louis Lipsky, Richter Mack, Richter Morris Rothenberg, MIß Henrictta Szold und Dr. Stephen Wisc, sämtlich ehemalige Präsidenten der Organisation, zu Vizepräsidenten ge• wählt. Ludwig Lcwisohn wurde zum ehrenamtlichen Se* kretär der Organisation, Morris Weinberg zum Schatzmeister, Richter Lewis zum Vorsitzenden des Aclmlnl1trativ»K0mltee1 und M. Margulles *tim Sekretär gewählt. Verantwortlicher Redakteur! Dr. Robert Welt Sch, Berltn-Charl. (auch rer»nt«ortlich für di« Aufnahme von Bildern). Stellvlrtrtt«r: Kurt Loewcntlsl«, Berlin W 18, AmeijenleiWf und sersntwoulieh für den Inhalt der Anzeigen: Erich L i e p nt * h ft, Birliß W 15. Gültig Anzeigen-PreUlist• 5 vom 1. April 1938. Verlag und Anzelgenreiwalfurtg: Jüdisch« Rundschau, Btflin W15, Mturtkatr. 10. D.A. 11/1938: 26 045. — Druck: Siegfried Selioicrn. Bcrlin-Schdneberg.