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Jüdische Rundschau · 1938-06-28 · Heft 51 (28.6.1938) · page 5

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
43 (1938)
Issue
Heft 51 (28.6.1938)
Date
1938-06-28
Page
– (sequence 5)
Language
German
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JGDf®CH€ RUNDSCHAU PALÄSTINA-BIATT Nr. 51, 28. JUNI 1938 Neuer Ausbruch des Terrors Das Ende der vergangenen Woche brachte in Palästina einen erneuten Ausbruch des Terrors; insbesondere kam es in den Grenzbezirken von Tel Awiw und Jaffa, in denen seit längerer Zeit Ruhe herrschte, zu schweren Zu» sammenstößen, bei denen neben einer Anzahl arabischer Opfer drei Juden getötet wurden. In anderen Teilen des Landes waren gleichfalls zwei jüdische Opfer zu beklagen. Ferner sind drei Juden von Arabern entführt worden; ihr Schicksal ist noch ungewiß. Im einzelnen liegen über die Vorfälle folgende Meldungen vor: Kämpfe an der Grenze Jaffa/Tel Awiw Ueberfall auf dem Markt In der KarmelstraRe Drei Juden und zwei Araber getötet Ein Araber warf in der Allenbystraßc in Tel Awiw in der Nähe des Kinos Rimon eine Bombe. Ein jüdischer Knabe von 14 Jahren wurde leicht verwundet. Der Araber entkam nach Jaffa. Am Donnerstag wurde von Jaffa aus der Markt in der Karmeistraße in Tel Awiw, der an der Grenze der beiden Städte liegt, heftig beschossen, wobei vier Juden verwundet wurden. Der Schießerei folgten später Messerkämpfe. Es stellte sich heraus, daß eine Gruppe von Arabern vorübergehende Juden in der Nähe der Tel Awiwer Stadtgrenze angriffen, woraus sich ein Kampf entwickelte. Einer der verwundeten Juden, ein Jcmenitc namens Abraharn Scharabi, erlag seinen Verletzungen. Die weiteren drei verwundeten Juden sind Noah Finkelstein (21 Jahre alt), der 19jährige Abraham Keschct und der 24jährige Arieh Rudikow. Einer amtlichen Meldung zufolge wurden bei dem Kampf zwei Araber getötet und vier vorwundet. Arieh Rudikow erlag in einem Krankenhaus seinen Verletzungen. In einem Polizeibericht heißt es, daß die Vorfälle an der Jaffa—Tel Awiwer Grenze damit begannen, daß ein arabisches Cafe beschossen wurde, worauf es zu Kämpfen zwischen Juden und Arabern kam. Ein Jude wurde Freitagmorgen von Arabern an der Grenze zwischen Jaffa und Tel Awiw mit Messerstichen getötet. Die Polizeipatrouillen wurden in den an der Grenze gelegenen Vororten der beiden Städte verstärkt. Es wurde festgestcllt, daß es sich bei dem getöteten Juden um Ezra G i n d i, einen 45jährigen sefardischcn Kaufmann aus Rischon le Zion handelt, der nach Tel Awiw kam, um der Hochzeit seines Sohnes beizuwohnen. Im jemenitischen Viertel von Tel Awiw wurde eine Bombe geworfen, durch die zwei jüdische Frauen und ein Kind verwundet wurden. Die Namen der Verwundeten lauten: Frau Esther Lcvy (60 Jahre), Miriam Cohen (33 Jahre) und Schoschana Zcrmatti (3 Jahre). Zwei Juden, der 45jährige Atmui Bachar und der 28jährige David Zidkin, wurden an der Grenze von Tel Awiw und Jaffa von Arabern überfallen; Bachar wurde schwer, Zidkin leicht verwundet. Eine Bombe wurde in ein arabisches Cafe in Jaffa ge- Worten, wobei drei Araber schwer und fünf Kinder leicht verletzt wurden. Ein Ausgehverbot von 6 Uhr abends bis 6 Uhr früh wurde über das Gebiet, in dem sich die Zwischenfälle ereigneten, verhängt und Militär- und Polizei-Patrouillen dort eingerichtet. Das Ausgehverbot erstreckt sich auf den Teil von Tel Awiw von der Allenby-Straße bis an die Grenze von Jaffa und alle angrenzenden Teile von Jaffa (״Menschije- Viertel“). Eine Deputation jüdischer Einwohner aus Jaffa wandte sich an die Tel Awiwer Stadtverwaltung mit der Ritte um Hilfe. Die Deputation berichtete über zahlreiche Fälle antijüdischer Vorfälle in Jaffa. Mord in Rosch Pina Ein Jude namens Arie Kl ein stein wurde in Rosch Pina in dem Koioniahvarengeschäft seiner Mutter von einem Araber ermordet, der den Laden betrat und um ein Glas Wasser bat. Der Araber schoß daraufhin Kleinstein in den Rücken. Dieser Schuß war anscheinend das Signal für einen Uebcrfali auf das Zollhaus in Rosch Pina, das in der Nähe des Koloniahvarcngcschäfts liegt. Ein arabischer Polizist wurde bei dem Ueberfall verwundet. Drei junge Juden verschleppt Drei junge Juden, die in den Feldern von Giwath Ada bei Zichron Jaakow arbeiteten, wurden von bewaffneten Arabern verschleppt. Es handelt sich um den 13jährigen David Auerbach, den 18jährigen Isaak Krupick, einen gebürtigen Palästinenser, und David F rank, einen 19jährigen Einwanderer aus Deutschland. Die Terroristen itahlen die Esel der jüdischen Arbeiter, ließen jedoch die mit Heu gefüllten Wagen zurück. 21 Beduinen wurden von der Polizei verhaftet und ins Verhör genommen. Umfangreiche Nachforschungen werden von Polizei und Truppen angestellt. Polizei und Militär kehrten unverrichteter Sache von ihrer Suche nach den drei verschleppten Siedlern zurück. Die Spuren der Terroristen führten zu dem in der Nähe gelegenen Dorf Kfar Ara, wurden jedoch dort von einer vorbeiziehenden Schafherde verwischt. Mord an der Nordgrenze Jerusalem, 25. Juni (Palcor). Elimelech Reznik, ein 25jähriger jüdischer Arbeiter, der bei der Errichtung des Drahtzaunes an der Nordgrenze beschäftigt war, wurde gestern Abend von Terroristen erschossen. Die Terror risten überfielen eine Gruppe jüdischer Arbeiter, die unter dem Schutze jüdischer Ghaffirim Wasser zu dem Feldlager trugen. Es kam zu einem längeren Gefecht, in dem drei bewaffnete Araber erschossen wurden. Reznik kam im Jahre 1935 aus Galizien nach Palästina. Grenzsperre gegen Syrien Die Regierung beschloß am Freitag, alle Grenz- »tationen an der Grenze von Syrien und Palästina sowie von Libanon und Palästina aus Sicherheitsgründen zwischen 6 Uhr abends und S Uhr morgens zu schließen. Die Angeklagten von Rosch Pina Ein Todesurteil bestätigt, eine Begnadigung Jerusalem, 23. Juni (Palcor). General-Leutnant Haining hat das am 3. Juni von dem Militärgericht in Haifa ausgesprochene Todesurteil über Schlomo Ben Joseph aus Rosch Pina wegen Schießens auf einen arabisehen Omnibus bestätigt. Das Todesurteil über Abraham Sh ein, den zweiten zum Tode verurteilten jungen Juden aus Rosch Pina, wurde in lebenslängliche Haft vorwandelt. Die Begnadigung von Abraham Shein wird im offiziellen Commurtiqud mit seiner Jugendlichkeit (er ist erst 17 Jahre alO begründet. Eine Abordnung, bestehend aus Ohcrrabbiner Dr. Hertzog und den Rabbinern Dnschinsky und Blau wurde vom High Commissioner empfangen und bat um Gnade für (Jen zum Tode verurteilten Schlomo Ben Joseph. JR. Der Prozeß vor dem Haifaer Militärgericht gegen drei junge Juden aus Rosch Pina, die beschuldigt wurden, auf einen arabischen Autobus geschossen zu haben, hat in Palästina und weit darüber hinaus die stärkste Anteilnahme der Juden gefunden. Als das Urteil gesprochen wurde, das bei einem Angeklagten wegen Unzurechnungsfähigkeit die Schuklfrage verneinte, während die beiden anderen Angeklagten zum Tode verurteilt wurden, wurde vielfach die Hoffnung ausgesprochen, daß der militärische Oberkornrnandierende in Palästina, dem die Bestätigung der Militärgerichtsurteile unterliegt, die Todesurteile nicht bestätigen würde, ln dem einen Falle, bei dem cs sich um einen erst 17jährigen Angeklagten handelt, ist die Umwandlung der Strafe i!1 lebenslängliche Haft erfolgt, während das andere Urteil von General Haining bestätigt wurde. Trotzdem glauben wir. daß auch jetzt noch die Hoffnung nicht aufgegeben werden darf, daß es zu einer Vollstreckung dieses Urteils nicht kommen wird. Wie immer die Tat der Angeklagten, die selbst während des ganzen Prozesses ihre Schuld leugneten, zu beurteilen sein mag, so steht doch jedenfalls fest, daß durch sic Araber nicht zu Sch aden gekommen sind. So gewiß es ist, daß gl eich c s Recht für alle im Lande herrschen muß, wenn die Autorität der Regierung gewahrt bzw. gefestigt werden soll, so wenig könnte es verstanden werden, wenn auf der einen Seite zahllose Mörder in Freiheit sind, denen eine Kette von Mordtaten an Juden?!!geschrieben werden muß und die täglich imstande sind, weitere Morde an ahnungslosen und unschuldigen Menschen zu verüben, während auf der anderen Seite, nur um dem Buchstaben des Gesetzes zu ge-!lügen, ein junger Mensch hin ge richtet wird, der im schlimmsten Falle eine Tat zu begehen versuchte, ohne daß sie ernste Folgen hatte. Der eine Teilnehmer an dem Dummenjungen-Streich von Rosch Pina wurde mit Recht ins Irrenhaus geschickt, der andere ist ein Knabe; man wird nicht fchlgehcn, wenn man auch den dritten Täter in eine ahnliehe Kategorie einreiht. Solche Rursrhen verdienen wohl eine Tracht Prügel, aber ein Todesurteil ist eine zu schwere Sühne für diese von allen verantwortlichen Kreisen des Jischuw und der Judenbeit mißbilligte Tat. Sollte jedoch mit der Bestätigung dieses Todesurteils die Absicht verbunden sein, auch einmal auf der jüdischen Seite ein Exempe! zu statuieren, um die gelegentlich auttretenden Restrehungen zu jüdischem Gegenterror abzuschrecken, so scheint uns dieser Gesichtspunkt in keiner Weise vertretbar. Es widersprecht allen Vorstellungen der M e n s c h 1 i c h k c i t, ein derartiges Fvcmpel gerade in einem Falle zu statuieren, in dem der Beschuldigte kein 1'11 ח eil z weTfclh a'f t, ’"inwiew eit ’ derartig 'Versuch(''!"״ יי״Ab- Falle dal eint Men s'c'h e 11 Vu re״cn!״somlern’'a11ch" zii'VcrmViden", daß u n n n t 1 g e z 11 s t ,! , r h e Unruh c 1־n l.nmie entsteht. Unruhiges Wochenende Auch das Wochenende war recht unruhig. Aus Haifa wird gemeldet, daß dort zwei Terroristen in des Hospital der Regierung eindrangen und einen verwundeten Araber erschossen. Die in dein gleichen Zimmer liegenden anderen Kranken konnten die Mordtat nicht verhindern und auch die Täter nicht verfolgen. Polizei und Militär haben sofort die Verfolgung aufgenommen. In einem Dorf in der Nähe von Nablus wurde ein Araber entführt. Nördlich von Tulkerem fand ein Kampf zwischen Terroristen und Militär statt, bei dem ein Araber getötet, einer verwundet und drei verhaftet wurden. Weitere Terrorakte Terroristen drangen nachts in eine Knahen-Besserungsanstalt in Tulkerem ein, raubten das Haus aus und verschleppten den Wächter. Ein arabischer Notabel wurde in einer Straße in Nablus ermordet, während sein Begleiter verwundet wurde. Vater Pietro Rossini, der italienische Abt eines Klosters in Reit Dsehema! bei Ramie, wurde von Arabern ermordet. Das Opfer war ein Lehrer der 711m Kloster gehörenden landwirtschaftlichen Schule. Nach einer Mittci-!ung des italienischen Konsulates handelt es sich nicht um einen politischen Mord, sondern um eine Räuberei. Chain! Z i p o r i, ein jüdischer Polizist, wurde nachts schwer verwundet, als er bei der Verteidigung der jüdischen Siedlung Misch m a r H a j a rd c n half, die von Arabern, die Felder in Rrand gesetzt hatten, angegriffen wurde. Die jüdischen Siedler feuerten Raketen ah, um Verstärkung zu erhalten, und es gelang ihnen, die Terroristen zu vertreiben, von denen drei getötet wurden. Zev Roth, ein ITjähriger Siedler aus Mikwe Israel, wurde, als er mit einem Wagen von der Feldarbeit heimkehrte, durch Schüsse verwundet. Ein britischer Soldat wurde schwer verwundet, als eine Landmine unter einem Militärpatrouillen-Wagen in der Nähe Von Tulkerem explodierte. Nördlich von Nahlus kam es zu einem Gefecht zwischen Militär und Terroristen, in dem die Terroristen mehrere Verluste erlitten haben sollen. Terroristen hielten auf der Landstraße Jerusalem—Jericho einen arabischen Omnibus an, raubten die Insassen aus und feuerten auf vorüberfahrende jüdische Wagen. Ein Omnibus-Passagier wurde verwundet. Polizei erschien an der Ueberfallstclle und verwickelte die Terroristen in ein Gefecht, von denen einer getötet wurde. Truppen stießen in den Bergen auf eine Anzahl Araber, die gerade im Begriff waren, Terroristen Nahrungsmittel zu bringen. Die Araber wurden verhaftet. In der Nähe von Ras cl Ain wurde vorige Woche eine Eisenbahnbriickc auf der Hauptlinie Haifa—Lydda zerstört, wodurch der Eisenbahnverkehr von Aegypten aufgehalten wurde. Der Chauffeur eines Omnibusses wurde nachts im Westen von Jerusalem durch Schüsse leicht verwundet. Der Verwundete ist der Sohr! Lsaac 11 / h a k i s, der am 22. Mai in einem Felde westlich von Jerusalem erdolcht aufgefunden wurde. Am Freitag streikten in Nablus, Dschenin und Tulkeretn die Araber, um ihre Sympathie mit den Arabern in Alcxandrette zum Ausdruck zu bringen. Auch arabisehe Schulkinder demonstrierten. Defizit der Eisenbahn Der Vergleich der ersten Monate dieses Jahres mit den entsprechenden Monaten des Vorjahres zeigt einen großen Abstieg in der Benutzung der Eisenbahn und dementsprechend sind auch die Einnahmen gesunken. Im Januar und Februar 1937 benutzten 377 000 Reisende die Eisenbahn, in denselben Monaten des Jahres 1038 nur 206 000. An Lastgut wurden in diesem Jahre 192 000 Tonnen fransportiert gegenüber 278 000 im Vorjahre, an Vieh 15 600 Stück in diesem Jahre gegenüber 22 100 im Vorjahre. Die Zahl der Reisenden hat um 45n״, die Menge der Lastgüter um 31 ״!> abgenommen. Die Einnahmen sind für beide Kategorien gleichmäßig uni etwa 38׳״, gesunken. Die Ausgaben der Eisenbahn sanken in der Rerichtsperiocle von £ )38 000 auf £ 109000, d. 11. um 21 ״ ׳. Im voriger! Jahre überstießen während der beiden Monate die Einnahmen die Ausgaben um -C 33 000. das sind 2t ״״. in den ersten beiden Monaten dieses Jahres überstiegen die Ausgaben die Einnahmen um £ 4000. Nicht gerechnet ist bei diesen Einnahmen die Zahlung der Schuld, die auf den palästinensischer! Eisenbahnen lastet. Warenprüfung Aus Tel Awiw wird uns geschrieben: In der Wirtschafts- Beilage des ״Haarcv“ macht Dr. R r 11 - N a t h a n den Vorschlag, die Tozercth-Haariv-Bewegung durch Kritik der Qualität der palästinensische״ Erzeugnisse 711 stützen: Nicht s e h c r יי I!1 d us t r 1 c c r / e u g ni s sV ** g n! n 111 n s. *Das 'im'mm h^ke’m ״Wim- Vcrvollkonimniing. Selbst eine so entwickelte Industrie wie In den Vereinigten Staaten ist emo Monatsschrift verbreitet, die es sich zur Aufgabe gesetzt hat. dm Fndiistrieproduktc im Interesse des Verbrauchers zu prüfen. Wir in Palästina sind der irrigen Meinung, daß die Kontrolle des unerfahrenen Verbrauchers allein ausreichend ist. Dieser Zustand wird ausgenut/t. Es ist daher kein Wunder, wenn unsere Industrie Mängel aufweist. Aber gerade wir!missen vorsichtig sein, denn wir!missen mit alten und erfahrenen Industrie!! konkurrieren. Jede Nachlässigkeit und Kurzsichtigkeit schädigt ttnsere Propaganda für die palästinensische Itulustrie. Wir brauchen eine Festsetzung des Standards für unsere Industric, und mir jene Produkte, die diesem Standard entsprechen, sollten von der Kommission für Landesproduktiort das Abzeichen ״Tozcreth Haarez.“ erhalten. Kurse palästinensischer Wertpapiere. Am 21. Juni hatten die wichtigsten palästinensischen Wertpapiere in Tel Awiw folgende Kurse: Allgemeine Hypothekenbank 5°״ige Pfand- Briefe 1938 55, 1936 56, 1041 36. 1942 57 901, (bisher 98!.,); 6״nige Pfandbriefe 1934 54 102' » (bisher: 101'6;(,׳'mge kttm. Vorzugsaktien 112' t (bisher: 1 OS3/.); Stammaktien: 117; Keren Kajemcth Lejisrael 2i'»״,dge Pfandbriefe 785/g (bisher: 771.); Bizur 6״nige Pfandbriefe 1938 43 901', (bisher: 98'■ 4; N'ir Ltd. •Lrnigc Pfandbriefe 1037 51 85'(bisher: S3V»)• Die Nachfrage nach den Aktien der Allgemeinen Hypothekenbank hielt an. Ebenso wurden 5״’׳ige Pfandbriefe weiterhin in größeren Beträgen aus dem Markt genommen. Der Kurs stieg weiter tim!Qm! auf 90י j. Die Palcstine Potash Shares haben den Dividendcnabschlag fast vollständig cingeholt. Weiter steigende Produktions- und Exportziffern regten zu Käufen an. (Mitgcteilt von der Ellern’s Rank Ltd., Tel Dem Jahresbericht der Palästinensischen Arbeiterbank für!937 ist zu entnehmen, daß der Uebcrschuß £ 10 228 betrug. Die Bank entfaltete im letzten Jahr eine rege Tätigkeit und nahm lebhaften Anteil an den Bemühungen, die Arbeitsmöglichkeiten in Stadt und Land auszuweiten. Die Depositen und Reserven betrugen 1937 £ 453 900. Es wird eine Dividende von 4 ״!> ausgeschüttet.

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