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Jüdische Rundschau · 1938-06-10 · Heft 46 (10.6.1938) · page 2

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
43 (1938)
Issue
Heft 46 (10.6.1938)
Date
1938-06-10
Page
– (sequence 2)
Language
German
Belongs to
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Seit« 2 JOD ISCHE RUNDSCHAU Nr. 46, 10 VI. 1938 nie ruhenden Sorge um die Ehre des jüdischen Namens, in dieser uns allen gemeinsamen Sorge — das ist ein Kapitel unserer Geschichte, das gewiß nicht abgclöst dastchen wird, sondern cingeordnet in einen sinnvollen Zusammenhang, der sich vielleicht im Lehen unserer Kinder, vielleicht aber auch erst unserer Enkelsenkel manifestieren wird. Was wir tun könneu, ist, im Vertrauen an diesen uns heute noch u,nbekannten Sinn unsere Kraft voll einzusetzen, in den Dienst dessen zu stellen, was heute von uns gefordert wird. Von uns: in jedem persönlichen und jedem gemcinschaftlichcn Leben. Es ist begreiflich, daß Menschen, die viel Schweres erlebt haben, nach einer Erleichterung, nach einer Atempause Ausschau halten. Der jüdischen Gesamtheit ist dies nur selten gewährt. Die zwei Hauptprobleme, die wir zu bewältigen haben, sind noch ungelöst: die W a n d e r 11 n g s n o t und die endgültige Sicherung eines jüdischen Neubeginns in Palästina. Noch ungelöst — aber wir sind doch auf dem Wege ein erhebliches Stück vorwärtsgekonunen. Zur Erleichterung der jiidisehen Wanderung ist so manches geschehen, wenn auch die von manchen Kreisen jetzt besonders laut propagierten Projekte einer staatsähnlichen jüdischen Gruppcnsiedlung in einem noch unbekannten Territorium (Palästina ausgeschlossen) noch keiner Realisierung nahegekommen sind und, wenn wir ehrlich sein sollen, auch keine Aussicht darauf besteht. Alle Länder, die im Zuge derartiger Diskussionen hier oder dort erwähnt werden, erweisen sich schnell als Illusionen. In diesen Dingen blüht ein I)ilellantisimis, den wir bedauern; oft verwechseln Leute die literarische Fixierung eines Pianes mit dessen tatsächlicher Verwirklichung. Aber die Hilfsbereitschaft der Juden in Ländern, in die jüdische Auswanderer mit der Hoffnung kommen können, bei williger Einfügung und fleißiger Arbeit sich eine neue Lebensbasis zu erringen, ist ein gewaltiger Faktor in unserer Zeit, sichtbar nicht nur in der Tätigkeit der großen Hilfsorganisationen, sondern vor allem auch in der persönlichen Hilfe unzähliger Einzelner, die sich oft auch ihrer entfernten Angehörigen annehmen. Wir Juden sind geneigt, so vieles an uns selbst kritisch zu sehen, es mag daher am Platze sein, auch einmal auf diese gewaltige ״Manifestation der Menschlichkeit in unserem eigenen Kreise hinzuweisen. Was die großen O r g a n i s a t i 0!1 c n betrifft, so sind die Aufgaben, die an sie gestellt werden, eher im Wachsert als im Abnehmern Es wird für sie in der nächsten Zeit keine Ruhepause geben. Wir stehen am Vorabend der von der Regierung der Vereinigten Staaten einberufenen Konferenz in Evian (Frankreich), an der Vertreter von 23 Staaten teilnehmen werden. In der Einberufung dieser Konferenz liegt eine Anerkennung der Tatsache, daß die Judenfrage schon durch die Tatsache der HranBen-uersicherunB Philipp Ueno ״,;i» Wanderung ein internationales Problem darstellt, das nicht nur die Juden, sondern auch die übrige Welt angelit. Die Juden allein können das Problem einer geordneten Ueberführtmg so großer Menschcnmassen gar nicht bewältigen, denn es gehört dazu die Erfüllung von Bedingungen organisatorischer und auch materieller Natur, die nicht nur von den Juden abh,tilgen. Die Tat- Sache, daß — wenn schon die geschichtliche Stunde die Notwendigkeit einer derartigen Judenwandcrung gebracht hat — alle daran interessiert sind, daß diese gewaltige Veränderung in geordneten Bahnen und ohne Schäden für das soziale und moralische Gefüge der Welt vor sich, getit, läßt erhoffen, daß Einsicht und Sachlichkelt aller Beteiligten dieser Wanderungsproblcinc Herr werden werden. Aber wenn wir auch wissen, daß die Juden allein die Aufgabe nicht lösen können, so verkennen wir doch nicht die Rolle, die den Juden hier zufallt. Die bisherige Tätigkeit auf diesem Gebiete wird gewaltig gesteigert werden müssen, Kräfte, die bisher abseits standen, müssen herangezogen werden, alle 1110■ ralisdien und materiellen Energien, über die die Juden verfügen, sind zu verwerten, aber auch Intelligenz, Scharfsinn und Organisationstalent. Es muß sich zeigen, daß gerade in einer solchen Stunde die selbstbewußte Tatkraft des jüdischen Volkes erwacht ist. Einen eindrucksvollen Beweis von dem netten Leb e 11 s g e i s t, der unser Volk beseelt, liefert P a 1 ä s t i n a. Wäre Palästina heute nichts anderes als eine Gelegenheit, die durch Generationen verschütteten Kräfte und F.nergien des jüdischen Menschen zu einem mit eigener Kraft geordneten, von Selbstvertrauen erfüllten Gemeinschaftsleben zu erweisen, auch dann schon hätte dies für die jüdische Gesamtheit — mag der Einzelne zum Zioitismus so oder so stehen — einen unschätzbaren Wert bedeutet. Immer wieder hören wir den Hinweis darauf, daß bei Experimenten in anderen Ländern die Hoffnung ausgesprochen wird, die Juden mögen ״ähnliche Fähigleiten wie in Palästina“ an den Tag legen. Das Bild der Juden!!eit Palästinas ist heute das einer ruhigen Entschlossenheit, obwohl man weiß, daß die politischen Fragen noch unentschieden sind, obwohl man ständig vor Angriffen auf der Hut sein muß, obwohl die wirtschädliche Depression viele Einzelne hart anpackt. Wir Zionistischer Aufruf in Oesterreich Organisierung der Emigration Von unserem Berichterstatter JR. Wien, im Juni Pie jüdische Arbeit in Wien nimmt ihren Fortgang. Die Kultusgemcinde in der Seitenstettengasse bildet den Mittelpunkt, in dem sich ein Großteil dieser Tätigkeit konzentriert. Aber auch in der nahe gelegenen MareAurclstraße, wo sich die zionistischen Büros, das Paliistina-Amt, die nationalcn Fonds und die ״Zionistische Rundschau“ befinden, lind rithtig a. prciiwrrt Verl/inoen Sie Angebot herrscht reges Leben. Der zionistische Landesverband trifft alle Vorbereitungen, um den Neuaufbau der Zionistischen Organisation durchzuführen. Diesem Zwecke gilt ein Aufruf des zionistischen Landesverbandes, der sich an die Judcnheif Oesterreichs wendet und in dem cs u, a. heißt: ״Per Verantwortung der Stunde bewußt, hat die Zionistische Organisation ihre Tätigkeit begonnen. Pie zionistischen Bezirksverbände in Wien, die zionistischen Ortsverbände in der Provinz gehen nunmehr an die Arbeit, alle Juden dieses Landes im Zeichen der nationalen Selbstbesimiuiig und Selbstbewährung zusammenzufassen.Unserer Arbeit an der Volkswerdung, an der Entfaltung aller schöpferischen Kräfte für das große Ziel des Aufhaus Piilästinas als nationaler Heimstätte, an der sinnvollen Lenkung der jüdischen Auswanderung zu menschenwürdigen Daseinsformen stellen keinerlei Schwierigkeiten oder Hindernisse im Wege..." Der Aufruf wendet sich an jene jüdischen Kreise, die bisher dem jüdischen Volksgedanken ferngestanden sind und schließt mit dem Appell an die Juden in Oesterreich, durch Eintritt in die Reihen des zionistischen Landesverbandes diesen zu stärken und Opfer für die Ponds des Palästina- Aufbauwerkes zu bringen. Nach einer offiziellen Verlautbarung der .411 sw an derungsabteilung der Israelitischen Kultusgem e i n d e sind mit der Durchführung der Emigration von der zuständigen Behörde beauftragt worden: für Wanderung nach allen Ländern mit Ausnahme Palästinas die Auswanderungsabteilung der Kultusgemcinde, für die Auswanderung nach Palästina das P a I ä s t i 11 ג A m t. Die Auswanderungsabteilung der Gemeinde weist in einer Uchersiclit über die derzeit bestehenden Auswandcrungsniöglichkeitcn darauf hin, daß solche Möglichkeiten in europäische Länder derzeit nicht gegeben sind. Von Heber scel ändern kommen in erster Linie die Vereinigten Staaten von Nordamerika in Betracht. Personen, die sich auf Grund eines Affidavits um die I:i 111 eise 111 ög' 1 clikeit bemühen, können im Wege der Auswanderungsahtcilung der jüdischen Gemcinde die Vermittlung der amerikanischen Hilfsorganisation ״Hias“ in USA. erhalten. Für Landwirte und qualifizierte Handwerker kommen in beschränktem Malte auch andere Uehcrsccländcr in Betracht. 1111 Rahmen der Auswandcrungsabtcilung werden Bcrufsbcratungs-, Bcrufsaushildtings- und Umschichtungsaktionen durchgcfiihrt. Audi Sprachkurse werden eingerichtet. Für Acrztc, Rechtsanwälte, Techniker, Künstler, Industrielle, Spediteure und Handwerker werden Sachberater bestellt. Die Kultusgemcinde richtete an ihre Mitglieder einen dringenden Appell, nebst der Kultussteuer für das Jahr 1938 noch einen außerordentlichen Zuschlag für Fürsorge- und kulturelle Zwecke der Kultusgemcinde zu entrichten. Ein Teil der Gcmeindcmitglicdcr hat bereits dieser Aufforderung Folge geleistet. Jüdische Nachrichten aus Südafrika Von unserem Berichterstatter Johannesburg, Ende Mai Die jüdische Bevölkerung Südafrikas, die bisher durch drei Abgeordnete im Parlament vertreten war, hat bei den letzten Wahlen (die im übrigen der Regierungspartei einen Sieg, der nationalistischen Maian-Partei zwar nur sechs nciie Sitze, aber großen Stimmenzuwachs brachten) mit insgesamt sieben Abgeordneten eine verstärkte Vertretung erhalten, die im Vergleich mit der Gesamtzahl von rund 130 Abgeordneten etwa ihrem Anteil an der Gesamtbevölkerung entspricht. Mit Ausnahme eines Abgeordneten, der für die Dominion- Partei gewählt wurde, gehören alle jüdischen Abgeordneten der Regierungspartei, der sogenannten Vereinigten Partei, an, Zum ersten Male befindet sich unter den jüdischen Abgeordneten eine Frau, die Johannesburger Rechtsanwältin Bertha Solomon, die als erste Frau in Transvaal zur Anwaltspraxis zugelassen wurde und sich als Frauenrechtlerin und in der sozialen Fürsorge einen Ruf erworben hat. Zu den Kuriosa der Wahl zählte es, daß sieh in drei Wahlkreisen ausschließlich jüdische Kandidaten gegenüberstanden. Insgesamt waren 13 jüdische Kandidaten aufgestellt. Die bisher ungelösten jüdischen Probleme in Südafrika bestehen weiter. Insbesondere harrt die Frage der jüdischen B c r u f s s t r u k t u r, die einseitig nach der freiberuflich kaufmännischen Seite tendiert und nur unvollkommen durch das ostjiidisch-liandwerklichc Element balaneiert ist, nach wie vor ihrer Lösung. Auf dem Gebiete der Einwanderung ist zur Zeit noch nichts Näheres über die Pläne der Regierung bekannt. Man kann als ziemlich sicher anschen, daß in der derzeitigen Einwanderungspraxis keinerlei Aenderung cintreten wird. Maßgebende Zionisten Johannesburgs haben vor kurzem eine Johan nesburger Zionistische Gesellschaff gegründet. Bisher waren die zionistischen Juden Johannesburgs nur in der zionistischen Vereinigung organisiert, ohne ein geistig-gesellschaftliches Zentrum zu be-t sitzen. Diesem Mangel will die netigegründete Gesellschaft abhelfen. Der Besonderheit der hiesigen Verhältnisse Rechnting tragend, daß Männer und Frauen gewöhnlich in gesondorten Vereinigungen organisiert sind, ist die neue Gesellschaft nur für männliche Zionisten bestimmt, während dfc zionistischen Frauen schon seit längerer Zeit in einer besonderen Organisation zusammengefaßt sind. Die Neuzionistische Organisation entfaltet seit der An• kunft Jabotinskys eine lebhafte Tätigkeit und hat eine Reihe von Versammlungen in verschiedenen Zentren der Union abgehalten. Der Vizepräsident der südafrikanischen zionistischen Vereinigung, B. Gering, der vor kurzem von einem längeren Besuch in Palästina zunickkehrte, griff die Ncuzionistischc Organisation in einer •Kapstädter Rede heftig an. Der hebräisch-jiddische Dichter I. D. Kamson traf Kürzlich in Johannesburg ein. Der Zweck seines Besuchs in Südafrika ist es, Subskribenten für sein dreibändiges Werk ״Sefer Jcruschalajim“ zu gewinnen. D. F. P. sind weit entfernt davon, das jüdische Verhalten übermäßig zu rühmen und an den Schwächen unseres Gemcinscluftslebens vorbcizuschen; wir wissen vor allem, daß alles, was wir tun und leisten, von innen her bedroht ist durch Uneinigkeit, Hang zur Selbsttäuschung, Partei- und Gruppenstreit, Eitelkeiten und Rivalitäten und was es an Unvollkommenheiten mehr gibt. Aber darum dürfen wir doch nicht vorbeisehen an der Tat- Sache, daß die ungeheure Lebensmacht des nun schon tief verankerten Judentums Palästinas sich immer mehr durchsetzt. Die inneren Schwächen zu überwinden, ist eines der Hanptgcbotc dieser Zeit. Wenn wir uns ihr wahres Wesen und die uns bedrohenden Gefahren in ihrer ganzen Schwere klarmachen, dann kann es, so müßte man glauben, auch nicht daran fehlen, zu einer Erhebung über uns selbst zu gelangen und dem Willen des jüdischen Volkes einen klaren und eindeutigen, in unserem geschichtlichen Wesen begründeten Ausdruck zu geben. Die Lösung des französischen Frerndenproblems. Unser Pariser K.-Berichterstatter schreibt: Die französische Zeitung ״Tcmps“ hat in den letzten Wochen eine längere Untersuchung ihres Mitarbeiters Raymond M i 11 e t veröffentlicht, die sich mit der Frage der Fremden in Frankreich beschäftigte. In dieser Untersuchung, in der Miliet zuerst die verschiedenen Kategorien der in Frankreich lebenden Fremden schilderte, kommt er zu dem Ergebnis, daß Frankreich eine systematische Fremdenpolitik mit folgenden zwei wichtigsten Zielsetzungen braucht: 1. Einschränkung der unerwünschten Einwanderung und Erschwerung der Naturalisierungen; 2. Heranziehung geeigneter ausländischer Eiemente, die systematisch assimiliert werden und die den Iranzösischen Geburtenrückgang ausglcichen. Der Mitarbeiter des ״Tcmps“ stellt fest, daß nur durch eine systematische Einwanderungs- und Fremdenpolitik das Problem des Zusammenlebens von 40 Millionen Franzosen und 3 Millionen Ausländern befriedigend gelöst werden kann. Aus der Wirtschaft In arischen Besitz sind übergegangen: Kaufhaus F. Loeb in Birkenield-Nahe, Firma Max Süßmann, Herren-und Knabenkleidung in Liegnitz. — Die bisher jüdische Firma Teppich-Bursch, Berlin 0 2, Spandaiier Str. 32, ist mit Genehmigung des Reichswirtschaftsministeriums und der zuständigen Stellen in arischen Besitz übergegangen und wird unter der Firma Teppich-Bursch, Kirchhoff & Nürnberg GmbH, weitergefiihrt. — Die bisher in niclitarischem Besitz, befindliehe Wiener Firma Jerlaine Strick- und Jersey-Gesellschaft mbH. und W. ft: A. Glaser in Wien VII, Lindengasse 26, ist mit Genehmigung der zuständigen Stellen in den Alleinbesitz der Fabrik modischer Strickwaren Gurt Altmann in Lichtenstein i. S. übergegangen. — Die Hcrrenkleiderfabrik Heimann & Seidenberg in Breslau geht vorbehaltlich der gesetzlichen Genehmigung zum 1. Juli 1938 in arischen Besitz über. — Das Reklcidungsgeschäft Max Schiff in Nordhausen geht zum 1. Oktober 1938 in arischen Besitz über. — Das alpenländische Großkaufhaus Kästner & Oehler in Graz ist jetzt vollständig in arischen Händen. Die amerikanische Pro-Palästina-Vereinigung veranstaltete in New York am 25. Mai eine große Versammlung unter dem Vorsitz von Jeremiah T. Mahone y, bei der der frühere Bürgermeister von Cleveland, Hopkins, sowie der Methodistenbischof McConnell Ansprachen hielten: Rev. Walter M. Howlett hielt ein Referat über ״Jüdische Flucht־ linge im Heiligen Land“, und der Präsident der Vereinigung, Charles E. Russell, forderte in einem Vortrag die Oeflnung der Tore Palästinas für die jüdische Einwanderung. Nach einem künstlerischen Teil, bei dem Jacques Margolies, Mosche Nathanson und Debora Lapson mitwirkten, fand die Erstaufführung des Palästinafilms ״Die Wahrheit über Palästina“ statt. Verantwortlicher Redakteur: Dr. Robert VV e 11 s c h, Bcrlin-Charl. 8 (auch verantwortlich für die Aufnahme von Bildern). Stellvertreter: Kurt Loewenitein, Berlin W15. Anzeigenleiter und verantwortlieh fiir den Inhalt der Anzeigen: Erich Liepmann, Berlin W 15. Gültig Anzeigen-Prei-IUte 5 vom 1. April 1936. Verlag und Anzeigenverwaltung: Jüdische Rundschau, Berlin W 15, Meinekcstr. 10. DA. 1/1938: 28043. Druck: Siegfried Scholem, Bcrlin-Schöneberg. BRASCH fr ROTHENSTEIN INHABIR HARRY W. MAMACHKIt BERLIN NW 40, LDneburger Straß• 22 / Ruf:3566 41 WIEN I, Flalaehmarkt 17 / Ruf: R 2889091־ Umzdge für Auswanderer sowie Transporte jeglicher Art nach allen Teilen der Welt Verpackung / Versicherung Gepäckbeförderung / Lagerung f

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