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Jüdische Rundschau · 1938-06-03 · Heft 44-45 (3.6.1938) · page 15

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
43 (1938)
Issue
Heft 44-45 (3.6.1938)
Date
1938-06-03
Page
– (sequence 15)
Language
German
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י Nr. 44/45, 3. VI. 1938 J DO IS CHE RUNDSCHAU Seit• 13 Die Frage nach der Wahrheit Zur religiösen Lage in Palästina Von Schalom Ben*Chorin (Jerusalem)*) In den letzten Monaten erschienen in der hebräischen Presse Palästinas einige Artikel, die als typischer Ausdruck einer Bewegung zu werten sind, welche in weiten Kreisen des Jischuw spürbar ist. Irma Singer, seit Jahren Mitglied der Siedlung Degania, beklagte in der Zeitung der Arbeiterschaft, im ״Dawar“, die Formlosigkeit des Schabbat in den nichtorthodoxen Siedlungen des Landes (siehe ,Jüdische Rundschau“ Nr. 6), und Mosche. S m i 1 a n s k y ließ sich in seinem Blatt, der Pflanzer-Zeitschrift ״Bustenai“, ähnlich vernehmen. Wenn ich mich meines Vaters erinnere — schrieb Smilansky etwa — dann sehe ich ihn vor mir im weißen Kittel am Sedertisch, oder mit Hammer lind Beil am Bau der Sukkah werken; wie aber werden unsere Kinder das Bild ihrer Väter bewahren? Sie haben uns nur im grauen Einerlei des arbeitsreichen Alltags gesehen, ohne daß wir ihnen den Cilanz der jüdischen Feste vermittelt hätten. Es handelt sich hierbei um ein brennendes Problem, nicht allein des palästinensischen Jischuw, sondern des modernen Judentums schlechthin, so daß eine Untersuchung jenes Phänomens geboten ist, dessen Niederschlag die beiden erwähnten Aufsätze sind. Zwei Gruppen Das Judentum Palästinas zerfiel — religiös gesehen —r bis vor wenigen Jahren im wesentlichen in zwei heterogene Gruppen; die Orthodoxie und die — ״Heidenjuden“. Ich gebrauche hier diesen Terminus nicht im Sinne seines Schöpfers Hans Joachim Schoeps, der unter Heidenjuden primär den Westjuden versteht, für den ,,Judesein kein zeitlos vorauszusetzender Bewußtseinsbesitz mehr ist“, sondern bezeichne damit den aus allen Teilen der Welt nach Palästina gekommenen — oder im Lande geborenen — Juden, für den Judentum sich mit Judesein identifizierte, der es sich genügen ließ als Jude, ja als ״Hebräer“ in Erez Israel zu leben, und meinte, spezifischer Inhalte und Formen «ntraten zu können. Die praktisch-sentimentalen Motive der Diaspora, die zum Halten religiös-nationaler Formen des Judentums bewogea, gerieten im jüdischen Palästina in Zionisten, welche bei grundsätzlich nichtreligiöser Ein- Stellung jüdische Bräuche in der Diaspora wahren, sind keine Seltenheit. Ihre Motive sind bekannt. Nationales Brauchtum schützte vor Assimilation, die Synagoge war bis vor kurzem der einzige Ort der Oaluth, in der die hebräische Sprache erklang, die ״Hohen Feiertage“ im Herbst, zumal der ״Versöhnungstag“ waren der große Appell der Juden, die das ganze übrige Jahr den lebendigen Zusammenhang mit ihrem Volke verloren hatten, kurz: man ging ins Gotteshaus und meinte die Volksversammlung, man sprach hei- Iige Texte und meinte die lebendige Sprache, man betete 11m die Wiedererrichtung des Tempels und meinte die Kolonisation Palästinas, man tat Heiliges und meinte Profanes. Die Wurzel solcher Zwiespältigkeit liegt in der eigenartigen Vergangenheit des jüdischen Volkes, das im Bewußtsein, ״Volk Gottes“ zu sein, keine anderen nationalen Formen entwickelte als gottesdienstliche. Das Wohnen und Arbeiten in Palästina, in einem hebräisehen Milieu, machten diesem Zwiespalt ein Ende. Der Typus des bewußten ״Heidenjuden“ entstand. Unter den modernen hebräischen Schriftstellern gibt es eine ganze Reihe von Autoren, die diesen Typus repräsentieren. Ich wäll hier nur drei der berühmtesten anführen, deren Namen programmatisch sind: Saul Tschernichowski, der Apollo über den Heiligen Israels in dem berühmten Gedicht ״lenochach pessel Apollo“ triumphieren läßt, Josef Chajim Brenner, der das palästinensische Judentum von der Vormachtstellung der Bibel befreien wollte, und Jakob Klatzkin, der jeden Inhalt des Judentums ablchnt und ausschließlich seine nationale Form gelten läßt (Volk-Land-Sprache), die jedem zeitgemäßen neuen Inhalt offen sein muß. Der Einfluß dieser (und gleichgerichteter) Autoren auf weite Kreise des palästinensischen und zionistischen Judentums war und ist erkennbar. Zumal die junge — durch und durch hebraisierte — im Lande großgewordene Generation hat die Wandlung vom inhaltlich bestimmten Judentum zu einem ״reinen hebräischen Menschentu tn“ vollzogen. Suche nach neuen Wegen Nun setzte eine Enttäuschung ein, ein Innewerden des Unrechten Weges. Es war leichter, eine alte Lebensform, die der religiösen Tradition zu zerstören, als eine neue zu schaffen. Die Surrogate erwiesen sich als zu schwach. Die von A. D. Gordon proklamierte ״Religion der Arbeit“ konnte nicht den Platz in der Judenseele ausfüllen, der durch die Ablehnung der geoffenbarten Lehre Israels frei geworden war. Das hart errungene Leben auf dem Boden Palästinas entbehrte jener letzten Sinnhaftigkeit, nach der freilich nur derjenige Mensch zu fragen vermag, dessen Väter bewußt zwischen Offenbarung und Erlösung gelebt hatten, den Blick beharrlich auf das Absolute gerichtet. Den Kindern dieser Enttäuschten, den heute Zwanzigjährigen, wurde dies kaum bewußt, sie hatten in sich jene ״Ernüchterung zur Endlichkeit“ vollzogen, die in das Antlitz unserer Zeit die dominierenden Züge brachte. Die Eltern, die Vergleiche ziehen konnten zwischen ihrer eigenen Jugend, die sie meist innerhalb der ״vier Ellen der Halacha“ verlebt hatten und der formlosen, richtungslosen Jugend ihrer Kinder, erkannten, daß es nicht der richtige Weg war, den sie ihnen gewiesen hatten. Die Kinder, außerstande, die sentimentalen Jugenderinnerungeti ihrer Eltern zu teilen, empfanden den Mangel nicht oder kaum. Schließlich gibt cs Millionen auf der Welf, die ihren Vater niemals bei Aus- Übung religiöser Bräuche beobachteten urfd keinerlei religiöse Atmosphäre in ihrem Elternhause wahrgenommen haben. Millionen Menschen leben ein Leben ohne Feste und unterbrechen ihre Wochenarbeit nur durch freie Ferientage, die einzig der Entspannung und Erholung gewidmet sind. Viele junge Hebräer Palästinas unterscheiden sich hierin in nichts von ihren Altersgenossen in anderen Ländern. Erstaunlich schnell ist das Erbe der Vorfahren, die zwischen Offenbarung und Erlösung ein Leben in der Nachahmung Gottes führten, aus ihrem Bewußtsein gewichen. Das •) Siehe auch den Aufsatz von Dr. Nußbaum auf S. 6 der heutigen Nummer. Oalutcrlebnis des jungen Juden, das so viele junge, dem Judentum entfremdete Juden wieder zurücktrieb in den Bezirk jüdischer Lebensführung, blieb dem jungen Juden Palästinas naturgemäß erspart. Dennoch stellt etwas dieser Entwicklung im Wege: die sentimentalen Jugenderinnerungen seiner Eltern. Wunderliche Rudimente sind das zumeist in seinen Augen. Bei der Gutartigkeit der meisten jungen Menschen ist damit zu rechnen, daß sie die mit dem Alter auftretende Eigenart ihrer Eltern tolerieren werden und dein Vater, der — solange man sich erinnern kann — weder Kiddusch noch Hawdala machte, nichts in den Weg legen, wenn er ״auf seine alten Tage“ beginnt, das Halbvergesseue hervorzuholen, das verstaubte Gebetbuch nach Jahrzehnten wieder zu öffnen und im Singsang seines Vaters die alten Gebete den höflich zuhörenden Kindern vorzusagen. Mag sein, daß kleinere Kinder diese Neuerung des häuslichen Alltags sogar freudig begrüßen — von entscheidender Wichtigkeit aber kann derlei niemals werden. Es heißt die jüdischen Feste und Formen gefährlich bagatellisieren, wenn man sic allein um ihrer ästhetischen Vorzüge willen und um der für die Jungen nicht teilbaren sentimentalen Erinnerungen willen in den Alltag einführt. Schon vor fünfzehn Jahren erkannte Franz Rosenzweig die Gefahr, die in der ästhetisch-romantischen Ein- Die Zionistische Exekutive: ״Wirtschaftliche Stabilität im Lande ist erste Voraussetzung für die erneuerte und erweiterte ALI JAH. Jeder Zionist ist verpflichtet, mit aller Kraft für die Festigung unserer wirtschaftlichen Positionen beizusteuern und unseren Pionieren im heroischen Kampf seine helfende Hand zu reichen. Möge jeder Zionist in dieser schweren, verantwortlichen Stunde seine Pflicht erfüllen und sich am ״MIFDEH ZIONI“ beteiligen.“ Die Zionisten in Deutschland tun ihre Pflicht und leisten Drei Tage für Erez JisraeU — ohne Romantik, ohne Sentiments, ohne den ästhetischen Verlockungen festlicher Weihe nachz.ugeben — muß diese Frage gestellt werden. Das Wort der Schrift muß neu vor den Hörenden hintreten und sich ihm als Wort Gottes erweisen. Durch alle überlieferten Texte hindurch muß das ewige Wort des lebendigen Gottes dem Lauschenden vernchmbar sein. Wenn es ihm aber nicht möglich ist, im Glauben zu hören, bekenne er sich mit stolzer Demut zu seinem Unvermögen und warte außerhalb des Heilig* tums im vollen Bewußtsein seines Außenstehens. Er, der in der Leere verharrt — verharrt in der Wahrhaftigkeit, von demjenigen aber, der unberufen das Heiligtum betritt, sagt der Prophet: ״Wer hat das von euch verlangt, daß ihr meine Vorhöfe zertretet?“ (Jes. 1.12.) Dieses harte Wort des Jesaja ist die Antwort an die Der elegant« Damen BERLIN W 15 Kurflirstendamm 33 EIng. Grolmanstr. , der vornehme Herren-Schuh RUF, 913131 INHABER: G. HORENCZYK LaFlorida romantische Umkehrbewegung, die im Judentum Platz greift, eine Bewegung, die der unerläßlichen Frage nach der Wahrheit ausweicht und die daher gefährlicher ist als der offene Abfall selbst; denn der Abfall trägt potentiell immer die echte Umkehr in sich, aber die geheuchelte, die romantische Umkehr, verschüttet diese Potenz. Der abgefallene Mensch kann viel eher spüren, wie weit er sich aus der Gnade entfernt hat — als der Mensch, welcher die schmerzliehe Empfindung innerer Leere übertönt mit Formen und Formeln, mit denen er sich nicht eins weiß und nach deren Wahrheitsgehalt er nicht gefragt hat. Stellung gegenüber den jüdischen Festen und Formen bcschlossen liegt. In einer Rezension spricht er von der ״Gefahr einer von romantischen, und also doch höchst u n wirkliehen, Motiven allein beherrschenden Rückkehr zur Form..., einer Gefahr, die wohl nur gebannt werden kann durch einen kräftigen Zusatz der Würze halachischen Wissens zu diesem in seiner Vereinzelung leicht allzu haggadischen Tun״. Rosenzweig umschrieb in diesen Worten genau das, wessen der assimilierte Westjude bedarf, der zum Tu-baren des Judentums zurückkehren soll und will. Zu recht wird hier halachisches Wissen gefordert, um einer billigen religiösen Romantik zu begegnen. Für den palästinensischen Juden, von dem wir ausgingen, genügt diese ,,Würze halachisehen Wissens“ aber durchaus nicht. In der Mehrzahl der Fälle verfügt er ohnedies darüher. Der Vater hat noch in seiner Jugend Cheder und Jeschiwa besucht, und der Sohn lernte auf dem hebräischen Gymnasium Mischna und Gemara. Die Frage nach der Wahrheit Was hier nottut, ist ein anderes. Es ist etwas Selbstverständliches. Also muß es gesagt werden, denn die Zeit hat es mit sich gebracht, daß im Judentum das Sclbstverständliche immer mehr in Vergessenheit geraten ist. Was nottut, ist; die Frage nach der Wahrheit. Diese Frage muß gestellt werden, wenn religiöse Umkehr und Erneuerung nicht zu spielerischer Bewahrung alter Volks- Sitten herabsinken soll. Das Gebot der Hawdala, ״zu unterscheiden zwischen Heiligem und Profanem“, ist heute wie stets gültig. Die Frage nach der Wahrheit muß in doppeltem Sinne gestellt werden: im subjektiven und iin objektiv e n. Genau genommen sind das zwei Fragen: die Frage nach der Wahrhaftigkeit der Tat und die Frage nach der Wahrheit, der das Gebot zur Tat entspringt. Die Frage nach der Wahrhaftigkeit: das ist die Frage des Einzelnen an sich selbst. Er frage sich, ob er eins ist mit dem, was er tut, ob er von ganzem Herzen und von ganzer Seele bereit ist, sich mit der kultisch-religiösen Tat zu identifizieren, oder aber, ob ihm all das nur eine Erinnerung an liebe Tote ist, oder ein romantisches Hochgefiihl verschafft, das dem Bewußtsein der Gleichzeitigkeit und der Zeitraffung entspringt, denn in der kultischen Oebärde erlischt das Individuum und die Zeit wird aufgehoben. Der Beter, der am Freitagabend am Schabbattisch den Weihebecher hebt, weiß, daß alle seine Väter vor ihm dies taten und seine Söhne und Enkel und Urenkel dies tun werden, und daß Millionen Juden an allen Stellen des Erd-!!alles um diese Stunde gleich ihm, dem Beter, den Weihebecher heben und denselben Segen sprechen. Der Einzelne sei sich aber bewußt, daß diese romantischen Gründe ihn nicht zur Tat legitimieren, wenn er sich mit dem Wort und der Gebärde nicht in der schlichten Wahrhaftigkeit des Herzens identifizieren kann, das heißt: wenn aus dem Folkloristen kein wirklicher Beter geworden ist. Die Frage nach der Wahrheit: das ist die Frage nach dem Wort Gottes. Wer aber nach dem Wort fragt, der fragt nach seinem Sprecher (denn es kann kein Wort ohne einen Sprecher gedacht werden) — er fragt also die Urfrage der Menschheit, die Gottesfrage. Mit letztem Ernst Von der Woche Sir Harold MacMichacI und Mr. Saimders, der Leiter der palästinensischen Polizei, sprachen den Hilfspolizisten der jüdischen Siedlung Ramat Hakowcsch in einem Dankschreiben ihre Anerkennung für die ausgezeichneten Dienste aus, die sie einer Abteilung Polizisten leisteten, die am 2b. Mai in der Nähe der Siedlung von einer Araberbande überfallen wurde. Die Hilfspolizisten der Siedlung eilten den Polizisten zu Hilfe und vertrieben die Bande. Vor der Teil ti n gs ko in m i s s i o 11 sagten Sir Charles Teggart und der Distriktskommissar des Suddistrikts, Crosbie, in einer geschlossenen Sitzung aus. — Die Mitglieder der Tcilungskomniission werden am Wochenende Emir Abdullah besuchen und in seiner Begleitung Trans• Jordanien bereisen. Arie Rclback, ein 17jährigcr Jude, wurde im Westen von Jerusalem angcscliossen und leicht verwunde t. Die Schüsse kamen aus der Richtung von Lifta. Ein jüdischer Hilfspolizist mit Namen Joshua Kästner wurde bei einem Angriff auf eine der Siedlungen in der Haifa-Bay leicht verwundet. Ein Angehöriger der transjordanisch-arabischen Legion wurde bei einer Schießerei auf einen Posten am Ostufer des Jordan erschossen. Der Muktar eines Dorfes bei Tulkcrem und ein Araber aus dem Bezirk Nablus wurden von Terroristen getötet. Drei Araber wurden durch Schüsse schwer verwundet, als Terroristen einen arabischen Omnibus in der Nähe von Tel Mond überfielen und die Passagiere beraubten. Es hat den Anschein, als ob die Ueherfällc der Terroristen jetzt hauptsächlich gegen Frauen gerichtet sind. In den vergangenen 48 Stunden wurden im Bezirk von Tulkcrem drei arabische Bauernfrauen ermordet und drei Frauen verwundet. Die Polizei entdeckte eine Bombenfabrik in einem arabischen Orangengarten zwischen Kfar Saba und Ramath Hakowesch. Sie verhaftete einen der Muktarc von Kalküle, seine beiden Söhne und einen Neffen. Eine arabische Terroristen gruppe von 50 Mann wurde in Samaria von Truppen zerstreut: sie stand unter der Führung des bekannten syrischen Terroristen Josef Abudara. Die Polizei verhaftete sieben Revisionisten in Jerusalem. Zwischen den französischen und britischen Behörden hat ein Gedankenaustausch über die Unterstützung, die die arabischen Terroristen in Palästina durch Araber aus Syrien erhalten, stattgefunden. ln R i s c h o 11 -1 e - Z i o 11 wurde das Büro der indischen Zitruspflan/er als Protest gegen Auseinandersetzungen mit jüdischen Arbeitern für einen Tag geschlossen. In Bankkreisen verlautet, daß sich in den!־ergangenen Wochen das jüdische Kapital im lande erheblich vermehrt habe. Der italienische Dampfer ״Galiläa“ legte im Hafen von Tel Awiw an und landete hundert Passagier!‘. Besucher und Einwanderer, darunter Touristen aus Amerika. Der rumänische Dampfer ״Rotimania" ging ebenfalls vor Tel Awiw vor Anker und brachte dreißig Passagiere, -- Der französische Dampfer ״Champollion", der zum erstenmal in Tel Awiw vor Anker ging, landete 80 Besucher und Ein- Wanderer, und der italienische Dampfer ״Gerusalemmc“ traf mit 105 Passagieren ein._ Kurse palästinensischer Wertpapiere. Am 27. Mai hatten die wichtigsten palästinensischen Wertpapiere in Tel Awiw folgende Kurse: Allgemein» Hypothekenbank 5 "«ige Pfandbriefe 1038 55, 1030״׳״ 6;״ '08 57 1042 ,56' 1041 ,56׳ige Pfandbriefe 1034 54 101•%; f> ״״ige ktim. Vorzugsaktien 107■)!, Keren Kajenieth Lejisrael 2'k "'״ige Pfandbriefe 75; Bizzur 6 ״.'ige Pfandbriefe 1038/43 08%; Nir Ltd. 4 ״'״ige Pfandbriefe 1937/51 831/2. (Mitgeteilt von der Ellern's Bank Ltd., Tel Awiw.) Familien-Nachrichten Herr Israel Herzhrrg und Frau Ghana, geh. Roth-tcin (früher Kiel), Tel Awiw, 112. Rothschild Blvd.,!«•gehen am 15. Juni die silberne Hochzeit. Barmirwah-Termin. Am 25. Juni (26. Si wan): Scew Sedurjah (Wolfgang) Fr Henkel, Sohn von Dr. Alfred Fracnkel, Haifa. Hadal Hacarmel, Geulastr. 20. (Schluß des Palästina-Teils) BRASCH 6 ROTH ENSTE! INHABER HARRY W. HAMACHER BERLIN NW 40, Lüneburger Straße 22 / Ruf: 35 66 41 WIEN I, Ficisehmarkt 17 / Ruf: R 25590-91 Umzüge für Auswanderer sowie Transporte jeglicher Art nach allen Tellen der Welt Verpackung / Versicherung Gepäckbeförderung / Lagerung

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