Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 43 (1938)
- Issue
- Heft 32 (21.4.1938)
- Date
- 1938-04-21
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 32, 21. IV. 193& JÜDISCHE RUNDSCHAU Seite 5 Gut gemeint, aber irreal Palästinensische Staatsbürgerschalt für Diaspora-Juden? Ein Gesetzentwurf im Unterhaus im englischen Unterhaus brachte am 13. April der Abg. Locker-Lampson einen Gesetzcnt w 11 r f ein, nach dem die palästinensische Staatsbürgerschaft allen Juden in der Welt z u s t e h e n soll, «J i e sic zu erwerben wünschen, so dafi sic damit unter britischem Schutz stellen würden. F ü r die Beratung sprachen sich 144, dagegen ebenfalls 114 Abgeordnete aus, so daß der ״Speaker" den Ausschlag geben mußte, der einer für einen solchen Fall bestehenden Tradition des Unterhauses folgend für die Beratung stimmte. Lockcr-Lainpson wies in seiner Begründung auf die Verschärfung der Judcnfrage hin und beklagte den Mangel an Festigkeit in der Palästinapolitik früherer Regierungen. Die Kolonisation der Juden sollte weitergehen, und man sollte überhaupt keine Teihmgspolitik treiben. Obgleich er für die Schaffung eines Judenstaats mit möglicherweise Millionen von Juden sei, beziehe sich seine Vorlage nicht hierauf, sondern auf das Prinzip d e r E r 11 a 11 u n g der Staatsbürgerschaft derjemgen jüdischen Staatsangehörigen, die im Ausland leben. Man müsse einem in Europa in Not geratenen Juden die Möglich- 'keif geben (falls er dies wünscht), palästinensischer Burger zu werden. Warum sollten die Juden,in Bolen, die nicht nach Palästina gehen können, nicht in der Lage sein, eine solche Staatsbürgerschaft »iizunehmen? Sie wurden daun so gestellt sein wie die Juden in Palästina — nämlich unter dein Schutze des Mandats stehen. Sie könnten auch eine jährliche Steuer an die Palästina-Regierung zahlen, durch die das Land wieder fruchtbar gemacht werden könnte. Der Abg. General Clifton Brown w idersprach der ersten Lesung des Ocsct/esvorschlags aus drei Gründen: 1. die Bemerkungen Lockcr-Lampsons würden sicher die Befürchtungen unter den Arabern wieder aufleben lassen, was neue Unruhen und Verluste an Menschenleben bedeute; 2. zweifeite er an der rechtlichen Gültigkeit des Entwurfs, da er glaube, daß das Unterhaus keine Jurisdiktion über ein Mandatsgebiet besitze; 3. bedeute cs keine Lösung des Palästina-Problems, wenn man daran gehe, die Lösung hei den Juden in anderen Ländern zu finden. Furcht sei die Ursache der Unruhen in Palästina, und eine Beratung dieses Gesetzes würde eine Vermehrung dieser Furcht bedeuten, ohne den Juden in! geringsten zu helfen. Das Unterhaus wird den Antrag auf Grund der jetzigen Abstimmung weiter erörtern. Eine sachliche Debatte findet erst bei der 2. und 3. Lesung statt, während es sich bei der Peßach-Tage in Wien Von unserem Berichterstatter J. R., Wien, 19. April Die ersten Tage des diesjährigen Peßach-Festes haben die uden Wiens in stiller Zurückgezogenheit begangen. Die Betäuser, die zahlreichen kleineren, wie die großen Synagogen in der Lcopoldstadt waren an beiden Tagen von Andächtigen gefüllt. In der Mauptsynagoge der Jüdischen Gemeinde, dem Stadtf em pel in der Seifcnstettengassc, richtete am Vorabend des Peßach-Festes beim Abendgottesdienst Oberrabbiner Dr. T a g 1 i cli t an die Andächtigen Worte der Zuversicht. Diese Feiertage mit ihren besonderen Bedürfnissen, aber auch die vorangegangeneii letzten Wochen haben an die jüdische soziale F ü r s o r g e 1 ä t i g k e i t außerordentliehe Forderungen gestellt. Die Fürsorgeabtcilung der jüdischen Gemeinde hat ihre 1 laupttätigkeit auf die Speisung zahlreicher notleidender Menschen durch Neuschaffung einer Anzahl von N o t s t a n d s k ii eben und Spcisestcllcn konzentriert. Die Inanspruchnahme der Notküchen ist auf das Zehnfache gestiegen. _ Zur Gaül -Aktion des KKL Ein Aufruf der Siedler von Chanutah Die Siedler een Chanutah haben ans Anlaß der Aktion , des KKL, die dem Btideiicnvei b im Gtdil dient, einen Aufruf erlassen, in den! es heißt: ״Aus allen Teilen des Landes, aus verschiedenen Organisatioucn und Gruppen, wurden wir hierher entsandt. Unsere Aufgäbe war es, den ersten Pfahl einer jüdischen Siedlung im westlichen oberen Galil ein/in ammen. Dies geschah unter schweren Hindernissen und blutigen Zusammenstößen. Und nun befinden wir uns auf diesem Boden, um ihn zu bearbeiten und ihn zu halten. Zwei unserer Kameraden sind bei der Verteidigütig gefallen; durch ihr Blut ist dieser Boden für immer geheiligt lind mit all unseren Kräften werden wir dahin streben, hier eine große blühende Siedlung zu errichten. Während wir in diesen Tagen in der jüngsten jüdischen Siedlung des Landes auf der Wacht stehen und unsere Arbeit verteidigen, wenden wir uns an unsere Brüder in der Golah, denen das jüdische Aufbauwerk teuer ist, mit dem Ruf; Kämpfet weiter! Unser Werk soll nicht einsam, Chanutah nicht der einzige Siedluiigspunkt auf der jüdischen Karte des westlichen oberen Galil bleiben. 111 unserer Umgehung sollen neue Siedhmgspunkte errichtet und ein großer Block jüdischer Siedlungen m den Bergen Naftalis, an der Nordgrenze des Landes, geschaffen weiden. Wir sind nicht vereinzelte. Hunderte sind bereit, dem Ruf der Bewegung zum Einsatz ihrer Kräfte und zur Neubesetzung zu folgen. Geht ihnen den Boden, und sie werden das tun, was ihnen auferlegt wird, sie werden neue jüdische Dörfer aufbauen. Sammelt eure Kräfte für die Gabi-Aktion des Keren Kajeitteth Lejisracü“ _ Kein Steuererlaß für jüdischen Grundbesitz. Nach der Reichsabgabenordnung können die Gemeinden für einzelne Fälle sowie auch für eine Mehrheit von einzelnen Fällen, wie bei Uriwetterschäden oder sonstigen Notständen, die Grundsteuer, deren Finziehung nach Lage des einzelnen Falles unbillig wäre, ganz oder zum Teil erlassen. In einem Rtuuierlall des k'eiehsiinanzimnistcriums mul des Reichs- und Preußischen Ministeriums des Innern vom 19. April 4938 werden nunmehr Richtlinien für Billigkcitsmaßnahmcn auf dem Gebiet der Grundsteuer bekaimtgegcben. In Abschnitt 1 Ziffer 4 dieser Richtlinien wird bestimmt, daß ein ־ Billigkeitserlaß nicht für Steuergegenstände zu gewähren ist, die luden gehören. Unter welchen Vora Setzungen Grundbesitz, der im Eigentum mehrerer Personen oder im Eigentum einer juristischen Person steht, als Juden gehörig anzusehen ist, wird besonders geregelt werden. jetzigen Aussprache nur um die grundsätzliche Zulassung des Gesetzentwurfes handelt. # Diese Debatte im Unterhaus berührt ein Problem, das hereits im Zusammenhang mit dem Tcilungsprniekt und dem Plan der Schaffung eines jüdischen Staates in PalaVina gelrgcntlieh erörtert worden ist. Die Aufnahme, die der Antrag des Abgeordneten Locker-L.inipson im englischen Unterhaus gefluiden hat, zeigt, in wie weiten Kreisen Englands (tmd ohne Zweifel auch darüber hinaus) diese Frage auf Interesse stößt. Fs war ohne Zweifel gut gemeint, wenn man denjenigen Juden, die aus vorschiedcncn Gründen über keine Staatsangehörigkeit mehr verfügen, die Möglichkeit gehen möchte, durch die Frwerburig der Staatsangehörigkeit Palästinas in dieser Hinsicht wieder eine vollgültige Rechtsstellung 7t1 erlangen. Allerdings geht aus den über den Antrag bekannt gewordenen Mittcilungen nicht hervor, ob dies gemeint war. Fs erscheint jedoch kaum möglich, daß von dem Initiator des Antrages etwa ,־!lieh daran gedacht war, daß auch Juden, die im Besitze einer Staatsangehörigkeit sind, die palästinensische Staatsangehörigkeit er« erben sollen. Wir glauben nicht, daß unter den gegenwärtigen Voraussetzungen eine Verwirklichung des Gedankens, der in dem Antrag niedergelegt ist, möglich ist. Abgesehen davon, daß die Frage der Reehtsgültigkeit eines derartigen Gesetzes, seihst wenn es in den kommenden Lesungen im englischen Unterhaus angenommen wurde, für das Mandatsgebiet Palästina zweifelhaft ist, itiiißteil sich aus einer solchen Maßnahme außerordentliche Sch wierigkeiten ergeben, nicht mir auf politischem Gebiet, worauf im Unterhaus bereits bingevvicscn wurde, sondern auch bei der praktischen Durchführung seihst. Der richtige Kern der Sache dürfte erst dann realisierbar werden, wenn in Palästina ein jüdischer Staat mit einem gewissen Maß an Souveränität bestellt. Dieser wird möglicherweise einer beschränkten Zahl von Juden im Auslände, die keine Staatsangehörigkeit besitzen, zur palästinensischen Bürgerschaft verhelfen können, sofern diese Juden bestimmte Voraus- Setzungen erfüllen, die ihre Verbundenheit itiit dein jiidisehen Staat in praktischer Beziehung deutlich machen. So notwendig es gewiß ist, auf die Debatte im Unterhaus hinzuweisen und das Wohlwollen anznerkeimen, da-- aus diesem Vorschlag für die große Zahl in Not geratener Juden spricht, so erforderlich ist es doch auf der anderen Seite, keine Illusionen aufkommen zu lassen und vor der Meinung zu warnen, daß etwa auf Grund dieser Debatte■ nun wirklich neue Möglichkeiten für die Regelung der staatsrechtlichen Verhältnisse einer Anzahl von Juden gegeben sein werden. IN ALLER KURZE Kolonieiiininister Ormsbv-Gnre lehnte es im Unterhaus auf eine Anfrage ab, neue Erklärungen über die hritische Palästinapolitik abzugeben. Er erklärte, daß die Politik unverändert fortgesetzt werde und daß die Frage des Teilungsplanes vom Bericht der neuen Kommission abhängt. Auf Vorschlag der britischen Regierung soll die Frage der Emigranten aus Oesterreich in der nächsten Sitzung des V ö I k e r b ti n d s r a t e s behandelt werden. Die hritische Regierung schlägt vor, daß diese der gleichen Regehing wie die Emigranten aus Deutschland unterstellt werden. Im Weißen Haus in Washington fand unter Anteilnähme von Präsident Roosevelt und Cordeil Ff u 11 eine Konferenz über die Frage, der europäischen Flüchtlinge statt. An der Konferenz nahmen Bernard Barttch und Harry Mergenthau sen. teil. Die Schweiz und Ecuador haben Präsident Roosevelts Vorschlag zur Behandlung der Emigrantenfrage angenommen. Die Summe der für J u d tu aus O e s t e r r e i c h bisher in England aufgebrachten Mittel beträgt knapp 9 5 000 P f u n d. Die Verordnung, wonach jiddische u n d hehr 5- Ische Zeitungen in Rumänien nicht erscheinen dürfen, ist dahingehend geändert worden, daß das Wiedererscheinen gestattet wird, sofern die Hälfte des Zeitungste.vtcs in rumänischer Sprache und die andere Hälfte in jiddischer und hebräischer Spraciie erscheint. Der antijüdische Boykott hat im Zusammenhang mit den Osterfeiertagen in einer Reihe polnischer Städte ־zugenommen, u. a. in Lodz, Kalisz und Kattowitz. Der nciigcwühlie Patriarch der serbischen Kirche Gavrilo sandte an de!1 Oberrahbincr von Jugoslawien Dr. Isaac Alkalay ein Dankschreiben, worin er in herzlichen Worten anläßlich der ihm zugegangenen Glückwünsche der jugoslawischen Juden und des Oberrabbiners dankt. Der italienisch-jüdische General Emamicle Ptigliese ist wegen Erreichung der Altersgrenze aus dem Dienst gc-whieden. Zuletzt war General Pugliese, der im Kriege vier Divisionen befehligte, militärischer Oberkonimandant von Sardinien. Aus der Wirtschaft Das im Jahre 180(3 gegründete Berliner Privatbankhaus Gebrüder Arons hat sich entschlossen, den Geschäftsbetrieb nicht fortzusetzen. Die Bank hat mitgeteüt, daß die Deutsche Effecten- und W’echsel-Rank, Berlin WS, sich bereit erklärt hat, die Konten und Depots der Kundschaft weiterzuführen. — Die Karlsruher Bankfirma Straus K Co. ist auf die Badische Rank ühergegangen. — Das Textilkaufhaus Julius Pick, Passau, ist aut die Firma Otto & Schramm übergegangen. Dr. Werner Bloch, der Leiter des Zionistischen Tourisfeniniros in Palästina, hat vor kurzem im Auftrag des KH eine Reise durch die baltischen Länder gemacht. Bei dieser Gelegenheit ist es dem Jüdischen Jugendverband Skandinaviens und dem Zionistischen Einheitsverband Skandinaviens gelungen, Dr. Werner Bloch dazu zu bewegen, in Skandinavien einige Vorträge zu halten, die überall einen überaus großen Erfolg hatten. 111 Kopenhagen sprach Dr. Bloch über ״Die Jugend und Palästina“. Berichtigung. In dem Gedicht von Mascha Kal (5ko ״Fahrt über Land“ in Nr. 30/31 war ein Druckfehler enthalten. Es muß in Strophe 2 am Schluß richtig heißen: Dann Burschen, braun und stark und stumm im Leiden, Und Mann und Pferd und Schwert, bereit zu sehe iden-- Deine Wächter, Land Jisracl... Oppenheim Das bekannte Spezialhaus für Kleiderstoffe Charlottenburg, Wilmersdorter 5tr. 115116־ Wollstoffe — Samt — Seidenstoffe Abschied von Dr. MarkWischnitzer Vor einigen Tagen hat Dr. Mark W!Schnitzer, ehemals Generalsekretär und zu'ct/t Vorstandsmitglied des Hilfsvereins, Berlin verlassen. I:r ist neben Samuel LiUchit/ der zwc.te der ״alten Mitarbeiter", der innerhalb weniger Wochen ans der Arbeit des Hilfsvcrcins aussdicidet. 17 Jahre lang war I )r. Wischnit/er aufs engste mit der Arbeit des Hilfsvereins verbunden. Als er lügt als Geschäftsfiihrcr in den Hilfsverein eintrat, galt seine ArlnuUkiatt vor allem der Reorganisierung dieses grollen jud sehen 1 Iilisweikes, dessen Finanzen und Organisation durch die Krieg-jahre und die beginnende Inflation schwer geschädigt waren Mit der Reorganisation der Wandcrungsarbeit ging der Ausbau des ausländischen Hilfswerks des Hilfsvcrcins konform. Dr. Wischnitzer war nicht nur am Neuaufbau des Schul- und I rziehungs- Werkes in den Ländern des Ostens führend beteiligt, er half auch bei der Aufbringung der Mittel, die zur Durchführung dieser Pläne erforderlich waren. Der Umschwung der jüdischen Situation im Jahre 1933 in Deutst hlaiid, die den I lilfsverein vcranlaßte, seine 1 laliplallfgäbe in der Förderung der;1 11 ß c r p a 1 a s t i 11 e!1 s i s c 11 e r» j ii d i s c he 11 Aus w a!1 <1 e r 11 11 g a 11 s I) e 11 f s c h! a n d zu sehen, brachte Dr. Wi-vhnit/cr neu!• Aufgaben. >r!!■׳ Aufgabe war es vor allein, einerseits tlwi K o 11 t ,1 k! r,t d11 ׳ aiKiamlisehen jüdischen Hilfsorganisationen autrci iit/uer;׳,alten oder überhaupt erst anzuknüpfen. aud׳׳rrisc:ts aber durch aufklärende Dublikat i o n e n tim! durch c׳ne!immii.ire'die Vort r a g s t ä t i g k e i t die jüdische 1 )Client ich',-.1 it wie de׳! ein- /einen Ratsuchenden über Sinn und Mog.ielikeiicn eine!׳ planvollen iibcrsceisrbcu Wainlertm״ atif/uklar11 ׳. I )!׳, Wischnit/er wußte w 1' i t m a n u i s c it aut,1!:.:׳ teu. mul doch war seine 1 laltung durch und durch ׳inhscn —- nw;1t nur der Gesinnung nach, sondern auch bildmi/smalkg kr hatte in seiner lugend gelernt“, und sein klarer \V1 staml, vcibumlen mit einem gut'en jüdischen 1 Irr/. 11. verludf dun, die indische Situation, besonders in den I ■indem de- Ostens, mit crohein Verständnis 711 erkennen. Zahlreiche Studienreisen iin'ersiutzfen diese Erkenntnis 11ml verhalten;hm, seine RI uw zur 1 lehmig des bildung-mä!,׳igen, so/i;1101, 1111:1 auch gcsüii.lheitik heil Ni - veaus der ns t jüdisch ei! Massen in die lat um/iiset/rn. Allen seinen Arbeiten lag s'ärkstr Verbundenheit uul <1! in jüdischen Volkstum und der nntionaljudisehni Idee zugrunde. Der Hilfsverein verliert in Dr. Wi-chmt/er nicht nur eine für die leitende Arbeit vcr.antwort'iehe und repräsentative Persönlichkcit, er verliert in ihm a׳.t׳׳h euien Mit,11׳ beiter, der den ihm durch gemeinsame Arbeit verbunden( n M! nselten stets Vertrauen cntgegenbrachte und dir Vertrauen empfing, der vor allem auch Verständnis für die Sorgen und Nme nicht nur des \חוס Hilfsverein betreuten Publikums, sondern auch der in der jüdischen Sozialarbeit selbst stehend, n Menschen hatte. Wenn Dr. W'ischiiitzer jetzt in emen neuen V. 1rk״ngskrcis tritt, der ihn auch in Zukunft aufs engste mit der indischen Auswandenmgsfürsorge für Juden aus I )eutschhand verbindet, begleiten ihn die besten Wunsche für die Erfüllung der Aufgaben, die die Zukunft ihm stellen wird. H- Post nach Uebersee 321 0111־. bis 27. April föhne Pf'vaiir) Palästina (ah A״,h. Bhf. 22.15, Soinug 21.29: A'-gang Mmchm ra. 12 .Stunden .pater): 22. vi.1 Belgrad; 27. Haut. — 24. via Belgrad; 29. Haifa. — 26. via Brindi-i ml! ,cruwlemme‘‘ | 2. Haifa. — 27. ׳, la BelSrml; 3. Haigi. Lu f I p o w : Mw. Mi.. Fr. T.nn: <1 so Wien: Di. I > ... SM. Iv.dda fl,!nie \Vp,ru־hv:— Lvdda;Tor A ׳ I: ׳ ־ :. — i W. I )o . w-h 7.00; 8.15 J b'iIIf/Lwp’ig; 9. so Ws-.; Mi,, F;,, S׳g. I.y -4 1.1 (Links U. S. A. ich Big. t-'ii.-hi 11-׳r. 1׳• '!!■׳ .21 :׳.־1־'■ m; ׳ ..New Volk"; 29. New V ״׳ •■-..'1 7,׳ .27 ■ ■ .12 <־, . c ■wV'; 1. 5. New Ywk. - 27. (ii Ir II.,vw ׳ ■ ־ \ .. ׳:7׳ ■ i 5 .2;־־. New Ywk. Südamerika: 21. 1A■!,. bl.2 2 2.2 M i ,< \-;2״ . N .5 ■י. : יי. Rn; 9. 5. B ..: - Ai. ■ 27. ii’2 ׳ it . 2 י t... '■ , 1 MS1 13. 5. Buenos A!:e-, l.iifipr.W f.wcii;1;.ו,ו M.!!• 1;״,.׳')־.ס M2 ' im M'.. A ־ ־ e י (I ),2 -;״- I '2. 1' : ׳ I w k 1; Südafrika: 21, (IM.■. I •'7!1 .;!׳•׳ w .־ 1 ״ tunno!,!r 71"; 9. K v 2:. '■ ־'. L u I t p o - ׳; Min 2 Sol. 7. 9;־!־. . , \V. : .... k - o׳ n 6 Tagen {!,!me bn׳Mon I;;! ■e; M ׳ , . Australien: 21. (.Am;. Bei. 2 2 ׳ (;.! M•1- 2■ '״ 21. 5. Mc'i'winie; 22. 7. ■נסי;.,. L 1׳ f t p n v f: j >;. und snd. 7 י 7;;׳'׳׳ - II ׳ •' -;:. ״..-׳; ־ \\ -r:; Po. und Pi. Svcliie-; 12, um! AI: Me!-•!•.׳ e; .. 1 ס. ־: : W .. .1cn> (l.iräe AmUordinu — it md-'-erp ir-m׳ ,\-'.ro . Ankündigungen aus dem Reich Hamburg* Zion, Akad<'mD<־h(־r K!u!25 .׳. Apn!. 2 -.3 י l in1 .׳I<h‘u11e- .«traßc 9 11, Dr. Mirh.iH Tr,mb 1'H־•!!i-. 1: ,,[׳,י.,m .!1■ : -י!t und Tu<icnn.i;u‘\ — Hannover: jüd. lv1Munn־:d. An 22. tu d 24. Apni, 20.30 Hir. Uor״Mr. 8: Openu- -j::d Op-1c*• h tot .3 R 1.4 ARh,׳. und iuuo fZuav. ״■■■- Münster: ZW 23, Apiil. Kn!!> h'u-.u'■■. (I >oi ׳ mi. :!1׳}: ,,PWiund diu judi-dm Weh“. Pirmasens: ׳..W A:ud, Dr. M. Flcxtdi (MannWdrn): ,.!Wd-dna 1033 - NVm P׳d;*ik Neue Wrndun;;־‘. --- Regensburg: Zion. (.::;יי״-- w!*!.:;.!;2; R.r.rrn. 24. Apiil: W’üvdicnend-emiG.u׳ itir d<׳n 12 7.!2 R■ '׳10.31 .£־?:־ 1 .;י1י l;hr: Max Weiner (München): ,,Der (de-t.i'lM andtd <i ■s jiid -< in־;! VnlWD; 15 ld!r: Re-prc< bunten; ln.30 Un: Du 11..יו tAped (Heil.n): ,.MopD }!!־.eiten und Hedin״!tnpt'1t I" Z1 ׳;R'W 20.סי IWr; ( M-'inrmdcknndp'dAunpn ,,P.VWf!!ו:ו im Kiiü'uffM d-! Wo;׳<;׳•W '־, Redner: Dr. Hans CapHl und Max Weiner. ״׳ ״ Stettin: ZW Am 25. April, 20,30 i'hr, WiangcUtr. 3: < n nr! d\< ־-.- ׳vn'.•!:,״. Im Ansehhili: Zdonisti^fdic ra«:M ung ^13^. Ii. Ii.! i .22210 <•־ umO. -•־ Stuttgart: ZV. 25. April, Kail Kirim:־: Wm1,,!!׳ Id׳ c in unserer Zeit‘‘. — Ulm: ZV. An! 23. Ap!ü: \ ('1:ra- U־-1׳) R ^en* thal {Herrlingen): ״!•‘rcz I?rarl v<»r 13 J.duen und inniie'1. — VVdUeni Z\. 23, Apiil, Synagoge, Voruag D!. Ne׳:!u׳rpui. Familien * Nachrichten brau Rosa 1 ic utrl, R, 1101/11111-011, Kwl- M.ubuio (Lahr)). l>egeht am 23, Apnl den 00, k.ebui ׳.nag. Herr Felix Landau« r und Fwni Johanna. ״e>:. \Vur7t1!׳Tser. Karl•- ruhe, Kaiscrstr. 183, begehen am 21. April da40 ״, bhciiihi'.iuin. Barmirwah-Tarmln. Am 23, April (22. Ng-.mt: 2 hulm; f״;rf Klausner, Sohn von Leo Klau-ner, Wupp. Barmen, Üeiliner Straße 85.