Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 43 (1938)
- Issue
- Heft 32 (21.4.1938)
- Date
- 1938-04-21
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
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JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 32, 21. APRIL 1931 SPO Neue Wege im jüdischen Sport Rundblick auf die Sportplätze Die Pflichtspiele im Mainkrcis brachten im Fußball eine große Ueberraschung: JJB. Hanau, dieser sehr erstarkte Makkabiverein, konnte Bar Kochba Frankfurt I, dem allerdings einige Leute wie Oirgusky usw. fehlten, mit seinem 4:3- (2 :2)-Siege zwei Punkte abnehmen. Der siegbringende Treffer entstand durch ein Selbsttor des Bar Kochba Frankfurt, dessen bester Marin Walter Grünebaum war. Sehr schönen Sport boten in Frankfurt M a k k a b i - A 11 swahlspiele der Schülerlind Jugendmannschaften des Bezirks. Bei den Schülern konnte die aus Bar Kochba und Hakoah Frankfurt kombinierte Elf auf Grund ihres klug aufgebauten Spiels und ihrer schönen Zusammenarbeit mit 5 :0 (3:0) Toren gegen die Makkabi-Auswahlmannschaft Offenbach-Hanau gewinnen. Der Kampf der Jugendeinheiten der leichen Makkabivereine verlief ausgeglichener. Die bessere türmerreihe der Makkabim aus Frankfurt entschied das Spiel gegen Offenbach-Hanau hier mit 3:1 (2:1). Im Handball gab es zwischen den Damen des Bar Kochba Frankfurt und des JJB. Hanau Punkteteilung beim Stande von 1:1 (1 :0). * Turnierergebnis aus Offenbach: JSpV. Offenbach Jugend gegen Hakoah Frankfurt Jugend 5 : 10 Punkte in 15 :24 Sätzen. Zugunsten der Jüdischen Winterhilfe und des Keren Kajemeth standen sich in Leipzig Bar Kochba und Schild Leipzig in vier Spielen gegenüber. Das Hauptinteresse bcanspruchte der Kampf der I. I ierren-Handballmannschaftcn. Von Anfang an spielten die Makkahilcute eine deutliche lieberlegerrheit heraus, die auch durch zwei herrliche Tore von Sieradzki und U/opek ihren Ausdruck fand. Vor der Pause holte Schild ein Tor auf und init 2:1 ging es in die Halbzeit. Nach Wiederbeginn rollte Angriff auf Angriff auf das Tor des Schild, und nur der hervorragenden Abwehr ihres Tormannes Blonski war es zu danken, daß nur vier weitere Tore fielen. (Vier '1 ore wurden wegen l Jehertreten nicht gegeben.) Zweimal gelang es dem Schild noch, die weit aufgeriickte Verteidigung des Bar Kochba zu überwinden und das Lndrcsultat auf 6:3 zu verbessern. — Anschließend betraten die I. Fußball-Herrenmannschaften das Feld. Hierbei gelang es dem Schild, seinen einzigen Tageserfolg zu erringen. Obwohl die Leipziger mit schnellen Vorstößen meist überlegen waren, fehlte den Stürmern doch der letzte Finsatz, um Tore zu erzielen. Die gut eingespielte F.lf des Schild konnte durch einen f ehler des Leipziger Tormannes überraschend in Führung gehen, und kurz darauf verwandelte Hutterer einen Elfmeter zum 2 :0 für Schild. Nach der Halbzeit drängte der Bar Kochba dauernd, doch erst zehn Minuten vor Schluß gelang der Lhrentreffer. Mit 2 : 1 blieb Schild liicklicher Sieger. Vorher hatte die Handballjugend des Bar ochba, die beim Turnier des KKL schon siegreich geblieben war, die gleiche Elf des Schild überlegen mit 10:1 ahgefertigt, während sich die Mädchen-Handballmannschaften nach ausgeglichenem Spiel 2:2 trennten. Makkabikundgebungen in Breslau und Chemnitz fn einer überfüllten Kundgebung in der Max-Nordau-Halle trat der JTSV. Bar Kochba vor das Breslauer jüdische Publikum. Nach dem Fahneneinmarsch zeigten fast alle Abteilungen Ausschnitte aus ihrer turnerischen und sportlichen Schulung. Die höhere Aufgabe der im Bar Kochba geleisteten körperlichen Schulungsarbcit erwiesen sinnfällig ״Lebende Bilder“, in denen die turnerische und gymnastische Uebungs- Haltung jeweils in ihrem Vorbild und ihrer Anwendung auf die Arbeitslialttmg in F.rez Israel gezeigt wurde. Die von Dr. Herbert Rot t er in seinen Begrußungsworten als Aufgäbe der körperlichen Schulung hingestellte Breitenarbeit konnte in den durch Haltung und Können durchweg gut gebotenen Gemeinschaftslcistungen unter Beweis gestellt werden. Besondere Erfolge konnten ,Makkabimeister Max Hoch- 11 ä u s e r, der m fast allen Disziplinen selbst aktiv mit Hoch wertigen Leistungen aufwarten und auch!1rohen seiner boxsportlichen Schule bieten, konnte, lind der Turn- und Sportlehrer des JTSV. Rar Kochba, Peter Gottheiner, für sich buchen, die gemeinsam mit dem Turnwart Fritz Neu fehl, dem Jugendwart Gerhard S c h ö n f e I d, Margot Schüft a n und den vielen verdienten Riegenfuhrern die Vorbereitungen besorgt hatten. Der Werbeabend des Makkabi Chemnitz stand unter dem Motto: ,,Ein Auszug aus unserem Turnbctrieb“. In rascher Reihenfolge zeigten 80 Teilnehmer, was in den Tum- und Gymnastik-Ahemlen getrieben wird. Die Kleinsten erfreuten die Zuschauer mit Singspielen und Bodenturnen, während die mittleren Jahrgänge Arbeifsgymnastik, Stilspringen lind Körpcrschule vorfuhrt tu. Die Darbietungen wurden mit viel Beifall aufgcnoinmen. Anschließend ergriff Dr. Rabali das Wort zu längeren Ausführungen. Besonderes Interesse fanden die erstmalig gezeigten Jiu-Jitsu-Abwehrgriffe der Männer, die zeigten, daß auch ein Schwächerer imstande ist, sielt eines Stärkeren zu erwehren. Nun folgten Medizinball- Hebungen und Keulenschwingen. Den Abschluß bildete die Damcngymnastikgruppe unter Leitung von Frau Hanni Kochmann, deren schwieriges Programm bei den Zuschauern volle Anerkennung fand. Der Abend wurde zum vollen Erfolg für den Makkabi, was für den Trainer Herbert David wohl die schönste Anerkennung bedeutet. Der Weg: Planmäßigkeit Haben wir kürzlich*) die Gedankengänge dargelegt, die in der Körpererziehung der Makkabi-Bewcgung auf ein nettes Ziel binarbeiten, nämlich auf die Erziehung des harmonisch durchgebildeten Menschen, so soll heute über den Weg zu diesem Ziele gesprochen werden. Dabei muß es von vornherein klar erscheinen, daß dieser Weg durch die Zielsetzung stark gebunden ist. Das ist hier um so mehr der Fall, als das Ziel nicht die Verwertung individueller Begabungen zum Inhalt hat. Im Gegenteil; wir wiesen darauf hin, daß gerade bei der jetzt von der Makkabi-Rewegung angestrebten Form der Körper- und Fcrsönlichkeilserziehting auf individuelle Eignungen nicht diese starke Rücksicht geroinmcn werden soll. Erziehung zur Spezialleistung bedingt immer eine gewisse Finseitigkeit. Von einem gewissen Niveau aus und bis zur Erreichung einer gewissen Stufe der Vollendung muß die Ausbildung eines Spezialisten mit der weitgellenden Aus- Schaltung von Nebeneinflüssen einhergehen. Das ist nicht nur auf körperlichen Spezialgebieten so, sondern ebenso bei der Entwicklung von Spitzenkönnern auf vielen geistigen Gebieten. Wir finden das in auffallendem Maße z. B. in der Leichtathletik, und die vergangenen Jahrzehnte wurden in diesem Sinne in der Leichtathletik von den •einseitigen Spezialisten geradezu beherrscht. Die Entwicklung schien darüber hinaus auch schon bei den Rasenspielen dahin zu gehen, daß man z. B. im Fußball ausgesprochene Stürmer heranbildete zum Unterschiede von ebenso spezialisierten Läufern, Verteidigern und Torwarten. In anderen Sportarten sah cs nicht anders aus. Im ganzen aber scheint sich jedoch jetzt eine Wandlung anzubahnen. Man hat erkannt, daß die ganz hervorragenden Leistungen aut einzelnen Spezialgebieten zwar wertvoll sind, um mit ihrer Demonstrierung starke Werbe- Wirkungen zu entfalten, und um zu zeigen, was mit systematisehen Trainingsmethoden alles geleistet werden kann; aber man hat auch cinsehen müssen, daß dem Wert dieser Spezialisiertmg gewisse Fragezeichen anzuhängen sind. Insbesondere die breite Masse ־— und wer wüßte nicht, daß ״Breitenarbeit“ Trumpf isf — hat von der Entwicklung der raffiniertesten Spezialtrainingsniethoden nichts. Für die körperliche Eritwicklung eines Volkes aber ist die Breitenarbeit das Wesentliche, denn der Weg muß für alle heschreitbar sein, und nicht nur für die höchstentwickelten Könner. Für die Zukunft des jüdischen Volkes kommen noch andere Gesichtspunkte hinzu: Unsere Menschen werden — vorwiegend natürlich in Palästina, nicht minder aber in *) Vgl. den Aufsatz in Nr. 30/31. Was bringt der Sonntag? Berlin. Fußball: Sportplatz Schäfersee: 0.30 Uhr: Hakoah 111. Jugend gegen Hakoah IV. Jugend; 11.10 Uhr: SK. I. Jugend gegen Hakoah I. Jugend; 12.40 Uhr; Hagibor . Jugend gegen JSG. II. Jugend: 14.10 Uhr: Hagibor I. Schüler gegen JSO. I. Schiller; 17 Uhr: JSK. 1 gegen JBC. I. — 10.40 Uhr: (SG. IV. Schüler gegen JSK. III. Schüler; 11.50 Uhr: J'SG. III. Schüler gegen Hakoah V. Schüler; 13 Uhr: Hakoah IV. Schüler gegen JSK IV. Schüler; 14.10 Uhr: JSK. 1. Schüler gegen Hagibor II. Schüler; 15.20 Uhr: Hakoah I. Schüler gegen Hakoah II. Schüler. — Sportplatz Mariendorf: 10.40 (ihr: Hakoah III gegen Hakoah AH.; 12.20 Uhr: JSO. II gegen JSG. III; 14,30 Uhr: JSK. I! gegen Hakoah III'IV; 15.45 Uhr: JSK. I gegen Hakoah I II — Handball: Schäfersee: 12.20 Uhr: Hagibor I gegen JSG, I. — Gruncwald: 16 Uhr: Boxclub 1 gegen JSK. I. — 10.15 Uhr: JSG. VII gegen Hagibor II; 11.30 Uhr: Bar Kochba V gegen Boxclub 111; 12.45 Uhr: Bar Kochba IV. Jugend gegen JSK.; 14 Uhr: JSG. V. Damen gegen Bar Kochba IV. Damen; 15 Uhr: JSG. III. Damen gegen Kanu Damen: 16 Uhr: Taubstumme gegen JSG. V: 17.15 Uhr: JSG. AH. 1 gegen Boxclub II. — 9 Uhr: JSO. III gegen Bar Kochba I. Jugend; 10.15 Uhr: JSG. IV gegen Bar Kochba III; 11.30 Uhr:'JSO. I. Jugend gegen Bar Kochba AH. I; 12.45 Uhr: JSG. III. Jugend gegen Bar Kochba III. Jugend; 14 Uhr: Bar Kochba II. Damen gegen JSG. II. Damen; 15 Uhr: Taubstumme Jugend gegen Bar Kochba II. Jugend; 16.15 Uhr: Bar Kochba IV gegen JSK. II; 17.30 Uhr; Boxclub I. Jugend gegen JSG. II. Jugend. — 12 Uhr: JSK. I. Mädchen gegen Bar Kochba II. Mädchen; 13 Uhr: JSO. V1H. Mädchen gegen Bar Kochba IV. Mädchen: 14 Uhr: Bar Kochba f. Jugend gegen Boxclub I. Jugend; 15 Uhr: JSO. I. Mädchen gegen Bar Kochba I, Mädchen: 16 Uhr: JSO. IV. Jugend gegen Bar Kochba V. Jugend. Aschaffenburg. Sportplatz des JTUS. Ascbaffenburg, PflicMtsnicle (':(■י Spielaiisschusscs. Fußball: 14.15 Uh׳: i|B. Hanau II gegen Schild Frankfurt II. — Handball: 16 Uhr: JJB. Hanau I gegen Bar Kochba Frankfurt I. Frankfurt a. IUI. Sportplatz Sondershauscr Str. Pflichtspiele des Spielausschusses. Fußhall: 13.30 Uhr: Bar Kochba Frankfurt Jugend B. gegen JTB. Frankfurt Jugend B.; 15 Uhr: Bar Kochba Frankfurt la gegen JSpV. Offenbach I; ferner: Bar Kochba Frankfurt I gegen Schild Worms I. — Handhall: 10.30 Uhr: Hakoah Frankurt Frauen gegen Bar Kochba Frankfurt Frauen. — Sportplatz Buchrain weiher: Pflichtanderen Ländern — darauf angewiesen sein, mehr als bisher ihren Lebensunterhalt mit körperlich schwerer Arbeit zu erwerben. Dafür aber braucht mau nicht so sehr ein spezialistisches Spitzenkönnen auf einzelnen Körpergebieten, z. B. Schnelligkeit im Kurzstreckenlauf, Gewandtheit im Ballspiel usw., sondern das Ausschlaggebende ist die allseitig gleichmäßig gesteigerte Qualifikation. Diese aber ist bei der verschiedenen ״Begabung“ der Einzelnen nicht so einfach zu erreichen. Vor allem erfordert das Streben danach auf der einen Seite Opfer — nämlich bei den nach bestimmten Richtungen Talentierte״ — und aut der anderen Seite Kenntnisse: nämlich bei denjenigen, die durch Beispiel und durch Lehren fördern, wciterbilden und aufbauen sollen. Wir haben kürzlich darauf hingewiesen, daß man sich in den Reihen des Makkabi bemüht, durch Entwicklung einer Grundschule gewisse Leitgedanken in die körperliche Erziehungsarbeit hineinzubringen. Solch eine planmäßige Ent- Wicklung wird ihre Zeit brauchen. Trotzdem wird sie durchgeführt werden müssen, denn sie ist der einzige Weg, auf dem das vorher umschriebene Ziel der harmonischen Ausbildung unserer Menschen in allen Lebensaltern fiir die verschiedensten Zwecke und Formen körperlicher LeistungSfäliigkcit wird erreicht werden können. Um diese systematische Grundschulung bei aller weiten Zielsetzung interessant werden zu lassen, wird ihr eine eindeutige Planmäßigkeit gegeben werden müssen, die einerseits durch das Ziel, andererseits durch den Weg und seine Dauer vorgeschrieben sein wird. Sie wird kein theoretisch interessantes, aber mehr oder minder abstraktes Gymnastik-System sein dürfen, sondern sie wird wettkampfmäßig meßbare, also zum Streben anreizende Zwischenstationen haben müssen, an denen man die erreichten Resultate messen und den Erfolg auch der Tagcsarheit beweisen kann. Schließlich wird eine solche Grundschule bei uns die sehr auseinandergehenden Interessen der verschiedenen Altersklassen, Begabungen und territorial doch stärkstens differierenden Landeskreise mit ihrer starken Assimilierung an die Landesgepflogenheiten zu berücksichtigen haben. Von vornherein ,scheint es, als ob die Vereinigung dieser Differenzen unmöglich sei. Wir glauben aber, daß gerade im Makkabi die Möglichkeit gegeben isf, die bestehenden Gegensätze zu überbrücken und jeden Ressortehrgeiz auszuschalten. Denn hier sollten wir auf die Einsicht treffen, daß die Leibesübungen kein Selbstzweck sind, und auf den Willen, die Bestrebungen des Tages und des Sonderkreises nicht mir im Ziel zu vereinigen, sondern schon vor dem Ziel auf dem Wege und in dem Plan, dessen Befolgung allein zur Erreichung dieses Zieles führen kann. -MAGISTER KIRSCH- Der gute likftr Magister-Likörfabrik, München VII spie] des Rpielaussehusscs. Fußball: 50 Uhr: Schild Frank• furt Jugend A gegen Bar Kochba Frankfurt Jugend A. Mannheim. Pflichtspiele des Spielausschusses: Fußball: 14 Uhr: Bar Kochba Mannheim I gegen Hakoah Karlsruhe Jugend; 15.30 Uhr: Bar Kochba Mannheim I gegen Hakoah Karlsruhe I. Offenbach. Sportplatz des VfR. Offenbach am Nebenbahnhof, Pflichtspiele des Spiclausschusscs. Fußball: 15.30 Uhr: Bar Kochba Offenbach I gegen JTB. Frankfurt I. — Handball: JSpV. Offenbach Frauen gegen Schild Wiesbaden Frauen. Stuttgart. Gemcindesportplatz im Feucrbachtal, Pflichtspiele des Spielausscliusses. Fußball: 14.15 Uhr: Hakoah Stutt• gart I gegen Turnklub 03 Karlsruhe I; 16 Uhr: Schild Stuft• gart I gegen Schild Mannheim I. — Handball: 12.15 Uhr: Schild Stuttgart I gegen Schild Mannheim I; 13.30 Uhr: Schild Stuttgart Frauen gegen Schild Mannheim Frauen. Jüdischer Sport aus aller Welt Makkabi Kapstadt war in der letzten Fußball-Saison außerordentlich erfolgreich. Er gewann die Sonntags-Liga von Kapstadt ohne Niederlage mit dem Verlust von nur zwei Punkten. Jetzt ist es verboten, in Kapstadt am Sonntag zu spielen, und da hervorragende Persönlichkeiten der Jüdischen Gemeinde, die bisher kein Interesse an der jüdischen Sportbewegung genommen haben, verhinderten, daß Makkabi Kapstadt in die Fußball-Liga der westlichen Provinz eintrat, betei'igt sich der Makkabi vorläufig an keinem Fußball-Bewerb. Seine Ringer kamen in mehreren Meisterschaften bis in die Endrunde. Die jährliche Box-Veranstaltung, die der britische Makkabi in der Alhcrt-Hall in London zugunsten des Jüdischen Nationalfonds durch führt, ergab in diesem Jahre eine Einnähme von über 4000 Pfund. Palas4inaAm4 Berlin ttn 3IWISM A66NCY FOR PAlf&TINE Berlin W 15, Aleinekestraße 10. Telefon: Sammel-Nummer 91 90 31. Wizo-Zcrtifikate. Durch die Institutionen der Wizo ist Mäd dien von 17 bis 23 Jahren Gelegenheit gegeben, in Palästina eine zweijährige Ausbildung zu erhalten. Der Unterrieht in den land- und hauswirtschaftlichen Schulen der Wizo sowie den Lehrfarmen umfaßt: Hauswirtschaft, Landwirtschaft und Gartenbau. Die Schulgelder sind bei den einzelner! Schulen verschieden hoch, Anfragen und Anträge a!1 die Wizo, Berlin W15, Meinekestr. 10, oder an die örtlichen Wizo-Gruppen. Zertifikate der Jugendhilfe. Die ״Jüdische Jugendhilfe״ teilt mit: Sprechstunden in allen Fragen der Berufsausbildung und der Jugcndalijah finden an folgenden Tagen in den Räumen, Berlin-Charlotten bürg, Kan-tr. 158 fOths. II), Neben׳ mfang, sfa't: ,Montag, Dienstag. M 0*0׳ b, Donnerstag von 5.30 bis 19.30 Uhr nach telephonischer Vereinbarung (Tel.: 91 55 56(57). Zertifikate für Musikstudenten, ln Zusammenarbeit mit der Reichsvertretung der Juden in Deutschland und dem Palästina-Amt ist die Künstlerhilfe der Jüdischen Gemeinde zu Berlin in der Lage, Ausbildungen in dem Konvcrsatorium Jerusalem und den Besuch des ihm angcschlosscnen Musik• lehrerseminars (Leitung: Professor Emil Hauser) zu ertnügliehen. Anfragen und Anträge an die Künstlerhilfe der Jüdisehen Gemeinde, Bcrün-Charlottenburg 2, Kantstr. 159 (Gths.l). Die franssylvanlsche Judenheit für den Keren Hajessod. ln der am 10. April stattgefundenen Sitzung des Landeskuratoriums des Keren Hajessod für Transsylvanien wurde eine Steigerung der KH-Einnahmen in Transsylvanien konstatiert. Trotz der schweren Verhältnisse hat die traussylvanische Judenheit es verstanden, ihre Leistungen für den Keren Hajessod um 40 »,0 zu steigern. Die Delegation des Hauptbüros, bestehend aus Frau Dr. Rachel Klompus, Tel Aviv, und jichak Hecht (Tel Aviv) führen gemeinsam mit dem Generalsekretär des transsylvanischcn Keren Hajessod, Ludwig Löbl, die Aktion in 8i' Orten des Landes durch. M. Edouard Oungre, der Direktor der Ica und der Hicetn in Paris, vollendet da$ 60. Lebensjahr. UasfueHfi Urdu Wett Die Jüdische Rundschau hilft Adressen suchen Nr. 286. Felix Haas aus Magdeburg, ausgewandert um 1S82 nach Indianapolis, Richard Haas aus Hannover, ausgewandert um 1884 und Arthur Haas, ausgewandert um 1896, beide nach New York, oder deren Nachkommen werden gesucht von Frau Helene Frensdorff, geh. Haas, Hannover, Körner- Straße 5. Nr. 287. Die Nachkommen von Matias Schäfer in Berlin werden gesucht von Moritz Lieblich, Stuttgart O., Werastr. 16. N’r. 288. Pelzhändlcr Ostrowski aus Kezieletz (Gouv. Kiew) in New York, wird gesucht von Simon Halbreich, Berlin N 54, Lothringer Str. 91. Nr. 289. Emanuel Williams Wilmersdörffer, New York (verh. mit Hertha Kahn aus Kehlheim) und Tochter Gabriele; ferner Moritz Wilmersdörffer, bis 1894 Philadelphia, dessen zwei Töchter Dora und Helle und sein Sohn Edwin Wil- Harns werden gesucht von Max Fracnkel, Berlin, Trau'enau- Straße JL,