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Jüdische Rundschau · 1938-03-18 · Heft 22 (18.3.1938) · page 11

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
43 (1938)
Issue
Heft 22 (18.3.1938)
Date
1938-03-18
Page
– (sequence 11)
Language
German
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Nr. 22, 18. III. 1938 JÜDISCHE RUNDSCHAU Seite 11 Erweiterungsbau des Museums Tel Aviv Schuschan Purim ist für Tel Aviv ein besonderer Festtag■. Es ist der Geburtstag Dizengoffs, des Gründers der Stadt, und soll nach dem Wunsche des Verstorbenen als Dizengoff-Tag gefeiert werden. Im Mittelpunkt dieser Feier steht jeweils eine Gedenksitzung des Museums. In diesem Jahr gestaltet sich diese zu einer besonderen Feier, da das Museum den Erweiterungsbau, der durch Umbau der Dizengoffsclicn Privatwohnung geschaffen wurde, mit einem feierlichen Akt eröffnet und damit zugleich fn ein neues Stadium seiner Entwicklung tritt. Dem Wunsche Dizengoffs folgend, daß das Museum eine stets lebendige Stätte der Kunst und eine Bildungsstätte für alle Kunstbeflissenen sei, war es das Nächstliegende, der Sammlung von Gemälden und Plastiken einen Studienteil in Form eines großen Ausstell 11 ngssaales für G r a p h i k und didaktische Ausstellungen und eine Kunstb i b 1 i o t h e k anzugliedern. An den 18 m langen Ausstellungssaal, der mit einer Aus- Stellung jüdischer Graphiker aus der ganzen Welt eröffnet wird, schließen sich die drei Bibliotheksräume an. Das ehemalige Wohn- und Arbeitszimmer Dizengoffs ist in dem einen Teil in dem alten Zustand belassen worden. Das letzte Zimmer, Dizengoffs Schlaf- und Sterbezimmer, ist in einen Gedächtnisraum verwandelt worden. Die an den Wänden aufgehängten Dokumente und Photographien erzählen uns ein Stück Geschichte der Stadt aus Dizengoffs Tagen. Eine Kunstbibliothek fehlte bisher vollkommen und kommt einem dringenden Bedürfnis nach. Es gab keine Stelle, wo man Material über Kunst fand, wo unsere Künstler und Kunstgewcrbler Vorlagen fanden und wo die wichtigsten Kunstzeit- Schriften Auslagen. Die Bibliothek will der Allgemeinheit dienen; sie umfaßt alle Gebiete der Kunst und beginnt mit einem Bestand von zirka 3000 Bänden in allen Sprachen, die yon verschiedenen Spendern zur Verfügung gestellt sind. Sie ist in folgende Abteilungen gegliedert: allgemeine Kimstwissen- Schaft, Essays und Abhandlungen über Kunst, Archäologie des Orients, Architektur, Plastik, Kunstgewerbe, Malerei, Graphik und Zeichnung, Kunstzeitschriften, Lexika, Kataloge, Judaica; außerdem lautende neue Zeitschriften, und besitzt bis jetzt Werke in folgenden Sprachen: Hebräisch, Jiddisch, Englisch, Französisch, Deutsch, Polnisch, Russisch, Ungarisch, Holländisch, Italienisch, japanisch. Ein wissenschaftliches Kartothek- System, das sowohl nach Autoren wie Künstlern und Materien geordnet ist, enthält nicht nur die vorhandenen Bestände, sondern auch die Werke über Kunst der anderen palästinensischen Bibliotheken, mit denen Tel Aviv in Austauschverkehr steht. Eine besondere Abteilung bildet die Vorlagensammlung, bcstehend aus Photographien und sonstigen Reproduktionen, die in Mappen geordnet wichtiges Anschauungsmaterial bil- 'det. Die graphische Sammlung mit über 6000 Originalblättern gibt bereits einen gewissen Ueberblick vor allem über die moderne Kunst. Schließlich ist auch eine (bisher zwar noch ziemlich kleine, erst einige Hundert Stück umfassende) Sammlung von Licht- Die neue Bibliothek To 10: Dr. K«r1 >,!:»*״ » I •B.r bildern angegliedert, ein für Vorträge unentbehrliches Material, das dauernd ergänzt wird. Das alles ist erst ein Anfang, der dringend des Ausbaues bedarf. Aber daß es überhaupt möglich war, diese Erweiterung des Museums vorzunelimeii, ist Beweis dafür, daß sich das Museum Tel Aviv in der kurzen Zeit seines Bestehens bereits bewährt hat. Mit der Eröffnung des neuen Teiles des Museums wenden wir uns an alle; an Büchersammlcr und Bücherfreunde, an Graphiksammler und an die Verleger. Wir sind nicht in der Lage, eine großzügige Propaganda zu betreiben. Wir wenden uns datier an alle Freunde unserer Arbeit: sendet eure Spenden an die Zentralsammeistelle der Universität Jerusalem, Berlin W 15, Mcinckestr. 10 (mit dem Vermerk: für das Museum Tel Aviv), die den weiteren Transport übernimmt. Dr. Karl Schwarz (Direktor des Museums Tel Aviv) fn diesem Monat werden es 75 Jahre, daß in Palästina eine hebräische Presse bestellt. Im Adar 5623 erschien die erste hebräische Zeitung ״llalcbanon“ in Jerusalem. DR. ARTHUR RUPPIN (Jerusalem) Leiter der Zentralstelle zur Ansiedlung von Juden aus Deutschland in Palästina spricht in FRANKFURT AM MAIN am Dienstag, 22. März, 20.30 Uhr, in derSynagoge Freiherr-vom-Stein-Str. Begrüßungen durch den Vorstand der Israelitischen Gemeinde und den Vorstand der Frankfurter Zionistischen Vereinigung DR. ARTHUR RUPPIN UNSER PALÄSTINA Von Aufbau,Kampf u.zuKunf! Frankfurter Zionistische Vereinigung / Arbeitsgemeinschaff der Jewish Agency und des Keren Hajessod Für Schutz der Im ״Dawar“ kommt, wie uns aus Tel Aviv berichtet wird, S. Lawi in einer ausführlichen Abhandlung über die Möglichkeiten der Behebung unserer wirtschaftlichen Schwierigkeiten auf die Frage der Schutz zolle für Iand Wirtschaftliehe Produkte zu sprechen. Im vorigen Jahre warf die Gcmüsewirtschnft einen kleinen Gewinn ab, und so kamen wir zu einer Verdoppelung unserer Anbaufläche. Wäre dieses Jahr ähnlich verlaufen, so wären wir sicher sehr bald zur Selbstversorgung des jüdischen Marktes gekommen. Die jetzigen Preise aber sind Verlustpreisc. Die Wirtschaftssachverständigen trösten den Landwirt mit Schutzzöllen, die man fordern wird, und die ihn in der Zeit des hohen Angebots vor der Konkurrenz der Nachbarländer bewahren sollen. Aber diese Schutzzölle müßten außergewöhnlich hoch sein, wenn sie den jüdischen Landwirt wirklich konkurrenzfähig machen sollten. Man muß dabei noch bedenken, daß auf dem Gebiete des Gemüsebaus der jüdische Landwirt den Käufer nicht durch eine bessere Qualität lockt, wie cs bei der Eierwirtschaft und bei den Milchprodukten der Fall ist. Hier besteht der Unterschied fast nur in der Ver- Packung, und so ist, falls die Regierung nicht die volle Preisdifferenz als Zoll fordert, nicht damit zu rechnen, daß sich der jüdische Gemüsebauer gegenüber der Konkurrenz, behaupten kann. Der Zoll müßte also beispielsweise für Tomaten 8 Piaster pro Kiste betragen. Das aber wäre ein drakonischer Zoll, den niemand verantworten könnte. Auch würde letzten Endes niemand davon Nutzen haben. Denn die palästinensisehen Araber würden in dem Augenblick, wo ihnen der Zoll «inen hohen Inlandspreis sichert, anfangen Toinatcii in gro- Ben Mengen zu hauen, und würden so durch großes Angebot und innere Konkurrenz das Preisniveau wieder unter die Mindestforderung des jüdischen Gemüsebauern senken. Aehnlieh liegen die Dinge in der Milchwirtschaft. Zwar ist hier vorläufig keine ausländische Konkurrenz für Frischmilch Das Technikum wächst Die Halfaer Hochschule vor neuen Aufgaben Im Stadtteil Hadar Hakarme! von Haifa, auf einem Punkt, vor! dem aus man eine wundervollle Sicht über die Haifa-Bucht hat, von Palmen umgehen, mit Blumenbeeten eingezäunt — so liegt die Technische Hochschule Palästinas, die gegenüber der Universität in Jerusalem leider sehr oft etwas ins Hintertreffen gerät, wenn von den Hochschulfragen Erez Israels die Rede ist. Daß diese unbewußte Unterbewertung zu Unrecht besteht, wird wieder besonders deutlich, wenn man den eingehenden Bericht gelesen hat, den das Technikum soeben in englischer Sprache verölfentlicht hat. (״The Hebrew Technical Institute Haifa. Its Achieveinents and Its Airns. Haifa 193S.) Für eine Hochschule besteht dieses Institut noch nicht allzu lange; für den jüdischen Aufbau des Landes hat es jedoch eine große Bedeutung. Im April 1612 wurde der Grundstein gelegt. Der Initiative Dr. Paul Nathans war dies zu danken. Der verstorbene Alexander Baerwaid hat einen Bau geschaffen, der wie organisch aus der Landschaft gewachsen erscheint. Seither hat das Technikum einen nicht voraussehbaren Aufschwung genommen; immer wieder mußte erweitert und angebaut werden; aber immer noch reicht das Bestehende nicht aus. Die wachsende Studentenzahl — 1924/25 gab es 27 Hörer, 1933/34 bereits 181, und im letzten Semester 193738׳ waren es 499 — bedingt die Er- Weiterung der Studienmöglichkeiten. So wird schon lange das Bedürfnis nach einer nationalökonomischen Abteilung empfunden; nicht minder wichtig ist die Schaffung eines Lehr- Stuhls für landwirtschaftliche Technik. Und schließlich ist bei dem wachsenden Interesse für das Seewesen auch eine Dozentur für Schiffahrtstechnik ein Bedürfnis, das einer Not- Wendigkeit entspringt. Daß daneben die Hochschule ihre 1101^!1^3־חז Forschungsarbeiten erweitern will, ist verstandich, weil die besondere Beschaffenheit des Landes in ihren Auswirkungen auf die verschiedenen technischen Materialien noch nicht hinreichend erforscht ist. Aber auch die Durchfiihrung der üblichen Aufgaben ist vielfach nicht möglich; so fehlt es z. B. noch gänzlich an einem L.aboratoriujn für Radioversuche. Untersuchungen an Baumaterialien, die für das Land von Wichtigkeit sind, können nicht ausgefiihrt werden, weil es am nötigen Raum mangelt und auch z. B. ein Apparat fehlt, mit dem die Besonderheiten der wärme-isoliereuden Baumaterialien geprüft werden können. Zum 25. Jubiläuni des Technikums hat S. Kaplansky einen Erweiterungsplan aufgestellt. Zuerst bedarf man neuer Gebäude für die verschiedenen Laboratorien; die Fakultät für Architektur braucht ein eigenes Haus. Ferner ist eine Bibliothek notwendig, sowie auch Erholungs-, Klub- und Sporträume für die Studenten. Daneben müssen die Ausrüstungen für die Laboratorien beschafft werden. Die für diese Pläne nötigen Gelder werden auf 15 000—20 ('00 Pfund geschätzt. ״Wenn die jüdische Gemeinschaft“, so heißt es iin Bericht, ״das Technikum zu einer erstklassigen Hochschule entwickeln will, die den Anforderungen der Bildung und der Industrie genügt, so muß sie bereit sein, eine großherzige Antwort aut diese Bitte um Geld zu geben.“ Der Ueberblick über die schon bestehenden Abteilungen zeigt, daß die Arbeit des Technikums trotz aller gebotenen Einschränkung sehr reichhaltig ist, und mit Stolz kann der Bericht mitteilen, daß zahlreiche Absolventen des Technikums in Palästina und im Ausland als Ingenieure Anerkanntes und ztim Teil Bedeutendes feisten. Der Lehrkörper setzt sich aus 27 Dozenten zusammen, von denen 12 aus Deutschland stammen. Es fehlt hier leider an Platz, um die Arbeit der einzelnen Abteilungen hinreichend zu wiirdigen; doch insgesamt kann gesagt werden, daß das Technikum sich seinen Platz im Leben Erez Israels bereits geschaffen hat und daß es sich weiterentwickdn wird. Zwei Terroristenführer getötet Scheik Schakir Abed, ein berüchtigter Terroristenfiihrer, für dessen Gefangennahme eine Belohnung ausgesetzt wurde, ist bei den Gefechten im Norden getötet worden. Ferner wurde Abdullah Azbac h, ein bekannter Terroristenführer aus Galiläa, bei einem Gefecht zusammen mit fünfzehn anderen Arabern getötet. _ Neue Palästina-Karte. Der Verlag Dwir (Tel Aviv) hat soeben eine neue hebräische Palästina-Karte im Format 65x 45 cm herausgegeben, die durch eine möglichst vollständige Angabe auch der neuen Ortschaften ausgezeichnet ist. Auch die neue Straße Tel Aviv—Haifa ist bereits eingezeichnet. Das interessanteste an der Karte ist die genaue Darstellung der Höhen- und Tiefenverhältnisse. Alice Jacob-Loewenson gibt am 25. März im ״Institute of Music“ (Jerusalem) ein Konzert (mit einleitendem Vortrag), dessen erster Teil dem französisch-jüdischen Komponisten Alkan anläßlich seines 50. Todestages gewidmet sein wird. Landwirtschaft vorhanden. Aber hier konkurrieren die Milchwirtschaften und ihre Verbände untereinander. Der Landwirt, der das Futter selbst anbaut, kann häutig nicht mit dem Stallbesitzer in der Stadt konkurrieren, der ausländisches Futter, das mit billigen Arbeitslöhnen angebaut ist, kauft und keine Versandspesen und Risiken hat. Auch sonst ist der Zustand auf diesem Gebiete anarchisch. Als im Jahre 1935 die Milchwirtschaft Ertrag zu geben schien, verdoppelte sich die Zahl der Kühe in den organisierten Wirtschaften. Statt eines errechneten Bedarfs von 1000 Kühen wurden 2400 neu angeschafft. Auch die neuen Siedlungspunkte rechnen mit der Milchwirtschaft. 19 neue Siedlungspunkte wurden jetzt gegründet, die, wenn sie anderthalb Kühe pro Familie anschaffcn würden, eilte Vermehrung des Bestandes an Kühen um 3750 Stück bewirken würden, das ist ungefähr 50" 0 aller in den organisierten Wirtschaften heute vorhandenen Kühe. Wir können ihnen nicht einfach das Recht zur Kulilialtimg bestreiten, ohne ihnen zu sagen, wodurch sie den Ausfall an errechneten Einnahmen decken sollen. So scheint die Entwicklung unaufhaltsam zu sein, wenn nicht die ganzen Siedlungspläne geändert werden. Auch hier sollen Schutzzölle für Butter und Käse helfen. Aber auch hier liegt es ähnlich wie bei dem Gemüse: der erforderliche Zoll müßte so hoch sein, daß keine Regierung bereit sein wird, ihn zu verhängen. Abgesehen davon sind die natürlichen Bedingungen Palästinas: der Mangel an Weideland, die hohen Kosten des Futterbaus einer Milchindustrie ungünstig. Der Verfasser kommt zu dein Schlüsse, daß nur wirtschaftliche Autonomie des ganzen jüdischen Sektors helfen kann, der zu einer Produktions- und Konsumgeineinschaft zusauiiiiengefaßt werden muß, so daß alles Benötigte seihst produziert wird lind die nicht vorhandenen Rohstoffe im Ausland gegen die paiästinensischen Ausfuhrprodukte, wie Orangen, eingetauscht werden. Von der Woche Eine Arabcrbande verübte nachts einen Angriff auf die jüdische Siedlung Merchawia in der Ebene Jezreel, wurde jedoch von den Wächtern in die Flucht geschlagen. Man fand morgens Bhitspuren, die von Polizeihunden i״ das anliegende Dorf Zaravin verfolgt wurden, wo ein Araber mit Wunden, die er während des Angriffs empfangen hatte, tot aufgefunden wurde. An der Nordgrenze hatten Truppen ein Gefecht mit Arabern, die versuchten, nach dem Süden durchzubrechen. Ein Araber wurde getötet. Die Truppen erlitten keine Verluste. Araber zündeten in Rcchovvotli ein Orangcnlagcrhaus an. Der Schaden wird auf £ 12 000 geschätzt. Schwerer Schaden wurde durch die Entgleisung eines Güterzuges in Kfar Jinnis zwischen Haifa und Lydda angerichtet. Vieh wurde getötet und mehrere Tankwagen mit Petroleum explodierten. Der Verkehr auf der Linie mußte stillgelegt werden. Kassam A I i s s a, ein Araber, der am 4. März bei den Gefechten im Dschenin-Bezirk gefangetigenommen wurde, ist heute von dem Militärgericht in Haifa wegen Tragens eines Gewehres zum T ode verurteilt worden. Der Generalinspektor der Polizei, Rice, der demnächst sein Amt in Palästina niederlegen wird, nahm in Nathania eine Parade jüdischer Hilfspolizisten ah. In einer Ansprache lohte er ihre Tapferkeit, mit der sie die Sicherheit aufrechterhalten helfen. Er hob den Mut hervor, mit dem die Ghaffirim kürzlich die Siedlung Tirath Zwi verteidigten. Generalmajor A. P. W ave II ermäßigte das über eine Drusenfrau wegen Waffentragens verhängte Urteil des Militärgerichts in Haifa von zehn Jahren Gefängnis aut 14 Tage Gefängnis, Der Truppenkommandnnt gab gleichzeitig zu verstehen, daß er in Zukunft keine Milde Frauen gegenüber anwenden würde. Die libanesische Regien! n g meldet, daß neun palästinensische Araber beim Versuch, die Grenze zu überschreiten und nach dem Libanon zu gelangen, verhaftet wurden. Die Araber sollen aus Palästina fliehende Terroristen sein. Viscount Samuel war Ehrengast bei einem von Miß Landau in Jerusalem veranstalteten Empfang. Er besuchte ein Konzert des Palcstine Svmplionv Orchesters. Lord Samuel hat Palästina am Donnerstag verlassen. Sir Harold MacMichael bat eine Delegation der Agudali unter Führung von Rabbi I) u s c 11 i!1 s k y empfangen. Hunderte von Siedlern aus den Kwu/otli im lordantal und Galiläa pilgerten zu der Siedlung Tel-Chai am Todestage von Joseph Trumpeldor. Ein Lehrkursus für dreißig Marine-Instruktoren wurde vom Schiffahrtsdepartemeiit der Jewish Agency in Tel Aviv eröffnet. (Schluß des Palästinafeils) UNSER PALÄSTINA Von Aufbau, Kampf und Zukunft Kundgebung anläßlich der Anwesenheit von DR, ARTHUR RUPPIN (JERUSALEM) Leiter der Zentralstelle zur Ansiedlung von Juden aus Deutschland in Palästina in HAMBURG am Mittwoch, dem 23. März, 20.30 Uhr, im Jüdischen Gemeinschaftshaus,Hartungstr. Es sprechen: Dr. Ernst Löwenberg Dr. Michael Traub Dr. Arthur Ruppin Max M. Warburg Jüdischer Religionsverband Hamburg Ortskomitee Hamburg der Jewish Agency for Palestine Hamburger Zionistische Vereinigung

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