Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 43 (1938)
- Issue
- Heft 22 (18.3.1938)
- Date
- 1938-03-18
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
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JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 22. 18. MÄRZ 1938 hjL Makkabi-Jugend bei Sport und Spiel 20. bis 27. März: Sonntag, den 20■ März. Berlin: 12 Mannschaften kämpfen um den Preis des KKL (Fußball- und Handball-Blitzturnier des Makkabi unter Beteiligung des Bar Kochba Frankfurt, Bar Kochba Leipzig und Auswahlmannschaften der Berliner Makkabi-Vereine; 12.30 Uhr. Hauptkämpfe 15 Uhr; Sportplatz Qrunewald). — Waldlaufmeisterschaften des Makkabi: 10 Uhr, Sportplatz Oninewald. Beuthen: Turn- und Sportschau der Hakoah und Aufführung des Makkabi-Films, 16 und 20 Uhr, Turnhalle Am Friedrich-Wilhclm-Ring. Mannheim: Turn- und Sportschau des Bar Kochba, 20.30 Uhr, Q. 2/L6. Ansprache: Rabbiner Richter. Dienstag, den 22. März. Köln: Aufführung des Makkabi-Films (geschlossene Veranstaltung). Donnerstag, den 24. März. Hamburg: Turn- und Sportschau des Bar Kochba und Aufführung des Makkabi-Films, 16.30 und 20.30 Uhr, Hartungstr. 9—11. Ansprache: Oberrabbiner Dr. Carlehach. Wuppertal: Aufführung des Makkabi-Films. Ansprache: S. Goldschmidt, Berlin. 20 Uhr, Restaurant Ursel. Sonntag, den 27. März. Breslau: Turn- und Sportschau des Bar Kochba, 16.30 Uhr. Turnhalle des Bar Kochba. Hamburg: Sportkegelmcisterschaften des Makkabi, 10 Uhr, Restaurant ״Goldener Stern“. Altona, Hamburger Str. 2. Köln: Turn- und Sportschau der Hakoah, Turnhalle Cäcilienstralk. Leipzig: Fußball- und Handballturnier des Bar Kochba unter Beteiligung des Jtus Nürnberg. Chemnitz: Turn- und Sportschau des Makkabi. Ansprache: R.-A. Dr, Rabau, Berlin. Max Baer — Weltmeisterschaftsanwärter Der Jüdische Boxer Max Baer, der einmal Weltmeister war, dann Jedoch nach Verlust seiner Weltmeisterschaft schnell dazu absank, in Varietds aufzutreten, hat in strenger Arbeit nochmals seine meisterliche Form erreicht. — Nachdem er bereits vor einiger Zelt F 0 o r d in einer frühen Runde k. o. geschlagen hatte, hat er nun auch den britischen Meister Tommy F a r r in New York mit großer Ueberlegenheit nach Punkten geschlagen. Da Tommy Farr zu dem engsten Kreise der Anwärter auf einen Weitmeisterschaftskampf gehörte, hat sich Max Baer mit diesem Sieg die Chance auf einen neuen Weltmeisterschaftskampf erobert, den er voraussichtlich gegen den Sieger des Kampfes Schmeling gegen Louis austragen wird. Rundblick auf die Sportplätze Die Spiele der ersten Klasse der Berliner Spielausschüsse für Handball und Fußball werden erst Erde April zu Ende geführt sein. Bereits heute hat man jedoch einen klaren Ueberblick über die Spielstärke der beteiligten Vereine gewonnen. _ In beiden Spielarten hat der Bar Kochba-Hakoah Berlin sich bereits den für die Meisterschaft notwendigen Punktvorsprung gesichert. Im Fußball hat der Bar Kochba- Hakoah zwar nur drei Punkte Vorsprung und noch drei Spiele auszutragen, er hat jedoch nur noch zwei Spiele gegen Hagibor II unti ein Spiel gegen den JSK., den er gerade mit einem zweistelligen Ergebnis geschlagen hat, auszutragen, so daß ein Punktverlust unwahrscheinlich ist. An zweiter Stelle steht die JSG. mit weiteren zwei Punkten Vorsprung vor Hagibor 1. Erst das Spiel dieser beiden Mannschaften, das noch aussteht, wird endgültig über den zweiten Platz entscheiden. Bereits an vierter Stelle steht die zweite Mann- Schaft des Hagibor, die sich überraschend gut in der Spitzenklasse gehalten hat. Aehnlich ist die Situation im Handball. Auch hier führt die Mannschaft des Bar Kochba-Hakoah mit drei Punkten Vorsprung vor dem Boxkiub Berlin. Auch• hier hat die Mannschaft aber nur noch ein schweres Spiel gegen die JSO. auszutragen, während das letzte Spiel egen Hagibor ohne Zweitel nicht mehr verloren werden amn. Der JSK. liegt vorläufig an vierter Stelle. In der zweiten Klasse führt Bar Kochba I. Jugend, in der dritten Klasse wird Undine bestimmt Meister werden, in der vierten Klasse liegt Hagibor II an der Spitze. Im Fußball wurde Schild Frankfurt I von Bar Kochba Frankfurt I, dem Deutschen Makkabimeister, sehr überzeugend mit 7:0 (4:0) Toren geschlagen. Die Siegerelf hat sich mit diesem Sieg an die Tabellenspitze des ״Spielaus- Schusses“ gesetzt, im Kampf der Reserven gab cs ein ziemlich 'ausgeglichenes Spiel; die Bar Kochbaner versäumten viele Torchancen, gewannen aber trotzdem mit 2:1 (2:1). Einen leichten 7:1(3:0) - Sieg errang JJB. Hanau gegen JTB. Frankfurt. Weitere Fußballresultate: JJB. Hanau Jugend A gegen Bar Kochba Offenbach Jugend 2:5 (1:1); JJB. Hanau Schüler gegen JTB. Frankfurt Schüler 0:4 (0:1); Philanthropin Frankfurt Schüler III gegen Bar Kochba Frankfurt Schüler I 0:10 (0:3) (!!); Philanthropin Frankfurt Schüler I gegen Hakoah Frankfurt Schüler fl 3:1 (1:0). Im Handball gab es in Frankfurt einen Spielabbruch zwischen Bar Kochba und Schild Frankfurt. Der Schicdsrichtcr Kahn (Darmstadt) brach ohne jeden Grund den Kampf zur allgemeinen Ueberraschung ab. — Die Jugend des Bar Kochba war der Einheit des Schild Frankfurt klar überlegen und fertigte sie mit 8:1 (4:0) Toren ab. Die Dameneinheit des Bar Kochba Frankfurt hat sich sehr gut entwickelt. Die Elf leistete der Meistermannschaft Schild Frankfurt heldenmütigen Widerstand; das 0:5(0:1)-Resultat darf als schöner Makkabicrfolg angesprochen werden. — In Hanau gab es zwischen JJB. Hanau Damen und Bar Kochba Offenbach beim Endstande von 0:0 Punktetei- Iung. In Nürnberg schlug der Jtus den Reichsfußballmeister des Schild 4:1. In Düsseldorf schlug Makkabi den Schild mit 5:0. ln Leipzig standen sich JSK. Berlin und der Bar Kochba Leipzig mit mehreren Mannschaften gegenüber. Das einleitende Handballspiel der Damen sah Leipzig mit 3:2 siegreich. Das Spiel der Schüler endete mit einem 2:0-S1ege der Leipziger Schiller. Im Fußballkampf der Männer entwickelte sich ein flottes Spiel, das 5:3 für Leipzig ausging. Außerdem spielten die Leipziger Alten Herren gegen Hagibor Berlin III. Mannschaft und siegten mit 5:2. — Bar Kochba Leipzig besuchte mit drei Mannschaften Makkabi Magdeburg una konnte sämtliche Spiele siegreich gestalten. Ergebnisse: Mädchen, Handball: Bar Kochba Leipzig gegen Makkabi Magdeburg 3:1; Jugend, Bar Kochba Leipzig gegen Makkabi Magdeburg 7:5; II. Herren, Bar Kochba Leipzig gegen Makkabi Magdeburg 1. Herren 9:3. In Mainz schlug im Tischtennis Hakoah die Mannschaft des Schild 23:18. Auch in M.-Gladbach siegte Makkabi mit 12:8 über Schild Krefeld. In Breslau spielten die Makkabi- Tischtennismeister Sprung und Langsam, die sämtliche Spiele gewannen. Im Viererturnicr der Ringerabteilung des Jüdischen Box- Club ״Maccabi“ wurde erster Sieger im Vierertreffen Jakob Schmalbach mit zwei Schultersiegen und einer Punktniederlage (3 =־ Fehlpunktc). Zweiter: Heinz Deutsch mit zwei Schultersiegen und einer Schulterniederlage durch Jakob Schmalbach (= 3 Fehlpunkte). Ausgezeichnete Leistungen zeigten die Gewichtheber. Werner Reich kam im beidarmig Stoßen auf 180 Pfund, Max Kindermann auf 200 Pfund und Ignatz Witzthum schaffte 220 Pfund. Die Kölner Makkabim empfingen die stärkste Hockeymannschaft des Schild. Obwohl ein technisch schönes und schnelles Spiel von seiten der Schildleute gezeigt wurde, stand deren Niederlage von Anfang an fest, da die Makkabim stets das gegnerische Tor belagerten. Ergebnis 5:3 (2:1). Im ״Lokalderby“ der jugendlichen überzeugten die Makkabispieler durch eine überlegene Leistung, obwohl das zahlenmäßige Ergebnis nur sehr knapp ist. (Hakoah Köln I. Jugend gegen JTV. 02 I. Jugend 1:0.) Waldlaufmeisterschaft und KKL-Turnier Saison-Abschluß In Berlin Im Rahmen der Werbewoche des Makkabi findet am Sonntag auf dem Grunewald-Sportplatz eine bedeutsame Veranstaltung statt. In einem Fußball- und in einem Handballblitzturnier werden sich in aufregenden Kämpfen eine Reihe der besten Mannschaften des Makkabi gegenüberstehen: insgesamt sind 12 Mannschaften an dem Kampf um den Preis, den der KKL gestiftet hat, beteiligt. Als stärkste Mannschaften wirken die Meistermannschaften des Bar Kochba Frankfurt und Auswahlmannschaften der Berliner Makkabi- Vereine mit. Aber auch der Bar Kochba Leipzig wird in der Entscheidung ein gewichtiges Wort mitspreclien. Die Vorkämpfe des Turniers beginnen um 12.30 Uhr, die Hauptkämpfe um 15 Uhr. Zuvor werden bereits im Rahmen der gleichen Veranstaltung die Waldlaufmeistcrschäften des Deutschen Makkabikrciscs abgewickelt (10 Uhr). Obwohl eine ganze Reihe sich erst in diesem Jahr hervortretender Waldläufer gemeldet haben, wird die Entscheidüng in der Hauptklasse wieder zwischen den oft bcwährten Petzall una Werthcn liegen. Es wird interessant sein festzustellen, ob der letztlich« Sieg Petzalls ein Zufallssieg war oder auf Formverbesserung beruht. Jüdische Sportleistungen in Chile Nachdem der bekannte jüdische Boxer Miguel Aronowsky, der dem Makkabi Santiago angehört, im vorigen Jahre die Meisterschaft von Chile in der Weltergewichtsklasse der Amateurboxer erringen konnte, wurde er von der obersten chilenischen Boxsportbehörde dazu bestimmt, die Farben Chiles anläßlich der südamerikanischen Boxmeisterschaften der Amateure, die im Februar in Lima (Peru) stattfanden, in seiner Gewichtsklasse zu vertreten. Zur größten Ueberraschung gewann Aronowsky von vier Kämpfen drei und verlor nur einen. Mit diesem Ergebnis wurde er ״Zweiter Meister von Südamerika“. Der Makkabi Santiago hofft, es wird einmal möglich sein, daß Aronowsky seine Kräfte mit den besten jüdischen Amateurboxern auf einer Makkabiah messen kann. In der argentinischen Berufsfußballmannschaft des Klubs V61ez Sarsfield aus Buenos Aires, die gegen verschiedene chilenische Klubs erfolgreich in Santiago antrat, spielte als Torwart der jüdische Spieler Jaime Rothman, der ein hervorragendes Können an den Tag legte und als einer der besten argentinischen Torhüter überhaupt bezeichnet wurde. Heinz Gotthilf Der jüdische Sport in Ungarn fm Sinne der Makkabi-ldee gibt es eigentlich keine jüdische Sportbewegung in Ungarn, da es keinen eigenen jüdischen Verband gibt. Es besteht derzeit nur ein einziger jüdischer Turn- und Sportverein in Budapest, der eine enge Zusammenarbeit mit dem Elöre SC. Miskolc entfaltet, das ist der bekannte VAC,: Vivö ös Atletikai Club, 1906. Der VAC. besitzt 17 aktive Sektionen, welche sich an den ungarischen Wettkämpfen und Landesmeisterschaften beteiligen. Es gibt kaum einen Sportzweig, in welchem der Meistertitel dem VAC. schon nicht zuerkannt wurde. Fechten, Tennis, Turnen, Fußball, Tischtennis, Handball, Schwimmen, Sternmen, Korbball, Ringen, Wasserball sind Sportarten, in denen Vivö schon Meister und Sieger gestellt hat. Viertausend Sportler tragen den Magen David stolz an der Brust und kämpfen hartnäckig und erfolgreich. Hervorragende jüdische Sportler sind in gemischten Vereinen zu finden, wo sie oft Glanzleistungen vollbringen. Es genügt, die Olympiameister Kabos und Karpäti zu erwähnen, den Eisschuhläuter Winkler, den Meisterboxer Mändi, die Tischtennis-Spitzenspieler Belläk, Häzi, den bekannten Sprinter Gerö und noch viele andere. Der L Handballmannschaft des VAC. ist es gelungen, die Ungarische Halllenhandball-Meisterschaft zu gewinnen. In der Offenen Handball-Meisterschaft steht der Verein gleichfalls sehr günstig, nach der I. Serie der Spiele steht der Verein an dritter Stelle. Auch im Turnen hat der Verein einen bedeutsamen Erfolg errungen; seine I. Mannschaft ist im Kampf um den Iszer-Wanderprcis an die zweite Stelle gerückt. _ Boxen. Am 21. März treffen sich die Jugendabteilungen des Boxciubs mit ihren besten Kämpfern in der Sportschule Sand, Cuxhavener Sfr. 17 a. Beginn der Kämpfe um 18.30 Uhr. Was bringt der Sonntag? Aschaffenburg, Pflichtspiele des Spiclausschusses. Fußball: 14.15 Uhr: AJTuS. Ascbaffenburg Schüler gegen JJB. Hanau Schüler; 16.15 Uhr:. JJB. Hanau 1 gegen Bar Kochba Frankfurt 1 a. Handball: 15.30 Uhr: JJB. Hanau Damen gegen Hakoah Frankfurt Damen. Frankfurt a. M. Sportplatz Bornheimcr Hang. Pflichtspiele des Spielaussdiusses. Fußball: 12 Uhr: Hakoah Frankfurt Schüler II gegen Bar Kochba Offenbach Schüler; 15 Uhr: JTB. Frankfurt Schüler gegen Schild Frankfurt Schüler. Handball: 10 Uhr: Philantliröpin Frankfurt I. Jugern! gegen Philanthropm Frankfurt II. Jugend; 11.15 Uhr: Philantliröpin Frankfurt Damen gegen Schild Frankfurt Damen II. — Sportplatz Buchrainweiher. Pflichtspiele des Spielausschusses. Fußball: 10.30 Uhr; Schild Frankfurt II gegen JSpV. Offenbach AH.; 15.30 Uhr: Schild Frankfurt l gegen Bar Kochba Offeubach I. Handball: 14.15 Uhr: Schild Frankfurt Jugend gegen Schild Mainz Jugend. — Sportplatz Sondershauser Straße. Pflichtspiel des Spielausschusses. Handball: 15 Uhr: Bar Kochba Frankfurt Frauen gegen JSpV. Offenbach Frauen. Mannheim. Pflichtspiele des Spielausschusses. Fußball: 14.30 Uhr: Bar Kochba Mannheim l gegen Hakoah Stuttgart I. Handball: 16.15 Uhr: Bar Kochba Mannheim I gegen Hakoah Stuttgart I. l/ewfv4eftUtduWdt Die Jüdische Rundschau hilft Adressen suchen (Unter dieser Rubrik veröffentlichen wir Anfragen aua unserem Leserkrcl»■ betreffend den Verbleib vermißter Freunde. Diejenigen Leser, die Ober di« Gesuchten Auskunft geben können, werden um Mitteilung ersucht.) Nr. 205. Boris, Esther und Mischa Merport, Kinder vort Jenny Merport aus Charkow, ausgewandert 1917 nach Wladiwostok, werden gesucht von Paiuine Bergmann, geb. Lewin, Berlin-Halcnsee, Küstriner Str. 4. Nr. 205. Fritz Elkusch, vor zirka 35 Jahren von Berlin nach New York ansgewandert, wird gesucht von Josef Domp, Charlottenburg 4, Kantstr. 120. Nr. 206. Riwe Malaniuth, geh. in Kipin (Podolien), vor ca. 60 Jahren ausgewandert nach Philadelphia, oder ihre Nachkommen, werden gesucht von ihrem Bruder Schlomo Malamuth, Berlin NW 87, Cuxhavener Str. 18. Nr. 207. Louis Koppel oder dessen Kinder, letzte Adresse: Augusta (Georgia, USA.) werden gesucht von Frau Johanna Malamuth, geh. Koppel, mul Frieda Loewenthal, geb. Koppel, Berlin NW 87, Cuxhavener Str. 18. Nr. 203. Josef Doller aus Lemberg, seit 1000 in New York, wird gesucht von Norbert Teller, Breslau, Junkern- Straße 8. Nr. 200. Anna Rubin, geb. Helischkowski, 1033 in Brooklvn New York, 1660, 1111h Street, wird gesucht von Alex Helischkowski, Berlin W 15, Duisburger Str. 12. Nr. 210. Frau Johanna besser, geb. Rinfels und Adolf Rintels in Charlott (Nord-Carolina), ferner Eußettie und Bessi Rintels werden gesucht von Mathilde Rosenberg, geb. Weinberg, aus Blomberg, jetzt Essen, Schnutenhausstr. 63. Nr. 211. Max und Bernhard Süssis oder deren Nachkommen, letzte Adresse 34 Avenue A, New York City, werden gesucht von Rosa Asch, geb. Frommermann, Berlin W 30, Schwäbische Str. 16. Nr. 212. Familie Bhnnenthal-Erben, aus Malerten bei Hannover ausgewandert, wird gesucht von Hermann Blumenthal, Hannover-Linden, Deisterstr. 9. Nr. 213. Familie Falck, Julius Faick, um 1845 nach Sydney (Australien) ansgewandert; ferner Kusine Faick, letzte Adresse San Fran/isko, werden gesucht von Max Sommerfeld, Hamburg-Stellingen, Kieler Str. 504. Nr. 214. Die Nachkommen von Sara Horn (geh. 4,6.1845) und Klara Horn (geh. 1.7.1848) in Buttenwiesen, ausgewandert nach Nordamerika, werden gesucht von Wilhelm Schimmel (Sohn von Lina Schimmel, geb. Horn), Eichstätt (Bayern). Nr. 215. Die Nachkommen von Michael Karger, Milwaukee, werden gesucht von Auguste Karger, Stettin, Kronnenhofstr. 27 (Jüdisches Altersheim). Nr. 216, Frau Dora, geb. Leiser Gabriel, früher Czarnikau (Posen), ausgewandert nach Amerika, zuletzt Boston, oder deren Kinder werden gesucht von Irma Adler, geb. Gabriel, Berlin-Scliöneberg, Hauptstr, 156.!2 Mannschaften kämpfen um den Preis des KKL Sonntag, 20. März, 12.30 Uhr, Hauptkämpfe 15 Uhr Jüdischer Sportplatz / Berlin-Grunewald Handball- und Fußball-Blitzturnier des Makkabi unter Beteiligung von Bar Kochba Frankfurt a* M. (Makkabimeister im Handball und Fußball), Bar Kochba Leipzig Auswahlmannschaften der Berliner Makkabivereine, Senioren-Handball und •Fußball / Jugendhandball / Schülerfußball Eintritt: Tribüne RM 1.-, Stehplatz RM 0.50 Jugendliche und Erwerbslose (gegen Ausweis) RM 0.30