Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 43 (1938)
- Issue
- Heft 20 (11.3.1938)
- Date
- 1938-03-11
- Page
- – (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Nr. 20,11. III. 1938 JOD1 SC HF P״NO'.r Seite 13 MacMichaels Rundfunkrede Paul Muni in Palästina Der Ruf zum Frieden — Englands Rolle in Palästina Eine ausführliche Inhaltsangabe der ersten Rundfunkrede, die der neue High Commissioner, Sir Harold MacMichael, am Freitag, dem 4. d. M., an die Bevölkerung von Palästina richtete, wird jetzt von ״Palcor“ verbreitet. (Einige kurze Zitate aus der Rede brachten wir schon in der vorigen Nummer. — Red.) In der Ansprache, die zwölf Minuten dauerte, gab Sir Harold in großen Zügen die Riehtlinien seiner Regierung an und rief die Bevölkerung auf, ihm bei seiner schweren Aufgabe Hilfe zu leisten. Sir Harold erklärte, seine Pflicht würde sein, die Autoritat des Königs aufrcchtzuerhalten und Respekt vor Qesetz, und Ordnung wiederherzustellen, was nicht nur eine Befolgung des Mandates darstelle, sondern im Interesse der Einwohner Palästinas, des British Empire, des Wohlergehens des Landes und der gesamten Welt liege, die das Heilige Land mit Ehrfurcht betrachtet. Der High Commissioner sprach den Militärbehörden seine Anerkennung aus, und versicherte ihnen seine vollste Unter- Stützung. Er wies daraut hin, daß es viele Menschen gebe, von jedem Glaubensbekenntnis und jeder Nationalität, die im Grunde ihres Herzens den gegenwärtigen Zustand, der dem Lande Schande bringe, tief beklagten. Gleichgültig ob jedoch die Anzahl dieser Menschen groß oder klein sei, alle diejenigen, die auf der Seite des Fl iedens sind, verdienten j e d e mögliche Hilfe, und diese Menschen seien es, auf die man blicken müsse, da sie die Schaffung einer Atmo- Sphäre der Versöhnung ermöglichen, in der sich dann wieder alle zu einem gesicherten und geordneten Leben zusammenfinden könnten. MacMichael fuhr fort, er werde in seinen Anstrengungen, die Entwicklung des Landes zu fördern, nicht nachlassen. Es sei jedoch augenscheinlich, daß der Gang des Fortschrittes gehemmt sei infolge des Mangels an Sicherheit und gutem Willen. Palästina könne jedoch nicht durch rein wirtschaftliche Maßnahmen und die Wiederherstellung normaler Zustände gerettet werden, sondern es müßten für die Bevölkerung Palästinas Mittel und Wege gefunden werden, sie dazu zu bringen, das Schwert mit dem Pflug zu vertauschen. Die Tatsache bleibe bestehen, daß Unsicherheit eine ungünstige Auswirkung auf die Wirtschaft habe. Die Not- Wendigkeit der Beschaffung großer Summen für den Schutz von Lehen und Eigentum müsse aufhören, damit solche Gelder für andere Zwecke verwendet werden könnten. Bei der Diskussion solle eine Tatsache nicht übersehen werden, nämlich, daß ohne Großbritannien keine der streitenden Ben-Seew lieber: aIde) Hef’ker“ Zwischen der Erstaufführung dieses palästinensischen Straßenkinder-Stückes und seiner Wiederholung lag zwangsweise ein Zwischenraum von mehr als zwei Monaten, da einige Tel Aviver Stadtväter bei der Premiere zu entdecken?laubten, daß die Bühnenmitwirkung einer großen Zahl von ungen aus dem ״Städtischen Heim für arbeitende Jugend“ (ehemalige verwahrloste Kinder) pädagogisch nicht zu verantworten sei. Vor einem Forum von Sachverständigen fand nun eine geschlossene Aufführung statt. Daraufhin nahmen die Stadtväter das generelle Verbot zurück, erlaubten aber nur noch zwei weitere Aufführungen. Leider ist das Stück kein bedeutendes Kunstwerk. Die Premiere dauerte über drei Stunden, trotz bereits vorgenommener Kürzungen, die zw׳eite Aufführung war weiterhin um mehr als eine Stunde verkürzt und hatte noch den Nachteil, daß die Zusammenhänge der einzelnen Szenen für denjenigen nicht mehr verständlich sein konnten, der die Erstaufführung oder das Manuskript nicht kannte. Das Verdienst L i e b c r s ist es, das soziale Problem angeriihrt, die ()Öffentlichkeit zur Anteilnahme aufgerufen zu haben; Verdienst des Reisseurs Benno Frankel, das Stück aufgeführt zu haben, ber der Autor beherrscht noch nicht ausreichend die Technik exakter und knapper Gliederung, der Steigerung des Aufbaues, die ihn erst als Dramatiker bestätigen würde. Trotzdem hätte eine gute dramaturgische Ueberarbeitung des Regisseurs wenigstens eine interessante ״Reportage“ entstehen lassen können. Man mußte sich aber leider damit begnügen, bei den Kindern einige schauspielerische Begabungen zu entdecken, ein erfolgreiches Bemühen der Regie um Gruppierung und Disziplinierung des Ensembles und einige mehr oder weniger gelungene Leistungen junger ״Berufsschauspieler“ (Berlinski, Bucksbaum, Fisch, Hermann). Efraim Tröche schuf in der hebräischen Uebertragung Tel Aviver Lokalkolorit nach. Obwohl dieser Versuch unter keinem glückliehen Stern stand, sind solche Experimente wertvoll. Manfred Geis Musik in Palästina Dobrowen - Konzert Der Abend erhielt schon dadurch einen besonders markanten und feierlichen Charakter, daß der High Commissioner, Sir Arthur Wauchope, das Podium bestieg und sich in freundlicher Weise vom Orchester verabschiedete. Der interessanteste Teil des Programmes war die erste Symphonie des jungen und ungewöhnlich begabten russischen Komponisten Szostakovitch, von dem allerdings seither weit selbständigere und neuartigere Werke bekanntgeworden sind. Am Anfang stand Bachs C-Dur-Toccata und Fuge in Leo Weiners Orchesterbearbeitung. Die ״Dybuk“-Suite des italienischen Komponisten Ludovico Rocca ist ganz veräußerlichter, koloristischer Impressionismus. Die Solistin des Abends — Oda Slobodskaja — sang in überaus kultivierter Weise eine Gruppe russischer Lieder und Arien sowie eine Arie von Mendelssohn. Der Dirigent Dobrowen ist in seiner Gestik ruhiger geworden. Der Abend war ein großer Erfolg. Konzert im ״Institute of Music“ Auch in diesem Konzert wurden ״moderne“ russische Komponisten gespielt, die in Wirklichkeit ihrer kompositorischen Haltung nach das Stadium Tschaikowsky-Rymsky in keiner Weise überwunden haben. Prof. Zadri spielte stilgerecht und virtuos — von Frau E. Kaplan außergewöhnlieh feinnervig begleitet, zunächst eine Violinsonate von Nicolayeff, dann Stücke von Kabalerskij, Saranek usw. — Die von Maximilian Steinberg bearbeiteten russischen Volkslieder, von Vittorio Weinberg mit großem Vortragstalent inter- Parteien Irgendeine Chance habe, auch nur einen Bruchteil dessen, was sie wünscht, zu erhalten. Er wolle sich nicht in Spekulationen ergehen, welches das endgültige Resultat für die Juden oder die Araber sein werde. Jeder könne sich jedoch gut vorstellen, was sich ereignen würde, wenn nicht eine starke Macht hinter Palästina stehen würde. Sir Harold erklärte, das Britisli Empire sei stark und in der Lage, sowohl sich selbst als auch diejenigen zu verteidigen, denen es seinen Schutz, anbiete. Großbritannien sei nicht auf Eroberungen aus und nicht von irgendwelchen Gefühlen des Neides oder von Vergrößerungsabsichten getrieben; sein einziger Wunsch sei Frieden und Sicherheit. Die Interessen Großbritanniens seien dieselben wie die der Bewohner Paläsfinas, und die Wahrung dieser Interessen sei für beide Parteien in diesem Lande gleich wichtig. Zum Schluß sagte Sir Harold, er sei mit vollstem Vertrauen erfüllt und mit dem aufrichtigen Bestreben, alles für das Beste des Landes zu tun, und vollkommen unpartciisch zu sein. Er hoffe, daß ihm alle bei der Ausführung seiner großen Aufgabe im Interesse des Friedens des Landes helfen würden. Sir Harold zitierte bei seiner Ansprache lange Absätze aus dem Bericht der Mandatskommission von! Jahre 1937 und erinnerte die Juden daran, daß es in Großbritannien keine Judengegnerschaft gebe, während er den Arabern ms Gedächtnis riet, daß sie großen Nutzen aus der britischen Freundschaft gezogen hätten und es ohne Großbritannien heute keine unabhängigen arabischen Staaten geben würde. Er bat seine Zuhörer zu erwägen, weichen denkbaren Vorteil die eine oder andere Partei im Lande haben könne, wenn die gefährliche Spannung fortdauert, und er wies darauf hin, daß ein solcher Zustand dem Lande die Sympathien aller Völker verscherzen könne, die ihm praktische und unwiderlegbare Beweise eines beständigen Wohlwollens gegeben haben. Sir Harold erklärte, er sei frei von Vorurteilen irgendwelcher Art und schloß seine Ansprache mit den Worten, für ihn existiere keine Frage von Parteilichkeit bei den gegenwärtigen Schwierigkeiten, da er über das gesamte Problem keine vorgefaßten Ideen oder irgendeine Voreingenommenheit habe. Gegen 9 Uhr, ungefähr eine halbe Stunde nach dem Ab- Schluß der Rundfunkrede des High Commissioners, wurde eine Anzahl Schüsse im Norden von Talpiotli in nächster Nähe des Regicrungshauses, in dem Sir Harold MacMichael seine Ansprache hielt, abgefeuert. pretiert, leiden trotz farbreicher, geschickter Begleitungen an den üblichen Mängeln begleiteter Volksmusik: die westliehen Harmonien entstellen den eindeutig bestimmten — und in diesem Falle sehr aparten — volkstümlichen Charakter von Melodie und Rhythmik. Nicolai Orloff spielt in Jerusalem Der bekannte russische Meister des Klavierspiels gab ein Programm im Stil der üblichen Repertoire-Konzerte, das sich durch Kultiviertheit und Niveau doch wesentlich von dem Uebliche.n abhob: Technik, ausschließlich als Mittel vergeistigten Ausdrucks — dieser Genre des Pianisten ist ja in unserer Generation fast völlig ausgestorben. Insbesondere die Suite aus Chopin -Etüden — die im allgemeinen als reine Virtuosgnstikke dargestellt werden, — war ein poetisches Kabinettstück seltenster Art. Alice Jacob-Loewenson Jerusalemer Kunstbericht Das Jüdische Nationalmuseum Bezalel zeigt eine Sonder- Ausstellung anläßlich des bevorstehenden Puri in-Festes, die Esther-Buchhandschriften auf Pergament, Hirschleder und Papier, sowie kunstgewerbliche Behältnisse für die Esther- Rolle, Purim-Teller und Becher und Illustrationen zum Buche Esther vereinigt. Die hübsch zusammen gestellte Schau, die Stücke aller Zeiten und Länder enthält, ist von großem folkloristischen Interesse. Zu den Besonderheiten der Schau gehört ein altes persisches Lossniel. Das Spiel, bestehend aus einer mit arabischen Schriftzeichen bedeckten Messingtafel und dazugehörigen Würfeln, wurde von Prof. Ootthold Weil dem Museum überlassen. Unter den Gebethandschriften, welche die Segens- Sprüche vor Verlesung des Esther-Buches enthalten, ist hesonders eine kabbalistische Beschwörung aus Jemen zu nennen, die freilich nur in einem stark beschädigten Exemplar vorhanden ist. Zu besonderen Kuriosa zählt eine Estherbuch- Miniatur-Handschrift auf einer Postkarte. Ueberaus interessant sind Illustrationen jemenitischer Kinder zuin Esther-Buchc, die der Sammlung Dr. Brawer entnommen sind. Jüdische Volkskunst aus Deutschland ist besonders stark vertreten durch Stücke der Sammlung Dr. Heinrich Feuchtwanger (jetzt Jerusalem, früher München), unter denen vor allem eine buntfarbige Hinterglasmalerei mit dem talmudisehen Spruche ״Mischenechness Adar marbin bassimcha“ (Vom Beginne des [Monats] Adar vermehrt man die Fröhlichkeit) Erwähnung verdient. Unter den modernen Illustrationen fallen vor allem die reizenden Puppen der palästinensischen Künstlerin Rivka Stark-Avivi auf, welche Esther vor Ahasveros zeigen. ״Der Dybuk“ verfilmt. Um es vorwegzunchmen: der Film (Phönix-Produktion) hat Niveau und überragt bei weitem alles, was wir bisher an ähnlicher jüdischer Produktion auf der Leinwand sahen, aber die Gesaintwirkung bleibt hinter der der meisten uns bekannten Bühnenauffülirungen zurück. Es geht viel von der Konzentricrtheit verloren, die gerade von der knappen Anordnung des Dramas ausströmt, von der Unmittelbarkeit schauspielerischer Biihnenieistung, gewiß in der original-jiddischen Fassung des — in Polen gedrehten — Films noch annähernd erreicht, während die Synchronisierung, so gut und klar ihr hebräischer Text geformt (Josef Heftmann) und gesprochen ist, eben doch als nachträgliche Zugabe empfunden wird. Das wird noch besonders fühlbar bei den Auftritten der Leah, weil die darstellende Künstlerin Uli L i 1 i a n a (als einzige des Ensembles) nicht selbst den hebräischen Text nachsynchronisierte. Abgesehen von dieser überraschenden Feststellung: wie empfindlich wir im Film für Harmonie des Organs und der Gestalt geworden sind, bleibt für diese Rolle eine mittelflRjpIi fJJ ■ sim Der amerikanische Fihnschausfiieler Paul Muni wurde iväh• read seines Aufenthaltes in Palästina sehr gefeiert. Inser Bild zeigt ihn (links), neben ihm Kürgermeisler liohach von Tel Aviv und Frau Muni!ut.>: K11 ,1״״ kki, mäßige schauspielerische Leistung zu verzeichnen, die große Vorbilder nicht verwischen kann. Oft erschütternd, immer fesselnd und konzentriert hingegen ist der Rabbi von M o - rewski, der diese Rolle auch bei den ״Wilnaern“ betreute. Der Chanan von Libgold ist svmpathisch, jung und einfach, aber abgesehen von einer Szene (Schir Haschirim-Re/itation im Glieder), ist er nicht von der ekstatischen Dnrchglühtheit die die Rolle verträgt. Die übrigen darstellerischen Leistungen bewegen sich aut guter mittlerer Linie. Die Regie wird von Michal W a s z i n s k i und Mark Arnstein besorgt; ihr Grundzug ist realistisch, und vielleicht gerade deshalb mußte man an dem Bemühen scheitern, mystisches Geschehcn zu verdeutlichen. Ausgezeichnet die Austreibung des Dybuk, bei der Morewski Höhepunkte erreicht, der Hoschanah-Rabba-Gottesdienst (mit wundervollem Chasanuth), die Zeremonie des ״Bedeckens“ vor der Trauung mit den Tänzen der Frauen, die noch stärker wirken als die — durch schlechte Belichtung etwas benachteiligten — Bcttlertänze. M. G. Hebräische Sprach- und Kulturbewegung. Im ״Ohcl Schein“ in Tel Aviv fand ein öffentliches Gericht statt, bei welchem erneut darüber Klage geführt wurde, daß ein großer Teil des Jischuw immer noch fremden Sprachen, Literaturen und Presseerzeugnissen den Vorzug gewähre zuungunsten des Hebräischen, um das man sich nicht intensiv genug bemühe. Im wesentlichen scheint sich demnach die Situation nicht gebessert zu haben seit dem vorjährigen gleichartigen ״Prozeß“, über dessen Verlauf wir seinerzeit (״Jüdische Rundschau“ Nr. 16/1937) ausführlich berichteten. — Anläßlich des 25jährigen Schrittstellerjubiliiums von Avigdor Hameiri widmete auch der Palästinensische Sehr׳iftstellerverbami und Pen-Club dem Autor eine Festsitzung. Schaul Tschernichowski, Mosche Kleinmann, Abraham Schlonsky, Baruch Krupnik, Nathan Grünblatt, Dr. S. Duisburg 11. a. ergriffen das Wort zu ehrenden Ansprachen. (Eine Würdigung Haineiris, verbunden mit dem Bericht über eine andere Tel Aviver Feier, brachten wir in Nr. 2T03S.) •— Der Tel Aviver Dichter Abraham Schlonsky hielt im ״Retli Haain“ einen Vortrag, in dem Ziele und Wege der hebräischen Gegenwartspoesie beleuchtet wurden. Miriam B e r n s t e i 11 - C o 11 e n rezitierte einige Gediciite junger Autoren. — Rei einer vom ״Brith Iwrith Oiamith“ cinberufcnen Sitzung wurde ein Bericht über die Tätigkeit des ״Hebräischen Weltbundes“ vorgelegt und darüber Klage geführt, daß die zionistische Leitung für die Arbeit des ״Brith“ ein jährliches Budget von nur 120 Pfund bewilligt. Eine Musik-Bibliothek in Tel Aviv. Um das Ziel zu erreichen, in Tel Aviv einen wertvollen Bibliotheksbestand an Musikalien zu schaffen, der einer Musikstadt würdig ist, werden alle jüdischen Musikfreunde des In- und Auslandes gebeten, der zu schaffenden Tel Aviver Musik- Bibliothek Musikalien und Musikbücher aller Art, insbesondere klassische und moderne Werke in gutem Zu- Stande; jegliche instrumentale und vokale Musik, Partituren, Klavierauszüge (von Opern nur solche mit Singstimmc), Kammermusik, Klavier- und Instrumentalwerke, Gesamtausgaben, Musikzeitschriften zur Verfügung zu stellen. Sendungen und Anfragen erbeten an: Municipal Library, Tel Aviv, P. O. B. 80, Montefiorestr. 8. Bauten In Palästina. Iin Centralbuilding findet eine sehr interessante architektonische Ausstellung unter dem Titel ״Bauten in Stadt und Land“ statt, in deren Verlauf auch informierende Vorträge für das Publikum über das Thema der Ausstellung gehalten werden. Arbeitsgemeinschaft misrachisiischer Frauen. In Tel *yiv hat sich vor einigen Monaten unter der Leitung führender Misrachistinnen eine Arbeitsgemeinschaft inisrachistisclier Frauen gebildet. Die neue Gruppe will die religiöse Zionistin, die infolge Sprach- und organisatorischer Schwierigkeiten den Anschluß an bestehende Organisationen nicht finden konnte, zusammenfassen und sie zum Typ der religiösen, bewußten Staatsbürgerin erziehen. Vorsitzende ist Frau Anita Müller- Cohn. (Schluß des Palästinateils) THEATER / MUSIK / KUNST JUWELIER LIPOWETZKI BERLIN W 8, FRIEDRICHSTRASSE 193a (ECKE LEIPZIGER STRASSE) FERNSPRECHER 1X48 39