Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 43 (1938)
- Issue
- Heft 19 (8.3.1938)
- Date
- 1938-03-08
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
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JÜDISCHE RUNDSCHAU AUS DEM REICH Nr. 19, 8. MÄRZ 1938 Kölner Chronik Von unseren Beriditerstattern Zionistisches Leben. Am 27. Januar sprach Dr. Siegfried Braun über das Thema: ״Von Balfour bis Peel.“ — Am 7. Februar veranstaltete Köln lMüllu׳im eine Chamischa assar b’schwat-Feier, die von Frau Dr. Ba ruber ge r vorbereitet und geleitet wurde. Rabbiner Fi e i n e m a n 11 erörterte die Bedeutung des Festes. — Am 15. Februar gab Fräulein Paula Loci» (zugleich im Rahmen des Lehrhauscs) ein Lebensbild der jüngst verstorbenen Berthold Foiwel und Adolph Donath. — In einem Oneg Schabbat behandelte Oberkantor Hugo Felilmann die Entwicklung der synagogalen Musik im 10. Jahrhundert. — In einem anderen ()lieg Schabbat unterhielten sieh Ruth Langer und Dr. Gerhard Buetow über ״die jung-jüdischen Dichter der Jahrhundertwende“. — Im Arbeitskreis beendete .Martin 11 c i I b r 11 n n seine Reterate über den Pecl-Berielit. Gegenwärtig behandelt der Arbeitskreis ״Zionistische Grundgedanken“ unter Leitung von Gerhard Buetow. e. Künstlerische Ereignisse. Nach VC'eriels düsterer Problematik ״In einer Nacht״ brachte der Kulturbund Rhein- Ruhr eine leichter beschwingte Ko-t. Das Lustspiel von Scribe und Lcgouve ״Zweikampf der Liebe" in der deutschen Fassung von Julius Bah ist von Ben Spanier mit viel Graz.ie und Charme einsttidiert worden. I riedl Münzer erschöpft die Rolle der Gräfin mit der ihr eigenen nuanceiireichen Kunst Ihre Partnern’ Anneliese T dpi e r ist bisch und rakterstmlie, 11 ie viel Komik enthalt. Mit knappen Strichen Mit knappen , J mlisdn Schick־ Kunst). Von den Acpvplern bis in die Jetztzeit ke״״/cic!1nete gestaltete und veränderte, wo das Schicksal entscheidend eingegritfen hat. Unter der Leitung ihres I)!! igenicii Kurt Heine m a!1 n trat zum ersten Male nach langen Jahren wieder die Jüan die Oeffer! 1 liehRc It. Im .Mittelpunkt stand eine Kammerkantate ״Das ist die Siunde" für Sopransolo und^ Fraueneinem koloristisch interessanten Glanz und einer Vielfältigkeit der Formung und Schattierung, die grölte Anforderungen an das technische Können stellen. Als stärkste chorisehe Darbietung erklang Hämiels Halleluja aus dem Messias. Des weiteren sind noch lobend zu erwähnen der erste der ״Drei geistlichen Gesänge" von Mendelssohn, das ״Schlaflicd" aus den jüdischen Volksliedern, von Geiger-Kullmatin bearbeitet, und zwei 1 ländel-Chöre aus ״Ituias Makkabäus“. Solist des Abends war der Geiger Ernst Drucker, der die Suite aus ״Viel Lärm um Nichts" von Korngold und Präludium und Fuße von Pugnani-Kreißler bewundernswert spielte. Von den weiteren solistisch am Abend Beteiligten seien als noch bcsonders beachtenswert genannt Emmv S a m 11 c 1 - M c r k e 1, Adelheid Heß, Herta Fürst, Dr. C a r I e b a c 11 und nicht zu vergessen der ausgezeichnete Begleiter Willy Löwenstein. Das Konzest war ein voller und wohlverdienter Erfolg. Auf Einladung der Jüdischen Kimstgemeinschaft Köln spielte das Meiidd-sohn-Trio ans Leipzig (Paul Blumenfeld, Leo Schwarz und Grete Sultan). Diese ausgezeichnete Kanmieniuisik-ViTeiniguug ist von vorbildlicher der kleinen Gruppe ein meisterhaftes teclmisehes Können lind eine erstaunliche < hülle des Aufdrucks. Das Programm umfaßte: .Mendelssohns I )-inoil-'l rio, .Mozarts C-dtir-Trio und als krönenden Schluß Tseliaikowskvs A-moll-Trio. Sturmiüber ..Religiöse Problematik unserer Zeiru Historisch das Werden der heutigen religiösen Problemstellung im Judentum begründend, stellte Dr. Braun an den Endpunkt seiner Ausführungen und als Wesentlichstes im Leid erstarkte und einsatzbereite Schicksal-■׳wmein־clu1it als Erkenntnis und Ruckkehr zum bewußt gelebten Judentum. F. J. Stettiner Chronik Die Gemeinde zählt zur Zeit etwa 1750 Seelen; einen Aufschluß über die wirtschaftliche Situation gibt der Hinweis, daß 25׳- der Gemeinde durch die |iidisehe Winterhilfe hefreut werden. lieber das Thema ,,Tuuf Jahre Hilfe und Aufbau“ sprach Dr. Georg Jose p h t 11 a 1. — (Jcmeinderabbiner Karl Riehter hielt einen Vortrag über AbravancI und veranstaltete eitlen Zyklus von sieben Abenden über ״Die Propheten und wir“. Rabbiner Richter hat Stettin verlassen und übernimmt als Nachfolger von Dr. Griinewald das Rabhinat Mannheim. Oberkantor J. R a i n o w i t z, der Gründer und bisherige Leiter der Jüdischen Volksschule, hat die Leitung derselben an 11. 11. Ha min erste in übergeben, der aus Bonn berufen Die Stettiner Zionistische Vereinigung sieht ihren Sekretär Georg Kopydlowski aiisscheidcn, der in die Berliner Zentrale des Keren Hajcssod versetzt wurde. Bei zionistischen Veranstaltungen sprachen 11. a. Rabbiner Richter, Dr. Kurt L i c 111, 1 )r. Selmar R os c n b c r g. Die Leitung des Jüdischen Kulturbundes in Stettin ist bemüht, ־den Mitgliedern ein vielseitiges Programm zu bieten; es finden, wie in den Vorjahren, monatlich zwei Veranstaltungen statt. Aus dein bisher gebotenen Programm ist hervorzulieben: Zwei Gastspiel,־ibciule des Sehatispiel-Ensembles vom Hamburger Kulturbund mit den Lustspielen ״Jean und ״Delila“, ferner ein Musikabcnd, bestritten von Goclfried Zec!ander (Cello) und Wölfgang Rose (Klavier). Der Israelitische Frauenvcrein in Stettin konnte auf sein ‘)()jähriges Bestellen zurückblicken. Eine herzliche Ovation wurde der langjährigen, bewährten Vorsitzenden, Frau Ella R i e ß, bereitet. Um Verzögerungen zu vermeiden, bitten wir dringend, Manuskripte und Einsendungen, die für die Redaktion bestimmt sind, nicht an Einzelpersonen, sondern an die Redaktion zu adressieren. Künstlerisches und geistiges Leben Mannheim. Nach dem außerordentlichen Erfolg, den der Jüdische Kulturbund Mannheim mit der Aufführung von Cimarosas komischer Oper ״Die heimliche Ehe׳‘ hatte, beabsichtigt er Anfang April mehrere Vorstellungen von O f f e!1 b a c 11 s ״Pariser Lehen“ als Revue-Operette auf der Drehbühne zu veranstalten. Musikalischer Leiter ist Kapellmeister ,Max Sitizheimer, die Regie und die Bear- Leitung des Textes hat Ernst Rudolf ,Mayer übernommen. Die Bühnenbilder entwirft Erich Marx, die Tänze werden von Annemarie Fuß und den Damen des Bewegungschores ausgeführt. Nordhausen. Am 27. Februar sang im Kulturbund Fränze Rosenthal (am Flügel Elsheth Warburg) Lieder von Dvorak und Schubert, ferner Arien von Mendelssohn und Verdi. Ganz besonders interessant war auch das von Frl. Warburg gebrachte Werk Moussorgskys ״Bilder aus einer Ausstellung“, das stärkste Eindrücke liiiiterließ. F. Wiesbaden. In dem Vortragszyklus: ״Führende Geister im zeitgenössischen Judentum“ sprach Dr. Eduard Strauß, Frankfurt, über: ״Martin Buber, der Erzieher“. Zugleich stellte dieser Abend eine Ehrung Bubers anläßlich seines 60. Geburtstages dar. Martin Buber hat sich im Gange seiner Werke, aller mehr noch als Dozent zum Schöpfer einer neuen Lehr- 111 e 111 o d e entwickelt: der dialogischen, in welcher Schüler und Lehrer in echter Zwiesprache, d. 11. gemeinsam, die KÖLN DR. GEORG JOSEPHTHAL Hachscharah-Zentrum Ellguth (Schles.) Dienstag, 8. März, 20.30 Uhr, Gemeindehaus, Cäcilienstr. 18-22 DER ZIONISMUS - LOSUNG DER JUDENFRAGE DORTMUND Mittwoch, 9. März, 20.30 Uhr. Gemeindehaus, Saarbrücker Str.3 PALÄSTINA UND DIE JÜDISCHE WELT Lehre erarbeiten. Diese Methode ist die stärkste Verlebcndigütig des Lehrens, die wir heute kennen. In ihr ist der Gegensatz zwischen Leben' und Lernen aufgehoben. Es gibt nicht mehr den lehrenden gegenüber dem wirkenden Menschen, sondern der lehrende Mensch wird selber der wirkende: er tritt aus der Vereinzelung heraus in die Gemeinschaft. An Bubers Werken wurde dann sein Weg vom Mystisch-Religiösen zmn Gemeinschaftlich-Wirklichen. — Im Zyklus ״Führende Geister im zeitgenössischen Judentum“ sprach Rabbiner Dr. Dienemann, Offenbach, über ״Leo Bacck — der Philosoph“. Eine Analyse von Baecks ״Wesen des Judentums“ wurde gegeben, wobei in den Vordergrund trat die Aufdeckung der Spannungen im religiösen Bewußtsein. Klar wurde Baecks Geschichtsauffassung als auf dem Geiste beruhend als dem Grundsatz des Individuellen dargestellt, und von der Verknüpfung von Idee und Volkskörper in der jüdischen Geschichte gesprochen. Eine kurze Darstellung über Baecks Arbeiten über das Urchristentum und die damaligen theologischen Auseinandersetzungen führten dann zum Begriff des jüdischen Menschen nach Bacekschcr Auffassung, der zunächst erfaßt wird von der Kleinheit Palästinas aus und dem dadurch gegebenen Zwang, aus der Enge in die Weite zu streben: der Begriff der koloiiisatorische Mensch. Er ist hier nicht geozentrisch, sondern theozentrisch. Die jüdische Auffassung des Tragischen als Verantwortliehkeit für das Leid der Welt wird gezeichnet und die Aufgabe des jüdischen Menschen dahingehend dargestellt: sich nicht der Zeit ergeben, weil der jüdische Mensch immer in Vergangenheit und Zukunft steht. Zionistisches und Gemeindeleben Leipzig, sprach über Altenburg-Meuselwitz. Hans F! a Aub b, Würzburg. Der -sie Vorsteher David O p p c n- ׳ändert. Der Leb״ Ausfi Herrn Lei Bamberg. Frilz Stein Iteriehtcte über die örtlich geleistete und Ui-temle Arbeit der ZY1). Beulhen. In der Repni-entantcn.'.itzung wurde beschlossen, den 11 ne unter Leitung von Willi Feuerei sen fand mit' ihrer neuen vtie ״Arti-.n-n“ (von Fcucrcben und P. foHkowitz) großen Beifall. , Jiidi -elien Frauentitelt Spaz Chemnitz. 1 der Zion . Jan Dortmund. Am 5. Februar sprach Dr. Ikenberg (Düsseldorf) ihrer: ״Ch.iim Wcizmann, Der Staatsmann und sein Werk“. — Am 21. Februar sprach Erich Frank über: ״Berlin 1799 — Paris 1806 — Damaskus 1840“. Historische Bilder aus der beginnenden Emaiizipa'ion. — Der Intcnsivkreis kam im Februar zweimal zusammen. Dresden. L״ndgetirht־direktor a. D. Alterthum (Leipzdg) sprach über ״Die zioni,tische Ar!teil“ innerhalb der heutigen aktuellen Pro• bleme und bei Ummer jetzigen seelischen Lage. Düsseldorf. Am 5. Februar fanden Aufführungen des Tonfilms ״Weg in die Wirklichkeit“ statt. Nach einleitenden Worten von Dr. Neuberger sprach Dr. Josef Burg (Berlin) über zionistische Arbeit des Baclmd und Misrachi. Der Film fand stärksten Beifall. Gleiwiti. Rabbiner Dr. Ochs setzte im jüdischen Frauenverein seine Vortragsreihe über ״Persönlichkeiten der neueren jüdischen Geschichte“ fort. — Zum ersten Male gab Edith Herrnstadt- Oe tJingo n einen Rezitationsabend. Das feinsinnig zusammengestellte Programm, die gepflegte Technik der Sprache und das Einfiihlungsvermögen der Künstlerin ließen den Airend zu einem wertvollen Erlebnis werden. — ■Alexander Kipnis sang am 30. Dezember, begleitet am Flügel von Wolfgang RosL — Der Verein jüdischer Lehret in Schlesien hielt am 16. Januar eine Versammlung ab, auf der Lehrer Lcwin, Breslau, einen Vortrag über ״Die Lohrerbibliothek an der jüdischen Volksschule“ hielt. Der Vorsitzende, Lehrer R 0 s ü n s t c i n, Breslau. Ix-richtcte über die dortige pädagogische Tagung und diverse Ereignisse im Verbandsleben. — Der israelitische Beerdigungsvcrein hielt unter Leitung seines Vorsitzenden, Egon Juliusburger, am 15. Januar seine Generalversammlung ab. Görlitz. Dr. Walter Pietrkowjki sprach über: ״Die Anspriirbe der Juden und Araber auf Palästina“. Herne. Der Verband polnischer Juden veranstaltete einen jiddisehen Rczitations- und Licdcr-Abend. bei dem die Theatergruppe ״Club jüdischer Theaterfreunde“ aus W.-Elberfeld mitwirkte. Köln. Der 11iIfsvereiri fiir jüdische Nerven- und Gemütskranke hielt am 14. Februar eine Mitgliederversammlung ab. Dr. M. Levisohn (Köln) sprach über die Einrichtungen einer modernen Heil- und Pflegeanstalt und das Wesen der Genviiskrankbeiten. (Anschrift: Köln, Aut dem Berlich 7, Postscheck-Konto Köln 2 50 01.) Leipzig. Kürzlich fand die Generalversammlung des JSV. Bar Kochba statt. Der Verein verfügt über ca. 1250 Mitglieder. Der Verein hat im Berichtsjahr über 18 000 RM. ausgegelrcn, die ohne Subventionen aufgebracht wurden. Nach der Entlastung des Vor- Standes wurde Dr. Ludwig Lehr freund einstimmig zum Vorsitzenden gewählt. Die Generalversammlung iaeschloß, Dr. Lchrfrettnd wegen seiner Verdienste um den Bar Kochba Leipzig und die gesamte Makkabibewcgung in das Goldene Buch des KIvL einzutragen. In den geschäftsführcriden Vorstand wurden außerdem gewählt: Siegmund Lehr freund, Curt Po Hak, Dr. Karl Kost, Max Weiser und Leon Parnass. Von den sonstigen Beschlüssen ist bemerkenswert die satzungsmäßige Verankerung des Beschlusses, daß jedes erwachsene Mitglied des Bar Kochba der Zionistischen Vereinigung angehören muß. Liegnitz. Die letzte Veranstaltung der 7,0. im vergangenen Jahre bildete ein Vortragsabend, an dem Dr. Walter Groß über das Thema ״Der Judenstaat und die jüdische Diaspora“ sprach. — Den Auftakt der neuen Jahresarbeit gab eine Chamischah Assar b’Schwat- Feier. Rabl». I)r. Geld sprach über ״Das Hohelied des arbeitenden Erez Israel“. Mannheim. In der Z. V. sprachen Dr. O. Simon über ״Juden in Amerika“ und Dr. Kurt Berg über ״Die arabische Staatcnwclt“. Oppeln. Rabbiner Dr. Hirsch borg hielt nach einem Aufenthalt in Nordamerika einen Vortrag über seine Reisceindrückc. — Bei dem kürzlich festgesetzten Etat der Synngogcngemeinde wurden infolge des gestiegenen Gemeindeltcdarfs die Zuschläge zur Einkommensteuer von 25 auf 30 00׳ und zur aushilfsweise herangezogenen Vermögen- Steuer von 30 auf 40 o'o erhöht. — Die Zahl der Juden ist von 562 im Jahre 1931 auf 561 im Jahre 1932 auf 518 1933 und 492 1934 gesunken. Regensburg. Am 29. Januar sprach Max Weiner ülver ״Mögliehkeiten und Grenzen der jüdischen Wanderung“. — Am 12. Februar sprach Dr. Hans Frieden! ha! über das Thema: ״Zwischen Sorge und Hoffnung. Zur Lage in Palästina“. — Am 20. Februar las Manfred Sturmann (München) aus eigenen Werken. Rostock. In der Mitgliederversammlung der ZV. wurden wiedergewählt: Siegmund Kosten (1.!’ersitzender); Ro-a Fischclsohn (Schriftführerin) und I.eo R n benfeldt (Kas-ieret). Neu hinzugewählt wurden Anni Fischcl (Tarbutleiterin) und Erna Karliner (KKL-Leiterin). Saarbrücken. Bei einer Chami-rhal! As.ar b'Solnvat-Feier der Zion. Vereinigung sprach Lehrer Herr mann und führte daran anschließend den neuesten Bildstreifen über die Entwicklung in Palästina vor. — Bei einem Gemcimlcalxmd rezitierte Edith Herrnstadt- Oeffingen. Ihr vielseitiges Können zeigte sieh am ausgeprägtesten in der Wiedergabe von zwei Szenen aus lleer-llotmanns ״Der junge David“. Stargard i. P. Auf Veranlassung des I’reuß. Landesverbandes sprach Dr. Arno Herzberg über die Idee der Arbeit im Juden- Kapellmeister' Vogel, einige Lieder.’ — Aus Anlaß des" 115. Stiftungsfestes der Chewra Kadischa fand ein Feugoftealienst statt, in dem Kantor Schüler die Ansprache hielt. Seit eit Jahren führt Herr Sally Dombrawer den Vorsitz. Wiesenfeld. Zu einer schlichten Feier versammelte sich am 27. Februar die Gemeinde Wiesenfehl anläßlich des 75jährigen Be- Stehens Jhrcs ^Gotteshauses. Bezirksrahbincr Dr. Ilanover^ (Würzdes Lehrers L e w k 0 w i t z (Laudonbarh). Worms. Die vereinigten jüd. Frauerivereine machten zugunsten der Jüdischen Winterhilfe eine gutgclungcnc Wcrbcveranstaluing. Frau vierte Solidarität, um der wachsenden Not in der Gemeinde zu steuern. Die Notküche der jüd. Frjiicnvcreinc wurde als besonders dringlich und segensreich empfunden. Ankündigungen Dortmund: ZV. Am 9. Marz, 20.30 Uhr, Saarbrücker Str. 3: Kundgebung. I)r. Georg Josephthal (Berlin): ..PuhUUna und die jüdische Welt. Zur gegenwärtigen jüdischen Lage". —* Am 15. Marz: Abschiedsfcier iür Jugcndalijah. ־-״־ Leipzig: Am 9. Marz, 20.30 l hr, Klsterstr. 7: Feier zum 60. Geburtstag Martin Hubers. Kot rede: Mannheim: Sudwestdeutscher Zionistentag (Q 2, 16). 12. März, 16.30 Uhr: Oneg Schabbat (Leitung: Dr. Kaliko). — 13. März, 10 Uhr: Dr. Hans Friedenthai: ״Zur jüdischen Situation und zionistischen Politik“; 15 Uhr: Kommissionssitzungen; 16.30 Uhr: Dr. M. Grünewaid: ״Zionistische Idee in unserer Zeit“. — 14, Mürz: Arbeitstagung des Bezirksverbandes der Wizo in Q 2, 16. 10 Uhr: Frau L. Großberger: ״Ueber Wizo-Arbeit und Aufgaben“; 16 Uhr: Dr. M. Flesch: ״Zur Palästina-Wirtschaft und zionistischen Politik“. Familien - Nachrichten Herr Max Elsas. Seniorchef der Fa. FFas u. Söhne, G.m. b. H., meeh. Buntweberei, Ludwigsburg, begebt am 10. März den 80. Ge* burtstag. Barmlzwah-Termine. Am 12. Marz (9. Adar II): Menno Valk, Sohn von Simon Valk, Emden, Doclestr. 5. ־— Am 19. März (16. Adar II): Martin Freund, Sohn von Felix Freund, Frankfurt a. M., Sandweg 15.