Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 43 (1938)
- Issue
- Heft 17 (1.3.1938)
- Date
- 1938-03-01
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 17, 1. III. 1938 JÜDISCHE RUNDSCHAU Seile 7! Prof. Edmund Landau ln der Nacht zum 19. Februar {st Edmund Landau im Alter von 61 Jahren einem Herzschlag erlegen, ln ihm verliert die Wissenschaft einen der bedeutendsten Mathematiker unserer Zeit, eine Persönlichkeit von stärkster Kraft und Eigenart. Die Hauptmerkmale seines großartigen Schaffens waren eine gewaltige Arbeitskraft, eine nie ruhende Energie ■in schöpferischem Vorwärtsdringen und Aufbauen, verbunden mit schärfstem Sinn für Präzision und mit kritischem Urteil. Sein Lebenswerk umfaßt eine stattliche Reihe von größeren Werken, wozu noch gegen 300 Einzelab- Handlungen hinzukommen. Die analytische Zahlentheorie sieht in ihm einen ihrer führenden Meister; es ist zu großem Teil sein Verdienst, daß sie in den letzten vier Jahrzehnten den Rang einer weitverzweigten mathematischen Disziplin erlangt hat. Ebenso verdankt ihm die Funktionentheoric eine Fülle wichtiger Ncuschöp'ungen und neuartiger For chungsmc'hoden. Er war ein Lehrer großen Stils, ein Künstler im konzi •en Darstellen eigener und fremder Ergebnisse. Am glanzvollsten hat er dies in seinen beiden Hauptwerken bewiesen, der zweibändigen ״Lehre von der Verteilung der Primzahlen“ (1909) und den dreibändigen ״Vorlesungen über Zahlentheoric“ (1927). Edmund Landau wurde am 14. Februar 1S77 als Sohn des bedeutenden Mediziners Leopold Landau in Berlin geboren. Er studierte in München und Berlin, 1901 — 1909 wirkte er bereits mit großem Erfolg als Privatdozent an der Berliner Universität. Im Jahre 1909 wurde er nach dem Tode Hermann Minkowskis als ordentlicher Professor nach Göttingen berufen, wo er bis 1933 die bedeutungsvollste Zeit seines Lebens verbracht hat. Seitdem lebte er in intensivem Weiterschaffen in Berlin. Jahrzehntelang empfing er seinem wachsenden Ruhm entsprechend hohe wissenschaftliche Ehrungen, er war Mitglied zahlreicher Akademien des ln- und Auslands und Ehrendoktor der altberühmten Universität in Oslo. Einem alten Geschlecht entstammend, fühlte sich Landau aufs stärkste im Judentum verwurzelt. Es erfüllte ihn mit größtem Stolz, Rabbi Jecheskel Landau in Prag zu seinen Vor- Fahren zu zählen; ihm zu Ehren pflegte er sich mit Vorliebe ״Edmund Ezechiel Landau“ nennen zu lassen. Mit leidenschaftlicher Liebe hing er am Palast i'na werk, insbesondere am Schicksal der Universität in Jerusalem.; Er war Mitglied des Kuratoriums der Universität und es ist seiner Initiative zu verdanken, daß die mathematischen Lehrstühle an der Universität so trefflich besetzt sind. Mit bewundernswerter Energie wußte er noch in reiferem Alter der Schwierigkeiten der hebräischen Sprache Herr zu werden. Nachdem er im Jahre 1925 bei der Abfassung einer hebräisch zu veröffentlichenden Abhandlungzum Teil noch fremder Hilfe bedürft hatte, konnte er schon 1927 monatelang in Jerusalem eine längere Vorlesung in fließendem Hebräisch halten. _ J. Sch. Prof. Landau I Arthur Eloesser dort siedelnden Sohnes geltendj war weniger glücklich; er trug schon die schwere Krankheit in sich, die ihn jetzt dahingerafft hat Arthur Eloesser ist den Lesern der ״Jüdischen Rundschau“ aus seinen Beiträgen und Theaterkritiken bekannt. Er liebte das Theater, war er doch selbst jahrelang nicht nur als Theaterkritiker und Schriftsteller, sondern aucn als Dramaturg tätig. Mit vielen Schauspielern war er eng befreundet. Er war ein passionierter Theatermann mit vielen reichen und bunten Erinnerungen, von denen er fesselnd zu erzählen wußte und die sich in seinen Rezensionen widerspiegeln. Wer mit ihm zusammenkam, schätzte seine feine und diskrete menschliche Art, seinen trockenen Humor und seine noble, kavalierhafte Haltung. So war er als Schriftsteller und als Mensch in gleicher Weise beliebt. Von Elöessers zahlreichen Werken, die der Literaturgeschichte und dem Theater gewidmet waren, erwähnen wir sein Buch ״Die Straße meiner Jugend, Berliner Skizzen“, die Elisabeth Bergner-Monographie und die Kainz-Briefe, ferner das aus der letzten Periode seines Lebens herrührende, wenn auch stofflich mit Mit großem Bedauern haben wir zu berichten, daß unser Mitarbeiter Dr. Arthur Eloesser am 14. Februar ges'.orben ist. Mit ihm verschwindet eine Figur, die in den letzten Jahren in dem noch jungen spezifisch jüdischen Theater- und Literaturleben in Deutschland einen wichtigen Platz einnahm. Eloesser, der 1870 geboren ist, also im Jahre 1933 schon im 63. Lebensjahre stand, und ein reichbewegtes, erfülltes, der Kunst und Literatur geweihtes Leben hinter sich hatte, stellte sich mit allen seinen Erfahrungen und Fähigkeiten in den Dienst der von Juden in Deutschland versuchten Kulturar beit. Kind einer anderen Zeit, war er seit?einer Jugend dem Judentum entfremdet, hatte niemals eine jüdische Er- Ziehung genossen, und sein Judentum bestand nur noch in einem geftilils;; cn Rest, dem er — im Gegensatz zu seinem während des Krie- ״es zum Na ijnaliudentum bekehrten Vetter Ludwig Lewisohn in Amerika — keine aktueile Bedeutung beilegte. Nach dem Umschwung aber nahm sein Leben eine neue Wendung, er machteeine tiefe Wandlung durch und trug den Verlust seines Betätigungsfeldes, dem seine!.ebensarbeit gegolten hatte, mit Tapferkeit und stolzer Würde. Im vollen Bewußtsein seiner ״jüdischen Mängel“ suchte er in aller Bescheidenheit für sich eine Anknüpfung an die jüdischen Zusammenhänge. Was ihn dabei beseelte, hat er selbst am besten ausgedrückt, als er in der ״Jüdischen Rundschau“ 1934 seine Jugenderinnerungen unter der Ueber- Schrift ״Erinnerungen eines Berliner Juden“ veröffentlichte. Damals faßte er seine Haltung in folgende bekenntnishafte Worte zusammen: Dr. Arthur Eloesser hallen die i ..Wir Juden 1 rade ו ."das Wot gezwungen erden.“ Oppenheim Das bekannte Spezialhaus für Kleiderstoffe Charlott&nburg, Wilmersdorfer Str. 115*116 Wollstoffe — Samt — Seidenstoffe seinen früheren Arbeiten verwandte Buch ״Vom Ghetto nach Europa“. Die Beisetzung des Verstorbenen fand am 17. Februar unter großer Beteiligung im Krematorium Wilmersdorf statt. Als Freund und Kollege gab Dr. Monty Jacobs ein treffendes Bild vom Leben und der Arbeit Elöessers sowie eine Charakteristik des Menschen. Für die Redaktion der ״Jüdischen Rundschau“ widmete Dr. Robert Weltsch dem Dahingeschiedenen einige Worte des Abschieds, wobei er besonders'Elöessers Wandlung in den letzten Jahren und seine Wiedereinreihung in die jüdische Gemeinschaft würdigte. Eingcrahmt war die Trauerfeier durch ergreifende Gesänge, die Frau Susanne Loewenstein beseelt und innig vortrug. Der Prophet der ״Nährpflicht“ Naturforscher, Philosoph und Menschenfreund sehr assimiliert die eine Ent- Josef Popper-Lynkeus / 100.ו.3.סו.! Das erste Buch des Wiener Ingenieurs, Wirtschaftsreformers, Philosophen und Historikers Josef Popper, der sich Lynkeus nannte, das Erfolg hatte, und zugleich sein einziges, das, am Ende des vorigen Jahrhunderts erschienen, einen Platz in der zeitgenössischen Literatur (d. h. in der wirklich gelesenen!) erobern konnte, trägt den Titel: ״P h a n - tasien eines Realisten“, ln diesem Titel hat Popper se:n Wesen erschöpfend gckennzexhnet. Es besteht in emer Mischung von lebensgerechtem Realismus und lebensüber winden der Phantastik. Diese mit starker Empfind::ngs- und Erfindungskraft durchsetzte Mischung hat wohl auch dem einzigen rein literarischen Werk Poppers, der Josef Popper-Lynkeus Aus dein Jüdischen Lexikon, Band IV, Jüdischer Verlag f t c Erhebung erlebt, daß wir uns als Juden entdecken durften, daß wir, auf unsere Vergangenheit, demgemäß auf unsere Bestimmung zurüc-kgcwicscn, unser Sein aus sehr vergrabenen Wurzeln wieder erneuern, unsere zerrissene, scheinbar gerade in uns abgerissene Geschichte wieder verknüpfen konnten, die, oh glücklich oder unglücklich, vor allem wieder aktiv und eigengesetzlich werden soll. Als ich vor kurzem in Palästina landete, glaubte ich nach zweitausend Jahren leibhaft zu riir.kmk ehren an Stelle eines Ahnen, der dort als Bauer gesessen hatte, um dann, mit Griechen oder Römern ziehend, während einer etwas langen Episode in den Wandel . Mittlers, eines Schweifenden zwischen den Völkern Diese Worte können wohl als ein Dokument der großen jüdischen Wandlung betrachtet werden. Seine erste Palästina-Reise 1934 vermittelte ihm die Bekanntschaft einer neuen Welt, die er staunend auf sich wirken ließ. Seine zweite Palästina-Reise im Oktober 1937, dem Besuch seines In einem Punkt eifert Popper seinem Ido! mit betontem Eifer nach: er ist ein Gegner jeder (metaphysischen) Religion und hat auch diese Gegnerschaft, bei deren Begrünclung er wiederum seine Vorliebe t'ur fernöstliche Gedankenkreise (Chinas und Japans) dokumentiert, in einem temperamentvollcn Buch niederlegt. Er hatte, um das bekannte Wort zu zitieren, das auf ihn wie kaum auf einen anderen Menscheu zutrifft, keine Religion — aus ReligionI bezeichnender als Po״: Anfall ־ den Jah ritt ז selbst ablehnte, für einen Dichter zu gelten, den großen Erfolg gesichert. Den lnhalt des Buches bilden Skizzen aus dem täglichen und aus dem historischen Leben. Sic sind, an chinesischen Vorbildern geschult, sachlich formt!- lierte Erfindungen, die eine immer gleiche Tendenz haben: die Tendenz zu einer fast platonischen Lebensweisheit. Der Weg Josef Poppers bis zu diesem Ziel war nicht einfach und gerade. Er ist, wie er in der ״Selbstbiographie“ sagt, ״am 21. Februar 1838 in Kolin in Böhmen von jüdiselten Eltern geboren und im Ghetto bis zu seinem 15. Lebensjahre aufgewachsen“. Es gelang ihm, Technik und Natur- Wissenschaften zu studieren. Sehr früh schon befaßte er sich einerseits mit den damals neuen Gebieten seines Faches, besonders mit der Elektrotechnik und mit dem Flugprobletn, worüber er in angesehenen Zeitschriften vielbeachtete Aufsätze schrieb, andererseits aber auch mit naturwisseuschaftiich beeinflußten oder stark beeindruckten philosophisehen Fragen. Er machte einige technische Erfindungen von Bedeutung für die damalige Industrie, ohne aber selbst damit, wie man zu sagen pflegt, auf einen grünen Zweig zu kommen, und er fand zugleich einige wirtschaftlich und sozial grundlegende neue Gedanken. Sie erst waren es, die ihn zum fruchtbaren Schriftsteller machten und ihm eine der Qualität nach allerdings mehr als der Zahl nach beträchtlichc Anhängerschaft zuführten. Poppers Wohnsitz wurde Wien; hier fand er seinen Kreis, der sogar organisiert war, und hier wurde er zu einem Mittelpunkt und zu einer Figur. Der Gedanke, der ihn in der Welt berühmt gemacht hat, ist in seinem umfangreichen Werk ״Die allgemeine N ä h r p f 1 i c h t als Lösung der sozialen •Frage“ niedergelegt oder, wie es im Titel heißt, ״eingehend bearbeitet und statistisch durchgerechnet — mit einem Nachweis der theoretischen und praktischen Wertlosigkeit der Wirtscliaftslehrc“. Auel! dieser Titel sagt Wesentliches über Poppers Denk- und Arbeitsweise aus. Sie ist nicht svstematiseh, nicht auf wissenschaftliche Attribute bedacht, sondern sie versucht, unter temperamentvoller Ablehnung des Fachmanntums, mit einem realistisch fundierten Phantasiebild von der Zukunft der Welt dieser praktisch zu helfen. Daraus entsteht Poppers Postulat, der Staat habe dem Individuum gegenüber die Nährpflicht, der natürlich hinwiederum die ״Wir sind ein Volk, dessen ganzes Leben ein einziges großes Abenteuer in dem Königreich des Präzedenzlosen darstellt.'‘ Chaitn Weizmann in seiner Rede vor dem Waad Leumi in Jerusalem, 24. Januar 1938 Arbeitspflicht des Individuums gegenüber der staatlichen Gemeinschaft entspricht. Womit sich der Autor zu einem ״Sozialismus“ bekennt, der die Trennung der Klassen und vollends den Klassenkampf ablehnt. Um dieses Zentralproblem seines Lebens gruppiert sich die übrige literarische Produktion Josef Poppers. Von jenem zu dieser führen deutliche Verbindungswege über nicht nur wirtschaftliche und soziale, sondern auch über ethische und philosophische Etappen. Einige Buchtitel vermögen das schon zu beweisen: ״Das Recht zu leben und zu sterben“ oder ״Das Individuum und die Bewertung menschlicher Existenzen“ oder ״Fundament eines neuen Staatsrechtes“ oder schließlich auch ״Voltaire“. Voltaire war Poppers großes Vorbild und Idol. Sein Buch über ihn ist weder eine Biographie noch eine Analyse des Philosophen und Dichters, sondern eine Apologie mit manchmal sehr stark sich vordrängender Tendenz zur Apotheose. Der in großartiger Naivität reine Menschen- und Menschheitsfreund Lynkeus bemüht sich in diesem dicken Wälzer, seine und seiner Leser Augen vor allen Schwächen im Wesen und vor allen dunklen Punkten im Leben Voltaires zu verschließen. Was ihm gelingt, ist die Veranschaulichung der einzigartigen Größe eines um die Befreiung der Mensch• heit bemühten Genies, :s Be- ■heu Solidarität mit seinen Brüdern. Dieser Vorgang setzt sieh hei Popper in seinem Verhältnis zum Z i o!1 1 s m u s fort. Er war kein Zionist. Aber er hat seine Bibliothek der Universität in Jerusalem vermacht. Natürlich hat überhaupt seine in Strenggläubigkeit verbrachte Jugend in seinem späteren Schaffen und Fühlen und Denken Spuren hinterlassen. In den ״Phantasien eines Realisten“ gibt es eine Reihe von Stücken mit jüdischem Inhalt. Und es existiert sogar eine (mir leider nicht bekannte) Novelle Poppers ״Das Gastmahi des Baa Scher Wie ■ Zeit ist. ist . 22. Dezember 1921, also hochbej_ ״ Poppcr-Lvnkeus hat, schon nach der Zahl seiner Bücher, zu denen aber noch eine Unzahl von Zeitschriften- und Zeitungsartikeln hiiizukommt, und vollends nach der Vielseitigkeit seiner immer schöpferischen Interessen, ein fast unübersehbares Werk (unterlassen, ein wahrhaft samenreiches Werk, dessen Reichtum an Ideen und Anregungen unver* lierbar und unvergänglich ist. Es ist das Werk eines, um cs mit zwei Worten zu sagen, genialen Dilettanten — dieses Wort in jenem berühmten positiven Sinn verstanden. Aber fast noch größer als sein Werk war Poppers tnenschliehe Persönlichkeit. Ich habe als junger Mensch den Alten noch kennengelernt — in ein paar unvergeßlichen Stunden. Er war «ine Prophetenfigur, die Figur aber eines milden, lächelnden, unsagbar gütigen Propheten. Sein schönes jüdisches Patriarchengesicht konnte, aus großen Augen heraus leuchten. Es hatte eine zugleich leuchtende und wärmende Kraft — nichts Skeptisches, nichts Verneinendes war in seinem Wesen. Es gibt einen Ausspruch von ihm, der dieses sein Wesen schön und rührend klarstcllt. Er lautet: ״Wissen Sic, wen ich gern gekannt hätte? Den Mann, der die Geschichte vom Paradies erfunden hat.“ Dies sprach und konnte nur sprechen: ein tiefgliiubiger Unglätibi II e s he Prof״ Alexander Marx Zu seinem 60. Geburtstag Der Dozent für Geschichte an^ New-Yorker Jt seinen 60. Geburtstag. Er ist eine weithin im jm , bekannte Persönlichkeit, die 'in vielen Gremien der aiiicrikanischen Judenheit führend tätig ist. Marx wurde in F.',- bcrfeld geboren, seine Familie iibersiedelte aber bald nach Königsberg, wo er aufwuchs und auch promovierte. Er besuchte in Berlin das Rabbiner-Seminar, das damals Prof. Hoffmann leitete, dessen Tochter die Lebensgefährtin Marx’ wurde. Durch den berühmten GenRa-Lorscher Salomon Schlechter erhielt er 1903 einen Ruf an das Jüdisch-Theologische Seminar in New York, an dem er seither als Dozent eine umfangreiche und segensvolle Tätigkeit entfaltet hat. Daneben ist Dr. Marx noch der Leiter der Bibliothek des Seminars, die die bedeutendste judaistische Bibliothek und Manuskriptsammlung der Welt ist. Der Feder dieses Mannes verdankt die jüdische Wissenschaft eine Reihe wertvoller Arbeiten. Vor Lehrerpersönlichkeit des Gelehrten ten, die im Laufe der Jahrzehnte a! Einfluß ausgeübt. Der Jubilar, der sehen Familie angehört (er ist u. -Uh Ttieolj׳, Prof. Alexander Marx die allem aber iiif die vielen Studcnlim vorüber/ogen, ihren iner bekannten zionisti■ Schwager des Dichte Agnon), hat auch’ in Deutschland und Palästina Freunde, die ihn beglückwünschen. _ ״Magnesium, das Metall der Zukunft.“ In der Jahres- Versammlung der Chemischen Vereinigung Palästinas hat kürzlich Ing. Nowotncjsky, der Direktor der Palestine Potash Cy. (Tote-Meer-Gesellschaft), mitgeteilt, daß das an Mineralschätzen so unermeßlich reiche Tote Meer neben Kali und Brom auch eine beträchtliche Menge von Magnesiutn enthält. Magnesium aber, das dem Publikum vor allem durch seine Verwendung bei photographischen Arbeiten bekannt ist, sei geradezu das Metall der Zukunft. Es werde jetzt schon h , der Herstellung von Flugzeugen und bei ähnlichen Z vaken verwendet und könne einen großen Teil des Aluminiums ersetzen. Das Vorhandensein in Palästina sei diiu. sehr hoch zu bewerten.