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Jüdische Rundschau · 1938-03-01 · Heft 17 (1.3.1938) · page 3

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
43 (1938)
Issue
Heft 17 (1.3.1938)
Date
1938-03-01
Page
– (sequence 3)
Language
German
Belongs to
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Nr. 17. 1 III. 1938 JODISCmp PiiMnsrNAii Seite 3!Märtlll Buber / Zu seinem 60. Geburtstag Martin Buber ist am 8. 1• ebruar 60 Jahre alt geworden. Die jüdische ()Öffentlichkeit in Deutschland hat in einer großen Menge von Kundgebungen, Zusehriften und Glückwünschen dem Jubilar die Dankbarkeit und Verehrung der Juden in Deutschland zum Ausdruck gebracht. Alle leitenden Institutionen, die Reichs- Vertretung, die Jüdische Gemeinde Berlin und andere große Gemeinden, der Jüdische Kulturbund, die Lchrhiiuser, zahlreiche Vereine und Organisationen haben an Buber warme Gratulationen gesandt. Das Präsidium der Rciciisvertretun״, Dr. Baeck und Dr. Hirsch, hat ihm persönlich in seiner Wohnung in Heppenheim namens der jüdischen Gemeinschaft in Deutschland die Glückwünsche überbracht, lieber die Kundgebung der Zionistischen Vereinigung für Deutschland aus diesem Anlaß berichten wir gesondert. Die jüdische Jugend in Deutschland und die aus Deutschland nach Palästina ausgewanderte Jugend dankte an diesem Tage durch ihre im Reichsaussehuß versammelten Vertreter dem Manne, der ihr in so vielen lebenswichtigen Fragen ein Lehrer und Führer gewesen ist. Buber selbst folgt in diesen Wochen dem vor längerer Zeit an ihn ergangenen Ruf an die Universität Jerusalem. Eine umfassende und volle Würdigung seiner Persönliehkeit und seines Werkes würde den Umfang dessen, was eine Zeitung leisten kann, weit übersteigen. Die Leser der ״Jüdischen Rundschau“ werden über Bubers Wirken fortlaufend unterrichtet, insbesondere anläßlich des Erscheinens seiner Bücher und der neuen Bünde der Bibelübersetzung. Der Schocken-Verlag hat zum 60. Geburtstag einen vollständigen Prospekt der Bücher und Ausgaben Bubers nebst einleitenden Aufsätzen herausgebraeht. Mögen recht viele, besonders auch jüdische Jugendliche, zu seinen Büchern greifen! Wir müssen uns damit begnügen, drei charakteristische Beiträge abzudrucken: Fine Betrachtung des Rektors der Universität Jerusalem, der nicht nur in seiner jetzigen amtlichen Eigenschaft, sondern in seiner ganzen jüdischen Lebensarbeit durch 35 Jahre Buber eng verbunden ist, eine gedrängte Darstellung der 1 ätigkeit Bubers für die Juden in Deutschland in den letzten fünf Jahren und schließlich Stimmen von Menschen (religiös ver* schiedener Richtung), die, aus der jüdischen Jugendbewegung in Deutschland hervorgegangen, heute im palästinensischen Landleben stehen. Die Redaktion der ״Jüdisehen Rundschau“ ist stolz, Buber zu ihren Mitarbeitern zu zählen und besonders in den letzten fünf Jahren einige der wichtigsten Arbeiten Bubers veröffentlicht zu haben. Wie er durch die ״Jüdische Rundschau“ zu den Juden Den., .!!lands und der Welt und zur zionistischen Bewegung sprach, so fühlen auch vv i r uns als Wort füll« rer dieser großen Lcsersehaft, wenn wir Martin Buber, etwas verspätet, die herzlichen Gefühle des Dankes und der Verbundenheit sowie die innigsten Wünsche für sein persönliches Wohl und für sein künftiges, für das jüdische Volk so wesentliches Wirken aussprechen. Möge sein Wort offene Ohren und Herzen linden! (Red.) Dank an Buber Von Prol. Hugo Bergmann Rektor der Universität Jerusalem In. einem seiner letzten Bücher hat Buber die Potcntialitat des Menschen als dasjenige bezeichnet, was ihn urtief von allem Tierischen abhebt. Diese M ö g 1 i c 11 k c i t s f ü 11 e des Daseins, die der große Mensch oiieubart, kamt eine verschiedene sein: die Fülle des Menschen, der immer bereit ist, von neuem anzufangeii, sein Gedern zu verleugnen und ein neues Morgen zu beginnen, oder die Fidle des größeren Menschen, bei dem der (miiidztig seines Wesens immer da ist, aber im Laufe eines langen Lebens sich immer stärker herausbildet, immer andere und gröliere Erlebnis- und Gedankenmassen erfaßt, sie dmchdringt und in Bewegung setzt, ihnen allen ei nett Rhythmus verleihend. In diesem Sinne hat Bergsoii von den großen Philosophen gesagt, daß jeder von ihnen in Wirklichkeit nur einen einzigen Gedanken gedacht hat. Der Grundgedanke Bubers, der sieh in immer größerer Klarheit und Bestimmtheit ans der Möglichki■itsfülle seines Daseins in die Wirklichkeit des Denkens und Seins übersetzt, ist, wie mir scheint: das Du. Mit glühenden Wangen haben wir jungen Menschen um 1900 seine Aufsätze in der ״Well“ gelesen. Von dort ertönte sein Ruf: ״Wir sehen das Wesen und die Seele der Bewegung in der Umgestaltung des Volkslebens.‘• Wir waren eben zum Zionismus gekommen und hatten ihm die ganze Begcbtcrung jugendlicher Seelen gebracht; aber die Partei wußte damit nichts anzufangen. Ilue Pave'e war: ״Waren!“ — warten auf den diplomatischen Erfolg. Wir st!eck c;1 die Hände •־' ׳■־«•״ * 'י־־* ״.-״ •־. llfll -י aus und baten um Arbeit. Hätte die Partei damals gewußt, was wir heute wi- .eil, so hätte sic sagen!missen: ״Lernet Hebräisch! Eivu-Hh euch euer Ja!wi.ur.1!“ -- Aber sie ant- «־ortete: ״Agitiert und orgaui-icri!׳' Und die besten Kräfte unter den Jungen im west.iehcn Zionismus 11a;k:n ihn vielleicht wieder verlassen, wenn nicht damals Buber und Feiwel gekommen wären um! das VX'oM vorn ״g r ö ß e r e 11 Zionis- Wiedergeburt vereinigen mul zu einer innigen, lebendigen Erfassung des Volkstums und de!־ Vol ksarbeit führen soll. ״Zion kam! nur als eine Konsequenz der inneren Volks- Entwicklung erstehen. Die zioai-bi-che Propaganda muß eine Umgestaltung des Volkslebens in seinen 1 icu‘11 und Grundlagen werden. Sie muß a!1 die Seele rühren lind die Seele fordern.“ Die erzieherische Bedeutung dieser ersten Epoche im Wirken Bubers ist nicht zu überschätzen. Der kleine Kreis derer, die sich damals zu ihm bekannten, hat den entscheidenden Lebensimpuls bekommen: ,.Menoch werden, und cs jüdisch werden.“ ,Das war eine Aufgabe, an der der Einzelne sein Leben lang arbeiten konnte. Baiser hatte uns zum ersten Male angesprochen. Dann kamen die Jahre seiner ״R c d e!1 i! b e r das j u - den tu in“ (1909 und die folgenden). Jahrelang war Buber verschwunden gewesen; er hatte sich mit eisern׳״ Konsequenz von dem Parteilehen zurückgezogen und sich in die Urkünden des Chassidismus liiiieingearl-,eitet. Als ein Verwandeiter trat er uns entgegen. י- Die Antworten, die Buber auf die Frage nach dem Wesen des Judentums damals gab, werden uns heute nicht befriedigen: Das ״Blut“ als die tiefste Machtschicht der Seele (in der erster! Rede), die Fortierung der ״E i n h e i t", die aus der eigenen Entzweiung und der Erlösung von ihr immer wieder beim Juden geboren wird (zweite Rede), ״Einheit, Tat, Zukunft" als Grundideen des Judentums (dritte Rede) - das waren (so sehr wir sie damals als Wahrheiten verstanden) nur stammelnde Forimilieruiigen dessen, was Buber sagen wollte und später in großer Klarheit gesagt ha‘. Nicht die Antworten waren wichtig, aber die Eragc-tdhuig. Hatte Buber und seine f reunde von der dcn10kratiscl1-zio!!K.i eben Fraktion EU! dem hollen Parteibetrieb die Forderung der jüdischen Renaissance in der umfassendsten Bedeutung des Wortes entgegen gestellt, so wurde jetzt ausdrücklich gesagt, daß das Aufblühen eines neuen jüdischen Schrifttums und der anderen Werte, die wir jüdische Renaissance nannten, noch nicht eine Erneuerung des Judentums bedeute, daß diese vielmehr in tieferen Schichten anheben müsse. ״Der Kampf um die Erfüllung muß von neuem beginnen.“ Und wiederum am Schlüsse der dritten Rede die Forderung: ״In unserem persönlichen Leben verwirklichen!“ Das Gespräch der drei Reden wurde jäh unterbrochen. Es kam der Wellkrieg; die Errichtung einer jüdischen Heim- Stätte in Palästina war nun ganz nahegerückt. Buber griff zum dritten Male in die öffentliche Diskussion des Zionismus ein. Er gründete mitten im Kriege die Zeitschrift ״Der Jude“ und verteidigte dort sein zionistisches Programm. ״Wir wollen den Juden, dessen hohes Bild wir im Gedächtnis und in der Hoffnung tragen, verwirklichen“, so hieß es in der Einleitung. Die Sehnsucht nach wirklicher Gestaltung machte Buber jetzt zum Politiker. Es verlohnt sich gerade heute, die politischen Artikel Bubers — sie sind in der zweiten folge der ״Jüdischen Bewegung“ gesammelt —־ noch einmal zu lesen. Sie sind heute ganz aktuell. Als sein politisches Aktions־ programin formulierte Buber 1919: ״... erstens daß wir uns aller ,äußeren Politik‘ enthalten — bis auf die Schritte und Maßnahmen, die erforderlich sind, um ein dauerndes freundschriftliches Einvernehmen mit den Arabern auf allen Gebieten des öffentlichen Lebens, ja eine umfassende brüderliche Solidarität I1״'be;/ufu!1ren; zweitens daß wir unsere wirtschriftliche und soziale Ordnung von den Postulaten der Gerechtigkeif sowie von den besonderen Anforderungen unseres Volkswesens und Palästinas bestimmen lassen; drittens daß wir bei der Gründling unserer kulturellen Institutionen einzig darauf bedacht sind, die schöpferischen Kräfte des Judentiuus zu fördern und im übrigen dessen eingedenk bleiben, daß wir ein semitischer Stamm sind und Palästina ein vorder-!11 diesem Sinne hat Buber 1021 auf dem Karlsbader Kongoeß die bekannte Resolution in der Araber frage (iurdigesetzt. Die Resolution war ihm nicht, wie anderen, ein politisches Mittel, sondern Ausdruck einer neuen Auffasse,ng der Bewegung, deren Sinn er jetzt als ״Dienst am Lande" definierte. ״Der Zionismus hat drei Stufen durchlaufen. Zuerst war er ״politischer“ Zionismus. Dann wandelte er sieh zum ״Kultui “-Zionismus. Nun muß er zu ״W i r k - I i e 11 k e i t s - Z i o 11 i s!11 u s“ werden, zu demütiger Hingabe a!1 dieses Land mit seinen Problemen und in der Fülle seiner Wirklichkeit. Es gilt den Dienst am Aufbau des Landes." Die Zeit, in der Buber dies schrieb, war die Zeit der Verwirklichimg, der dritten Alijah, wo das heutige hebräische Palästina sein entscheidendes Gesicht bekam. Wir können liier nicht au der Tatsache Vorbeigehen, daß der starke Einschlag Buberschcn Denkens, den die dritte Alijah 1920 nach Palästina brachte, bald verloren ging mul daß kaum etwas von seinen Ideen in den (icdankcuschatz des Landes eingegangen ist. Buber ist bis heute Palästina irenni geblieben. Das Bedauern, daß Buber nicht selbst in Palästina wirkte, macht uns natürlich nicht blind dagegen, daß die Vorsehung (wenn wir so sprechen dürfen) Buber tnr eine große Aufgabe bei den Juden in Deutschland zunwkgehnlten hat. lieber sie liier zu sprechen, ist nicht meine Sache (s. den Aufsatz voll Ludwig I euclitw.riger A. d. R.); aber ich kann nicht die neuen tieklnngcmleti LrkeuntuDsc unerwähnt lassen, die sich Buber in den letzten Jahren errungen und uns weitergegeben hat. In diesen Jahren vollzieht sich die r ei i gi ös 0 W andlung Bubers, die ihn zum Kerne der jüdischen Religion zurück führte. Buber selbst hat sie ״seine Bekehrung“ genannt (Zwiesprache, S. 37): ״In jüngeren Jahren war mir das ,Rehgiöse' die Ausnahme. Es gab Stunden, die aus dem Gang der Dinge herausgenommen wurden. Die teste Schale des Alltags wurde irgendwoher durchlöchert. ... Das ,Religiöse‘׳ hob Einen heraus. Drüben war nun die gewohnte Existenz mit ihren Geschäften, hier aber waltete Andacht, Erleuchtung, Verzückung.*‘ Ein schweres Erlebnis, das er andeutet, hat ihn dann bekehrt: ״Seither habe ich jenes ,Religiöse׳•, das Ausnähme ist, aufgegeben, ich besitze nichts mehr als den Alltag, aus dein ich nie genommen werde. Das Geheimnis tut sich nicht mehr auf, es hat sich entzogen, oder es hat hier Wohnung aenommen, wo sich alles begibt, wie es sich begibt. Ich kenne keine Fülle mehr als die ITille jeder sterblichen Stunde an Anspruch und Verantwortung. Weit entfernt, ihr gewachsen zu sein, weiß ich doch, daß ich im Anspruch angesprochen werde und in der Verantwortung antworten darf, und weiß, wer spricht und Antwort heischt.“ Buber erkannte, daß das Leben religiös als Zwie* Sprache zu verstehen ist. Wir als Wissenschaftler hätten vielleicht manchmal gewünscht, daß Buber seine _ Auseinandersetzung mit der wissenschaftlichen Philosophie cingehender gestaltete und sich nicht mit dem Aphorismus und der Andeutung begnüge; aber wer sich nicht an der Form stößt, der wird von Buber zu tiefen Erkenntnissen über das Problem von Wissenschaft und Religion geführt werden. Das religiöse Erlebnis ist kein Privileg bevorzugter Zeiten oder Menschen. ״Auf eines nur kommt es an: daß ich mein Ohr für die Situation, wie sie sich mir dartut, als für die Erscheinung des Wortes an mich öffne bis auf den Grund." Die Welt des Glaubens ist nicht eine andere als die Welt des Lebens und der Wissenschaft, aber es ist ein anderes Erleben dieser Welt, ein ״totales, den ganzen Menschen umfassendes _ Gehaltmsein“ (Rosenzweig), in welchem der Men-th von einem Ereignis angesprochen wird. Die echte Ich-Du-Be- Ziehung, sofern sie eine Aufgeschlossenheit für den Andern darstellt (und ich kenne Niemanden, der im Gespräch so autgeschlossen sein könnte wie Buber, mul der eine׳ solche Kraft der Hingabe, an das Gespräch hatte ^vie er), ist sch eine Leben der Welt uns als Zeichensprache knmhnt. Das einzelne Ereignis, indem es uns ansprieht, ,,leuchtet sakramental auf.“ Wie Buber uns unter diesen Gesichtspunkten die Bibel neu lesen lehrte, kann hier nidu ausgefuhrt werden. (Es geschiebt von anderer Seite. A. d. R.) t r hat uns gelehrt, die jüdische Religiosität neu zu verstellen, indem er den Chassidismus als den Versuch deutete, der ganzen Welf und jedem Augenblick unsere-- gelebten Lebens seine Heiligkeit Buber Ehrenmitglied der ZV1D Dir (ieschiiflsführende Ausschuß der /A'fD. hui Marlin Buber eine .Adresse überreicht. Sie ist in deutschem und hebräischem Text auf Pergament geschrieben und in Leder gebunden. Der Text lautet: Verehrter Herr Professor Buber! Ihr 69. Geburtstag bedeutet: zugleich einen Abschied von dem Zionismus in Deutschland. Sie waren mit uns seit Ihrer frühen Jugend, als Mitarbeiter und Kämpfer, als Lehrer, hrzielier und Mahner. Der Zionisiiiu.s in Deutschland ist in seinem Werden und auf seiner Höhe ohne Sie nicht denkbar. Sie haben uns gelehrt, daß Zionist-sein, Jude-sein und Mensch-sein für uns eine Einheit ist. Sie haben uns eine Botschaft gebracht aus einer Welt echten und tiefen jüdische« Erlebens, religiöser Innigkeit und Inbrunst, unverlorenen Glaubens an Israels Bewährung. Sie haben uns zu den wesentlichen Schichten unseres Seins geführt, aus denen die Erneuerung unseres Volkes ihre Kraft schöpfen muß. Sie waren als gütiger Helfer und Freund, aber auch als Warner, wo es not tat, stets zur Stelle. Ihr Weckruf galt dem Zion der Welt und dem Zion der Seele zugleich. Wenn Sie uns sagten, daß es darauf ankomint, den Weg in die Wirklichkeit zu finden und den Geist gegenwärtig zu machen, gaben Sie all unserem Mühen Richtung und Sinn, Die Zionisten Deutschlands, drei Generationen, sind Ihnen, verehrter Herr Dr, Buber, in Liebe und Dankbarkeit verbunden. Wir haben den Wunsch, zu Ihrem 60. Geburtstag Sie und uns zu ehren, und der Geschäftsführende Ausschuß der Zionistischen Vereinigung für Deutschland hat beschlossen, dies in der Form zu tun, daß er Sie bittet, die Ernennung zum Ehrenmitglied der ZVfD als ein Zeichen unserer Dankbarkeit und Verehrung anzunehmen. Sie werden jetzt dort lehren, wo für uns alle das Zentrum ist und von wo die Lehre ausgeht; so werden wir auch weiter Ihr Wort hören, und wir wünschen, mit Ihnen verbunden zu bleiben. Der Geschäfisführcndc Ausschuß der Zionistischen Vereinigung fiir Deutschland Berlin, 8. Februar 1938. (Unterschriften)

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