Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 43 (1938)
- Issue
- Heft 2 (7.1.1938)
- Date
- 1938-01-07
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
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Nr. 2 7. I 1938 JPPISCHF pm Seite 3 Zum Andenken Berthold Feiwels Wie nicht anders zu erwarten war, brachte uns die Palästina-Post eine ganze Reihe von Kundgebungen und Zuschriften über den Tod Berthold Feiwels, ln allen ist tiefer Schmerz und tiefe Rührung. Es zeigt die Eigentümlichkeit dieses Mannes, daß sein Hinscheiden — obwohl er in den letzten Jahren zurückgezogen lebte — bei allen das gleiche Gefühl hinterläßt, das in einem der fetzt cingctrofjenen Nachrufe so formuliert wird: ״Ich weiß nicht, ob ich sehr übertreibe, wenn ich sage, ich empfinde, daß mit Feiwel viel vom Verstand und Gewissen und vom Maßstab des Guten und Schönen im Zionismus entschwunden ist." Ein anderer schreibt u. a.: ״Wo ist nun dieser Mensch hin, der soviel Humor in sich hatte und der über die Zeremonien bei seinem eigenen Begräbnis sehr viel gelacht hätte ... Man hat das sichere Gefühl, daß das nicht weg sein kann uni daß es nur hier fehlt wie ein Abgereist er.. .״ Wir können leider nicht allen Zuschriften Raum geben, aber zwei Einsendungen verwerten wir doch, einfach weil sie von F e iw e l s e l b s t stammen. Eine Leserin sendet uns ein gelegentliches Gedicht, das Feiwel ihr vor einiger Zeit widmete; es dürfte zeitlich sein letztes gewesen sein. Es ist — als Antwort auf ein ihm zum 60. Geburtstag gesandtes Gedicht — eine Art Rückschau, und so geben wir ihm diese Ucbcrschrift. Und Feiwels Jugendfreundin Ina Britschgi-Schimmer verbindet mit einem (von uns auszugsweise wiedergegebenen) Bericht über Feiwels Wirken in der Vorkriegszeit die Mitleilung zweier charakteristischer Aeußerungen aus der Jugend des Entschlafenen, dessen sterbliche Ueberrcste nun selbst oben auf dem Oelberg von Stein und Rasen bedeckt werden. Die Well, unsere Welt, ist ärmer geworden, und die Träne will nicht versiegen. W. Rückschau Von Berthold Feiwel ״Die Zelt verging — Vergangnes ward zum Traum"! In stiller Landschaft abendlichem Dunkel Blinkt’s manchmal auf wie fernes Sterngefunkel, Tönt's wie Musik aus sehr entlegnem Raum. Und Bilder steigen auf und gehn wie Wellenschaum Von Junger Menschen gläubig-starkem Drängen, Akkorde trägt ein Wind von orgeltieten Klängen, Und leiser Blütendutt strömt her vom Dämmersaum. Und Rat von Männern, feierlich und schwer, Und Männerrede, leldenschaflsbeschwlngt. Nun zlehn sie hin und werden mehr und mehr. Die Dämmer wallen — heitres Lachen klingt. Ein weifjer Arm winkt freundlich zu mir her, Ein tiefer Blick der Augen und ein Mund, der singt... Jerusalem 1936 Erinnerungen Von Ina Britschgi-Schimmer, Jerusalem Wenn ich mir heute jene Wiener Tage um 1900 zurückrufe und mich frage, worin lag Feiwels Wirkung und sein Zauber, so kann ich nur sagen: weil er echt war und weil er ein Er Wecker war; weil er es verstanden hat, an unser Innerstes zu rühren, den Funken zu wecken, der dann zur Flamme wurde. Er sprach immer in seiner besonderen Art, die neben dem Politiker auch den Künstler und Menschen hervorleuchten ließ. Wenn er den sachlichen Komplex der Dinge in noch so klarer und scharfer Formulierung entwickelte, so spurte man doch immer auch die Gefühlswerte mitschwingen, mit denen er die Hörer packte und festhielt. Seine Kunst der Rede war mehr als Formgewandtheit; es war der aus tiefem Herzen kommende Appell an Menschenherzen. Wenn er in seiner leicht vorgebeugten Gestalt, die ihm damals schon eigen war, oben auf dem Podium stand und mit seiner klangvollen, weichen und doch so eindringlichen Stimme zu den Menschen sprach, wenn er die Schwere und Tragik der ostjüdischen Welt und seines Lebens erstehen ließ, indem er eins der von ihm übertragenen jiddischen Gedichte vorlas, so fühlten wir alle, die mit gespannten Sinnen und Nerven jedes Wort in uns aufnahmen, daß hier ein Mensch stand und für eine Idee warb, der selbst zutiefst davon ergriffen war. Jahre später hatte ich das Glück, im Jüdischen Verlag zu arbeiten. Feiwel nahm mich auf als ״sehr willkommene Mitarbeiterin und Kameradin bei einer Sache, die groß und bedeutungsvoll werden kann, ja meiner bestimmten Empfindüng nach entscheidend im westeuropäischen Judentum, wenn wir nur wollen und wenn uns über den schweren Anfang ein bißchen Glück hinüberträgt. Wenn ich an jene Tage zurückdenke, tritt mir die restlose, intensive Tätigkeit von Feiwel erneut ins Bewußtsein. Bei der Organisation, sowohl im großen als auch in der Kleinarbeit des Tages, bei finan- Massenversammlung־ in London _ Am Montag abend fand in London, wie wir bereits kurz berichtet haben, eine Massenversammlung der englisch-zionistischen Föderation statt, die die von uns bereits wiedergegebene Resolution zu den politischen Palästinafragen annahm. Die Versammlung fand unter Vorsitz der Marquise o f R c a d i n g statt. Redner waren Rev. Perlzweig, Prof. Brodetsky und Dr. Goldmann. Lady Reading hob den Anspruch der Juden auf einen jüdischen Staat mit jüdischer Selbstverwaltung in einem erheblichen Teil Palästinas und mit der Möglichkeit, die Immigration seihst zu regulieren, hervor. Sie verlangte den jüdischen Staat als Teil des britisehen Empire. Die Ideale der Juden und des britischen Volkes seien in denselben Traditionen begründet. Rev. Perlzweig begründete den Text der Resolution und wandte sich gegen eine Lösung auf der Basis einer permanenten jüdischen Minorität i!1 Palästina. Prof. Brodetsky unterstrich, daß er nicht als Mitglied der Jewish Agency, sondern privat auftrete. Auch er bekämpfe heftig den Vorschlag eines Minoritätsstatus. In Palästina müsse die Möglichkeit zur Entwicklung eines freien Volkes mit eigener Souveränität gegeben sein, und dieses Volk sei mit dem großen Empire natürlich verbunden. — Dr. Goldmann hob hervor, daß die Verbindung des jüdischen Volkes in Palästina mit Großbritannien und dem Empire bei den jüdischen Massen auf eine starke und positive Reaktion stoßen werde. Die Versammlung hat in der englischen Presse ein lebhaftes Echo gefunden, doch wird der Vorstoß der englischen Zionisten in bezug auf Einverleibung Palästinas (die Resolution läßt die Teilungsfrage offen) in das englische Reich zunächst von der Presse kühl aufgenommen, mit dem Hinweis, daß Palästina als Mandatsland dem Völkerbund untersteht. Weizmann fährt nach London Einer (noch unbestätigten) Meldung zufolge wird Dr. Weizmann sich von Palästina nach London begeben, um an den politischen Verhandlungen teilzunehmen. Wie wir erfahren, hat die Londoner Zionistische Exekutive die Einberufung des Zionistischen Aktions-Comi- 16 s nach London für Ende Januar vorgeschlagen. Es ist aber noch unsicher, ob die Palästina-Exekutive dieser Sitzung, die einen großen Teil führender Personen für längere Zeit von Palästina fernhaltcn würden, zustimmeu wird. ziehen und technischen Fragen, in den nicht immer leichten Verhandlungen mit den Verlagsautoren und bei der künstlerischen Ausstattung der Verlags-Publikationen — überall erwies er sich als unermüdlicher Berater, Anreger, Gestalter. Aber alles Wollen der Begründer hat nichts gefruchtet, das Glück hat dem Verlag nicht geleuchtet. Die finanziellen Schwierigkeiten waren zu groß. Er hat sich nicht halten können und ist schließlich in die Hände der Organisation übergegangen. Die Bande gemeinsamer Arbeit mit Berthold Feiwel waren für mich gelöst, das Band warmer, persönlicher Freundschaft war geblieben und hat später alle Lebenswege begleitet. Als nach Herds Tod der Sitz der Organisation und die ״Welt“ nach Köln verlegt wurde, berief Wolffsohn Feiwel, der dort wieder, wie in Wien, die Redaktion der ״Welt“ übernahm. Aus jener Zeit (190.')) stammt ein Brief, der allen, die Feiwel liebten und die Reinheit seines Wollens kannten, vieles sagt. ״... Ich meinte immer, das Schönste sei die Güte, aber es liegt in ihrem Wesen, daß sie manchmal die Persönlichkeit zu Sklaven macht, die in der Güte nicht das Gute wirken, und daß sie' andererseits oft die Stärke braucht, um wirken zu können. Vielleicht ist das Schönste die Stärke oder der Kampf oder die Ruhe — oder alles. Ich weiß es noch nicht. Das Schlimmste aber ist der Zwang. (Feiwel fühlte sich von Woiffsohn unterdrückt. — A. d. Red.) Unabhäiigigkcit, glaube ich, ist der Urgrund aller Persönlichkeit. Dali ich sie jetzt nicht habe, das legt meine besten Kräfte lahm. Werde ich sie finden? Ich hoffe, ich wünsche es, ich suche es. Aber es wird wohl viel schwere Zeit darüber hinweggehen, ehe ich von neuem bauen w׳erde...“ Er hat später den Zwang abgeschüttelt und es war ihm vergönnt, noch viele Jahre seine besten Kräfte zu regen, im Dienste seiner, unserer Sache. Bis seine Kraft versagte. In dem mir von ihm geschenkten Exemplar der von ihm übersetzten ״Lieder des Ghetto“ von Morris Rosenfeld hat er das nachstehende, meines Wissens unveröffentlichte Gedicht eingeschrieben, das sich mir ins Herz einprägt wie eine Inschrift für sein Grab oben auf dem Oelberg, zwischen den vielen Steinen, in die man ihn zur letzten Ruhe gebettet hat. Arme Mensdien Es türmt sich, Stein an Stein, auf armer Menschen Brust Das Leid, bis es zum Felsen sich erhebt. Der schmale grüne Rasen, der darüber webt, Ist armer Menschen arme Lust. Doch unterm Rasen, zwischen Sieln und Stein, Liegt eingebettet eine heifee Krall, Ruht Jahr um Jahr, umfa&t vom harten Schrein, Bis sie sich JSh entringt der starren Hall, Zur Höhe schleudernd göldne Feuerflut, Die ringsum sich ergie&l auf Grün und Stein. , Das isi der Armen Schönheit, deren stolze Glut ln Keuschheil und in Demut sich verschliefet Wohl Jahr um Jahr, bis sie, die Armen zu befrein. In heiliger Stunde herrlich überfliefd. Erregung in Polen Die Gerüchte über Englands Paiästinapolitik ln Warschau fand eine Versammlung der polnischen Mitglieder des Zionistischen Aktions-Comites, des Zentral- Komitees aller Zionistischen Organisationen Polens und des Präsidiums der polnischen Palästinakonferenz statt, die sich mit den Gerüchten über den Stand der gegenwärtigen Palästinafrage beschäftigte. Die Versammlung beschloß, einen Appell an die britische Regierung zu erlassen, ihre Verpflichtungen gegenüber dem jüdischen Volke zu erfüllen. An Neville Cha mberlain wurde ein Telegramm gesandt, das von den Vertretern der Jewish Agencv in Polen, allen zionistischen Organisationen in Polen, dem Präsidium der Palästinakonferenz und dem Verband der polnischen Rabbiner unterzeichnet ist. Dr. Joseph Hufeisen, der Präsident der Zionistischen Organisation in der Tschechoslowakei, und Joseph Popper, der Präsident der tschechoslowakischen Sektion der Jewish Agency und der Union der Jüdischen Gemeinden der Tscnecho- Slowakei, sandten gleichfalls ein Telegramm an Chamberlain. Protest der amerikanischen Zionisten New York, 31. Dezember. (Palcor.) Stephen Wise und Louis Lipsky sandten heute ein Telegramm an das Kolonialamt in London, in dem sie die schärfste Opposition aller amerikanischen Zionisten gegen jeden Versuch des britischen Kabinetts, die gegenwärtigen Bedingungen bereits als die Kristallisation des jüdischen Nationalheimes zu betrachten, wie es in gewissen Berichten vorgeschlagen wird, zum Ausdruck bringen. in dem Telegramm wird erklärt, daß die amerikanischen Zionisten voll und ganz zu der von Ben Gurion abgegebenen Erklärung stehen, in d . er kategorisch einen Minderh e i t s s t a t u s für die Juden in Palästina a b I e h n t e, einerlei, ob vorübergehend oder für dauernd. Jeder irgendwie geartete Schritt in dieser Richtung würde eine schwere Verletzung des Versprechens darstellen, das Großbritannien dem jüdischen Volk gegeben hat. Krankenversicherung / Philipp Ucko Berlin-Wilmersdorf, BrendenburgUcho StraQe 22 Ruf 92 7443 Eine der letzten Aufnahmen von Berthold Feiwel Zum Tode Maurice Ravels Der baskisehe Komponist Maurice R a v e 1, der am 23. Dezember als Zweimulsecluigjährigcr starb, ist bekanntlich mit Debussy nicht nur der Schöpfer des Impressionismus in der französischen Musik, sondern einer der ersten Vorkämpfer für neue Musik gewesen. Wenn uns seine Harmonik heute nicht so kühn vorkommt, wie diejenige Dcbussys — der auch thematisch origineller und einfallsreicher ist — so ist Ravel der gediegenere Kontrapunktiker. Seine Formgebung erscheint uns jetzt schon geradezu klassisch. Neben den vielen Kompositionen Ravels, die längst zu den Standard-Werken des allgemeinen Konzertlebens gehören, hat der ״Bolero“ von seinen späteren Werken vielleicht die extensivste Popularität errungen: die hartnäckige Renitenz, mit der hier ein kleines, monotones spanisches Tanzmotiv unzählige Male melodisch unverändert wiederholt wiro, erinnert in erstaunlichem Maße an die Kompositionsmethoden orientalischer Volksmusik. Ravel war der erste der französischen Komponisten, der hebräische und jiddische Gesänge in künstlerischer Form bearbeitet hat. Diese Bearbeitungen erschieneu viele Jahre vor denen der weit jüngeren französisch-jüdisehen Komponisten MilliautI, Alga/i u. a. Der Nichtjude Ravel hat diese Lieder durch die artistische und repräsentative Form, die er ihnen gab, weit über den Rahmen ihrer Volkstümlichkeit lienaitsgehohcu und sie einem nichtjüdischen PuF'ikum zugänglich gemacht. Insbesondere sein wunderbarer ״Ka ddisch“ hat hei aller Konzertmäßigkeit die synagogab■ Atmosphäre ganz rein bewahrt. Vor Jahren veröffentlichte David Ewen in der amerrkanischen Zeitung ״The Jewish Exponent“ ein Interview mit Ravel. Ewen fragte den Komponisten, wie er — als Nichtjude — hebräische Melodien mit so ungewöhnlicher Authentizilät gestalten konnte und was ihn überhaupt dazu bewegt habe, gerade von jüdischer Musik sich inspirieren zu lassen, Ravels Antwort beweist die hohe Wertschätzung, die ihm jüdische Musik abgerungen hat: ״Als ich jene Melodien koinponierte, war ich von der seltenen und auffallenden Schönheit hebräischer Musik völlig gefangen genommen. Ich fühlte mich in eine neue musikalische Welt versetzt. Ich war von der mystischen Klangfarbe und dem exotischen Reiz dieser Melodien so bezaubert, daß mir diese Musik wochenlang nicht aus dem Kopt ging. Dann war meine Imagination entflammt. Meine Phantasie begann andere Melodien zu konzipieren, die ähnlich in der Struktur waren, die aller in mir selber entstanden sind. Das Resultat sind meine hebräischen Melodien und sie sind — sozusagen — in einem tollen Inspirationsausbruch entstanden.“ Daß Ravel nicht mehr hebräische Musik komponiert hat, führte er in diesem Gespräch selber darauf zurück, daß er nicht jüdischen Blutes sei. Jedoch spracli er damals (im Jahre 1932) die Möglichkeit aus, daß er möglicherweise in einer anderen Epoche seines Schaffens wieder derart von jüdischer Musik gefesselt werden würde, daß er weitere hebräische Melodien würde schaffen müssen. Im weiteren Verlauf des Gesprächs äußerte sich Ravel dann noch sehr ausführlich über den hohen künstlerischen Rang, den die Juden seit Mendelssohn und Meyerbeer und bis Darius Milhaud, Arnold Schönberg und Ernest Bloch in der allgemeinen Musik behaupten. A. J.-L. Amerikanisch-Jüdisches. Ein Leser unserer Zeitung sendet uns aus New York Ausschnitte aus der dortigen illustrierten Zeitung ״Life“, die ein interessantes Licht auf die Mentalität mancher amerikanisch-jüdischen Kreise werfen. Die Zeitschrift hatte sehr schöne Bilder von einem orthodoxen Gottesdienst am Jom Kippur abgedruckt und bekam daraufhin Zuschriften jüdischer Leser, die sich zum Teil darüber beschwerten, daß die Zeitung derartige Darstellungen jüdischer Bräuche widergibt, während die Mehrheit der amerikanischen Juden doch reformiert sei und, wie eine jüdische Dame schreibt, ״hätten Sie in unserem Tempel Ihre Aufnahmen gemacht, dann hätten Ihre Leser Leute gesehen, die sie kaum von Christen in ihren Kirchen unterscheiden könnten“. Ohne uns hier zu der Frage des Photographierens gottesdienstlicher Handlungen äußern zu wollen, ist wohl anzunehmen, daß den Lesern der Zeitschrift an dem Anblick von Juden, die sich ״von Christen in der Kirche nieht unterscheiden“, wenig gelegen wäre, während die veröffentlichten Bilder die Eigenart spezifischer, dem großen Publikum unbekannter Bräuche zeigten. Es ist aber interessant, daß anscheinend manche Reformjuden — man darf natürlich von einigen Briefschreibern nicht auf die Millionenmasscn schließen — sich durch Darstellung orthodoxer jüdischer Bräuche kompromittiert fühlen.