Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 39 (1934)
- Issue
- Heft 104 (28.12.1934)
- Date
- 1934-12-28
- Page
- – (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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I i1134 f jOpISCHE RUNDSCHAU ״—'-■״» I 1' I f ן I; i: ן f tr^ O Ai4״?echt illt'n, inhc« In•• jeder idnj der dien die renj I die •den, die litden in Jod!■ ideij II fl. ■sten ankeie“ 'UtlJJ eser tgen trkn;:t, tute nen. der die Ren '110iien in. di! :ine :de. ichf m" ker 1 in bc. end nie die um tari 4ßge im ich Jie fr• ssc־ st ihim len IS. 22 nv )el IÖI orer• lar dt 1aer, el, ch a< i'i. ghrcnteö des jüdischen Handwerks Affl Z'i. Dezember feierte der Verein selbständig ״Han (hverker j iidischen Glaubens zu Berlin *140iiil1־iges Bestehen; er bcffiitß־ diesen Tag durch eine 51■״,ndecbiuiR• in der SvnaRoge!״״׳/regt ntenstralSe, zu der >h ein waldreiches Publikum aus Kreisen des Vereins ein« 1 iiuicii baBc, Aber auch zahlreiche Vertreter der verschicf'stct1 jndisclieii Organisationen waren erschienen, Verirrter 5fV lU’iubOrganisationen, tlcmeiude, der Jußendvcrbämle, J‘ Rflbbim'rverbamles, des Preußischen Landesverbandes, des |,nlMj(,11s«chusses und der Keichsvertretimg. Der Vorsitzende des Vereins, Louis Wolf{, hielt die F«trcde, »״ •ler er den Zusammenschluß der jüdischen Hand. ״,.rU׳r vw ■IO Jahren als eine organisierte Selbstyife hi zeichnete. Lr erinnerte an den gesdlschattlichen Kuiipt, den der Verein um die soziale (icltiuig des Hand• ״״ker« in der jüdischen Gesellschaft zu führen hatte und gab *,״er (ictmgtining darüber Ausdruck, da» dieser Kampf nun bis zu einem gewissen (irade erfolgreich durcligdiihrt worden t1,j Die jiiiliH-heii Handwerker legten Wert darauf, nicht ein• ,״ii״ körperliche oder geistige Arbeit zu betonen, sondern 'i״chS v ח t h c s c zwischen beide״ zu schaffen. Es ist besonj(,rS ות h!•grillten, dal! die R c i c h s v e r t r e t u n g die Wich• tiekeit der Aufgaben, die sich der Verein gestellt hat, an• erkannt hat durch die Einsetzung eines Handwcrkeraus• Schusses. Der Redner kam dann auf die aktuellen Fragender ßcrtifsums c 11 ic 11 tu n g zu sprechen. Er ging davon aus, dj der I l.mdwcrkerstand in der Zukunft im jüdischen Leben eine sehr viel gröbere Bedeutung haben wird als früher; zugleich .!her warnte er vor dem unsystematische 11 H!n ein st r ö m c n der schulentlassenen Jugend in die bandmerklicher» Lehrstellen. Handwerk um jeden Preis könne nicht (üf Losung sein. Die Zahl der vorhandenen Ausbildung1,- piiplkiikrilcn ist beschränkt, und es wird darum eine starke Auslese nötig sein, die sich nicht nur auf das hand• vcrkliclic Können, sondern auch auf den Charakter erstrecken jtiissc. Was uns zum i landwerk bisher fehlte, war eine Berufs״ tradition, die wir in anderen Berufen in sehr starkem Maiic jiahcn. Cs sei darum «lic Leistung der Jugend, die zu einem großen Teil aus einem anders denkenden Milieu kommt, sehr hoch zu bewerten, wenn sie mit der Tradition ihrer Eltern bricht »n*l in eine neue Tradition hineinzuwachsen sich bemüht. Der Redner betonte, da» das neue Berufsethos, das der Verein seinen Lehrlingen übermitteln wolle, nicht mir für Deutschland, sondern auch für Palästina gelten miisse. Line lange Reihe von Rednern iiberbraclite dann noch firMc und Wünsche der von ihnen vertretenen Organisationen; Wilhelm Marcus überreichte ein Erinnerungsbuch. Es sprachen ferner u. a, Kainincrgerichtsrat Wolf, Rabbiner Pr. Wiener, R.-A. Heinrich Stern, Dr. Lubinski und ein Vertreter der Chaluz-Vcrbändc. N. Aus der Repräsentantenversammlung Zu Beginn der Sitzung vom 27. November findet die Amtseinführung des zum Mitglied des Gemeinde- Vorstandes gewählten und von der Aufsichtsbehörde bestätigte 11 Herrn Aintsgerichtsrat i. R. Dr. Kurt Tuchler statt. Der Vorsitzende der Versammlung, Rechtsanwalt Heinrieh Stern, begrübt das neue Vorstandsmitglied herzlich und R1U 4er Zuversicht Ausdruck, da» Dr. Tuchler sich seinem neuen Amt und seinem großen Aufgabenkreis mit ganzer Kraft wiiinon werde. Eine dringliche Vorlage des Gemeinde Vorstandes, der Kleidcrk immer 3000 RM. zur Anschaffung von Kleidungsstiieken 711 bewilligen, wird von Frau Falkcnbcrg (Uh. Fraktion) warm befürwortet. Herr Holtfeld und Herr Kaufmann treten für eine Erhöhung der Summe ein. Die Vcr- Sammlung beschließt, der Kleide׳ k,immer 5000 RM. zu hewilligen; Anregungen der Herren Marcus, Sobotkcr und Dr. Fleischer (Lib. Fraktion) zur Erweiterung der Tätigkeit der KlciJerkammer sollen geprüft werden. Abschied von Dr. Moses Auerbach. Einen würdigen Abschluß der Absclucdsfeicrn anläßlich der Ucbersiodlimg des Dozenten Rabh. Dr. Moses Auerbach nach Palästina bildete die Feier des Rabbinerseminars, dem der Scheidende zwölf Jahre angehört hat. Als Erster sprach für das Kura• torium Dr. Hirsch, Für das Dozcntcnkollcgiiim sprach Dr. ׳״ Grün bc r g, der in herzlichen Worten auf die Innigkeit des kollegialen Verhältnisses hinwics, die alle Dozenten 1״ jahrelanger Arbeit verbunden hat. Zum Freunde, der ihm oftmals ein Lehrer gewesen, bekannte sich Dozent Dr. /•Weinberg. Für die ehemaligen Schüler sprach Rabb. ״roch, Für die Hörerschaft dankte Dr. Kapustin. Zu- W/t druckte der Scheidende seihst in bewegten Worten seinen 1«״k aus an all die, die ihm mit Liebe und Vertrauen entgegengekommen waren. Bin Sorgenkind der Wohlfahrtsarbeit יקיז■ hurzvm veranstaltete der Vorstand der Berliner Jüdischen Gemeinde in der Synagoge Pcstalozzistraßo für den um die Wohlfahrtsvereine der Gemeinde besonders verdienten Hermann Aron eine Trauerfeier. Im Mittel• punhi der Beier stand die Gedenkrede von Rabbiner Dr. ,״k, der die schlichte Natürlichkeit des Verstorbenen, *eine Treue in der Wohlfahrtsarbeit und die Zuverlässigeit seines Charakters pries, Eigenschaften, die sich bcsonders hei der Wohlfakrtsarbcit für solche Ililfsbedürf- }ge bewährt haben, die sich scheuen, den Weg zu den 1 ־׳'sfef/cn von sich aus zu gehen. /Ins diesem Anlaß veröffentlichen wir die nachstehenden Ausführungen, die nu'l dem von Dr. Link bei der erwähnten Trauereter berührten Problem beschäftigen, (Red.) der dcnke 8•ch einmal in die Seele eines Menschen, erschi,?״ ,Jv'r verhältnismäßig kurzer Zeit sozial gesichert ein ״i1״k *üciiPger K3.trfuiamt, ein gesuchter Anwalt, und I,c‘t)csc|>aft1gter Arzt oder erfolgreicher Journalist war, mtißtsiv/P , 110*י die Vernichtung seiner Existenz erleben sein!'״.״. ein solcher Mensch nicht doppelt empfindlich gültip! \v/n ,ic<i,c8 n'cbt einmal unfreundliche, aber gleichsein!1״ r,rd er nicht besonders hellhörig geworden mancl,ma1Js״״.ieif?. UnScduld, •״* die der Hilfesuchende Je<Jcs An * 1 Aber er wird auch doppelt dankbar sein für *> •ÄäjÄSä." T*»■•‘“«8׳' i“״* d*8 Bedürfnis der Allgemeinheit nach seelischer ng ist, das geht zweifellos aus dem starken Ben ti iintJL-'c ^0*bscl'ilds“, eine lustige, wissenswerte, meW noch min״״ rr ' ,c!s .aucl' ernste, jedenfalls »chenswerte Familien-Biogmnhic in Wort und Bild, ladnngsschrcibe״ der Künstlerhilfe und Wir sahen un Bild das Stammhaus so verhieß das Ein- Egon Jacobsohns, der Rothschilds in Frank- £14« fmnetle DubUm als Bauernfrau als junger Rothschild Foto: Herbtrt Stmitonftld furt, lernten den eigentlichen Gründer der Dynastie, Mayer Amschel, kennen, hörten von seiner Frau Gudtiia und lernten dann die fünf Frankfurter keimen. Die Niederlassung der Rothschilds in den fünf Großstädten bot für das Kabarett den Boden für ein reiches und geschmackvolles Programm. Camilla Spira im Reifrock saug mit ihrer sympathischen Stimme und mit großer mimischer Ausdnicksfihigkeit Wiegeiilicdc• und las bzw. sang die durch Stafetten der Mutter von ihren fünf Söhnen üb,erbrachten Briefe in den Idiomen tler fünf Länder mit Humor vor. Else Dublon erfand Tänze, die das Glück und den Aufstieg des Hauses symboliMorten. Am besten gefiel der sarkastische Tanz, der die Unzahl der Trottels und Schmarotzer aus vornehmen I l.uiscrn in der Eselsinaske darstellte, die sich an die Sohlen der Rothschilds hefteten. Gerda Koeppler sang Chansons; gut ihre Schlaflieder. Jo* srph Plaut war in seiner Nacha Innung der italienischen Oper (Rossini) ein Variete im Variete. Willy Prager gab einen neuen Schläger und war in seinem Fahrwasscr, ״Ich kenne ein Häuschen“, Text und Komposition von ihm; das bekannte Rothschi'dlicd fehlte natürlich nicht. Erna Klein spielte und begleitete unermüdlich am Flügel; vom Hohenfriedberger bis zur Aufforderung zum Tanz von der Künstler!!ilfe Dr. T. S. Aus den VorSragssülcn In der Lchrslättc Ch. N. Bialik sprach Dr. Nußbaum über die ,,spanisch-arabische Blüte“. Er zeigte insbesondere die literarischen Werte, die in dieser Zeit durch das Zusamincitkornmcn zweier Kulturen entstanden! eine Entwicklung, die bis zu Gabirol und Jcluida Halevy führte. — Dr. Arthur Prinz und S. Adler-Rudel sprachen über das deutsche, amerikanische und polnische Judentum, Dr. Michael T raub über die Juden in Rußland. — In einer Arbcitsgcmeinschaft des Jüdischen Lchrhauses hielt Rnhel Wischn i t z c r - B c r 11 s t c i n einen Kursus über das religiöse Symbol in der jüdischen Kunst. — Auf einem Erez Israel-Abend der Agudas Jisroel sprach Dr. Moses Auerbach über religiöse Er/ichungsprohlcmc In Erez Israel, wobei er die Forderung einer religiösen Durchtränkung des gesamten jüdischen Lehens in Palästina aufstellte. Der Abend gestaltete sich zu einer Abschiedsfeier für Dr. Auerbach, der nach Palästina übcrsiedclt. Rabbiner Dr. Munk nahm In bewegteil Worten Abschied von ihm. — In der Frauenarbeit*- gemcinsrhaft für Palästina sprach am 17. Dez. Dr. Schloßborg über das Thema; ״Die jüdische Frau in der Schicksalsstumlc des deutschen Judentums“. Int Anschluß daran wurde ein Bildstreifen vorgeführt, der die Wizo-Institutionen in Palästina zeigt; Grethc Bloch hielt den Bcgleitvartrag. — Der Synagogenvcrcin Kottbusser Ufer hat seit einigen Wochen einen Oneg Schabbat eingerichtet, zu dem alleinstehende Damen und Herren eingclaclen werden. Die Veranstaltung wird gegenwärtig von 50 Besuchern in Anspruch genommen und erfreut sich großer Beliebtheit. Ludwig Hardt las in einer Sondcrvcranstaltung des Kulturbundes ״Heiterstes von Heine bis heute“. Acußerllch war er damit aus dem früher gewohnten Kreis der kleinen Säle durch das große Forum — Singakademie — schon räumlieh nir Steigerung verpflichtet, die ihm, im Gegensatz zum Vorjahr, herrlich gut gelang. Lautlich Stärkeres war hier gepaart mit der großen, der allergrößten Meisterschaft seiner besten Abende. Heiterstes von Heine bis Busch, den immer geliebten Peter Altcnberg und R i n g c 1 n a t z, den zu früh gestorbenen kimlsgutcn Dichter, hörten wir in allerschönsten Gedichten und anderen Proben ihrer Werke. Bei vielen Ringclnatz-Oedichtcn spürt man das Malerische, besonders wenn Ludwig Hardt sie vorträgt. Ludwig Hardt aber braucht kein zweites Mittel, er braucht nicht einmal Maske zu machen, um sich unendlich zu verwandeln, in einem Ausmaß, das an die Dämonie der großen alte״ Kunst denken läßt. Seine ״Schildkröte“, das Orcisentuin als überweltlich großes Abbild, seine Mephistomaskc in Claudius m~V(3 iminmü® such der Synagogen hervor. Aber es kommt nicht mir darauf an, daß wir zündende Redner besitzen, die in strahlend erleuchteten und wohldurchwärmten Synagogen sprachen Ebenso wichtig ist cs, daß sich Menschen linden, Männer und Frauen, die genügend Einfühlungsvermögen in fremdes Leben besitzen. Es gilt, Menschen zu finden, die in jene naßkalten Kellerwohnungen kinderreicher Familien hinabsteigen, um mit den Acrmsten der Armen zu sprechen, in die Mansarden der Bedürftigen, zu den Kranken und Siechen muß ihr Weg führen, um ihnen gegenüber die Sprache des Herzens aiiznschlagcn. Das ist allerdings eine schwere Aufgabe, die Menschenliebe, Hcrzcnswärinc und Taktgefühl voraussetzt. Nicht nur Menschen, die schön sprechen können, brauchen wir, sondern auch jene Männer, die die Fälligkeit besitzen, andere zum Reden zu bringen, die Leid schweigsam werden ließ. Man bedenke, daß es viele gibt, die vom Leid derart niedergedrückt sind, die ihr trauriges Los so weit abgestumpft hat, daß sie zu müde geworden sind, um sich vertrauensvoll auszusprechen. Man weiß in der ()Öffentlichkeit leider viel zu wenig von der Not d er verschämten Armen, denen Hemmungen verbieten, Hilfe zu suchen, die bitterste Entbehrungen ertragen, um den Schein der bürgerlichen Existenz aufrecht zu erhalten. Gerade unter ihnen befinden sich besonders wertvolle Menschen, die es zu retten gilt. Es war ein glücklicher Gedanke, mit der Gedenkfeier für Hermann Aron, der sein Wirken in den Dienst der Armen gestellt hat, jene Ideen zum Ausdruck zu bringen, die gleichsam als Richtlinien für die soziale Arbeit dienen sollten Diese Forderungen müssen in breitester Oeffentlichkeit wiederholt werden. Die Anregungen müssen in die praktische Wohlfahrtspflege übertragen werden. S.A. Goliath gingen weit über den Anlaß der Verse hinaus. Eine Erzählung des früh verstorbenen Hermann Ungar ״der dicke Bobc“ wurde zu einer neuen Schöpfung von Ludwig Hardts Charaktcrdarstelltingen. R. M. Berichtigung. Der Bericht über den Vortrag von Dr. Hans Nathan in Nr. 102/03 stammt von Dr. Oskar Outt* mann. Zionistische Veranstaltungen ßcacllichaftiabcnd de* Bttlrk* Hin•*. 29. l)eK-mbet\ Lope, KUhtMr. 10. ״i' m ,ltw.!t‘', r.*lä-«i»;«-t>i1-t in 4 .\״ö!•:׳■n. K:1rten im Vorverkauf im BZV.-lltirn, M< ittckeUr. 10. Heim. K-ni•Ir. 54, Hansa- Konditorei, ricnibmgcr Str, 1®, an der Abt-mlkas-e. Frauen-Arbeltigemclnichaft tUr Palltlin*. ('ח'י1ןוןו0י West und Bavensrher Plati: 7. Jan., 4.30 Uhr, Heim der HZV., Kat1l.tr. 54, Frau Hlesirtper: ״IIrrels I.eltrn.bild**, — Beruf.lälige: 7. Jan., 8.30 Uhr, Heim der HZV., K.mt.tr. 54, Fräulein Pr. l.ip«־hütr: ״('■eschichte der Alijolh“. חוג עברי Jeden Sonnabend, 20.30 Uhr, GroCe rrlisidenlcnstr. 2, bei Salles. Ktndersplclkrcls JinnowltibrOche. Durch Uehersiedltmjj nach Palästina und durch Ucberpanj; in die Sftmlc r-imi einige Hat re für Kinder von drei bis sechs Jahren frei qrwtirdcn. Meldungen täglich von 10 bis 11 Uhr und nachmittag» von 3 bi» 4 Uhr im Heim, Brückenatra&c 9, I. Htbrälicher Kindergarten de» Bcilrka SchBncbcrß. Leitung: Esther Wesel, Fnnrrogcntcnstr. 78, Tel.: Wilmersdorf 0878. Kinder können noch aufgaiomincn werden. Nfue hcbrlliche Kurie der BZV. Neuer Anfängcrkmsiw der Gruppe Oper, Beginn: 2. Jan., 20 Uhr, K.mtstr. 54, Leitung: Herr Symrhec. — In den Gruppen Wilmersdorf, llnlenwe und im Bezirk Hansa, werden Anfänger)« ttrse eingerichtet. Teilnehmer können noch *utgenommen werden, Auskunft und Anmddung: Knluirabteilung der BZV., Mcinckcstr. 10, Tel.: Bismarck 7185, App. 44. Lehrslaüa Ch. N. Bialik der BZV. Am 3. Jan., Kantstr. 54, Kurs l: Jtidi.rhe Geschichte, 3. Ahettdl Dr. Max Wiener: ״Israelitische Frtihrcbgifin“. Nach dem 4. Abend von Dr. Wiener ititt 10, Jan. folgt Zjkltis 2 ״Jtidi.rbe Geschichte“: 14. Jan., Kantstr. 54. Dr. Kinil C'olm: 11.1״• rabbinlsrhe Zeit alter“; 17. Jan., Kantstr. 54, Dr. Mn* Nullbaiim: ״l)ic id.anv. sehe Zeit“. Zyklus 3 der ,,Jüdischen Geschichlc“, Dr. Littst Simon, Kant.tr. 54. 23, Jan.: ,.Von Saatljn Gatm bis M.iiinoniiles“. 29. Jan.1 ״Die •patti-ehc Katastrophe und ihte Folgen“. 30. Jan.! ״Die deutschfrimhisische Jutlrtilicil von Ra.rlii bis Rabld Josse' ycm Rosheim“. 4. Febr.: ״Renaissance und Aufklärung: Von Asarj.1 di Rosst hi» Cromwcll“. Die Termine des 4. Zyklus unter Leitung von Dr. Joachim Prinz werden noch bckatmtpegeVti. — Am 26. Jan. Sondcrvcran- Haltung■ Prot. Buber üben ״Theokratie und ThcopoUtik Im blbli- •chcn Itrael". Sämtliche Vorträge beginnen um 20.30 Uhr. Aus den Vereinen Vereinigung lür die Intereisen der Alten Synagoge. 29. Dez., 8 UI1T, Kosenstr. 2-4. Vortrag Prof. Dr. Kugelt Wollte; ״Mit dem Rucksack durch das Heilige Land“. — Verein zur Unterstützung armer Leidtragender Schomcr labo'.er umischan abelint. Stiftungsfeier am 3. Jan. Feslprccligt: Rabbiner Dr. Lrcimann. Im Anschluß daran Gedenken, der Wiederkehr des 800. Todestage« von Maimnnitics. •— Oneg- Schabbat in der Synagoge Kaisetsiraße, am 28. Dez., im Anscitluli an den Abcnd-Gottc-dienst. — Eintritl-kartm beim Kastellan Ahraincrik, Kniserstr. 28. Krwadiscne, die kein eigenes Heim haben, sin«! hierzu eingcladen. Kleine Nachiichien Slcllenmarkt. ArlK׳itsge1t1cir1,rhaft der Jüdischen Arltcitsnachweiva^ Berlin C 2, Rosenslr. 2-4. U;■rulsltcraiuug ui»! Lchrstcllcnvermitllung. Sprechstunden: Bloutag his Freitag, ant'er Mittwoch, Roscnstr. 2-4, (iir Knaben 0.30 bis 12.30 Uhr, für Mid«■!10,30 ״•״ bi« 13 Uhr. Ab 1. Dez. hat wieder die Kachniiltags-Sprcchstundc iür di« Ostern zu* Schulentlassung gelangenden Schüler begonnen. Sprechstunden: Moiv. tag, Dienstag, Mittwoch, Rosciutr. 2-4, von 3.30 bis 8 Uhr. Familien * Nachrichten Frau Martin Locb (au» Worms), z. Zt. Berlin W, Westfälisch« Straße 24, I. St., begeht am 4. Jan. den 75. Geburtstag. Fräulein Lin■ Man du», W 15, Kurfürslcndamm 24, begeht ar* 2. Januar den 70. Geburtstag. Bar Mizwah-Termine Am 29. Dezember — 23. Tebet: Hein* Blum, Sohn von M. Bfanw Berlin, Blummslr, 34. ' l t l t I 1 'Jf c!כ f i n I 1 t ו i * i 1 r :11 h 1 :1 n m e-n ( - •* I; f, <" •i n;1 X X K ר :1 L b K S 1 c IS *■ c \5I <!; ] *n je. j u *e 4׳C c! ח.י )1 Ü tn ti )«;u