Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 39 (1934)
- Issue
- Heft 100 (14.12.1934)
- Date
- 1934-12-14
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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r 100. 14 XU. 1934 J,'!1 «'tl 1P? in :r :mimt. 1<!1 wi;. _ p ה! "זי! '׳•י!" , <1:( du-, , 1; 1 '1 I ׳ 11*1>K ' :1 der K '11 •> li u jaden ' ״'Ir liahc» ״״s י" 'k'r Vergangenheit mehrfach mit dem Mein drr wirtschaftlich(:״ B c t :11 i g u ״ g der I.. n in l> c u t s c h I;1 n d bcsclinf igt und k cjd 1‘miher ein•!,״ (\t,1l!11ahmcn und Iordri (in^i■!!, dir liier und da er- ,1r1l. il (Hill auf rinr Anwendung d •״ A r i c r - J> r i n - ,Irr Wirtschaft liinaiisticfcn, auf die gnnul• l״,״!;rl.issc und Anordnungen der zuständigen Stellen Wiclisrtgionmg Inngewicsc״, durch die ausdrücklich bc- ,vnrilcii ist, dal! (nr das Gebiet der freien Wirtschaft || » s s c ין ״ r i n z i |י k e i 11 e A 11 w e 11 d ti 11(׳ f i ״ d c 11 Auch für das gegenwärtige W e i 11 11 a c 111 s g e s c 11 ä It , ״ne ciitsprcchciult• Verfüg׳)״״ ergangen, um Störungen (יוון die gesamte deutsche Wirtschaft wichtigen ücü'iil.ih-cluiitics _ zu vermeiden. "״Mit diesem 1 heineii-Kreis beschäf'.igt sieh die ״Franker Zeit 1111 g“ vom 11. 1 kvember in einem Artikel ״,peiiiiiitersc hiede in der W i r t s e 11 a f t“. Das " ,״ ין-,-ist einleitend auf die erwähnten Erlasse und Anoi d- ,fln hin ״״d meint, (lall es ״von Zeit zu Zeit gleichwohl " mlig zu sein scheint, diese Tatsnehen in Er in ne- , ui :! 1 i n g e n. Wer die mancherlei Strömungen in ״,Klibinl mit Aufmerksamkeit betrachtet, wird immer erneut! Itcstrehi'iigen treffen, welche den Anordnungen der zen- Slellin die durchaus sinnwidrige Auslegung geben, ,!,irftcn sich jüdische (iescliiiftc und Firmen zwar tlieoj,|5t-h betätigen, praktisch jedoch müsse alles getan um ihnen die Bctatiguiigsgrundlage zu entziehen.“ S'.icli einem Hinweis auf eine Versammlung in Hildesüber die wir heute an anderer Stelle berichten, erwähnt Bl,11t einen Vorfall aus dem Waldeck er Gebiet, ( ז den wir seinerzeit gleichfalls berichtet haben, wo durch , presse eine Aufforderung bekaniitgcinachf wurde, man . ,f | isten derjenigen Volksgenossen aufsfellen, we'clte im mk der betreffenden Ortsgruppe heute noch Geschäfte mit jcit t;1ti״t 11׳, denn diese Feststellungen seien von Interesse eine (iescliichte, die über die dortige Ortsgruppe der üD.U*. geschrieben werden solle. Anschließend hieran sagt Frankfurter Zeitung“: in. 11׳e ii'tl'xli, was >i h ,ml diesem Gebiet vollzieht, geht 1 sr si;i1. Manchmal cr-11־.■ i 111 cs so vcrtmrgen, daß man Heu k p.ii t1״!t, als scidi dir l" 1 hot ז-י seihst iiBrr dir Zulässigirr 11,1 ״|l1mg'wei-e im Zweilei gcwc-cn. Nalurgemnß liege״ die l,i״e-1.׳IK -11, daß der Fmkmif und die Beziehungen zu i״ Ik 11 I , 1 mci 1 irgendwie cmphihleit werden solllen oder könn- 1er ni. h',11 i». he l'iimen zu nu id־־n (vün-rhl. kann!las aus ,1 litii- |1lu--e so «׳eil tun, wie ihm Beliebt. Cerade dann tiBer ,111 ׳c iden de (1.reute im Auge Beb,dien werden, daß die sebarfc A g i I 11 t i o 11 gegen die (trseluft(• nil Ni! 1 י ו m 11ויו 1 ־ (he-oinlers. wenn sic von Slelleii ausin drin Kiei-c, vor dein sie sprechen. Aulorilät Ucütn'tl all der Druck, wie er durch Anpr.mo rung, persünni oder Drohungen mt.grübt wird, sieli mit den (»rund• m hsi egienuig 111!das t »׳. Biel der \Y iri», halt sehlcciucrin c 11 r v c r c i ח baren lasse 11.“ | Hierauf wendet sich der Artikel Vorgängen״{™ Rahmen des i'tesjthtigen W e i h 11 a c 111 s g e s c 11 ä f t s zu und beschäftigt sich in diesem Zusammenhänge mit dem Problem der Schilder Deutsch cs Geschäft“ und mit einer Aktion, die in ran k f 11 r t a. M. durchgcfiihrt worden und insofern von pondm-r Bedeutung ist, weil es sich hierbei um eine der icliligsteii Gemeinden des deutschen Judentums handelt, so זי ahn die Zahl der interessierten jüdischen Geschäfts- •fisr besonders groß ist. Die Zeitung berichtet hierüber fol-;.jdes: ״F\ i-t zii-mtli'11 tleiillii-■11, daß das gegenwärtige WcilinaebH- •■'׳.dl ״> ma 110110 Vorgänge anrli dort wieder hat 1111111-110״ l.t'son, v 11 die Vcibälliii-e vollirr zu all -eiligem Nntzcn liercils Beruhigt i hn -.111,11, ״. Wie tx-kaiml. s|״ele11 lx־i dem gaioen Problem 'Schilder ..!> «■ ti •seht s C. e -r 11 ii i 1“, wie sie gerade auch ־ r׳mk!״iS in ,1,11 letzli-ii Molinien zahlreich nuig,■taucht sind, eine ■ ■>(■11111,111׳ K,die. Fs ist all sich zwcilclball, ob eine solche Kenni Heilig t1.c 11 Ka-seminU-rscliiedeii dein Sinn der l'irl.iv-c öln-r Nichtw:־d,1np ( ,11 Ka-seupriiizipien auf die W irlsehaft enBj.reelie, Klar- . ,lixr ,, lie man sieh wenigstens (laiiiher versrludlen, w־ic sehr ' i,׳' Sd.ilder geeignet sind, Hr he r ich rciuingen der zuori Bn.,?e11 Vot-chub zu letsleii* F.s läßt sich aus Frankfurt. , ilfi pi,! -I.iiiir anlühren: Als sieh näinlieh zeigte, daß die arischen '.iftsiidi, Ber m-IB-i nie!״ durchweg mil der Keimlliehmaehung •״ tic-rlMlle ״ach Riissemmlers, liieden ciiivcrstandea waren, er- ״׳in einem Frankturlcr Hlalt eine GWc, in der beklagt wurde, oin den 1 lauplverkehrssiraßen (ti( h» genügend solcher Schilder ׳ v. Her S lduß lautete wörtlich: ,,Oder sollte cs doch noch 501. hc '"Wtslcut•.• gelH-n, welche die Sympaltiie einiger jüdischer Kunden h verlieren wollen? —־ Sie sollen endlich I*arbc bekennen, der ■1'Hhc K.iuicr wird sic doch durch sein konsequentes Verhalten J1'־ « vcrcida-seii wissen,“ Dies ist in der Tat deutlich- ( heiler erschien in diesen Tagen eine 1(*'cliiiie, die »ich als ״Fine Antwort ' ״i<l1e (Irciel. und HoyknUhclze der Juden י Ausland־־ Ix-zeichnct. In ihr werden auf ■5 kiieu \' n ן״ c n und Adressen «ler ״ Frankfurr. a. M. lebenden ״RassejuHcn“ 1 'k'lnhri, mid zwar sowohl alphabetisch ׳' *itli nach ltcTulen getrennt. ln einem 'ח"1'•'י Vorwort wird gesagt, daß man 'ז <icn Beweis erbringen wolle, wieviel An- .'•oiigc du jüdischen Kasse auch heute noch;י toBunrlsozialistischen Deutsrhland bei * ■esimdlicit ihren Geschälten nach- ,.יי künr.ten. Im übrigen, so heißt der ■•1׳ißs.utz, sage ein alles Volkswort: ״ vom J״,|m frißt, stirbt tu erwarten war, kann;״warbrjt dcm Zweck, den sie in ihr ״»wrt sein, m1r sehr unvollkommen dienen. '״!« יIrren Seile hat man Arier, Arier; 11״ Sinne ,leS llcrufsBca1ntcngeseb.es, in ,/s ^',׳,eieliiiis aufg,•minimen, ani der Vilc leiden, wie Sliehprolien ergeben, •״hirlie Namen von Niehlariern, die in '׳W n'־1־,*1 ״',fstbiig sind. Jede Rcligions- 1״ן ־ te*״f-slaiistik, jede amtliche Veröffent- V״«.'"-r.da, Verhältnis von Ariern und 1 ״ד״' ',cs,™ml''n Berufen (wie sic »nkt *'r '*'״״^ ״ähe InreiK gegeben ,, f ׳״״gen dem Zweck der Wider- ,1״tif 1 ^'lykoll- und Greuclhetz« weit *!יי« Fl**1’*'1'!'״״cn' Sirher aber ist, daß "!!1’ ןRirhrift gewollt oder ungewollt einem ,,,Aalt! r?a Z.wcrl1c z״ dienen vermag, und 11K w• %'r” 8'c erwähnt. Sie enthält näm* V,:|(jT .8e4agt, das berufsmäßig gegliederte Pu vielt•15*״, c 11 c r Zimten, vor denen nach M14 0 a! ,-VrrhreUetcn Anschauungen mög- 'V* h“״״ klich gewarnt werden sollte, klirill u, '"״! cs verhindern, daß die Flug- *01chen Zwecken benutzt wird? w v 'f £׳״׳* t I ג" " ir können nicht na, liprüfeu, wie weit der Kreis der Y'rrlfilung He- "'1'יי gegangen ist und mit welchen Kmnmcnliirrn die Verieilung erlolgi M.|n tomiiie. Dies, nämlich die Art der Vedfllurq: und der prakii-dic (ö-lirmi, h, der d.o»on gemaclit wird, sind die enlx,•heulenden 1'lagen Bei ,ti-׳-cr liio-cbürr, als deren I Irrnusgeber übrigens ein in der Uclfcntlh hkeil unbi kaiinler N'unic zeicbnel.“ Auch wir glanhen, (lall derartige Aktionen 111 der Tat eine erhebliche Gefahr in sich bergen, weil sic sehr leicht zu einer Anwendung des Rassegedankens in der Wirtschaft führen könne״. Demgegenüber müssen wir den Gesichtspunkt in den Vordergrund stellen, daß wir Juden — mag auch der Standpunkt vertreten werden, daß die Teilnahme von Juden an wichtigen Funktionen des Staats- und Kulturlebens atisgeschlossen werden soll — eine L c b e 11 * in ö g 11 c h k c i t behalten müssen, und dies entspricht ja auch gemäß vielen Acußeriingcn der staatlichen Auffassung, Zu dein gleichen Ergehnis kommt auch der erwähnte Aufsatz der ״Frankfurter Zeitung", der mit folgenden Sätzen über die grundsätzliehe Regelung der Judenfragc schließt: ,,!',1 viele 111m<ler1l«u!-ende von Nichluricm in DeinschUnd leben (ihre genaue Zahl iu ja noch nicht fe.ögedellt), da die ganz überwiegende Mehrzahl von ihnen IHmiIm'IiIiiikI nicht verlaven will (obgleich viele 1״r sie schwer zu eriragen ist>, da tilierdie» nur eine kleine Minderheit Dnilsrldand Ulirrhanpt verlassen konnte, seihst wenn sic 0wollte, —• so läßt sieh die Jmlcnlrnge in Deuts,-h- 1,111,1, was 10:111 auch im eiiiz.clnen wünschen mag, zwangdiiutig mir so lö-rn, da & man den Niclit.irirrn in Dcul schland ihren Lebcn-raum sieherl mul sic an liestiiitmlcn Aufgalien teiliielimcn läßt, und zwar 50 eindeutig, daß au, 11 in der Bevölkerung nirlit mehr Unklarheiten darüber entstellen können. Das Beispiel Frankens, wo jetzt schon in manchen Orlen genau regislriert wird, wieviel Juden ab* wamlein, «o. wie di״ ״Fränkische T,igr■steilnng” soelien berichtet, etwa in Förth n i e h t 0 r I » a 11 s ä 5 5 i g e Juden »ich nieht mehr länger als 12 Stunden im Ort a u f h a 11 e 11 d ii r len, solche . Beispiele, lassen zieh gewiß nicht auf Deutschland au»• dehnen. Der ,,Aiitürinidsmus der Tat", wie er von Franken am auch (iir d.« übi igr Deutschland gepredigt wird, macht eine Lösung ii t s Problems nur immer schwieriger. L nd doch wird dir:•« Lösung sieh nieht vermeiden lassen!“ Weiter erhalten wir nachstehende Berichte: Der Krcisamtslciter der NS.Hago in Speyer hat tm Einverständnis mit dem Krcislcitcr der NSDAP., dem Kreis- Inspekteur, dein Kreiswirtscliaftshcrater, dein Krcislciter der Beamtenschaft, dem Krcislciter der NSLB., dem Krcisltandwerksmeister und der Ortsgruppenleiterin der NS.Frauen* scliaft nachstehenden Aufruf: ״An alle deutschen Franc 11“ gerichtet, der vor dein Einkauf in ״jüdischen Warenhäusern" warnt und fortfährt: ,,Werde es mir angelegen sein lassen, in Zukunft eine norh «־härtete flcciU.iclihnig vorzunrhiucn und auf alle mir bekanntwerdenden Yer-tößo gegen das nalionalsozialidisrhe Wirtschaft״- prinzip ru gegebener Zeit zurü׳ kkommen. Vorstehendes liegt ganz im Sinne un-cies Führers Adolf llillrr sowie des S.mrbevollm.icFitigton, Uaulciicr l’g. Btirckel, der alle, die in nichlari-chcn Ge- .v luiten kaufm, als Verräter an der deutschen Wirtschaft bezcichneu■.“ Der ״Stadt- und Dorf-Anzeiger“ vom 8. 12. berichtet über einen Sprechabciul in Neustadt a. d. Hardt, bei dem der 2. Bürgermeister Mcrklc nach dein Bericht u. a. auf das W e i 1111 a c It t s f c s t zu sprechen kam und sagte: ״Wenn du, deutsche Mutter, dich mit deinen Kindern vor einem Juden - Schilden.tcr aulh,allst, in welchem ein Jude sieh crl.au!>(, Waren ■iiiszu.teilen, die auf das heilige Weihnachtsfest Bezug hüben• 11.um hist du keine deulsdie Mutter. Wir Indien keine Dr-richo, den Juden, die milschuld sind an unserem Unglück, uu-er Geld zu bringen, damit sic es wieder gegen uns verwenden können. 'Vir mii-sen von ihnen abriieken, damit sic eines Tage» ihren Faden schließen und dafür deutsche Söhne und Töchter Geschälte crülfnrn Uonn«*11.** Da, wie eingangs erwähnt, die Staatsbehörden gegen eine derartige Diskrimination im Gcseltäftslcbcn Stellung gcnomtnen haben, kann es sich in den hier erwähnten Fällen lediglich um Aktionen Einzelner handeln. In einer stark besuchten öffentlichen Versammlung der NS.Hago in Hildcsheim gab der NS.Hago-Kreisamtsleiter Schlotter It. ״Frankf. Zeitung״ vom 11. Dez. die Namen von zwei Einwohnern Hildesheims bekannt, die beim Einkauf Fremdrassigen vor Deutschen den Vorzug gegeben hätten. Der Hauptredner des Abends, stellvertretender Gauleiter Holz (Nürnberg), erklärte, derartige Namensveröffentlichungen seien sehr zu begrüßen, und regte die Auflegung von Listen an. Es gibt zwei menschliche Hnuplsündcn, nus welchen sich alle anderen «hielten: Ungeduld und Lässigkeit. Wegen der Ungeduld sind sie aus dem Poradlcse vertrieben worden, wegen der Lässigkeit kehren sie nicht zurück. Vielleicht aber gibt cs nur eine Hauptsünde: die Ungeduld. Wegen der Ungeduld sind sie vertrieben worden, wegen der Ungeduld kehren sie nicht zurück. Franz Kafka, Au» einer AphoH»m/‘n - Rrlhe 1917-19 (Düdierel des SdioiAen - Verlage» Nr. 19) Verkehr mit ausländischen Anwälten Aus Anwnltskreiscn wird uns geschrieben: ln der ״Deutschen Justiz“ vom 30. Nov. 1QH findet sich ah Zitat aus dein ״Völkischen Beobachter“ eine Mitteilung über die ״Zentralstelle für Internationales Recht", in der cs heißt: ״1״uf mi'I jni Z<H,1mfnf1tvvirkr11 mit Hrn rtirh^lrtifAthen Recht*• «Mwulh n mul Wut .r!nfK1r ht 1׳ m ihr Rirht י• iirul Wirtschaft״*• hrzirhiin^rn Ih ut-<?!! d n;m.h rrn Völkern, vormt in*• Nsnmlcrc וזן drn u-,1. untf vi l׳Kf( un1|ni>-! hm I .aivlern, Hurt: h ffrratim^ m!(|!11^1,!וו■ hitmj- Inm Au h.«u «lt־r ahrn und l>ei der AiilKihnun^ von nrurn (׳- י fn 11äi1f71״f111n^11־׳ regt In. Der Subtil ui löitsvuikcltr t!cr rric h*tf ■ut«.«■heit Anwah*chaft mit Her!irin 1'h r ri Aml.ihv 11,1f! ,f׳r 0.1• tm,| vü! 1׳,(Ie11r,,p:1i(c־hen I.änder wird von ,In Z11־׳tr,1l,!elle für internalionales Recht ein• hrilli, 11 grlcilrl »rr,| •״, , . . Die T.iligkejt 1|״r Z •ntrnUlrtfe er,Ire, kl sich Z1mä״h«t •11( die I3rnol1t1111:(׳H I>1-111 - Bl.in.l, ,11 ,1™ 0.1- und M1r|oöeurop.1iw־hen Sl.i.ilen, n.imciuli, 11 tu ( ),■-k i r, i, h, t'iignrn, 3d hrrliodowakei, J11|.:o-l1w icn, Polen, Kmn.ini 11, 11111 <*.1 rien und Griechenland. Sie roll 111,11 mul 11,1 fi 1,1 f .1111- Stillen 1s1s״edcf)nt werden,“ Es muß als sehr bedauerlich bezeichnet und wird nicht überall verstanden werden, 11,111 die Zentralstelle anscheinend den AusscH 111 der n i c h t a r i s e h c n Anwaltschaft in den ost- und siidosteiiropüischcn Staaten anstreht; denn in dieser Anwaltschaft befinden sich zahlreiche fähige und insbesondere auch der deutschen Sprache mächtige Advokaten. Amtsbezeichnung entlassener Beamten Im Heft 4 des ״Deutschen Beamfen-Arcliivs“ wird folgenrler Erlaß des Reicltsininislers des Innern vom 2. 10. 1934 veröffentlicht: ״Alis (j 2 .\B. 2 d,’-, l :7,1 . ־־r 'Viedrrheröellimg Bf• Frr11fs|1r,1m1rnl1m1s vom 7. Apiil 103.1 crj;iBt 5:rh iweifelsfrei der "'111(י»!, ־ Gcsr1,.-rl, r-, ,Inn am dem Di,11-1׳ rntla—e1־en Beamten neben (len vermögen ■re, Btin lirn An-pru, Ben 111, b den Anspruch mif Wcnrrfnlinihg drr Aml-be*׳׳i, bming 11n,l des Titels zu entziehen. Glei Iir. gilt 1׳.,׳h in 1l<-n FdFn de- § 21 des Geseires zur Wifderhrr-tf d •s Ilerui-B,׳ imteiiUnnin der Ka'-ung de» (irseurs vom 20, Juli 1033 - - Kri! I,,gesei׳Hl.itt I S. 518 — zufolge Ali 11 r 3 dieser Voi., Inifi. Im § 4 IIBG. fehlt dagegen eine die Well, ihilming der Aml-li-irit liiiiiiig und des Titel» untersagende Bestimm,mg, Di die 111, 11 4 endi-seneii Bein,len jedoch kein Rtihegetd, sondern eine Rente in Hohe von drei Vierteln des Ruhegeleie» licrirlirn, wird 1|,׳r /11-11z zur AntisBizeirlumng nicht ״i. R.“, »on- «lern nur ,.;1. Ilauten durlcii. In dien.1 liehen Schreiben an sie isl deshalb ihre le!rtc An1t4>crci, liming mit dem Zusatz a. D. zu gehr,111, Ben.'* In den erwähnten Bestimmungen der §§ 2 und 2» handelt cs sich um Beamte, die seit dem 0. II. 1918 in das Bcamtenverhällnis eingetreten sind, ohne die für ihre Laufbahn vorgeschriebe״(! oder übliche Vorbildung oder sonstige Eignung zu besitzen, sowie um Beamte, die der kommunistiseiten Partei altgehört oder sich sonst int kommunistischen Sinuc betätigt haben. Diese Beamten haben also jeden Anspruch auf Weiterliilirnng eines Titels verloren. Dagegen dürfen diejenigen Beamten, die nach § 1׳ des Gesetzes wegen politischer Unzuverlässigkeit entlassen sind, die frühere Amts• bc Zeichnung mit dem Zusatz ״a. D.“ führen. Die jüdischen und nichtarischen Beamten, die nur wegen ihrer Abstammung nach 8 3 BBG. ihr Amt verloren halten und in den Ruhestand versetzt worden sind, dürfen Ihren alten Titel mit dem Zusatz ״i. R.“ führen. Ob die Beamten tatsächlich Pension beziehen oder nicht, Ist für die Frage der Führung dieser Bezeichnungen sowohl In den Fällen des g 4 wie in denen des § 3 unerheblich. ״Der Neue Tag“, Köln, vom 8. Dez. meldet aus Ah auf, daß die Täter, die den Anschlag atif die dortige Synagoge verübt hatten, von der Kriminalpolizei ermittelt worden sind. Es handele sich bei dem Anschlag um einen Dummen-Jungen• Streich. •IVf! d.iran.“ — eine solche sie in ,t ö - I׳'-Jp ־§• V j %* ׳ . ¥; js> 4f ■ ־׳ . rw •Uiiähriee Jubiläum der Gründung der Kolonie Gedera durch die Bilu. vZ den Gründern leben noch zwei, die on der Feier teilnahmen. Dm Fest , j Dezember, im Freien bei schönstem Wetter statt. Am Prüsidialtisch andfrechts nach links: Mosche Smilanskp (stehend), IIssischhin, die beiden lebenden Gründer von Gedera (Leibowitz und Horowitz), Dr. Ruppin, der Dichter Saul Tschernichowskt. Phtfo. Lasar Dumm von noch nie Chanukkah-Nacht in Tel-Awiw. Fachelzug der Kinder vor der großen Sy״JgOge,0ufZen Dach die clchtr. beleuchtet* Menorah (vgl. Nr. 99 der J.R."). 4 H* Vf j יגן! 1 :?י ■!; pv cP ,1, V ״ I r'i׳ . e1t , 1 1, S 1 :■ ■P'I ■ c '1 ■ Z:-!1 1;׳ I: 1 kl!; I ff ■I .. M’; 4 114:" t■ r. t 3׳: ■ 1־ * |,jfi ־«4;־ יי־■׳.( ׳ 1 rי. C ii;■ 1V ä 4’1| יי 1'יו % t ־־ rV I äf ■יל׳!.. V ח K •1 I*' ■׳ 1 e,f :,-1r Fg ׳!: 1,t ג, I1 l ii •i;; ■■־יץ; r :ls I ־; s;»׳ ז *:! 1, .1 , 1, ■;1 t ‘ v (:׳a יי׳ -v• .׳' <r ־! ■: ־» ,H ׳1 V * ־ י ' |1 iS 11 G-f ,׳ ־ fi׳1 ,1״ 11 th J : I)' ־ י ■ n '1. ■; ׳:־11* r j; \