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Jüdische Rundschau · 1934-12-14 · Heft 100 (14.12.1934) · page 2

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
39 (1934)
Issue
Heft 100 (14.12.1934)
Date
1934-12-14
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Seite 2 JÜDISCHE RUNDSCHAU nicht leugnen können, daß diese Arbeit oft genug über die Kräfle der Ein/eincn ging, und daß es auch Fälle gibt, wo Einheimische die Unkenntnis der Immigranten ausnutzen. Es blieb dein Neuen in vielen Fällen, besonders wenn die Kenntnis des Hebräischen unumgänglich war, nichts anderes übrig, als sich einen Sozius zu nehmen, um überhaupt eine Sache beginnen zu können. Hier entstand dann in den meisten Fällen das Problem, daß von dem initgcbraclitcn Kapital nur mit Not eine Familie leben könnte, daß aber die Einstellung eines Sozius die Existcnzbnsis empfindlich verschmälerte. Und außerdem ist oft der Neue dem Landeskundigen ausgeliefert. Die Konjunktur wirbelt alles durcheinander, lockert alte Begriffe — sehr oft auch Moralbegriffe —, und jeder sucht zu erraffen, was zu erraffen ist. Daß bei diesem Gedränge auf den Partner und den Nachbar nicht besonders Rücksicht genommen wird, darf nicht wundernehmen, aber diese Atmosphäre und das Eindringen skrupelloser Elemente durch die Masscncinwandcrung, die nur durch eine scharfe Selektion zu vermeiden wäre und heute eben nicht zu vermeiden ist, verschärft die Gefahren, So hat ein Teil der deutschen Einwanderer einen schweren Kampf um seine Existenz tlurchzuhaltcn. (Die Einwanderer aus dem Osten natürlich auch; aber bei dem ,Westler, der vielfach eine besondere Unkenntnis der Landcsverhältnissc und der Sprache zeigt und außerdem noch an einen relativ hohen Standard gewöhnt war, spitzen sich häufig die Dinge prekär zu.) Einen auffallend großen Teil der Bürde trägt dabei die Frau. Sic muß eine neue Art der Hauswirtschaft lernen, und zwar oft ohne oder nur mit ungenügender Hilfe, woran sie nie gewöhnt gewesen ist. Sie wird durch diese Hausarbeit und die Sorge für die Kinder übermüdet, leidet unter dem Klima, hat zu wenig Schlaf. Und sie ist es, die in erster Stelle die Senkung des Standards zu spüren bekommt, in all den kleinen Dingen, die ja die Behaglichkeit nusmachen. Dabei helfen in der Regel auch wenig die Information und die Vorbereitung, die man ihr im Ausland hat ־zuteil werden lassen. Man hat gesagt, daß cs im Sommer beiß ist, aber nur sehr wenige haben die Phantasie, sich wirklich etwas darunter vorzustelkm. Erst wenn man unter Schweißbächen die Fußböden wäscht, sich dreimal täglich nach einem kalten Bad sehnt, beginnt man zu verstehen, was Hitze bedeutet, Und cs gehört bei der Ueberwiudung einer unabsehbaren Reihe täglicher Schwierigkeiten (vom rauchenden Primus bis zu saurer Milch, von überfüllten Schulen bis zu Ameisen im Speiseschrank) viel Humor und Gleichmut dazu, um sich nicht unterkriegen zu lassen. Neben dem Kampf um das tägliche Brot und mit ihm eng verbunden gellt das Bemühen um die ״Verbindung mit dem Land und der S p r a - che“. Viele unter den Einwanderern bekommen, nach dem ersten Gefühl der Befreiung nach der Ankunft, eine Empfindung des Ausgcschlossenscins. Wenn sic mit lange Ansässigen Zusammenkommen, haben sie nicht nur ein Gefühl der Minderwertigkeit, weit sic die Sprache nicht verstehen, sondern fühlen sich auch vor einer für sic verschlossenen oder noch verschlossenen Weit. Sie sind wohl bestrebt, Palästinenser zu werden (cs gibt freilich aucli solche, die diesen Wunsch gar nicht haben, die hierher gespült wurden und nicht einmal eine Be- Ziehung zu den jüdischen Bestrebungen hier erlangen wollen), aber das Einlcben gellt nur sehr langsam, unter großen Schmerzen vor sich. Was im Lande geschieht, erfahren sic — da sic keine lokale Presse lesen könneit — nur gelegentlich durcli Erzählungen und hingeworfene Bemerkungen, und das Bild, das sie sich dadurch machen, ist meist sciiicf. Wenn ihnen das bewiesen wird, oft auf eine nicht sehr schonende Art, so werden sic noch scheuer als vorher, entwickeln klassische Minderwertigkcitskoinplexe und geben überhaupt die Hoffnung auf, sich in dein palästinensischen Wirrwarr von Institututionen und Wirtschaftskörpern, von Interessen und Parteien ztifcchtzufinden. Sie sind nach getaner Tagesarbeit einsam oder in einem Kreise von Gleichgesinnten, die das gleiche Schicksal haben und zu meistern suchen, und die Stimmung, die dadurch entsteht, macht die Hitze noch heißer, die Arbeit noch saurer. Ein besonderes Bcsclnvcrdcblatt bildet der Um* gang mit den jüdische n B e 11 ö r d e n. Schwierigkeiten der Verständigung, langes Warten, ungenügende Auskünfte, Verwechslung der für verschiedene Dinge zuständigen Instanzen. Es ist in Palästina immer so gewesen, daß die Exekutive oder die Munizipalitäten oder die Institutionen der Arbeiterorganisation nur einen Teil der Forderungen befriedigen konnten, die man an sic stellte. Aber man beruhigte sich; es war ein armes Land und ein armes Volk, ein unentwickeltes Territorium, das von seinen Siedlern besondere Anstrengungen und besonderen׳ Verzicht verlangte. Man beklagte sich auch in früheren Zeiten, aber man kannte in dem kleinen Kreise der Ansässigen die Situation in allen ihren Einzelliehen und gab sich mit dem Unvermeidlichen irgendwie zufrieden. Heute hat sich der Rahmen vergrößert, das Land ist viel zivilisierter und reicher geworden, aber die öffentlichen Instanzen haben in ihrem Wachstum nicht mit der Einwanderung Schritt gehalten. Der neuangekommene Arbeiter, der in eine Kolonie geht und weiß, daß es Arbeit gibt, kann es nicht verstehen, warum er jeden Tag im Arbeitsamt ein paar Stunden warten muß, um einen Arbeitstag zugewiesen zu bekommen, und man wird ihm zustimmen müssen, daß hier etwas nicht in Ordnung ist. Die Mutter, die ihre Kinder in die Schule schicken muß, verzweifelt, wenn sie in der Stadt- Verwaltung lange wartet und im besten Falle alle Schulen von Tel-Awiw selbst darauf untersuchen muß, ob noch irgendwo ein Kind aufgenommen werden kann. Ein Nr-100, 14. XU § ר ך»* ץי*״«י־*( ןי״י*׳ *־־*# |י-#! h f 1 11 x״*s*ri I /' I |1ץ־ ( [ V,' I ׳'*-•»י W* V«#״ «*®J» י )( #״*•«, fl #ץך äA« ־1 . ׳ ־ Jerusalemer Hochschule ein Zentrum Universität und Bibliothek Die Gesellschaft der Freunde der J erusa• lern er Bibliothek e. V, und der Verband zur Förderung der Universität Jerusalem hatten zum 10. Dezember in den großen Saal der Loge Kleiststraße zu einer Kundgebung für die Jüdische National- und Universitäts-Bibliothek und die Hebräische Universität ein* geladen. Die überfüllte Veranstaltung war durch die Teil* brauchen und die ״ res Wesens sein soll. Hierauf sprach im Namen der Berliner Jüdischen melndc und als ~ ’ 1 ״ “־־' ־'׳;l l: *'■ ־ Dezernent für ihre Bibliothek" Rechtsanwalt Dr. Alfred Klee Er dankte seinem die Hilfe, die er deihen lassen, und im Jahre 1925 als wir in dieser Vorgänger im Amte, Dr. Sandler der Jerusalemer Bibliothek hatte J , |1ezeichnete die Eröffnung der Univtn! einen Höhepunkt unserer Geschieht« Stunde die (ilückiviinschc der Elite aller y* Jerusalem soll unser eigen,.1׳ vor Augen fuhren und 'Un,n! soll cm Segen für un» und <ן{ ÜUeh auf dlo RednCrtrihUm, Von links nach rechts: Prof, Dr. Elhogon, Prof, Dr, Warburg, Ilabb. Dr. Daeck, Prof. Dr. Daamgardt, 19*010» SonTwnfiW nähme zahlreicher prominenter Persönlichkeiten aus «Ifcn Kreisen des Berliner jüdischen Lebens bemerkenswert. Man sah die Vertreter der meisten maßgebenden jüdischen OrgauisaUonen und Instanzen. Die Leitung der Versammlung hatte Prof. Dr. Otto Warburg der In seiner einleitenden Ansprache auf Ule Bedeutung der Beschäftigung mit geistigen Problemen als Bürgschaft für eine jüdische Zukunft hinwics. Er beschäftigte sich sodann mit der Geschichte der Bibliothek und Universität In Jerusnlem und schilderte ihren Weg von einer Ttinen Forschungs- Stätte zu einer Stätte des Unterrichts. Prof. Warburg behandelte die Schwierigkeiten und Sorgen ihres Ausbaus insbesondere nach der finanziellen Seite hin und wies darauf hin, daß das deutsche Judentum, das in der Vergangenheit wenig für diese Institutionen getan hat, beute liurcn Zu- Weisung von Sammlungen um! andere Stiftungen dieser Art wesentlich zu ihrer weiteren Entwicklung beitragen kann. Rabbiner Dr. Leo Baeck hielt als Vorsitzender der Relchsvcrtrclung der deutschen Juden eine Ansprache, in der er die allmähliche Entwicklung der heilten Jerusalemer Institute pries. Die Universität als Ort der in der Gegenwart und im direkten Kontakt wirkenden Lehrer und die Bi hliotliek als Ort der aus der Ferne uiul aus der Vergangenheit Wirkenden gehören eng zusammen. Das deutsche Judentum habe die Aufgabe, zu ihrem Aufbau beizutragen, da wir als jüdische Menschen einen Mittelpunkt erhalten haben. Die Arbeit geistiges Wesen den Völkern wissenschaftliche Leistling Menschheit werden. . Nach diesen eindrucksvollen Ansprachen hielten fr*! Dr. Ismar El bogen und Prof. I)r. David Baumglrz', Referate über die Bedeutung der N ational bibliothtk bzw. der Universität Jerusalem. ‘ Prof. Dr. Eibogen wies darauf hin, daß die Bibliothek in allen jüdischen Kre««, nur Freunde besitze, gleichgültig wie ihre innerjüdischt Ei,. Stellung sonst sein mag, uml daß auch Christen d^i, Büclicrspendcn zu ihrem Aufbau beigetragen haben. [)it Bibliothek ist heute schon die größte Bibliothek in! Orient und insbesondere auch für die Araber als Ort der Forsch» wichtig. Der Begründer der Universität, Dr. Cbasjnoui' habe ursprünglich eine reine ״Nntioiialhihliothck“ angtstW d. 11. eine Sammlung all dessen, was über das Judentum schrieben worden ist. Dazu kam später die Sammlung a|a von Juden Geschriebenen und schließlich <tie Entwickln!!? einer umfassenden Universitätsbibliothek. Prof. Elbogen schilt derte den Aufbau und das Wachstum der einzelnen Abtei, hingen der Bibliothek und schloß mit einem warmen App׳u zur Mitarbeit an ihrer Entwicklung durch zur Vertag»,!teilen von Sammlungen und Bticherschätzen. Prof. Dr. Baumgardt der sich hierauf der Universität Jerusalem tuwwdtt, beschäftigte sich zunächst mit den Problemen des Verhält, nisses zwischen dem Aufbau der natürlichen Grundlagen dn Siedhingswerkes durch Arbeit am Boden und der Schaffur.; der Universität. Trotz ihrer heute über tausend Hörer un! trotz Ihrer fortschreitenden Entwicklung ist sie noch xmn< länglich, da es viele Nöte des Lehrkörpers, der Met« Forschungsmittc! und im Hinblick auf die verschiedene Her• kunft der Forschenden zu überwunden gibt. Dabei lind die Anforderungen, die der Boden Jerusalems an die Universität stellt, wo Orient und Okzident sich schneidet, besonder» hoch. In Zeiten wie den unseren, in denen du geistige Lehen besonders gefährdet erscheint, dürfen wir Juden cs nicht im Stich lassen, da wir sonst den eigentlich® Sinn unseres materiellen' Lebenskampfes vergessen würdra. Darum muß das deutsche Judentum an der Entwicklung der Universität mltarbcitcn und kann das dadurch, daß et ge eignete materielle Hilfsmittel wie Sammlungen, Instrumca« tarien u. a. zur Verfügung stellt. Zum Schluß hielt der Bevollmächtigte der Jenuilcmet Bibliothek, Ernti Hoffmann eine Ansprache, In der er mitiellte, daß fm Jahre 1934 etwa 20 000 Bücher aus Deutschland In Jerutiltra ein Rin gen; dies Ist mehr als jemals zuvor und mehr, 1!« aus irgendeinem anderen Lande kamen. Mit einem Dank 1» Prof, warburg und dje B. 2. V. für die geleistete Hilf »chlofl er die Kundgebung, die ein starkes Bekenntnis mehl mir für die Institutionen, In eieren Namen sie cinherufca wurde, sondern für den jüdischen Aufbau Palästinas über• haupt war. udfV| ineti■■•־ n wn׳n], ,י IIP,*'" ״•.lUhdu f Reich.,, >.finiint w יס «* 11, Am־ firn‘ 1 «rs, fn aftsabs Mit d rtcr Rass ס 111 "‘י י ״!gen h jytsvendh r u ח K, f )ciitsclil* Bes h sieיי־ ״ 1;5 durfte («tisch »erden, Nach , pV ׳. Ir' 1 * j! r1; c1״ h’ *י j; am 1I £J: ׳!י , u ־1 . h «i gl! : J feint, ul' besonderes Kapitel bildet dicungcnügendcsoziale Fürsorge. Palästina ist in diesem Sinne ein völlig unentwickeltes Land. Die Regierung tut so put wie nichts in dieser Beziehung, und unter den Juden, die einiges begonnen haben (Krankenkassen usw.), steckt auch alles erst in den Anfängen. Mit der strömenden Einwanderung entwickeln sich jedoch fast ״amerikanische“ Zustände, eine Haltung, die ungefähr besagt: jeder soll sich selbst durchschlagen, und wer unter die Räder kommt, dem ist nicht zu helfen. Es ist aber unvermeidlich, daß unter den Zehntausenden, die nach Palästina kommen, sich eine ganze Masse von Fällen findet, die nur durch soziale Fürsorge zu erfassen sind. Da sind Arbeitsunfähige, da sind Kinder, die Pflege brauchen, Mütter, die von ihren Kindern entlastet werden müssen, damit sic zur Arbeit gehen können, Menschen, die ganz einfach auf Unterstützung angewiesen sind. Es gehört eine große Ausdehnung der bestehenden Institute, der Bau neuer Krankenhäuser und Heime dazu, wenn man mit diesen Fragen, die sich heute unter dem schillernden Kleid der Konjunktur verbergen, fertig werden will. Die Frage ist natürlich für alle dringend und betrifft keineswegs nur den westlichen Immigranten. Aber dieser spürt die Dinge besonders scharf, da er aus Ländern kommt, die an eine umfassende soziale Fürsorge gewöhnt sind und es niciit fassen kann, daß ihm im Notfälle die Ocffcntlichkcit nicht unter die Arme greift. Diese verschiedenartigen Klagen, die Klagen über den schweren Existenzkampf, die Schmerzen des Einlebens, das schwerfällige Arbeiten der öffentlichen Appa« rate und die mangelnde Hilfe, werden in der Oeffentlichkcit kaum geäußert. Sic wagen sich nur ln geschlossenen Kreisen und mit Vorsicht ans Licht. Viele, besonders unter den alten Palästinensern, sind der Ansicht, daß diese Schwierigkeiten unvermeidlich sind. Jede Einwandcrungswelle hat ihre Nieten, so meinen sie, Palästina ist ein K o 10 n i s a t i o n s I a n d, es biete kein bequemes Leben und keine Sicherheit. Wir haben uns damit abzufinden, daß nicht alle sich durchsetzen, und wir müssen von den Menschen die höchstmögliche Leistung verlangen, dann wird sich auch die Befriedigung einstclien. In dieser Auffassung ist etwas Richtiges, sie hat eine gewisse gesunde Rauheit. Aber man darf dabei zwei Dinge nicht vergessen: wir sind verpflichtet, all die Schwierigkeiten aus dem Wege zu räumen, dis überwunden werden können. Es gibt genug Hindernissc i!n Lande, gegen die wir machtlos sind, mm braucht nicht noch aus Unfähigkeit oder Nachlässigkeit andere bestehen zu lassen. Die Vergrößerung und Vcf* besscrung des bestehenden Apparats, der ersten Unter* bringung, des Schulwesens, der Arbeitsämter usw. W unbedingt notwendig, ebenso wie die Schaffung einer genügenden sozialen Fürsorge. Und zweitens ist cs uner׳ läßlich, daß wir die Lage so sehen wie sie ist und sie wirklichkeitsgetreu darstcllen. Es geht nicht 1A sich von dem Glitzern der Konjunktur bezaubern nj lassen und nicht cinztisehcn, daß sie auch Elend wa Gefahren mit sich bringt. Die Zeiten im Lande haben sich grundlegend geändert. Das kleine Tel-Awiw von einst ist heute Großstadt, mit all den Lieht-w Schattenseiten einer nicht mehr leicht zu kontrollieren־ den Menschenansammlung. Wenn man früher kau״ Schlösser vor den Türen brauchte, so muß man sie jetzt vor Dieben schützen, wenn früher die unorganisiert gegenseitige Hilfe den Hunger von den Häusern f״״ hielt, so muß heute die organisierte Energie des Pub! kums dafür sorgen, daß er systematisch bekämpft wf״ Mißständc, die sich jetzt einfressen, werden mit der Z nicht besser, sondern schlechter. Man muß sie in «W ersten Stadien bekämpfen. Die Juden im Jugoslawischen Siaa* Belgrad, 11. Dezember. (JTA.) Der »tcllvcrtrctcmkV(* «Itzemle des jugoslawischen Stan kovfc, hat das Regcntschaftsrats, Dr. Kvl amlsmitglied des^ Verbanu^ jüdischen Gemeinden Jugoslawiens Dr. Bukic PU*11 •(|! längerer Audienz empfangen. Der Regent erkundigte I nach Einzelheiten der Lage der jugoslawischen Jul!c!Jl.,fj erklärte, er habe stets mit großer Genugtuung die Leuni! der jüdischen Bevölkerung verfolgt. Die Bedeutung zionistischen Bewegung schätze er sehr noch- Judenheit habe als Kulturvolk vollen Anspruch auf n* naie Eigen exfstenz. pi< tio־ Be rl in •CMrlol tenbufj Antcig"11, Ch*ncl nt 11 llauptuHirlftleiterl Dr. Robert Welt »eh, Stellvertreter! Kurt Lae vemteln, Berlin W 15. und verantwortlich für den Anicigcnteil! llclcne Berlin N 54, Verlag und Arucigcnvcrwnltung: Jüdisch® -- , p({jv Berlin W 15, Meinckestr. 10. D.-A. November 35150. Zurre!‘ 1»' listt Nr. 1 vom 1, Januar 1034 gültig. Druckt SlteMw sc BciUn-Scliöneberg, Rund*'״*' ,1« Blatt »her den die Pres» mßge L|S Skritk de |.1dm täl (״r eine SSDAPdie »Trat ,׳,Iler vor };r!tl rtufc l\t ihrfr ru’hfüri1•*■'h tau «,er r,״r!tfl!l I f.,114 die unt!11 ״ * WtifliWR' [«■M, *cl! «dien) »r i» he K< יו׳ ׳•>«׳• •> de ding' n I Hier dlesjälirt sich in ( ״Deut Frank k50ndc! nichtig» daß als kreise b pmles: ״Y< (<'M־b;i| t «0 * 11 if Si.iliei 1W S!' | .1 י'f.c'A Mrathtl üirhnun! »KI.1J11 teil abe!!liehe! ti.sijfn 011 Hei» GsrhäÜ O!׳Men 11 <118 ej rbe. I) Ceschäfi rieht vi Autsch« dir!! m W« Uro»« •<!( die im Au! «5 Se ״ Fra *'ifgefil ils au« ,1xmym hier de gehörig ״» nt h-ster' Rehen Hiufi -VlJ ״ bivati V'״׳vo! M <1, *«eh i ,^»11 ן ,11dere; 1 Klrei ' •,׳Unkt i u״icr ] 5a 1 B. 'ürdc *'S««{ 1׳v«rl äi«a* '^«Ital h, ׳ ',fite 1״n , •k'hrt "it »ehrii Mt' .1' i ä' 11, n; ן ■ ' t י1|! י׳ \ ח ü ■,< ז V ן d ' ■.) . li 1!.,’ $ l f 1» ויו: י'!’ 1:! I 1 t, a’1!11 fll, t' 1 <

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