Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 39 (1934)
- Issue
- Heft 97 (4.12.1934)
- Date
- 1934-12-04
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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t Seite 2 :JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 97, 4. XII, Eigenleben haben* bringen ihnen volles Verständnis ent■ gegen und sind zu einer wohlwollenden Unterstützung Ihrer diesbezüglichen Bestrebungen bereit. Hinsichtlich der von der Judenhelt, Insbesondere von den Zionisten, verfolgten Bestrebungen In Palästina bcgrüßen wir die Erklärungen, die der Großwesir Talaat Pascha kürzlich abgegeben hat, Insbesondere die Absicht der kaiserlich osmanuchcn Regierung, gemäß Ihrer den Juden stets bewiesenen freundlichen Haltung, die auf- ׳blühende Jüdische Siedlung In Palästina durch Gewährung von freier Einwanderung und Niederlassung In den Grenzen der Aufnahmefähigkeit des Landes, von örtlicher Selbst- Verwaltung, entsprechend den Landesgesetzen und von freier Entwicklung Ihrer kulturellen Eigenart zu fördern,“ 1 Im Hinblick auf diese Dokumente halten wir cs für unmöglich, den Vorwurf des Landesverrats aufrechtzu■ halten. Wir finden in dem Artikel von Rosenberg noch einige andere Irrtumer. So z. EL zitiert er eine Rede von Richard Licht heim auf dem Delegiertcntag der Z. V. f. D. im Juli 1920, und zwar den Abschnitt der Rede, der sich mit der Stellung der Juden in der Diaspora beschäftigt. Lichtheim schloß diesen Abschnitt mit den von Rosenberg wiedergegebenen Sätzen: ,,Staaten, die unser nationales Wollen zu unterdrücken ' suchen, sind nach unserer Auffassung genau so barbarisch ' wie die niiltelalH'rlirhen Staaten . , Staaten, in denen ein so rückständiger Geist herrscht, sind nicht wert, zu . bestehen." Dar, Zitat ist u n v 011 s t ä n d i g, was durch die drei Punkte angedeutet wird. Hinter den ״mittelalterlichen Staaten“ heißt es in dem in der ״Jüdischen Rundschau“ 1920 veröffentlichten Text des Referates weiter: ״in denen die Religion des Landcslicrm auch die Religion der Landeskinder sein mußte.“ Rosenberg sagt hierzu: ״Hier hat der nationale jüdische Zionismus sich ein* gereiht 111 die Front aller jener, die das völkisch denkende Deutschland wütend bekämpften, d. h. in erster Linie ver* bunden mit der ganzen kommunistischen Zerstörungsarbeit.“ Diese Konklusion ist unbegreiflich. Denn in den Worten Lichtheims ist keine Stellungnahme gegen das völkische Deutschland enthalten. Ganz im Gegenteil ' richten sich seine Ausführungen gegen eine Staatsauf* fassung, die das Lebensrecht nationaler Minderheiten nicht anerkennt. Er vertritt hier denselben Standpunkt, den die deutsche Volkstumsbewegung immer verfochten hat und auch heute noch vor* ficht. Denn auch die deutschen Minderheiten ancrkennen nicht einen Staat, der, wie der mittelalterliche Staat die Religion, so die Nationalität den Landeskindern vorschreiht. Was ein solcher Gedanke mit ״kommunistischer Zerstörungsarbeit“ zu tun hßt, ist nicht cinzusehen. Die Ausführungen Lichtheims gehörten, wie er be* tonte, durchaus in den Bereich der Theorie, da ״praktisch nirgends ein Gegensatz zwisehen Zionismus und staatsbürgerlicher Stellung“ bestehe. Lichtheim polemisierte ledig* lieh gegen die Auffassung des ״Konfessions-Judentums“ und betonte diesen Juden gegenüber, daß auch Unsere Umwelt uns für ein Volk hält und keineswegs dadurch beruhigt wird, daß wir uns selbst als ״Konfession“ bezeichnen. Es ist uns unverständlich, daß gerade diese Auffassung von einer nationalsozialistischen Seite angefochteti wird, wo doch der Nationalsozialismus deutlicher als irgendeine andere Instanz die These aufgestellt hat, die Konfession sei bei der Beur* teilung der Zugehörigkeit zum Judentum gleichgültig. erhaben ist, ein Opfer war, sich in einen solchen Prozeß einzulassen. 1111 übrigen ist ln Staaten, die kein Klagerecht des Einzelnen gegen Kolicktivbelekligting kennen, ja nur die Klage eines persönlich Bezichtigten rein juristisch möglich. Ein anderer Jude hätte z. B. in Deutschland aus rein formaljuristischen Gründen gar nicht die Klage erheben können. Die Schlußfolgerungen Rosenbergs sind also unzutreffend. Es muß noch hinzugefügt werden, daß schon der Zar die offizielle Verwertung der Protokolle verboten hatte, weil er nicht eine — nach seiner Mel* nung — ״gute Sache“ (den Antisemitismus und die Niederwerfung der russischen Revolution von 1905) durch ״schlechte Mittel“ (gefälschte ״Dokumente“) stützen lassen wollte. Seit dem Erscheinen der Protokolle in Westeuropa hat die nichtjüdische und jüdische Oeffentlichkcit sich mehrmals mit der Angelegenheit befaßt und vor dem fraglos bedeutendsten publizistischen Forum der Welt, in der Londoner ״Times", Ist im August 1921 ln einer Artikelserie bis ins einzelne die Fälschung nachgewiesen worden. Damit war der Tatbestand ein für allemal geklärt und niemand konnte «auf den Gedanken kommen, daß diese ״Protokolle der Weisen von Zion“ jemals von einer maßgeblichen Stelle als Quelle benützt werden könnten. Dies schien auch allen jüdischen Stellen eine richtigere Austragung der An* gclegcnlicit als Anrufung der Gerichte; auch die ״Deut* sehe Juristenzeitung“ vom 1. Dezember vertritt die Auffassung, daß derartige Fragen des öffentlichen Lebens über eine gerichtliche Behandlung iiinausreichcn. Es lag daher auch kein Anlaß und in Deutschland auch keine formale juristische Handhabe vor, nach dem Prozcß Achad Haam/Reventlow einen neuen Prozeß anzustrengen. Die Aktion der jüdischen Kultus geme in de Bern, die mit der Verwendung der ״Protokollc“ in der Schweiz zusammenhängt, ist eine von dieser jüdischen Körperschaft den Schweizer Gesetzen entsprechend eingeleitetc Maßnahme, und verständlich, daß die Kläger sich ihr aus allen verfügbaren Stellen beschafft es ist selbst- Beweismaterial haben. Herr Rosenberg gibt seiner Verwunderung Ausdruck, daß erst heute, also fast 30 Jahre nach dem ersten Erscheinen der ״Protokolle“ die Frage der Echtheit oder Fälschung vor einem Gericht behandelt wird. Er schreibt: ״Man glaubt, jetzt leichtes Spiel zu haben, die noch lebenden Teilnehmer von 1897 zusatninenrufen und sie ihre ״absolute Unschuld“ beteuern zu lassen. Es kann möglich sein, daß diejenigen, die man jetzt als Zeugen nach Bern ruft, an Geheimkonferenzen überhaupt nicht teilgcnommcn haben. Denn Achad Ha,am ist gestorben, llerzl ist gestorben, auch Nord.au ist gestorben; sic haben ihr Geheimnis mit ins Grab genommen und können nichts mehr berichten.“ Auch In diesem Punkt ist der Verfasser schlecht unterrichtet. Herzl ist 1904 gestorben, also vor dein ersten Erscheinen der Protokolle in Rußland. Einer weitcren ()Öffentlichkeit bekannt geworden ist dieses Er* Zeugnis der russischen Geheimpolizei erst 1919 durch die Veröffentlichung in mehreren westeuropäischen Sprachen. Damals hat, und zwar bereits im Dezember 1921, der damals noch lebende Achad Haam (Ginsberg), der als Verfasser der Protokolle bezeichnet worden war, gegen den Grafen R e v e n 11 o w, der jene Vorwürfe verbreitet hatte, Klage erhoben. Der Prozeß hat sich lange hingezogen, genau wie jetzt der Berner Prozeß, der ja auch schon mehr als ein Jahr dauert, weil die Beklagten trotz immer verlängerter Frist keine Beweise für die Echtheit der ״Protokolle“ aufzubringen vermögen. Der Prozeß hat dann am 19. April 1923 vor dem Schöffengericht Berlin-Mitte damit geendet, daß der Beklagte, Graf Reventlow, seine Behauptungen mit Bedauern zurückgezogen hat Wer den stillen, nach innen gekehrten Achad Haam, der, philosophischer Schriftsteller und kein Politiker, der OeffentUchkeit abhold war, kannte, wird verstehen, daß es für diesen Mann, der hoch über solche Vorwürfe Alfred Rosenberg zitiert auch eine Rede, die Wciz• mann auf dein Zionistenkongreß in Karlsbad 1921 gehalten hat, um daraus den Schluß zu ziehen, hier sei eine jüdische Politik im Sinne der ״Protokolle“ cingcstandcn worden. Weizmann hat in dieser Rede gegen jene Zionisten polemisiert, die eine stärkere Unterstützung des Zionismus von England durch den Hinweis auf die imperialistischen Ziele Englands erlangen wollten. Es war jene Zeit einer antiimperialistisehen Stimmung in England, die uns gerade jetzt wieder von Harold Nieolson in dein Buch ״Nachkricgsdiplomatic“ geschildert wird. Weizmann erklärte (mit Recht oder Unrecht), daß nicht imperialistische Motive England zur Balfour-Dckiaration bewogen hätten, sondern das Verständnis für die Judenfrage. Die Engländer, oder richtiger: einige führende Engländer haben, so sagte er, verstanden, daß die Judenfrage einer Lösung bedarf. England habe also, so wollte Dr. Weizmann mit jener Rede darlcgcn, den Zionismus nicht aus ״egoistischen“, sondern aus ״altruistischen“ Motiven gefördert, und Weizmann appellierte in späteren (von A. R. erwähnten) Reden an England, das damals in oric!italische Schwierigkeiten verwickelt war, seinem den Juden gegebenen Versprechen treu zu .bleiben. Diese Reden Weizmanns bezeichnet Alfred Rosenberg als Drohung und als ״Herausforderung Englands“. Es ist unmöglich, im Rahmen dieses Aufsatzes eine ausführliche Betrachtung über englische Poli* tik und englische Denkungsart cinzuschaltcn. Es gibt keinen Anhaltspunkt dafür, daß die Engländer Weiz* miuins Rede als Herausforderung empfunden haben, und was eine ״Herausforderung Englands“ ist, kann schließlieh authentisch am besten England selbst beurteilen. Die Reden Dr. Weizmanns bewegten sich durchaus in den legitimen Grenzen der in England üblichen öffentliehen Diskussionen. Erklärung der Zionistischen Vereinigung für Deutschland Die Zionistische Vereinigung für Deutschland übermi״ , : uns nachstehende Erklärung: m|ll«lt . Der ״Völkische Beobachter“ veröl (entlieht _ |m . Schluß an den Aufsatz, der sich mit dem Berner Prnrt.11 t״״* die ״Protokolle der Weisen von Zion“ beschäftigt hatte ז am Sonnabend, dem I, Dezember 1934, einen Arlil1״ . Alfred Rosenberg, in dem verschiedene *lonkih'J" Acußcriingcn mit angeblichen PI,'inen zur Errichtung «!״ jüdischen Weltherrschaft In Zusammenhang gebracht *ן,״ Bei dieser Gelegenheit werden auch gegen deutsche 2!״” nisten schwere tkschuldigungcn erhoben. 4,"יי Die Zionistische Vereinigung itlr Deutschland erklärt daß alle Behauptungen dieser Art unrichtig sind und ied Grundlage entbehren. Sic verweist auf den Leitartikel |n V am Dienstag, dem 4. Dezember 1931, erscheinenden!?/ Rundschau“, der den *trikten Nachweis erbringt, dai <J*u?' dem Roscnbcrgschcn Artikel erhobenen Beschuldigungen v״» unrichtigen Voraussetzungen ausgehen. Dies eilt Im bwond» ren auch von dem Vorwurf, die deutschen Zionisten hält™ aut eine ״Zerschlagung der Türkei" iilngearbcitet; die Er klilrungen, die die türkische Regierung und die deutsche Regierung Ende 1937 und Anfang 1918 abgegeben haben ׳ erweisen eindeutig, daß die deutschen Zionisten, die wahrend des Krieges ebenso wie vorher und nachher das ״Baseler Programm“ 111 voller Oelfentllchkclt vertreten haben, Icdlollch eine legale Besiedelung Palästinas Im Einvernehmen mit den zuständigen Regierungen erstrebten. : Die Zionistische Vereinigung für Deutschland erklärt jy,* ausdrücklich bereit, jeder berufenen Instanz das gesamte ihr zur Verfügung stellende Material zu einer umfattendtn Prüfung des Sachverhaltes zur Verfügung zu stellen. Dr. Frick über die Judenfrage Reichsinnenmiuister Dr. Frick hielt in Chemnitz tn vergangenen Freitag eine Rede über die Reichsreform und erklärte nach dem Bericht des ״ßerl. Tageblattes" vom 1. Dez. u. a. zur Rcvölkcrungxpotitik und Kassenfrage: ״ ״Wir stehen auf dem Standpunkt, daß Deutschland den Deutschen gehört. Damit haben wir den Haß des Intern,1tionalcn Judentums auf uns gezogen. Aber die Herrschaften täuschen sich, wenn sie glauben, uns mit irgendwelchen Schwierigkeiten, besonders auf dem Gebiete des Exports, auch nur um Haaresbreite von unserem Wege abbrWen zu können.“ Das Internationale Judentum habe bereits ein Frle• densangebot unter der Voraussetzung gemacht, daß man die deutsche Einstellung zum Judentum ändere. Die Annahme eines derartigen Angebots könne nicht In Frage kommen, und kein Jude habe ein Recht, sich über ungerechte Behandlung in Deutschland zu beklagen. Mit dem von Reichsminister Dr. Frick erwähnten An. gebot dürite wohl ein unlängst In der ״Times" ver• öffcntlielitcr Brief des sog. englischen Boykott. Komitees gemeint sein, der sich in dem von Dr. Frick angegebenen Sinn äußerte. Dieses Komitee repräsentiert aller• dings weder das Judentum der Welt noch auch die Gesamt■ heit der englischen Juden, so daß die von ihm aus• ו gen die private Ansicht dieser Gruppe die von dieser Stelle aus geführte .Boykott-Aktion auf der von anderen jüdischen Kreis« als unzweckmäßig bekämpften Entschließung einzelner jüdischer Gruppen beruht. ..... .... _ .. . . - V .. V . gesprochenen Mcinungc: darstellcn, ebenso wie Der Glaube an die in den ״Protokollen der Weisen von Zion“ vorgetragenen Märchen ist für uns Juden ein Phänomen der Judenfrage. Es ist klar, daß cs sich hier um irrationale Ueberzeugungen handelt, die mit Argumenten und Tatsachen anscheinend nicht zu entkräften sind. Das Mißtrauen gegen den Juden, der sich durch Herkunft und Art von der Mehrheit unterscheidet, ist so groß, daß inan alle möglichen Geheim* nisse dahinter vermutet. Gerade diesem für die Juden unerträglichen und für die anderen Völker unfrucht* baren Zustand will der Zionismus ein Ende machen, indem er die Beziehungen zwischen Juden und Nichtjuden normalisiert, und indem er durch das für die ganze Welt offen daliegende Unternehmen des Aufbaus Palästinas, wo die in den verschiedenen Ländern überzälilig gewordenen Juden in harter Pionierarbeit eine neue Existenz finden, eine neue Formung des jiidisehen Volkes in Angriff nimmt. Die Existenz der Judenfrage ist noch niemals in der Weltgeschichte so klar zutage getreten wie heute. Darum glauben wir, daß wir gerade heute mit dem Verständnis aller Völker rechnen können, wenn wir selbst an eine entscheidende Tat zur Lösung der Judenfrage herangehen. Aus S a n a a, der Hauptstadt des Jemen, wird gemeldet, daß der Oberrabbiner des Jemen, Rabbi Jechia Aviad, gestorben ist. Keine Sondermaftnahmen gegen Jüdische Einwanderer in Frankreich Paris, 29. November (JTA.). Von amtlicher Seite geht der Jüdischen Telegraphen-Agentur folgende Mitteilung zu: Im Ausland kursieren Meldungen, von denen einige auch in der jüdischen Presse Eingang gefunden haben, denen zu• folge gewisse in Frankreich durch Gesetzgebung oder »<1• ministrntive Verordnung getroffene Maßnahmen gegen die hier lebenden jüdischen Einwanderer ge richtet oder auf antisemitische Gedankengänge zurilck/uluh׳ ren sein sollen. Für eine solche Auffassung bestellt keinerlei Grund. Es handelt sich bei diesen Gerüchten anscheinend nicht nur um Uebertreibungen, sondern um den ausgesprocHf• nen Wunsch darzutim, daß seihst das freiheitlichste und duldsamste Land Europas die Notwendigkeit einer Art von ״Schutz“ vor den Juden erkannt habe. Es gibt keine einzige von den französischen Behörden getroffene Maßnahme, die gegen die Juden, seien es cingcwatulcrte fremde oder o״• heimische, gerichtet wäre. Die in bezug auf die Arbeit von Ausländern In Frankreich getroffenen M»״ nahmen sind ausschließlich mit Rücksicht auf die steigende Arbeitslosigkeit in Frankreich beschlossen worden und 1«י den gegenüber allen Ausländern, gleichgültig welcher Na״®■ nalität oder welchen Glaubens, Anwendung. Anti!udt« sehe Diskriminierung gibt es in Frankreich auf keinem Gebiete, weder de jure noch 0< facto. I linztiztifügcn ist, daß die Behörden jeden um/« fall, in dem eine Ausnahme von der allgemeinen Regfl, onn daß dadurch die allgemeinen Interessen des Lande* gesens• digt werden, möglich sein könnte, auf das sorgfältigste pru• fen Und größte Weitherzigkeit aus nri.nrt״״ Her Menschheit׳ keit walten lassen. Eine ErkUlrang des Danziger SenafsprHsIdtnte# Danzig, 30. November. (JTA.) Der neue Präsident d« Danzlgcr Senate, Greiser, hat in einer im Volksta« R« tenen Rede erklärt, jeder anständige Mensch der Freien M» Danzig stelle unter dem Schutze des Staates und seiner «1' rität; für die Regierung und ihre Organe werde es ß«r dem Buchstaben der Verfassung keinen Unterschied »"8״ן auf Beruf, Glauben, Rasse und Nation geben. . Ocbict der Freien Stadt Danzig arbeitet und seine Pfh™ . erfüllt, habe sich des selbstverständlichen Schutzes des Staates zu erfreuen. *oiten* zum Studium d*J | OlUUlui" j Das Institut w״ ln Sofia wurde ein Institut Minder beiten prob lerne gegründet. ״ ,-׳••״׳ ״״ sich insbesondere mit dem Minderheitenschutz auf Unuw Wortlauts und des Geists der Verträge befassen- IlauptichriUtciter! Dr. Robert Welt seit, Berlin .Charlottenburg . Stellvertreter: Kurt Loewemtein, Berlin W 15• Anzeigen und verantwortlich für den Anzeigenteil: Helene Chane Berlin N 54, Verlag und Anzeigers Verwaltung! Jüdische 44m * Berlin W 16, Meinckcstr. 10. D.-A. Oktober 35 05a Zurzeit 1»״״ liat• Nr. 1 vom 1. Januar 1934 gültig. Druck! Siegfried Sem» , Bcrlia-Schöncbcig,