Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 39 (1934)
- Issue
- Heft 96 (30.11.1934)
- Date
- 1934-11-30
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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JÜDISCHE RUNDSCHAU Seite 7 1934 p׳״u<* Jen «. I th): allen. Idchen, — וי; ht- Hanf). :<’! sich [Clt :!״. Mettm '1 Huck [cn th'it i'tt 'Sich 1 Schar! n Vor, jt>/c die d, fast 1 i i Bahre? 111 der einem Min• n? 1 annet; : Hahr• ־a): klingt!1 gbloh 1ו nach? teilt): es ein .--I ״ rr|i1nltnU *פי1ו׳!ו und Originalität. Oer Leser wirrt. 11,1s Mosaiksnicl ihs der Verhsscr '!!Hebe"« frkc״"cn: Mortlecltnj ״;ihm, ’wörtlich oder etwas?((ttmU'l•« ,י!t ‘..ו״,, ,natjiciicli 1״ ,j,.P iri' 1ko״l?*L!i ״״(? set/te sie zu einem neuen Muster ״leiiiin׳11'1׳ lr, , ' ,,' w,!!nt ן w״t ״csclu'״|. «l’i'r den 1<ן«ן״ h״t er sich nicht LoddC*?<1! ’ '־ Hr״״V^ 1 '''1IK‘'״’ ,W,C sic s״״st '1‘ ״*r mitlcialterliclieil Lu'P‘'l:"U'1״ L , e! J ,Ui I.kt1 0rk'i,mscl'ctr 1^Wicklung der hebräischen Sprache 1 oriln! 'י',!;!, A1r'L• 1,NmC ״l ‘■״1'־l־•1׳» dichterischen Lreihcitcn ' ""J! keim, AKm. tichou und Rhcthmus zwingen; so etwa, wenn er i cf?' ■׳» »f sich durch iceim, ״״״׳mhiioii uihi Ktivthnius zwinge '״f ßcz ״ “ ״׳'׳’;״'׳•אי!li:"!!LL0,L7(,r(־|il.h,rC״)“ s״Kt׳ LKlcr wcll״ er in Strophe 2'ged ul tu ■ilnht gehr,111(ht <kIi r wenn er die llasnmnaer Chaschmannim nennt r״p *ll״cmhatLC,tiICMh׳״IJ°d י> n ׳י e r g1;׳ e i c 111 i e h4• P o p 111 ה r I tflt |1n1,t «״d ‘'11" י'| ״|זL1 ,1 ״La. Ml •״lllschl'r Herzen zu neuem Lebenswillen und?ildinltsglaube״• Schon darum ist es uns teuer. ן יי!!. MO AUS?1,V‘1 d" »Kurzer Gang׳ durch die indische Leidensgeschichte". Jede ״mphe Iwlianlclt eine der großen nationalen Notzeiten und ihre Uebtnvimliing; nur die erste i Jilic RiU 1 cl״C(A1‘״' 'L ,nJ״L 1L Zf,lt ‘1JT 1 c tl c r h c r s t c 1111 n g des tempcls. Ls LiiihIcIu <la״l' s,״,l’l1c2 tr'• ל die Knechtschaft in Aegypten, Strophe:) (ך5יי> Jcrnsal ems fj|| und di1' babylonische Gefangenschaft! Strophe *I tnl"1D1 die P u r i in gcselüclitc, etrophe ^ילוניסי Uic Has mon ä er zeit, Strophe 6 «Mtrm Römer Herrschaft und Kreuz• i»S«• in Strophe 3 Die Bedränger Israels werden nicht (iberall direkt genannt, sondern oft nur um• schrieben. Solche spielerischen Umscbreilniiigen — als künstlerische Form in der liebrä- Ischen Poesie selir beliebt, weil sie Abwechslung |!n Ausdruck erMöglichen, im Mnsivstii (ZitaleiuiicMalk) sieh an biblische Redewendungen anlelmen, ziiui Nachdenken anregen. vielleicht aueli absiehtlicli nicht allzu deutlich sein wollen -. sind (nähere Lrkläriingcn später): für die l־eiude Matehut rgln für Aegypten (Pharao wird jedoch genannt), Ntigess für Nebukadnc/ar, Agagi für I lainrni, Art man für Rom (l'.dom), aber auch Se gutta, MroscA und Sr/iose/ninnim Ihr Israel, Dewir hadscho für Jerusalem, Ho seit icmiui für Mordechaj. IV. Das Lied spricht in den ersten fünf Strophen — mit alleiniger Ausnahme voll נזבח — wie viele Piiutim in der ״l<h“-torm und milerschcidet sich hierdurch wesentlich von der bekannten kollektiven ״Wir“-fmm der meisten jüdischen Gebete und (iesänge. Wie seine äußere Form sich an das formale Vorbild der dcubelien Umgebung anlehnt, 80 erweist sich der Pijut, auch wenn man das betende Ich der Psalmen nicht übersieht, vielleicht auch In diesem Punkt als von der mitlelalterliehen Individtiallyrik beeinflußt. Die Personen den Pijut lind: Ich — das Volle Israel (einmal auel! ״wir"), das der Dichter in sich verkörpert; Du und Fr — Gott; sic (Mehrzahl) — die Feinde. Die seelisch« Haltung des nicht mehr wegdenkbaren Liedes ist Gottvertrauen und nationale Hoffnung, Stolz, aber auch Schuldgefühl; in der dritten Strophe kommt das zu klarem Ausdruck, entsprechend der historisch-religiösen Grtimlauffassung: ״wegen unserer Sünden wurden wir aus unserem Lande vertrieben“ (Mussafgcbet). — Uebrigens kommt der Oottcsname oder eine seiner bekannten Umschreibungen in dem ganzen Lied nicht vor. מעוו צו־ " T-r, ייוי*«* T )" ג,א הביר בית הליזי,!cf הוךחינזבח. י:<ת תכיו נץ:י,?f־ דמבח"’ אזז*:מי- ב־ד־ קמור חנכת רמובוז, יעית •ג־ד,,־־ נייצי, ביגור כרד ב״ד" :י n בני מדר,, ב•«», בידעמדמעח;;;" ובזידוד,נזץר הו^יא את ־־:נך. ביל 5ףנ!ז' וןל זך־ער יריו האבו לצוי*. •יייו 1, ביר הך׳צו ר;יא;י) {' ןג0 •ג־ם לא r:f• ו^א נציב:ח:;;'. כי ךיםזע:ך־!י. ןיי1 ר2ל 55?T• 9?ז:,יט יב;,־;ךו!י. יד ב;ל ןרבבי^׳ t\ ז־•־ להד עיבדם נועדו• די י 2 * ז• רות הומת בר.“:!;י אגני בי־רמרהא• כ ־:זז I. , Ipi I U] זד iri ולאותו ניגע יניול» הד• ראיג* יה"צי ניגיא* ןאויב עמו נ־לק׳ רב ־ניו עיי הע7 דדית. T ‘ T ^*t Burg (du), Fels meine» Heiles!״? Schön ist's, dich zu preisen.h) Wird mein Gebethaus (einst) wieder aufgerichtet, *? Werden dort wir Danlcopfcr bringen. Wenn du bereitest Untergang ׳° Dem bellenden Feind,'? Dann vollende ich Mit Liedessang/? Die Weihe des Altares.״) Von Kummer ward satt meine Seele ,י״ Im Leid meine Kraft sich erschöpfte.A) Mein Leben bitterten sie durch Härte'? Im Sklavendienst des Kälberreiches. **? Doch mit seiner großen Hand'? Hat Gott sein Eigenvolkf) herausgeführt, Das Heer Pharaos Und seine Mannen*? Sanken wie Stein in die Tiefe,A) In seinen heiligen Tempel °י brachte er mich, Aber auch dort fand ich nicht Ruhe,*,י Es kam der Dränger'? und verschleppte mich, Weil Götzen ich gedient Und Taumelweinrf? gemischt habe.'? Kaum aber war ich weg/? Kam Babels Ende,*? (kam) Scrub abcl, Am Ende von 70 (Jahren) ward ich befreit. Fällen״? wollte der Zypresse Schaft*? Agagi, der Sohn Hamdatas.'? Doch das ward ihm zum Fallstrick0׳ Und sein Hochmut zerbrach.'? Das Haupt des Jemini0 erhöhtest du*? Und der Feind — seinen Namen löschtest du aus.*? (Auch) seine vielen Söhne Und sein Hab und Gut — Am Holze hast du gehängt.'? gl nie Wtndtmj! 1.1 •u• d«n F..1mv'r.<n 51,3, JM 1!«״ M.J7 1u..n1mtn|.1<tzlt Giilt l«l 1*י• dl• 11>nln**t«m(nf• Fd.••(,.(«■( •In ,Schu11 Inr dir, dl• tu IH« llüelil.n — •in hl1■״(•• Blbll.ch•• Bild d•• V(rtr*a.n•, Lulbtri.Eln (••1• Uar|* 111 daadfcPitba ■Mk• gedieht«(. ht Vgl. kl I« «*'•, kl 10 |•'• d«1 b«k««nl»n S<d«rab»odtl«d••. t) Anklang Pialm 111,3 und Je•»!• 56,7. d) Au. Je.•!* 16,21. gl l'in kühne. TtPd 1 dl. Falnd■ «wl• klliünd« Hund«. IhnlUh J•■■!• 56,10. Ltopuld Zuu kat gt»lg«, daS dar A«adruel dal Ballaal oft lur Charaklarlalaruflg da■ R«mliehan Ratehaa gabrauehl wurda, f) Sehlr m lemor, •Ina hlullge UabarachrlH in da# Paalman. fl Au.druck von dar Einweihung da• Altar•• da• Still.tahaa und da. Tempel• Salomo«, k E 1• Buck Mon 7,10, 1, Bnak dar Chronik 7.7J io Paolm 30,1 iladat •Ich Iflr /-! dla gut) Wortverbindung. m) Wdrlllch Panlm 85,4, h) Aabnlieh I’aalm 31,11, , 1) Aua der Ptiaacbariihlung 2. Buch Mo.a 1,16, an dl« dar Gabrauek da. M «ror •m Sadarataind anknOpH, d) Jer. 46,10 wird Aegypten •ln .wundarachOnaa Kalb* genannt — •1■ Land Hoher l.chnl.cher und latkati.char Kultur, •bar doch •ul Itefar religthaar Stufe, t) 2. Buch Mn•• H,31. Wegandei Raima, i.l hier dla Form ga dnll (Cr50e) 1l.lt gadol t (grnO•) fawlhll. S. R. Hlr.ch gah.lmnl.lt ״,,in. Mncht, dla •b.nluta GatOa I.l*, Dahin komml man, wenn ■an aueli *n *Inen Lied •u. den MIU11.11 er kein• Tn.tkrIUk wagt. f) Sagulla lat •In wartvoll.a Klganlura, Schal., Auidruek llr da• baaemliri Innig• AuaerwühluagivarhlHni• Gotlaa 1« liraal 2 Buch Mo.a 14,5, 5• Buch fto•• 7,6 und «Iler. g) WArlllchi ••In Saman, ■•Ina Nachkommen. h) Aui dem Moicillad, dar Scllra am Schlilmecr, Z Bueh Mora 15,1 0) Nach F.alin 25,2. Dawlr lat dia Allarhalllgcla, dar nur •inmal Im Jahr, •י» Jom Kippur, dam Wohanprlaatar «uglngllcha hinter!(• Tempelraum, der dla Bunde ■lad• mit den beiden Gaattiartafela baharbcrgla. Da• Wort honanl yiallaieht Von ״וגר• Sprechen, eu daQ «a eigentlich dia Sprvchalllte bfdeulel«, h) In dar Rlhal hlullg vnn (Inan In Frieden labenden Land•, 1) Nchuk.dnerar, Künlg von Babel. Nogat. hlaO.n •ehon dia FronvÄgl«, die dl» Judan In Aegypla« quillan («. B. 2. Bueh Mora 3,2) E. I.l daairlbt Wort wla N (gut, der Titel dra tbta.iniiehrn Kal.an, rf) Ra'al I.l •in teilen•• Werl In der Bibel, Vom .Taumtllrunh* «nraehat Biilm 60.3, Seehari» 12,2, Jeiilti 51,12. Q•■•!« lit •In Trank, der Verwirrung acrichtet — hier der Wahn da» GOtaandienliai, dien da• Volk •ich hlagageban hat I d. 11. Eubcfcil.t, wie Sprüche 9,5 /) von der Heimat. Da. SOJIhrifc Exil von 586 (Jaru.alem• Fall) bla 536 iRCckkahr dar 42000 unter Serahebel und J*.«•' varkflnt eich Im Mitnri.chen Htickblick zu einem ״kaum"! Doch konnte dieser Vera auch über.atzt wlrdczi; *Falt wir• ich fin Babylonian) unterdagnngan (waa ע3ר auch helllcn kann)! abar da kam zu meinem Glück Babel• Ende“ aaw. — Dia Worllotga .lammt tu• dem HoTz.nliad 3,4, wo der Sinn der Wort« nbar Inl! ״kaum •bar war Iah vorbei", g) 558 Eroberung durch den Meder Cyrut, 2 Jahr• apllar dla Repalrllarunj. Dia 28״ Jahr•• dar babyloniaehan Galat barleha» •ich •ul dia Zeit bla zur Einweihung dt. 2. Tempel• (3. Ader 916). a) Der ginr« Vtn lat nua dem Gedieht gegen den Aa.yrerkSnlg Sanharlb Im 2. Buch der K»ni|a 19,23 geaehSpIt 4) Dia Zrdarn und Zyprern da« Libanon dienen eilt, ehen.o wie dia Palma, •!•Sinnbild du •ulrechten Frommen 1 Inibeasadar* ober wird Mnrdeehal Im Trilelet Magill* 10 b mH «Iner Zyprezie vergllehan, Im Wortipict »it 2 Buch Mo■• 30.11. e) Die• iit Itimana Beloame, a, II. Eatar 3,1. rf) Nach 2. Buch M01« 10,7 und Minlichea Stall« •ehr häutig In dar BibaL e) Auch •in• hkudge blhll.ch« Wendung. /) Mnrdccb.i war nach Ealar 2,5 aui dem Stamm• Benlamin. g) Athnllcb z B. hei .10.•I. EehAhung 1. Buch Mosa 40,13. A) Auch •Ine hüullga lladcwandung in dar Uib.l, von dar der verleblllcb( Auirul ״Jlmmeeh «chemo— •1j.g1l5.chl aal itin Name" it.mml, Ptalm 109,11, 0 Ealar 8,7, - Da• Bild I.l lahltl, da 1• Hamani Caier ■lebt gahlngl wurdat. Vlallalcbt aoll klnjanaw nur baitgan, daS ••In Kaichluin la ••in•( Kindau.bl bailand, nach! tti't er laut• ו* Smt\ ■ f * T? {• זא1י ביבי ופךצ,י חונורז?' (^מאו ו?י:;Indi(•• h 4.1er Kalir '•1!י1וו,1: J«lcf Kon- /0U51* ו den htfd■ vier. Iirfach t e r 3 innen• laln'l8 1r des ihnen, 11 zur ere!!l• »ocsic, Keim• •löscr; Trifft :h f'1r dieses!ruck; jischo nicht כל ה^ני* י!5.ק;יש ני^-ר גם לעו«;^?צי;ינה ימי ־במגל קבעו?ה־יר וךננסי Griechen"? rotteten sich gegen mich. Damals in den Tagen der Hasmonäer,*? Durchbrachen die Mauern meiner Türme, •? Beschmutzten alles öl.1?? Doch aus dem Rest der Krüge Entstand ein Wunder den Lilien*? Die Weisen^? haben Der Tage acht״? Bestimmt zu Lied*? und Festesjubel.׳? a) Di• Syr*r tinUr Antiochcs IV. Epiph•!!•». — In tifltm Siddur fHegion 14« ▼on L*nd*HtttHeHdf!m«nn, KÄnlg*b»f| 1843ו find kb ■taU ״J•win im“ ״Jahlri m“ m U*b«rmütif•, Ich denkt, di•*« AcndtMing hat m%n in «inen griechi1ch-kathnli«eh«n f.and« •חס jjenomm««, wo man nicht gern Jivinin *agt«, da! nftmlkh Griech«n und auch dla Grttchiach*Kaiholitch«n t»ed«ut«te. h) Ch a •c hm an ח im ist (Ihriiem ein« nur einmal ia dar Bib«! verkommend* Form, Pialm 68,32, dort abtr noch vftllil untrklart! I1 keinam Fall badeutet da« Wort dort die Haacnonftar, die richtig חשדוגאים heiOcn. im 1niU«lalt«rUchen Habr&iach bedeut«! Chaic hmaa 1t«U einen Kardinal. «j Statt: tmclrtc Mauern und "Türme. d) Nach d*r Erzühlunj Im 1, M»kkabi»«rbttcb 4.36 ff., Dla Legend« von dtm r*ln jjcblicbenen Oalreit. der 8 Taja rttcfil*• •Iaht jedoch nicht dort, «andern tm *Ialmudtraktat Schabbtt 21 b, woraus di« 2. Hilf!• dieiar Strophe l«1t wftrtlich entnommen ist §) Schuachnn lat die Lille fntebt Roie', ,,LiUrnaÖhnc" heißen dl• laraailten. weit im Hohcftllad •ich Salomo»G*li«bte aia ״Lille der 'ffttar״ (Kap, 2,1), ״Lili« zwiachen den Dornen" (2,2) bezeichnet wnH da« Hohelied aui da• VarhtUnla iwiichan Gott (der Geiiabt«) und Israel (Sulamit) jjidevifet wurde. Auch Ito••« 14,6 vergleicht liraal mit einer Lilie. Uabrlgcn* scheinen di« Hai« monier *Ina drei^eUilt« LiHa Im Wappen gelührt zu haben, wie dar dem tlaimonlar Simon zugaichriebin• Schäkel sel|U /) Wftrllichi .,Elniichtsvnll« "ן!gemeint ilnd di« Geiatseilehrar der Zelt. 8) L MakUabierbuch 4,59. Dl« umgedrehte Worlatellung nur wegen d•• Reim••! der aber nicht »ehr reis UL A) wejjan der ElnachaÜung d«1 Hallelgebela nach dam Morgendebet 0 ähnlich am Schluß der G*bet«cin«challung ״Al baniiilm“. h« Hivse fünf Sironhcti haben Spateren nicht genii^t, d41 sic die yerfol^ungon unter der ^ntcrhcnscliaft und des eciicnwürtjuen Mittelalters, auch die für die Juden durch• vt "T'it immer friedliche arabische Periode nicht bcrücksicl1ti!׳ta». Ocwill war dieses \Zn^m bei Mordechaj Absicht; dann wird er in der Krcu/.zuRszcit (zwischen IHM) und 3 Sdcbt haben. Jedenfalls wurden später von Nachdiditcrn, die weniger «'iKstbch ״ verschiedene scclistc'* Strophen gebaut, von denen das enzyklopädische Volksbuch (Scheue lurhot haherit) des palästinensischen Kabbalisten Jesaja Horwitz ׳״•JNt.) a lein sieben zitiert. Die folßciulc Zusatzstrophe, die bei uns z.ivar ״״uebrauclilich Klcirh י,'•1101 '־‘1’1“ו י 'll einigen älteren unserer (icbctbiicher fnu1lc׳t (z. B. וווו Saehsscheii und u r®( 1'•sehen Siddur), sei hier noch behandelt. Sic erzählt nicht inclir (leschichtc, sondern 81 e1״c Bitte um Niederwerfung der Feinde und um Erlösung; der lliiitergruiul des Leidens ך»ינ1ור זתע?ל־** 1.1ו־בב היו כ1;"?‘ ןטם ^נזת^יייי הישמרי 7ח4'יי $י אךכה סיור;. ן»יו ל1יו דסח אךמ'יי מל צלמי" 1^1»» Entblöße deinen heiligen Arm"? Und bringe ein Ende mit Heil.4? Räche deine Diener4? An dem Frevierreich, Denn schon lang währt die Zeit (des Harrens)*? Und kein Ende haben die Tage des Leidens, Verstoße den Roten?? ' In den Schatten der Finsternis*? Und setze uns wieder ein sieben Führer/? ist deutlich. Wälircnd die Verfasser anderer ״sechster“ Sfrophctt bekannt sind, u. a. Moses Isscrles (Rcmo, 1(>, Jhdt.), kennen wir den Autor der hier abgedruckten Vers* nicht. Die drei ersten Worte ergeben das Akrostichon ״(.'futsak — sei stark“, eine biiutige Schlull• Wendung in Pijntlrn. Der Wortlaut dieser Strophe ist sehr verschieden überliefert; manche Fa.ssimgcii verstoßen arg gegen den Rhythmus, indem einzelne Verse vier Wörter mit sieben und mehr Silben haben. Auch hieran erweist sich die sechste Strophe als späterer Zusatz, eines Verski'mstlers, der die strengen poetischen Gesetze nicht kannte oder beachtete. Es ist also sicher nicht so, dalt Mordechaj ursprünglich sechs Strophen gedichtet hat und inan dann die letzte aus Friedensliebe unterdrückte (so Israel Davidson im Oxar haschira wehapijut, Bd. III (1930), S. 159 unter Nr. 1955). а) nSmlich zum Kampf! vgl Jet. 52,10. — Akrotllchozi ״Ckniak“, «a In *•(!•rar Tarlübarllalarangi ״aatblSBa dl* Ara* ■alna» lldllCan", d h. •atwcd.r 11r.aU adar dar kimplendan Enfal. б) Da• Hallranda lat dai maaii.nlicha Glück am Ende rf•( Taft, du dl* Propheten vcrkündal kakln. . <) t«llw,11,1 dam nal.chl — da! Blut meiner Scala. rf) •ttch hl,f lallwalia nnderar Worll.ut, •) lellw•!*•! ichon ltn| fthltani Raltun(. /) Admon •* Erfom, dir Sott, •von Jikoki Bnrftr E1»n, rfim Erblilni (EdemlUr), •nf «nn und rf•• MllUtiltir Obiilr•!•■. '*•!"• Hehl»! •In«• icinar HilrnktHrdirfichl• ״An Edom“. Vjl. auch rfai BUchlaln ״Erfom* über du Judanvirlalgtui(•• wlhrrarf dar Krtuazüd•, •n dla man hier z* denken hat. t) Einl!• Text• haben ״batel almon"! •alman ■oll wähl ca!•Imawat Fimtaml,!•In, wie vfclUicht Pztlni 68,15. h) •lijanlhch Illrlcn Dien Bild •Umrnt •u. dar Wtluadunj de« Propkalcr Mlcka 5,1 If. üb«r den •ln>t2׳<n maailanlachan KSnlt am (ata Hau•• David. (Colt und dar K6nl|l wardan oll ״Hirt* (cnasiil, typi.eh lür •Ina llndlich (•wachiamn Fornta.) linier Diokl•( dankt bat dao 1 iilrlao (awlB an MktUtbiM, rate• 9 Sühn* «nrf einen dar Enk•! — •ln* Zait kr*!lvollan Frieden*.