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Jüdische Rundschau · 1934-11-23 · Heft 94 (23.11.1934) · page 3

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
39 (1934)
Issue
Heft 94 (23.11.1934)
Date
1934-11-23
Page
– (sequence 3)
Language
German
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04, 23 XI. 1934 JÜDISCHE RUNDSCHAU ץי״^־־ן p ך־•^ ף ן p׳/ 1Z.. *י‘ 3 »- l-M Aus dem Wodicnabsdiniit für Schabbat den 24. November Von unserem palästinensischen Korrespondenten fr. I. T c I - A w i w, 15. Nov. 1931־. K'nrksir (Satnaria, nahe von Chederah) wurdd am I״ .,.,nber der (Jrundstein 1u einer Und wir t* 15׳ : c ״ ,ן Siedlung deutscher Einwan de• ,,t. js, war ein Fest eigener Art, von allen Anwesen-!־f besorderer Freude bedangen und von den Tcilnch- *׳m des D'sles und den Siedlern der Umgegend wie auch!.rmciii von den deutschen Juden irn Laude als eine erfreu- 7 , Plnrmn . f Wt _ «» Je und wichtige Etappe auf dem Wege zur Verwarte '״(; im Lim de begrubt. Die neuen Siedler hatten die f,!fr mit besonderer Liehe vorbereitet. Eine Ehrenpforte er- »jrtcle die Oiste, die Frauen hatten gebacken und gekocht, 1f Kinder brachten die Lrstiingsfrüchte der Gemüsegarten als Schenk fur die Ehrengäste des Festes, und man fühlte ‘ 11 atu Abschluß der schweren und komplizierten Vorbcrei- ^arbeiten und auf dem Wege zum Ziel. Die Reden bei rt Ornnilsleiilegimg hielten Vertreter der Siedler, rtRaw von K a rk 11 r, Vertreter des nahegclepcnen Hatliomer Ha zair von Karkur und einer Gruppe des deutjm M.ischot 1er llazair, die dort in Arbeit ist, und als Rc- '.jsciii.iiih'11 der leitenden Koiouisationsinstanzcii I>r. Scna- ־f (Zentralslelle für die Aiisiedlung der deutschen Juden), y, pinrier (Heirat der Zentralstelle) und Dr. Krollick ,;tdlungsahteilung der Hitacliduth Oie Germania). Pie Siedlung, die nach Vorschlag von Dr. Krollick (1 Namen (i a 11 H aschotnron erhalten soll, hat fol- 1Jc, für maiiciie Siedlungsversuclic der Deutschen im Lande 1pi?clic Vorgeschichte: Es wurde in Karkur ein Stück Boden :1( Hille der ״Zentralstelle für die Ansiedlung deutscher Ju- V angckault. Auf jeden Siedler (es handelt sich um 25 fimilicn) kamen 20 Dunam. Die einzelnen Anwärter wur- :1 von der Hitacliduth Oie Germania in allen Einzelheiten 1säten und organisiert, insbesondere hat sich Dr. P i n n c r s den Bodenknuf, die Parzellierung und die Anlage der Ortschaften verdient gemacht. Sämtliche Siedler begannen re Arbeit mit eigenen Mitteln, nachdem sic ein Jahr lang, •:in größeren Teil in Nahalal, zum anderen in Karkur;;bst, landwirtschaftliche Vorbildung erhalten hatten. Die «liung ist als Kooperative geplant und als solche bei :1 Regierung eingetragen. Die Wirtschaften sind gemischt .1 umfassen Hühnerzucht, Viehzucht und Gemüsebau. Die :!ätsche Abteilung bestellt für diese drei Zweige je einen '!;hmann, für dessen Gehalt sic für zwei Jahre zu drei Vier- 1■:׳ aulkommt und der außerdem von ihr Boden und Wohnuackc in Pacht erhält, die er später erwerben kann. Die :«Stellung dieser Fachleute ist eine der wichtigen Ga- «den fur das Gelingen der Siedlung. Die meisten unter den wolmerti des Dorfes sind ganz neu in der Arbeit und ibcn erst im Lande ihre Vorbildung erhalten, sind also auf!dimännisclie Leitung dringend angewiesen. Auch die andern, ä aus der Landwirtschaft kommen (unter den Siedlern sind «e Reihe hessischer Juden vom Lande) müssen sich unter n ganz neuen palästinensischen Bedingungen erst zurecht-;den lernen. Oan Hnschomron ist die zweite landwirtschaftliche Sied- :1? von deutschen Juden in Palästina. Ihr voraus ging ümat llaschawim, eine Kleinsiedlung bei Ramatajim im tiron, die auf Hühnerzucht und Gemüsebau basiert ist. fiter id noch Kirjath Bialik zu nennen, die vorstädti-!,w Siedlung in der Haifa-Bucht, die vor einigen Monaten gönnen wurde. und spekulative Preise. Einmal glaubte inan bereits ein entsprechendes Areal gefunden zu haben, als *ich neue Hindernissc einslellten und im Laufe < •r langen Vorbereitungen sprangen manche der Leute ab und zerstreuten sich. Teils ßingeii sie zu anderen landwirtschaftlichen Projekten und Gruppen über, teils ließen sic auch die Idee der Siedlung fallen. Schließlich blieb ein Kern von acht Familien zurück, und ihnen glückte es schließlich, ein Stück Boden zu finden und mit der Arbeit zu beginnen. Sie bilden heute die Mitglieder der Gruppe ״Gau Herzl". Jede Familie hat einen Bauplatz, auf dem sie auch einen Garten ankgcn kann, und gleichen Anteil an der Wirtschaft, die sieh aus Gemüsebau, Hühnerzucht und Milchwirtschaft ziisaimneiisctzt. Der gesamte Betrieb Ist aus den eigenen Mitteln der Siedler aufgebaut. Jeder errichtet sich ein Haus nach eigenem Geschmack und eigenen Bedürfnissen, aber die Arbeit ist g e m c i n s a in. Der Betrieb hat ein großes Gemiisc• und Blumenfeld — auf jeden entfallen 3 Dunam —, das von allen gemeinsam bearbeitet wird und für alle die gleichen Anteile am Ertrag abgibt. Das gleiche gilt für Hühner- und Kuhslall, Jede Familie ist verpflichtet, für den Betrieb 1 */* Arbeitskraft zu stellen, was für die Bestellung der gemclnsa* men Zweige genügt, so daß — besonders bei größefen Familicu — ״och Kräfte für die Bestellung des eigenen Hofes übrig bleiben. Sämtliche Mitglieder der Oruppc stammen aus geistigen Berufen. Der eine war Arzt, der andere Anwalt, der dritte Bankier, der vierte Kaufmann. Die Kinder, die fast alle schon im arbeitsfähigen Alter stehen, gehen mit in den Befrieb hinein und werden vermutlich bald die Hauptstütze der Siedlung bilden. Instruktoren für die einzelnen Zweige geben die Anleitung, und es hat sich bisher gezeigt, daß man damit ganz gute Arbeit leisten kann. Das Bild, das sich dein Besucher bietet, ist recht erfreulich und verspricht Gutes für die Zukunft. Die Häuser sind im Bau — vorläufig wohnen die Familien in Rischon zur Miete —, Gemüse gibt es bereits in Fülle und der Markt liegt buchstäblich vor der Tür, da die Plant,igenkolonie Rischon ein großer Abnehmer ist. Der Stall ist im Bau und die Kühe, die bereits gekauft sind, werden bald in ihre rechte Unterkunft kommen. Die Siedler — auch die älteren linier ihnen — scheinen mit dem Versuch recht zufrieden. Sic haben den ersten Sommer trotz der neuen Bcdingungen und der ungewohnten Arbeit gut überstanden und sehen jetzt schon die ersten Früchte ihrer Mühe. Es ist möglich, daß eine derartige Siedlung — besonders bei so günstiger Marktlage wie die in Oan Hcrzl — ihre Mitglieder ernähren und ihnen gerade durch die vollständige Um- Steilung und neue Arbeit Befriedigung geben wird. Vielleicht ist es noch zu viel verlangt, daß die Leute, die mit anerkennenswerter Energie und Entschlußkraft in die Arbeit hinein* gehen, sich ganz allein durchschlagen. Vor allem ist cs fraglich, ob sie die Kosten für die Instruktion ganz seihst tragen können und müssen. Hier müßte von den zuständigeu Instanzen (landwirtschaftliche Versuchsstation usw.) eingegriffen werden. Es würde durch eine zentralisierte Anleitung derartiger Siedler nicht nur diesen selbst geholfen werden, sondern es würden auch die Instruktoren im Lande in grüßerem Umfange ausgemitzt werden können. Zu begrüßen ist, daß die Hitacliduth Oie Germania und die ״deutsche Abtei- Imig“ jetzt diese Frage in ihren Einzelheiten prüfen und einer Lösung zuzuführen suchen. Die Verteilung der deutschen Einwanderer San Hcrzl Von der Hauptstraße in Rischon Lc Zion, der großen «1, durch ihren Weinkeller bekannten Kolonie in Judäa, ־tircn heute Bänder von weißem, spitzigein Schotter nach den »tcn. Man baut innerhalb der Siedlung die Nebenwege zu Utostra li cn aus, denn wie alle diese Orte wächst und '!wickelt sich Rischon mit großer Geschwindigkeit. Die Aus- Teilung der O r a n g e n p 1 a n t a g e n tut das ihre. Die Nähe Tel-Awiw, das für die Umgegend einen bedeutenden "ukt für landwirtschaftliche Produkte bildet und außerdem e Fühler seiner Industrie in die naheliegenden Orte streckt, ‘f״d sich stark aus. Rischon Le Zion und die Nachbarorte «1(1 heute bis weit in die hriphcric hinein nicht nur «ms Plantap engebiet, sontffnauch riesige Bauplätze, יי Hauser, von kleinen pri- %ct1 Arbeite Wohnungen יי bis zu Luxusvillen aus *!«1 Boden schießen. Am Ende eines der׳ *tißen, in der Sonne bien- '׳!!«len Schotterbänder stellt '■} den Sand gerammt ein ׳';Md mit der Aufschrift: *hin Hcrzl“. Hier gellt!|״ Sicdlungsvcrsuch des öeutsch-j üdisch e!1;'Beistandes vor sich, *«von verschiedenen Seiten 1®interessant ist und viel- ^«d!t für spätere ein Bei- ||!rt«l geben kann. Fs hatte Grundsteinlegung der neuen Siedlung bei Karkur sich vor mehr |‘;s «mein Jahr eine Gruppe J'Kamnicngci ,'en!Angehörige des alles Mittelstan- «-"י —, die umsatteln woll- |S;B "nd eine laut.: . . .״ai‘• Tj!hc Siedlung planten. Sic Jkskn sich von den zustän- Instanzen, insbeson- |5«t von der Hitaehduth Germania beraten und fl!!™?cn metst einmal auf die!״xilnsuche. Diese erwies *,'*׳ wie heute immer, als 5 *®i-wegs einfach. Wenig!״i'-bott, große Nachfrage יד׳•«. V 4*7 "“**"י«וו2 '7 k.*'4׳ ־7 •.׳-־״“•'*■׳» T!1 ,־ןff'v ’ Tw׳!■ üm J►..*, Links: Der Rabbiner von Karkur spricht. Siedler begrüßt die Ehrengäste. ,י־׳•־׳ links neben Um Dr, Pinner, Links unten: John TocpUts vom FVaad der Unten: Dr. Senator spricht bei der Grundsteinlegung, ' Foto! Lou LanUaiur, Jtnuakm Da *richten Goll Jaakob abermol*, all er aui dem Gefild Arami kam, und »egnele Ihn. * und Goll •prach tu Ihm: .Dein Name lat Jaakob; d'"׳ ״•du sollst nicht mehr Jaakob genannt werden, ton* dem Jl»ra*l »oll dein Name »eln|״ Alto nannte er Ihn JlsraSI. Dann ipradi Gott tu Ihm: ״Ich bin Goll El-Schaddal, fruchle und mehre dldi; ein Volk, |a eine Schar von Völkern wird von dir herkommen, und Könige tollen aut deinen Lenden hervorgehn. » Dat Land aber, das Ich Abraham und Jlzhok gegeben, dir gebe Ich et, und deinem Samen nach dir gebe Ich da» Land." Und Gott entschwebte, hinweg von Ihm, an dem Ort, wo er mlllhm geredet. Da errichtete Jaakob ein Slandmal an dem Ort, wo Gott mtl Ihm geredet, ein Standmal von Stein, und er gab ein GuSopter darüber und schüttele Oel darauf. Und Jaakob nannte den Ort, an dem Goll mit Ihm geredet hatte: Bel EI, Dann zogen tle von Öet-El weg. 1. Rudi Moses, Kap.JS V. 0 —19 Zugleich ah Probe am der soeben erschienenen neuen Ucbcrsettung der Thora von Hermann Schreiberim ersten Band de! von Harry Torctyner im Aufträge derJüdisdien Gemeinde Berlin heramgegebenen Bibelübersetzung. Vertag J.Kaufmann, Frankfurt a. M. (RM 4,SO) der Rest in den Kolonien. 200 Aerztc Inben andere Berufe ergriffet,, von ihnen sind 60—70 in die Landwirtschaft gegangen. Von den 300 A n w ä 11 e n, die ins Land kamen, haben sich 135 der Prüfung unterzogen, um in ihrem Beruf zu bleiben, der Rest ist in andere Berufe und 50 davon sind zur Landarbeit übergegangen.; In Tel-Awiw sind von der deutschen Einwanderung 2500 als Arbeiterin Handwerk, Industrie und Bau beschältigt, in Haifa 1600, in Jerusalem 500. Im letzten Jahre wurden von Deutschen 67 Industrie-Unternehmungen ins Leben gerufen, die 800 Arbeiter beschäftigen und eine Anzahl von Werkstätten, in denen 1300 Menschen arbeiten. Banken, Import, Export nahmen gegen 1800 Menschen auf. i Man erkennt aus diesen Ziffern: die deutsche Ein- Wanderung hat sich nicht in den wenigen Berufen konzentriert, aus denen sie stammte,: sondern sich auf verschiedene Schichten verteilt und zu einem guten Teile die Um Schicht tung versucht. Außerdem hat sie durch das importierte( Kapital der jüdischen Wirtschaft einen neuen Anstoß gegeben und weitere Arbcitsmogiichkciten geschaffen. Aus der Entwicklung von Kirjath Bialik Es liegen jetzt Zahlen über die Struktur und Verteilung der deutschen Einwanderer vor, die ein interessantes Licht auf ihre berufliche Umschichtung werfen. Die Zahlen, die naturgemäß keinen Anspruch auf mathe* niatisclie Genauigkeit erheben, aber doch ungefähr ein Bild geben, beweisen, daß vieles von den Befürchtungen, die deutsehen Juden würden völlig von den Städten autgesogen und überfüllten in unerträglichem Maße die freien Berufe und den Handel, übertrieben ist. Die Statistik zeigt folgendes: Es sind beute ca. 18000 deutsche Einwanderer in Palästina. Von diesen sind in Hotels, Cafes, Läden, Pensionen usw. (von denen man meist anniinmt, daß sie den Großteil der deutschen Einwanderung absorbieren) nicht mehr als 2500 beschäftigt. Unter den 18000 waren 500 Aerztc, von denen 300 in ihrem Beruf geblieben sind, und zwar »4 in den Städten, Vom Waad von Kirjath Bialik bei Haifa wird uns geschrieben: Die Be- und Abwässerungsprobleme gehören zu den wichtigsten Fragen, die beim Bau der Siedlung gelöst werden müssen. Schon vor längerer Zeit wurden vom Wand der Siedlung Unterhandlungen mit der Regierung geführt sowie Gutachten und Kostenanschläge von Fachleuten ein* geholt, und dennoch ist inan in der Frage der Abwässerung von der Lösung weit entfernt. In Kirjath Chajim ist die Abwässerung durch besondere Senkgruben für jedes Haus, — bzw. durch eine Senkgrube für je zwei Häuser —, geregelt; diese Regelung ist aber unvollkommen, weil nach ein oder zwei Jahren die Senkgruben verstopft sind. Man muß sie von den Absorbierungen reinigen und die Steine wechseln, was mit grollen Kosten und Unannehmlichkeiten verbunden ist Der einzig mögliche Weg ist, eine Kanalisation anzulegen. Dies würde eventuell von der Regierung genehmigt werden, wenn die Abwässer durch eine biologisch-mechanische Kläranlage geleitet würden. Eine Kläranlage kostet jedoch bis zu ca. fP 2090 und cs lohnt sich daher nicht, für die Siedjung allein eine solche Einrichtung zu machen, Die Siedlung hat sich daher mit der Schchunath Motzkin in Verbindung gesetzt, um die Frage der Kanalisation gemeinsam zu erledigen. Das vergangene Jahr war ein Jahr der verstärkten Malsrlagefahr. Es wurde daher ein fachmännisch geschulter, Sanitätshcamtcr eingeladcu, der sofort mit der Arbeit begann.' Alle Gräben, die die Beduinen zum Tränken ihrer Schafe geöffnet hatten, wurden besichtigt, die Dränage-Kanäle wurden systematisch kontrolliert und gereinigt, und jeder für Malaria verdächtige Ort desinfiziert. j Nach dieser intensiven Arbeit kamen keine Malariafälle im Emek Zeboulon mehr vor. Trotzdem hat man beschlossen, dies weiter fortzuführen, den Sanitätsbcamten das ganze Jahr bcizubchaltcn und ihm auch andere Arbeiten der Gesundheit•• fürsorge zu übertragen. Ing. A. Masor. Konferenz der palästinensischen Arbeiterpartei Die Leitung der palästinensischen Arbeiterpartei (Mapai) hat beschlossen, eine allgemeine Landeskonferenz der Partdi für Dezember einzuberufen. Auf der Konferenz wird eine Bilanz der bisherigen Tätigkeit der Partei in der Leitung der Zionistischen Organisation seit dem letzten Zionistenkongreß gezogen werden. Auf der Konferenz wird auch der Fragen« Komplex behandelt werden, der mit den jüngsten Verhandlungcn in London zwischen der Exekutive und den zionistischen Parteien in Verbindung steht, darunter auch die Frage des Abkommens mit den Revisionisten. Die jüdischen Kapitalinvestitionen in Palästina Jerusalem. (I’alcor.) Nach den Berechnungen der Statistischen Abteilung der Jcwish Agency über die Höhe der jüdischen Kapitalinvestitionen in Palästina in den letzten fünf Jahren seit 1910 zeigen die jüdischen Investitionen in Palästina eine von Jahr zu Jahr steigende Tendenz. Während in den Jahren 1930 und 1931 die jüdischen Investitionen ca. £ 2000 000 und 1932 ca, £3 000 000 betrugen, haben sic i.J. 1933 bereits ca. 6</j Mill. Pfund betragen, und im laufenden Jahr 1931 werden sie, wie man berechnet, annähernd 10 Millionen Pfund betragen, ln Wirtschaftskrisen schätzt man, daß i. J. 1933 ca. 65 °/0 der Kapitalien in der Baubewegung und in Böden investiert wurden, ca. 23 °/0 in der Landwirtschaft und etwa 10 % in der Industrie. Die im Handel erfolgten Investitionen sind bei diesen Berechnungen nicht berücksichtigt. Am 11. November ging In Tiberias neuerlich ein wolkenbruchartiger Hagelsturm nieder. Der Schaden war jedoch gering. Ein lOjänriger Knabe fand den Tod in den Wellen. (Im Mai d. J. hat ein Woikcnbruch in Tiberias große Verwüstungen angerichtet. — A. d. R.) 1I’; i'F ,־וי•» ׳6 17־ ■a ( i 1* '־,U; ■T 7?“V

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