Mannheim
Compact Memory

Jüdische Rundschau · 1934-11-16 · Heft 92 (16.11.1934) · page 11

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Rundschau
Volume
39 (1934)
Issue
Heft 92 (16.11.1934)
Date
1934-11-16
Page
– (sequence 11)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
87% known words query
IRI
…/2651273-2653452-2653537--26028-2683201
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

jflp|$CH£ Rundschau SPORT-RUNDSCHAU NR, 92, U. NOVEMBER 1934 Box-Meister ,ן jujaccabl «191 *oinon Nachwuch» - Achljührlgo mit ״Hon* 'י HjchbBliiol in der Tralningshullo - Dl« Aniüngor-Rloga B ist litulc kein ungewohnter Anblick mehr» frische. iriftiL'C Jugend bei sportlicher Betätigung zu sehen, n» der JBC. M a cc a b 1 einer der (״Irrigsten auf diesem r.fhiet •st׳ i'1'"''1'8,1’!1 die Sc h .11 ו k ä m p f 1־ seiner J u - ,״,,!.Riege ״Westen , die dieser Tage vorffefüirrt ,,len. Da Achtjährige 111 den Hin}׳•, die mit ״״ glaub- Ran kimpften mul dabei bewiesen, da» sie — wie der fschtii1"״׳ s״l:t . besitzen, hie l.ust am Kampf hlit/tc den Junge״״ ״s den jAngen, kaum konnten sie es er- •rtcii, im ifn'K /״ sh'lH'ii. Seihst bei den Kleinsten bemerkte ״״! erst,־undi11'׳ gutgcziclte Schläge, und auch die Deckung j;(!, }anni etwas zu wnnselien übrig. Seihst Junten, die erst ״,( wenigen Wochen dem Verein angeboren, zeigten er- ‘ijimliclic Beweise von Sportgeist, Mit Ljitrüstiuig weinte ,‘;״er der jiimen Kampfer, dem die Nase blutete, das Au- ,:nnCn ab, den Kampf deshalb ab/uhrccheii. Dieser Mut ‘urde den״ .meli von den sachvt׳rslä1Kligc11 Altersgenossen f,״vcnd gerühmt, wie überhaupt die ״Bank der Saehvcr- ,,',ulj1.cn‘• (Aller 8 12 Jahre) mit ihrem Urteil nicht hinter cm Hcrg hielt. Zweifellos war ,,Benno“ eine ״Kanone“! ,;,!ifcnd ,.Ervi״“ nicht genug ״Luft“ hatte, ״Sickes“ ״Bein- )riu-il" war ״bestimmt prima“, und einer der Jüngsten verlicilc eifrig, da» sein Sportkamerad im Ring ein ״wüster f״l1tcr“ sei. Besonders hcrvorzulicbcn ist die umsichtige Art 'os Trmncrs, der die Jungen wohl aiispornf, ohne sic;״er (icbnlir an/usirengen. Seihst die Achtjährigen boxten!iulicr, hielt eil Disziplin, und keiner von ihnen lieft sich im [ilcr des Gefechts zu einem luieilauhten Schlag• liinrlißen. ilalircml die Kampfe der Kleinen mir über zwei Runden »cii, erstreckte sieh der Selilufikampf der Sechzehnjährigen gcr drei Runden, Besonderen Jubel löste es aus, als sich zu ',v11n der Kümpfe zwei bekannte Mitglieder de) Boxkluhs il/sc k 1111 d a 111 e n auhoten. Uauptsiiclilieh die Ecke, in der gjil seines Amtes waltete, war begehrt, und in der Pause neLschcn den beiden Runden wurden die Kämpfer denn mch nacli Gebühr erfrischt. Auf jeden Fall bewiesen die fchauk,■impfe, da» dem ״Maccabi“ tun seinen Nachwuchs nicht jiügc zu sein braucht. VCill man aber die wirkliche Arbeit eines Sportvereins tarteile», dann inuli man einen Blick in den internen Betrieb tun. Der AuBensieheiule, der sich als stiller Wncliter in eine Ecke drückt, muß zunächst fesistcllen, M sämtliche Mitglieder, die erschienen sind, einen geradezu if.rhildlielien Eifer au den Tag legen. Da werden die Sand• nckc mit Fäusten bearbeitet, da prallen die Ptutchitigbällc, «erden (iewichte gestemmt, und in einer Ecke kämpft jemand;gen einen nicht vorhandenen Gegner. Scilsprinpen wird :!allen Schikanen geübt, und so mancher ältere Herr, der cst jetzt wieder seine Begeisterung für den Sport entdeckt rat, hupft munter über das Sprungseil, hn Ring werden scharfe Trainmgskampfc nusgcfochten, denn die Ausschciiiinpk:impfe stehen ja vor der Tür. In einer anderen Ecke betätigt sieh die ״Anfänger-Riege“, der der Trainer mit untijliclier Geduld die ersten Finessen des Boxsports heitrugt, lieber dem ganzen eifrigen Betrieb aber herrscht;nicr sportliche Geist echter Kameradschaftlichkeit. Hier gibt cs keine Prominenz, die sich ahsändert oder iibcrlegcn iichclml den Bemühungen der Anfänger zusieht. Derjenige, w mehr kann, nimmt sich des anderen an, bemüht sich, am Fehler ahzugewöhnen, Neues beizubringen. Deshalb 5t es auch nicht weiter verwunderlich, warn man ein 5'etiges Ansteigen der Mitglicderzalil icststeilen kann. ן״יי-יין 13 ויי זי• ך/ ו 1 f ׳r ך ןן SA* m hi K.J U4« *i f7a i? Kjy 6m» uk «4 y »4 i ף/ Ein Sporte,rcignis von Bedeutung Die höchste Trophäe des Deutschen Makkabi-Krciscs, der M a k k a h i - P o k a 1 für F u IS b a 11 ti 11 d Fl a n d h a 11, wurde am Sonntag im Stadion zu Frankfurt a. M. atisgekämpft. Die Spiele wurden in vorbildlicher Weise vom Bar Kocliba Frankfurt durchgeführt, Für die Endrunde hatten sieh sowohl im Handball wie im Fußball die Mannschäften der Makkahi-Bczirkc B e r I i n - B r a n d c 11 b u r g und Süddeutschland qualifiziert. Während die süddeutsche Bczirksmannscliaft aus Spielern mm Mannheim, Stuttgart, Mimehen, Würzburg und Frankfurt zusammengesetzt waren, halte der Bezirk Berlin-Brandenburg mir Spieler des Bar KtH'liba-l lakoah entsandt. Obschon mau wußte, da» die Süddeutschen den Berlinern eine harte Nu» z.U knacken geben würden, kommt docli die Niederlage Berlins in beiden Spielen ii b e r r a s c h c 11 d. Vor allem der klare Sieg der Siiddeutschen im Fußball beweist, auf welcher Höhe diese Sportart in den Mnkkabi-Verciuen Siiddcutschlands steht. Die Bedeutung der Spiele wurde durch eine ausführliche Vorschau und einen Bericht in der ״Frankfurter Zeitung״ unterstrichen. Aus den beteiligten Mannschaften soll der Kern der Rcpräscntatlvmannschaftcn des Deutschen Mäkle,-ihi-Krcises für die 2. Makkabiah im Handball und Fußball gebildet werden. Der Bedeutung der Spiele entsprechend war auch eine ansehnliche Zuschauerzahl von 2000 Besuchern erschienen. Der Sportwart des Deutschen Makkabi-Krciscs begrüßte die Mannschäften mul wies auf die Bedeutung der Spiele sowohl für den Spielbetrieb innerhalb des Deutschen Makkabi-Krciscs, als auch für die bevorstehende 2. Makkabiah hin, und überreichte zum Schluß der Spiele den siegreichen Mannschaften den Pokal des Deutschen Makkabi-Krciscs, Die Spiele nahmen einen außerordentlich interessanten, kam'p[reichen Verlauf. Sie fanden bei den Zuschauern sehr starken Anklang und waren in ihrem technisch hochwcrtigen, kampfreichen, dabei aber doch stets fairen Ver• lauf die ausgezeichnete Werbung für den Makkabi-Sport und ein Beweis für die Spiclstä« ce der deutschen Makkabi- Vereine. lußbaUentschcidung erst nach Verlängerung Als der Schiedsrichter Löwenstein, Hanau, die Fuß• ballmamuschaften zusammenruft, ergibt sich folgende Auf• Stellung: Berlin-Brandenburg: Schau! Sperber Lewin Ncumann Kalb Bogner Ende Schwang Schollak Rathaus Vierziger Klcinmann F. Zwickicr Orünfeld Hecht Kupfer Grüncbauin Hcrech M. Zwfckler Dennenbcrg Oirgusky Rothschild Süddeutsch land: Das Spiel stand auf einem Niveau, wie man es bisher kaum im jüdischen Sport Deutschlands gesehen hat. Dies beweist am besten die klare Niederlage Hakoahs, die am vergangenen Sonntag erst den RJr-Reichsmeister sicher schlagen koniilc. Sowohl die F.inzckpicler als auch das Zusnmmcnspicl der Mannschaften war eine Freude für die Ftißballcntlmsiasfcn, die mit der bei einem solchen Spiel üblichen Leidenschaft die Vorgänge auf dem Spielfeld verfolgten. Besonders zu erwähnen ist der süddeutsche Mittel• hinter Hers cli, der durch weite Vorlagen seinen Sturm immer wieder nach vorne schicken konnte. Die Berliner Verteidigung, an der Spitze Sperber und Lew in, wehrfen sieh heldenmütig, so da» es erst in der 12. Minute llcrsch gelang, auf einen Fckball von Klei 11 m a n n durch einen scharfen Schuß das erste Tor zu erzielen. Dabei blich cs auch hk zur Pause. Danach versuchte Berlin mit aller Macht den Ausgleich zu erzielen. Alle Versuche scheiterten aber an der Nervosität der Innenstürmer, die keine Aktion zum Ab• Schluß bringen konnten. Auch SiHhleutsciilaiid gelang cs nicht, weitere zählbare Erfolge zu erzielen. Berlin, von der Ztischaiiermcugc stark aiifgcimmtert, gelang cs endlich, durch Vierziger eine Eingabe von II o g n c r zum Ausgleich zu verwandeln. Es halte nicht viel gefehlt und Berlin hatte, da Vierziger kurz vor Schluß im Strafraum unfair gelegt wurde, die Chance gehabt, durch einen Elfmeter den Sieg zu erringen. Der Schiedsrichter gaF) aber diesen Elfmeter nicht, und so kam cs zur V c r I ä tt g e r u 11 g. Nach der sofort vorgenommencit Platzwahl drängte Süddeiitschlaiid sofort iiikI konnte auch, nachdem Schani mul die Verteidigung abgewehrt batten, durch F. Zwickicr das siegbringemlc Tor «rzielen. Nach den Regeln des Deutschen Fußball-Bundes halte hier sofort ahgcpliffeit werden müssen, aber der Schiedsrichter ließ zweimal 15 Minuten tlurchspiclcii. Süddeutschland zog nun einen Läufer zur Verteidigung zurück und konnte nicht nur das Resultat halten, sondern cs gelang noch kurz vor Schluß, ein weiteres Tor durch Hecht zu erzielen. Süddeutschlaml hatte seine stärksten Spieler in Hersch und Grilltfeld. Aber auch Hecht und F. Zwickicr waren gut, während die Heiden Außenstürmer schwächer waren. In der Läuferreihe konnte Grimebmmi noch gefallen. Rothschild im Tor war vor keine große Aufgabe gestcllf. Die Berliner Matmschaft hatte ihre besten Spider in Sperber, Lcwin, Kalb, Bogner und Schau!. Im Sturm war Schwang der Beste, nach ihm Ende und Vierziger. Knapper Handbalhieg Int Handballspiel hot zwar Berlin-Brandenburg die bessere Gesamtleistung, besonders der lnncnsturm, die Brüder Spandau, Sommerfeld und der Mittelläufer Marx zeigten ein scliö• ncs, technisch hochstehendes. Kombinationsspiel. Die außer• ordentlich wirksame Verteidigung der beiden Frankfurter Spieler Floershcim und Schließer verhinderte aber zählbare Torerfolge. Bei Süddeutschland brillierte vor allein der schußgewaltige Mittelstürmer Cembalist, Stuttgart, der allein 5 Tore sehoß, von denen einige kaum haltbar waren. Daneben sind die beiden Verbindungsstürmer Torcnskv, Frankfurt, und Goldmann, München, hervorzttliebeu. Auch der Torwart Meyer, Nürnberg, zeigte gute Leistungen. Süddeutschland ging durch einen an sich haltbaren Schuß von Cymbalist in Führung und konnte das Pausenrcsultat auf 3:1 stellen. Nach Halbzeit drückte Berlin-Brandenburg zeitweilig sehr stark und konnte bis auf 4:1 gleichziehcn. Doch zwei unhaltbare Schüsse von Cymbalist, denen Wenter Spandau nur einen ent- Regensetzen konnte, stellten den Sieg für Süddeutschland sicher. Freund, Kassel, war dem Spiel ein energischer und umsichtiger Leiter. Die Verwaltung eines so machtvoll aufstrebenden Vereins erfordert selbstverständlich Umsicht und Tatkraft, ftlion im Durcheinander des Trainingsbetricbcs zeigt cs •ich, daß eine Reihe organisatorischer Dinge zu erledigen wul. Um so erstaunlicher ist man bei der Feststellung, äB all diese Dinge mit großer Umsicht von einer Dame er- ( kdigt werden. So mancher mag sie um die Ruhe und Ausdauer beneiden, mit der sie ihre Funktionen erfüllt,;:»endlich viel Fragen beantwortet, scheinbar unlösbare Pro-;ferne entwirrt und doch noch für jeden Einzelnen ein «cundlidics Wort, einen Scherz zur Verfügung hat. a-r. Bundblick auf die Sportplätze tili für den Fortgang der Berliner Fußhallrtitidenspielc *Khligcs Ereignis war das Spiel BSü. gegen Hagibor. Daß BSG auch von Naglhor geschlagen 1״de, beweist, daß mit Hagibor für die Entscheidung sehr jj[ feeltnen ist. Trotz teilweise überlegenem Spiel konnte , die starke Hintermannschaft des Hagibor nicht ge- ״Ww. Durch 3 Tore konnte Hagibor seinen Sieg sicherffn, denen die BSG. nur eins entgegenzusetzen vermochte, ff Magibors Form anhaltcn, dürfte das Zusammentreffen nakoal! - - Hagibor sehr interessant werden, und es bestellt!' die BSG, die bekanntlich Rciciismeistcr des RjF. ist, Gefahr, daß sie in der Berliner FuflbaHtabelle mit den ™״cn vorlieb nehmen muß. ästige Fu ß ba 1 lc rg e bniss e: fkc.ili IV Kt.K,.1.|| ״Ki|mr v 0;2: llnkoah II gegen Ihgibor III f; llaUali II״ J״g״״l gegen Hagibor U Jugend 0:4; Haknah, I , "׳. gegen |SK. 111 8:2; ILiko.111 111 Schüler gegen Hagif II Srhiilcr 0:8; llnkoah II Schüler gegen USO. 1 Schü- ' I £ 3:2; USO. V gegen JTSC. 05 0:1; USO., A.H., gegen I! ״״IV 0:4; ||SG. II gegen 1 lakoah III 5:0. 1 ^,"dballresultate: i Jf *'*״'Mia I Frauen gegen Damen-Ruderelub I 18:0; Rar 1 ,.in U Frauen gegen Damm-Kudcrchib II 8:0; Rar Koehha III : ergo, USO. II Frauen 4:1: Rar Knchba 1 Jugend gegen HS('■ Hl S<:0:1 .״. ®'stUsc ha f tsspi c 1 e: j i'ocM>a 1L gegen JSK. I 8:4; Bar Kochba III gegen Triton | 1*“1fcy-Resultate: j ' *f Kf M># II Herren gegen JTSC. 05 1 2:1 (!)! Bur Kochba III I 1*K. Jugend 1:1; Rar. Kocliba I Frauen gegen BK. II I'raucn Alicli °G>b־ die Hockeyspielc des Tennis •Klub Bar Mwui״•* “£rlin, die in Hamburg gegen die dortigen 1״vereine ausgetragen wurden, standen im Zeichen des n'i «:8 l?mbun schwarzen Sonntags i&r Borlin Rrei! mußte sich die t. Mannschaft des Tennis-Klubs 2s 1 ._.ו.״:״,1ח־ו 1 i.i.i•״,. heiieen. Mci« .fs technischer und taktischer Ueberlcgenhcit beugen. ,clijitll'11.13'das Ehrentor wollte gelingen. Berlins 2. Mann- ^lichkJi sich b£sser und hatte sogar zeitweilige Gewinn- ״titen. Erst in den letzten Minuten eelang Hamburg der Ausgleich (2:2), auch die Tcnnisdantcn wurden von den Hamburger Bar Kocbancrinnen 5:0 geschlagen. In Marburg wurde ein hohor Slog des Bar Kochba Fulda (U: 2) von diesem jungen Makkabivcrcin im Fußball über den RjF. Marburg errungen. Es war ein flotter Kampf, in dem sich die Makkabisportler als eine Klasse besser als ihr Gegner erwiesen. Auch der junge Bar Kochba F r i e d b e r g konnte einen beachtlichen Erfolg buchen. Es gelang ihm, die spielstarke Reserve des Frankfurter Makkabivereins mit 3:0 zu schlagen. Die Fricdhcrgcr Bar Kochbancr haben erstaunliche Fortschritte gemacht. Weitere Fußballrcsultate: Jüdischer Sportverein Ratihor gegen Bar Kochba HindcnHurg 4:0; ״Il.ikouh K.scn 1 gegen 1 lakoah Köln I 2:1; Hakoah Essen II gegen llakoah Köln II 1:4. ,.Alles Volk — Neues Geschlecht'* Makkabüer-Felor dar Hakoah Köln Zur 1800jährigen Wiederkehr des Todes Bar Kochbas veranstaltet der S. C. Hakoah am 2. Dezember, tun 11 Uhr, im Reichshallcn-Thcntcr eine Feier. Im Mittelnimkt sieht die Gedenkrede des Präsidenten des Deutschen Makkabi-Krciscs, Dr. Fricdcnthal, Berlin. Neuartige gymnastischc und turnerische Darbietungen werden die Feier umrahmen. Für die Veranstaltung liegen bereits 300 auswärtige Anmeldungen aus allen größeren Orten des Rheinlandcs vor. Der Vorverkauf hat begonnen. — Am selben Tage findet um 15 Uhr eine Tagung des W'estdeutschcn Mak* kabi-Bczirks statt, auf der Dr. Fricdcnthal und Paul Lewinsohn, Berlin, sowie Dr. Sindler und Dr. Capeil, Düsseldorf, referieren werden, ltn Anschluß an die Tagung findet ein ״Ncschcf Makkabi“ für Makkabi- Mitglieder statt, Der Tag der jüdischen Jugend in Dresden hatte folgendes Ergebnis: 1. Zeire Misrachi 138 Punkte; 2. Makkabi Hazair 125 Punkte: 3. Bar Kochba 18 Punkte; 4. Haschomcr 15 Punkte; 5. Habonim 12 Punkte. Der Breslauer Ttwrcn-Rudcrclub 1909 e, V. hat sich der Arbeitsgemeinschaft jüdischer Wassersportvereine angeschlossen. Hagibor. Tisch-Tcnnis-Abteilung. Montag und Dienstag, 8 Uhr, un ״Rosenthalcr Hof“, Rosenthaler Str, 11--12. In einem Zwölfrunden-Kampf wurde der jüdische Boxer Erich Seelig von dem Belgier Gustave Roth im Palais des Sports nach Punkten geschlagen. Im Titclkampf um die Weltmeisterschaft im Bantamgewicht gelang es AI Brown, seinen Titel erfolgreich zu verteidigen und seinen Herausforderer in der achten Runde zu Boden zu schicken. Young Perez wurde ausgezählt Die Begegnung fand in Tunis statt. Vorschau Für Sonnlag, den 18. Novembor Bplele In Borlin Sportplatz Schäfersee: Hagibor la — Hakoah Ib.! Sportplatz Niederschönhausen: BSG. — Hagibor Ib. Sportplatz Britz: ISK. — Hakoah la. Die Spiele beginnen um 2.30 Uhr, Weitere Spiele; Sportplatz Schäfersee: 9.30 Uhr Hagibor VI — BSG. V. 11.10 Uhr ll.tgibor II — Hakoah III. 12.50 Uhr Hagibor Jgd. B — Hakoah Jgd. la. 10.10 Uhr Hagibor IV — JTSC. 05. 11.50 Uhr Hakoah II. Jgd. A — Hakoah II. Jgd. B, 1.20 Uhr Hagibor II. Schiller — llakoah II. Schüler, 2.30 Uhr Hakoah III. Schüler — Hagibor I. Schüler. Sportplatz Niederschön hausen: 0.30 tIhr BSG. IV — Hakoah A. H. 11.10 Uhr BSG. II — llagilmr III. 12.50 Uhr BSG. Jgd. B — BSÜ. Jgd. A. S p o r t p I a t z. B r i t z: 11.10 Uhr ISK. III — Hagibor V. 12.50 Uhr ISK. II — Hakoah II. Für Bußtag, don ZI. November Harbslwaldlaul daa Bar Kochba Borlin Die Lciclt tat hletikablciuing des Bar Koch* ba Berlin leitet die Waldlaufserie der Wintersaison 1934/35 mit einem großen Herbstwaldlanf ein. Es ist mit einer sehr starken Beteiligung zu rechnen, da die Ausschreibung des Rennens verschiedene Strecken und Klassen aufweist, die es jedem Teilnehmer ermöglicht, zu seinem Recht zu kommen. Abgesehen davon, daß die gesamte Berliner Läuferklasse am Start erscheinen wird, kann matt auch in den Klassen für Anfänger, Jugend, Knaben, Damen, Alte Herrett usw. scharfe Kämpfe erwarten, da bereits seit Waldlaufbcginn von allen Mitgliedern fleißig trainiert worden ist. Nachfolgend die Ausschreibung nebst Startzeiten. Klaue Senioren (llauptklassc) Mittelstreckler Anfänger Jngemi Sprinter Alte Herren Dunicn Knaben Sporljugondlag In Druden In Dresden findet ein Sportjugendtag statt? zu *dem die Makkabi-Vcreine aus Berlin, Leipzig, Chemnitz, Weißen* feis Jugcndinannschaften entsenden. Ein B Ii t zt u rnier Im• Handball und Fußball wird durchgeführt. Lau f,t re dt* 7 km 4 km 4 km 2.5 km 2.5 km 2.5 km 1.5 km 1,5 km Stattarit 10.30 Uhr 10.40 Uhr 10.40 Ulir 10.50 Uhr 10.50 Uhr 10.50 Uhr 11.30 Uhr 11.30 Uhr * ז . 3, I ' I1.; 1' •; i '■ 01,' 1 »'s »: 1';:,'i ( K ■, ‘ a 11 y

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.