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Jüdische Rundschau · 1934-11-13 · Heft 91 (13.11.1934) · page 3

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
39 (1934)
Issue
Heft 91 (13.11.1934)
Date
1934-11-13
Page
– (sequence 3)
Language
German
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JÜDISCHE RUNDSCHAU Seite 3 13 «91 .ץ!ן XL 1934 I in ml :n, th ס¬ *« t!n tt. 1«, er 11* lei r: 1n ul in ilt be % er e• er /׳s /ז״?׳ Uj» l.1' I,tsttf \ \ , •ו u5 < er ׳! •h- ־ en te• Ir• ■. w it•1 en ' en . US »ft ■f׳• ' ch! icr als lat nd en ei-; n- :r- : n- •er m- .uf cn, er lic es >r מ! He •st ch -יו1 Sh cn en tp int! n Irr ipf kt icn :W *t aß ng ert on :11in ale“ sten rr9 ¬ס¬ ס! ist Ifli nd 0s he* 0• le« U»׳ 10- Und wieder Palästinafahrt I (Von unserem Palästina-Korrespondenten.) g|. An Bort! der Gcrusalcmmc, 4. November. M.iit denkt für gewöhnlich, Tel-Awiw läge bei Jaffa 3nj Mitteltneer. Das hat sieh in letzter Zeit als ein Irrtum!,crausgestellt. Tel-Awiw fangt bereits am Kai in Triest j״ wo die schölte neue Gcrusalcmmc am Pier liegt, wo in*hebräischen •Lettern das Schild die Richtung weist: Lc'Lrez Jisrael!“, wo sielt die Palästinafahrcr drängen ״״d durcheinander hasten. Schon hier am Kai und nach- |,cr die ganze Fahrt hindurch auf dem Schiff ist alles das, was heute Tel-Awiw charakterisiert: dieselbe Ucberjiilluiig, dieselbe Luge, dieselbe iibcrsprttdchidc Energie, dasselbe Temperament, die Ruhelosigkeit. Selbst der Lärm bis spat in die Nacht hinein fehlt nicht, und man ist fast versucht, auf dem Schiff dasselbe zu tun, was nein jet/t in Tel-Awiw gemacht hat, nämlich eine Anti- Lärm-Liga zu gründen! Es ist eine rechte Völkerwanderung. Früher fuhren jungc Menschen nach Palästina, der Einwanderer ״mit Kind und Kegel“ war relativ eine Seltenheit. Meute ist das völlig anders. Die Chaluziin bilden den kleineren Teil, die Mehrheit, die liier wandert, ist wirklich ״das jüdische Volk“. Säuglinge sind auf dem Schiff, Menschen in der Mitte des Lebens mit ihre» halbwüchsigen Kindern, Greise und ängstliche Mütterchen. Es ist etwas seltsam Erregendes in dieser Wandcrungsbewcgung. Die Menschen sind in den Tiefen aufgewühlt, sic sind angstlieh, sie freuen sich wohl auf das Land, aber all das Neue, das über sie hereinbricht, macht sie unsicher. Alles wird zu einem Problem, von der ersten Unterkunft an bis zur Wahl des Wohnortes, der Gründung einer Existenz. Und man versteht, wenn man die Einzelnen beobachtet, daß man sehr viel von ihnen verlangt, wenn sic nicht nur für ihre eigene Existenz, dort sorgen sollen, sondern auch sieh eiiifiigeii in das Ganze, das man das werdende jüdische Palästina nennt. Aber gerade weil der Einzelne, der hinkommt, ln Gefahr steht, von diesen Sorgen 11111 seine Unterbringung so ganz verschlungen zu werden, ist es eminent wichtig, ilnn immer wieder klarzumachen, daß eben dieser Einzelne in seinem Erfolg unlösbar verbunden ist mit dem Erfolg des Gesamt- Werkes, und daß cs letzten Endes kein vom Allgemcinscliicksal abgelöstcs Einzelschicksal im Lande gibt. Die d c u t s c h e Einwanderung stellt auf dieser Linie Triest—Haifa noch immer das Gros der lnunigrauten. Die Sprache der Schiffe ist deutsch. Aber unter diesen deutschen Juden sind ganz verschiedene Typen. Da sind die Jungen, die schon ihre landwirtschädliche oder handwerkliche Vorbereitung hinter sich haben und ins Land zur Arbeit gehen. Das sind noch diejenigen, die meist vollkommen sorglos und nur mit freudiger Aufregung der Landung entgegensehen, für die das Land nur Versprechungen und keinerlei Drohungen zu enthalten scheint. Sie und die jüngeren unter den Einwanderern der Mittelklasse stellen die unermüdlichen Tänzcrreihen, erfüllen das Schiff in allen Räumen mit Lärm und Lustigkeit. Sehr viel nachdenklicher ist der alte Zionist, der sich jetzt — endlich! ־— meist nach vielen Jahren, manchmal nach Jahrzehnten der Palästinaarbeit und des Palästinainteresses auf dem Weg ins Land befindet. Fast jeder Einzelne von ihnen erzählt von einer langen zionistischcn Vergangenheit, wundert sich selbst darüber, daß er diesen Schritt, den er doch immer ersehnte, nicht früher, in den Zeiten der Ruhe, getan hat und erst jetzt duich die Not dazu gebracht worden ist, dorthin zu geben, wohin ihn Liebe und Uebcrzcugung eigentlich «hon lange getrieben haben. Zuweilen kann man hören, daß man schon mehr als einmal »,Hebräisch gelernt und vergessen“ habe. Mehr als einmal hört man den Seufzer Jcs Bedauerns über verlorene Zeit und verlorene Mögliehkeiten. Dennoch gehen die meisten dieser Zionisten recht gut vorbereitet ins Land. Sie haben im Unterschied m den ersten Wellen der deutschen Immigranten ihre Geschäft(; in Deutschland in Ruhe abgewickelt, sie haben ihre Ucbcrsicdlung langsam, aber so gut sie irgend konnten, vorbereitet und stellen nun die nächste Immigrationsfolgc, die größer zu werden verspricht als die ersten. Bann schließlich sind da die neuen Anhänger alästinas, die vor kurzem noch nichts von der Sache "ISsc״ wollten und jetzt mit der Welle ins Land gc- 8Prilt werden. Sie studieren mit den andern zusammen die *°lltc״ und jetzt mit der Welle ins Land gespült Cfßen. Sic studieren mit den anderen zusammen die "c״c Ausgabe der Broschüre ״Alijah“, sie versuchen es «״ch mit den ersten stotternden hebräischen Ausdrücken, זי versuchen zusammen mit den andern soviel wie mögtC' Informationen aus den mitfahrenden Palästinensern "'fauszuholcn. Je näher das Schiff an Jaffa herankommt, ,0 ק c״cgtcr wird die Stimmung, desto gespannter die •־■'Wartung, Obwohl die Wanderung zu einer Massenwanrung geworden, obwohl Palästina Europa so viel näher L ruckt, obwohl eine Palästinareise und Uebersiedlung ״*״sagen eine Alltäglichkeit geworden ist, ist für jeden s reinen aus dieser Masse diese Reise und diese Lanin,!? ^as ßr°ße und einmalige Erlebnis, das vielleicht עי" l *״,Pressionen hinterläßt als nachher die ersten ff1״" Gefühlen, in dieser späten Erfüllung von Wünschen, die doch nicht stark genug waren, daß man sic früher realisiert hätte. Noch ein Zug fällt auf bei dieser deutschen Immi* grat',011, und er wird besonders auffällig auf einer größeren Reise, wie es diese Palästinafallrt ist. Das deutsche Judentum war seßhaft und ist daher voll ausgeprägter Gewohnheiten. Der Ostjude war, auch wenn er lange an einer Stelle saß, nie zu dieser Art der Seßhaftigkeit gclangt. Er nimmt deshalb neue Dinge mit einer Art von besonderer Neugier auf, er macht vielleicht alles verkehrt, aber er macht es irgendwie, auch ohne zu wissen, wie man es richtig macht. Bei den deutschen Juden spürt man überall durch, daß sic aus ihrem festgefügten Lebenskreis und -stil nie herausgekommen sind, daß sie es sich kaum haben träumen lassen, daß man anders leben könnte, als sic cs taten. Sie staunen daher nicht nur über Neues, über andere Sitten und Gewohnheiten, sondern sie nehmen ineist das, was sie kennen, unbesehen als das Endgültige und sind in neuen Verhältnissen fast hilflos. Man sicht es bereits an der Art, wie sie reisen, man möchte fast sagen, an einer mangelnden Reisetcclmik, die sich einfach genug dadurch erklärt, daß viele niemals über die Grenzen ihres Landes hinaus kamen. Sie wissen es und man hämmert es ihnen immer wieder c'111, daß sie ״umlcrncn" müssen, sic haben auch vielfach den besten Willen, aber cs fällt ihnen recht schwer. Die Palästina-Erwartung ballt sich zusammen in einer Versammlung, die an Bord stattfindet. Es ist ein besondercs Zusammentreffen. Wcizmann ist an Bord, das Schiff trägt in Triest die blau-weiße Fahne» Blum.cnfeld findet sich unter den Passagieren. Und cs ist der zweite November, der Jahrestag der Balfour- Deklaration. Blumcnfeld, der Mann des deutschen Zionismiis, spricht zu den deutschen Juden. Er sagt ihnen nochmals und in schöner neuer Eindringlichkeit, was er sie seit Jahren lehrt: daß mit der Ankunft in Palästina das Ziel nicht erreicht, die Aufgabe nicht erfüllt sei, daß erst dort die Arbeit und die Bewährung jedes Einzelnen beginnt. Er spricht von der ״Horde“, die zum Volk werden soll, von den Geschlechtern der Wüste, die untergehen mußten, damit das Volk geläutert ins Land zurückkehre. Man sicht cs den zuhörenden Menschen an, wie jeder die Worte auf sich bezieht, wie er versucht, mit diesen Dingen, die ihn lange beschäftigen, aber die sich jetzt endlich realisieren sollen, fertig zu werden, wie jeder die Sätze als für sich gesprochen empfindet. Und dann spricht Wcizmann. Aus der leisen, sonderbaren Stimme, die immer wieder von dem Stampfen der Schiffsmaschinen iibertönt wird, dringen die Sätze einer tiefen Nachdenklichkeit. Der Mann, der die Balfour - Dcklaration erwarb, gibt sich nach siebzehn Jahren Rechenschaft über die geleistete Arbeit, die mit der Deklaration in ein neues Stadium trat. Bei vielem, was hier gesagt wird, hat man das Gefühl der Einmaligkeit, obwohl diese Dinge schon oft und auch von Wcizmann selbst gesagt worden sind. ״Palästina wird nicht durch Kata- Strophen aufgebaut werden, und cs wird auch die Kata- Strophen nicht auf heben; genug, wenn es sie mildern kann“. ״Das Land wird denen gehören, die seinen Boden bearbeiten“. Für die ״Neuen“, die unter Maschinengeratter auf diese Sätze lauschen, sind es Leitsätze mit auf den Weg nach Palästina. Für den alten Palästinenser, der das Land in seinen Einzelheiten, mit aller seiner Grausamkeit und Schönheit kennt, bedeutet es einen Moment des Nachdenkens und der Aufrichtung, diesen Mann zu sehen und so vorsichtig abwägend über das Werk der Bewegung sprechen zu hören, der vielleicht mehr für die Sache getan und gelitten hat als ein anderer unter den Lebenden. So schiebt sich Welle auf Welle der Einwanderung ins Land. Jedes Schiff mit seinen vollen Decks und seiner gespannten Erwartung, ein Ausschnitt aus dem gesamten Bilde, wo sich Juden von überall auf der Welt nach Palästina begeben. verschwindet H ׳» Dm all«« Teuruttn {*kannte UJnturtn gigtntifeff dtr Poat #* Jtrmuiltm, dar «ach dar Einnahm« dtr Stadt von «Un Eng* ländsm erbaut wurde, wird tatat abgtrifun, u*ii «v lieh iitMfl d«j «tark g«*Uig«rU!t VtrWKr* an diuiw Krtutungspunkt 01• ttärand erwies, und ein neues ersieht לי! Lande. Es liegt etwas Rührendes in dieser Außerordentliche Arbeiten in Tel-Awiw Jerusalem, 0. November. (JTA.) Die Stadt Tel-Awiw. deren normales Jahresbiidget über eine Viertclmillion Pfund beträgt, hat, wie bereits berichtet, von der Prudential Ass nrancc Company of England eine Anleihe von über 350 000 Pfund (zu 3</( 0׳,״ Zinsen) zwecks Durchführung außerordentlicher öffentlicher Arbeiten attfgenomnien. 90 000 Pfund davon sind für Erweiterung und Reorganisierung der Wasserleitung, 20 000 Pfund für eine neue Filtrier-Anlage, 50 000 Pfund für Kanalisations- und Draiiiagcröhrcn, 60000 Pfund für neue Schulgebäude, 100000 Pfund für den Bau eines modernen Krankenhauses (hierzu soll die Palästina-Regierung 40 000 Pfund beisteuern), 20000 Pfund für Errichtung einer neuen Stadthalle und 10000 Pfund für eine städtische Garage bestimmt. _______ Palästina-Anfragen Im Unterhaus. Im englischen Unterhause richtete der Abgeordnete Wedgwood an den Ministcr für die Kolonien die Frage, ob die Auszahlung von Gehältern oder Diäten an die Mitglieder des geplanten Le* gislativc Council für Palästina beabsichtigt sei. In einer schriftlichen Beantwortung dieser Anfrage erklärte Sir Philip C11111 i f f c- List e r, er sei nicht in der Lage, gegenwärtig Mitteilungen über diesen Gegenstand zu machen. — In einer zweiten Anfrage wies Abg. Wedgwood auf die unterschiedliche Behandlung von Ein* Wanderern mit eigenem Kapital und Arbeitereinwanderern hin und forderte Ocffnung der Tore Palästinas für reiche und arme Einwanderer in gleicher Weise. In seiner Schriftliehen Antwort berief sich Sir Philip Cunliffe-LDter Der neue Bau (lex Archäologischen Museums, das von Rochefeller anläßlich seiner Paläslinarcise gestiftet wurde. Der Bau erhebt sich weithin sichtbar nördl. vom Tempclplatx. Photo: Bm• Gavrial Herzl und die Rothschilds Das Ableben Baron Edmond de Rothschilds erweckt die Erinnerung an die Beziehungen, die Theodor Herzl zu ihm und andern Mitgliedern der Familie Rothschild hatte und die ein interessantes Kapitel der zionistischen Geschichte darstcllcn. In H e r z I s Tagebüchern gibt cs viele Stellen, die auf diese Beziehungen hinweisen. Schon in den Anfängen seiner Beschäftigung mit der Judentrage zog Herzl das Haus Rothschild in den Kreis seiner Konzeptionen, besonders als er über die Finanzierung seines Judcnstaatsplancs nacbdachtc. Seine berühmte ״Denk- Schrift an die Rothschilds“ ist das Urbild des .,ludenstaats“. Die ersten, die sie kennenlernten, waren der Wiener Oberrabbiner Dr. Giidemann und der Berliner Bankier und Philanthrop Heinrich Meyer-Colin. Güdc• mann verglich Herzl, unter dem Eindruck dieser Denkschrift, mit Moses, was ihn aber nicht hinderte, ein Jahr später eine Gegenschrift gegen den Juilenstaat zu verfassen. Die Ignorierung der Denkschrift seitens der Rothschilds verletzte zwar Herzl tief, aber trotzdem bemühte er sich immer wieder, einzelne Mitglieder der Familie iür den politischen Zionismus zu gewinnen. Bei Edmond de Rothschild gelang es ihm nicht, wobei wahrscheinlich auch die Umgebung des Barons mancherlei Widerstände leistete. Interessant ist, daß Herzl schon 1895, unmitteibar bevor er seine erste und einzige Unterredung mit Edmond de Rothschild hatte, eine Vereinigung des Hirsch-Fonds (jewish Colonisation Association mit den Rothschildschcn Kolonien und allen bestehenden Zionsvereinen vorschlug. Mehr Erfolg hatte Herzl bei Lord Nathaniel Mayer Rothschild, dem Chef des Londoner Zweiges der Familie. Zwar lehnte Lord Rothschild 1898 es noch ab, mit Herzl zusammenzutreffen, obwohl sich seine Cousine Lady Battcrsca sehr darum bemühte. Als aber Herzl in seiner Eigen- *chaft als Experte vor der ״Frcinileiikominission“ 1902 erschien und seine von wahrhaft staatsmänuischem Geist und tiefer Klugheit erfüllten Aussagen machte, gelang cs ihm, sich Lord Rothschild — der ein Mitglied dieser Kommission war — zu nähern. Wo es sich um die Sache handelte, trat bei Herzl jede persönliche Empfindsamkeit zurück, und er schrieb am 9, April 1902 an Lord Rothschild u. a. folgendes: ״. . . . Ls wäre nützlich, daß ich mit Ihnen eine Unter• rediing hätte, und ich bitte Sic, mir zu einer solchen in London Gelegenheit zu geben. Ich bin bereit, zu «lieH'tn Zweck hinzukommen. Ich will nicht leugnen, <1 iß mir diese Itilte um eine Unterredung schwer lallt, denn ich winde von Leuten, die auf Ihrer Seile stellen, olt und arg angegriffen. Aber wenn ich bcdenke, wie vielen armen Weibern und Kindern man die Tränen trocknen kann, wie vielen unglücklichen Menschen unseres Volkes man eine Lrlcirhterung bringen konnte, so will ich mich gern demütigen. . . Es kam dann zu einer Beziehung, die zwei Jahre, bis an Herzls Lebensende, dauerte. Wie aul viele andere, machte Herzl auch auf Lord Rothschild den stärksten Eindruck. Der ' Plan einer jüdischen Kolonisation auf der Sinai halbin sei, der als große Notstandsaktion gedacht war, fand in Rothschild einen starken Förderer. Für den Fall eines Zustandekommens dieses planes erbot sich Lord Rothschild, emweder durch seinen Einfluß bei der lea oder auf anderem Wege die notwendigen finanziellen Mittel zu beschaffen. Da jedoch die Saclte scheiterte, kam cs auch zu keiner unmittelbaren Betätigung Lord Rothschilds. Herzl blieb aber weiter mit ilun in Verbindung und informierte ihn über alle seine politischen Aktionen. Der frühe Tod Herzls erweckte die tiefste Teilnahme Lord Rothschilds. Noch ein Mitglied der Familie Rothschild — zu dem Herzi allerdings keine Beziehungen hatte — wird in der Geschichte des Zionismus fortleben, das ist Lord Lionei Walter Rothschild, an den die Balfour-Dcklaration vom 2. November 1917 gerichtet ist. An demselben Datum (2. November) ist nun der großa Pionier des jüdischen Palästina-Aufbaus von uns geschieden» und das Gedenken daran wird künftig verbunden sein mit der Erinnerung an Edmond Rothschild. «, p. “»last!״ c - ■—״*־ *«»־••■ ׳— —-- , ucneii /viuwoii utiiti »ivu ou 1-iiuip uu til t ne - luiu D״j ״״®•Erwartung, besonders der älteren unter aen auf uie bekannten Bestimmungen der palästinensischen Ein׳ sen״e1״ in ihren ängstlichen, mit Freude gemischten Wanderungsordnung, An Bord der ״Majestic" hat der Vorsitzende der Palestinc Economic Corporation, Julius Simon, die Ueberfahrt von New York nach London angetfeten, von wo er sich nach Palästina begibt.

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