Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 39 (1934)
- Issue
- Heft 90 (9.11.1934)
- Date
- 1934-11-09
- Page
- – (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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i jpplSCHE RUNDSCHAU SPORT-RUNDSCHAU NR. 90. 9. NOVEMBER 1934!<11־ mal Pffer. |cndc11 |1K?cu || ihnen 1| sichte ein• ..;amen licnkt, ITfann- 1g |rt ürmc, jtoleum- |i SUuliiacth- Ihwctki liilikon• Seil• llc und >״vpten. jhwinpmidenl th Fl*־ tTel 01 bei In ncf. In 1, PrJ- 1 C0f;b ™Inhalt Erde. etne pie de de» d« iflliclief ״ngiind mistoll■;keit»• ■,suche• 1■ ־ ynd auib»• jüdische III. Solma Schulmann S0.1nl.1ff vor.nilldR , 1,c״;,norivereme i jC1.11111'cn »wachen, dort umkreist viie Balm. Wir nähern 2s!« h- :linii Bar Kochba- Sportlerinnen, die Selma Schulmann, die emsige jüdische Olympia-Kurstciln ehmtrm. Fhoio; If. Stmnnnftld iröhre» Emek auf dem Sportplatz Grunewald. Die trainieren, liier sieht man Sprinter eine Gruppe Lang• , ,. . - uns einer Gruppe von »!,Vristol'erinneii, deren blauer Magen David auf wcilkrn D׳• j sic ,11s Mitglieder des Berliner ־־ likoal' kennzeichnet. Nach mehreren 1׳ An'nn 1k, teils Lfrc Leistungen %tn, ♦״!' ,»״ d1״ SK| '° ״t Sic die Kliff 11 das Bein ' ‘kt;,fti״׳. ״«- cliw inff,׳ sieht inan ihr die gute Schuh- Dl. l*c /״1״■V'T Hilft- 11״<!, irrarbeit set/t vorviMlich cm «in« bringt mit stnrkcr utreckiiiiff die Ku- '4 hoch hc־nus. [ijs Maß ergibt 1081 הו• Lin pi.•eli- .li;cf Wurf! Keine Indische Sportlerin neutsdilandsii irfte nir Zeit dicseW’eite l-rclifi'.W'iri-prctk« die junge!;.:kk.ibiah an und erfahren, daß sie Stirn a Schul• gann heißt und trstscit kurzer Zeit dem Berliner Bar Kochba-Hakoah angehört. Schon seit ihrer frühesten Jugend betreibt sie Sport und ihr höchster Wunsch i< SportleJircrin zu werden. Mit 16 Jahren stieß sie die Kugel schon 7,50 m. Sie war lange Jahre in einem deutschen Sprrtvcrcin, doch plötzlich erwachte in ihr der U’unscli, obgleich sic in ihrem Klub ein gern gesehenes Mitfiicd war, einem jüdischen Sportklub beizutreten. Lange «nlltc sie nicht, welchem. Die Deutschen Makkabimeiste rs cli ה ft e n im BSC.-Stadion in Berlin zeigten ihr liier, wohin eme jüdische Sportlerin gehört. Schon seit Juni 1031 nimmt Selma Schulmann am Hand- ' »11 - 01 y m pi a - Vorbereitungskurs teil. Schon Iraker hat sic sich an einem Uchungslciterkursiis und an!nein Hiirdeiispczialkursus beteiligt, da sic gerade zur Uebungslci tcrin besondere Veranlagung hat. Im Juni wurde sie von Ellen Braumiillcr aufgefordert, zur Berliner Olym pi a t r a i 11 i n g s g c in c i u s c h a f t zu kommen. Seitdem ist sie die einzige Jüdin, die an einem Olympiakursus tcilnimmt. Bei ihrer Veranlagung fiir Wurfübungen ist es nicht verwunderlich, daß sie auch beim Diskuswurf ausgezeich- Rie Leistungen zeigt. Sie beherrscht hier die sehr schwierige Drehung sehr gut; auch hier ist ihr Wurf kräftig und der Diskus fliegt im hohen Bogen heraus. Auch im Hürden• Kufen hat sic gute Erfolgsaussichten. _ Spcctator. Vorschau fiir Sonntag. 11. November krlln Fußball: In der ersten Klasse finden folgende Spiele statt: Sportplatz am Schiifersee: Hakoah 1 b — Jüdischer Sport-Klub; Sportplatz Nicderschöiihauscn: BSG. — Hagibor 1 a. Beginn BO Uhr. Außerdem sind folgende Spiele angesetzt: Sportplatz am Schäfcrsce, Platz 1: 9.30 Ulm l lakoah IV — Hagibor V, B IO Uhr Hakoah II — Hagibor III, 12.50 Uhr Hakoah II. Jgd. A —- Hagibor Jgd. B; Platz 2: 11) Uhr Hakoah A. H. — ISK. III, 1150 Uhr Hakoah II. Jgd. H — BSG. Jugend B, 1.20 Uhr Hakoah III. Schüler — Hagibor II. Schüler, 2.30 Uhr Hakoah II. Schüler — BSG. Schüler. Sport pi at 7 Nicderschön hausen: MO Uhr BSG. V - ITSC. 05, Uhr BSG. A, H. — Hagibor IV, 12.50 Uhr BSG. II — Hakoah III. Handball: 5Portplatz Grunewald: 10.30 Uhr Damen Bar Kochba I — Damen-RuderClub 1023 I <Vcrbandsspiel), * yi|r Damen Bar Kochba II — Damen-RudercIub .1,923 II (Verbandsspiel), I," Bhr Damen Bar Kochba III — BSG. II, Uü Uhr Triton I — Bar Kochba III. Männer (Freund• sehaftsspicl). Sportplatz Schönholz:!.';11jik’G. III — 1. Jugend Bar Kochba, "■30 Uhr Bar Kochba IV. Männer — Maccabi II. f״״jdurl 0. M. jc Endspiele um den Makkabipokal. tai.r ,AuHragc des Präsidiums des Deutschen Makkabi- (|'Wes fuhrt der Bar Kochba Frankfurt am nächw 50״'•ntac die Endspiele um den Makkabipokal!den Sra * un{f Handball durch. Für beide Spiel-!ctaL״ j5. ״icl> fUr die Endrunde die Repräsentativmann- Bj.״" der Makkabibezirke Siidwcstdeutschland und Kiniill«, , rJndenburg qualifiziert. Es dürfte zu harten iu״.,.," Kommen, und cs ist schwer, eine Entscheidung vorbur, ״£ün,.'^r möchten annelimen, daß Im Fußball BrandenliniL , ,י״ Handball Südwcstdeutschland den Pokal er- 6״! werden. Eretu«u°n^?r״s Interesse beanspruchen diese Kämpfe, die ein »erd«״ j f die Frankfurter jüdische Sportgemeinde sein htivl־ "a2u!chdaß sie für die Aufteilung der ReprSsensind hSS?״* des Deutschen Ylakkabikreiscs Im rußball *ttH.״, ®H liir die 2. Makkabi ah maßgeblich sein »eben M.7f diesem Zweck wird das Präsidium des Deutfunkt8**?.״ den Kreissportwart Dr. Atlas* nach tu״ * ״rt entsenden. •and HäKoah Wuppertal — Hakoah Dortmund. lÄÄ'־־״ Hakoah Költt ח Haköah Essen וייי׳ן ך*׳^ ך"*•* ־ r , 7v1 h ׳־׳׳/ V- ד־"־✓. %״f ךיי# *י»י*ו> ך*# 4^., v«. kaz 4.:״*•) ln Berlin fand in dieser Saison das erstmalige Zusnmmcntrdlen der Fußballmannschaften des Bar Kochba- Hakoah und der BSG., die, wie erinnerlich, Inhaber der Ftißbalheichsincistersdiaft im RjF. ist, statt. Das von der jüdischen Fullliallgrmcindc Berlins mit großer Spannung er• wartete Treffen hatte eine grolle Anzahl von Zuschauern auf den Latte-Sportplatz, in Nicdcrschönhauscn gebracht. Sic wurden durch ein herrliches Spiel belohnt. Hakoah■ lieg über dl« BSG bewies erneut die spielerische Starke dieses Makkabiver• eins, llakoah mußte noch in letzter Minute eine Mannschafts• Umstellung vornehmen, da sie Sattler, Fuß, Weiß, Czupncr und Isciilieim nicht zur Verfügung hatte. Der eingestellte Ersatz erwies sich jedoch als vollkommen ausreichend, um der Hnkoah-Mnnuschaft den notwendigen Rückhalt zu gehen. f)ie BSG. konnte dagegen ihre Mannschaft durch Hitz, Gold mann und Simon verstärken, so daß der Ausgang des Spieles sehr fraglich erschien. Das Vorspiel der Jugend -1 a - Mannschaften, das von Llakoah mit 5:4 gewonnen wurde, zeigte hervorragenden Sport des Nachwuchses. Dann betreten die ersten Mannschafteil den Platz; Hakoah gewinnt die Auslosung und spielt mit^ dem Wind. Sofort werden scharfe Angriffe auf das BSG.-Tor gerichtet. Doch fallen keine Tore, da Schwarz un BSG.-Tor sehr sicher hält und viel Glück dabei entfaltet. Die BSG. ist im Angriff glücklicher. Hilkowitz ist einen Augenblick ungedeckt und schon saust ein herrlicher Schuß von ihm in den Kasten, fiir Schau! gänzlich unhaltbar. Wütende Angriffe der Hakoah-Mannschaft setzen ein, aber immer wieder gelingt es der Hintermannschaft der BSG., im letzten Moment ihr Tor rcinzuhaltcn. Endlich eine Ecke für Hakoah. Vierziger gibt diese herrlich vors Tor, und aus dem Gewühl heraus kann Neumann ausglcirhcn. Dieses Tor gibt der Hakoah-Mannschaft den richtigen Rückhalt, und 10 Minuten später kann Sch oll ak eine wunderbare Vorlage von K a I b zum zweiten Tor verwandeln. Pause 2: 1. Nach der Pause glaubt man, daß die BSG. mit dem Wind überlegen sein würde, aber das planmäßige Dcckungssystcm Hakoahs tat seine Schuldigkeit. Nur dem Verteidiger Reif und dem Torwächter Schwarz haben es die BSG.er zu verdanken, daß keine höhere Tordifferenz für Hakoah sich ergibt. So bleibt cs trotz aller Versuche beider Mannschaften bei dem Resultat von 2:1. — Die Hakoah-Mannschaft zeigt in diesem Spiel, was wirklich in ihr steckt. Die Verteidigung, Sperber, Lcxvin und der Torwächter Schaub, war ganz erstklassig, ebenso die Läuferreihe Neumann, Kalb, Bogner. Die Uebcrrascluing bildete aber der Sturm, der erstmalig in der Zusammensetzung Ende, Schwank, Schollak, Rathaus und Vicrz-igcr spielte. Sonstige Resultate: BSC,. 111 Hakoah 111 51 .־; USO. 11 gegen flnkonh II 1:2; USO. I״,|. A gegen Hakoah Jgd. In 4:5: Hagibor IV gegen llakoah IV 8:1; llakoah Jgd. 1h gegen »SO. Jgd- Ib 3:2; 11a, glbor 1 Schüler gegen BSO. Schiller 2:2; llagibor II Schüler gegen llakoah I Schüler 0:13; JSK, HI gegen Hagibor All. 2:2; JSK. 11 gegen Hagibor II 1:1; JSK. gegen Hagibor Ib 2:3. Von diesen Spielen ist das Spiel ISK. I — Hagibor l b bemerkenswert. Es hat sich gezeigt, daß die Mannschaft des ISK. sich gegen ihr erstes Spiel bedeutend verbessert hat. Zahlenmäßig noch größer, wenn auch nicht so bcdcu• tungsvoll, waren die Erlolso des Bar Kochba Frankfurt a. M. Weit schwerer als das Resultat 9:1 vermuten läßt, hatte die Frankfurter Handball-Elf in Offenbach gegen den IJ B. Offenbach zu kämpfen. Obwohl im Feld über• fegen, scheiterten doch alle Angriffe der Frankfurter an dem fast unüberwindlichen Qffcnbachcr Torhüter. Bis zur letzten Viertelstunde stand es 1:1. Erst dann schossen die Frankfurtcr Slfirmcr in einem prachtvollen Finish acht unhaltbare Treffer. Die Frankfurter Damen konnten Offen• bachs Damen mit 8:3 Toren abfertigen. Die II. 11 a n d h a 11 ma n n s c h a f t des ßar Kochba Frankfurt stand in Frankfurt der gleichen Mannschaft des R i F. Wiesbaden gegenüber. Auf rcgciuliirchweichtem Boden fertigte sie die Wiesbadener überlegen mit 10:1 Toren ab. Ein wenig schönes Frulc nahm das Spiel der I, Fuß• b a 11 m a n n s c b a f t des Bar Kochba Frankfurt und des J J14. Offen bach. Die ohne ihren verletzten Halblinken spielen eien Frankfurter konnten diesmal nicht recht gefallen, wahrend die Offenbnclicr durch großen Eifer auf fielen. Bei einem 2 :!-Stand für Frankfurt mußte der Schiedsrichter einem Offeribmhcr Spieler Platzverweis erteilen. Da diesem keine Folge geleistet wurde, brach er das Spiel kurz vor Schluß ah. Einen schönen א : O-Sieg konnte die Frankfurter S c 11 ü 1 e r - F u ß b a 11 m a n n s c h a f t gegen die RjF. S chü• ler-Mannschaft Wiesbaden davontragen. Dis Makkablrandemplelo In Wesldeulschland nahmen mit einem Spiel der beiden Tabellenführer 1TUS Duisburg und Hakoah Köln in Köln ihren Fortgang. Mit einem überzeugenden 5 :O-Sieg der Duisburger, die nicht einmal voll aus/uspiclcn brauchten, endete das schöne Spiel. Die Duisburger sind nach wie vor die technisch und taktisch beste Mannschaft Westdeutschlands. Die II. Mann• schafteri trennten siel» 4:3 fiir Duisburg. Die sechsstündige Autoreise der M.-Gladbacher in das Wcstfalcnland konnten diese nüt einem nicht alltäglichen Ergebnis von 20:3 Toren in zwei Spielen beschließen. Die I. Mannschaft der Hakoah Dortmund mußte sich der überlegenen Technik und dem besseren Schußvermögen der Gäste mit 2:12 Toren beugen, während die Dortmunder Reserve gegen die gleiche Elf aus M.-Gladbach 1:8 verlor. Der Fußballsles dar Hakoah Jülich über den R|F Düren (5:1) war ein vielversprechender Anfang für die junge Fußball-Elf, die ihr erstes Spiel lieferte. Das Spiel der beiden Mannschafteri stand auf beachtlichem Niveau. Auch in Berlin sah man am Sonntag eine neue Mann• Schaft auf dem Rasen. Das Handballdalat das ISK Berlin wurde zu einem netten Erfolg für diesen jungen Verein. Er hatte die Jugemlmannsclialt des Bar Kochba-Hakoah, die zu den Spitzenmannschaften ihrer Klasse zählt, verpflichtet. Als der JSK. bereits mit 3:0 Toren führte, erkannten die Bar Kochbancr, daß sic sich die Sache zu leicht gedacht hatten. Mit 8:7 Toren konnte die JSK.-Mannschaft siegreich das Spiel beenden, ltn Fußball In Süddeutschland waren die Hakoah Stuttgart und der Bar Kochba Mannheim siegreich. In Stuttgart weilte die Fußball- Elf des JJB. Heidelberg zu Gast. Die große Ucberlcgcnheit, der Stuttgarter drückte sich in dem 9:2־Resultat klar aus. Die Ergebnisse in Mannheim waren: DK. Hamilif'im I gr^en JSV. Pirm.ivn: 10:0; BK. Mannhrim I« RCRfn JT. Karbnihe I 4.1; BK. Mannheim H geem JT. Karlsruhe II 8:1; BK. Mannheim Schüler gegen JT. Karlsruhe Schüler 4:0. Die Deillnor Handball - Ergebnisse des Sonntags waren: Bar Kochba Damen III — Damen• Ruderklub 1923 2:2; Bar Kochba 1 - BSO. 1 7;4; Bar Kochba II — Ivria I Männer 4:1 (3:0). Boxkämpfe in Leipzig Der Jüdische Sport-Verein Bar Kochba, Leipzig, veranstaltete am 21. Oktober einen gut gelungenen Roxabcnd, zu dem er außer einer starken Kampfstaffel des Berliner Box-Klub ״Makkabi“ gute Leute von Bar Kochba Dresden, Chemnitz, und Gera zu Gaste hatte. 600 Menschen füllten den Saal, als der (iongschlag zum ersten Kampf des Abends ertönte, in welchem der jugendliche Papiergewicht- 1 c r Grün (Dresden) den körperlich etwas überlegenen Leipziger Gradus auspunktete. — Das Mittelgewicht führte in D/itibas und Horn (beide Bar Kochba Leipzig) zwei hochveranlagte Boxer zusammen. Dziubas siegte knapp nach Punkten. — Licser I (Bar Kochba Leipzig) und der Berliner Makkahi-Mann Noschkcs lieferten sich im Bantamgewicht ein flottes, ausgeglichenes Treffen, das mit einem gerechten ״Unentschieden“ endete. Im Federgewicht errang Braut• wein (Makkabi Berlin) nach hartem Kampf einett knappen Punktsieg über den ehemaligen mitteldeutschen Meister Gabler (Chemnitz). Einen vielbcjubcltcn Sieg erzielte Lleser III (Bar Kochba Leipzig) über den körperlich im Vorteil befindiiehen Dresdner Kleiner. Mit äußerster Erbitterung schlugen sich im Federgewicht Eskenazi II und der jugendliche Leipziger Triebwasser. Nach dramatischem Kampf siegte der Berliner über den sich mit äußerster Tapferkeit wehrenden Triebwasser verdient nach Punkten. Der Dresdner Hammer kämpfte gegen Kahne (Bar Kochba Leipzig) unentschieden. Trotz größter Anstrengung und Anfeuerung durch die Zu• schauer konnte keiner von beiden Vorteile erringen, Der nächste Kampf zwischen Eskenazi I (Makkabi Berlin) und Stalnikowitz (Gera) endete vorzeitig in der ersten Runde, da der Geraer infolge eines ungefährlichen Sturzes aus dem Ringe aufgeben mußte. Im Schlußkampf standen sich In Wil• komierski (Bar Kochba Leipzig) und den körperlich scliwereren Dresdner Halber zwei alte Kämpen gegenüber, welche sich nach fairem Kampfe unentschieden trennten. Der Berliner ITSC. 05 ist dem Snortbund des RjF. beigetreten und hat damit seine bisherige innerjüdische Neutralität aufgegeben. Rifoff im Bar Kochba-Hakoah Berlin. Der bekannte Marathonläufer Ritoff, früher Sportclub Charlottcnburg, hat sich dein Berliner Bar Kochba-Hakoah angcschlossen unu sein Training für die Makkabiah aufgenommen. SeIH53ahren ln gta'cherRnnM ueizenburgerSfr.33 «Baiiifiitffii Makkabi - Meisterschaften im Boxen und Ringen Für die Meisterschaften, die der JBC. Maccabi, Berlin, am 14» und 15. November im M u 81 k er verel nshaus, Kalscr-Wilhclm-Str. 31, durchführt, Hegen bereits soviel Meldungen aus dem Reiche vor, daß mit den Kümpfen schon am 14. November, vormittags 11 Uhr, begonnen werden mutt. Chemnitz, Gera, Leipzig, Köln, Breslau, Dresden, Düsseidort u. a. m. entsenden ihre besten Leute. lüdischer Sport aus aller Welt Liquidierung des Jüdischen Fußball verband•■ ln der Tschechoslowakei Aut der Generalversammlung des jüdischen Fußballverbandes, die im Oktober in Brünn stattfand, wurde bcschlossen, die im Verbände organisierten jüdischen Vereine in den Tschechoslowakischen Fußballver• band zu überführen. Der Eintritt der jüdischen Ver• eine erfolgte auf Grund vorher festgclegtcr Richtlinien, wobei insbesondere der nationale Charakter der jüdischen Vereine resp. deren Mitglieder gewahrt bleibt. Die Ucbctführutig der jüdischen Vereine in den CSSF. erfolgte hauptsächlich aus dem Grunde, um diesen die Teilnahme an den Mcisterschaften und damit einen geregelten Sportbetrieb zu ermöglichen. Makkabi Warschauer Mannschdisboxmelster Im Warschauer Zirkus wurde das Boxtreffen utrt die Mannschaftsmeisterschaft zwischen Skoda und Makkabi ausgetragen. Der Kampf endete mit einem 9:7-Sieg der Makkabiboxer. Die Veranstaltung brachte einige Uebcrraschungen und hatte folgende Resultate: Fliegengewicht: Czortek (S) siegte nach Punkten über Bircitbaum (M); Bantamgewicht; Ro.scnblum (M) schlug unerwartet Moczko II (S) nach Punkten; Federgewicht: Kozlowski (S) holte sich einen Punktsieg über Borcnstajn (M); Leichtgewicht: Neustadt (M) siegte nach Punkten über Donkowski (S); Weltergewicht: Matusmvski (S) gewann nach Punkten über Winagrad (M); Mittelgewicht: Pisarski (S) und Pilnik (M) trennten sich unentschieden; Halbschwergewicht: Stahl (M) v. o.; Schwer• gewicht: Stibbe (S) verlor in der zweiten Runde gegen Neu• ding (M; durch k. o. Der Titel des Warschauer Mann• schaftsmcisters fiel damit an Makkabi. Maxi• Beaanbloom Maifat Weilmalaiar Im Kampf um den Titel der Halbschwergewichtskiass« stand Maxie Roscnbloom in Dcsmoines Johnny Miller ge• genüber. Der Kampf ging über 10 Runden und endete unent• schieden. Durch dieses Urteil bleibt Rosenbloom im *Besitz des Titels.