Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 39 (1934)
- Issue
- Heft 89 (6.11.1934)
- Date
- 1934-11-06
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 87% known words query
- IRI
…/2651273-2653452-2653534--25978-2683148- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
X . ~\ Seite 6 JÜDISCHE RUNDSCHAU Für Sdiabbat, 10. November /um Wochenabschnlft Tokfolh Jakob 1t 11 (I Et tu, — Jerusalem und Cäsarea. wie der iTalimul a nu*1lriickt, — Rom und Jerusalem, wie wir zu lorntuliercn gelernt haben, *iud die beiden Kräfte, deren Ringen in unserem Wocliennlmclinitt ihren Ausdruck linden.! ״Die Stimme, die Stimme Jakob» — die Münde, die Münde Esaus,“ Auf diese Formel sieht der Midrntch den Unterschied zwischen Israel 11ml Iklom geluncht, Indem er ausdeutet: -Wenn man die Stimme Jakobs hört — herrschen die Hände Emu* nicht . , . Geht und *ucht nach In Ihren 13eth;i1wcrn 11ml Lcltrhliuscrn — wenn Ihr dort findet Kinder mit Ihren Stimmen zwitschern, könnt Ihr Ihnen nicht beikomm eit! wenn aber nicht, könnt Ihr Ihnen beikommen,״ Der Woclieiiabsdmitt gliedert *Ich in folgende Abschnitte: 1. Die Der ' 2. Isak 3. Der Jakob und Erst Geburt von Verkauf der Lrstgehurt. Im Lande der Philister. Segen Jakobs. Eiau. Zu f. Die Stellung des Erstgeborenen. Seine Rechte und Pflichten, War ursprünglich zum Prlcstcrdicnst ausersehen, bat dieses Recht jedoch durch den Dienst am goldenen Kalb verwirkt, (lieber den Verkauf selbst «lebe 3cn Artikel ״Jakob" im Jiid. Lexikon.) Zu 2. Trotz der Hungersnot wird dem laak befohlen, in Palästina zu bleiben, well cs da» Land Ist, da* Abraham ztißcschworcii wurde. Der Bund zwischen Gott und Abraham wird mit laak erneuert. Die Brunne» und Ihre Bedeutung für Palästina und die Namensgebung (Rechobotli) sind die Ur- •neben der Feindschaft (Gehe von uns, denn Du bist uns zu tnüchtlg geworden). Zu 3, Wo nicht aii/imehmcn Ist, daß alle Teilnehmer am Oncg Sclubbath Iwrith verstehen, empfiehlt es sich, die ganze Partie aus der Ueberset/ung Bubcr-Roscnzwclg zu verlesen. Besonders Ist hier auf die Anteilnahme des Er• Zahlers auch für Esntt zu verweisen. Der Segen, der Jakob ztifeli wird, ist In der Liturgie ausgeführt. Zum Beginn der neuen Woche wird nach dem Abendgebet ״wejitten lcchi“ gesagt: Die Worte, mit denen Isak Jakob segnete, Geidiichfe Unsere Vorschläge auf für Geschichte werden sich jetzt zwei Gchlele erstrecken: auf eleu Ablauf der gesamten ji'1dischcn Geschichte, cingdoilt 111 einzelne Epochen, die klein genug *Iml, 11m an einem ()lieg ScImhbMh behandelt zu werden, und auf einen Zyklus ,,Geschichte der jüdischen Menschen“, fiel welcher die Geschichte an wesentlichen tragenden Menschen der jeweiligen Epoche mifgczelgt wird. Leicht kann man also wiililen, was für die eine oder andere Gruppe in Frage kommt. 1. Vom Auszug aus Aegypten bi« zur Land• ei n 11 a 11 me. Wenn Ihr es nur nach dem biblischen Bericht erzählt, dam! achtet auf die Notwendigkeit der Führer• gestalt des Mose, Da« Volk weiß nichts von »einem Ziel. Mo.sr Ist nicht der Führer kraft »einer Macht, sondern kraft .de« Wissen» um das Ziel de» Volluiwegc». Verfolgt den Weg auf der Karte, Zeichnet ihn auf der l'nlästinaknrtc in Euren! ׳Heim ein. Hei der Laiiddunahiue selbst; besebilftigt Euch mit der l־igur des Justin. Ist er ein wcicntliclicr Pnrtführcr des Mose oder nicht? Literatur findet Ihr im Vorschlag für den letzten Onrg Schabhath. (Schneidet Euch die Vorschläge aus und *aiiimelt sie. Am Ende de» Jahres ergeben »Ic ein brauchbare* Material. Macht Euch — Immer an Hand der Karte — den Plan der Eroberung klar. l)a* Volk kommt Von Tmtsjaril.uiien (wo heilte die illegale Arabcrcinwatldcruiig herkoiiiint), die Philister sitzen an der Küste (wo Uiwere Siedlungen heute sind). Die Orfe, die für diese Erohcrimg in Frage kommen, sind: Sittiin gegenüber Von . Jericho, Oil gal lag zwischen Jordan und Jericho, dann Er- . obertmg der Stadt (in Ausgrabungen 1 <)07—1909 wurden in Jericho wirk lieh besonder» starke Befestigungen fcstgcstcllt), die nächste Stadt ist Aj. Beachtet, daß Al — m der Nähe von Bethlehem — ganz, nahe an der großen Nord-Süd-Slraße liegt. Strategisch wichtig. Die Furt, durch die das Heer zog, beißt nach der Bibel Adam, heute Ed-Damljc, 25 km nördlich von Jericho. Auch heute eine der bekanntesten Furten de» Jordan», 0״ e s c 11! c 111 e der jüdischen Mensche n“ 2, Samuel, Samuel ist der eigentliche Fortsetzer des Mose. Er ist in einer Zeit, da Von Mose und «einer Tliora keine Rede ist, der _ Träger der Thora-Welt. Jugend: Nasir (klosferarlige IViestererzicImiig bei Eil, Kein wein, kein SeliermesKcr, wie alle Nasiräer), Seine Wirksamkeit nach Elis Tod: Gottesmaim. Das Gewissen Israel*, Der Patriot. Der Künder des einen Gottes, Lest seine Rede gegen die Monarchie (Samuel I, 8, 1 9). Das ist keine ״politische“ Rede, sondern eine religiöse. Achtet auf die Motivcl ״Polilisch״ ist (Ins Volk im Recht. (? — Diskutiert diese Frage!) Im heutigen Palästina hot Blalik oft etwas von der Aufgabe Samuel« gespürt und vieles erfüllt. Braucht ein Volk ein solches Gewissen od:r ist es besser, wenn cs sich . Uiigclicuiint'Uitd ״natürlich“ entwickelt? Samuels Figur gibt Anlall zu einer Fülle solcher Fragen. Macht keine trockenen , und gelehrten Referate, sondern macht die Gestalten lebendig und aktualisiert sic. Frage der Teilnahme da Unterrichts am Sabbat und die gepinnte Einrichtung besprochen. Am Sabbat Noach fand zum ersten Male du solcher statt. Umrahmt wird unsere Snbbatstundc vom Kiddusch, der sie cinleitct, und den Gesängen dw שיר המעלות und anderer Lieder und dem Tischgebet, das sie nbseliließt. Wir legen besonderen Wert darauf, daß diene liturgischen Vorträge von Jugendlichen übernommen werden, wie wir auch i 111 Jugemlgottcsdienst bisher die Jugend ulet« zu Vorbctcrdlensten hernngczogoii hatten, Wir besprechen mit unseren Kindern in dieser Sabbat wellt estiimle den Inhalt der Sidra, gehen auf die Erclgnim* der Woche ein; סי wtirilc z. B, nn einem der letzten Sabbate ein Bild von Montcflore der Jugend gegeben: ein andere* Mal wird diese Fdersttunle dem Gedächtnis Geiger» gewidmet *ein. Eine durch lok»Igeschichtliche Begebenheiten veranlagte Eriituerungufcicr ließ unsere Blicke um zwanzig Jahre In da» erste Krieg*|nhr zitrücklcnkcn, Jede Darbietung hat eine religiöse Note. Rabblaer una Lehrer arbeiten gemeinsam an diesem Werke. Rabb. Dr. Hellbronn, Nürnberg, Au* Cai Ungen schreibt «um Dr. meil, S. Hell• brann: In unserer Gemeinde Oai'lingcn Ist das Jüdische Leben von großer Intensität. Als Im Frühjahr jener berühmte Erlaß des Rcichsiiiiieimiinisteriuiii» herauskam — cs war lange vor der Einführung des StaaDjugcinltrigca “, In welchem das jüdische Eitcrnliaus vor die freiwillige Entscheidung gestellt wurde, entweder die Kinder am Sabbat ganz, aus der Schule heraiisziinehmeii oder aber sie dann sonst nn allen Fächern, auch den imnticlleti, wie Schreiben, Zeichnen, Handarbeiten, tciinclimcii lassen zu müssen, da war die Antwort für hier auch schon entschieden. Für sämtliche jüdischen Kinder — 100",״׳lg! —, es wird die* für Immer ein stolzes Ruhmesblatt unserer Gemeinde 111 dieser *rliweren Zeit bleiben —, wurde Befreiung vom Sabbat-Unterricht nachgcsiicht und lmtürllcli erteilt. Um diese Kundgebung für den Schab bat 11 noch wirkungsvoller zu gestalten, wurden die einzelnen Gesuche bei einer Zentrale, dem Uahmnat, ge• sammelt und von hier aus geschlossen der örtlichen Schul- Icltung überbracht. Eine Handlung, die durch Ihre Bekennt• nisstärke grollen Eindruck auf die nichtjüdischc, katholische Bevölkerung machte. Es darf aber nicht verschwiegen werden, daß die Ausgestaltung diese* wie durch ein Wunder wicdergcwoiuicncn Sehabbatil damit nicht ganz Schritt gehalten hat. Uebcrfli'iKsig zu betonen, daß die Kinder au *äintliehen fünf Gottesdiensten, Frcitnu-Abeiid•. Morgen-. Mittag- und Abend•, sowie an dem Mlttng aicli nnsehilrlknden JugciubOotteüdienst, *ich beteiligen. Darüber hinan* aber die Jugend an diesem tage würdig zu beschäftigen, da» int über ein Versuchsslndiiim noch nicht liiiiniisgckomiiien. Und da füllen die jüdischen Blätter, die Jüdische Rundschau“ an der Spitze, eine wirklich fühlbare Lücke, daß sie den abseits von den großen geistigen Zentren gelegenen Gemeinden An* regung und Anweisung gehen. Dr. S. Hellbronn, Oalllugc». Au* Dingen 1 viril uns geschrieben; Die Binger Gemeinde besteht aus 100 bi* 150 Familien. Seit einiger Zeit zeigen die Binger Juden großes Interesse für jüdische Arbeit. (Es wurde jetzt der Grundstein zu einer Zionistischen Ortsgruppe gelegt.) Am Schabbath findet regelmäßig eine Ssiclia in hebräischer Sprache statt, bclian- (fehlet die Sklrah der Woche. Es Ist mit Freude fcstzustcllen, daß In den Ssiclioth (bei Erklärungen u*w.) •leb allinlthlldi das Hebräisch nicht nur auf Alltagubcgriffe erstreckt. Ein Teil der Jugend kommt nach den! Gottesdienst zuiammcn, um Geschichte, Hebräisch usw, zu lernen. Der Schabbath- Abend gebürt dem Bund. Den Anfang bildet das ״Hawdalaltmachen". Grctcl Heymann. A11* Hamm (We*lfa1en) lefrd uns berichtet! Sofort bei Schulbeginn Im Herbst nach Erlaß der neuen Bestimmungen habe ich an sämtliche Schulen die Eingabe um Beireiung der Jüdischen Kinder vom Unterricht am Sabbat gerichtet. Diese Eingabe wurde von den Eltern aller in Frage kommenden Kinder iinter/elchiiet. (Ausgenommen bllcbei! die Kinder der vier üriiiulsclmlklnsscn. Eine Mutter aber — in Mischehe lebend — ließ auch ihr Kind, das noch die Grundschule besucht, befreien,) Die Kinder wurden dabei verpflichtet, den Gottesdienst am Freitag lind Sonnabend zu besuchen. Das geschieht auch ausnahmslos. Nach dem Morgen- Gottesdienst am Sabbat ist eine zusätzliche Schabbath-Stumlc für alle Kinder eingerichtet worden, in der gesungen und hauptsächlich der Woclicnabschnltt übersetzt und erklärt wird. Am Nachmittag ist Oncg Schabhath vom ״Habonirn“, dein ta*t alle Kinder angeboren. Geplant I»t noch Feier der Siudah scliclischltlt mit ansciillclicmlcr llawdalah. Josef Rein hold, Schließlich erwähnen wir noch eine Zuschrift des Vorsitzenden ,ler Synagoge Katscratraßc, Berlin, Julius Friedländer, ln der uns ndtgetellt wird, daß in dar Synagoge Kaiserstraße ein• bl* tumlnud monatlich Zugs rittgölte* d lauste *tntlf Inden, Immer ln Verbindung mit einem Oncg Schnbbalh. Neuerdings wird auch ein vollständiger Sch ab bath-Vormtttag-Jugend galten• dienst abgehalten, wobei Chor, Vorbeter, Thora-Vorleser und 0110 anderen Funktionen von Dur-Mizwnh-Knahen ausgeführt werden. Der nävllsta derartige Gottesdienst findet am 10, November, um 11 Uhr vormittags, in der Synagoge Kaiserstraße, statt. Ebenso hat diese Synagoge einen 0 nag Schabhath für Erwaahnvno una reif 0 re J ugend' eingerichtet, dar da* nächste Mal am 9, November vor sich gehl. Diese Einrichtung Ist vorläufig probeweise gedacht, dio Fortsetzung wird von dvr Beteiligung abh,Ingen. Palfisflnakunde Wir werden versuchen, Palästinakuttde möglichst Inf Zulamiiieiihang mit der Sidra zu treiben — solange a geht. Heute schlagen wir vor: Setzt Euch um eine Palästinakarte liern in. Einer schreibt vorher alle Orte heraus, die Ihr In der Sidra findet, sucht sie und fragt nach der heutigen Bedeutung, Wir erleichtern Euch die Arbeit ein wenig: Gerar. — Sltna, heute: wadi sehnten, 4 km nordöstlich von fcr-rucltebe. — Rechowoth: nicht da* heutige (wo liegt cs?), sondern 30 km südöstlich von Ucerscha. Siba «־-> Schlw'a *־י lieben; licemcba, Siebenbruuiicn. Sucht cs selbst! Bethel: vermutlich: betiu, 17 km nördlich von Jerusalem auf dem Rücken de« miticlpal. Gebirge» (881 m), Oestllch davor eine Kuppe burdsch betin. Das Ist die Kuttstättc. Begnügt Euch nicht mit der Archäologie, sondern fragt nach den Beziehungen zu heute. Was liegt heute an fUdtschen Siedlungen ln der Nähe? Zuschriften Wieder sind una eine ganze Reiht von Zuichrlf• k" zur Frage der Gestaltung da* Schabhath tugekommon, Aue N ürnberg schreibt uns Rabbiner Dr, lletlbronn; Sogleich nach der sommerlichen Ferienzeit hat das Rab* pinnt unserer Oemeittde in Verbindung mit dem Leiter der aldischen Volksschule die Einrichtung eines Oneg Sclflb« bath in Angriff genommen. An einem Elternabend״,wurde die Zu der Anregung in Nr. 87 der ״Jüdischen Rundschau“, anläßlich des Kaufes der Höhle Mnchpelah als Orabstiitlc etwas über jüdische Frlcdhofskunst zu sprechen, teilt uns Gemeinderabbiner Gustav Cohn in Leipzig mit, daß für diese Frage sein Buch ״Der jüdische Friedhof“, Franzinathcs-Verlag, Frankfurt a. M., 1930, eine ausgiebige Quelle darbietet Reieebrief aus Malmö Malmö, Anfang November. Seit zwei fahren Ist fn Malmö der früher in Schönlankc amtierende Rabbiner E. Berlingor tätig. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, daß heute Malmö im Verhältnis zur geringen Anzahl jüdischer Seelen — mit den Umliegenden Ortschaften, Land, Landskrona, Hclsingborg und Krlstiinstad, Wo auch überall zionistische Gruppen rege jüdische Arbeit lelstcnt — zusammen 12001 — einen beträchtlichen zi ס• nistls eh •jüdischen Geist — hauptsächlich von der lugend ausgehend, aufweist. Keren Kajcmetli- und Keren Hajeskod• Arbeit stehen in voller Blüte. Die Wizo-Qruppe ist In lebhafter Tätigkeit, und eine zionistische Jugendgruppe, Ros eh PIna, wurde vor kurzem gegründet, während die seit längerer Zeit bestehende Zionistische Vereinigung dfrl welterarbcitct. — Der ״jüdische Jugendverein“ bekennt •lei zum Baseler Programm. H. R. 'ה l! WO" •;VE׳«״ ־», %r * 1r;a <4 1-׳ '’ מיv aai“• Anläßlich de» bevoritthtnden Blntrltti *<, JÜDISCHEN RUNDSCHAU ln Ihren 40. Jahrgin* vcranetaltet du Verl•* für alle •eine Freunde ein grell! IkMesal iMS (Aaititdli* »nt Vertreter 41• Vurli!«« »Ind n!At MllMhn«bm4t1|Q AUffllb• besteht In der Werbung einer mögiidiit gröle» Zahl neuer Abonnenten für die ״Jtidisdie Rundidiiu‘ während des Monat* November 1934,!•dlngungem zur Teilnahme lind Ausfüllung und Rtdt. »endung de» untenstehenden Ahidmltu mit gfelehscltlgcr Meldung eine» neuen Bezieher», AI« neu« Bulihtr gellen nur Abonnenten, die Im Jahre 5695 (alio teil bept«fnbcrl934) nldn bereit» ständige Posibeslthrr «der Verlagikunden gc*׳c«cn sind und die BezugugebQlireii für «inen Monat <RM 2) oder ein Quartal (RM 5,75) all Vorausiahlung leisten. Hftuptpr•!*• 1, Preis . . RM 150.- 2. Preis . . RM100.- 3. Preis .. RM 50.- bar Troitprolne. Die Teilnehmer an der Werbesktlon ethaltti alt Trostpreis nach Ihrer Wahl für mlndcitcai 3 Neuwerbungen! 1 Escmpl. ״Hebräisdi für Jedermann" v, Kafdko04er 1 Exempl, ״ja-tagen zum iudentum" v. Weltidiod« 2 Extmpl, aus der Bücherei de« Schocken י Vtriigu 6 Neuwerbungen! 1 Bxempl, ״Jl«racl, Volk und Land׳' oder 1 Bxempl, ״Genchlcbten der Bibel" v, Dr Print oder 1 Bxempl. ״Heden über dai Judentum" v. M, Buber 10 Nf uwerbungent 1 Bxempl. 111״. Jüd. Geirhldite" Rabb, Dr. Prlniodtr 1 Bxempl, ״Der Born Judas" v. Bin Gorlon oder 2 Wöfterbödicf, Hebr.-dudi. und Dlsdi -hebr. P«»Utellung der Prelstr&ger erfolgt durch die Werbe-Abtellung des Verlage» unter Auiidüuft de* Rechtswege». Wenn mehrere Bewerber für dl« ditf Hiuptprelie die gleichen Werberahlen trfelchea, «nt• fdieldet da» Lo». Bekanntgabe der Prclttrfiger erfolgt In de Freltag»Ausgab« Nr. 98 vom 7. Dezember 1934. An 41• Wcfbc*Abtc1Tung der Jüiflsehen Rundschau BDRLIHWÜ, Mtlntk11tr.il lifi bin« hleHurdi um Anlegung einer Zlhlksrt* tum Chinukkak HOI und um Ohtnendung von —... Abonnnn««l>* Einladungen mlc Beicdlididnen und »!! .- Probs-Ettspisrm Ditum 1. Vor• und Zimimli Ort und Wohnungi Sfcrbefall. In Berlin, wo er *ich vorübergehend •uMet. itarb Herr Julius Schocken aus Bremerhaven. Ber w *torbene war ein Bruder des bekannten Zlonhten flltr Schocken. Obwohl er persönlich im jüdischen Orgjnls•‘1״^ leben nicht 10 sehr in Erscheinung trat, war er ln •t‘״™ unmittelbaren Wlrktmfrskrcis auf das stärkste an jW,Cit öffentlicher Tätigkeit interessiert und beteilitri• Lr war ״ e jähriger Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Wc»rr1nu״ Urctncrliavctt und I1,1־t in den letzten Jahren auch cm » sendet Interesse an allen Fraßen des Palästina-Aiifbain L)cr Verstorbene war ein gütißer und hilfsbereiter Me dem nicht nur sein engerer Kreis nachtrauert. Wir *(**״־ der Familie Schocken, jnsbcsomlvrc Herrn Sahnann Scuck» < unter herzlichstes Beileid aus. Oscar Cohn gestorben. Wie uns berichtet wird* W *J der Schweiz vor einigen Tagen Oscar Cohn int A.ntr 65 Jahren gestorben. Die deutsch-politische Tätigkeit Colins, der bekanntlich in der deutschen So/ialdcmo* ׳ ' eine gewisse Rolle spielte und mehrere Jahre bzw. LandtAgs-Abgcordnctcr war, gehört einer tn|״״r Epoche an, die heute weit hinter uns liegt. In seinen 1 ,, Lebensjahren In Deutschland hat Oscar Cohn *lc.h a immer mehr von der Politik zurückgezogen. Lr vorgerücktem Alter zu der Erkenntnis gelangt, ®י“ Tätigkeit vor allem der jüdischen Gemeinschaft *4 5 *et habe. So hat er denn in •pätercu Jahren, insbesotia * 1925, *1(!lt an der jüdischen ueincindearbcit betätigt tm _. Erfahrung auf dem Gebiete der Sozialpolitik *n ."0ןן.^ di( der jüdischen Institutionen gestellt. Insbesondere lag י FÜrtorge für die Auswanderer am Herzen. Er betellijl . an den Bestrebungen zur Regelung des jüdtoenen ״י tenwesen« und hat in dem vor einigen Jahren ייי Emigratlona-Dlrektorlum mitgcirbcitet. Auch .“*״.״[» ob* jüdische Palästina, mit dein «r tuch durch Mine (ntar* den Kinder verbunden war! verfolgte er mit groß! «3s e.