Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 39 (1934)
- Issue
- Heft 85 (23.10.1934)
- Date
- 1934-10-23
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 83% known words query
- IRI
…/2651273-2653452-2653530--25916-2683082- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
. ו Seite 6 1jüdische Rundschau Kr, 85, 23. X. 1934 1 Abraham Geiger Zu seinem 60. Todestag Am TS. Oktober jnlirt sich zum 60. Male der Tag, an dem Abraham Geiger in Berlin gestorbeo ist. Nicht nur dieser äußere Anlaß ist es, der eine Würdigung des Lebens und Wirkens dieses Mannes rechtfertigen wüvde, sondern die Tatsache, daß wir gerade in unserer Zeit gezwungen sind, uns von neuem mit jenen Männern und Ideen auseln.mderzusctzcn, die das Judentum des 19. Jahrhunderts geformt und damit auch uns heute Lebenden eine Weltanschaming!unterlassen haben, die unsere Existenz bis ins tiefste beeinflußt hat. Es kommt darum in diesem Zusammenhang nicht darauf an, den Inhalt der wissenschaftlichen Forschungen Geigers1 einer Analyse zu unterziehen, sondern vielmehr seine wir* kung auf die Haltung des Judentums von einem eigenen Standort her zu begreifen. Der Grumizug in Geigers Wesen ist die Kritik. Er meinte cs ernst mit dem Judentum und glaubte ihm am besten zu dienen, wenn er schärfste Kritik an seinen Fehlern übte, um seine Vorzüge desto heller erstrahlen zu lassen. Diese Kritik kommt am stärksten in seinem Hauptwerk ״Urschrift und Ucbersctzungcn der Heiligen Schrift in ihrer Abhängigkeit von der inneren Ent- Wicklung des Judentums1• (1B57) zum Ausdruck, dessen Grundgedanke der Ist, daß der Bibcltcxt mehrfach überarbeitet worden ist, und zwar jedesmal im Sinne der jeweiligen Auffassung der ihn bearbeitenden Epoche. Diese Forschungen Geigers standen ■nicht allein da, wenigstens nicht in der protestantischen Theologie, wo zur gleichen Zeit jene großen philologischen Entdeckungen in den biblischen Texten hervorgebradit wurden. Die wissenschaftliche Leistung Geigers, die zweifellos ein bedeutende; Format besitzt und auch bis in die protestantische Theologie hinein gewirkt hat, steht hier nicht zur Diskussion. Uns geht vielmehr die Frage an, inwieweit die Wissenschaftliehen Arbeiten und Reformpläne Geigers das Judentum aus jener fraglos vorhandenen inneren Erstarrung erlöst haben, wie Oeigcr cs sich wohl geträumt hat. Nicht aus dem Erleben der letzten 1’/״ Jahre, also nicht nur aus irgendeiner Zcitsthnmung heraus, sondern auf Grund der gesamtjüdischen Situation in den letzten Jahrzehnten rnuß man fcststcllcn, daß die liberalen Reformideen des 19. Jahrhunderts nicht zu dem Ziel geführt haben, das beabsichtigt war. Sie haben in mancher Hinsicht, so z. B. in der Wissenschaft des Judentums, bedeutende Leistungen im Gefolge gehabt, aber sie konnten den Verfall nicht aufhaltcn. Woran liegt eigentlich das Versagen all dieser Rcformversurhe, an die die besten jüdischen Gelehrten mit der größten Gründlichkeit hcrangegatigcn sind? Wir glauben, daß man hier nicht einzelnen Persönlichkeiten einen Vorwurf machen kann, sondern daß die Frage tiefer gesehen werden muß. Es ist ein Unterschied zwischen den Ideen der erstell Hälfte des 19. Jahrhunderts und den Ideen der zweiten Hälfte. An den Weltanschauungen der grollen Denker der klassi* sehen Epoche vermochte eine Jugend sich zu entzünden; in der Philosophie Kants oder Hegels fanden alle suchen* den Menschen Ziele aufgestellt, denen man nachstreben konnte, Begriffe, die man zu verwirklichen suchte. Man erinnere sich nur an den liefen Eindruck, den das Kantisclic Postulat der Pflicht auf die Menschen jener Zeit machte, cs war wie eine neue Offenbarung. Demgegenüber sind die Ideen der Wissenschaft der zweiten Hälfte des 19. Jahr* hunderts wesentlich kritisch und analytisch; der Positiyismus hat außerordentlich viel Scharfsinn aufgewandt, um die Erscheimingen der Welt zu zergliedern und dadurch, wie er meinte, zu begreifen. Er hat den Menschen zweifellos eine Fülle neuen Wissens gegeben; aber er hat ihnen zugleich etwas genommen, was man damals als überflüssig betrachtete, dessen Fehlen aber heute als schwerer Mange( empfunden wird: den Glauben. Geiger lebte in dieser Zeit, die von Erkenntnis sieh Fortschritt erhoffte und darüber die Gefühle der Menschen vernachlässigen zu können glaubte. Darum war die religiöse Reform Geigers klcelicli sehr gut begründet, aber sie nahm dem religiösen Leben seinen Nimbus, seine Besonderheit. Die bewußte Hiiikehr zum prophetischen Judentum war von einem starken und wohl auch echten Pathos getragen, aber sie war nicht verbunden mit einem Appell an die seelischen Bedürfnisse der Menschen. Darum hat man im reformierten Gottesdienst stets das Gefühl der Kälte und der Distanz. Die Reform hat den Juden aus *einer echten Verwurzelung mit dem Gehalt des udentums berausgerissen, ohne ihn in einer neuen Erde verwurzeln zu können. Der Wissenschaft des späten 19. Jahrhunderts fehlte eben jene Kraft der klassischen Philosophie: sic vermochte nicht ideal bildend und anregend zu wirken; sie unter* suchte, aber sie suchte nicht. So hat denn auch die neue Deutung des Judentums auf Grund der prophetischen Bücher in der Bibel zu keiner wirklichen Klarheit geführt. Geiger stellte als das Wesen des Judentums seine ״Mission“ hin, ohne daß dieser Begriff Inhaltlich erfüllt worden wäre. Sieht man die Sache psychologisch, so stellt sich einem dieser Prozeß dar als eine Flucht aus dem Judentum, denn was bedeutet dieser nebelhafte, weit in der Zukunft liegende Begriff der Mission sonst? Man überläßt es der Entwicklung in ganz späten Tagen, jenes Idealreich zu schaffen, das die Propheten verkündet haben; aber mail entfernt sich zugleich von diesem Ziel, indem man nicht selber die Mühe der Verwirklichung auf sich nimmt. Die Geigcrsche Geschichtsauffassung paßt sieb vollkommen In diese Sachlage ein. Er hatte für die nationalen Zusammenhänge in der jüdischen Geschichte kein eigentliches Vcrstäml* nis; und wir begreifen diese Haltung sehr gut, denn jene Generation stand eben am Kampf um ihre GIciehbcrcch;• tigung und völlige Eingliederung in das deutsche Volk und dementsprechend war auch ihre Geschichtsauffassung tclcologisch gerichtet, d. 11. sic suchte zu beweisen, daß der bishcrige Ablauf der jüdischen Geschichte eine immanente Not* wendigkeit war und gerade zu jenem Ziele, nämlich der Emanzipation als dem Gipfelpunkt hatte führen müssen. Aus solchen falschen Voraussetzungen schuf Oeigcr sein Gebätidc des reformierten Judentums, das als religiöse Gemeinschaft eigentlich nie zu einem vollen Leben sich entfalten konnte. Wenn in einer vor wenigen Tagen erschienenen Wiirdi* aOeigers in einer jüdischen Zeitung in unnötig pole* cm Ton zum Schluß gesagt wird: ״Heute sehen wir da und dort muntre Hände sich regen, die die jüdische Religiosität durch Ausrichtung auf den jüdisch-natio* nalen Volkstumsgedankcn aktualisieren oder *— gröber aber deutlicher gesagt —* für die weltlichen Zwecke ihrer Propaganda etnspannen wollen. Was kann uns angesichts dessen Abraham Geiger bedeuten? — Er ist «ine Warnungsgcstaltl", so können wir hierzu nur sagen: unsere Zeit versucht wieder, das gutzumachen, was das Judentum des 19. Jahrhunderts verschlimmbessert hat. Wenn manche Kreise innerhalb des Zionismus versuchen, religiöses Judentum und nationalen Aufbau zu verbinden, so ist dies «ine wirkliche Reform, weil sie nicht von der Krone her, also vom rein Gedanklichen aus, sondern von der!Wurzel aus an die Sache herangeht. In diesem Sinne ist uns Abraham Geiger allerdings eine Wiarnungsgestalt. Dr. G. Neumann. AnfroßO-Kupon 18 Htbräitühm* F*rm»nlerrlchl MtiUdiiehan Rundgchay״ (Jsd tr Aolrift i*t fUdcport• paar t 3a I ו Lg Lehrgang B ׳שעור Leltuaji Dr. S, Kaliko, 8«,!, ןדע1ת מארץ?קןר«ל njp tos ^זולןיחו ל׳ר?,5"®• עערכת"הלםי*ח' מ!יה ימי" מצמח - גאירים: Sty1 .OebartiUf״D •י לן» &ןח ןן ג!ןנ11ין *■י Malmonldfi. Jlodaktlon m •*.ירחון (3*Monatmohrltl) על ר1פןי **י. 800 H tfllVWDl’ flj’jq ®ל 381,1*0• 211$ 38*V1 p01J״y.V1$ JCommlt.ion *■ nj^l Ö ן0י a<rp*f■ ן!קיךה; lF0r»ehun«-Oj5n9 .VMVpJjJ *t ה$א1110י1» 1) BizflllnDךפיאח Btadlnm jppgp. קע?1י(*p*a*Ua«h«(m. <^־b«»ühmt~Dp. מקבש.י1.»11»«י,.widmen J * לין״} ל ״׳־־^t• ^-״־*״Ando•:״ordne״,.. ' 1 ' " ' ' ” ID ל “ ל9!*לח (^ןיל) * «.Tiberlas «*• n*13t? •4er Obenerwähnt ,»**»״ של ח׳ 1י0ן S1n״1, ל131ו של 381,1־6׳ ל««* 0 .CbemUun« - BW|0 •Original - Wןלית m ןע״ל BlCIJH־^33 JJ1ל יע1י 1,2,»pKלי1. n^WD על Spedition - .Awgrabung « frj'tQ». ד,ןח׳ןןף—jentblftBt werden ***** * קברו של 381,1*8 נםבריה, לה״יא את 5תג,- ■י—‘י-*״•▼— מ׳מ-י“ יז,י 1 "D’jpj ^eltreehnnng ' Tr י■ Altar » npJJ Ja Innorn. א£ף •יי Bnmmlnng. nX\$V) ®ל הר38 0 83ק1רם 31^"8,VöU לעברית *®'*י' 9 .Ton! 80h»rb»«DJfJ״,*1»1^ .Mb»n1»f. bf*־an«ohrolben»ODl .Überblolbtel ריליות מלפןי 4000 נ^פירות המקזלוות של הןרון רוטשילד 185«,»1rraviMena«ri11j1.Hr(>banu1g״!*. i1y.-Btompe1«nj!pin־.',u-np״antik,o ־Jי׳ ״עליי ע<ןךת ל״י #י׳ ba.Ml.^lnf־.״־n;?nj.tnd.r«1g״W?P^M,tg,H.״e1P,,nr,e«l״M ««י ״׳ Y יי,, j־JiOber, über — n^VP? .Viertel ■■ y3 י- Investieren. לא״י «• ״׳) 3י8ים אלי, *'*■&י*?W' ליר* 0^ng-y״״«M. ^לאוח ^gemleehte - Ts Bl® 30003) mitMS לם3י 1 O'JpJז8קר® ן*או 3and«lrt*eb»tt ןו13ךי(ריזו) ■* OtlontUeb; geraelnaebattUeti. קואר־» Rest. T ל ל . הקהק״ל-מולו ןילזראל. ק1ם{ה^״#418»8. עפ״י—אל-קי—,•nupreehond *י ♦סדי ¥' י* * •־' ״ 1 יי י - ״«1־1• 5יןצה - blondem, beetUnmen«. ״א^ד,״-» Kinder-und 53 ,Dt{gלי ען׳׳י B’SIWQ B’l’ljp׳ ל'60 WKtichatt—■In Verbindung; *B»ttgUeh*^l1)S9 Jugindhila In Bari In. m לתקוסת־סקבו® של העיר ןןר ע״י המצרים• גין השרידים צד־־®‘1״6• ,-״,m». ״ ״ , י"״6 י r גאורים., tacneuii K»p. 3* - •ra m «ירי ־ 131?0 ד־ש'ם«׳??I™ יל *'יי W nW-D't>$ Np ^י• k,I-TlTf״»b־B (עים*{א••• זניעת;««י <אר״1). «יןקןוג־ה ה$1מת עברית.עמי,קח• גזר היתת עיר מ^גית עו?יקה׳ (א7סן12ז־*זי«שיוןוןי• 5י־־?י-«פ. d-nj^to״11e1m»t;v»tor1. האןה־■ftns <«נ<ר. יי >*וי ל»״יי1° ימן«nVw emםלופ«י'־לזל־״ ’י׳י3 י׳מי•י־<זל, מיי *V יי־‘"'“• לי”•־ ״ייי י 11 ז!מ״ייו*י•?^2ןז-־^ןיו• ןגיןיןו-^״מי• לא יושב ־= «ל ^יג• ו.י?1ו- הפלך וןת1ר?11?fV• ן^לקח שלמת לאשת את אחת 3ן;וי13ת w^jiijn• י)ן«יץ yיו B’Vsjn *ל 0?ך8ים aiied.rknioa 1a*aen לעת צאת נן! יוןאות• vul <ימלני&* » pnB ס■ ס*י>■ 3^) •begegnen lassen m HIJJö rfehflpfsn — dNpt יי־ עין י־» Quelle. ולעזוב הע?ךי {אךץ• בסוף שנת 1933 3גיע 3!שוב ןועברי בארץ 110,'nni»1=Nj־trtoken-np.y0 •<b8»g«n»nb}-npp)11j. הונה(;en-(0s״״!.be«tu vyf> מיליון ןןןש ולראשון בא1קט1^ר 1934 הגיע מסם1 היהירים 9ךם נלה״יעוי לא גגיי• ל^דיי״זי?«לן■ Jungfrau-n^inp!?).על^ןח• י, יי, .... _-«י + לז»!יו1וזז»-™,)* T1B1 •י• ה1ריןןן •־» Jrlnanterlataon ליזל" ״ "לי"״’ ג0שי ”״ י׳י״' “r׳ ™י״ * <ז״«! זז»» ״*• מנל-מד«(,*-.—״■ 1.tvjt- נעןו, סיליוגים לא״י• ןוןת 3!* מיליון ב5ןועים ובסק^אוח ם^ך3ת0 ס^־ח!ן5!יו מיקןי^עןקח ס#י# ן!ן n^® •1j3<־<*Tr1nkrinn. ן?וךץ-־רןח< 9׳1?יי• V3 מיליון «גץ ובעבידןת ינוך,ות ןה?ןןר ג0«^:ח ומלא״״.,״«t.. שסויש (סהר״־עי׳ח)• לוליין-«ם^י0• , {ים Obrrttig m. בקע •* חן! 8ןו0ל 9 halber Schekelשקל יי• aewlobt, ומימוורם לא״י הגיע 19333 ל1.»מיליוב׳ לא״י וה??0נ!ורם ל6׳2מ־ ban4-Tt;p״״A ,»^ה^ב-^ח^ב• 3ית*ןזניף •י■ן3יח?גיו• 3ל.קת־האן18,׳ ®IJflJ• ע״י1,קהק״ל VlehlnlUr *iBiptJ. ל1ן(ueh pjp«) -י pj ip:l .abernaohten,•!•)-י knien. לשמנת עולי גרמניה 3»מק ומלון הגנה עפ״י התכנית הןלליה• נ^שווו־זיץנןןןף«(h»n-nW־h M־1»4 «1v?n|;rinp• ffthr»n*-nhp , , .). ^;דיייאיויוו וןסן,» נךא1ת-^עו ל?ח• י3ק5סע1*־3!1׳0• gnf בקי{! 1,®Wtt הק^ת 0קים ל3ית״םםי* 9 ÖVa1י'י|ד ב״גיל 2ל ל׳ןסלים-«|ל ס)8לי0■ Joebtnden-QSO Jrelmaohen; »ttlrtwnen—näö העיןודת בקרוב לעמר מברלין ל3אן• מאת משעהות סקמלות 11נם ניו^ם - ע» לקניז(o-ropm, יזןגל)• א^וי ןקןקד■ - *,מרי ע9,ימח sijpj אחו לנל משפחה ו 3S משפחות — 4 דונם כל אתת׳ 23ר1ך y הףן,לן0י-^ן^ {«לה-ןוניןוו• (א^^־יניןמח-׳ןתיחי• הןסני“{?» אויזי• , . #םישך-*0»ninnjj• םגךנ1ת-men» שלחיני-זזלחו»!זי׳ עשירי■ P# ביי הרחובית של חשכ'גח **״* mwn **ף׳ ימי.» «סר-<יי״י«״י׳י(*לן״ו,סיי...-»ל^מ*ו^ e-n?,vo״״Jt נ9!את ןקך3ת י׳שכונת־מוךקין״ ו׳/קן:ת־ס,יים׳׳י . י ך^נה-רנוא^ןזו אל«י* שיס־ימל. 1תסל-9ןןוח(ןג!ו - .(hinubRiciton הלימל.(1ן«יל in den mtypi <נויי 41• ■»rBg ןןש(• Atitabe■! 1) BUd» ms d. Verb הלןון m ןיעיף - sohleier.!ולזרז^ם ■* ומףנןוח #יי?’,?וי)• ביהי^ה ■י 1 jigW r}0 4 fsrtlge •In» karae Nledereebrlft dsr Kerelhlun* la OauBl*אהבי!—{1נינ uitg» מארולה^אל ןןז1מל• ^sich trC8ten*»DHj, 1 ' Kip. 24 und •endo b#lda Arbeiten car Korrektar •üiu Kirjaih Bialik Die Siedlung deutscher Juden In der Haifa B«y Wir erhalten von der Verwaltung dieser Siedlung nach* stellenden Bericht: ״Die konstituierende Generalversammlung der Konpc• rative, die am 21. 7. 34 stattgefunden hat, hat die ctidgiiltige Leitung der Siedlung gewählt, bestehend aus einem Vorstamlsrat: I. Vorsitzender: Kurt Riippiu; Stellvertretender Vorsitzender: Dr. Erich Deutsch; Schriftführer: Ing. Meyerhof; Kassenführer: Isidor Elbcr: Beisitzer: Dr. Stefan Ldc* wcnf׳ard, und eine Ucbcrwacliungskonimission, bestehend aus den Herren: Paul Locwy, Dr. Schmerling, Baumeister Perl. Der Bau der ersten 2t) Häuser wurde am 20, August begonnen und schreitet gut fort, Zwölf dieser Häuser sind bereits bis zum Dach gebaut. Seit dem 25. 9. ist elektrischer Kraftstrom auf der Baustelle. Gleichzeitig wurde der Bau der inneren Straßen in Angriff genommen, und cs wurde 1 km Stralk■ soweit fertiggcstcllt, daß diese Straße für den Transport der Baumaterialien benutzt werden kann. Der gesamte Parzellicrmigsplan mußte noch einmal abgeändert werden, da das Kinderheim ״Ahawa“, dem urspriiuglicli im Norden der Siedlung eine Fläche von 15 Dunnm zugewiesen war, sich jetzt entschlossen hat, einen an* deren, südlich unserer jetzigen Siedlung gelegenen Boden zu übernehmen, und wir erhalten dadurch die ursprünglich für die ״Ahawa“ bestimmten 15 Dimnm. Wir haben auch mit dem Hauptbüro des Keren Kajemeth wegen der Zuweisung von weiterem Reservehoden verhandelt und grund* sät/Iich eine Zusage erhalten, auf Grund welcher wir in diesen Wochen die Parzellierung des verfügbaren Reservebodens in Angriff nehmen werden. Es steht bereits fest, daß die Mitglieder der Siedlung einen regelmäßigen Autobusverkehr zwischen der Sied• lung und der Stadt beim Einzug vorfindcu werden. Leider haben wir aus Deutschland auf die vielen hundert Prospekte, die wir über das Palästinaamt an Interessenten verteilt haben, so gut wie g.1r kein Echo gefunden. Wir können von hier aus nicht übersehen, welches. die Gründe sind, die die Auswanderer davon abhaiten, *Ich schon vor ihrem Eintreffen in Palästina zum Bau eines Sicdlungshauses zu entschließen, können nur nochmals darauf hin• weisen, daß die teuren Einlcbungskostcn der ersten Monatc des Aufenthalts in Palästina durch den Bau eines Hauses vermieden werden können. Die Annahme des Bauauftrages und damit auch die Aufnahme des Interessenten als Mitglied der Kooperative ist von einem Beschluß der Leitung der Kooperative abhängig, welche als Voraussetzung verlangt, daß die Baukosten für das Haus bei Auftragserteilung auf das Konto der Schechunath Olcj Germania bei der Angio Paleptine Bank, Haifa, Nr. 12638 überwiesen werden.“ Weitere Einzelheiten sind der soeben erschienen«! inforniationsbroschüre des Palästina-Amte ״Alijah“ zu ent- ■ nehmen. Jüdische Wahlkarie in Saloniki bleib( erhallet Die Maßnahmen der griechischen Regierung, durch ein heues Wahlgesetz, die Lösung der Präsidentschaitsfrage zu• gunsten der Wiederwahl Zaimis zu erzwingen, haben 17 Senatoren, die bisher gegen die Wiederwahl des jetzigen Staatspräsidenten eingestellt waren, veranlaßt, gemeinsam ein Protokoll zu unterzeichnen, das unter gewissen Bedingung«« ihre Stimmen für die Wiederwahl von Zaimis zusagt. Sie boten der Regierung ihre Stimmen an, falls die Regien»! sich bereit erkläre, das kürzlich verabschiedete neue W.hl• gesetz vollkommen zurückzuziclicn und sich verpflichte, inner• halb eines Monats ein neues Wahlgesetz vorzulec«. Auf alle Fälle müsse darin die Separierung der ji* dlschen Wähler von Saloniki aufrecht erh»«• ten bleiben. Die Regierung hat diese Forderungen an!«■ nommen und sich verpflichtet, das vor wenigen Tagen ״e• schlossen« Wahlrecht durch die Regierungsmehrheit 1® Parlament wieder rückgängig machen zu lassen. In Lemberg Ist das Mitglied des ersten polnischen Sejrt Frau Dr. Rosa Pomcranz-Mclzcr gestorben. g1i11t1t11111w11tumu1iw111Mn11u)i1H111i11111(111111ii11i111111111ii1111111111t1111111i111111Hm111ui111m11«ntt81u»n«N 1 Steten eteduen alt duck: עברית לכל איש 1 Fernunterricht der Jüdischen Rundschau von Dr.«.Kaliko, Lall« dar Sprach!*4 »״,״ ח e r 1 In r ZionlstUchsn V•(•*"**0■•׳ und erweitert«! Auflas• mH VeWbo* Urium (t'jber 1500 Wörter) uml Ind•*>r*^ mstischsn Htgsln. Pr•!• IUMrt«fii*rt *יי* •י* Teriati jadische Rundschau fl• ־י •י •®י Zu batiahan darcK •Da Buchhandhm«*« •*׳ gegen Vof»ln»dg. dr•« Betrsg״• turÖgl, Porto Zlonlsllsciie fereioldunfl für Denlscm•■* V«rl»(«־Abl *llun| ״gj Berlin W15. Mrlnsksatr. IO, Postflchsck B#rU* ״״ iiiiiiiiiiiiiiifliiiiuiumitiiiiuiiiiiiuiiuiiiiiiiiiiuiiiiitnunniiüUBiiiiiiiuiiiiiiiHHiflmtiuMUBMi