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Jüdische Rundschau · 1934-10-23 · Heft 85 (23.10.1934) · page 7

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
39 (1934)
Issue
Heft 85 (23.10.1934)
Date
1934-10-23
Page
– (sequence 7)
Language
German
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Sehe 7 .23 ,85 .*ן.X. 1934 JÜDISCHE RUNDSCHAU « 116 ז ו1.י ה״י ׳ftn m hn מ «3 CO) fl «ל &* אוו *a ענ Vf וים 6g) קי לל מ ג1 1» ה לז ב? in א1 לן ג? «* Pariser Brief Voll uitscrcin Berichterstatter. F. O. Pari»! im Oktober. Der in ostjiidisclicn Kreisen beliebte und bekannte Rab• . . Herzog, der einem Her/acblage erlegen war, wurde 1",L starker Hdciligtinp׳ zur letzten Ruhe bestattet. Schon f" c vor Beginn der Bcisctzungsfcierlichkcitcn hatten sich in fm itidisclrcn Bezirk von St. Paul tausende Menschen ein- 1 (linden, ״m ihren Rnw zur letzten Ruhe zu geleiten. Die 8״driicksvollstc Trauerrede hielt sein Sohn, der Oberrabbiner ״״ Irland, Dr. Herzog, der aus Dublin hierhergekom• men "׳ar. , Dem Andenken Victor Jacob so 11 ns war eine Feierliundc gewidmet, die vom Keren Knjemeth Lcjisracl ver- Ltaltet war. Den Vorsitz führte Justin üodard. Die Redf wcil1tcn dem Andenken des zu früh Verstorbenen und ,(iiicni unermüdlichen Schaffen für Palästina tiefempfundene »׳orte. ״ Int Mount September haben 40 Chawerim des fran• jösisclicn Hecliaiuz. ihre Alijaii angetreten, so daß nunmehr l״ |,aufc von 14 Monaten intensiver Arbeit des französischen Hecliaiuz 2(11 Chawerim nach Palästina gegangen sind, im Kibbuz. Haolim fand ein zionistisches Seminar statt, von 120 Chawerim und Chaweroth besucht war und das m Fritz Uchtcnstcln, Ivry und Frau Dr. Lvova geleitet ,׳urd*. __ #4 4_%י^דו״ר® _ a a י** יי־־ז® '•V I,,* ׳» r׳״ü.r1—'AN,./'•.׳ ״־-!—ו er ך ״*•ל “S‘־'V“ -• ׳vi , ..<*־' S' l..'l *-4 Um ״-‘»‘־-J " ,״.<»- -i V. ■־* jL ׳-' *״* ikmM’i» »ia 3 t WIS14 AbCNCy FOR. tAL04TIN• w ti| Mclnckcstr. 10. Telephon 1 J 1, Bismarck 1168/70. Postscheckkonto! Berlin Nr. 16708. r״>. (Von unicren Berichterstattern.) in 1• n n h n c Erweiterter Fernsprechverkehr mit Paliistlna. Nach Mit• leilung des Reichspostministeriums wurde vom 19. Oktober jh der Fernsprechverkehr mit Palästina auf alle dortigen Orte mit Podaiistalten ausgedehnt. 1 Herbei ist in Betracht;11 zielten, dal) cs zurzeit in ITez Israel etwa 5(1 bis 60 Postorte gibt, das heißt ungefähr doppelt so viel wie 1911. Hierzu gehören auch neben einzelnen Stadtteilen, wie Mea Shearim, flailar Hakarnicl die größeren jüdischen Kolonien, z. B. Hin Cliarod, Chedera, Petach Tikwah, Rischon Lezbn, Sichron Jacob, Rcclioboth, Roscli Pir ah. Ein genaues Ver-;richnis dieser Postanstalten wird demnächst veröffentlicht. Die Gesprächsgebühr beträgt wie bisher für je drei Minuten ־S1,S0 RM. Derartige Gespräche können also jetzt von allen deutschen nach allen palästinensischen Postanstalten geführt »erden. Privatkliniken in Haifa. Man schreibt uns aus Haifa: Da auch in Haifa ein starkes Bedürfnis nach Privatkliniken besteht, ist vor kurzem auf dem Karmel in besonders schöner Lage das Mutter- und Säuglingsheim, die Entbindungsanstalt ,Moladah“, eröffnet worden. Leiter sind Dr. Rudolf Meyer (früher Frankfurt) und Frau Dr. Pinia Ruthenberg, Haifa. Es sind 20 Betten vorhanden, die gesamte Einrichtung ist in vorbildlicher Weise im Laude hcrgestcllt worden. Ferner eröffnen demnächst eine Gruppe aus Deutschland cirigcwandtrtcr Aerzte au der Karmdstraße oberhalb Hcrzliahs in »ei neuerh,mten Häusern die Klinik ״Fsra.11“ mit 25 Betten und einer besonderen Isolierstation. Die praktizierenden Aerzte timl: Dr. Hcnschke und Dr. Oumperz, beide für Hais, Nasen, Ohren, Dr. Rudolf Jacob!. Chirurg und Frauenarzt. Dr. kühler, Chirurgie und Urologie, Dr. Schramm, Internist und Röntgenologie, Dr. Moos, Gynäkologie, Geburtshilfe. ״, Jüdische Wohlfahrtspflege und Sozialpolitik. Anfang Ok• (ober ist ein neues Heft (Nr. 11) dieser von der Zentral• Midi,ihrtsstr Ile der deutschen Juden hcraiisgegebcnen Zeitichrilt erschienen. Dr. Georg L11 bi ns kt behandelt kl leinen! Aufsatz ״Reform lind l.astennusgleich der Gemeinde• lind Sozialverwaltuiiß“ das dringende Problem einer _ Or* ranisntionsrtform der jüdischen Sozialarbeit. Die biologische Zukunft der deutschen Juden untersucht Privatdozent für 10/iale Hygiene i. R. Dr. Georg W o 1 f f. Die in einem höheren Heft der Zeitschrift begonnene Erörterung grund« Üblicher Fragen aus der Praxis der Dariehnskassen wird mit einem Aufsatz von Dr. Ludwig Batzner fiber die wirt• Klialiliclic Struktur der Darlehnsnehmer fortgesetzt. Einen Kommentar zu dem neuen Gesetz über Klcinretatncrhilfe gibt Fritz Wittelshöf er in einem Aufsatz zu dem neuen Kleinrentner recht. Zur Lage des industriellen und gewerbliehen Sektors der palästinensischen Wirtschaft äußert sielt Dr. Alfred Marens, Haifa. Das Heft enthält ferner einen historischen Aufsatz von Dr. B. W #i 11 r y b über die von Mendelssohn mitbegriimlefc jüdische Hciratsgcscllscbaft. Zum Miiuii hcrielitct Dr. Paul Pcrls über den in der ״Selbst• hilfcgcmcinscliaft“ erfolgten Zusammenschluß jüdischer Kör• (!«beschädigter in Deutschland, Brünn. Felix Langer, ehemals Berlin, spricht arrt 55. Oktober in der Zionistischen Organisation in Brünn Im ״»limen der Kulturaind Jugendkommission über ״Die ju• *1«11c Front“. Gleichzeitig bereitet Felix Langer eine tschccho• slowakische Vortragsreise vor, die das Thema ״Judentum! *15 Erlebnis oder die Welt ohne Juden“ hat. ., Die Zentralstelle für Jung-Wizo-Arbeit in Deutschland bittet diejenigen Jung-Wizo-Gruppen, die noch nicht mit ״׳r in Verbindung stehen, sich zwecks Fühlungnahme und Austausch von Winter-Arbeitsplänen baldigst zu melden, ™schritt: Rosy David, Frankfurt a. M., Uhiandstr. 55. Die Rosch Haschanah-Aktion des Keren KaJemetH Lejistacl wurde in Thüringen, vor allem durch die Tätigkeit 0י" Herrn Rittberg aus Ohrdruf, gut durchgeführt. Herr ״,itberg bcsuclite eine ganze Reihe von thüringischen Orten, beit dort Liclitbildcrvortriigc und hat dadurch der Aktion *men guten Auftakt gegeben. Wir geben hierin ft bekannt, daß Bewerbungen um Zertifikate zur Einreise nach Palästina für die Winter- und Frtilijalirsprrlode 1971/35 bis *zum 20, November 1934 an da* I’alastina-Amt, Berlin, Mclnekestr. 10, gerichtet werden können. Die Bewerber außerhalb Berlins müssen ihre Anträge durch die zuständigen Palästina-Aemtcr» bzw. durch die Zionistischen Ortsgruppen clnreichcn. Die Anträge Werden von diesen Stellen an uns wcitergcleitet. Den Anträgen sind außer dem Nachwci* über die bcrutliche Ausbildung auch Bescheinigungen über den Grad der Beherrschung der hebräischen Sprache bzw. über die Teilnahme an hebräischen Kursen beizufügen. Teilnehmer an hebräischen Sprachkursen haben Zeugnisse ihrer Lehrer, bestätigt durch die zuständige Zionistische Ortsgruppe, einzureichen. In Berlin sind diese Zeugnisse durch die B. Z. V., Meinekestr. 10, Kulturabteilung, zu bestätigen. Sprechstunden Täglich mit Ausnahme von Sonnabend und Sonntag von 9.30 bis 12 Uhr. Sprechstunden der Juristischen Beratung von Montag bis Donnerstag zwischen 10 und 12 Uhr. Auswärtige Besucher, die in Berlin Auskunft einholen wollen, werden gebeten, der betreffenden Abteilung vorher schriftlich davon Mitteilung zu machen. Zehrgeld und Transportspesen Bel der Auswanderung nach Palästina Ist zu beachten, daß, gleichgültig um welche Einwanderungs-Kategorie es sich handelt, gleichzeitig mit dem Antrag auf Freigabe der Kapitalbct rüge das Reisegeld und der Betrag für die Trans* nortspesen «es Uinziigsgutes von der deutschen Orenze ab beantragt werden muß. Beschaffung der KapikltsicnvUen für Kategorie A1 In! Einverständnis mit der British Passport Control Office ist das Palästina-Amt bereit, die Besorgung von Kapitalisten- Visa der Kategorie A 1 (£P 1000) gegen mäßige Besorgung»- gebühr zu vermitteln. Interessenten erhalten auf Anforderung eine Aufstellung der belzubrlngcndcn Unterlagen, Anfragen sind an das Palästina-Amt Berlin zu richten. Informatlons>Broschüre »Altjah* noul Die 6. Auflage der ״Alij ah", die soeben neu erschienen ist, enthält sämtliche für ucn Auswanderer wichtigen Infonnationen. Sie informiert über Einwanderungsbestimmungen, Freigabe des Geldes, Transfermögllcbkciten, Retsewege, Umzug, Lebens- und Arbcitsverbältnissc in Palästina, über palästinensische Wirtschaft, Landwirtschaft und vieles andere. Die 100 Selten starke Broschüre mit Bildern kostet nach wie vor RM. 0,75 (bei direkten Bestellungen zuzüglich RM. 0,30 Porto) titiu äst beim Palästina-Amt, im Straucnhandcl lind In den Buchhandlungen erhältlich. (Siche auch Inseratenteil!) Ueckum (West!.) Aut Veranlassung des Preußischen Landesverbandes jtl« discltcr Gemeinden veranstaltete Mciulurt Maur (Berlin) in der Synagoge eine eindrucksvolle Darbietung jüdischer Werke, Das in sieh harmonisch abgerundet r Programm brachte wesentliche Stellen aus dem biblischen Schrifttum (Durchzug durch das Rote Meer, Jeschajahu, Hieb), teilweise auch in hebräischer Sprache; ferner meisterhaft dargebotene Stücke von Percz, Bialik (״Igcrctli“, deutsch und hebräisch), Rieß er und vor allem die Wiedergabe einer Szene aus dem ״Jero mias'׳ von Stefan Zweig. Die zahlreich erschienene Zuhörer* »chaft folgte bi» zum Schluß ergriffen und andächtig. Ililclrslicim Wie in vielen Gemeinden Deutschlands, 1»t auch ht Hildcshcim ein Kulturhuml gegründet worden. Den Auftakt der Veranstaltungen bildete ein Kamtnermusikabend des Gokk• berg-Graudan-Trio. ln den Künstlern Simon Gold borg (Violine), Prof. N. G r a u d a n (Cello), Hnitsi Freudberg (Klavier), lernten wir ein Trio von den schönsten Qualitäten kennen, und mit der Wahl des Programms, welches Beethoven Trio L-Dur, Schubert Trio B-Dur und Dvorak-Dumky-Tria umfaßte, bewiesen die Künstler einen kultivierten Geschmack« Das Zmammciispiel war vollendet und die musikalische Wi der• gäbe der Werke eine restlose Loslosung von jeglicher Materie, K. M. Mannheim Aus dem Winterprogramm des ״Uedefkranz“ e. V., Mann• heim (Musikalischer Leiter: Kapellmeister Max Sinzheimer)! Psalmen für Soll, Chor und Orchester von Weckmarin. Roscnmüllcr, Bach, Schütz, Schubert und Lachncr. — ״Licht und Volk״, eine Lchrknntatc zu Chanukkah von Hugo Adler (Text Von Max Grünewald). -- ,.Joseph und *eine Brüder“, Oratorium nach der Heiligen Schrift für Soll, Chor, Orelieiler und Orgel von (1. F. Händel. — Vier Orchesterkonzerte mit namhaften Solisten; zwei Kammer* musikabende: vier Jugcndkonzcrtc. AnUundi^uH^c** Sdisame Korrektur Frankfurt, 21. Oktobef Sehr geehrte Rcdaldlont ״Wfr deutschen Juden“, von H. J. Schoepi Ist In zwei* tcr Auflage erschien cn. Anläßlich der ersten hatte kh in meinem hier veröffentlichten Aufsatz ״Theologen über 11na!H aut eine Reihe sachlicher Irrtümcr hingewiesen. Unter andc• rem hatte Schocps eine Sonderstellung der deutschen Re* volution von 1933 ats unimperialtatlschcr, von keinem Mis* sionswlllen getriebener, rein aufs eigene Land beschränkter Bewegung im Gegensatz zu allen anderen, expansiv gcrichtoten Revolutionen der Weltgeschichte behauptet und da. durch zu beweisen gesucht, daß er auch die ״glorloua rcv> lution“ der Engländer von 1619 anführte. Demgegenüber hatte ich auf zwei — gleich unbczwcifclbare und unbezwei* feite — Fakten hingewiesen: 1. Nicht die ״rcbcllion“ von 1649 heißt ״the glorioui revo• lution“, sondern die Erhebung von 1688. 2. Diese führt ihren Namen bekanntlich au» einem sehr unimperialLstiäclien Grunde: well sic ohne Blutvergießen abging. In der zweiten Auflage Ist, auf S. 34, Berichtigung Nr. 1 berücksichtigt und die Jahreszahl verbessert; Berichtigung Nr. 2 — nicht. Wie wird sich Schocps durch eine aimplc Tat• sache von einem Gedankengang abbringen lasatn, mit dem er gerade spielt? So ist das ganze Buch, Hocliachtungavol! Ernst SImott. Bculhtn (Ot>er1c1ü«1Un)t Zlonistlacher flruppcnverbind OberacTiitdefl. Gruppenverbandstag ■m 20. Oktober. Bcjiitn vormlttsg» 10 Uhr In den LogcnrXuniefi. 8chlcBhaus.tr. 4. Erlllf nungircdct R.-A. Dr. Well• mann, Beuthen (Oberichl.). Kommlsslonailtrungen der Ortsgruppe*, Fonds-Arbeiter, Wlro, Hechalui und Makkabl. Lcllungi Dr. Hans Frledenlhal, Berlin, Dr. WelB, Berlin, Dr. Georg Joel, Brtilau, Frau Goldichmldl, Frll« Tau, Kurt Berg. Werner Leichiiner, Beuthen (Oberschi.). Nachmlltagslltrunzi IS Uhr. Berichterstattung Uhir dal Ergebnis der Kommlsslonsiitsungcrt. IS Uhr! Referat von Dr. Han• Friedenthai 1 ״Die Inner* Situation der Zionistischen Bewegung und Ihre AufgabenI'• 16.30 Uhr! ״Unsere Stellung In der oberichletl* •eben Judenhaiti" Referentr Arnold Wiener, Beuthen (Oberichl.). 17 Uhr! Allgemeine Aussprache. Abends 20.30 Uhrt Octleatllcho Kundgebung Im Logensaali ״Dl« Zukunft der )UdUchin JugendI*• (Referent! Df. Hans Frledenlhal, Berlin.) ״Pillitint — und velrl" (Relerent! Dr. Zwl Wilenskl.) — Breslaus Zweilcr Aticnd der Sehu. lunK^kurso der Itreslnuer ZionLlisrlien Virrinigung ans 24. üklober, 20.30 Uhr, Im l’alilstinn llilrn, f’.artenslr. 23, ./',nindlnm-n und Kntwiekltin(» des Paläslinn-Mandales“. KHerniU K.-A. Manfred Rosentbal, Breslau. — Franklurt am Malm (‘.ewllsehaft lür Jildüche Volksliiidnnp. Otto llrrn-teiri retidert »tn 29. Oklolier um 20.30 Uhr, im nescllsrhaflslimis, r'srlierslninier l.amLir. 27. 11. a. Tlminas Mann und Scholens Alcrliem. — jüdischer Kulturbund Rheln-Ruhri ״Der einsame Weg", Schauspiel von Arthur Krhniulcr. In Ksacn am 25. Oktolwr, 20.30 Uhr, im Krupp.S,1;»l des StätU. Saalbailca. In Recklinghausen am 27. Oktober. 21 Uhr, im Jüdischen Ge• meindehatis, Am l’olireiprÜMrlium 3. In Köln am 28. Oktolx’r, 20.30 Uhr, im Weißen Saal der Blirgergesellscltaft. In Gelsen, kirchen am 29. Oktolxr, 20.30 Uhr, in der Logo, tn Aachen am 30. Oklolier, 20 Uhr, in der Westpmkh.dU■. Ferner Gastspiel in Düsseldorf am 31. Oktolxr, 20 Uhr. Fcstsnal, Oststr. 69. — Kirltruhoi Am 24. Oktober, nhcmls 8,30 Ulir, in der Carl-Friedrich• Togo, Kriegstr, 154, 3. Abend der Vortragsreihe älter dir ztonislisrh• Bewegung. Assessor (bithrmitm, Frankfurt: Die politische Enlwiek״ hing der Bewegung. — Slolp (Pomntera)i Am 24. Oktober, abendl 8.30 Uhr, Wasserstr. 7 (Jeremia.l.oge), Vorlragsaltcnd mit Lichtbild• Vorführung: 1. Der Weg der jüdischen Jugend: 2, Adlojadtt-Pttrim in Tal-Awisr. Kefcrenti Kopydlowski, Stettin. Familien - Nachrichten Herr Adolf Kamm, Liegnitz, begeht am 30. Oktober den 88. G«* burtstag, Herr Hermann Cohn und Frau Hertha, geh. Nalhusius, Sehönlankt (Ostbahn), Markt 12, begehen am 27. Oktober die silberne Hochzeit. Herr Simon Spier, Lehrer i. K. der Jüd. Gemeinde in Wesel, begeht am 33, Oktober den 70. Geburtstag. Der Innenminister von Lettland hat für die Dauer des Belagerungszustandes die antisemitische Zeitung ״LatvU“ wegen staatsfeindlicher Haltung eingestellt. Anzeigen von Verlobungen, Vermahlungen, Geburten und Stcrhetallea werden nur im Anzeigenteil vcrölfentfirht. Verlangen Sie den Sonder« prospekt FA von der Anzeigen-Verwaltung, Bar Mizwah-Termine Am 27. Oktober — 18. Mareheschwan: Josef Baron, Sohn von Wil* heim Baron, Hattingen (Ruhr), Hegge»tr. 72. Am 27. Oklolier — 18. Marcheschwan 1 Samuel Brand, Sohn von Leib Brand, Karlsruhe. Am 3. November 3934 — 25. Marcheschwan: Manfred Norbert Kalter, Sohn von Oskar Kalter, Leipzig C 3, l’faftendorfcr Str. 5%! 0 )! 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