Mannheim
Compact Memory

Jüdische Rundschau · 1934-10-19 · Heft 84 (19.10.1934) · page 11

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Rundschau
Volume
39 (1934)
Issue
Heft 84 (19.10.1934)
Date
1934-10-19
Page
– (sequence 11)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
90% known words query
IRI
…/2651273-2653452-2653529--25904-2683069
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

2 entity mentions

?1 jCDISCHE RUNDSCHAU PORT-RUNDSCHAU NR 84. 19 OKTOBER 1934 11: n ■ wert• der!Heute 1t und!Arbeit : lark.!)»״#:■ '1 Allge- :•! Wege;׳|e Oe•! nicht jit von; tippen-! iff der immer! origen l habe!heraus; Idee icdcu• 9g im nirht Frei(׳• ißeren Kraft rlnuig ■idend I die ii Ilten it der 11׳, in 1 Teil aus• Auf- Jung. , der ippen auf• 11s er Herr!!eines rtoire icater non“, ihmte icrika iteramusi• ' |am« Komlisch* ation■ einer tiefen :ksals ׳tiker den sehen vtr״ 1 «ns itlich : uden stob! alten oren. indet tc]ne den dem ndch ’ de״ le ׳״״ vom .'ויי Oe* erjte v«f• lilill rgjball In ®0,^״ Leider fielen die Mehrzahl der angeset/ten Spiele dem «'etter mm Upfer. Ausgetragen wurden folgende Spiele: B.S.O. '• h $v}'ükr’ ״.S.O. ,nicht ,״getreten. - S.(i. Jugend A — Hagibor lugend »; Magi. tmr c'VV* V* I S 11'°ן״ ' ]ן e f7־ B. K.•Hakoah IV g 3 B. S.ü. V I. S. K. III, B. S. Q. verzichtet, — Alle ,״deren Spiele fielen aus. Das Spiel der 1. Mannschaften begann mit zahlreichen *״griffe״ der Hngibor-Mamiscliaft, aber sic baffen vorerst Lei dem guten Torwächter von Wacker keinen Erfolg, und <0 verlief das hpicl bis Halbzeit torlos. Kurz nach Halb/eit ‘״f|1ng es Wacker in Führung zu gehen. Dann aber bcdrängte■ Hapibor unaufhörlich das gegnerische Tor. Eine ptintclltmg in der letzten Viertelstunde in der Hagibor- Stürmerreihe gliicktc vollkommen, und es gelang, durch eine jlinzcnde Vorlage den Ausgleich zu erzielen. Kurz darauf )Sonnte Hagibor durch 2 weitere schöne Tore gegen ihren bisher stärksten Gegner den Sieg erringen. Die zweiten Mannschaften trennten sich 2:1 für Hagibor. Iirllntr Hockeybe&uch In Homburg Bar Koch oa Hamburg — Bar Koehba Ber• ן!" I (Herren) 1:2 (0:0). Als erstes Spiel in dieser taison wurden die Berliner Freunde verpflichtet. Obgleich die Mannschaft die ganze Nacht durchfuhr, zeigten die Berlijtr ein energisches Hockeyspiel. 11t der ersten Spiel-!,)Ifte waren beide Mannschaften im Fcldspicl gleichwertig, der Hamburger Sturm spielte viel zu weich und verstand flkht, die sielt ihm bietenden Gelegenheiten aus/umit/cn. flieh Halb/eit waren die Berliner die bessere Mannschaft, flott uml energisch kämpften beide Mannschaften um den Sieg. Die Berliner gewannen nur knapp dank ihres besseren Sturmes. Bei Hamburg war der Mittelläufer sehr gut, wohingegeri die Außenläufer nicht befriedigen konnten. — Bar Koehba Hamburg Bar Koehba Berlin (Damen) 3:2. In diesem Spiel waren die Hamburger Dirnen die bessere Mannschaft und waren die Berliner Madels von der Reise noch zu sehr ermüdet. Auch dis Tempo j״ diesem Spiel war nicht sehr frisch, und merkte inan beiden Mannschaften an, daß sie lange keine Wettkämpfe gehabt Italien. Auf Einladung zu dem Jugend Sportfest des Schild trat der Bar Koehba mit seiner starken Jugend-Abteilung an, und tonnte v o 11 21 ausgeschriebenen Konkurrenzen Herste, 12 zweite und 10 dritte Plätze belegen. Schild und Hakoah waren je einmal erfolgreich, während Blau-Weiß sich nicht durchsetzen konnte. IW den Mädchen Jahrgang 18-19 belegten l'rl. Krndziora, Ftl. Iliady and Fink In 1001n-l.au( und \\ViK|1rung dir drei ersten Pliirc, wnl»ei l'rl. Kend/ira die 1O0 in iilierlegoii in 13.2 Sek. gewann. Bei den Jugendlichen 18-19 gewann Felix l.cvy die 100 m m 13 Sek., vahrcml Narlnnn die 1000 in überlegen gewann von 23 Teilnrlimern. Im Jahrgang 20-21 leihen sich David und Ellern m 100-m■ uml 800-m-l.auf die Siege. Zeit (iir David 13.2, Mir Filrrn 2.42 Min. Auch in den trrlini-rlirn Wettbewerben hat der Bar Kaelilu guten Nachwuchs. 1111 Kugelstoßen 1819 ,siegle Steinleid mit 8.99 tu vor seinem Kliilikamcradni Naihuin mit 8.60 m. Bei dm Mädchen und Jungen der Jahrgänge 22 23 und 24 war der Bar Korhlia auf allen I’lälscn erlolgrcich. fiBboli In Broslau Bemerkenswert ist der FuBballsieg, den der Bar Koch■!Breslau über den dortigen RjF.-Verein davongetragen fiat. Nachdem von ,,Eingeweihten“ ein zweistelliger RjF.-Sieg pophc/cit worden war, konnten die Makkabilcnte mit 2:1 Toren sich sicher durchsetzen. Der RjF. mit der größeren ümplerfahrung und der besseren Traiuingsmogliclikeit dikirrte zunächst das Tempo, dem die Bar Kocltbancr sich voll ^wachsen zeigten. Nach anfänglich zerfahrenem Spiel fand «h diese Mannschaft überraschend gut und konnte die schweren Angriffe der Gegner zuriiekweisen, wobei sieb der Tormann sehr bewährte. Nach Halbzeit gelang cs den Bar üoehbanern, das Führungstor zu erzielen, das jedoch bald ,'״geglichen wurde. Durch eine gute Kombination gelang es ton Bar Kochba-Sturrn, das Siegestor cinzuscnden und damit to> Erfolg siclierzustcllcn. *־ah-Köln «chlSgt R. J.F.-M.-Gladlioch Im Hockoy 4:0 Die junge Hakoah-Elf, die ihr erstes Spiel absolvierte, ״yg einen verdienten Sieg davon. Die Mannschaft spielte wie j* einem Guß. Sie dürfte für die deutsche Makkabiah• Mannschaft einige ernsthafte Kandidaten in ihren Reihen üben. — Im Handball stand Hakoah dem Makkabi ■״sscldorf gegenüber. Bis zur Halbzeit konnten die Kol- Iff mit 2:1 führen; dann machte sieb die längere Spiel- ,״ahrung der Düsseldorfer bemerkbar, so daß diese das Spiel W 4:2 Toren für sich entscheiden konnten. T) *a ‘ 1; i ä 8״־״*/ ן זX 14! ■| 1 ׳ t .. 'י ■Bilnlilll/ |S4W| "f ר ו׳ * i;; *! ח־סוזי ij y V , j 1־״' ״־ r *3 fe i Uä _ ק/ ^kooh-SluIlgoit In München Vom 12. bis 11. Oktober fand in Berlin die 15. Kreis- 1 f B n ״ g des D c u t s c I1 c 11 M a k k a b i - K r e i s e s statt, die von l Iß Vertretern aus dem ganzen Reiche besucht war. Die Kundgebung wurde eröffnet mit einem Festgottesdienst in der Synagoge Levetzowstraßc am Freitagabend. Der grolle Raum war bis auf den letzten Platz gefüllt. I)r. Joachim Prinz hielt eine Ansprache, in der er darauf liinwics, daß der Makkabi seine tiefere Bedeutung erst ge• winne, wenn er sich ganz seiner Eingeordnetheit in die zioiiistischc Bewegung und seiner Bedeutung für das Aufbau* werk in Palästina bewußt sei. Fs genüge nicht allein, den Körper zu stählen, sondern cs komme vor allein darauf an, d_k Mitglieder dieses Sportverbandes auch mit jüdischem Geiste zu durchtränken und sie in den sinnvollen Ablauf unserer Geschichte einzuordnen. Am Abend des 13. Oktober fand zur Eröffnung der Kreist:ignng ein II e g r ü ß 11 n g s a b e 11 <1 im Logenhaiis Kleiststralle statt. Im festlich mit den Makkabi-Enhlcmcn geschmückten, dickt besetzten Saal begrüßte R.-A. Dr. Ii a b a u die Vertreter der grollen Zahl jüdischer Organisationeu, die durch ihr Erscheinen Zeugnis ahlegten von der wichtigen Position tles Makkabi in der jüdischen Welt. Keine jüdische Sportbewegung könne ohne eine Idee sein. Herzog, der Präsident des tschcchisch-slowalei sehen Makkabi, brachte die Grüße seines Verbandes. Danach begrüßte Dr, Franz Meyer im Namen sämtlicher zionistischer Organisationen die Versammlung. Die Makkabibewegung sei zugleich entstanden mit dem politischen Zionismus. Heute ist dem Makkabi eine neue Aufgabe gesetzt: seine Menschen zur Einordnung und Disziplin zu erziehen. Nunmehr ergriff Dr. Schloß b erg das Wort zum Referat des Abends über den ״Weg des deutschen Judentums“. Das Judesein war nur an den hohen Feiertagen wesentlich. Der Zionismus verwirklicht in neuartigen Formen die alte Totalität des Judentums. Viele Juden hatten sieh der Zeitströmung gebeugt und sich assimiliert. Die private Flucht aus dem Judeiischlcksa! war manchmal möglich. Auf seiten des Zionismus stand die überzeitliche Wirklichkeit. Heute ist die jüdische Gemeinde dabei, zu einer Volksgcmeiiulc zu werden, heute gibt cs eine Reichs- Vertretung •־■ alte zionistische Forderungen, die Wirklichkeit werden. Die Tatsachen begrüßen wir, nicht die Motive. Entscheidend ist nicht eine Schule, in der ein jüdischer Lehrer vor jüdischen Schülern sitzt, entscheidend ist nicht ein Theater, in dem jüdische Schauspieler vor jüdischem Publikum agieren . sondern eine j u d i s c h c Schule, ein j ü - di sc lies Theater, Nur wer ganz in sich seine Kraft gefmiden hat, kann anderen gcgcniibcrtrctcn. Die oft geforderte ,,Neutralität im Sport״ erinnert an das amorphe ״reine Menscheiitum‘־ früherer Jahre. Aber besser eine Idee ohne Körper, als einen Körper ohne Idee, wie er sich heute in assimilatorischcn Sportvereinen präsentiert. In der Makkabibewe- Rung wird das Wort lierzls Wirklichkeit, dal) aus armen Judeujuiigeii stolze junge Juden werden. Schon beginnt die jüdische Arbeit Palästinas der nichtjüdischen Welt Achtung abzuringen. Der Redner schloß mit ninliks;.Diener des Volkes“: ״Makkahisöhnc, aufrichtet das Volk, erhöht »las Geschlecht, enthüllet, enthüllet das LiehtI“ Die Hatikwa beendete die eindrucksvolle Kundgebung. Der Vormittag tles Sonntags galt dem Rechcnsehaftsbericht von Dr. Ra hau mul dem Arbeitsbericht von Paul Lewin soll 11, aus denen hervorging, daß der Makkabi beule mit 18 000 Mitgliedern ׳in 70 Vereinen die größte und bedeutendste jüdische Sportbewegung Deutschlands ist. Eine eingehende Aussprache schloß sich an diese Referate an. Die Naclinüttngssitzimg wurde eröffnet durch ein Referat von Dr. Hans Er i c d c n 111 a I, das unter dein Thema ״Plan und Gestaltung - Makkabi heute und morgen'1 den bisher!• gen Weg und die zukünftigen Aufgaben der Bewegung eingeliend behandelte. Der Makkabi ist außerordentlich stark gewachsen und die Gefahr -einer Ucberscliätzung der Zahl ist oft nahe gewesen. Erst jetzt beginne man wieder in der Makkabibewegung den Wert zionistischer Tradition zu erkennen, nachdem so viele alte Makkabim nach Palästina gegangen sind und man mit zahlreichen neuen Kräften zu arbeiten gezwungen ist. Gerade diese Tatsache verlangt es, die crzielilichcn Aufgaben des Makkabi wieder gründlich durclmiilenkcn. Drei Gebiete der Erziehung sieht Irriedenthal als die Aufgabe des Makkabi an: CharaKtcrbildüng, sportliche Ertüchtigung und jüdische Bildung. •«•־Haaityuil Ul 1'IUIIbUOI■ ״ Hakoah Stuttgart weilte mit einer Damcnliandball- Mannschaft und zwei Fußballmannschaften beim ITSV. M ii n Gtn zu Gast. Trotz, des zu Beginn der Spiele einsetz.endcn W״s hatten sich über 600 Zuschauer cingcfundcn. Das ״!uptspiel des Tages — das Treffen der beiden ersten hßballiniinnschaftcn — war von Anfang bis Ende harter üitmf, t|fr j,;s wcjt jn (jje /wcite Hälfte noch unentschieden ,!M. Erst dann konnten die Stuttgarter ihr überlegenes Spiel ,״c״ zahlciunäliig fcsthaltcn (3:1). — Im Handball stau- *jfh vorher die beiden Damenmannschaften gegenüber. ,le Münchncrinnen, welche nach erst drei Wochen Training r dstes Spiel lieferten, unterlagen den besser spielenden F,nH$rt'r Mädels nur knapp 2:3. — Das Spiel der zweiten ™!Ilm,■umschatten ergab mit 2; 1 für die Gäste den Ge- "mtcrfolg des Tages. I ^Uerspial* in Hanna ,״B»r Koehba“ Frankfurt (S c h ü 1 e r) g e g c n G•0■ Haunau (Schüler) 10:0 (4:0). Im ersten bpicl .J neu begonnenen Fußball-Scliülcrrunde vermochten die tJc״ Frankfurter Bar Koclibancr in Hanau einen g'latUn auch in dieser Höhe verdienten Sieg zu buchen. Obwol «.31״״ddurtcr Makkabijungens nicht in stärkster A• ־ "R 3״treten konnten, waren sie im ganzen Spiel- C* ,dcn sit'h tapfer wehrenden, aber körperlich un - Komi," ,.1״311״י lungens eindeutig überlegen. Eint schone i dtTu".! t°" ™־,sehen der Läuferreihe und dem Sturm schloß ä Kcchkt1c״stürmcr mit ci,,cm schönen Schuß ab. Dcr״cÄ. |!11mi.c״ konnte bald danach den Hanauer Torhüter kr ^en Male überwinden. Die Hanauer beschranken [ Schaft^־1״ehbriiehe, die von der Frankfurter Ä «J'chc.r ״,rückgewiesen werden. Der Rechtsverbmder 1 ״ Hanauer Torwächter mit einem ״herr3^0 , 5 ,tu?l"5chu.ß;״־m 3. Male das Nachsehen und der Mittel I f\»״(ur.tr״elt mit einem Drehschuß das 4. Tor. Aue s‘eht im Ziehen der jungen Bar Kochhancr, Burehflacht spielenden Mittelläufer dauernd mit ver *׳«e# Vorlagen versehen werden. vH 4 X *r 1 / f Was die Charakterbildung anlangf, so posfuliert Friedculhal die Erziehung eines r<> m a 111 i s c h - h c ro i - sehen Typus, first der Zionismus hat dem jüdischen Mensehen die jüdische Phantasie wiedtrgegeben. Es wurde wieder möglich, sich eine Zukunft des jüdischen Volkes vorziistellen. Wir sind in Gefahr, daß dieser ״pliantasicvoilc“ Typus ausslirbt, daß sich unsere Menschen mit dem bereits Erreichten zufrieden geben. Wenn ein heroisches Ideal aufgestellt wird, so bedeutet Heroismus für uns: Unter* Ordnung und Gehorsam. Die mannigfachen Auswüchse im sozialen Lehen Palästinas entspringen vielfach jener llnheroischen Haltung von Menschen, die sich nicht unterzuordnen wissen. Die körperliche Ertüchtigung, wie sie der Makkabi bisher betrieben hat, sieht Friedenthal als nicht mehr genügend an. Es käme nicht nur darauf an, Spitzenleistungen zu erzielen. Die Aufgabe sei, einen neuen jüdischcn Typ hcrvorzubriiigm, der ja das eigentliche Ziel der indischen Rcnaissancehcwegiing sei. Dem Sport müsse die Körperkultur zur Seite treten. Die Breitenarbeit dürfe über den Spitzenleistungen nicht leiden und die Einseitigkeit unserer Sportler müsse überwunden werden. Die Pflege des Geräteturnens könne hierin Abhilfe schaffen; denn gerade diese Sportart ist zur Ausbildung des persönlichen Mutes und der Disziplin tmrrlälilich. Notwendig ist ferner eine systematisch durchgcfiihrte Er״änzungs g y m n a s t i k, die eine harmonische Ausbildung des Körpers garantiert. Auch die jüdische Bildung ist nicht genügend gepflegt worden. Notwendig sei, daß ein M a k k a b i - C h a I u z - geist in die Bewegung cin/ichc. Der Aufbau Palästinas hat darunter gelitten, daß er ins Fahrwasser der Parteien geraten ist, die jede für sich den Totalitatsanspruch anmeldcn. Es gäbe aber für den Makkabi nur eine Entscheidung: das ist Kooperation und echtes Bündnis mit dein arbeitenden Palästina. Die Tatsache, daß viele Makkabim nach ihrer Ucbersicdlnng dem Makkabi untreu geworden sind, gibt sehr zu denken. Die Arbeit des Makkabi ist sowohl für Palästina als auch für die Diaspora unentbehrlich. Zur jüdischen Arbeit gehört aber vor allem eine Entpolitisierung. In der jüdischen Masse muß eine Jugend gebildet werden, die nicht durch Parteiprogramme kommandiert wird. Zur engeren Verbindung von Makkabi und Ercz Israel müsse die kommende Makkabiah Wesentliches beitragen. Fricckmthal schloß seine Ausführungen mit «lein Fazit, «laß eine Umgestaltung der Arbeit nötig sei und an Stelle des Sports die Körperkultur wieder in ihr Recht eintreten müsse. Uchcr ״Makkabi und Makkabi Hazair“ referierte David Rubin st ei 11, der betonte, dal) der :Makkabi Hazair Pioniergcsiiimmg in seinen Reihen pllcgcn wolle. Zum Hechaiuz und zur Histaclruth habe er eine zwar kritische, aber durchaus positive Stellung. Den ״llapocl“, der das indische Sportleben Palästinas zersplittert, lehne er ab. Das Verhältnis zum Makkabi sei nicht nur sportlicher Natur, sondern auch idcologisch tief begründet. Auch Rubinstein betonte die Not- Wendigkeit einer intensiven zionistischen Kulturarbeit.; An diese Referate schlossen sich die Berichte der Makka« _ biali-, Finanz- und Turn- und Sportkommission. In einer ausgedehnten Debatte nahmen u. a. Rechtsanwalt Benno Cohn und Marduk Schattner teil. Benno Cohn betonte die integricrcndc Stellung des Makkabi innerhalb des deutschen Zionismus und gab seiner Ucbcr/.cugiing Ausdruck, daß von dieser Jugend die Verwirklichung unserer Ideen au-gehen werde. Schattner belontc die enge Verbindung zwischen Hcchahw und Makkahi und ging auch auf die Frage «ler Zertifikate ein. In der Debatte sprachen ferner 11. a. Ditz Lewinsohn, Köln, Riesenfeld, Köln, und Dr. Kuhn, Breslau, die u. a. den vollen Einsatz des Makkabi im Kampf um die Durchsetzung der zionistischen Idee im deutschen Judentum und in der Ausciiiandcrsctziing mit den assimilatorischen Kreisen forderten. Unter den Resolutionen, die vom Plenum an genommen wurden, ist besonders hervor/uheben eine Resolution bezüglich der Reise zur Makkabiah, in der energisch •darauf hingewiesen wird, dal) ein Mißbrauch mit den Visen nicht erfolgen darf, und daß die Nachprüfung aller zur Makkabiah Fahrenden durch die Palästiria-Acmtcr erfolgen wird. Außer einer Resolution, die die Grüße der Tagung an die Makkabim in Ercz Israel sendet, ist ferner die fo|- gende wichtige Entschließung zu erwähnen: ״Die 15. Kreistagung des Deutschen Makkafiikrcises erinnert an den Be- Schluß des Prager Makkahikongrosses, nach dem jeder Makkabi in Erez Israel zur Einhaltung des Prinzips der Awoda Iwrith verpflichtet ist. Der Makkabi Erez Israel darf kein Mitglied in seinen Reihen dulden, das sich gegen dieses oberste nationale und zionistische Prinzip vergeht.“ Zum Präsidenten des Deutschen Makkabikreises wurde Dr. Hans Fricdcnthal gewählt; ferner gehören dem gcschäftsfülirenden Präsidium an: Rechtsanwalt Dr. Rabat! und Paul Lewinsohn. Vorschau für Sonntag. 21. Oktober Sportplatz am Schäfersee, Platz 1. 10 Uhr: Hakoah II. Jugend A — Hagibor Jugend B. 11.40 Uhr: Hakoah A. H. —- Hagibor IV. I. 20 Uhr: Hakoah I. Jugend A — B. S. G. Jugend B. 3 Uhr: Hakoah II — I.T.S.C. 05 I. Platz II. 1.20 Uhr: Hakoah III. Schüler -- Hagibor II. Schüler« 3 Uhr: Hakoah I. Schüler — Hagibor I. Schüler. Sportplatz Niederschönhausen. 10 Uhr: B. S. G. A. H. — Hagibor A. H. II. 40 Uhr: B.S.O. V — Hagibor V. 1.20 Uhr: B.S.O. IV — I.T.S.C. 05 li. 3 Uhr: B.S.G. 1 — I.S.K. I. Sportplatz Britz: 9 Uhr: I.S. K. III — Hakoah IV. Pr, Schloßber!* spricht. Neben ihm Dr, Aljrcd Rabau, Dr, Hans Priedcnlhal, Paul Lewinsohn. 1 .. ׳ Feku 1• Abraham iiHiiiiiiiiimmiiiimimniiiiiiiimiuMimiiiiuiimitiwuiuwiumumiuummwummiMiiuiiiim JildUchcr Sport-Klub (J. S. K.) Berlin. In der Genfrolversammh wurde einstimmig beschlossen, dem Den'sehen Makkabikreis I jutreten. Di* Urgäiuungswablrn mm Vorstand ergaben folge Zusammcnsctiung: l. Vorsitzender Dr. Hans Lnndsluit, 2. \ sitzender Emmerich Spuller, Geschäftsführer Fritz Wiener. — t Kegclsbteilung trainiert Donnerstags 8 Uhr in der La

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.