Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 39 (1934)
- Issue
- Heft 82 (12.10.1934)
- Date
- 1934-10-12
- Page
- – (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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RUNDSCHAU SPORT-RUNDSCHAU Nr, 8S, 12. OKTOBER 1*34!״, w c s t <i c ti t s c I! c 11 Makkabilsgcr bat die . vin vollen Zügen eingesetzt; die Mcistersdiaftsrumlc •!,י iiliball M im Gauge und hat ״ach den ersten Spiel• «1יי eine Reihe von Uebcrraschungcit gebracht. Der west- Vklt1-״u■ Makkabibe/irk hofft, daß;ms seinen 27 Vereinen "t tiiiiiH■ besonders talenlierle Spider für die repräsen- Maiinuliaft <»1'8 1 )culsrli rit MaUk.ihikrcistg zur ft! ,1 k!'a 1'i a י• hcransschälen werden. Nach dem bisherigen T1'bcll1'n׳d׳l״d ist Hakoah Kolli 1 die einzige Mannschaft L Vcrliislpiinkt; die Elf hat sieh bisher gut geschlagen. , p, «rid keinen überragenden ( m/elkönucr auf und ist auch '1.״״lieh als recht schwach an/usehen. Köln hat sieh gegen 1i.(il.nlh.1cl1 mit 2;l ״|,d Kegen die starken Düsseldorfer 1‘״,Ujliileiife mit 2:0 durchsetzen können. Der vorjährige I H״s _ Duis bürg folgt mit einem Verlustpunkt; ' spielt tedmisch und taktisch fraglos den schönsten Fuß•!ן jlt1 Weden, Gegen Essen konnten die Duisburger mit;;״,per Not mir ein '3:3 retten, gegen Düsseldorf siegten nach überlegenem Spiel 7:2. M. - (i I a tl b a c h schlug % erstmalig spielenden Wnppertaler I lakoalmer mit 2:1, Verlag gegen Duisburg unglücklich mit 1:2. Der Mak• ijbi Dnsseldorf hat verschiedene Spieler seiner vor• (,eigen Mannschaft verloren und wird diesmal in die Meister-;'.(,jllsfiitseheidimg kaum eiligreifen können; auch Ha ko ah es5cn ist bisher ״och nicht richtig in Fahrt gekommen. Trotzdem muß inan den ׳Essener Makkabi-Vcrcin ob seines äl!<e(7cid1״dcn Stehvermögens als den schwersten Gegner jffllnisbiirger Meistermannschaft anschen, die auch diesmal Favoriten der Runde sind. Die sonst noch in der ״Oberliga“ spielenden Klubs aus Wuppertal brauchen noch Spielälteren Vereine Erfolge erzielen •ז| Ir. fl pc ■er icr fr• im! Icr p- M!• ht (da bin Ich chs das F, M* J״K |cn• ern der M• &ir* Ich* 011׳| in Her* lintf j£C־ ■CHI!der in I der Iuii' J (*cr per• l;\nd!1der h/rn ■eich (ldcs (eins. israci itn i^terrmuk' der Makkabi jknwhcid, Dortmund und (tf)lmiiiR. um gegen die jii können. Letzte Ergebnisse: fu3ba 1 f: Iho-Diiül'iirg I gegen Makknüi-lltisseldorf I 7:2 (2:0), MAk.ilii-M.-(;1.11111:11h gegen 1 l:1ko,1h.Wuppertal I 2:1 (1:1), llakoali Köln 1 gegen Makkatii-Dii^eldorf I 2:0 (1:0), llakoah- K-rn 11 gegen 1 lakoali.Küln II 2:2 (2:1), Ilako.ih-Küln II ggiii Makkalii-Dii'-elüort II 6:0 (3:0), ll,1knah-Es-rn I gegen ll.iknili Keln I 3:3 (3:0), 1111 -י Duülnng I gegen Makkabi-M.- ßüiKirh 2:1 (1:1), Jtu1-l)11i>ln1rg 11 gegen Makkabi-M.•Ulad• 1«,■11 II!):1 (5:0). IDmlhall! Makkabi-Diiswldorf gegen Ilako.ih-Küln 9:0 (5:0), ]I.i’mmIi \V11p|x-1tai gegen llakoah-Köln 4:0 (3:0). NeuRriindung eines jüdischen Boxklubs. Mit Unter-!)Übung der llakoah Köln wurde der J.B.C. Makkabi Köln ״(jnmdct, dem bisher 40 Mitglieder beigetreten sind. Köln »jr bereits früher eine Stätte des jüdischen Boxsports; bekannte Boxer wie die drei Gebrüder Buchbaum, Stadt-!«nlcr 11. a. haben in Köln ihre Ausbildung erhalten. Der!nie Klub wird in einem engen Freundschaftsverhältnis zur kölner llakoah stellen lind seine Aufnahme in den Deutschen Makkabikrcis beantragen. Mit Schindler, Sprecher II, Barlerer, keif II, Reif I, Bcncdik, Ostrowski und Heinrich Bachbattin verfügt der Klub über eine starke Kampfstaffcl wiii Fliegen- bis zum Schwergewicht. Der Klub wird in klirre mit einer internationalen Veranstaltung an die Ocffentlichkcit treten, in die Führung des Makkabi Köln wurden dir Herren Feber, Freund, Lcwinsohn, Sprecher und Weinberg gewählt, Vorschau für Sonntag, 14. Oktober brr Spiclaiissclmß beginnt mit seinen Rundenspielen. Fol- ,™de Spiele sind angesetzt: Sportplatz Niederschönhausen: 930 I hr, HS(;, 1 Schüler lliko-th 1 Schüler; 10.40 Uhri IW*. Juvenil H £C£n1 Ihtkonh 2 Jugend 11; 12 Uhr: 13SG. A gegen il.igihor Jugend )1; 1.40 Ulirs B$G. 4 gegen lhU)M1 &; 3.10 Uhr: HSU. 5 gegen JSK. 3. Sportplatz, am Schäfersee: 930 t'hr: lljkoali 2 Schüler gegen Ilagibar 2 Schüler; 10.40 LJhrl Häko.ih A.ll. gegen J’l'SC, 05 2, «rt In Wesldoulschland ״Köln: Fußball: llakoah Wuppertal I wkabi Mörs I — llakoah Köln II. j -ach. M,-01atlbach: Hockey: Hakoah Köln '1י dm iüdischon Jugend in Dro&don Auf dem Bar Kochba-Sportplatz findet ein Sportfest *!ז gesamten jüdischen Jugend Dresdens statt; folgende finde nehmen teil: Jüdischer Jiigendbund, Bar Kochba, lia* ‘fhomer lla/air, Hal>oni1n, Hcchaluz, Makkabi Hazair, Zcirc «achi, B. D. J.J. Mit Spannung erwartet man das Fußball- 7lfl der mittleren Mannschaften aller Bünde, wobei cs einen "ärtcn Kampf zwischen Makkabi Hazair und Misrachi geben ״(i. Mabonim Haschomcr Hazair können ebenso eine Ücbcr- Handball stehen?'(iiung bringen. ״. ,voriten in Fr< %tad,i 111110) kam j wie uns iah:'• die und Inder uhcr llllcit 1 (ic- ן Iden? :1 Beul ii [Fach ■t Iniclit i| Idting i |,:abe | son* lattrts '■1*T*44 ו*׳ץ 3000 Zuschauer — Mitreißende Kämpfe — Amsterdam gewinnt den Mannschofispokal ן**״ \ ■ *jj ״׳*, \** ן•*s, 00 ^0“ . ן 4t״t > ./ Jf *1»**i^ i&J! 0m 00% \־־׳י^ | * Hakoah Köln I; R. j. F. M.-Glad- Das äußere Bild Als wir in unserer Vorankündigung darauf hinwiesen, daß die internationale Boxkanipfvcraiistaltnng des Jüdischen Boxt-1 u b A4 a c c a b i, der neben guten Kräften aus Köln, Leipzig und Königsberg eine komplette Mannschaft des Joodsclic B o k s -C I u b ״M acca b i“ A m s t c r d a 111 cingcladcn hatte, cm Ereignis von außergewöhnlicher sportlicher Bedeutung sein würde, haben wir nicht zu viel versprochen. Ls war ein seit langem entbehrtes Bild, als man am Abend des 8. Oktober den Menschcnstroin beobachten konnte, der sich dem Saalhau Friedrichshain, der Knmptstättc, zuwälzte. Eine riesige Autoanfahrt und die Mcnsclienmassen auf (ier Straße zeigten eine Teilnahme der jüdischen Bevölkerung Berlins an einer Amatcurboxvcranstaltung, wie sie bisher noch nie beobachtet werden konnte. Schon eine Woehe zuvor waren alle Karten ausverkautt. Und es stellte sich auch bald unter dni '!Otto Zuschauern jene Stimmung ein, die von jeher das Fluidum jeder großen Boxkampf-Veranstaltung ausgemacht hat. Nach einer einleitenden Begrüßungsansprache de®!.Vorsitzenden des J.B.C. Maccabi, der dem Club ein zweites neues Banner weihte und nach etwas zu ausführlichem Begriißungszeremoniell zwischen den Kapitänen der beiden Mannschaften begannen die von dem früheren mehrfachen deutschen und brandcnhurgischeii Amatcurmcistcr Jacob Malz, jetzigen Trainer des J.B.C. Maccabi, vorbildlich geringrichtcrten Kämpfe. EinlcUungskämpfe Im ersten Kampf traten sich Llcser, Bar Kochba-Leipzig, und Sprecher, Hnkaoh-Köin, gegenüber. Trotz der überlegcncii Größe und Kraft Sprechers ging Liescr mit langen unten und oben geschlagenen geraden Linken an den Gegner heran und verstand es sehr gut, den im Nahkampf überlegcncrcn Sprecher auf Distanz zu halten. Er holte sich mit dieser Kamptcsführimg klar die Punkte der ersten und zweiten Runde, ließ aber in der dritten Runde infolge Luftmangels (offenbar ungenügendes Training) nach, jedoch war ihm der Punktsieg nicht mehr zu nehmen. Im zweiten Kampf trafen der frühere mehrfache brandenbtirgisclie Amatcurmcistcr Herbert Ball, Maccabi-Bcrlin, und Schindler, Hakoah-Kötn, aufeinander. In den ersten zwei Runden brillierte Ball durch seine haargcnaucn Konter, die er dem Gegner immer wieder ins Gesicht setzte, so daß Schindler überhaupt nicht zur Entfaltung kam. Auch durch schöne linke Doubicttcn zeigte er sein vorzügliches technisches Können, und cs gelang ihm in der zweiten Runde, seinen Gegner bis (> nicderzuschlagcn. Es gelang Schindler, Punkte aufznholen, doch stand der Sieg Balls niemals in Frage. Der dritte Kampf brachte eine Enttäuschung. Krön• fcld, Maccabi-Bcrlin, wurde hier Sc ho lern, Königsberg, gcgeniilH'rgcsfcilt, der als Anfänger präsentiert worden war, jedoch beachtliches Können zeigen sollte. Leider kam es hierzu nicht. Denn zu einem Kampf mit dem schlagstarkcn, hart an den Mann gehenden Kronfcld fehlt Scholcm vor allem die Ringerfahrung. So kam es, daß Scholcm schon nach wenigen Schlägen völlig verteidigungsunfähig zu Boden mußte. Die Holländer treten an Der vierte Kampf brachte eine Begegnung zwischen Vischsclirapcr, Maccabi-Amstcrdam, und Noschkes, Maccabi-Bcrlin. Vischsclirapcr hatte, wie übrigens fast alle holländischen Kämpfer, hohes Uebcrgcwicht, so daß Nosrhkcs bei der Kninpftaktik seines Gegners vor einer unmöglichen Aufgabe stand. Dem Holländer mußte auf Grund seiner körperlichen Ueberlegciihcit der Sieg /!!gesprochen werden, wobei die Leistung des Unterlegenen nicht verkleinert werden soll. Der fünfte Kampf Brantwcin, Maccabi-Bcrlin, gegen Casscrcs, Maccabi-Amstcrdam, brachte hervorragenden Sport. Trotz, der überlegenen Größe und Körperkraft seines Gegners machte Brantwcin in allen drei Runden den Kampf, grift ständig mit fabelhaft genau geschlagenen Doppel- Schlägen aus allen möglichen Positionen an und trieb seinen Gegner vor sich her. Dieser versuchte sein Heil dann im Clinch und Nahkamp{ und ermüdete den schwächeren Brantwein damit so, daß dieser in der dritten Runde offensichtlich naclilicii. Das Unentschieden, das das Kampfgericht verkündete, wird daher der guten Leistung Brantweins nicht voll gerecht. Der schönste Kampf Nach einer Pause traten Joel, Maceabi-Berlin, und Oitrowskv, Ilakoah-Kuln, gegeneinander an, Jod zeigte einen (einen Kampf. Er ging an den schwereren und Stärkeren Gegner mit geraden Unken und linken Leberhaken heran und ebenso schnell wieder heraus und ließ dem Gegner überhaupt keine Möglichkeit zur SchlagcntwkkUuig. Vtr» dienter Punktsieger daher: Jod. Der schönste Kampf des Abends brachte das Treffen Franke, Maccabi-Bcrlin, gegen Cohen, Amstcrdam. Verblüffend ist die Ruhe und Kälte Frankes, verblüffender noch die unglaubliche Harte, Zähigkeit und Kraft, die Cohen trotz schwerer und schwerster Treffer, die e* von Franke einstecken mußte, und obwohl er aus Mund und Nase blutete, bis nun Ende bewies. Trotzdem erscheint der Sp. .ich des Kamptgrrn bis, der Cohen den Sieg gab, unverständlich. Das Publikum begleitete die Entscheidung mit einem Pfcifkonzert, beruhigte sich aber bald wieder, da Cohen wirklich einen großen Kampf geliefert hatte. Auch die Entscheidung im achten Kampf des Abends, Eskcnazi, Maccabi-Bcrlin, gegen Swaab, Maccabi-Amsterdam, entsprach mit der Verkündung ״unentschieden“ nicht dem Kampfvtrlaul, der den Berliner vor dem ebenfalls sehr schnell auf den Beinen befindlichen Holländer mit langen linken Haken ständig im Angriff sah. Fragliche Entscheidungen Hervorragenden Sport gab es wieder in dem Treffen N c u m a n n, Maccabi-Bcrlin, gegen de V ries, Maccabi- Amsterdam. Neumann zeigte sehr gute kurz geschlagene linke Gerade, die den Gegner immer wieder und immer wieder trafen, mußte jedoch zum Schluß der ersten Runde einen schweren Rechten einstcckcn, der ihn sichtlich erschüttcrtc. In der dritten Runde gab cs einen Riesenfight, der das Publikum zu lauten Beifallsstürmen mitriß. Ncumanti wurde hierbei wohl stärker getroffen, jedoch hält es schwer, dem Holländer durch diese Runde soviel Punkte hinzuzurechnen, daß sich das Kampfurteil ״unentschieden“ recht* fertigen ließe. Auch hier halten wir Neumann als Punktsieger. im vorletzten Kampf traten sich Stadtlender, Maccabi-Beriin, der frühere braiidenburgische Amateurtneistcr, und Bril, Maccabi-Amsterdnm, gegenüber, ln diesem Kampf war die körperliche Ueberlegciihcit des Holländers offensichtlich. Erheblich größer als Stadtlender, ca. 8 Pfund schwerer als dieser, verstand es Bril, seine lange Reichweite gut auszunutzen. Trotzdem gelang cs Stadtlendcr, die erste Runde punktmäßig an sich zu bringen, ln der zweiten und dritten Runde jedoch schien Bril leicht im Vorteil, so daß das ״unentschieden“ Bril vielleicht etwas benachteiligt. Im letzten Kampf des Abends traten zwei schwere Fighter, Schott II, Maccabi-Bcrlin, und Querido-Maccabi-Amsterdam, einander gegenüber. Schott war körperlich stärker, wohl auch schwerer. Er fackelte auch nicht lange und ging mit harten Körpcrsclilägcn an den Ocgner, der Mitte der zweiten Runde auf einen schweren Rechten für die Zeit zu Boden mußte. Sieger durch k. o. in der zweiten Runde: Schott. Gesamturteil Die Holländer zeigten, daß sie eine Mannschaft internationalen Formats sind. Sie spielten und spielen auch in dem holländischen Amateursport eine erste Rolle. Bril war mehrfacher holländischer Meister und Vierter in der letzten Olympiade, Cohen früherer Amsterdamer Meister, de Vrics jetziger Amsterdamer Meister, Casseres zweiter in der holländischcn Meisterschaft und Swaab vorjähriger Amsterdamer Meister. Bewundernswert war die fabelhafte Beinarbeit und die unglaubliche Zähigkeit, verbunden mit den ausgezeichneten Luftvcrhältnisscn, die alle Holländer erkennen ließen. Bei den Berliner Maccabi-Lcutcn machte sich vor allem der Mangel an Kämpfen bemerkbar; wenn dieser Umstand behoben sein wird, werden sie erst zu ihrer wirklichen Form gelangen. Wenn der Maccabi-Bcrlin trotzdem diesen Leuten gegenüber, zumal er noch durch das Fehlen seines Kampftrainers und Sekundanten gehandicapt war, so hervorragende Kämpfe (geliefert hat, so zeigt das, daß der Boxsport im Maccabi-ßcrlin hervorragend vertreten ist. Bei dem Hauptspic! in in Front: B. D. J. J., Makkabi Hazair und Zeire ן- Häßibor Berlin wieder im Deutschen Makkabikrcis. nf u" dcr jüdischen Presse veröffentlicht, war der JSC. J'w Bediu aus dem Deutschen Makkabikrcis ausgewssen worden. Nachdem nunmehr die Vorkommnisse, ait/u 1*'0?01יי Ausschluß geführt haben, aufgcKiärt ״,״bereinigt worden sind, hat das Präsidium des Deut- Makkabikreises den Ausschluß zurückgenomd n׳ r JSC. Hagiiior ist wieder Mitglied *Deutschen Makkabikreises. 13 itoua Makkablvorolne Neben der Intensivierung der Erziehungsarbeit, der der Deutsche Makkabikrcis sich in den letzten Monaten in erster Linie gewidmet hat, und trotz der großen Arbeit, die durch die Abhaltung der großen Makkabisportfeste der letzten Monate geleistet werden mußte, hat auch die äußere Ausdehnung des Deutschen Makkabikreises weiter Fortschritte gemacht. Daß die Makkabi-Idce unter der jüdisehen Jugend Deutschlands immer fester Fuß faßt, und daß der Vormarsch der Makkahibcwegung noch lange nicht sein Ende erreicht hat, beweist die Zahl von 13 neu gegriindeten bzw. neu angcschlossenen Makkabivereinen. Es sind dies: llakoah Aachen, J.S. K. Berlin, Hakoah Bonn, lud. Jugend- und Sportverein Erfurt, Makkabi Herne, Makkabi Hazair Alt-Karbe, Makkabi Münster, Makkabi Oppeln, Makkabi Hazair Polzin, Jtid. Sportverein Schlüchtern, Makkabi Vallendar, Makkabi Worms, Makkabi Zwickau. Neuer Makkabi - Weltrekord Belm Länderkampf Italien — Oesterreich konnte der junge Wiener Hakoahncr König einen neuen Makkabi- Weltrekord über 400 m aufstellcn. Er verbesserte den von ihm selbst aufgcstelltcn Rekord von 50,4 auf 50,0 Sekunden. Fußball In Breslau Bei herrlichem Fußballwcttcr stieg in Breslau ein Wettkampf zwischen den ersten und zweiten Mannschaften der RjF.-Sportgruppe und des Bar Kochba. Das Einleitungsspiel, das von beiden zweiten Mannschatten gezeigt wurde, endete mit dem Siege des RjF. mit 4:1 gegen Bar Kochba. Mitglieder von ^3kJsa1)|.v ereiaext sind als GH$t@ wiiikomtssoss! Freitag! «.Oktober 19Uhr: Festgotttosdionat Inder Synagog• LevotzowatraSe 7 — 8, Predigt Rabbiner Dr. J. Prinz. 21 Uhr: Gemeinsame Schabbathfcier, Rost. Kaufmann, Kleiatatr. 14 Sonnabend! 15• Oktober 20 Uhr: Begrüßung* •Abend zur EröL'nung im Logenhaus, Klciststr. 10. Begrüßungsansprachen: Dr. Alired Rabau, Dr. Franz Meyer, Benno Cohn. Referat: Dr. David Schloßberg: ״Der Weg des deutschen Judentum•" Sonntag! X4-Oktober 830 Uhr: Logenhaus, Kleiststraß• 10 Tagesordnung: Rechenschaftsbericht, Entlastung des Präsidiums, 13 Uhr: Gemeinsames Mittagessen. 14 Uhr: Referat Dr, Hans Fried enthalt ״PianundGeatahung - Makkabi heute und morgen" Referat David Rubinstain: ״Makkabi und Makkabi Hazair", Berichte der Makkabiah-, Tumu. Sportu. Finanzkommission, Generaldebatte, Anträge, Berichte und Wahl des Präsidiums.