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Jüdische Rundschau · 1934-10-09 · Heft 81 (9.10.1934) · page 8

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
39 (1934)
Issue
Heft 81 (9.10.1934)
Date
1934-10-09
Page
– (sequence 8)
Language
German
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Seite 8 0 ן Dl SCH E RUNDSCHAU DcilioM© stis ■äs&a Ucicli (Von unseren Berichterstattern.) Breslau Am 21. Oktober eröffnet der Verein Jüdisches Museum t. V. zu Breslau (Grähschcncr Str. 01/03) seine erste Aus- Stellung von Werken jüdischer Künstler in Deutschland ans Vergangenheit und Gegenwart. Diese Veranstaltung verspricht von Ifcdcutung für alle geistig interessierten jüdischen Kreise in und .mflerlinlb von Breslau zu werden. Die Ausstellung soll eine K'ollekliv'iehau indischen Kunstschaffens in Deutschland darstellen. Autler den bedeutenden Meistern von Weltruf werden auch die weniger hekamilen, jedoch ebenfalls verdienstvollen Künstler in der Ausstellung vertreten sein. Auf diese Weise wird besonders den Jüngeren Gelegenheit geboten, ihre Arbeiten einem größeren Publikum vor/ul'uhrcii. Der schlesische Nachwuchs wird naturgemäß einen breiteren Raum in dieser Kuuslscli.iu eiiinclimeii. Die Ausstellung wird bis gegen Ende November täglich von 11 18 Diir zugänglich sein. Um den Besuch weiten Kreisen der Gemcindeniitglicdcr zu crinögliehen, ist ein Eintrittsgeld von mir »,15 HM. pro Person vorgesehen, das für Erwerbslose und heim Besuch von Organisalioiien auf 0,10 RM. ermäßigt wird. Sonnabend Eintritt frei. Die Alisstelluiigsleifung beabsichtigt, bei genügender Beteiligung besondere Führungen und Vortrage zu veranstaltcn. Dr. L. B. Asch heim. Dessau in der Repräsentanten»ers.iiiindung am 11. September, bei der der bisherige Vorsitzende, Lamlgerichtsdircktor a. D. Altei'tluini, zum letzten Male den Vorsitz führte, wurden einige wichtige Beschlüsse gcinOt. Es wurden folgende Acndcriingen der Salzung einstimmig beschlossen: Der § I, der die Zwecke der (ieineiiide anf/.nclmct, wurde erweitert, indem hinzugetügt wurde, d,־!IS cs Aufgabe der (icmciudc sei, ״bei der Erziehung <1 c r Jugend zu aufrechten Juden mitzuwirkeii, sie in ihrer Berufsausbildung zu fördern und auf eine gesunde Bcrufsumschichtimg hin/uwirken.“ Der § 5 erhielt einen weiteren Absatz, daß bei Austritt aus der Gemeinde oder Wegzug die Gemeindesteuern bis zum Ende des Rechnungsjahres zu entrichteu sind., Untersliitzungscmpfängcr, die bis jetzt weiter passives noch aktives Wahlrecht hatten, erhalten für die Zukunft aktive: Wahlrecht. Die Gemeindevertretung, die bis jetzt aus 5 Vorstehern uiul zwölf Repräsentanten bestand, wird dahin verkleinert, da IS in Zukunft nur noch 3 Vorsteher und 8 Repräsentanten die Ciemcindc vertreten. Die 8 Repräsentanten setzen sich ans vier Liberalen und 4 Zionisten zusammen. In den neuen Vorstand wurden die Herren Rechtsanwalt Dr. Sonder als Vorsitzender, Kaufmann Sicgmimd llirsehfcktt als stellvertretender Vorsitzender und Dr. med. Heinrich Wald als Schriftführer gewählt. Am Ausgang des Laublnittcnfestes veranstaltete die Gemeinde einen Simchatli-Thora-Abcud, der gleichzeitig der Abschicdsabend für den scheidenden Vorsitzenden der Gemrimle, l.andgcrirlitsdircktor Altert 11 um, war. Der neue Vorsitzende, Dr. Sonder, würdigte die Verdienste dos bi— herigen Vorsitzenden. I.andcsrabhiiier Dr. Walter dankte dem Scheidenden für seine aufopferungsvolle Tätigkeit für den Landesverband Aiihaltischer Israelitischer Kultiisgeimindcn. Im Namen der Zionistischen Ortsgruppe Dessau sprach Herr Dr. Wahl und betonte, daß erst jetzt Herr Alterthum seine ganze Kraft dem Zionismus zur Verfügung stelle, dadurch, daß er das Amt des Leiters des Mitteldeutschen Grunpcnvcrbaiidcs übernimmt. Er übergab Herrn Altcrthuui ein Diplom des KKL über 110 Bäume ־■- <>V) RM., die Freunde der Scheidenden ihnen zu Ehren gespendet iiattcn. Bad Dürrlieini Während der Feiertage weilten ÖQ jugendliche Kurgäste im Friedrich-Luise n-Hospiz. Ein großer Teil von diesen lernte erst hier jüdisches Familienleben und jüdische Feste kennen. Die Leitung des Heims pflegt ein bewußt religiöses Leben. Beim Gottesdienst brachte der Vorhctcr in kurzen Ansprachen die Bedeutung der Feste den Kindern nahe. In diesem Zusammenhang wurde auch der wichtigen Aufgabe des Palästina-Aufbaus gedacht, der nur gelingen kann, wenn er in jüdischem Geiste vollführt wird. Höhepunkte der kindlichen Eren de bildeten die Sukkali- und die Simchath-Thora-Fcier. Jülich Am 1. Oktober verabschiedete sich der Mittelsdiullchrer Herr Hans E in a 11 u c 1 von der Gemeinde, in der er 7yj Jahre als Prediger und Lehrer mit großem Erfolge gewirkt batte. Der Vorsitzende widmete dein Scheidenden ehrende Worte des Dankes. Herr Emanuci geht nach Mülheim-Ruhr, wo er an die Stelle des bisherigen Rabbiners Dr. Neuhaus tritt. Ankuttdi^un^en Brcilaut Schulungskurse der HuM.iuer £i<mistlschcn Vereinigung. 1. Ahtml am 10. Oktober, nbt'mis 20.30 Uhr, im Paläsiina-Uuro, Gartens(r. 25. Kmzcl|1rohlcmc «los l\1l;i4־msi;»uil>aus. J. Teil; ״Die Bedeutung der städtischen Kolonisation innerhalb des Aufbauwerkes, Referent: Dr. Heinz Prinz, —י llebräi^ehc Sprachschule ״Kirjnth Scphcr“. Beginn des Dnterrielits am 10. Oktober zu den bestimmten Zeiten, Wallsfr. 14, pari., Zimmer 4. Neue Aiihingcrkurso für Kin* der und!erwachsene. Hcsprrdiiing für den Kindcr-AnGngerkursim am 15. Oktol>cr, 18 Uhr, Wallstr. 14, pur!., Zimmer 4. Besprechung für den Aiifängerkursus für Erwachsen(• am 16. Oktober, 19.30 Uhr, Wallstr. 14, pari., Zimmer 4. Denen, die in kurzer Zeit nach Palii• stinu fahren wollen, wird Gelegenheit gegeben, täglich tu lernen. Anmeldungen zu allen Kursen vom 10. Oktober an stets Montag bis Donnerstag von 19 bis 20 Uhr, Wulbtr. 14, pari., Zimmer 4. — ,Frankfurt am Malm Kulturbund Deutscher Juden, Bezirk Rhein■ Main. Am 14. Oktober, 20.30 Uhr, V ercinshaus, Ksehershciincr band* 5tra0c 27, Arnold-Sehönbcrg-Feier anläßlich seines 60. Geburtstages, Erster Abend des Kulturbimd-Quartctts RhcimMum: Hans Hasser• mann, Ernst Drucker, Felix Robert Mendelssohn, Rirhimj Kurp, unter Mitwirkung von Erich ftor Kahn (Klavier), Erika Sturm (Sopran), ״־ Am 20., 21., 22. Oktober, 20,30 Uhr, im Vereinduuis, Esolicrshcimcr J.amlstr. 27, Erstes Orclicstcrkonzerl des Kulturbund• Orchesters Rhein-Main: Becthovcn-Abcnd. Dirigent: 11uns Wilhelm Steinberg. Am Klavier: Frans 041orn. — Karliruhei Am 10. Dk- . 20.15 Uhr, im Sank der Gesellschaft Kintracht: Erstes Orchester-Konrcrt des KuHmbimd-Oreliesters Rhein-Main. Leitung: Hans Wilhelm Steinberg. Solistin: Alice Krieger-Isnac, Bar Mizwah-Termine Am 20! Oktober — 11. Marcheseliwan: Gideon Prinz, Sohn von Theodor Plins, Breslau, Kttiscr-Wilhelm-Slr. 131. Am 20, Oktober — 11. Marche schwan: Joachim Kaufmann, Sohn von Siegfried Kaufmann, Karlsruhe, Kttlinger Str, 29. Familien ־ Nachrichten Frau J, Weil, Emmendingen (IDdcr»), llochburgcr Str, 4, beging am 4. Oktober ihren 83. Geburtstag. Herr Siegmund Golthilf und!,rau Else, gcb. Kosen, Biirwalde (Pomp»«rn), feiern am 12. Oktober das Fest der silbernen Hochzeit. Herr Meyer KaU und Frau Olga, geh. Hurtig, Hannover, Flügge• »traöc 0, begehen am 18. Oktober das Fest der sübemea HocluciL Nr. 81, 9.X 1934 Anlrnyo-Kupor» 10 Mfbrälectiir f •munterrloht dar .^JUdlachtn 6umJtoh*u“ (Jadar Antrag* i«t ftädeperte hä hä Lehrgang B Leitung: Dr. S, KtUko, B»11. * שעור ^ןה;עו|ר by אסד־סכילרים* עיר כ״ו!ח?ים"• *למי ׳¥ל׳ם העירו אותנו. לא יכלתי לווו ... י׳ פברואר שנח 882!?ומקומי. כל ^רי־גופי ןן:דו... כל הון בעולם?ייתי נותן ו״5^עות החדשות של היזמים קזןחרונים לעירות ביד חןקי• בעד קזעות־ש^ה ןןחדות. אבל-״הסו1וזיל ב?1צןה אוגרים לו: ,יז היהודים ה^נןים מ׳^חם החןקה~.ער עתה לא היה לי כל וימר!". .קמחי ובררתי אחרי חקרי... בימים הראשונים ,"ן^אי-ךאיחי את.ע^טי ^ן ןזסור לרומיה׳ שחיתה לי ןפלתי מאד ןרולזי" אך עתה התדגלתי."?זעון־ד אותי המיפת היןמים ןאוירץק!י^ה. היה בנקיקי להקדיש אה כל כ^ייזי ססי של החברים. הם עובדים ב$ךץ ורוחם לא יפל 1ןקך^ם המודדת ולמלא ביי^ר את כל חובותיי חובות $ןךח כלל. ביותר מץליא אותי ךחבר א• הוא עובד מתוך אהבה ^ן... ופתאם ^אים ומראים לנו על הןר1ח ומודיעים ביית מ?לי לישיר כל הןמן את ה;ב. בכל יום הוא מביא אתו ^בול ס£דב |תוח $דניי,• ״ ^ת־מלואים.* גףן1בה ךאחת קלה מן ר,ןנןה, ך.ךי הוא סיחט a ב?זר7 אותר» תולה איתה גילמי ה׳^מש ולובש את הןקקזה... רק )״ךזוך סלק מ^־בירגי ^טובת ישיב ץ׳ץמר1_עןף כבר {יוסר. ך!' הוא שוכב על האדמת וןניו *ףךישראל• רךגיתי לל!שב?׳?אליי זו ולאתי לילי PP13™' למ^ה ומ3.קש ממי־^הוא ללחץ לו ןךגל על הגב... רמ^א היחידי ול^פ^רי ל^מט ׳ ־?צאתי ת?ו גית־ס״ר זק^ה,עלינו.<עבור 5אן. ר• חיסין ,ך,יף"..•!,עיון התוויה גדול הוא וןך»י. ^מנץדו לשמו". ז? 3אוךים: j»\| ל^י ..• ,!!?י |נרוח״, ל^י} 'Pogrom: Verwa.tung-ny^ •T.g.buoh-lpl■ |ן,עי(utrüttcln; wcckcn^nts«, ^,יל. ruhig: frl«4lloh«11^!{t. •יי.llorkuntt; Au«g»ng-HpD .BohUf a w»r molno (Ich h.tto die) Ab»lcht<.'ljy^p H'rj '» )5,1טךת חבוךתנו היא.לעלות לארץ הקרושה ולהתמסר ^99* ,v»tor1and=n^iD ,weihen: widmon^^ij .(•bon.oi •תגבורת האךמח... חבורות ^אלה נוסת גם בהרבה אוךח-Bttrgor. ה1לע(ילן)-»rkond»«. סלא-Madiaoknoh אחדות> _ למען ^.4 ״־״״15 4. b.wn לסובת- 4 י ׳י ז 1,1 3^,3 OM*t*n י!(^vlol tu«: varmohron^nl (וזןןיןוי לן]«1ב־ןקן״י סך.ןח,ich habe תנודה בדוה אחר מטרתנו היא להקים בארץ מוקצבת tohgo4uht״ 1»Kwtnj«1n1j .Bohuifoigerang-njijipö .<v1״s11t־41. ןךא'(ןן1)ימ>■ ל;*5ת, שתשמש לןהדות ^ך•,,, wtu4ir,w«tt. ל Bif»rof׳>40iMt-,<«tnet.wu1en...%^i1,,1!59y’t}f>i’»«K,-«»״mol). ךב1ךר, Kollektiv! QM.llieh.ft m. הךס5ר loh hlig.bon <m•• ריי5ד(י6ד) « 55עםהךאשוןה grandet w.rdea»!. לייואסד — ich verolslg.n.. ל(ן_ען«• 4.mlt; am, לה1ש ^^אתי ב?עם .Bol.pl*l-np^.VOTWld:Ma»tor-r5lD ODp. ^^!־Begrllf.(»^»״hochhehe. •"״*» מ מטש התחילה כבי t7n[m היה ^,עניעי-•״׳®• ^?v8־rden״w ״»‘'״•״י• קלנס־־״־4״״ ״Kc״g«.u. זי * ז 1י^ ^5?tj5s)f>־»0 .bewelscnt Ober1©«genנל —geeignet aola. י■ ל**?ל לה^|ז entscheidend. ן?כןף schnell ergreifen m לטר1ת «■ trotz; ungeachtet, *;דד ולהכות בו לכל צד. 3ץבור שעה קלה עלו בידי 5'צוף-ו.4״«״ו.ז»«״ו!1. ^igkeit-n*». ץ.ךךר,- •»!ו*. ^;!ר,־«10י״1^ (VJP2.!ךאי, 1» והכאב כל־נך^ הןכךחתי *W ־ ״«־״׳«*• 03V - ״chlummor.״,־ ,Inachlafcn», ui ו t י״ י י teh rdhmn; bewegen—D1• <ה«ן9יל ן9ן;ח-י״"*ןל הי 7י,תסיל ל$ע1ת ס5ב. לל#י0 את המעדר אך PJJ*??י9י ״״!2(^ »1מרים ^ףג9יtum׳9^0 קן n״nwJ»p״».■Ich schlcppen-l^ljn .T»lmudapn1ch אד,הצה להוכיס י^־יהודים קז^גלים לכבודה ^יןיתן... ןפל ^utverii.ron-rjn». החיגל - ״»ich gewöhn». התעיף - rmüdon.. ־^c לא העמוד מ״יון מבךגע ןהן..,• ״טן״.^ב ע1וד-,״..,״«״.,«* מ-ץ-יי״יי■ ד.?לא-״»».״.vor״״uu״E״4 ־ * י * י ־ י ו דין^1'ר (יןןך) י■ ohne eich aufzurichten “ *erad» m&nhea). TSV* ה13ךא An@wringen=t5n1p •ßcl!welß»n^l •dnrehn&Öt werden^^?] •Sreata^Q^^p דתי בכל כתי שהי שעות ךצופותי הידים מלאו(«^עים,,, ןלסי.יז^8״»^ 9ייסר-»ו0.0040(1!johr טי־^הוא!סי;״.) - .irgendwer ד,יעץנות־העבוחזהיו לי כ^ר4 בץקר הלבט להתךחץ, לרוץ-״•«־*». גב־״“ . ■ י יי’ ז 1 ■ןיתי׳נ^ב ^נין^ןוו.«*Änf»ng»bB0hiteben doi Blboivor״.goblldot »U» d .?יל״ז ואחרי ררחיצה לתוך שרךת,ע^^שטת לאבל ארו1קת״ in« Ompro )odiachor studenton in noBund, di* n*oh 4»a־ B.nnto «ich יי 1 י * י־ ■ ז n»n Jahrhundert« .1« dl« viv־Pogromen In den *ehtrlgor Jahren de« v«rganK er»lon Chaluzlm nach Krca-Iarael gingen. D.i Ubcnetehond. lat ela Aulaag .teuna ... k.«a »»•> uw« ««. ,1■»U!;1Dl f'' י׳״ 70 »׳■י׳״ 1^1!Uö •«’ליייס «aas dein Tagebuch eine, der •nie Ausbau des Rechnung!- und Rcvisionswesens bei jüdischen Korpersdhaften Die Pressestelle der Rcichsvertrefnnf׳ der deutschen Ittden teilt mit: Bei allen jüdischen Körperschaften und Orfjaimatk)• neu zwingt die Not der Zeit zur Prüfung und Entscheidung, ob die Institutionen Weiterarbeiten können. Allerorts besteht die Notwendigkeit zur Einsparung, Umstellung und Neuoricnlicrung. Die Reichsvertretung der deutschen Jtiden hat daher gemeinsam mit den großen jüdischen Organisatkmen in der F.W. I. (der Gesellschaft zur Förderung wirtschaftlicher Interessen von in Deutschland wohnhaften oder wohnhaft gewesenen Juden m. b. H.) eine Stelle geschaffen, die in der I.agc ist, bei den erforderlichen Maßnahmen beratend und prüfend tätig ztt werden. Seither schon dtirchgefiihrfc Revisionen haben erwiesen, daß auf personellem und sachlichem Gebiete, sowie durch organisntorische Vereinfachung innerhalb der jüdischen Körperschalten sehr erhebliche Beträge erspart «,erden können. Es ist daiicr für die K 1111 u s g c nt c i n d c n, ihre Finanzausschlisse usw., wie für die sonstigen jüdischen Körperschaften ,und Organisationen, insbesondere vor Verabschiedung der Etats für 1035 zweckmäßig, sich der durch die Zentralstellen geschaffenen Einrichtungen zu bedienen und sie, sei es zur V o r h c r a t ti 11 g der Etatentwürfe, sei es zu R e v i s io 11 eu, oder zu Gutachten über Organtsationsvcrcinfacbimg heranzuziehen. Zur Durchführung dieser Aufgaben hat sich der F.W. I. Herr Stadtrat a. D. Dr. jur. Michel, Frankfurt a. M., zur Verfügung gestellt, der aus seinem früheren amtlichen Wirkungskreis als mehrjähriger Dezernent des Rcvisions- und Organisationsamtes der Stadt Frankfurt a. M. reiche Erfahrungen gerade auf diesem Spezialgebiet hat. Anfragen sind ztt richten an die F. w. I., Gesellschaft zur Förderung wirtschaftlicher Interessen von in Deutschland wohnhaften oder wohnhaft gewesenen Juden m.b. H., Berlin- Charlottciiburg 2, Kantstr. 158. Der Heidelberger Neurologe, Prof. G. Steiner, erhielt eine Einladung an die Columbia-Universität in New York für das Wintersemester 1934/35. Das neue Heft der Zeitschrift ,,Jüdische Wohlfahrt»• pflege und Sozialpolitik“ enthält eine Reihe wichtig« Ad׳ Satze, die sich mit wirtschaftlichen Fragen befassen. D Georg Lubinski bespricht das Thema ״Reform 11 ml Lade!• ausglcich der Gemeinde und Sozialvcrwaitung“. Line SM1 zur Arbeit der jüdischen Darlehenskassen steuert Dr. W■ wig Batzner bei. Fritz Wittels höfer berichtet «R־ das Gesetz über Klrinrcntncrhilfe. Ucber Fragen der pal!■ ncnsischcn Wirtschaft orientiert ein Aufsatz von Dr. AM Marcus. Eine biologische Prognose für die Zukunft d deutschen Judentums, und zwar keine erfreuliche, sM Dr. Georg Wolff in einem Aufsatz ״Die biologische h• kunft der deutschen Juden". Mitteilung des K. J. V. "Wir weisen darauf hin, daß w( noch sofortige Meldungen für unsere am H>. 10. in Bff« beginnende Gesellschaftsreise nach Palästina mit dein Dampf« ״Tcvcre" entgegen genommen werden können. Die Kd»d »:׳ nehmer bitten wir um Ucbcrsciulung der Pässe und sonstr.'»’ Dokumente und um Ucbcrwcisung der An- bzw. Restzahlu/:• Weitere Auskünfte erteilt: Das Büro des Kartells Ju<!m:i;! Verbindungen, Berlin-Charl. 2, Bleibtrcustr. 50. Telephon: Steinplatz C I: 4736. ^1itHmtwnmHnmttnwwHnt1Htt1tmRHUHu»tunm1mn1mwnmttHK1ntnn1Hmm1HUHm1n1Hunusffi1m ■־»r! | Soeben eisctuen 0t4 ן עברית לכל איש!) ziontstisciifl&aaoniiscnepHlua. Hamburg Donnerstag, den 11.Oktober 1934, 20.30 Uhr, spricht im Gabriel-Riesaer-Saal des Neuen Israelitischen Tempels, Oberstr.Qe, nach seiner Rückkunft •ui Palästina Dr. Michael Traub, Berlin über: ferl•■ Ittdlscbe naadicbaa fl.י •י •ט•! 5 7-u brrirVirn 4urck •IW Buckliin^dns«״־ I!•■«*וו Vorcifisflg,de• 0וז0י |!!•■Isllsc•« verelalflan« lar De■!*«■‘••11 V.rl.s .*Abi» Hans n.*«l I Berlin W15. M.ln.k«tt. 10. Po.t.d'־“ o«1״> | TOiiiHiiiwMWBinwiiiiiaiwiwiffifumÄiiümiitiiWiitMiimwHfniiiiwmHiMiiiiHaBiuwNäww^^®®^ Fernunterricht i der Jüdischen Rundscbas von Dr, •. K.liko. l־I1־r d.r S|״«hl״"• - Berliner Zionl*tt»chenV#r«t»U* 1 | Vcrbeecerte und rrwritette A«n*ee mit VobW ן leriam (über 1500 Wörter) und Indes dIrr I” | meiiechen Regeln. Fr•!• Umrton*יי

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