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Jüdische Rundschau · 1934-09-28 · Heft 78-79 (28.9.1934) · page 17

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
39 (1934)
Issue
Heft 78-79 (28.9.1934)
Date
1934-09-28
Page
– (sequence 17)
Language
German
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Nr. 78/79, 18. SEPTEMBER 134י «nt, dir «irl) die Ü'ir ernt (1.15 UiKl rtijr ntrr frer AU frei der da» ITff urc־n Ulli ibcT in. ׳b u* de* Kl||. eit׳■;. und beit iuch ׳)חוו fs(׳n 101h Iren bis wir iltur igen ir. der «ine 11er. iren, first itivrrh• ithi" ' »um, lebt, n I b Frei mmt 1 in rilij; nnr» «Irr das von ״en, urrlt? •beit־ lieht־ fitiß!kn, v er• «irr und bc> Aus altiz ein. len, so lebt in ÜI1״ um der esc der r eil nkuifi rt• ter• 7 im!1,'• fort das reit ha• soll gemit Es in ■er־;tueie mg len vie aU 111 :rn rd, im ne! rnt he 1er 1,1» 111, irr TS ex nd 911 cl. RUNDSCHAU ,111 llriNmfl B°r Kochba-Hokoah Borlin gegon Hertha, WelOonsta : 1)if Spiele im Fußball mul I ln,ulhall zwischen Bar :«:״cf, ha-Ha ko ״« 111־tl Hertha ״;,I״״״, j״ jrtJcr Ik.;idiuiig eiiu'11 spaiineiHlen und angenehme״ Verl,•ml. Schon ,״ Vor,ml lag stunlcn sielt die zweiten Jitgciidmamiscliaftett ,11 fulib»1 gegenüber. Ilakoah konnte 4:2 gewinnen.!)!< ,iiKclilieBende Spiel der ersten J11getHl111.nmschafU׳n gewann llertlia 7 :6■ \ oihilillicli war die Energie dieser ׳jlakMlmiannsohalt, die schon mit 7:1 amsiehtskw ־/uriiekiag,!,kr den Kampf nicht aufgali und in einem grandiosen Fuil- >,1rl i Tore atmiolen kimnlc. Inzwischen traten auf «1cm; j|,upfpl.it/ sei'״״ Maniiei in,•11111 sdiaffcn nun Spiel an I la- ' (uh III kounle (rot/ llehcrlcKenhcii mir ein 2:2 Resnllat *kuii-holen, hn aiisehheßcmlen Spiel der zweiten Mann- I ־;haften cr/irltc der deiner bei einem Durchbruch ein Tor lt״l stellt damit den Sieg sicher. Alle Anstrengungen, dieses; V4״|״tor auf/uliülen, scheitern an dem Versagen der Ilakoahj «[urnicr. Pie erste 11.111 d hall 111 ,ו h ״ s c 11 a f t des Bar Kocliha-! (lakodi t1״!r ihr erstes Spiel!»״s. Hcrth.i-M'eißcnsec stellte 1 ,;;h als eine hart spielende Mannschaft vor, die den Bar puhbauern kräftigen Widerstand leistete. Durch gutes Zu. (!«imcnspiel 111 der ersten Halbzeit konnte B. K״s Sturm, ,«1 der sicheren Läuferreihe gut unterstützt, (1 Tore er* (lenen llertlia nur eins entgegensetzte. Nach Seiten- *rchscl hallen die Weilienseer einen besseren Torwächter (n-cdellt, so «lall Hertha bis auf 7:5 hcrankain. Beim B. K. ,;r der Torwart bis auf die letzten 10 Minuten gut, er hielt einige fliehe Schüsse In guter Manier. Auffallend die sichere Vfrlcidijfiiug, während die Läuferreihe nicht ganz durchstaiid. pir Sturmer waren schnell, sollten sich aber etwas mehr /ithiclierheit an-, sowie das viele Rcicn abgewöhnen. Alles jj allem: ein recht schönes Spiel. Nach dein Handballspiel treten die beiden ersten Fuß* blltiianiischaffen /um Kampf an. Dieser Kampf wurde vor• l!1!11iich (.1 i r von beiden Seiten ansgetragen und endete 3:2 lur llertlia (1:2). Das Spiel stand im Zeichen der körperliehen Ucbcrlcgcnhcit Herthas, die gleich nach dem Anpfiff ituiraiscbc Angriffe auf das 1 iakoah-Tor unternahm. Bei (Hirni dieser Angriffe verfehlt Scliaul den Ball mul Hertha fohrt 1:0. Es erfolgen jetzt starke Gegenangriffe Hakoahs, die ferch Rathaus und finde zu zwei Toren führen. Bis ׳zur Halbzeit ämlert sich nichts. Nach der Panse verschärft «11 das Tempo, und Hertha kann wiederum auf einen Fehler trat Scliaul ausgleichcii. Jede, Partei versucht nun mit aller Macht, durch das nächste Tor den Sieg siciicrzustellen, und 0 cum icki'lt sich ein herrlicher Kampf, doch bleiben die )tiilcr-eiligen Verteidigungen Herr der Situation. 10 Minuten <״r Sch lull bekommt l lertlia hart an der Strafraumgrenze «wen Freistoß /!!gesprochen, den Schani int Sprung verpaßt nd der vom gegnerischen Sturm eingedruckt wird. So tritt das spannende Spiel 3:2 für Hertha. hnlltil dar ]üdlschon Volksschule Rykosiraßo Nach Vorführung tadellos ausgeführter Freiübungen!(Wen die Wettkämpfe ein, die im Dreikamnf, Staffcllauf, Völkerball- und Handballspiel recht beachtliclie Leistungen der jüdischen Schuljugend zeigten. Auf die Aufzählung ein-!einer Ergebnisse sei liier mit Absicht verzichtet. Vielleicht gelingt es, im nächsten Jahr ein gemeinsames Sportfest aller j 11 d i s c 11 e n Sc 11 ulen Berlins zu organisieren, ,0 daß dann einem größeren Publikum Gelegenheit gegeben i't, sich einen Ucherblick über die körperliche Durchbtldung der jüdischen Schuljugend zu vcrsciiaifcn. Ihdball: Hakaah-KSln gegen Hokoah-Wuppertal 5:2 (0:2) Zu einem (iescllschaflsspic! hatte sich Köln die starke Tapprrlalcr Mannschaft verpflichtet. Die erslc Halbzeit stand 11 Zeichen der Gäste, die mit dem starken Wind im Rücken -rt zwei Toren in F ü!1 r u 11 g gehen konnten, zumal sich « in neuer Formation spielende Kölner Elf nicht :us a m m e 11 f i n d e tt konnte. Nach der Pause gab es einen |׳xhinteiessanien, zeitweise übermäßig harte« Kampf; ein I Wechsel der Elügelstiirmer wirkte sich bei Köln günstig aus,;«kurz nach Halbzeit ausglichen und dank ihres besseren ,;!elivcrmögens zu einem knappen Siege kanten. ßakkobl - Siegs in Mainz 1 E n ß b a 11: Bar K och b a Frankfurt 1 gegen /iE. Main/ I 3:1 (2:0). Das Spiel brachte den ersatz- J ,Mi« ächten Frankfurter Makkabisportlcin einen״ ver* | ':toten Sieg, der noch höher ausgefallen wäre, wenn die ן *ncnsiiirincr vor dem Tore nicht versagt hätten. Hie blauj/etficit Frankfurter kamen durch den Linksaußen, der einen ן Eckhall tinscholl, und den guten rechten Außenläufer zu }״״'י klaren 2:0 Pausenfiihrung und erhöhten nach Halbzeit *»eh einen Elfmeter den Stand auf 3:0. Ebenfalls durch « Elfmeter kamen die Mainzer zum Ehrentor. Bar Kochba Frankfurt ff gegen R. ). F. “יi!1 z II 10:0 (4:0). Die Frankfurter Reservemannschaft : ■*Irrte ein gutes Spiel und ließ der Mainzer Mannschaft; '״cdtiiint keine Zeit zur Entfaltung. Die Makkahisportlcr '1,"’ח im ganzen Spiel klar überlegen und kamen nach 1Giicii Kombinationen in regelmäßigen Abständen zu ihren j «>'״ Zahlern. > . Bar Koch ha Frankfurt Schüler gegen R. j. F. j!'»111/ Schüler f»: 0 (2:0). Es dauerte eine geraume 1 pil, ehe die umgestelltc Frankfurter Schiilcrniannseliaft sicli j [Mtb die aber dann in schönem Zusammcnspicl das Feld 1 ״'herrsch((׳. Bald nach dem Anstoß konnte der blatiwcißc; *orbutcr Egon Dorner einen Elfmeter in sicherer Manier * ״«clircn. Der Mittelstürmer und der Linksaußen brachten , ״ankfnrt mit 2:0 in Führung. Nach Halbzeit dominierten . ‘t{ bhuweißeii Makkabiiungcn lind erzielten weitere vier t "ft durch den Linksverbinder, Linksaußen und den Sturm- 4 1“hrtr. j, Bar Kochba Frankfurt Junioren l gegen ■ ז|*ן Kochba Friedberg I (3:2 (3:1). Die neugegrim-; tc I. Eußballmannscliaft des Bar Kochba Friedberg lieferte r '•,Juniorenmannschaft des Frankfurter Makkabivercins '!> faires Spiel, das auf einer beachtlichen Stufe stand. ז י :׳i cd b e r g c r konnten sogar in Führung gehen. Die : ütkfurtcr Junioren konnten aber bald ausgleklien ',nd zwei « riJ tC Eorc anbriiigcn. Nach Elalbzelt Konnte Fricdberg v Vn. '®r atifholen. Vor dem Spiel begrüßte Makkabi Auicr ז״° י Frankfurter Bar Kochba die Friedberger Makkabim. 1 Spertfaat de■ )Qdiichen Turn* and Sportverein■ München ז 'ltfetr 400 Zuschauer umsäumten den Platz, um sich den iS ücr Jugend anzusehen. 120 aktive Jugendliche zeigten Können. Besonders hervorgehoben zu werden verden ^assenfreitibutigen der Mudds. Großen Beifall Sank." "'tan den turnerischen Uebungen an den Geraten ot1״'r» die Spiele der Kleinen, Iiil,1cl13 CI׳ w יי m fl m pjAfl ״, 1־• f ך׳ M י׳ x־ «* i» <k ii Ä1 f<jt* §>i) bk ü II. Werner Sehaümnnn Als Fünfzehnjähriger kam er zum Bar Kochba. Er war damals schon der schnellste ,,Schüler“ BerlitiSi Und das blich er auch, als er in den verschiedenen Jugcndjahrgän• gen lief. Als Siebzehnjähriger war er der beste 100-111• Läufer Berlins 11ml schlug auch die älteren Jugend• ii i"' n^Cr ,''1'deren Vereine. Seine Bestzeit war damals * *׳'■ ■",k., eine Zeit, die er im nächsten Jahre auf den schlechten Bahnen der jüdischen Sportplätze und ohne nennenswerte Konkurrenz nicht mehr erreichen konnte. *?‘('sc Zwmigspaiise war vielleicht entscheidend für seine I ntwicklmig. Nur selten gehen die Hoffnungen, die man In die Leistungssteigerung jugendlicher Sportler setzt, in Er• fiilltmp, nur zu oft werden jugendliche Kräfte durch Heberheanspnichimg vorzeitig verbraucht, ohne daß sie sich zu ihrer potentiellen I lochstleistung steigern konnten. Jeder junge Sportler hat ein kritisch es Jahr, in dein seine Leistlingsfaliigkcit zuniekgeht, in dem ein körperlicher und geistiger Umbau des ganzen I iahilus sich vollzieht, und das entscheidend ist für seine ganze Weiterentwicklung. Werner Schatt* mann scheint das Gluck zu haben, diese Krise gut und —• was psychologisch wichtig für Bin ist — unbemerkt überwunden zu haben. Milteigroß, sclunalsclniHrig, macht der neunzehnjährige Makk.ibimeistcr alles andere als einen athletischen Eindruck. Hier liegt auch noch immer die unmittelbare Gef a h r c 11 q u c i I e für seine zukünftige Entwicklung, daß ein Mangel an körperlicher Kraftreserve 11111 eine Reihe von harte״ und schweren Läufen nicht durchhalten läßt. Hier müssen seine Vcrcinstraincr und sein Glympiatrainer Ralph J. I loke — der ihn schon seit seinem 15. Jahre betreut hat — den Hebel ansct/cn, tun seine Entwicklung weiter zu fördern. Bekommt er im Winter das noch fehlende Maß an Kraft Hinzu, durfte seine Karriere zum Sprinter großen Formats gesichert sein. Sein Stil und seine Laufweise erinnern lebhaft an den vielleicht Besten aller deutschen Sprinter: H ou ben. Sein leichter, federnder Schritt ist rationell und kraftsparend. Der Start und die letzten Meter vor dem Ziel sind seine schwächsten Punkte. Doch, wie gesagt, das wird sich ändern, ist er doch in diesem Jahr schon fast von Rennen zu Rennen besser geworden. Der Oiympiavorbcreitungskursus, in dem er unter Leitung so bewährter Lehrer wie Elokc und Schelcnz arbeitet, wird sicherlich sein Teil dazu beitragen. Und das not• wendige Mali von Selbstvertrauen, das ein Sprinter braucht, hat er nach seinem Sieg in der 100-m-Mcistcrschaft des Makkahikrciscs, in der er nach W’undervollcm Lauf Steinlieb (Breslau), Dr. Lewin und Aufrichtig in der erst• Massigen Zeit von 10,8 Sek. geschlagen hat, sich auch noch angecignet. Daß er auch über 200 m große Chancen hat, zeigt - trotz seines Versagens bei der 200-m-Mcisterschaft — seine auf dein ürunewaldsporiplatz erzielte Zeit von 23 Sek, Werner Scbatlmann Ist ein begeisterter Makkahisporticr, frei von Storni Ihren und Ucbcrheblichkcit, jederzeit bereit, sein Let/fcs für die Farben seines Vereins hemtgeben. Das beweisen auch seine ganz überragenden Staffellaufe, in denen er noch Bessere» leistet als im Einzellauf, letzt hat er c in Ziel: Sieger zu werden auf der 2. Makkabiali. Vorschau für Somilif» SO• Sopleialcr Ruder-Regatta Am Sonntag, 30. September, findet die große, von der Berliner Ruder-Gesellschaft ״Undine“ E. V. veranstaltete Regatta auf der Dahme bei Orünau statt. El st.irfcn 37 Boote mit 171 Ruderern in 11 Rennen. Zugang: Bootshaus der ״Undine“ in Berlin-Grün au, Dahmestr. 15. Beginn: 13,30 Uhr. ^י•־«*Ar* #«>•f ןי/״׳*3ד»ז*י/^!ז Bar Kocliha-Hakoah, Berlin. Generalversammlung de» Gesamt-Klub» am 9. OkTober, pünktlich 20 Uhr, im großen Saal des LogeniiaUse», Klei'tslr. 10. - - l'ing.-PofiB-Aliteilung. Arft 30. September EröHnung «les Winterirainings in der Kalle Kurfiirstendamm 118-1J0, Eingang Kionprinr.cnstruße, Beginn 5 Uhr. Bar Kochba, Wcldcnlcl«. Der jüngste Verein des Deutschen Makknhl- Kreises eint,diel seit Bestehen ein reges Lehm. Nachdem sich fast Kamt liehe Aktiven mit Erfolg im den Mitteldeutschen Makkabi- Meisierw■hallen in Leipzig beteiligt halren, trifft sich alles jeden Somilag auf dem ncugescliuffencn Bar Kocliba-Sportplale an der Kel.nirr 81 ruße. Weiler koninim die Mitglieder jeden Donnerstag im t'.rmoiniiclii'im, Wciiihorgslr. 7, zusammen. Anschrift: Heinz Mir«, Wcilirnfol«, Zeilzer Sir. 26. Bar Kochba, Frankfurt a. M. Am 3. Oktober Simchat•Thora-Veransialiung im Ycriinshaus, Ksclierdieiiner l.andstr. 27, Ansprache, ktin-lleii.i-lie 11!וי bieiungen, gemütliches Beisammensein. Kapelle Kuli nrr, Beginn 8 Uhr «Irend». GS sie willkommen. Rlngkampf-AiiMchcldungcn zur Makkablah, Dir Jüdiulie Box-Club ״Miieeidri“ K. V. bat zur 2. Makkabiuh AusM-briiliingskämpfe im Ringen ungesrlzl, die um 4. Okloirer, abends 8 Uhr, im Rahmen des Train ngs in der Kaiscrslr. 20-30, zur Abwicklung kommen «olicn. S.C. Hakoah-Käln. Ilallen-l'ebnng'plan Dir das Winterhalbjahr 1034-1035 (Turn- und Sporthalle, Bni'»rlct; Sir. 89, 3. und 4. Stock), Air 8. Oktober: Montag: 4. Stock, 16 — 17.30 Uhr, Gvmnislik, Kinder von 4 10 Jahre: 17.30 -19.30, Turnen und Gymnastik, Schii• lerinnen von 10-14 Jahre: 20.30—22, 'Filmen, Alte Herren über 30 Jahre; 3. Stock, 20 22, Tischtennis, Tisch-Tennis Uber 1» Jahre. — Dienstag: 4. Stock, 18.30 - 20, Turnen, Schüler von 10—18 Jahre: 20 - 22, l.i'ivhlalhictik, Männer ühcr 19 Jahre: 3. Stock. 20 bis 22, l.cirhtnihlcük, Männer iibet 18 Jahre. — Mittwoch: 4. Stock, 20.3022.30״, Turnen, Männer über 16 Jahre; 3. Stock, 20—22.30, Gymnastik, Damen über 18 Jahre. — Donnerstag: 4. Stock, 18.30—20, Turnen u. Gymnastik, Jungmädchen 14—16 Jahre; 4. Stock, 20- 21, I.eicht.ithtetik, Damen über 18 Jahre; 4. Stock, 21—-22.30, Turnen. Damen iitier 18 Jahre; 3. Stock, 20 22. Boxen, Männer Uber 16 Jalnc. — S*amstag: 4. Stock, 20—22, Boxen, Männer über 16 Jahre; 3. Stock, 20 -22.30, Tischtenni*. Tisch-Tennis. — Sonntag: 4. Stock, 10—12.30, Vorturncrkumis, alle Abteilungen; 3. Siock, 10—12.30, Verschiedene». — Anmeldungen bei Ludwig Herzog, BriLseler Str, 89, und bei Dr. Marx, flandrische Str. 4, Telephon: . 506 95. Es wird besonder» auf die neu gegründeten Uclmng.griippen Dairicn-Lcichtatliletik-Ableilurig und Jungmiidehen- Abteilung hmgewic.en. Jeden Sonnlag KußhnH-, Handball- und Hockey spiele liir Damen und Herren, •owie Waldlauftraining. Anfragen an Dr. Fritz Dreyrr, Rohcrt-Ueuser-Str. 8, Telephon! 99184. ruitungen iür das Makkabi-UeUtungsabteichen werden mouatlich einmal abgemmnnen. — Vorbereittmgskur»« gur Errtichang der gel• »tigen Prüfung beginnen Mitte Oktober, Ämorika und dio Olympischen Spiele F)cr Vorsitzende des amcrik.inisclirn Olympiaatisschur.svs, Rechtsanw alt B r u n d a p e, der an Bord der ,,Ile de France“ von seiner Europarcisc nach New York zuruckltclirie, äußerte sich nach einer New Yorker Meldung der United Preß höcltit befriedigt über seinen mehrtägigen Besuch in Deutschland. Fr sagte, besonders größt 11 Eindruck lntten auf ihn vor allem die umfasM'mkn Vorbereitungen der deutschen Sportlich«,rden für die Berliner Olympischen Spiele des Jahre* IW, gemacht. Brumlagc deutete weiterhin an, daß die Ver« einigten Staaten bestimmt an den Berliner Olympischen Spielen teiinehmen werden. Die ,-11״erik,mischen Bedenken hinsichtlich einer Diskriminierung der nichtarischen O i y m p i j-Trilnclimer durch die deutschen Olympiabchörden seien durch die cnlsprcclteiidcn Zu siche* rungert völlig zerstreut worden, die der Reichssportführer und andere führende Persönlichkeiten des deutschen Sports ihm gegenüber gemacht hatten. * Die ״Deutsche Z e i i u n g", Berlin, vom 10. September schreibt: ״Fine VorstaniLsitzurig He: Kgl. Niedcrländhrhen Gymnmtilc. Verbundes hat brsrhfm.ff« an den Olympisrhen Spielen 1930 in Berlin nicht zu be>eibg־׳n. Dem Beschluß ging eine ausgedehnte Au *־■'prache voraus. I>ic ablrhrw'ivlf die wmi g ver1;«,־nfllirh wäre, weil 2w׳i'*rhen den nie1׳erlainh י■ hm und den deulsrhf'n Turnern s־fhem immer idinete. ne/ietton^MT h04anden haben, lindet wahrsrhriniit h ihre I rsarhe Ha!m, H1Ö «sirh im INtedertandiveh«n, (ivmnastik-N'erband M-lir stark j u t\! s r h e Einflüsse geltend marhrn. Das letzte Wort wird in dieser Angelegenheit bestimmt noch nicht gesprochen sein,“ Vom Reichsmisschu!) Jüdischer Sporlvorbända Wir erhalten folgende Zuschrift: Der Reichsausschuß Jüdischer Sporkverbände stellt fest, daß auf Grund des Schriftwechsels mit dem Reichssportführer der Reichsausschuß nur aus den beiden Verbänden Deutscher Makkabikrcis E. V. und Sportbund des Reichsbundes Jüdischer Frontsoldaten besteht und sich lediglich aus Vertretern dieser beiden Verbände zusammensetzt. Auch Kölner Boxer beim Internationalen des ״Makkabi" Der Boxklub ״Maccabi'‘-Bcrlin hat weder Kosten noch Mühe gescheut, um einen ganz großen Sportabcrid aus dem 8. Oktober zu machen. Neben den fest /!!gesagten Amster* damer Kämpfern wurden noch drei Kölner Boxer für Bail, Balsam und Joel verpflichtet. Noschkcs, Branntwein, Stadtiender, Neuniann, Franke, Schctt II, Kronfcld und Eskenazi werden ihren Gegnern das Leben sicher nicht leicht machen. Bril de Vrics, Qucrido, Swaab, Cohen, Casseres und Kropveld können sich, trotz ihrer guten Schule, deshalb noch keinen sicheren Mannschaftssieg heraiisrcchnen. Auch die Kölner Ostrowski, Sprecher und Schindler werden ihr Beste* hergeben. Jüdischer Sport aus aller Welt Schwatz Der jüdische Turnklub Basel beteiligte sich mit großem Erfolg an dem diesjährigen kantonalen Turnfest. 3h Mann traten an und gewannen für ihren Klub den goldenen Ehrenkranz der ersten Klasse. Auch der jüdische Sportklub Zürich beteiligte sich an dem Züricher Kantonalfest und gewann eine Reihe von ersten Preisen. Tanle Makkabi-Tunis hat sich 111 den letzten Monaten zum Schwimmeister Nordafrika׳; aufgeschwungen. E. Taieb schlug Riga Paulo über 400 m Freistil in 5: 35,1 Min. und stellt damit einen neuen tunesischen Rekord auf. Zizi Taieb gewann die 100 m Rückenschwimmen für Junioren in 1:18,4 Min., während Simon Nahuin ebenfalls in der Juniorenklasse das Championat von Tunis über 200 m in 2:12,6 Min. gewann. Vereinigle Eiaalen Miss lanice Lifson, Mitglied des Frauen-Schwimmbundes und amerikanische Junioren-Sprungmeistcrin, gewann die 100 m Rückenschwimmen bei den New Yorker Meisterschaftskämpfen. Miss Lifson wird ein Mitglied des amerikanischen Teams zur zweiten Makkabiah sein. Fechtsport im Makkabi. Der Tennisklub Bat Kochba Hat in sein Wuitcrprogramm außer Fi o c k e ץ auch den Fechtsport aulgciiomim'ii. Es habeii sich bereits eine große Anzahl von Interessenten Hierfür gemeldet. Dieses Sportfechtcn wird in zwei Arten, i,1 Elorett- und Säbclfcchteil, zur Durchführung gelangen. Für die neue Feclitabfeilung des Tenniskluhs Bar Kodih.1 ist einer der besten Fechtmeister verpflichtet worden. Fine gut gcleaciie Tri ningsstätte steht zur Verfügung. Cs werden sowohl Anfänger als auch Fortgeschritfenc in besonderen Kursen mit dem Fechtsport vertraut gemacht. Meldungen von weiteren Interessenten werden erbeten an den Tennisklub Bar Kochba, Charlottenburg 4, Lcibtiizstr. 46—53, Tel.: J I Bismarck 5825. Jeder ihrer Eeliaiiiiten lleet die ״Jüdische Rundschau“, daher Ist es am praktischsten, wenn Sie bei 1Tr.tcDu:1r/״:, weRpsrnmuEiGEE«* GEBURTEN CJE1D TODESFÄLLEN Ihre Freunde und Bekannten durch eine Familienanzeige in unserer Zeitung von dem Ereignis verständigen. immm mansch• *amlllananxalo• geliSrt In dl« ««JÜDISCH! RUNDSCHAU**« die hierfür einen ermäßigten Tarif hat. Verlangen Sie Sonder-Prospekt FA «JQdischo Rundschau, Anzelgan-Verwaltung

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