Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 39 (1934)
- Issue
- Heft 75 (18.9.1934)
- Date
- 1934-09-18
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 6 1 •* liehen der lebendigen, worlreichc», wlUrcichcn, tätigen Vögele wie die altere Schwester neben tlcr jüngeren. Und den historischen Hintergrund für diese Tage im Ghetto — freilich diesmal int Ohello von Frankfurt am Main — zeichnet uns das berühmte Büchlein des Johann Jakob Schndt ״Von der Frankfurter Juden Vergangenheit“ (angczcigt in ״J, R.“ N'r.ül). Wir sagten sch011, dal) uns diese kostbaren kleinen Bändeben nicht mir als Geschenke, sondern vor allem auch als Ausgangspunkt zu gemeinsamer Arbeit ganz besonders brauchbar erscheinen. So könnte man etwa einen Blick auf die Jüdische Geschichte zur Zeit der Tempel/crstörung durch die Lesung von L. Haceks ״Pharisäern“ werfen und des Flavins Josephus ״Lebenseriunerungen“ begleiten; zu denen dann sicherlich noch Berichte von einzelnen über die entsprechen• den Kapitel aus dem Jüdischen Krieg (v. Flavins Josephus, nicht v. Feucht wangcr) und aus dem Propheten der Zerstörung Jeremia zu treten hätten. In einem anderen Kreise könnte der bedeutsame Abschnitt unserer Vergangenheit, den wir unter Lehen im Ghetto verstehen, durch Berichte über Agnon, Vögele, Schudt veranschaulicht werden; reichliche Leseproben könnten diese vergessene Zeit aufs glücklichste illustrieren. Hie Gedankenwelt — die ewige Welt! — dieser historischen Epoche spiegelt sich dann nochmals aufs leben• digstc in den ״Sprichwörtern und Redensarten deutsch-jüdischer Vorzeit", von deren Reichtum an dieser Stelle schon Proben gegeben wurden. Endlich konnte eine Betrachtung des ״Chassidismus“ «furch die Lektüre von Hubers ״Hundert Geschichten“ und Koigens Aufsatz, zu dem dann wieder uoeh Ergänzungen durch Hubers große Bücher und Dubnows, Sciicchters, Horodetzkys Schriften treten müßten, zu einer Leben und Nachdenken weckenden, zu ״Lehre und Tat" ver• einigenden Lehr- und Lerngemeinschaft werden. L)r. Bertha Badt-Strauß. Palästina nahe geruckt Erich Goiigeireu: ״Das Land der Söhne" Ich sehe ihn noch vor mir stehen, schmal,, fassungslos, verwirrt. Auf einem Berliner Vorortbahnhof. Die Ereignisse liatfcn ihn überrasch(, üherrannt. Er begriff sie nicht. Ein• gesponnen in den politischen Betrieb einer Partei, die längst »tur noch eine Versorgungsanstalt war, war er vom Unwetter der Geschichte überrumpelt worden. Jetzt, anderthalb Jahre später, schickt der Verlag Richard Lanyi als erste Publika* tiori seiner Serie ״Bücher der Wirklichkeit“ eine Sammlung Reportagen in die Welt, die den ehemaligen Berliner Journaiisten völlig verwandelt zeigen. Zwei Eindrücke vermittelt dieses höchst crfreulieiic, in einem raschen, klaren Stil geschricbenc, farbig-plastische Werk. Es gibt In einer Reihe bunter Feuilletons einen Eindruck von der Fülle der Imnressionen, die einen auch nur halbwegs aufnahmefähigen Menschen überfallen muß, der in den turbulenten Aufbau des jungen Palästina gerät. Ganz abgesehen davon, daß Gott- Rctrcus Schnappschuß mit einer Art intensiver Geschwindigkeit ein von Abwechslung und Arbeit fieberndes Panorama von Städten und Dörfern, Menschen und Völkern, Heiligen, Helden, Aktionären und Kindern aufrollt, atmet cs vor allem eine beglückende, frische Luft. Man hat das Gefühl, daß der Autor sich in seiner journalistischen Arbeit geradezu verjüngt hat. Ein innerer Elan hat ihn dabei beflügelt. Und dieser Elan kommt vom Mitteimeerwind und der Freiheit, und vor allem ist er der Effekt des Elans der Jugend, die den vom Kurfürstcmlamm nach Ejn-Charod Gewanderten umflammt. Sachlich ist noch zu sagen, daß das- Bticlr eine gute Aufgabe erfüllt: cs ist neben den theoretischen Einführungen und Statistiken eine lockende Erholung, die mit ihren Schlldcrun• gen des Liiigcwöhiicus und Umlernens, der Landschaft und der Menschen in luftigen Bildern die ebenso anztehungswie probienireiche Realität Palästinas illustriert. Manfred Georg. Religion und Leben Die Diskussionen um die neue Gestaltung des jüdischen Lebens werden naturgnnäfi in der letzten Zeit besonders lebhaft geführt; jede Richtung nimmt Stellung zu den Fragen und sucht auf ihre Weise, die Schwierigkeiten zu lösen und Wege zu finden. Innerhalb dieser Diskussionen nehmen die Lösungen, die von einem religiösen Standpunkt ausgehen, einen wichtigen Platz ein. Nachdem in den letzten fünf Generationen das religiöse Gefühl nicht nur im J u d c n t u m, sondern allgemein in der europäischen Kulturwclt stark geschwunden war, sehen viele Menschen in der heutigen Situation eine Möglichkeit zu einer Neuhclebung der Religiosität, Denn, so argumentiert man, die scheinbare Ucberwimhmg der Religiosität durch den Rationalismus des IQ. Jahrhunderts hat das den Menschen eingeborene und aus seiner Seele nicht fortzudenkende religiöse Gefühl nicht so verschütten können, daß er heute religiösen Werfen völlig Unzugänglich geworden sei, ln die Front dieser Ernciierungsbewcgung vom Religiösen her reiht sich der unseren Lesern aus zahlreichen Arbeiten wohlbekannte Dr. Max Wiener mit seiner Bro* schüre ״Religion in dieser Zeit" (Philo-Vcrlag, So״• derhefte der C.-V.-Zeitung, Nr. 1) ein. In sechs knappen Abschnitten sucht der Verfasser den Leser mit den wesentlichstcn Problemen, wie sie sicli dem religiösen Menschen von heute darstellen, bekanniziimaehen. Im ersten Abschnitt, der ’Jwm.,ec*1<en ^13',bc״ ״nd schlechten Ersatz" handelt, weist der Verfasser darauf hin, daß es eine Absurdität sei, dal) man im vorigen Jahrhundert an die Stelle des persönliehen Gottesbegriffes das ״Es“, also einen u 11 persönliehen Begriff, gesetzt und geglaubt habe, daß dieser mehr erkiare!als der persönliche. Bibel und Propheten be• trachtet der Autor unter dem Gesichtspunkt ihrer all um- * a * * e ■י f e,יי Menschlichkeit. Es komme nicht darauf an, Wahrheüen oder Irrtümer bei ihnen fcstzustcllen, als vielmehr die ״U r em p f i 11 d u n g e n“ zu begreifen, die in ihnen verankert sind. In dem interessantesten Abschnitt der Broschüre, ״Geschichte und Persönlichkeit“, zeigt der Autor, wie die Sozialgesetzgebung des Judentums im letzten darauf hinauslief, der Persönlichkeit, der Individualität zu ihrem Recht zu verhelfen, ja sie sogar manchmal stärker zu betonen als der Gemeinschaft vielleicht zuträglich ist. Die Auffassung vom Judentum als einer ״Wohltätigkeitsrcligiosität“ müsse verschwinden Und einer wahren jüdischen Gemein- *«haft Platz machen. __ א, Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Jude turnt. Können wir an einen persönlichen Gott glauben? E f/*£c. bespricht L. L u b a s c h in dem soeben erschienen rieft 4 der Monatsschrift. Besonders lehrreich ist ein Nachwc 5®bereds die Rcljgionsphiiosophcn des Mittelalter* ein Ootteshegriff aiisgcbildet haben, der sich von jedem Anthr pomorphismus trethält und dabei den Ansprüchen der Religl! genügt; der Lösungsversuch, zu welchem die Lage d Gegenwart anregt, liegt in verwandter Richtung. Unter d Verfassern der faehwisscnschaftliehcn Aufsätze des gleich Heftes finden wir Baeck, Bub er. lülius Outtman derbei<eduscf W,(dnui!cr8 Bchandlu«f? der zweiten Responsi Schluß^ו•״״? J111״ ihf״m.auf, Zeitströmungen ansniefend dar Bdträtf« u*״'1.״*Krc״c interessieren. Der größte T 8te Beitrage kl I. EI bogen zum 60. Geburtstag gewidm J GDI SCH E RUNDSCHAU Abwcbrsdiriften Zu dem traurige״ Thema der ״Protokolle der Weisen von Zion“ sind neuerdings zwei kleine Drosch iireu erschienen, die stell mit dem historischen Fälschimgsakt dieser Dokumente beschäftigen. Der Dramatiker und jmirnahst Felix Langer hat seinen in Wien gehaltenen Vortrag über Rassenhaß, der sieh hauptsächlich mit dem Protokoll beschäftigt, in! dortigen Saturn-Verlag erscheinen lassen. F.r ist eine sehr schlüssige Abrechnung mit dein törichten Inhalt dieser angeblichen Protokolle und bringt darüber hinaus eine Kritik bestimmter antisemitischer Vorwürfe gegen das Judentum überhaupt. Den gleichen Zweck verfolgt ein Heftehe״, das in der Schweiz unter dem Titel ״Die größte Fälschung des Jahrhunderts“ erschienen ist, und in dem der arische Chefredakteur der ״Basler Nationalzcitung“, J. B. Ru »cli, das Geleitwort geschrieben hat. Rusch geht auf die Psychologie der Geheimschriften als solcher ein, die als Argument in der Historie stc♦» eine besondere Rolle gespielt habe: die Rolle scheinbarer Rechtfertigung bereit» vorhandener Urteile. In diesem Zusammenhang sei eine andere Schweizer Broschüre, eilen falls von einem nichtjüdlschcn Journalisten, dem Redakteur A. Kundert (Appenzell), erwähnt, die *ich unter dem Titel ״Warum Immer die Juden?“ als ״Offenes Wort eines Schweizers zur Judenfrage“ bezeichnet und auf lö Seiten in knappsten Stichwortcn die Leidensgeschichte des jüdischen Volkes vom Jahre 7Ü 11. Chr. bis zum Gemetzel von Hebron 1920 enthält. Die Tendenz dieser Schrift ist im übrigen durch das Titelbild gekennzeichnet, das im Vorder, grund einen palästinensischen jüdischen Bauern mit seinem Kind zu Pferd zeigt und Im blassen Hintergrund eilten alten Kupferstich, die Plünderung der Frankfurter Judengasse 1614, darstellend. m. g. Aus der Geschichte Berlins Martin Miirlimann veröffentlicht im Atlantis-Verlag. Berlin, ein Buch ״Berlin, Bericht« und Bilder“ (10לS., 3,75 KM.). Dieses Huch ist eine Sammlung von Dokumenten, die aus verschiedenen Werken entnommen sind und in lebendiger persönlicher Form die Kulturgeschichte und politische Geschichte Berlins durch die Worte von Zeitgenossen vor uns aufiehen lassen. Es beginnt mit Schilderungen der Urgeschichte der Stadt Berlin und der Mark Brandenburg und führt daun in Etappen durch die Jahrhunderte bis zur heutigen Zeit. Der Berliner, aucli der Berliner Jude, wird diesen Entwicklungsgang mit innerer Anteilnahme verfolgen. Unser besonderes Interesse ziehen naturgemäß diejenigen Partien des Buches auf sich, in denen über die enge Verflochtenheit jüdischer Persönlichkeiten mit dem Berliner Leben berichtet wird. Die Berliner Salons der Romantik, in deren Mittelpunkt R a h c I Lew in und Henriette Ff er/, »tanden, nehmen naturgemäß einen ganzen Abschnitt des Buches in Anspruch. Wir finden Acuflcrungcn von der Ralicl und von Henriette Herz seihst, aber auch zahlreiche Aculk'rinigcn anderer Autoren über diese für das damalige literarische und gesellschaftliche Leben so ausschlaggebenden jüdischen Kreise, so z, B, von Frau von Stack von den Schauspielerinnen Karnlinc Bauer und Therese Devrient usw. Wir be- Regnen weiter Ferdinand Lassalle, wir hören von dem Wirken der gefeierten Musiker Mendelssohn und Meyerheer, tlcr zur Uröffiiiipg pjc» neuen, Opernha1|!jes eigens ojnc Oper (״Das Feldlager in Schlesien“) komponiert hat, die unter bcispicllosem äußerem Glanz in Szene ging. Die Räume der Singakademie hinwieder wurden, am 2. Januar 1827 eingeweiht durcii die denkwürdige Erstaufführung von ]011. Sch. Bachs Matlhätispassiou linier Felix Mendelssohns Leitung. Solche und andere Ereignisse passieren Revue bei Lektüre des Buches. Auch aus der neuesten Zeit werden insbesondere die wichtigen Geschäftsgründungen (mich Zeitungsgründungen) verschicdrner Juden erwähnt. Den Abschluß des Buches bildet eine genaue Geseliichtstabelle 20״ Jahre Weltgeschichte", beginnend mit dem 31. Juli!914 und endend mit dem 1, Mai )'11׳. Audi die Ereignisse des Jahres 1933 sind nntürllch darin enthalten. Am 31. März heißt es: ״Boykottmaßuaiimc der NSDAP, gegen jüdische Geschäfte“; am I. April; ״Der Boykott in Ruhe und Disziplin durchgeführt." — Unter den zahlreichen Bildern, die das Buch schmücken, ist auch ein Bild des bekannten Ephraimachen Palais, eines der schönsteil privaten Barockbauten Berlins, der leider jetzt abgerissen werden soll. Audi der jüdische Berliner liebt seine Vaterstadt und wird darum gern in diesem schön ausgestatteten Buch blättern. — in dem Literaturverzeichnis linden wir mehrere von Juden verfaßte Standardwerke über Berlins Geschichte angeführt so z. B. Ludwig Geigers ״Geschichte des geistigen Lebens Berlins", J, Kastans ״Berlin wie es war", J. Landaus ״Ein Jahrhundert Berliner Presse". ״Kultur und Macht.“ Die gegenwärtige Zeit großer gescliichtliclicr und kultureller Umwälzungen hat ein verstärktes Interesse •für die Dynamik geschichtlicher Vorgänge geweckt lind damit auch so manchen großen Historiker vergangener Zeiten wieder populär gemacht. Eine besondere Bedeutung kommt der Gestalt Jakob Burckharüts zu, der in seinen Schriften vieles vorhergesehen hat, was die folgende geschichtliche Entwicklung im 19. und 20. Jahrhundert gebracht hat. Die wichtigsten Werke Jakob Burckhardts sind leicht zugänglich in der ausgezeichneten Ausgabe von Kröiicrs Tascheiibticherei (Verlag Alfred Kröncr, Leipzig). Nunmehr hat sich Michael Freund der Aufgabe unterzogen, eine Art Burckliardt-Brevicr zusammcn/iistelTcn, Zitate aus Rurck• hardts Schriften und Briefen unter gemeinsamen Titeln zusainmeimistellcn, wie z. B. ״Das geschichtliche Werden“, ״Wandel und Umsturz" ״Staat und Macht“, ״Der Aufruhr der Massen“. Dieses Büchlein: Jakob Rurck hardt, ״Kultur und Macht“ (Verlag Alfred Prottc, Potsdam, M. 2,--) hat Michael Freund mit einer sehr lesenswerten Einleitung verseilen. Aus dieser Einleitung, die im Geiste Jakob Burckhardts gehalten ist, spricht ein geschichtliche» Verstehen, das zwar viele Erscheinungen einer kulturellen Uebcrgangscpoche schmerzlich empfindet, aber doch die notwendige Macht und Wirkung geschichtlicher Kräfte begreift. Auch furchtbares Geschehen wird, so betrachtet, in einen größeren Zusammenhang eingestellt und geistig gedeutet. Vielen, die nur das Schmerzliche, nicht aber den Zusammenhang sehen, wird daher dieses Buch einen wesentliehen Gewinn bringen. — Im übrigen •Ind in dem Buch auch einige antisemitische Aciißcrungcn Jakob Burckhardts verzeichnet. An einer Stelle (leider Ist kein Datum angegeben, es durfte aber in den achtziger Jahren gewesen sein) spricht Burckhardt davon, daß die gegenwärtige antisemitische Agi* tatlon nicht wieder clntchlafcn werde. Er meint: ״Wenn es im Deutschen Reich zu einem Referendum über Weiterexutetu der Juden käme, so garantiere ich dafür, daß eine noch viel größere Stimmenquote... für Austreibung der Juden stimmen würde.“ Auch das ist ganz lehrreich zu wissen, damit man nicht in den Irrtum verfällt, der deutsche Antisemitismus sei ln den Nachkrlcgajahren plöttlieh vom Himmel gefallen. , *V Nr. 75, K_K. 1,5, Hier »prldhl man Hebroisu,- SO lautet der Titel des *kuit!?ודברים ' Soll 'man *ich eines solchen Kursus doch eine S e 11» 81 v c r *eh ע?ריוז phonetischen) Lchrkmscs für das Nenhebräischc ,11 .,lalti’n, herausgegeben von der Zentralstelle für a״u?t:k graphische Unterrichtswesen Otto Sperling, Stuft♦״״ ״. ״.׳ 11״;» «Mi über «Ile Notwendigkeit oder!w aiijhisscn? Eigentlich i,t urי** |״ ta ndlichkcit, und nun ״ r sich nur, daß diese Selbstverständlichkeit *o |an״c ***י warten ließ. Und um 80 mehr ist man irob, sic in rin, t' füllrung vorzufinden, die auch strenge Ansprüche j■ 51 einen »oirlicn Kursus gestellt werden, befriedigt 1 a1e ** Der Text, der den Platten zugrunde 2clc״t 1,1 ״ von!Tr. Emil Cohn, nach seinem erfolgreichen i.i?1* ״Nciihcbraisch schnell gelernt“ von O, Piiawner brä'w* und bringt in Konversationsform neben den Gesnrlche ■j'* Fragen des Alltag» auch die Anfangsgrüude <!« hcbrL15 Grammatik. ״'** I )urcli diese Möglichkeit gege״. ..... ........ ,..-״., mi/aiu von t.״ teil, Regein und Sat/bildungcn des Ncuhcbräjschcn p, tisch zu erlernen, sondern - was viel wichtiger ist , Ohr und somit auch dir 7, 11 n g e für diese Sprache rus nleren, um sie in ihrer ganzen Eigenart m erfassen aus zu üben. Jeder Platte ist ein Heft beigeiegt, In dem der . spreicheiic Text naehgelcscn werden kann. Es war ein sU lieber Gedanke, den Text sowohl in hebräischer ah a״t! ' Latein-Schrift wiederzugeben und dem Originaltext 1" Wörtliche und eine sinngemäße Uchcrset/ung untem? ׳ gen, Der Lernende hat dadurch die Möglichkeit, das C«m' mit dem Oclcsencii zu vergleichen, zu kontrollieren und di״* diese doppelte Uchcrsetzmip ganz automatisch in die B«״ tümlichkeiten des Ncuhcbräischcn cingefülu» zu werden. j sechs Platten sind auch denjenigen nützlich, die «vir!w retisch die Sprache kennen, aber noch keine Qelteokw hatten, diese m ihrem Uriginalktang zu hören, — 9,% Je sehen diesem Kursus den Erfolg, den er verdient, ß, p sechs Platten (doppelseitig) uird jcd eben, mellt nur eine große Anzahl von * '1!. unt m 1 KInder-Kalender des Jüdischen Frauenbundes. soeben erschienene Kalender ist dem von Rabbiner tw Cohn bcrausgegeticnen Jugendkalcndcr beigefügt, kann ab« auch einzeln zum Preise von 5t > Pf. beim Jüdischen ״״}זי' bimd bezogen werden. Der Kalender bringt für jeden Monz ein Bild, das siel! auf den jüdischen Inhalt dieses Mon». bezieht; ferner sind Spiele, Geschichten, Rätsel »**•, gestreut, und alle Bilder sind so gehalten, daß die ־ך׳ sie ausmalen und als Postkarten verwenden können■ t* Kalender dürfte daher bei den Kindern — und auch bei iw Eltern — viele Freunde erwerben. Tel-Awlw, the new Jewlsh town. Unter diesem Titel t soeben im Verlag von The Liberty Book Tcl-Awiw, Sekeinkinstr. 9, ein Bilderbuch erseht« ן das in schöner Ausstattung eine Reihe von Photos Photomontagen aus Tcl-Awiw und Jaffa bringt. >׳te “pJ die von den Photographen J. Benor-Kaltcr und J״c Kalter stammen! geben einen lebendigen Eindrucx Leben und Wachstum Tcl-Awiws. Das Buch kostet Porto I 1.—. aeicfaleliftllclte W8ndu110 des deutschen Judentum* Im Jahre 1933 find•! Ihr* blalbtnd* Splegtlung In d«m Bush* m4m Judetdut» Ein• Aufa*tzr*lh• Mlri—Ju•• Prtl« RM S««f Varia« JOcHtcii« «undscii«■* Berlin W15 Aiiilltitrung Ulf SuiShlnSItn . ״ d USIustr Vtrlig, ■«rllnWSO, hM1״* ״ Kleine Literatur - Nadiriditcn Dr. Walter Fischet von der Hebräischen Universität j Jerusalem veröffentlichte im ״Journal of the Rout lüiiü;' Society“ eine größere Arbeit ״The Origin of Banking Mediaeval Islam“ (״Der Ursprung des Bankgewetb« j mittclalferlichen Islam“). Es ist ein Beitrag zur Wirtsdnigeschickte der Juden von Bagdad 1111 10. Jahrhundf׳t und zeigt in äußerst interessanter Weise, weichen Ante! die babylonischen Juden an der Entwicklung de! Wirtschaftilcnens Im mittelalterlichen Kalifenreich genau«« haben. Die Broschüre ist bei Otto Harrassowitz, Lein« Querstr. 14 (3,50 M.) erhältlich. Der Assistent des orientalischen Institut* der UniversiUt Jerusalem, loset J. Rivlin, hat im Verlag Binberger ft wartnann! Jerusalem, ein Buch in deuütkr Sprache ״Gesetz, im Koran, Kultus und Ritu 1“ «- scheinen lassen. Die Arbeit ist ein Glied einer Kette vm Untersuchungen, die In Frankfurt a. M. in den letzt« Jahren auf Veranlassung des verstorbenen Prof. Horowt!, der auch der Direktor des orientalischen Instituts in Jmisilt« war, angestellt worden sind. Es handelt sich um eint wichtige Arbeit zur Koranforschung, in der die gesetzlich«! Bestimmungen' des! Koran sw einer Anzahl von ücbictci zusammengestcllt werden. Aref cl A r c f, eines der Mitglieder der arahkehm Na• ftonalbewegiing und langjähriger Gouverneur des Bcmitn• Distrikts gibt eine arabisch geschrichcne Geschichte jener Gegend und der sie bewohnenden Bcduiitcmtämme heim D i Werk gibt eine fvcHildcrung des Landstrich» rwiidirs Hebron und Akaba, verbunden mit einem gcschiehtlicta Abriß dieser Gebiete. Eine Geschichte der Juden im Orient und ln der Türkei in hebräischer Sprache erscheint von 5410• mon Abraham Ros an es in Sofia. Der jetzt veröffentlichte vierte Band von über 50!) Seiten umfaßt die Zelt von M) bis 1730. Der Band befaßt sicli neben anderem ausführlich mit der Person von Sabbatai Zwi und der von ihm gegw•־ deten Sekte: Von dem bekannten palästinensischen Fueyeiopäditlflt I. Grasovski erscheint jetzt ein hebriisch-deutidi# Wörterbuch Im Umfang von 3üü Seiten, 18111■