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Jüdische Rundschau · 1934-09-14 · Heft 74 (14.9.1934) · page 5

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
39 (1934)
Issue
Heft 74 (14.9.1934)
Date
1934-09-14
Page
– (sequence 5)
Language
German
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■i Nr, 74,!4 IX.1934 flifcsi (fit, Ifiti־ 114 im i’.n חונן irre Jwl Kir r fait M ' a, rn, icn ft« ftis fOI •fctc AUFRUF Zum Werk lUr Hille und Aufbau geeint, ruft die Jüdische ״ -cinscha», rufen die Jüdischen Organisationen und In• ^Itutlcm®1* ״lcr RIcW״nÄcn die deutschen Juden zUr umfassenden Opfcrgemcinsdiaft ,"1י Oeffnet die Herzen! Oeffnet die Hände! Ei zeugt von menschlicher Grüße und Jüdischem Bewu|!»c]f*, sich dem schweren Schicksal seiner Gemeinschaft w!teilen, auch wenn es den Einzelnen selbst noch nicht ,rrcicht hat. Gerade wer die Not noch nicht verspürt, opfere fif die ichwcrcr ringenden Brüder. gl dar! nicht sein» daß das deutsche Judentum eine Gemeinschaft ohne Jugend, eine Gemeinschaft ohne Zukunft werde. Dein Opfer führt die Jugend zu produktiver Ein- Ordnung In neuen I.cbensraum, damit sie fähig wird, die Sorge für die erwerbslosen Alten auf ihre eigenen starken Schultern zu nehmen. g! darf nicht sein, daß Wissen und Bildung nur dem Besitzenden zugänglich gemacht wird. Dein Opfer baut am jüdischen Schul- und Kulturwerk. g! darf nicht sein, daß Alte und Kranke unversorgt bleiben. Del« Opfer sichert die Aufrechtcrhaltung von Wohl* fahrt, Krankenhäusern und Altersheimen. Nach gemeinsamer Planung soll ein edler Wettstreit herrschen In der Erfüllung der beiden Aufgaben! Sicherung des Schicksals der deutschen Juden in Deutschland und konstruktiver Aufbau der Jüdischen Heimstätte in Palästina. Die Sammlung für den Keren Hajessod geht deshalb Klhstaiidig als In sich geschlossener Bestandteil des gesamten jüdischen Hilfswerks neben der Sammlung des Zcntralaus- Khusscs der deutschen Juden für Hille und Aulbau einher. Jeder gebe nach seiner Einsicht und seinem Herzen, aber er gebe bis an die Grenzen seiner Kratt. ... .״ .״ . ZentraUasschnfl der deutschen teMmrlrclwg der deutsche« Juden ״״<J Jud(n IUr Bi״e B0d AalbaD Dr, Bacck Dr. Hirsch Borchardt Dr. Kreuzberger All(]. Robb. Verb. In Deutschland Dr. Horovttz Dr. Dtenemann Cestril Verei« deutscher StoatsMrgtr ״,11״,...!. jüdischen Glaubens Hillsverein der deutschen Juden Juit. Rat Dr. Brodnlis Eugen Landau Jüdischer Frauenbund E. V. Ottilie Sdioenewald Cor• Berliner jüdische Rundschau Seite 5 C7 Cm nZmt •La Näs«✓ »n dnvm ianyemi Artikel ״l)ie Hasseverbundenheit clor Kunst“ sagt Kurt 1:11 g e 1 h r e c h t in Nr. 211 der ״Beritncr Borseiudttmß“ vom 11 .(י. u. a.t ».Die K.tMfverhumJenheit der Kun*t 14! tiefste und leUte Verpflichtung gegenüber art- und »tamn1c<Rrmüßer Denkweise und Weltanschauung. Was Loh,1 ״g im ״Nathan“ — in Anlehnung an die l’lilto'ophie der m (genannten Aulkkiruug, da! heißt de* tr!1t1*0»i«ct1cn RationallMmis - - nurli in :,(׳inen Gc;<pnt( hen über die ״Erziehung de» ,Meiurhenijp's, hleeltti s" nOeli;11* Ic-t.lcUende Tn! weite vornu-set wn zu können meinte, tl.tß nämlich jede Wellahv'lintimig und »ognr jf<le Religio« in jedem Volke, bei jeder Rasse Klüglich »ei, ist heute l.ing*t als Irrtum erwiese«. V. dun ■r|);n11||10, ]>cnkuml Km(dimlt1rrgiwrise d'rntl raeüich bedingt,;,lud der Ra.se ihrer Träger stets irgrrulwic entsprechend. Die Kipiim alirr als Weltanschauung*.Ausdruck, *1» gc.tallgcwof• ilcnrr (letiilil,. und Knipfiinliingsrrlchnii bietet ein Beweismittel daiür, da , unlidingl überzeugen muß. Nirgend* ist e» innerhalb der arischen Krusrrivctbamlc einem Niehl,arlir 1;1 ׳hing,׳«, mich nur ein kleinste. Kunstwerk!u »clulftn, da» unverlalselii, echt und wahr da» (ie|»nge etc* (ict.le. reifte, rler seinem Wirt;volke rigentiimlirh ist. Wenn man den lauten I'.rb’lg <l<׳r Heine, Meyerbcer, Mendelssohn ids Grgenlrewei» antührt, s»> tiniilehl nur d.trnn erinnert tu werden, wie .rhncll e» »im diese gewiß originell und tiedeuSewt Set,affenden still geworden ist. Sie waren eben nur hervnrrug, mir l'ormlinder, ohne daß es ihnen gelang, dem IrfMrii Seimen uml Empfind™ der dentsehen Seele Au.ilmrk zu geben. Kunstwerke voll urtiimlirh dcul »ehern, arinrhem Gepräge vermochten sie nicht tu schaffen.״ Lessing, dessen größte» Verdienst cs nächst Luther ist, die deutsche Sprache wieder zur Geltung gebracht zu haben, hat im ״Nathan“ keineswegs behaupten wollen, daß ״jede Weltanschauung und sogar jede Religion in jedem Volke bet jeder Rasse möglich sei“, sondern er hat Verständnis für die Anschauung des andern, Toleranz vor der Religion des anderen verlangt. Allerdings war er sich des zwclfeihaften Wertes des Nachruhms bewußt, als er früh das rcaignierte Epigramm schrieb: ״Wie lauge währt's, so bin ich hin Und einer Nachwelt untern Füßen, Was braucht sie, wenn sic tritt, zu wissen, Weiß ich nur, wer ich bin.“ Fs ist eine feststehende Tatsache, daß Juden aut wissenschädlichem Gebiete Bedeutenderes geleistet haben, als aut künstlerischem; trotzdem sind die Opern Meyerbcer* auf allen Buhnen Deutschlands unzählige Male gespielt worden. Die Melodien aus ״Robert dem Teufel“, den ״Hugenotten“, dein ״Propheten“, waren wohl ziemlich Allgemeingut aller gebildeten Deutschen, und niemand hat sic Trüber als ״artfremd“ empfunden. Von Felix Mettdclssolt 11, dem damals Zwölfjährigen, war Goethe, als er ihn spielen hörte, so begeistert, daß er täglich zu ihm gelien mußte, um ihm vorzuspielcn und zum Danke einen Kuß bekam. Der größte deutsche Dichter, der kWnussehsB der jüd. Jugendverbände ßr, Brodnliz Dr. Sommerfeld fl Reirhsbund JUd. Frontsoldat» Dr. Loewensieln fntrzlstette ISr jttd. Wirtschaftshilfe ZeutralwohlDhrUstclfe der dlscb. Jod» Woyda Dr. Rau i. Seligmann Elkeles Zionistische Vereinigung illr Deutschland׳ Dr. Moses fiegemiher, im Nordosten, öffnete sich das öde Jarmuk- Gerade gegenüber von uns kamen aus den transjordanisenen Bergen zwei niedrige parallele Frdwälle, begleitet von t!ncr I eicgrapltcnlinie, iiberiiuerten in gerader Linie das p״rc f.11 und erstiegen unsere Berge: die Petroleumfy11"ß von Moss u 1. Rechts von uns war über einen warigai Il1iln'11/ug hinweg das ganze Fmck zu sehen, [?״ dem nahegelegeiien arabischen Städtclteii Beisan an der C|,c1mg1111g von!;nick und Jordantnl bis zum fernen Karmel “pw• Hinter uns ragte aus einem niedrigen (iebirgs- «1 der Berg Tabor hervor, geformt wie ein Ameisenhaufen ™ gekrönt von einem kleinen Kloster, und links von 5 standen in! Hintergrund die holten Berge des Galii. — S1ft1'lr S wir der Petrolcumleitung, die an manchen c■1fllf50 ״ steil verläuft, daß wir Serpentinen gehen mußten. ״ Pumpwerk am Jordan ermöglicht ihr diese letzte Stei- * "*וחווי".•ין fließt sie mit eigenem Gefälle bis nach Haifa. . *IC Wcilcrfahrt durch das Jordantai war weniger intcrkstii ' fns geattem staubigem Boden, graugelben ich Iler gen und blauem Himmel ab und zu waren sdiw wc Heiluinen/eltc /u selten — blieb sich gleich und cnt״.C 1'"1״'dctid, zumal «ns jetzt ein recht warmer Wind der'i״”scN״R• Hie palästinensischen Berge wurden flacher, unhr'Uf sich langsam über die Talsohle und fast ,״!״< bogen wir ins E m c k ein, wo uns gleich das eriiih lf lc Städtchen Beisan mit vielen grünen (!arten bc- L; c׳ Bemerkenswerteste an Beisan war für uns der bru C ״'üd nette Stadtgarten mit einem richtigen Spring-!״חיי'1 ״ז. Die Besichtigung der Ausgrabungen hoben wir ״״ f״r ווי־-י anderes Mal auf. nlf|,')a״ ״״aimieii wir die Richtung auf Beth Alpha. Die kultiv־ >r* ״c, /SV^C'H>,״ Beisan und Seth Alpha ist noch um doch gewiß ״im Rassischen verwurzelt" war, kann ihn demnach nicht als «mkutsth emnfundcn haben. Wenn Fngclhrcdit fortfaitrt: ״Wir braurlien im Heine nur fünf Minuten zu lesen, um zu finden, daß er nicht linse* res Geistes ist, daß diese Paarung von Sentimentalität und Ironie unserer Art stracks zuwiderbäuft, unarisch, undcutsch ist“, so steht «lem die Tatsache gegenüber, daß einer der deutschesten Komponisten, Robert Schumann, unzählige Gedichte von Heine in Musik gesetzt hat, ohne tic als ur► deutsch zu cmpiitulen. So einfach, wie es sich Fngclbrcrht maelif, iieg׳t das Problem der schaffenden Künstler« jüdischer Herkunft tm deutschen Kulturkreis also doch nicltf. Man muß schon tiefer schürfen, um die eigentliche Problematik diese* Oebictes zu erkennen, die im Bereiche der feinsten psycholo Rischen Differenzierungen liegt. LDieses zu erkennen, ist eine Aufgabe, die insbesondere für un» Juden selbst wichtig ist. Dr. T. S. Die Easicnbcwcrlang Im 9. Heft der Zeitschrift ״Neues Volk“, Blätter des Rasscnpolitischcn Amte« der NSDAP., linden wir einen Autsatz ״Die Welt und der Rassengedanke In 1) c u t י c h 1 n n d“, In weh hctti, wie auch schon früher au» Kreisen dieses Amtes, den ln der Welt verbreiteten Aul• fassuttgen der deutschen Rnssciipolitik enlgcgcngctretcn wird, ln diesem Aufsatz heißt es: Wir haben »rlmn «’!■׳derhnlt darauf hingewif',cn. daß »Ile der. artigen Angriffe bfi-.willige Verfäl-.rHimgen de» dem ־.eher» Stand, punkb * d.irOrllrn. tVa! wir brkämpfen und immer Iwkämpfen wer. den, ist da. «ft,׳ und nicht einmal!-.!•hunr Märctien von der Cdeirhheit aller Völker Und die ßetaujilum;, daß keinerlei tlnter<rhied« iwi.ehen ihnrn br;tätiden. Atier indem wir die Verschiedenheit rW großen Ra*Hf!1gtU)1(>en der K.rde feM stellen, falten wir keincssvegi (Iber iigrndrine von ihnen ein »tifillige, Urteil. Wir behaupten nicht, daß diese oder jene Ra**e der Menschheit mehr oder weniger wert »ei »I» irgendeine andere. Wir stellen nur fest, und darin gibt un». heute auch bereit» die lntrrnalinn»!e Faehwi*«n«־haft recht, wk die großen Kongresse irr Zürich und London im Spätsommer die»» Jahres gezeigt haben, daß die Rassen in ihren Anlager» verschieden, artig sind. Ob eine oder dir andere von ihnen ״mehr wert“ Ist oder nicht, vermag nsrh unserer Ansicht im Grunde überhaupt kein Men»<־h festruslrtlenl jfd^ Art |»f naturgcgrtien und gottgewollt und damit innerhalb ihre» eigener« Lebensraume» genau ja berechtigt wie di« andere. Hier wird von einer zuständigen Stelle der Partei erklärt, daß ״keineswegs über Irgendeine Rasse ein abfälliges Urteil" gefällt wird. Es ist für uns Juden, als einzige größere fremdrassige Gruppe in Deutschland, von Be• deutung, daß in Kreisen jenes Amtes der Partei, das sich eingehend mit den wissenschaftlichen uml geistigen Problemen der Rasse beschäftigt, ein solcher Standpunkt eingenommen wird. Wir erblicken tn einer solchen Haltung auch den Ansatz zu einer Klärung der mit der Judenfrage verbundenen Probleme. Kein Ausschluß nichtarischer Apotheker von Wohlfahrtslicfcrungen in einem ktmdcrlaß des preußischen Innenministeriums zur Frage eines Ausschlusses von Apotheken von Wohlfahrtslicfcr ungen, die sich in nichtar isch cm Besitz befinden, heißt es: ״Der Reichsminister des Innern teilt mir mit, daß in einigen Städten Anordnungen der Stadtverwaltungen ergangen seien, durch welche die im Besitze von Nichtnrlern hefindlirhen Apotheken von der Belieferung von Arzneimitteln für Wohlfahrtscmpfänger ausgeschlossen werden. Fine endgültige Regelung der Frage, inwieweit niehtarischen Apothekern der Weiterbetrieb einer Apotheke gestattet sein soll, ist noch nicht erfolgt. Solange die Frage der Nichtarier im Apotliekei beruf noch nicht geregelt ist, tiaitc ich cs in Ucbeiciiistiinuuing mit dem Reichsminister des Innern nicht I ü r angängig, daß örtliche Stellen mit S 0 n - denn a ß 11 a h in c n c ingreifen. Hierdurch könnte der geordnete Apothekenbetrieb gefährdet und die Arzncivcrsor* gung der Bevölkerung beeinträchtigt werden. Es ist auch nicht erwünscht, daß, so lange der Staat einem nichtarischen Anothckcr die Konzession ucliißt, diesem auf Indirektem Wege die Lebensmöglichkeit genommen oder beeinträchtigt wird. Die gleiche grundsätzliche Auffassung wird auch von dein Reichs,irbcitsminister bezüglich der Haltung der Krankenkassen nichtarischen Apothekern gegenüber vertreten. Zum Schluß ersucht der Innenminister, Finzelanordnungen künftig zu unterlassen und bereit« getroffene gegenteilige Anordnungen sofort rückgängig zu machen. Mit diesem Erlaß beschäftigt sich die ״Frankfurter ZG• tung“ vom 13. 9. und führt hierzu u. a. folgendes aus: ״Die 1! r g r ii r» d u 11 g, di״ in dom Erlaß fllr dir»״» Standpunkt angeführt wird, brrichi sich »um Tril *uf die besondere Lage der Apoihcker. Ein Satz jedoch weist deutlich über diesen Spezialbrruf hinaus auf alte jene Berufe, in denen N'ichtarier vom Staate in ihren Aemtern oder .Siellungen belassen und bestätigt wurden. Wörtlich heißt es numtich: ״Es i»t auch nicht erwünscht, d»ß, solange der .Staat einem nichtarischen Apotheker die, Kontcssion beläßt, diesem auf Indirektem Wege die I. eben» möglichkeit genommen oder be. einträchtig* wir d.“ Itoi der ßfh.indluiig dieser Fragen i*t hier srhon wiederholt darauf hingewic-eti wurden, daß (He AriergcscögcburiR der Reichs• regierung nach den Absichten der maßgebenden Instanzen in der Praxis nicht dahin gedeutet werden dürfe, daß die Zulassung eine» Nirhtarier» zu einem Beruf nur theordiselt-reehtliche Wirkung habe, während gleichzeitig die praktischen Möglichkeiten der ungeminderteti Berufsau.siibung nicht gewährt werden sollten. Eben dies i»t e», was nun in dem Erlaß über die nirhtnrisehen A|>othfker unmißverständlieh zum Ausdruck gebracht wird. Das ruft notwendigerweise die Er. innerurig an die Situation jener nicht« rischen Aerztc w»ch, die nach der Kcictwgesctzgcbung auch fernerhin — »ct es »I* AUärtte, sei cs #ls Frontkämpfer — bei den Krankenkassen zu ge lassen bleiben. Sie sind mindesten» in der Lage, wie der Apothrkn, dem di« Konze sion bel» .y־n worden ist. Auch ihre 1,.1gr ist ftrtlirh verschieden, u. U. je nach der Besonderheit kommunaler Anordnungen. Heispiet»- weise ist in einer großen Siadt Deutschland» für alle Beamten, An. gestellten, Lehrer und Arbeiter der Gemeind״ ein Verbot ergangen, sieh bet Erkrankungen oder tmi Anträgen auf Erholung.tirlaub, Dienst» trleirhterungen Usw. von niihinrisehen Amten behandeln zu lassen 011er *ich von ihnen Itesrhrmigungrn ausst.dlen zu lassen. Die» Verbot gilt ousdriieklieli au״h tiir jene Aerzte, die unter die Ausnahmebest! mm ungen (ul* Alt.uigchürigr des llende» o«ler «I* Kriegsteilnehmrr) fallen. Diese Anordnung einer Stadt i»t min Idirzlieh »inngnnäß auch auf die »tiidtisehen Versorgungscmptänger ausgedehnt worden, deren Anträge rmr dann Berück sieht igung linden sollen, wenn die twig,•fügten ärztlichen Bescheinigungen von nicht jüdische«» Aerztcn *u'grstcllt «ind. E» scheint einleuchtend, daß solrhe Anordnungen sieh »chwttlirh mit einem Grundsatz vereinbaren lassen, daß demjenigen, den der Staat im Amt und Brrut bei aßt, nicht »ni indirektem Wege die Lrbensmöglirhkcit genommen, daß er nicht aut indirektem Wege in ihr beeinträchtigt werden (tolle. Espricht daher manches daliir, daß, ebenso wie e» jetzt bei den Apothekern geschehen ist, auch bei den niclitari.«dien Aerztcn eine einheitl iche Regelung durch die zentralen Instanzen von Nutzen »ein könnte.“ Zwangsorganisaiion für Handdsvcrireier Der ״H andel*pionler“ vom l. 9., die Zeitschrift des Rcicfisvcrb;indes Deutscher Handelsvertreter und Ge- *chäftsreiscndcr (R. D. H. G.) c. V. veröffentlicht im Anschluß an ein Rundschreiben des Rcicltsftiltrcrs des H.irnicis und des Führers des R. f). H.G. vom 21. 8., in welchem mitgcteilt wird, daß die Absicht besteht, den R. D. H.G. in aller Kürze unter entsprechender Armierung des Namens und der Satzungen zur Zwangsorganiaation für alle Handelsvertrctcr und Waren maklcr in der Hauptwirtschaftsgruppe im Verordnungswege zu erklären, einen Aufsatz, der sich mit den durch diese Pläne geschaffenen Fragen beschäftigt. Im Rahmen dieser Darstellung wird u. a. mitgetcilt, daß der Charakter des künftigen Finheitsvcrbandes der Handelsvertreter und Waren maklcr als Zwangsorgani- *ation ohne weiteres die Einbeziehung der in dem Bcrufsstand der Handelsvertreter und Warcnmakler besonders itark vertretenen N i c h t a r i c r bedingt. Josef Schuster, erster Solo-Cellist der Berliner Phil• Harmonie, hat seinen Vertrag mit eiern Orchester gelöst, um seinen solistischen Verpflichtungen naehkommen zu können. Sic werden ihn zunächst für einige Zeit nach Amerika führen. Das hauptsächlich von Juden bewohnte Städtchen Hanccwlcze (Kreis Luninlcc) wurde fast ganz dn Raub der Flammen. Im Verlaut von zwei Stunden brannten mehr als Hundert Häuser ab, über 300 jüdische Familien sind obdachlos. liegt an ntiit1'!,״•' . steppenartig und staubig. Uebcrraschcnd I Mir* 'e.i1 '• *wischen Felsen die 3)״ rolle Sacbne“, Je So* ■ ן nv'111mbassi11 mit klarem kühlen Wasser. Die Quelle Müh!.s! , man nicht; das Wasser wurde zum Betrieb einer in vv. 9"'gestaut, die nicht mehr existiert. Nachdem wir uns dn k1rftr r״(* Wind gründlich erfrischt hatten, fuhren wir Quell. 1S ,S!ück weiter zur ״Kleinen Sach ne“, einer einfachen |«d ־*»«״״ ׳ das Oebiet von Beth Alpha und damit das Eutatvnt e .Emek beginnt. Dort lagerten wir uns in dem halt!!.;;'Ifwäldehen Und fuhren dann nach kurzem Aufentnach 8*^ ן clfintn'*(ige und bald nächtliche Emck heim Die ״Jildiscli« Rundsch3uu überreicht al» NeuJahr»gruS un! Beilage zur heu tigen Aufgabe d«1. Danken Sie mit einer Spende zum Kauf neuen Bodens in Erez Israel durch den Keren KafentetSa f^parael («YfidUcher Natlot1alCon4s e. V») Berlin Wi5 / Mainakaatr. 10 / Poataeheckko nto: Berlin 28247

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