Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 39 (1934)
- Issue
- Heft 74 (14.9.1934)
- Date
- 1934-09-14
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 6 1 ** l JÜDISCHE RUNDSCHAU Der Austausch von Arbeitsplätzen Wir beschäftigten uns in Nr. 71 vom 4. 9. mit der Neu• Verteilung von Arbeitskräften, durch die jugendliche Arbeitneltmcr unter 25 Jahren ihre Arbeitsplätze mit älteren bisher Erwerbslosen tauschen sollen. Wir wiesen in diesem Zu *ammenhange auch auf die besondere l.agc der jüdische 11 Jugendlichen hin. Mit dem gleichen Thema beschäftigt sich ein Aufsatz der ״Fr.uikftirtcr Zeitung1‘ vom 9. 9., der sagt, daß die Tatsache, dal) die Nichtarirr in Deutschland sowohl von der I.andhilfc wie vom Arbeitsdienst gruiidsätzlieh ausgeschlossen bleiben, die Befürchtung auf kommen ließ, es könnten ihnen in dieser Hinsicht schwerwiegende Nach* teile entstehen. Hierzu sagt das Blatt nun folgendes:!,Wenn (I,tl״'i olfrnltar mich die Sorge loil-pkll, daß wlmn die bevorhlrlicn Ir Uuwltit ׳lilungsikli'ut junge Nirlihtrirr zur Aufgabe ihrer Best hitüigutjg iwiiigril Werde, ohne ihnen -- (wie linderen Allengenossen) — die Aussicht mit vermein(e l'lumee n,teil Ableistung eines Dienstjabres zu geben, sn limlet diese Bcliirehiung im Gc-elz ollenbar keine Sttilzc, Die Kruge, ob der Jugendliebe seinen Arbeitsplatz gegebenenfalls verln-sen muß, M nicht nur von der Anwendbarkeit der sogenannten ״Au-iudimen“ ntdiiingig. »Iso davon, oh er verheiratet, unterhaltspflichtig ist, ob er selimi im Arbeitsdienst war 11,»־. — sondern Voraussetzung eines Au-l.m-i'lir, ist überdies die Möglichkeit, dem bigendliehen andpre Urlüligiing zu vorn hallen, worunter wiederum die Mal'nuhinen des Artteii.ilirnslrs, des!״tndjabics oder auch die I hileibringung wriblielicr AiUiuktäHc in def Hauswirt. 6(־halt tu verstehen sind. Ni! 11! mir I’r.i'ident Svntp hat (soeben erst zum Ausdrurk gebracht, daß 111.111 den j ingeren Arbeitskräften nt eht zumuten könne, der Arbeitslu,igkeit u.it all ihren materiellen und moralischen Folgen »nboinizulallcn, sondern dieser Grundsatz ist auch i 111 (i f s 1׳ I! selbst verankert; in § 7 Alts, 2 heißt es nämlich: ,.Die Maßnahme darf nicht zu einer Vermindcrung der Gclulg-chul( oder zu einer unfreiwilligen Arbeitslosigkeit der zur Entlassung kommenden Arbcib.ktiittc liiliren.“ Weniger einfach liegen die Hinge allerdings bei der N e u c i 11 Stellung von Arbeitnehmern unter 25 J.ihren. Zwar dar! tun!1 hier nach den Grundsätzen der Rciebsregierung kein Unterschied nach der Rassezugehorigkch gemacht werden (vgl. zuletzt noch ״Die lie- Schädigung von N teilt itriern“ in der Au-gabc vom 2. September), fndirekt aber müßte die Ras-cvcrsrltiedonheit mit rler Lange der Zeit auch auf dem rein wirtschaftlichen Gebiet dadurch zur Auswirkung kommen, daß Jugendliche im Besitze des Arbeitsdienstpasses Usw. bevorzugt vermittelt werden sollen, daß gerade dieser Punkt gewöhnhfitsrcchtlicli eine ständig wachsende Bedeutung gewinnen wird, und daß mithin die Nichtarier unter 25 Jahren leicht in das Kon• lingrnt jener geraten könnten, denen eine Eingliederung irt den Wirt• schaftsprozeß praktisch so gut wie verwehrt ist. Streng genommen würde sich dieser Nachteil sogar auf sie tx■ schränken, denn jeder andere kann sieh ja durch Aibrilsdirn.st oder Landjahr normale Aussichten im beruflichen Lehen erwerben. Da die Handhabung der Einstellungs.-pcrre für Jugendlic 110 im einzelnen von der Getiehtni• gungs p r a x i s der Arbeitsämter abhängig ist, wäre es aber möglich, dieser besonderen Lage der Nichtarier durch entsprechende Riehtlinien an die Arbeitsämter Rechnung zu tragen.“ Die Meldung auf dem Arbeitsamt an jüdischen Feiertagen Der Rcichsbtind gcsetzcstrciicr jüdischer Gemeinden jrt Halberstadt hat im September 1928 den Antrag gestellt, cs grundsätzlich als genügende Entschuldigung im Sinne des | 114 AVAVC1. für die Unterlassung einer Meldung nach § 173 a. a. O. gelten zu lassen, wenn ein arbeitsloser orthodoxer Jude an einem Sonnabend oder jüdischen Feiertag die Erstattung der Meldungen ans religiösen Gründen, unterläßt. Auf Eirund dieser Hingabe hat der Präsident der Reiclisanstalt für Arbeitsvermittlung und Arbcitslosenvcrsiclicruttg mit k’undcrlall vom 29. September 1928 bckanntgcgcbcii, daß ״in Uebercinstimimmg mit dem Herrn Reichsarbcitsminister keine Bedenken dagegen zu erheben sind, daß die Unterlassung der Meldungen an Sonnabenden oder an ji'idisehen Feiertagen als peinigende Entschuldigung gemäß § 114 a. a. O. angesehen wird, wenn nachgewiesenermaßen bei dein Arbeitslosen religiöse Bedenken dagegen bestehen, und der Zweck der Arbeitsvermittlung darunter nicht leidet‘‘. Auf Grund einer erneuten Intervention des Reichsbundes gesetzestreuer jüdischer Gemeinden hat der Präsident _ der Rcichsanstalt für Arbeitsvermittlung und Arbcitslosenvcrsiclic■ rutig mit Runderlaß vom 9. September 1931 -- III 7691/230 die Lamlcsarhcitsiiintrr darauf ningewiesen, ״daß der Runderlaß vom 29. September 1928 — III 656/28 Br. — nicht auf* gehoben ist, da er lediglich Rücksicht auf eine Religion nimmt, deren Ausübung auch int nationalsozialistischen Staat jedem freigcstellt ist“. Vom Präsidenten des Landesarbcitsamtes Brandenburg ist eine gleiche Anweisung an die einzelnen Berliner Arbeitsämter ebenfalls ergangen. *“־־יי! י - f : :>״׳©«ii y ייי ח ך"־•* m bä Wi»• | ך־״) Wsta W—4 * ri ^*״ j W*-» 1yn Kr, Barl, 8, September. Auf der Internationalen L c v a 111 e M c * s c In Bari, die dieser Tage zum fünftcnmal ihre Pforten öffnete, war neben I I anderen Ländern auch P a 1 ä s l i 11 a olfi/icll mit einem eigenen Pavillon vertreten. ־ Während Palästina im vergangenen Jahr in Bari nur mit einer kleinen privaten Ausstellung erschienen war, hat mau diesmal eilte sorgfältig vorbereitete I )arstellung alles dessen zu geben versucht, was heute in Palästina lebendig und geeignet ist, über die Grenzen Palästinas liitiiiiis eine breitere üctleiitliclikcit zu interessieren. Man hat in sehr geschickter Weise verstanden, an Hand sorgfältig gearbeiteter Schaltbilder einen lieber blick über die jüngste F. 111 w i c k I tt 11 g Palästinas zu gehen. Dieser mehr didaktische, theoretische Teil wird erg.itt/t ilureit eine Auslese landwirtschaftlicher Erzeugnisse und I n d tt 51 r i c p r o d ti k t 0, die heute bereits in Palästina itt größerem Umfang hcrgesfclit werden und an denen der palästinensische Export interessiert ist. Man sieht Weine, Schokoladen und Kekse, Oclc und Seifen, Zigaretten, Ledert,־!schert, Aluminiiimgcscltirrc, MetaIIbestecke, Trikot igen, Spielsachen und künstliche Zähne. Und .das alles in hervorragender Qualität und teilweise mit einem so erlesenen Geschmack ausgeführt, daß das Erstaunen und die Ucbcrrasclnmg hei vielen Besuchern des Pavillons über dieses von einem kleinen Lande in so kurzer Zeit vollbrachte Werk nicht gering war. Ans grollen Schaltbildern erfährt man, daß sich die Zahl der Fabriken in Palästina in den letzten zehn Jahren vervicrfacht hat, daß die Zahl der Arbeiter auf das Siebenfache und die industrielle Produktion auf das Zehnfache gestiegen ist. Auch die Landwirtschaft hat gewaltige Fortschritte Der Palästina• Pavillon auf der Me ssc# in Bari Produktion gemacht. Von 1921 bis 1911 Et die aut das Vierfach(־ gestiegen. | >.,• Erzeugung Milcltprodiiklion hat um das Fünffache umJ Sitten uni das Siebenfache /ugcnomntcii. Die internationale Lcvaule-Messe in Bari wurde in r altr zum erstenmal von Mussolini selber )er italienische Regierungschef stattete hei dieser (״,p'" auch dem Pavillon von Palästina einen offiziellen u״ Er wurde von dem Direktor des Pavillons, s, Aisen! 1' und dem Sekretär Morclli begrüßt. Mussolini ״* *i-- ca. 15 Minuten in dem Pavillon; er interessierte .״•t,Vי׳ס für das dort Ausgestellte und stellte mehrfach Ff«, seine reue Anteilnahme an dem, wa« heute in Pa!־,״ ' geht, erkennen ließ. Vor allem wollte er über die ז1!'ן'/• hing des Hafens von Haifa unterrichtet werden ״)»'*' Aufschwung von Tcl-Awiw und die sozialen Vcräili ‘ in Palästina. Es interessierte ihn lebhaft zu hören d« heute in Palästina keine Arbeitslosen gibt, daß 'ffi, Gegenteil vorübergehend gezwungen war, den Scluilki!! Ferien zu geben, damit sie beim Apfclsincnpdückcn hי an ',״״ Mikh^ dlc v°n A[Y kannten. Der erfreute jüdische Pavillon auf der sich schon in den Levante-Messe!״ p . ersten Tagen eines außeror.u ‘ lieh lebhaften Besuchs. Seine moderne, überaus werhf./' same Aufmachung findet Lob und Anerkennung, auch 1** denen, die jüdischen Fragen und dem, was heule in P lästina vorgeht, fcrnslehcn. Wenn auch vielleicht der schäftlichc Erfolg auf der Bari-Messe mit Rücksicht E die heute auch in Italien stark fühlbare Wirtschaftd״‘. kein glänzender sein wird, bedeutet das Erscheinen iblä>1»: in Bari im Rahmen einer so großzügigen internation Veranstaltung doch einen großen moralischen und j pagandistischcn Erfolg. 1 ״ י©*•Mt? ׳Jhe1״ViWn»׳;v^ *"יי*‘ *,*.£> .'<vt (C *U ״,״. t**•' »*ייי• •*■»**» U i «* I :* )■' 1G.J u y.!. fi ־ 1 j׳* ' rSm m *• I Mt M1«no DIUA tlMMCITA StÖNISTtCA. $0*&t IN ZAHittNA UNA OtNttAIlONI IIIAICA SANA I (OtTI t jr.cvr.TLVf:,ד,f» 5u n-;1»rt rttnui w~-1rt ri'.ioiy* •— . rrnau "«גס" "ריז מד׳ד־ד' "י‘ I ■'~"v, \ r0n, X MuMotlni uiähttnd jetttes Besttchrs tn dm um ihm eröjjnetz« Palaülmn-Pauillcm f%*to hol Hut», B» Blich ln der» Pavillon lieh' geworden ist. Din innige Lobnn'gnmeinichtifl, die din Ebn nach ilctilselicin Beeilt mid dem liecht zahlreicher anderer KuHurslaalen aein soll, kann nicht bestehen zwisclien einem Anhänger der national* scoiatküsthen WeUanathaming tmd dem Angehörigen tler jüdiachen Itasae, zn!sehen einem arischen Menschen und einem artfremden Ehegatten. Gerade die wertvollsten Menschen allor Bassen empfinden diese Unmöglichkeit am tiefsten und leiden am meisten unter dem Zw ang, dieso Elm fori führen zu milssoti. Beiden Ehegatten, dem nirU'arlsehen Eheteil nicht minder al» dem »rischen, wäre am besten gedient, wenn dio tatsächlich tchon zerfallen״ Ehegemein• Schaft auch rechtlich getrennt und jedem Ehegatten di״ Möglichkeit gegeben würde, eine neue E110 mit oinom arteigenen Rassegenossen zu gründen. Die Anfechtbarkeit von Misdiehen Die an)isemiiische Weltbewegung Irt der ״Deutschen (ustiz“ Nr. 34/35 vom 30, 8. wird der genaue Wortlaut des Urteils des Reichsgerichts zu dieser Frage vom 12. 7. 34 bekanntgegeben. Im Anschluß an die Entscheidungsgriiiidc führte Amtsgerichtsrat Ma Df cid er in einer Anmerkung u. a. aus; ״Mit erfreulicher Deutlichkeit hat das Reichsgericht auch ausgesprochen, daß die Anfechtung damit nicht bcgcilmipl werden kann, daß der Anfechtuiig-kl.iger h<׳i der Eheschließung nicht hsilin wissen können, daß ihn selbst und dio aus der Elm hervnrgehenrlen N*<'hk״muu ti die Nachteile d־׳r iialioiiaUozialistischen Ariergesrilzgehmig treffen würden. Hierin wird mail dein Reichsgericht nur tustiiiimcn können. Denn nicht per.sönlicho Vorteil(.׳ oder Nachteil״ wpsrnllirh materieller Art sollen den Ehrgatlen hesliimueu, von dem Anferldnngsrerlit Gebrauch zu mache״; entscheidend soll sein, daß dem Fortbestand der Ehe eine dem völkischen Empfinden entsprechende sittliche Grundlage in Zukunft fehlt. Damit ist allen Anfechtungsklagen drr Boden entzogen, dio nicht aus innerem Zwange, sondern nur des persönlichen Vorteils willen erhoben sind. Dagegen wäre es zu bedauern, wenn das Urteil des Reichsgerichts die Folge )iahen würde, daß ein״ Anfechtungsklage in Zukunit nur dann durchdrinpt, w^nn der eine Ehclril bei Ein* Innung de* Ehß von der Zugehörigkeit des anderen Ehegatten zur jüdischen Ita^so überhaupt k^ine Kenntnis gehabt hat; zu hednuern wäre die» nicht zuletzt im Interesse des arischen wie des nichtirischen Ehegatten, Es ist mm einmal eine nicht zu leugnende Talsach״, daß nach dom Durchbruch der nationalsozialistischen Itevolution Und nach Aufnahme des nationalsozialistischen Gedankenguls durch den weit überwiegenden Teil des dciiMtcn Volkes zahlreichen in oiner rassischen Mischehe lehenden Menschen dio Fort- Setzung der Eli«, deren Eingehung sio als größten Fehler und Irrtum ihrns Lebens erkannt haben, zur Qual, wenn nicht unmog- 6 Die ״Hessische Latulcsz.ciUtnp;“, Darmstadf, vom 11. 9. berichtet: Wie sich der ״Stormloop“ Antwerpen aus Trouville belichten läßt, verhandelten am 26. Augpist 1931 je drei Vertreter der beiden großen antiscinitisclten Wcltgruppen wegen eines Zusammenschlusses. Heber das Besprochene soll vorläufig nichts berichtet werden. Was die beiden in Aussicht genommenen Weltkongresse aubetrifft ■ - den für den 2LScp* tendier 1934 in Brüssel (,,American llcbrcw“ vom 11. Mal 1931) und den für den 8. September 1934 In Nürnberg (Meldüng des Reuter-Büros) in Aussicht genommenen ־ *ollen beide, vereinigt, vom 22. bis 20. September 1934 itt belgischen Bädern statt finden. Der Zusammenschluß soll auch nach außen der Welt zeigen, daß Eifersüchteleien bei beiden Gruppen keinen Raum finden. Das ״Menschcnschächigcsetz,*' ’ In der Zeitschrift ״Deutsche Theologie“, Stuttgart, vom Monat August, beschäftigt sich Gerhard Kittel mit dem sogenannten ״Mcnschcnschäclitgcsct/.“, über das auf Grund einer Steile aus dem Soltar bzw. den Tikkune Soltar neuerdings in der Öffentlichkeit geschrieben worden ist. Kittel wendet sich auf Grund der Behandlung des Urtextes und der über diese Stelle abgegebenen Gutachten der in Frage kommenden Wissenschaftler entschieden gegen die Ansic gütig, die matt der Stelle in jüngster Zeit zu geben versucht hat, und schließt den Aufsatz mit folgendem Satz: ״Ich selbst habe nichts hinzuzufügen als den Wunsch, daß endlich derartige Dinge aus der Erörterung verschwinden möchten, die nur geeignet sind, den ernsthaften Antisemit»- mus zu diskreditieren und zu schwächen.“ Ai¥r\r: a־*sar:<i-«»sf511 X WA Y- Der nationalpolitische Sdiulunierrichi Der ״Angriff“ vom 11, September meldet: ״Nii'htariüche Srlmlcr waren bi-licr vom n 11 I i 0 n * 1 polh'׳ selten Unterricht «111 Sunna In 11 d tiu.jjcti IiIoö׳x weil man sich sagen mußte, daß cs für sic zwo kl<u «re, י mit Dingen zu bclus-en, die ilticm Volkstum Iruml wjttn. I1‘ Anziclning,kraft des Dctilsi In ums w ar 1tlH׳r «In■ 11 .«> g:׳ 81״/' der Wunsch erweckt wurde, gerade tlic-e Stunden nidit »'יי säumen. Penn in ihnen liegt dir die jungen Mrn-ehcn ׳״י'' . da) unmillclharstc Kciiuciilrmrii gcscliiehlli! In n KciMc, ein /I; de) Vcr-tclicns vieler Maßn.ilinicn, die für den Eitirclmui״ f inanelunal hart sein können, für die Geuimiluit alx׳r g1״• Minister für Wissenschaft, Erziehung «n׳l '»ß b i I d tt n g hat diesem Wim,ehe cnisprnelieti tni'l l'caimml. die Schüler nur mit eigenem Willen von dies«! 81״״ zu entbinden sind. Audi atu dieser Maßnahme geht hervor, daß im 1'׳1'■יו' aortali-lischcn Staat nach votlzogeiwr rvinlii Itet S«lieidung Frenidrassigcn durehatiH korrekt üehatnlelt werden, d.tü ״*״י lernend an uttseten |ttl1hm״ gtitern tcilliahen laßt• Der 1»-■ Staat will ja die Nielilvnlk-genossen nieht denuitigeii, et > sic nur auf den I’latz, «tit tlen jedes gesittide ntul 5t.1öe tlie Meiist lten weist, ■tlte st tt» r Schicksal-gemeine■halt duril!-11־ und Neigung nicht tittgt Imren.“ Wir begrüßen cs, wenn in dem Kommentar zu der düng über die Frage des naUnnalpolilisehvn Uttterricltt« k‘1 wird, daß der heutige Staat die N i c h t v ol k sgetiozB nicht demütigen will. Eine derartige Festst etü»'S . für die Juden, die sich gegen die Versuche einer rtmg naturgemäß wenden müssen, besonders wichtig׳ die Sache selbst aubelaugt, so dürfte allerdings die »l' gttng der jüdischen Schüler am nafioiialpolitischeii Unter ״ insofern auf Schwierigkeiten stoßen, als wir meinen, immer größere Zahl tler jüdischen Schüler und Schukrimm׳« ׳ Möglichkeit der Scltulbcfrciung am Sonnabend, die i׳!llcn , reit gegeben ist, ausnutz.cn wird, um diesen Tag zur 1׳י'/ fung ihres jüdischen Wissens und zur Stärkung sehen Lebenshaltung auszuwerten. Darüber hinaus bcsU't ״ turgemäß die Frage, inwieweit der national-politische ״ , rieht, der auch das Kasse problcm mit cinsclud־_ ״ in dieser Frage selbstverständlich eine Stellung c1nn die dem Empfinden des jüdischen Kindes nicht zu entspr,1‘1", vermag, geeignet ist, als Unterrichtsstoff Sur jüdische zu dienen. Da jedoch diese Frage nunmehr nach den ' sehen des Schülers bzw. der Eltern geregelt wird, *!״ sich keine besonderen Schwierigkeiten daraus ergeben. 01.1 SCRIRAS ukdMOSSUL bis zu 80M30 cm 50 kAKADJA bis 2U רוס140א.90 # Unseptagep echten HRSEH-Teppiche oller Provenienzen enlhältSfücke In allen Größen von seltener i! :! i I »Gl mm 100xl90cm Spandauer Strass« £21 y\n Dcut/dihndt Möbelstoffe, Gaidin^