Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 39 (1934)
- Issue
- Heft 74 (14.9.1934)
- Date
- 1934-09-14
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
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1 fg Seite 2 Kundgebung von Rcidisverirciung und Zentralau«fichu$ Tiefer Schmer/, um den allzu frühe 11 Heimgang Von ÜiCar Wassermann erfüllt die Gesamtheit der deutschen Juden. Früher und stärker «Ir viele hat der Verewigte den Oe* danken des großen Gnnmi, riss alle verbindet und alle um* schlicht, zu sich sprechen lassen, Früher und tchtmliger als viele hallen Ihn Fragen und Aufgaben der Zukunft de» Judentums Innerlich ergriffen. Seinen Ideen hat der Gang der Tage Recht gegeben. Als ein Mann, zu dein alle mit tiefer Gewißheit und Verefirung liinhlfckten, stand der Entschlafene in unserer Mitte. Seine Erkenntnis und sein Rat waren immer bestimmend und entscheidend in ernsten Stunden. Die treue Dankbarkeit fiir das, was Oscar Wassermann durch seine Persönlichkeit und durch sein Wirken uns allen gewesen i»t, wird aus unserer Mitte nicht schwinden. Rdchsvertrstung der deutschen Juden und Zcntralausschuß der deutschen Juden für Hilfe und Aufbau * Nachruf des Keren Hafessod ln Oscar Wassermann verliert die Judenheit einen ihrer besten Söhne. In der Tradition einer Familie erzogen, die seit Generationen jüdisches Empfinden mit Teilnahme am allgemeinen Lebert des L andes und seiner Kultur organisch zu verbinden wußte, stand Oscar Wassermann über allen Parteien, weil Ilm ein allgemeines, abgeschlossenes und in sich abgerundetes Judentum erfüllte,!)lese seine Stellung über den Parteien befähigte ihn wie keinen anderen, an die Spitze des Keren Hajessod zu treten, der Juden aller Richtungen in der aktiven Teilnahme an dem Aufbau eines neuen jü* dlschcn Nationallicims in Palästina vereint. Mit dem Feuer JÜDISCHE RUNDSCHAU Denn wenn ein Fünfziger auf der I lohe bcrnfflcfie» Er• folge zu tms kommt und vom Ta ge der Uchcru.dirue seine* i'.hrcnamtes als Präsident de» Keren I lajes*<«f au bis nun fet/fen Tage Heines Lflx'its mit reiner bescheidener Hingabe an die sachliche Arbeit, eile die Starke jugendlicher Alert* scheu ist, hei uns niisharrt, dann ist das gewiß nicht all* täglich. Oscar Wassermann, der große Bankier, liefert dem deutschen Judentum da* hohe Beispiel eines ganz der u n * eigennützigen Tat für Palästina gewidmeten Le* bens’. Als noch alle beiseite standen, war er da, al« viele Menschen *einer Ociicration Hirn /« folgen begannen, führte er sie mit unerschütterlichem Willen zu den Reihen der um Palästina ringenden Jugend, So blieb cs, bis er vor zwei Jahren erkrankte. Kaum genesen aber, übernahm er von neuem Anfang dieses Jahres die Leitung von Veranstaltungen des deutschen Keren Ha* jessod. Er sah damals noch angegriffen und müde am, und die Freude, ihn wieder 8111 Werke zu sehen, war schon mH der Sorge Vermischt, daß wir ihn bald verlieren könnten. Nach Beendigung einer dieser Verunstaltungen ־•־ t» war wohl die letzte, der er persönlich präsidierte — lagte er mir nach einem langen, mH der ihm eigenen *acliHfhen Leidenschaft geführten Gespräch über aktuelle Fragen unscrer Fitmnzwirischaft in Palästina: ״(eh habe nur den einen brennenden Wunsch, drüben noch mit arbeiten zu können, aber,“ fügte er traurig hinzu, ״die Aerzte erlauben es mir nicht.״ Wäre dieser Wunsch In Erfüllung gegangen, so hätte Wassermanns Wirken für unser Werk Und die Ncuorganlsfc* rung unserer Finanzen Unendliches bedeuten könnet». Sein Tod hat uns um eine große Hoffnung ärmer gemacht, er hat uns einen unersetzlichen Verlust bereitet, Dr. Ernit Mftreu». Zu dem Ableben von Oscar Wassermann äußert sich Herr Salmann Schocken —• der dem Kuratorium der Hebräischen Universität In Jerusalem •ngeh&rt — wie folgt: NnHHIX.,,3, über den Ptif&jtina *׳Aufbau Au* einem Inlervlne in der ,JMhehm fltmJ,״«. - dm Palflstinn■ Aufbau am 12. Mai 1922: 4• ״L* ist für mich außer Zwcifrl, daß Palästina!״. ■ Juden einen gewaltigen Gefühlswert üarsifilt freilich wir, daß es Juden gibt, die diese Tatsache u!> Stellen; solche Leute sind aber fur mein Gefühl .״T* Juden mehr, ihre Abdämmung ist bloßer Zufall....« **• ״Wenn die Frage entstellt, wo sollen wir luden dann verdient Palästina unter allen Umständen den sogar, wenn die (ihrigen Verhältnisse nicht so toinsi;״ w׳le In Irgendeinem amirren *Ich darltirtrnilen ״,.ןA?2 wenn in Palästina besondere Schwierigkeiten ״111 ״ן,»*’ sind, auch dann muß die Wahl auf Palästina fallen Verbundenheit der Juden mit Palästina ist ej״'t J1 & Realität, die fruchtbar gemacht werden muß..,“ ״ ״Man wird rasch ein geistiges Leben erblühe״ seht» ein solche* geistige* Zentrum ist auch nach meiner Aufbe ' durchau* zu wünschen. Vielleicht werden wir wieder Propheten haben, aber ich selbst bin kein Pr01>htt""H1 daher kann Ich *lieh nicht voraussehen, was in hundert n reu sich geistig oder politisch entwickeln wird,,..״ ״Heute brauchen nicht mir die einzelnen kranken |״j Krankenhäuser, sondern da» ganze Judentum ist krank «2 braucht eine Hilfe. Durch die Schaffung einer freien tD »tätte für Juden, die nur als Juden in das Land ken,»! luta dort jüdisch leben wollen, tun wir etwa* Wkk#* für da» ganze Judentum, denn au» diesem Leben mul eilt Jüdisches Kraft/ciitrum entwickeln....“ w Au* der Rede bei der Gründungs-Tagung dar /•1 ,״ Agency in Zürich am 11. August 1929: " ״Wir wissen ebensogut wie Sic, daß Fortschritte nur « zielt werden können, wenn uns die Jugend gewonnen i. Enthusiasmus erhalten bleibt und immer wieder erweckt Wir werden also nichts tim und nichts zulassen, dis um & Jugend abspenstig macht und den Enthusiasmus dämpft ly wir wissen endlich ganz genau, daß der Jlsehuw in Erei’l#* flicht Objekt, sondern Subjekt unserer Tätigkeit ist. א*! gegen ihn und nicht über ihn, »ondern für ihn und mH 1■ wollen wir arbeiten.“ eines Jünglings hat Oscar Wassermann dieses Amt bei Grün* düng des Keren Hajessod vor nunmehr 14 Jahren über- Aommen und Ihm einen erheblichen Teil seiner freien Zelt gewidmet. Ohne alle die anderen jüdischen Aufgaben zurücktreten zu lassen, mit denen er bereits seit Jahrzehnten verbunden war, und ohne das Interesse an anderen Fragen des Judentums zu verlieren, wurde er der vornehmste Re* präsentant des Paliistinagcdankvns und seiner parteilosen und somit 1111 höchsten Sinne neutralen Ausgestaltung. Sein An* denken wird fortlcbcn im allen Palästina und überall da, wo jüdische Holfnungen mit dein Werke Oscar Wassermanns verbunden sind. Da» Präsidium des Keren Hajessod. Die Beisetzung Am Mittwoch wurden die sterblichen Ueberreste Oscar Wassermanns zur letzte« Ruhe gebettet. Die alte Halle des Friedhofs Wcißcnscc vermochte die Zahl der Trauefgäste nicht zti fassen. Unter den Lrschieiicueii bemerkte man zahlreiche Persönlichkeiten der Wissenschaft, der Wirtschaft und des öffentlichen jüdischen Lebens; 11. a. sah man Vertreter der Rcichsvcrtrxtmig, der Berliner Jüdischen Gemeinde, der Zio* nistisclicn Vereinigung für Deutschland, des Keren Hajessod! der Lehranstalt für die Wissenschaft des Judentums, der Deut* sehen Bank und I )iscoiitogcseltschaft, sowie zahlreicher In* stllutc, mit denen der Verstorbene in Verbindung gestanden hatte. Die Gedenkrede hielt Knbbhier Dr, Btt eck, der In warmen 11 nu feinsinnigen Worten die Bedeutung Wassermanns charakterisierte, Wassermann war, 80 führte ’)r, Hacek aus, eine Persönlichkeit des deutschen Judentums, In seinem wesen vereinigten sich die Kultur seiner Vaterstadt Bamberg und seiner fränkischen Heimat, sowie das Judentum, zu dem er sieh Immer stolz bekannt hat. Aber Wassermann war nicht mir ein Erbe, sondern zugleich eine hervorgewachsene Persönlichkeit. Fr ging stets den eigenen weg und verfolgte mit Entschiedenheit das Ziel, das er als recht erkannt hat. Wo auch das Schicksal ihn hiRgcstelH hatte — er stand nie neben den anderen, sondern vor Ihnen. Und da Persönlichkeit Im Letzten und Tiefsten Sachlichkeit bedeutet, so war er auch ein Mann der Objek* tivität, der über den Dingen stand und sie mit der Grundllchkeit und Unvorciugenommcrthcit eines Gelehrten an zuschauen wußte. Aber w׳lc nur der ganz sachlich seht kann, der zugleich gütig Ist, so war auch Wassermann einer der gütigsten Menschen. Sein Herz sprach Immer, er war so gut als kh:g. Er verstand es, Menschen anzuhören, zu trösten und zu beraten. Er war reich an Gedanken mul zugleich immer hilhhcrcit. Audi in seiner öffentlichen Tätigkeit offenbart stell dieser Grumizug seines Wesens. Er hat der Wirtschalt Wege gewiesen — und im letzten Grunde war dabei das Verlangen lebendig: zu helfen, Seinem Vaterlande zu helfen. Die jüdische Gemeinschaft hat Ihn mit Stolz zu den ihren zählen dürfen. Er lebte in der geistigen Welt de! Judentums, treu der Tradition, konservativ Jm Denken und Empfinden, wie jeder Mensch, der das Werden der Jahr- Hunderte begreift. Er war ein Mann jüdischen Wissens, leide In der Bibel und beherrschte die hebrft- Ische Sprache. Die Wissen sc 11 aft des Judentums und et er Aufbau des heiligen Landes waren ihm Lebensinhalt, diesem Manne der Arbeit, der immer Zeit hatte, wenn es eine gute Sache galt. Nachdem Oberkautor John da« Et Mote Rsebamim ge• sungen hatte, setzte sich der Trauerzug in Bewegung zu dem Erbbegräbnis der Familie Wassermann, s Worte des Gedenken» Aus dem Kreise derjenigen, die Gelegenheit haften, Jahrelang mit Oscar Wassermann für den Keren IIajessml susamtnentuarbeiten, erhalten wir folgende (jede״)Worte: Für Oscar Wassermann bedarf es keine« Nachrufes. Er war uns anderthalb Jahrzehnte laug In einem solchen Maße unter Einsetzung seiner äußersten Fälligkeiten tätiger Helfer, Führer Und Kamerad bet der Arbeit für Er6t Israel, daß Worte ihm ein vollkommeneres Gedenken nicht Schaffen könne«, als jede seiner Handlungen es tat. Wohl aber glaube Ich, daß wir Jüngeren ZU* "V**c׳״ *he ^׳r da» Glück hatten, In seiner Umgebung zu arbeiten, und die wir Ihn in immer wachsendem Maße seinen a trc£ A״tl״־ *" unserer Sache durch Uebernahme größerer Aut gaben bezeugen sahen, an seiner Bahre besonder* Trauer ocKcnnen müssen. 1)10 Hebräische Universität in Jerusalem nimmt an dem Heimgang Oscar Wassermanns schmerzlichen Anteil, Die Wissenschaft des Judentums ist reich an For• scher •Persönlichkeiten und Lehrern, Gering aber mir stets die 7,ahl derer, die, In der Lehre und Im Leben beheimatet, die Voraussetzungen für die jiidisch-wisscnschaf!liehe Arbeit schufen, Oscar Wassermann, In seinem Wirken als erster Vorsitzender des Vereins für die Gründung und die Erhaltung der Akademie für die Wissenschaft des Judentums ln Deutschland, ist eingetreten ln die Reihe der großen deutschen Juden, die in den verflossenen fünf Generationen die Wissenschaft vom Judentum in Deutschland gegründet und aus• gebaut haben, so daß Deutschland efr» Jahrhundert lang als eine Heimstätte der Wissenschaft des Judentums angesehen werden konnte. Und wenn fetzt die Hcbrülschc Universität ln Jerusalem mehr und mehr zu einem Zentrum der Wissenschaft vom Judentume wird, dankt sie es den Männern, deren nicht Geringster Oscar Wassermann Ist, Oscar Wassermann, der deutsche Jude, der berufen war, auf einem weithin sichtbaren Posten zu stehen, hat auf diesem Posten sein Amt in einer besonderen Weise ausgeübt und aasgefülU. ln seiner süddeutschen Heimatstadt <— der Stadt, die voran steht in der Reihe der deutschen Städte, die die Kultur und den Geist Ihres Volkes durch die Jahrhunderte bewahrt haben —, in seinem Eltcrnhausc hat Oscar Wassermann einen innigen Zusammenhang mit den Grundquellen des geistigen Judentums erhalten. Er war der jüdische Kaufmann, der für seine Arbeit im Beruf einen unerschöpflichen Reichtum aus den Schätzen der jüdischen Tradition mitbringt, der Kaufmann, der von seiner Berufsarbeit niemals ausgeschöpft werden kann, weil ihm immer noch der Reichtum einer großen geistigen Welt bereit sieht. Das ist die seltene Synthese, in der ein geistiger Schatz dein Menschen eine In sich selber ruhende Sicherheit bietet, die nicht beirrt werden kann von Ereignissen des Tages, von den Vorgängen im Beruf, und auch nicht beirrt werden kann von den großen Geschehnissen der Zeit. Das geistige Juden• tum schafft diese in sich ruhende Sicherheit bewußt als eine Nebenwirkung fürs Leben — bechinath habitachon — die Stufe, die Ebene des sicheren Rubens in sich inmitten schicksalhafter Begebenheiten. Ein Mensch ist dahingegangen, vom Schicksal beglückt, mit der rechten Ausrüstung auf seinen Platz gestellt tu sein, ein Jude, der mit denן rechten Rüstzeug aus Geist und Leben sich selbst Aufgaben gestellt hat und dessen Wirken im Aufbau der jüdischen Zukunft nicht verloren gehen kam. Salmann Schocken. Zum 10 jährigen Jubiläum des Keren Hajessod m 7 I, vember 1930: ״Zehnjährigen Jubiläum de» Keren HaJessodl Veto » waltlgcs Vertrauen, welch tiefer Glaube muß jene Konferm Im Jahre 1920 bewegt haben, die den Beschluß faßte, to! .freiwillige Spenden fiir einen zentralen Fond* dem jüditoa Kolonlsatlonswcrk 111 Palästina »eine materielle drumlip zu geben, Sonst kolonisieren Staaten mit ihren Machtmittels, für Ulis Juden war der Keren Hajessod Grundlage und %»W für die Nciibcsiedhmg unseres alten Stammlamtrs. Die je. sireuten Kinder Israel unternehmen cs, getrieben van «. aller Sehnsucht, ihr nie vergessenes, uraltes, ihnen in 111« Zelten Ihres Daseins gegenwärtiges Mutterland neu zu erbau«, ohne Waffen und im Vertrauen auf ihr Recht und!ui de eigene Opferwilligkeit .. .״ ״Der Keren Hajessod soll alle Juden der Welt Wiren.dd nichts *le näher an geht als die Erhaltung oii Erneuerung des Judentum», daß sie bei allen Nöta de» Tages Ihre schönste Befriedigung in der vollen Mitubd am PaliiMlnawerk finden können.3 Au/ einem Palästina-Abend de» Keren Hajtiiti In Br!In am 1, Dezember 19.M; ״Die jüdische Jugend muß zur Ehrfurcht vor unierer Ve* gangcnliclt erzogen werden, zugleich aber muß man ihr dar Zukunft weisen, und diese Zukunft 11t PaliitlH Palästina braucht nicht Menschen, die dorthin Ins Exil gehen, sondern es muß ein Zentrum sein, das auch für unsere Stell*{ in Dcutschlnnü aimehhiggebcud ist. Nur in Palästina kam «1 freies jüdisches Leben entstehen, nur dort kann sich Rellgkm und Leben Innig verbinden, Das Werk in Piläitina halt *eh heute auch ohne unsere Hilfe, aber von uns hängt du Temp« »einer Entwicklung ab." Unruhen in Tunis? Nach Meldungen der Tapespresse aus Pari» vtibmits Blätter der Linken dort die Nachricht, daß es in Tun» a Unruhen gekommen sei und daß die Gärung unter du » f. ...... . ״׳ ״'־־־■ ־' ׳ «lattgclunden haben, in Zusammenhang gebracht. Der -M‘ griff" vom 7. Sept, beschäftigt sieh mit der Lage In 1•ץ' und teilt u. a. über die französischen Prcsscstmnttcn W{״' des mit: ״Natürlich fehlt cs auch ükxtml wiederum nid» «n »dien I’rr«*culmh1(■n, die die Sdmhl auch sn die«™ neuen Uiuuiien, die z.weifelk»! «mf die Fehler oder Imin״« ’ Verwtiüiiii({ liirii! kziiltdircn *iiui, dein Au ,l.mtl. Deutschland, in die Schuhe zu schielten trnelitrii« So!«ן!״ ״Ouothlien“ das vor einigen Tugen von einem h i t s i g t 1 ״'^ sehen Korrespondenten eines Wiener HL!!« ״ l’re»«o gebrachte f.iigrntn.uchrt1 von neuem atif. In *rlchrm Khrenmann behauptet lim 10, I)r. (!odiLcU selb» »tr׳’ke uml la «• »ich twrimal wix ]!entlieh eingehend Hcri! ht «־' Uber die Tätigkeit «einer drill ,eben Agenten in iunii, 1 Marokko und in Syrien,“ Uns scheint, daß es sielt bei den Vorgängen ht Jß* zösisch-Nordafrika um wirtschaftlich begründete Vorgang* . ddt, und daß die zunehmende Unruhe, die von den חי■ »cnen Blättern in Frankreich publizistisch besonders •״•יA“, gegriffen worden ist, auf soziale Vorgänge zunückg ״ werden muß. Die Juden Nordafrikai haben in l™ffl ״< nur das eine Interesse, daß die Ruhe erhalten Weit׳ . daß 81c mit Ihren arabischen Nachbarn friedlich zu•• leben können. Einwanderung nach Mexiko ln der Tagespreise ist eine Meldung des ״Excclslor* י* breitet worden, wonach in der letzten Zelt 500 Pcf«Mc ,tf( den östlichen Ländern Europa*, hauptsächlich Juden, Erlaubnis nach Mexiko clngcwaitdcrt sind, und Abrkht bestehe, diese *o bald wie möglich wieder •chlebeii, Nach dem ״Völkischen Beobachter 9. September teilt das Inncnamt mit! daß dir** jeglicher Grundlage entbehrt. Nichrk* AnUsemlUsche Jugendorganisationen •atßcW** Warschau,^ September. (JTA.J Im Zuaafflm<״h•״* * den jüngsten Ausschreitungen nationaldemokratischrr J״• e, Heber In Lodz gegen jüdische Passanten sind lämtllr״* « (,..1.J.. 1..»! 1_ I nAier Kfd» P״