Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 39 (1934)
- Issue
- Heft 70 (31.8.1934)
- Date
- 1934-08-31
- Page
- – (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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Reite 12 I I JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr, 70, 31. VH! 1934 Judaeus sum Wir halten Kurs, wir jüdischen Chemiker, einer der Köllegen trügt vor; ich entsinne mich dunkel, dall iclt früher (initial .111( ähnlichen! Gebiete gearbeitet habe, d.niti die Frage vom Stande der Wissenschaft der damaligen Zeit in meiner Doktordisscrfatioi! behandelt habe. M, interessiert die Sache; ich erwidere: ״Die Arbeit wird langst überholt sein", aber «r meint: ״Selbst wenn sie nur noch historisches Interesse hat, 80 täten Sie mir einen Gefallen, wenn Sic mir gestatteten, Einsicht zu :iciitiicn". — Ich komme nach Hause, suche und suche, und denke philosophisch, daß man, wenigstens wenn Titan verheiratet ist, die eine Halite seines Lebens mit Suchen und die andere mit... Warten verbringt. Aber ich habe Glück, ich hübe noch ein Exemplar geiunden. Ich lese die ״Vita“, den Lebenslauf, den nach alter akademischer Vor- »schrift jede Dissertation enthalten muß. Wie ich sie lese, habe ich das etwas merkwürdige, halb angenehme, halb gruselige Gefühl so uiigefillir eines Menschen, der springlebendig seinen eigenen Nachruf liest. — Doch schon stutze ich: Nachdem ich die Personalien angegeben, steht ein Punkt. Daun folgt der Satz: Ich hin Jude. Ihmkt. Dann berichte ich weiter aus meinem Lehen, das ja bis dahin noch nicht allzu inhaltsreich verlaufen war, obwohl ich zwischenzeitlich mehrere Jahre in England tätig war. Aber ״teil bin Jude", noch vor ein paar Jahren hätte ich darüber liiiiwcggdcscn. Jetzt beschäftigt mich der kurze Satz. Ich gehe auf den Speicher, krame in der großen Bücherkiste, blättere in den Dissertationen früherer Kommilitonen, lese die Viten nach. Sie alle schreiben bei der ״Gretdien Frage“: ״leb bin mosaischer Religion“, ״ich bin im jüdischen Glauben erzogen“, ״ich bin israelitischer Konfession״. Nicht ein einziger hat geschrieben ״Ich bin Jude". Ich habe meine Dissertation drucken lassen, als ich bereits im Auslände in der Fabrik tätig war, es war nicht wie beute, wo die Aussichtslosigkeit akademischer Berufe Allgemeingut aller Völker geworden ist. In dem Lande, in der Fabrik, gab cs keinen Antisemitismus. Es kann also nicht unterdrückter Stolz gewesen sein, der sich aufbäumtc und mir den Satz aufzwang. Ich grüble nach, gewiß, Ich bin nicht religiös erzogen worden, doch das allein kann keineswegs der Grund sein, denn sich erlich war dies bä vielen meiner Kommilitonen der Fall, und Naturwissenschaftler neigen von sich heraus in fUngcn Jahren nicht gerade zur Religiosität. Ich muß also damals, ich finde keine andere Erklärung, unbewußt bc- W U ff t e r Jude gewesen sein. Ich bin neugierig, wie sich mein Vater, der genau vierzig Jahre vor mir in Berlin promoviert hat, zu der Frage gcstellt hat. Ich fahre zu Mutter heraus, hole mir aus ihrem Bücher* schrank das einzige noch vorhandene Exemplar der Disscrtatlon, schlage die Vita auf und lese, beinah« an der gleichen Stäle, wiederum nach einem Punkt den beinahe herausgemeißelten Satz: ,,Juüaeus sum". Was mag meinen Vater anno 1867 bewogen haben, diese beiden inbalts- und schicksalsschweren Worte in dieser auffallenden Form zu schreiben? Sicher: auch er war, aller Assimilation zum Trotze, ein *ich seines Judentums bewußter Jude. Unabhängig von meinem Vater, ohne jeden Konnex mit Ihm, schreibe ich vierzig Jahre später wörtlich die gleichen Worte! Ob meines Vaters Vater Dissertation schon gedruckt wurde? und was mag er im Jahre 1818 geschrieben haben? Vielleicht dar. Gleiche; dann eben gehört es schon zur ״Erbmasse". Dr. T. Simon-Wannsee. Das Bassermann ■ Quartett will sich der Werke lebender Autoren atinchincn und fordert Interessierte Komnonisten von Kammermusikwerken auf, diese — zunächst in Partitur und mit Rückporto versehen — zur Ansicht cinzusenden an Prof. Hans Bassermann, Frankfurt a. M., Guiollett- Straße 1. KALENDARIUM */ ,־׳לי ־ י ׳׳ ^W4ir 4* 1 jj|| (Von unseren Berichterstattern.) de* Mufti fm Jemen Tel-Awiw, den 20. August 1934. An die Redaktion der ״Jüdischen Rundschau", Berlin. In Ihrer Nr. 64 vom 10. i. schreiben Sic in der Notiz ״Verbot der Auswanderung jemenitischer luden nach Palästina?“ über den Mufti von Jerusalem wörtlich; .. dessen Prestige nach seinen erfolgreichen Bemühungen um den Frieden zwischen Jemen und dem Räche Ibn Sauds bedeutend gestiegen ist“. Wie es um diese erfolgreichen Bemühungen steht, erzählt die ״Palcstino Post“ vom 6. 8., die einen Artikel von Mr. St. John Phil h y, einer bekannten, In Mekka wohnenden englischen Autorität in arabischen Dingen, zitiert. Danach verlief die Unterzeichnung des Friedenspaktes Jemen und Ihn Saud auf folgende Welse: nachdem die Abgeordneten des Imams das Friedensangebot überreicht hatten, setzte Ibn Saud persönlich mit dem Vertreter des Imams, Ihn al Wazir, den Vertrag auf, dnbei war niemand sonst anwesend. Der Entwurf wurde endgültig abgefaßt und nachpoliert von drei Ministern Ihn Sauds, und zwar Fund Mainz.•», Jusut fasin, Khalid al Oarqani und den zwei Delegierten aus Jemen, Abdullah Ibn nl Wazir und dessen Bruder, Nun wurde der Vertrag bestätigt und von der» Vertretern beidCT Länder unterzeichnet, ״Big zu diesem Augenblicke hatte nicht eine Ich ende Seele außer den obenerwähnten die geringste Kenntnis vom fnlialtc des Vertrages gehabt. Einige Tage später wurde eine mündliche Zusammenfassung der wesentlichen Punkte desselben den Mitgliedern der Friedensdclcgaiion am Vorabende ihrer Abreise aus Hcdjsz mitgeteilt.“ Einen kleinen Einblick in die Mittel, mit denen das Unternehmen des Mufti zu einem dank seinem ,,Eingreifen“ erfolgreichen gestempelt wurde, gibt uns eine Fehlleistung des Mufti. Vor seiner Abreise aus Hcdjaz schrieb er einen Brief an das Hiiro des Panarablschen Kongresses mit einer kurzen Mitteilung des Tages seiner Ankunft fn Icrusaleni; In einem zweiten Briefe schrieb er an seinen Neffen, ein tätiges Mitglied der nationalen Bewegung in Jerusalem, er möchte zu seinem Empfange keine Mittel scheuen und vor allein nicht mit Geld sparen, damit sich dieser Volkscmpfang zu einem Triumphe gestalte. Die Briefe wurden in die verwechselten Umschläge gesteckt und so kam cs, daß eine arabische Zeitung der Gegenpartei dieses intet» cssantc Detail bringen konnte. Mit vorzüglicher Hochachtung, S. Kiasln. DiirrmtniU Die jüdischen Verein* und Organisationen grün,1,4». , Rildungsgcmcf nsrhaft Da r m 51 ä d t e r | trf? Laufe des Winters werden eine Reihe von Vorträge״ '? kalischcr, literarischer und wissenschaftlicher Art versLn1, Der erste Zyklus siebt vor: Liederabend: Susann»«. Vortrag: Dr, Max Oshorn, Rezitation: Otto IW? ' Kamtncrmusikabcnd: Huttenbach-Quartett. Die stelle befindet sich Bismarckstr, 15. יי llf- Geschalt!! Dessau . Am 22. August fand ein Abschiedsabend für den v sitzenden der zionistischen Ortsgruppe, Rechtsanwalt vT Hur wttz statt, der mit *einer Familie nach E«z ־ 11«; zwischen Wahl jefchnctc^ I)r._Meclu.er-Bertm in"'packcn'den TunS ühersieclelt. Nach dnlätetuicn Begrüßungsworten ','־1'״־ יי׳ictc ״ •**''׳ Bild 1934 — 35 . Woche 5694 - 50. Woche Freitag St. August 30. Ellul Samstag 1. Sepl. 31. If פי תנוא Sonntag X 33. ״ משכימין לסליחות Montag 3. 33. 1. Dienstag 4.!* 34. »* Mlltwodi 5. ,, 35. ,, Donnerstag 6. SS 36. Sabbat-Auiftang: Rotlln j«. »miau 7*>, Frankfurt a. M. , MOmhen I•* •. 9■ I7Z91 Hose• Mendelssohn In Deiiau geboren. jQdlsche Komödien der Aufklärung Berlin-Charfottenburg, 28. 8. 1934. An die Schriftleitung der ״Jüdischen Rundschau“, Berlin W 15. Zu dem Aufsatz von Dr. J. Mcfllis: ״Jüdische Komödien der Aufklärung (״lüd. Rundsch,“ Nr.69) bitte ich die nachstehenden Ergänzungen zu veröffentlichen: 1. Fs ist lmriäitig, daß ״Euchcls Komödie nie vorher (vor 1933) im Druck ersäiirncn war“. Bis zu der von Mcitlis besprochenen Ausgabe sind bereits drei Ausgaben erschienen: a) Eine anonyme mit deutschen Buchstaben u. d. T. ״Reh Hcnoch oder was tut man dcrinit? Ein Familiengemälde in drei Abt bedungen hsg, von M. Allcnstein, Berlin 1816״. b) Fine 2, Ausgabe, ebenfalls mit deutscher Schrift, Ist Ir» den 60er Jahren in der Serie: Gedichte und Scherze in ji'tdischer Mundart (Verlag E. Bloch, Berlin) u. d. T. ,,Rcb Henoch oder was tut man damit? Ein komische* Familiengcmäldc von R. Schlamnc |?j Euchel" erschienen. In diesen beiden Ausgaben Ist der Text z. T. gekürzt und cs fehlen einige Szenen. c) Fine vollständige Ausgabe nach den vorhandenen Handschriften hat Sabnan Rcisin Im ״Archiv für die Oeschichte des jüdischen Theaters und Dramas 1“, hsg. von Schatzky, Wilun/Ncw York 1930 (S. 91-146) besorgt. 2. Ebenso ist es unrichtig, daß die Komödien von Euchcl und Wolfsohn ״in deutscher Sprache abgefaßt, aber mit hebräischen Lcftcrn geschrieben sind״. Vielmehr Ist die Sprache dieser Komödien jiddisch; nur die Aufklärer, die dort auftretcii, und die Nichtjuden sprechen deutsch. Alle übrigen Personen sprechen Jiddisch, das damals die jüdischc Masse in Deutschland gesprochen hat. 3. Vor kurzem habe Ich in einer ausländischen Handschriftensammlung die Komödie von Ahron Wolfsohn ״Leicht* sinn und Frömmelei“ in hebräischer Sprache u. d. T. ״R. Henoch we R. Joscfchc“ (anscheinend Autograph) entdeckt, über die ich demnächst Näheres mitzutcilcn imstande sein werde. Hochachtungsvoll Dr. B. W e 1 n r jr b. rungen ei״ Bild des jüdischen Palas(״« in seiner ln(t* Entwicklung. Herr Alterthum sprach dem scheidenden F namens der Ortsgruppe den Dank für «eine vierzehn״!« '‘ erfolgreiche zionistische Tätigkeit in Dessau a״s, IS Herr tlurwftz erwiderte. Die Reden waren umrahmt .» hebräischen Gesängen der Dessauer zionistischen Jugend * Frankfurt a.Mnin Die erste Mitgliederversammlung der Frankfurter fu, gruppen der Körper- und Sehbehinderten fand am 31. Juli «ts Die Vorsitzende Irma Dresdner berichtete über die 1v Schulung von Mitgliedern besonders für Bürstrnhinden 2 Korbflcchten, über Einrichtung von Kursen und über Arbeit!! Vermittlung für die erwerbstätigen Mitglieder oder ihrer f, n.?hr?f• »Jcrr tmi! Münster gab die Vergünstigungen bä» die die Geschäftsstelle, vor allem für Blinde, vermittelt. RjHW ner L . L e m I e behandelte das Thema ״Schicksal und ׳*י®«• Hamburg Nachdem die im November 1933 gegründete Orchester und Kammermusik-Vereinigung unter der Leitung von Her. mann Ccrlni im Frühjahr 1934 mit Erfolg konzertiert hat, beabsichtigt die Vereinigung im kommenden Wintt! mit größeren Ausführungen an die jüdische Ocffcntlkhk« zu treten. Ein besonderes Ziel der Vereinigung ist es, debrotlos gewordenen jüdischen Berufsmusikern Gelegenheit a Arbeit und Verdienst zu geben. Interessenten, die als «8. übende oder fördernde Mitglieder der Vereinigung beitreten wollen, mögen *ich melden bei Rechtsanwalt Dr. Herbert Mendel, Hamburg 1, Schaucnburger Str. 50, Tel.: 360561, Waldenburg Als Nachfolger des nach Palästina übersicdclten Pre. digers Hermann Wicser wurde Rabbiner Kokottck durch den Vorsitzenden der Synagogcngemändc, Herrn Kiinsilimjtr, in sein Amt cingcführt. ln längerer Ansprache dankte Ribbincr Kokottck, der ein Schüler des Breslauer Rabbiner׳ Seminar« Ist. A*4titHdi$uh$eH Bad Polilnt Am — neu« Land". 3. Seplrmbcr: Georg Kopydlowskl: ״Nene* Jahr Dam Lichtbilder. — Frankfurt am Malm Cfnj Iwri, Escbrrsheimer Landstr. 65. Da das Heim am Sonnt«j p. *<־hk>«n ist, finden die Veranvtalumgen von nun an rrgvIrnjCig 1» Ssmitsg abend» S Öhr ntalt, NAchMe» Rci< rat: 1. September, ßen J. Krinfiß: ״Eres Iirael“ II. — Karlsruhe! Zbnisti*.chc Ortsgrajfe Und Keren Kajemeth Lcjisrael: Am 3. September, 20.15 Uhr piin';(׳ lieh, Munr-Saal, Waldstr. 79. spricht Dr. Ernst Merlmcr, Berlin, üben 58״ Monate deuUcher Alij.ih“. — Ncuitettlnt Am 3, Septemher! Georg Kopyrtlowski: ״Neue* Jahr — neues Land“. Datu Licht• bilder. — SehneidcmOtd t Am 4. September: Georg Kopydlowtki; ״Neues Jshr neue» Lind". Datu Lichtbilder. Familien - Nachrichten Herr Oscar Wollt und Frau Frieda, geh. Kaufmann, Godetbef{, begehen am 53. September die silberne lloäueit. Bar Mizwah -Termine Am 8. Sepiemf>rr — 28. Klul: Krnsf Nafhnn Roscnberg, Sohn we Bfrnh&rd Ro^nberg, Eschvrgc, Seriamtr« 2*4» des deufsehen Judentums im Jahre 1933 findet Ihr* bleibende Splegelung in dam Buche Eine Aufsatzreihe Mürz—Juli 1033 Prela RM 2,OS Bestes- QescUenU *zu■ JlascUUaseUoHaU Vorlag Jädlsche Rundschau« Berlin WIS Autilsftriing Ifli» Buchhlndlsrt JUdltohtr Vtrlsg, ß*rünW50, BudspssUf ftlMi NT"U “ ׳״ Nächste Abfahrten nach Palästina (mitgctcilt vom Palcstlne & Orient Lloyd, Berlin NW 7, Fricdrichstf. 100, Tel. A 6 Merkur 2915) Gcrusalemme 5. 9. ab Triest Pol 011 ia 5. 9. ab Konstanza Maridtc Pacha 7. 9. ab Marseille Provulcncc 12. 9. ab Marseille Hdouan 13. 9. ab Genua Helouan 14. 9. ab Neapel Oerus.ilcmme 19. 9. ab Triest Felix Roussel 23. 9. ab Marseille Piisna 26. 9. ab Triest Tcvere 27. 9. ab Genua Tevcre 28. 9. ab Neapel Mariettc Pacha 28. 9. ab Marseille Gcrusalemme 3. 10. ab Triest Providcncc 5. 10. ab Maneilie Heues laU^-HmesJUud Vorträge von Mitgliedern der KKL-Zenlral« ImRahmon der Bosch Haschanah-Kampagna: 1. 9. In Dortmund Adolf Pollak 1. 9, In Stuttgart Dr. E, Wöchner 2.9. In Essen Adolf Pollak 2. 9. In Karlsruhe Or. E. Mochner 2. 9. In Magdoburg Dr. J. Weiß 3.9. In Elberfeld Adolf Pollak 3. 9■ In Hannover Dr. J. Weiß 3. 9. In Mannheim Dr. E. Mochner 4, 9. In Chemnitz Dr, J. Woiß 4. 9. tn Düsseldorf Adolf Pollak 4, 9. In Frankfurt Or, E, Mochner 6״ ge Flugverbindung: Jeden Donnerstag «b Halle-Leipzig nach Oaza. 5.9. In Köln 5.9. In Leipzig 5, 9. In Zwlokau 6. 9. In Berlin 8. 9. In Bielefeld 8. 9. In Hamburg Adolf Pollak Or, E, Mochner Dr, J, Weiß (Rabb, J. Prinz (Dr. Frz. Meyer׳ lOr, E. Mochner Adolf Pollak Or. E. Mochner 8.9. In Königsberg Dr. J.Wolß D»r tarn Wonai TlschrutsM Im Zelchin du Heren (falimtnt UIHfd Heute erscheint das Festgeschenk für die Jugend: Der Jugend neu erzählt von Joachim Prinz mit 71 Bildern 222 Setten / Roman * Format / Beites holzfrei•! Papier { Im vielfarbigen Halbleinenband mit Pal&tHnakarte ERICH REISS VERLAG, BERLIN W. 15 / Durch all« Buchhandlungen