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Jüdische Rundschau · 1934-08-31 · Heft 70 (31.8.1934) · page 10

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
39 (1934)
Issue
Heft 70 (31.8.1934)
Date
1934-08-31
Page
– (sequence 10)
Language
German
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lg‘ m ■‘4״»י1*' •׳64»׳»Mtteiif .'V4^||iä1fca**--- ־1 Seite 10!JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 70, 31, Vlll,!934 Zeitschriften]ihrgmtRe, falls zur Komplettierung von Serien erforderlich, durch,ms erwünscht. Aber auch erstklassige Belletristik, ganz moderne Unterhalt migrlitcratur und’ moderne volkstiinilich-wisscnscliaft• liehe Werke sind erwiinscht, da die Nationalbibliotlick, wie gesagt, heute 11 m h /״gleich Stadt bibliothek ist und den großen Bedarf der Krankenhäuscr an Lesestoff atich decken muß. Die quantitativen Anforderungen an deutschem Lesestoff sind durch die Alijah des letzten Jahres sehr stark gestiegen. Oute Belletristik, Gesamtausgaben, benötigt auch der uni“ vcrsitütsbctricl); die intensive Beschäftigung ntlt der h'cbrä•!'selten Literatur stellt auch an die fremdsprachigen Bestände große Ansprüche. Es kann nicht genug betont werden, daß der Bücher• bestand von 278 000 Büchern ein wahlloses Ueber• senden von B ii c 11 cm r! i c 111 nt ehr 7. u I ä ß t. Die Sammelstellen der Nationnlbihliolliek pflegen Jedes Buch zu verzeichnen (Verfasser, Titel, Auflage, LrschcimingNjnhr; bei literarischen und philosophischen Tcxtausgnben auch Verlag; bei Zeitschriften voller Titel, Jahrgang- oder Bandzahl) und die Verzeichnisse nach Jerusalem zu senden; diese werden dort mit dem Katalog verglichen und in spätestens 4 (1 Wochen, nach Streichung aller nicht erwünschten Werke, zurikkgesandt. Hat der Spender keine Möglichkeit, das Verzeichnis selber an• /!!fertigen oder wegen Uebcrsiedlung die Rücksendung der Verzeichnisse abzmvartcp, dann fällt diese Aufgabe der Sammclstclle zu. (Es ist natürlich die Anlegung der Vor• zeichnisse, desgleichen die Vornahme von eventuellen Ex• Libris-Vcrmcrkcn seitens der Spender sehr erwünscht.) Einen besonders wertvollen Dienst erweisen der National• bibliothek diejenigen Freunde, die Neuerscheinungen kurz nach der Lektüre zu überlassen bereit sind, oder die die Verpflichtung auf sich nehmen, Zeitschriften, die sic bcziehen, nach einer gewissen Frist regelmäßig und pünktlich nach Jerusalem zu übersenden. (Adresse der Nationalbiblio* thek; (crusalcm, P.O. B. 36.) Bringt doch das ganze Spenden- System den Nachteil mit sich, daß der Biichcreingang der Zeit ein wenig nachhinkt. Der Sammclstclle übergebene Neuerscheinungen werden auf schnellstem Wege übermittelt. Jüdische Btichlwndlcr können die Bibliothek tatkräftig und ohne eigentliche Opfer zu bringen׳ fördern, indem sie ihre Besfändc chirchsehcn und Werke, die für die National• bibliothek in fiel rächt kommen, liier aber jahrelang nicht abgesetzt werden, ihr anbieten. Die Berliner Zionistische Vereinigung, die vor nicht ganz einem Jahr die Sammeltätigkeit aufgenommen hat, hat bereits 120 Kisten Bücher gesammelt, bzw. ver• sandt, wie aucli 10 Kisten wissenschaftliches Material an die Universität, bzw. an das Technikum in Haifa wcitergelcitct. Die bevorstehende Reaktivierung der Gesellschaft der Freunde der Universität und der Nationalbib'iothek (Anmeldungen und Beiträge an Herrn Bankier Emil Dammann, Gruncwald, Gnciststr. 12) hißt einen weiteren Aufschwung erhoffen. Eine besonders wirksame Förderung der Nationolbibliothcksnrbcit wäre, wenn alle zionistischen Orlsgruppeu in ihrem Bereiche das Verzeichnen, die Abholung, Einlagerung und Verpackung der Bücher und auch die persönliche Werbearbeit auf sich nehmen könnten. ד*» <יי׳> י ־> c..i> ר־ r 1 f ä c ו t#**% jf! Ein Paläsiinafilm läuft in Prag ״Sabra" x. r. Prag, im August. Wieder ein Palästinafilm? Werden das nicht manche Leser für sich sagen! Wie sollen sic noch die geplanten von den gedrehten Paliistinafilmen auseinander halten können. Die Nachrichten über die Herstellung sokher Filme überstürzen sich. Diese Konkurrenz schadet nicht. Schlechte Filme werden zu Kapitalverlusten führen, aber ohne eine Filmkonkurrenz wird es zu keinen Kräftcanspanriungen kommen. Und propagandistisch' nützen die Filme der Sache sehr. Sie kommen vor Menschen, sic werben mit dem wirksamsten Mittel, das heute existiert, für den jüdischen Aufbau, sie zeigen Leistungen und die Ausbildung eines neuen Menschen. Aber wie soll der Film Palästina zeigen? Als Kultur- «der als Spielfilm? Man kann auch hier keine Gesetze aufrichten. Eines kann so gut und so schlecht wie das andere sein; cs kommt darauf an, wie es gemacht ist. Ein Sach• film droht mit Langeweile, Kulturfilme sind fast immer ein schlechte» Geschäft. Das Publikum will Leben in Form von Handlung haben. Aber wenn ein Kulturfilm wirklich groß ist, kann er sich durchsetzen — kurz, es gibt keine Regel. ״Sabra“, dieser neue Palästinafilm, ist «in Spielfilm, aber auch ein Kulturfilm, ein Sachfilm. Er erzählt ein Kapitel der zweiten Eroberung des Landes durch den Cb,־duz, aber er verbindet es mit Aufnahmen von großer Eindring• llchkeit. Sicher wird er deswegen seinen Weg machen. International ist nämlich kein Palästinafilm zu placieren, der nicht dem Publikum eine heroische, mit Liebe durch• setzte Handlung erzählt. Dieser tut es — der erste Schritt tum Erfolg. Denn ״Sahra“ erzählt die Eroberung des Bodens mit Bildern, die so packend und aufregend sind, wie man cs nur von allerbesten Filmen her gewohnt ist. Das Meer rollt seine Wogen an die Küste, aber vor dem Lande zieht sich Meer wie unter einem magischen Befehl schm zurück. Wir landen in Palästina — aber die Wasser haben sich veraHcs 's* Wüste. Aber nun kommen die jungen Heiden des Aufbaus, sind cs 5, 6 oder 7, kurz eine kleine Truppe, die hier ihr Leben und ihre Gesundheit für Erez terael emsetzen wird. Weithin nichts als Sand und Wüste, Daraus soll jemals fruchtbarer Boden werden? Und nun beginnt die Arbeit, das Leben unter Zelten, die Einsamkeit, nichts anderes ist ■da als das Werk. Aber es Postaeh •ckkonto! Barlln Nr. )04051 Bankkonto: Drtadmr Bank, Dapcaitankas•• K u r f U r t n d a m m 181 Hablm&h Während zweier Monate bringt der Regisseur Leopold Llndtberg die zweite Neueinstudierung beraua. Das bedeutet, daß das Arbeitstempo der Habimah ein normales geworden ist und sich so auch die Rentabilität des Theaters in Zukunft günstiger gestalten dürfte. Der Weg zur bewährten klassischen Komödie ist noch eine der besten Lösungen des Rrpcrtoi re-l )ilcmmas. Moliörc ־wühlt ein Thema, das nach ihm viele Satiriker — nicht zuletzt Bernard Shaw — gleichfalls angeregt haben. Er will gleichermaßen die Charlataiicric gewisser Aerztc wie die Hypochondrie gewisser ״Patienten" treffen. Moliires Patient, Monsieur Argan, hat zum Glück eine so atisgezcich■ riete Natur, daß ״ihn auch der tüchtigste Arzt nicht um• bringt“. Es kann Sache der Regie sein, Herrn Argan unserem Mitgefühl oder unserem Spott auszusetzen. l.indtbcrg nimmt nicht eindeutig Partei. Er vermeidet die Möglichkeit, mit grellen Farben z.tt zeichnen, und stellt das Publikum nicht vor die Notwendigkeit, sich in einem oder dem anderen Sinne zu entscheiden. Dadurch bleibt die Aufführung ein wenig im Konventionellen stecken. Der Zuschauer fühlt sich unterhalten, aber nicht apostrophiert. Es wird mit flottem Tempo gespielt, und ein paar hübsche Rcgiccinfälic finden ihre regelmäßigen Lacher. Argan ist Tsch cin eri ns ki. Er nimmt seine Aufgabe ein wenig leicht. Zwar sitzt er, geht er, hustet er, nimmt Medizin und pflegt seinen gebrechlich-robusten Körper wie ein Mann, dem es wirklich höchste Zeit sein muß, sein Testament zu besorgen; zwar schlägt er um sich und poltert, wie es nur ein Kerngesunder kann, aber er kommt nicht hinter die Psyche dieses armen Reichen mit der fixen. Idee. Fast scheint cs, daß er von Anbeginn seine eigene Komödie durchschaut, und er gelangt eben deshalb nicht zur letzten komischen Wirkung. Ausgezeichnet die Schauspielerin Schön in der Rolle des intrigierenden Hausdrachens Toinctte. Sic verfügt über wirkliehen Charme, ist lebendig und natürlich, ohne zu forcieren, was man leider feststclicn muß bei Channa Händler, die von dem einmal einstudierten Schema der jugendlichen Naiven überhaupt nicht mehr loskouunt. Auch Tamara Rubins als Frau Argan bleibt zu äußerlich. Hinter der gelangwcilteii Geziertheit dieser Liebe heuchelnden Gattin hat eine mit Temperament lind Esprit geladene Frau sich zu verbergen, von der man wohl glauben müßte, daß sie eines Tages das ihrem Mann abgegaunertc Geld mit Grazie vergeuden wird. Bcrtonoff, Baraz und Am ital sind die Vertreter der medizinischen Fakultät und geben ihren Figuren Umriß und Farbe, während Bruck nicht über das Stichwort-Ocbcn hinauskommt. Klatschkin findet sich mit einer Liebhaber• Rolle ab. Die stärksten Wirkungen erzielt der Regisseur Im dritten Akt. Unter choreographischer Leitung von Frau L j u b i z führt das Ensemble einen Tanz zu der hübschen Musik Stefan Wofpcs auf: ״Albdruck des eingebildeten Kranken“ könnte sein Titel sein. Hier wird wirklich das Un- und Unterbewußte lebendig, das bereits vom Spiel des Hauptdarstellers hätte ausstrahien können; gleichsam eine Erneuerung des Schau* spici-Chors der Antike, der das Geschehen der Handlung erläutert. Jedenfalls eine gut« Auswertung der Molihreselten Zwischcnspicl-Idce, der auf diese Weise Rechnung getragen wird. Die Ucbertragung ins Hebräische besorgt Schaul Tschernichowsky, der ja als meisterhafter Ucbcrsetzcr vieler großer klassischer Werke von Homer bis Shakespeare und Goethe berühmt ist und auch diesen Molifcre wirklich kongenial hcliraisicrt hat. Zwei Einakter von Schnitzler »Ohtl״ — Ein »Kulturbund״-Schau*pleler auf der hebräischen Bühne «Während sich das palästinensische Arbeitertheater nt, >, auf einer erfolgreichen Eunipataurncc befinde», brinrnt Tel-Awiw die Vereinigung ״I iir das OluT< unter der i, * von Friedrich Lobe die beiden f inaLtcr von SdJiT ,,Die letzten Masken“ um) ״P a r a c c I « m״ L / ״ Die Milwirk enden sind, abgesehen von einer ncu-n Kraft4'״' der Tournee nicht beteiligte Schauspieler und Eleven der Buh* ,Beide Einakter verbindet das Metaphysische. Schmiß greift In jene Gefilde über, ״von denen sich unsere Sch? Weisheit nichts träumen laßt״. Im ״Paracelsus״ (dessen »u• die Berliner au* der Aufführung des Kulturbundes im Fehn, 1034 noch erinnern — A. d.R.) sind es die hvpnotiichT Kräfte jenes Arztes, der diiTcli die Kraft des Worte» uJ des Blickes die Kranken von ihren Gebrechen heilt, währ«״« in den ״Letzten Masken“ den! Spiel jene beiden Todesk»״* daten das Gepräge Rehen, •die nichts mehr mit denen ,» schaffen hallen, die ״morgen noch auf der Welt sein werde!,* In beiden Stücken wächst das Spiel mit den letzten Dine»«' den Spielern gleichsam über den Kopf, ein Licbünn«,«• Schnitzlers, wie er am vollendetsten im ״Grünen Kaludr gelungen ist. Die geschlossenere Leistung des Abends bietet sich am In den ״Letzten Masken" dir, obwohl der Regisseur hls eine dramaturgische Aenderung vominimt, die der Absicht des _ Autors etwas zu widersprechen scheint. Schnitzler l||; in jenem trostlosen Kr.mkcnh.iusrimmer, in dein der hn'. untcrgekonmieiie Journalist Rademaclier dtiTclt *eine (jespräche mit dem, gleich ihm beinahe schon vom Tode ». faßten Schauspieler Florian auf die Idee verfallt, an einem Feinde auf etwa» ungewöhnliche Weise Rache zu nehmen, «Ine Probe zwischen den beiden vorangehen. Der Regisseur Lobe verwandelt dieses der Unterhaltung bewußt von«, («setzte Zwiegespräch in ein Selbstgespräch des Journalisten. >,!durch nimmt er dem Bühnenvorgang beim spätere« Aultreten des zum Modegott gewordenen Dichters Weihcut, der über seinen Aufstieg der Not seines Jugendfreundes vergaß, einen Teil der Spannung. Die schauspielerischen Leistungen halten sich durchweg auf beachtlicher Ilohe. Kalman Konstantin er zeichnet In der Rolle des sterbenden Journalisten eine Figur von roßer Einprägsamkeit. Der Schauspieler Einstein ah lorian ist ihm ein guter Rartiicr, mußte jedoch dem Zu. schauer etwas mehr von der seelischen Belastung des wirk* liehen Künstlers vermitteln. Zum erstenmal auf der patristinen* gischen Bühne begegnen wir dem Schauspieler Hermann H'äuscr, von seiner Tätigkeit in Deutschland und m Theater des Berliner jüdischen Kulturbundes her bekannt Sein Dichter Weihgast ist ganz ״Prominenz.״, von äußer* liehen Dingen fast mehr belastet als von der Notwendigkeit des künstlerischen Schaffens. Man wünscht ILiuser sehr bald in einer Aufgabe zu begegnen, die der Entfaltung seine zweifellos vorhandenen grollen Fähigkeiten nach gröSat Möglichkeiten gewährt. Die AuISülmmg des ״Paracelsus“ litt vor alle« Di» gen unter der Fchlbcsctzimg der Titelrolle, in der sich Kon• sta ntincr im Gegensatz, zu dem vorerwähnten Spiel nkW entfalten konnte. Er bleibt während der ganzen Szene ge hemmt; es fehlt ihm an Beweglichkeit und Eindringlichkeit des Magnetiseurs. Die Rolle des Waffenschmiedes Cypriaa wird — ebenso wie in der Berliner Kulturbund-Aufführung - mit großer Sicherheit und treffend in Ton und Geste von Häuser betreut. Chanah Sankowskit bemüht sich mit Erfolg, für die Figur der Justina den richtigen Ton zu treffen. Ais Begabung fällt Lea E i n bi n d er in der Rolle der Cacilii auf. Sie muH aber noch einen eigenen Stil finden. L Herma« und Einstein bemühe« sich mit nicht immer gleichmäßigem Erfolg um kleinere Rollen. Ucbcrsetzcr der beiden Einakte ist Abraham Schlonski. Manfred Gei*. g D P! wächst heran, die Freundinnen, Frauen unserer jungen Ar* beiter kommen, Leben, etwas Kultur und Schönheit bringen sie in die neue Siedlung. Dazwischen schaltet sich das ara* bische Lehen ein, bei uns Liebe und Gleichstellung der Frau, dort deren Verkauf durch den Vater mit Feilschen und Hamlclssrcnen. Bei den Clialuzim schreitet die Arbeit fort. Schon hat der Wiistcnsturin das erste Opfer gefordert. Wie tut das well, diesen prächtigen Jungen sterben zu sehen. Aber endlich ist die Frschafftmg der neuen Welt nah. Das Wasser wird erobert, Der Stumme hat cs in dem 20 Meter tiefen Schnellt als erster hcrausgespürt, während die anderen in den Zelten Mittagsruhe halten. Aber da stürzt auch schon der Schacht über ihn ein, die Freunde komnjen: das zweite Opfer! Aber das kann nicht sein. Soll dieses Geheimnis, das eine neue Erde beleben wird, begraben sein? Die Jungen und Mädchen beleben den Verschütteten, der, kaum erwacht, mit den quälenden Gestikulationen und Zerrlautcn der Stummen das Wassergeheimnis aussprcchea will. Man hält ihn für irre. Aber man gräbt wie wild an der Stelle, auf die er weist, Währenddessen große Verzweiflung bei den Arabern. Priester und Derwische beschwören die Geister über einem Feuer, ihnen eine Wasscrquelle zu zeigen, zu schenken, die die jungen Juden unter Einsatz ihres Lehens grabend suchen. Plötzlich haben die Scktenführcr eine Eingebung. Fanatisicrt von Durst und Angst, jagen sie den ganzen Stamm in die jüdische Siedlung. Dort sind die Feinde des Landes, die das Wasser dem Boden entziehen und an seinem Verdorren schuld sind. Sie stürzen über die Zeltstadt, ein Kampf Mann gegen Mann beginnt — aber da bricht auch schon das Wasser aus der Erde, ein artesischer Brunnen springt hoch und übergießt das Land. Alten spendet das Wasser seinen Segen. In einen Fruchtgarten verwandelt steh der heiße, trockene Sandboden, ein Paradies entsteht vor uns, 'm das uns die Kamera über Pflanzungen und neue Siedlungen fuhrt. Die Erschütterung löst sich in Beglückung. Wir habt» vergessen, so stark war das Leben, wer in diesem Film Künstler war (Rowi na, Bcrtonoff, M es k I n), wer vm anonymen Leben gehörte. Alcksandcr Ford, der!»1• nisclic Avantgardist — Regisseur dieses ersten Werk« da polnisch-zionistischen ״S a b r a * F i l m - P ro du kt ion“ ־־ hat der Palästinaidcc einen großen Dienst erwiesen. Die Pr•*;er Erstaufführung, die dieser Tage statt fand, hat einen w■ .en Eindruck gemacht — trotz mancher technischer Mangel des Negativs —, sic hat den Menschen gefühlsmäßig gepackt Der Zuhörer hat durch die Kraft aufregender Szenen «״״ der Sache selbst den Palästina-Aufbau als ein Kapitel aus der heroischen Geschichte der Menschheit erlebt. Der Enolg bei Publikum und Presse war sehr groß. Fe Ausbau de» Lehrerseminar« in Jerusalem, ln W*'״ Zeit wurden Maßnahmen getroffen, um das Hebräische Le!״״” seminar in Jerusalem aus/.ubaucn und »ein wisscnschamidm! Niveau zu heben. Von dein Beginn des neuen Schuljahr« * werden an die Aufnahme-Anwärter höhere Anforaf־ rtingcn gestellt werden als bisher. Absolventen ausianuscher höherer Schulen werden in den ersten Jahrgang »p־ genommen, wenn sic eine Prüfung in den hebräischen LW‘ fächern bestehen. Der Lehrkörper der Anstalt wurde dur«.! den Eintritt des früher am Berliner Lehrerseminar tätig I j wesenen Dozenten für Psychologie, Dr. Grau und der 1! zenten Dr. Jizchak Epstein una Dr. Rieger, erw0t«U 1 V״׳iJ jnii־^ w®» ן "P| ץיי״י' »■•»V knii■) tonBZV Ba m 1 ־־-־— —...«m-w ,«•סי,«»• •xaii! wrvurRi ZU KK*|I3is UM?•50) «»•«m-ynariotwntiuep, KalMr-Frlodrlch-Str. 50■ / Kstifhaua Qoldataln, Schönhauaar All•• 112 / Iwrlafaank, Olroksanatr.27 / Iwrlabank, Faaan•״•״•"

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