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Jüdische Rundschau · 1934-08-21 · Heft 67 (21.8.1934) · page 2

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
39 (1934)
Issue
Heft 67 (21.8.1934)
Date
1934-08-21
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Seite 2 JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 67, 21, Vni, ״ •Nt׳ : וי4־*") ן?' i ff *׳״^ fך ״*ו ,**“■‘״ r1 /ך׳ ־”״ * i J I! 5 .> «. y k,~1 *״!1? Der Bericht an den Völkerbundsrat Soeben wurden der Bericht der Mandatskommission an den Völkerbunds rat und das Protokoll ihrer vom 30. JMni bis rinn 12. Juni 1911;!!)gehaltenen XXV. Session allen Mitgliedsstaaten des Völkerbundes zugestellt. Der Bericht der Kommission bestellt wie immer aus einet Reihe von Konklusionen im Anschluß an die Behandlung des betr. Gegenstandes, die sich aus dem Protokoll ergibt. Die Kommission hat bekanntlich nicht das Recht, selbständige Beschlüsse zu fassen, sondern sie gibt nur ein Gutachten für den V ö I k er bu n d s r at. In bezug auf Palästina werden im ganzen grollen die Darlegungen der englischen Regierung zur Kenntnis genommen. In bezug auf die Ereignisse im Oktober 1033, die bekanntlich zu blutigen Zusammenstößen zwischen Polizei und arabischen Demonstranten führten, wünscht die Mandatskouunissum ausführlichere Mitteilungen im nächsten Bericht zu sollen. Ferner bittet sie um Bericht über das Funktionieren der lokalen Selbstverwaltung in den Städten. I» bezug auf Einwanderung heißt es in dem Bericht: Die Kommission würde sich freuen zu erfahren, welche Mittel die Mandatarrnacht vorschlägt, um eine engere Relation zwischen der Zahl neuer Einwanderer und der wirklichen wirtschaftlichen Aufnah in e f 8 h I g ־ kcit des Landes auf lange Sicht herzustcllcn. Weiter heißt es in bezug auf das Erzieh u n g s w c s c 11: Die Konmilsslon anerkennt die Bemühungen der Mandatarmnclit zur Verbreitung von Unterricht und hofft, daß die Umstünde cs Ihr ermöglichen werden, die Wohltaten des öffentlichen Unterrichts insbesondere den arabischen Kindern in erweitertem Umlang zugänglich zu machen. Die Kommission erbittet ferner nähere Mitteilungen über die Verwendung der von der Mamlatarinacht garantierten 2 - M i 11 i o 11 c n - A n! e i h e. In der Frage der rabbini* sehe n G er ic 111 c empfiehlt die Kommission deren (i l c i c 11- Stellung mit den moslemischen Gerichten sowohl in admi* nistrativer als auch in finanzieller Beziehung, In der Frage der Konstituierung von S o n d er g e m c i n d cn (Petition der Agmlns Jisroel) enthält sich die Kommission einer Meinung»* äuikritng, ebenso wird zu sieben arabischen Pctitionen keinerlei Bemerkung gemacht. Auch zu dem Memo* randuin der Jevvlslt Agency, das wie all jährlich der Kommission vorlag, waren nach Meinung der Kommission keine zusätzlichen Bemerkungen erforderlich. von Zertifikate» für illegale Einwanderer in Alu״״ eine Art stillschweigender O u t h e i 8 ״״ Einwanderung liege. Clicfsekrdiir Hall verneint 4'י' Die Regierung habe sich für berechtigt gelnlu,, 11'׳־ Labour-Schcdulc eine Zahl von Zertifikaten abnu'ia0׳ ״ ihrer Meinung nach der iliegnlen Einwanderung;1׳־ , ״ treffenden Zeitabschnitt entspricht. K dem Das Mitglied der Kommission Orts (Belm!.,! über die angeblich unbedeutende arabische F i n wL זיזי au» Tr a n s jord an len. Fr fragte, welche Mi"? getroffen werden, um zu verhindern, daß die olmc ah" Transjordanlen kommenden .-־ ' lästina nicderlassen richte über die Einwanderer sich danermi!“ ,aicfsekretar 11 a I! behauptete, d" Einwanderung aus Trangordank״ "t außerordentlich übertrieben, |);c 7?, Transjordanier in Palästina sei auf nicht höher ah schätzen. Die von der Regierung über die Bcwc״un1׳ Grenzen aiisgciihte Aufsicht sei wirksam ge»»״ w"*' Transjordanier versuchen, sich in Palästina ohne FH׳, niedcr/ulasscn, so wurden sie in ihre Heimat zurüdwrt werden. *>' atte über In dem gleichzeitig mit dem Bericht der Mandatskom• miSsion an den Völkcrbuiulsrat veröffentlichten offiziellen Protokoll der letzten Tagung dieser Kommission wird über die Pa• 1 ä s t i 11 a ü c b a 11 e der Kommission folgendes mijgctcilt: Iin Verlauf der Aussprache über die Frajje der Einwandcrimg und der Arbcitsvcrtciiung zwischen Arabern und Juden nahm Prof. R a p ק a r d (Schweizer) Bezug auf die Absicht der Palästinnregiermig, Maßnahmen zur Herstellung einer engeren Relation zwischen Einwanderung mul Aulnähme(ähigkeit des Landes zu treffen. Er wünschte der Paliisti 11,־!Verwaltung hierzu vollen Erfolg. Trotz der hestehenden Prosperität verstelle er ihr Zögern, auzimelimen, daß die Aufwärtsentwicklung unbegrenzt a n 11 a 11 e n werde. Es beruhige ihn, zu erfahren, daß die Berichte über eine starke Einwanderung aus Tratisjordanien für übertrieben gehalten weiden. Er nehme an, daß die Behörden ihre Berechnungen nicht auf eitlem System der Beseitigung von Ansprüchen aufhaucn, die von beiden Seiten erhoben werden. Er wäre dankbar für eine Mitteilung des Vertreters der Mandatarrnacht über die von den Behörden angewandten Methoden im Falle der Herabsetzung der von der Jewish Agency allgeforderten Zcrfifikatcznhl. Auch das Koinmissioiisinitglied van Rees (Holländer) fragte, wie es zu der Diskrepanz zwischen der Zahl der von der lewish Agency für 1931 beantragten 37 210־ Arbeiter- Zertifikate und der mir 11 ÜOÖ betragenden Zalil der bewilligteil Zertifikate gekommen sei. Die Einwanderung solle wohl die_ wirlscliaflliclic Aufnahmefähigkeit des Landes nicht übersteigen; sei aber die Berufung auf dieses ganz besonders dehnbare Prinzip ausreichend, um eine Entscheidung zu rechtfertigen, die in einem Fall getroffen wurde, in dem gczeigt woruen war, daß die von der Agency verlangten Arbeiter tatsächlich gebraucht werden? Die Antwort der Mandatarrnacht Der Vertreter der Mandatarrnacht, Chefsekretär der Paliislinarcßicrung John Hathorn Hall» erklärte, die Behörden in Palästina wendeten keineswegs irgendein willkür liehe» System, wie Niciitbcriicksichligung rivalisierender Forderungen an. Die Kommission werde eiusehen, daß der High Conmnssioner, der für die gegenwärtige und künftige Wohlfahrt des gesamten Landes verantwortlich ist, von einem wcitcrreichemlcn Gesichtspunkt und vorsichtiger urteilen müsse als die Jewish Agency. Auch möge die Kommission in Betracht ziehen, daß jährlich 2000 bis .1000 jüdische Kinder und etwa doppelt soviel arabische Kinder dem Arbcilsmarkt zugeführt werden, und daß die gegenwärtigen Vorkehrungen JUr die Aufnahme und Unterbringung jüdischer Einwanderer sogar für die jetzt zugelassene Einwandcrerzahl unzureichend sind. Es gebe einen gewissen lokalen und jahrcszeitmäßigen Arbeiter* mangcl, z._ B. während der Orangenernte. Bef solchen .Gelegenheiten könne man aushilfsweise städtische Ar* beiter zur Hilisarbclt heranziehen, und das geschehe auch. Die Jewish Agency habe die Einwanderung d a u c r n d c r Siedler zur Deckung dieses rein jahreszeltinüßigen Be* darfs verlangt. Die Regierung habe diese Forderung mit Recht abgclchnt. Arbeitermangcl, fuhr Chclsckretär Hall lort, gebe es auch im Baugewerbe, infolge der in diesem jetzt herr* sehenden Hausse. Doch sei die Regierung der Ansicht, daß es unklug wäre, diesen Zustand für eine Dauer* ersehe in un'g im Wirtschaftsleben des Landes zu Indien, .und daß eine gewisse Diskrepanz zwischen Arbeitsangebot und Nachlrage unvermeidlich sei, wenn ln einer Zeit rascher Entwicklung die notwendige Vorsicht geübt ץ•,ird• Diese Diskrepanz sei noch dadurch verschärft worden, daß die Jewish Agency im Rahmen der Labour-Scheduie Angehörige freier Berufe und geistige Arbeiter an Stelle von Handarbeitern einwandern ließ. Eine den Notwendigkeiten des Arbeiistnarktes besser entsprechende Auswahl der Einwanderer hätte den Arbeilcrinangel gemlldert, statt ihn zu verschärfen. Er könne der Kommission versichern, daß sich die Regierung durch keinerlei Druck oder politische Erwägungen von ihrer festgelcfflen Politik abbringen lassen werde. V an Recs erklärte, er sehe durchaus ein, wie schwierig cs für du: Regierung sc«, die Quote der Arbeiter zu bestimmen, denen innerhalb einer bestimmten Zeit die Erlaubiiis zur Niederlassung in Palästina gegeben werden soll; er gab zu, daß die Vorschläge der jüdischen Arbeiterorganisationen zu diesem Punkt sieh, wie der Vertreter der Man* data rin!acht festgestcllt habe, häufig als allzu optimistisch erwiesen haben. Andererseits müßte man sich sehr, wundern, wenn die außerordentliche Vorsicht, die die Regierung gezeigt habe, indem sie für das Jahr 1933 weniger als ein Drittel der in dem jüdischen Vorschlag gcnaimlen Zahl von Arbeitern zuließ, wirklich der wesentliehen Steigerung der Nachfrage nach jüdischer Arbeit ent* sprechen würde, die eine unmittelbare Folge der Prosperität n״״״.. d<:* Vnrt licr (^steigerten Aktivität des jüdischen lV^,runff״clc״cnlJ , ־.Cs schcinc durchaus klar, daß in ZL1L!"dc■ ,ףי׳י Palästina die Gefahr besteht, daß der ETwmt1 1״',״ J"dr C1C" Arbeitskräften nicht nur die normale tieen 'SO״ Ori lISCuC!l Untcmehmungcn aller Art becinträch* «gen, sondern auch der normalen wirtschaftlichen Entwicklung des ganzen Landes schädlich sein könnte. Nehme nicht der Bericht der Mandatarrnacht selbst an mehreren Stellen Bezug auf die jetzt in Palästina herrschende noch nie dagewesene Prosperität? Spreche nicht derselbe Bericht auf Seite 97 und 226 von den be (lauerliehen Folgen des Mangels an jüdischen Arb e 11 s k r ä f t e 11? Van Rees wies auf den Brief des Ministerpräsidenten an Dr. Weizmann vom 13. Februar 1931 hin, in dem cs heißt: ״Die Praxis der Bestätigung einer Arbcitcr-Einwandcrungslistc für einwandernde Lolinempf.inger wird fortgesetzt werden. In jedem einzelnen Fall werden Arbeiter-Anforderungen berücksichtigt werden für solche Arbeiten, die von jüdischem, oder hauptsächlich jiidischcm Kapital abhängig sind, und die nicht vorhanden wären oder nicht unternommen worden wären, wenn nicht jüdische Arbeiter zur Verfügung stehen würden.“ Van Rees fragte, ob ernsthaft behauptet werde•!! könne, daß diese vollkommen klare Bestimmung entsprechend angewandt wurde, als man die Zahl der auf Qrinid jüdischer Schätzung des Arbeiterbedarfs angeforderten Zertifikate auf ein Drittel herahsetzte. Chdsckrdär Hall erwiderte, ein allgemeiner Mangel an ungelernten Arbeitern bestehe im Lande nicht, wenn man die zur Verfügung stehenden arabischen und jiidisehen Arbeiter in gleicher Weise berücksichtige. Wohl gebe cs einen gewissen Mangel an gelernten Arbeitern; aber cs sei ihm bekannt, daß cs der Jewish Agency sehr schwer falle, geschulte Arbeiter als Auswanderungs-Kandidaten zu finden. Nichts hindere die Jewish Agency, der die Auswahl der unter die Labour-Schedule fallenden Einwanderer ausschließlich zusteht, an Stelle von Arbeitern und Handwerkern Acrzte und Kaulleutc für die vorhandenen fre.icn Stellen zu nominieren, und dies komme tatsächlich vor. Der Vertreter der Mandat,irmacht fügte hinzu, daß in' dem Briefe des Ministerpräsidenten an Dr. Wcizniann gesagt wird, ,,wem! als Folge des Prinzips, daß durch jüdische Organisationen nur jüdische Arbeiter beschäftigt werden dürfen, arabische Arbeiter verdrängt werden sollten oder bestehende Arbeitslosigkeit verschärft werden winde, dies ein Faktor in der Situation wäre, auf den die Mandatarrnacht ihr Augenmerk richten müßte“. Van ft c e s erklärte, dieser Passus sei seiner Aufmerksamkeit nicht entgangen, er frage aber, ob es fair sei, ihn zu interpretieren, ohne auf das Bezug zu nehmen, was vor- 11er steht, nämlich ״das Prinzip vorzugsweiser oder sogar aus- .!1—•«- —'—!י-־־־- jüdische Arbeiter durch die Jewish Agency Km' beer wolle sich nicht in Ministerpräsidenten eindaß er sie interpretiere. Marrjuis Theodoli der schließlichcr Beschäftigung jüdischer Organisationen ist ein solches, da9 rcchtigt ist, aiilrcchtzucrhalten“? Clicfsekretär Hall antwortete, eine Interpretation der Worte des lassen, noch den Anschein erwecken, Der Vorsitzende der Kommission, (Italiener), brachte die’ Frage der Unzufriedenheit der Araber über die Verteilung der Arbeit zwischen Juden und Arabern zur Sprache. Er fragte, ob cs in letzter Zeit nicht wenigstens einen Fall gegeben habe, ln dem bei Mangel an jüdischen Arbeitskräften Araber nicht beschäftigt . wurden, obwohl die Arbeit auch von arabisehen Arbeitern hätte getan werden können und zahlreiche Araber arbeitslos sind. Sei es richtig, daß infolgcdcssen Orangen an den Bäumen verfaulen mußten? Chcfrckretnr Hall erwiderte, von der Regierung sei auf Grund dieser Behauptung eine besondere Untersuchung durehgefrthrt und festgestcllt worden, daß an den Bäumet! keine Orangen dem Verderben verfallen sind, weil Mangel an Arbeitskräften herrschte oder aus einem anderen Grund. In bestimmten jüdischen Pflanzungen seien sowohl Araber wie Juden beschäftigt worden und hätten geineinsam gearbeitet. Marciuis Theodoli fragte weiter, ob cs richtig sei, daß Araber in demselben Unternehmen für dieselbe Arbeit niedriger bezahlt werden als Juden. Chclsckretär Hall bestätigte, .daß dies im allgemeinen der Fall ist, doch möge die Kommission bedenken, daß die Araber noch nicht jenen Lebensstandard erreicht haben, den die Juden besitzen. Die Beschäftigung von Arabern uni Juden bei derselben Arbeit habe eher zu einer Erhöhung der Löhne der Araber, als zu einer Senkung der Löhne der Juden geführt. Die illegale Einwanderung Lord Lugard (Engländer) befaßte sich mit dem Problcm der illegalen Einwanderung. Chefsekretär Hall antwortete, die unerlaubte Niederlassung sei in ihrem vollen Umfang anläßlich der Volkszählung vom November 1931 lestgestellt worden. Die Personen, die sich ohne Erlaubnis niedergelassen Baben, sind zum größten Teil rnd Grund eines drei Monate gültigen Touristcnvlsunis cingewamlert. Im Lande hätten sic sich verborgen und ihre Identität verheimlicht. Der Verhaftung seien sie zweifellos durch Mithilfe der schon im Lande ansässigen Juden entgangen. Jetzt könne man die Zahl unerlaubt Eingewanderter auf Grund einer Methode genau fcststellen, die die Unterzeichnung eines Scheines durch jeden Reisenden bei seinem Eintreffen und bei der Abreise vorsieht. Die Polizei sei bei ihrem Vorgehen gegen die illegalen Einwanderer dadurch schwer behindert worden, daß ein großer Teil der jüdischen Bevölkerung mit diesen Einwanderern sympathisiert und der Polizei Information und Beihilfe verweigert. Prot. Rappard fragte, ob nicht darin, daß die Behörden bet der Festsetzung der Arbdter-Sehedule eine bestimmte Zahl Die Beschlüsse des Kuratorium! der Jerusalemer Universität Schaffung neuer Imtifute und LehriiGhte Zürich, 17. August. (J. T.A.) Im Zusammen!!,!!« , Beratung des neuen Statuten-Lntwurfs für die Htü;. Universität Jerusalem wurden von dem Kuratorium de! r• versität eine Reihe von Beschlüssen gefaßt, denen,, schneidende Bedeutung für die lduiftigc Entwickln!!״ t Universität zukommt. Der wichtigste Beschluß in orgall!; ־ rischer Hinsicht betrifft die Schaffung eines Univ'tn tiitsrates (University Council), dein vier Professoren ־ Universität und vier nichtakademische Mitglieder, («n«t t Rektor (Chancellor) der Universität, der Wie bisher r Vorsitzender des Professoren-Kollegiums (Senates) bleibt 5 wie der Universitäts-Schatzmeister und ein technischer Ben־ angeboren. Das Kuratorium kooptierte drei neue Mitgli״J Saliuar! Schocken, Berl Katzenelson und Rj׳v Frumkin. Als akademische Mitglieder der Univcrsj!] rates wurden die Professoren Adler, Asaf; Fekettt Klein, als nicht,akademische Mitglieder die Herren B- Katzcnclson, Sehmaria Lcwin, Dr. SchIössitief und M. M. 1) ss isc 11 k 111 gewählt. Das Amt des SdiVi meistere wurde Snlman Schocken übertragen. Zum tec nischen Berater wurde Herr Green gewählt. Das für das Jahr 193)33 vom Kuratorium beschlösse Budget beträgt 48 0(1(1 Pfund. Außerdem ist eine Sr־■׳! von 10 000 Pfund für die Ermöglichung der Anshlfc-; früher in Deutschland tätiger Gelehrter und für eia Kt» forschungs-lnstitut vorgesehen. Ein anderer wichtiger Beschluß betrifft die Grflndeti( eines Hochscliul-Instituts für Medizin Oh die,1י School or Centre) bestimmt für medizinische Forlbill״’; (Post-gradualc tcaching). Das Gebäude dieses neuen mcitLi nischcn Instituts wird auf Vorschlag des Verbandes <fc jüdischen Aerzte In Amerika den Namen des Vorsitzende und Begründers dieses Verbandes, Dr. Nathan Ritnoll tragen. Das Gebäude wird zum Komplex der RolImM׳ Hadnssnli-Univcrsilüt־-Klinik gehören. Die Beratung Uber die Berufung neuer Pro■ fessoren, insbesondere von Gelehrten ans Deufsei land, nahm In den Verhandlungen einen hrcilen Raum tir. Es wurde beschlossen, Lehrstühle und Döxeattuec für moderne Geschichte, jüdische Rcllfloiu׳ Philosophie, Psychologie, physlkaliith! Chemie und Pathologie zu schallen. W#t Gelehrten zur Besetzung dieser Lehrstühle berufen werfen wurde noch nicht Öffentlich bekannfgegeben. Das Kuratorium beriet ferner eingehend über die Fujt des Krebsforschungs-Instituts, für das von eines anonymen Gönner eine Spende von 4 0 000 Pt und ף Verfügung gestellt worden ist. Eine Kommission, bcilck« aus den Herren Dr. Welzmnnn, Dr. M agnes, Or. s 1 In in an und Dr. Libman, wurde bcaullragf, die Ew« heilen des Planes und seiner Durchführung ieshulep Schließlich beschloß das Kuratorium, Schritte zur Giüwlrt eines pädagogischen Instituts zu unternehmen. bevollmächtigte den ncugebildctcn Unlversilälsrat, die Wf'n notwendigen Maßnahmen zu treffen. Sodann wurde .eine Reihe von Rangerhöhung! beim Lchrpcrsonal der Universität beschlossen. Mehrere »׳ trüge betreffend die Angiicdcning neuer Abteilungen * die Universität wurden dem Universitätsrat zur »׳•'«•_ Behandlung zugewiesen. Die Tagung schloß mit einem trat' Votum an die Mitglieder der Uiitcrsuchtnigs-Koinims*- an Dr. Magncs und das Prafessoreii-Kollcgium, sowie * den Vorsitzenden des Verbamies der jüdischen Aerrw Amerika, Dr. Nathan R a t n o f f.! I 11 1 i In *e schalh Riebt i der i* 1• fc eine י 1 5 eine " 1 zu o 1■ die 1 ■! als f‘ י' der i i ־ cs da Bentwich zum Artikel In wich der in ״Times“ vom 17. 8. einer längeren Zuschrift m ״Times״ antwortete Norman auf den Artikel « ״Times“ vom 12. 8. ״Die Araber von Judäa“, ״l‘* ,”1 u. uns in der ״Jüdischen Rundschau“ Nr. öö ausfuhrli schäftigt haben. Bentwich bringt gegen die in der » . veröffentlichte Darstellung eine Reihe von Argiuncm die auch wir bereits geltend gemacht haben. Er wei darauf hin, daß die Darstellung, als ob die J111“1' ‘ samten fruchtbaren Gebiete besetzt lwl!Y r richtig ist. Denn auch heute hesit/en die Ju‘*'■ h. etwa ein Fünftel der Ebene Jesrecl und der Kust , während der Rest den Arabern gehört. Die von besetzten Teile dieses Gebietes aber waren vor יג Saiuiwiistcn und mahriavcrscuchtc Sümpfe, wer nicht kennt, so fährt Bentwich fort, könne aus des ״Timcs“-Korresj)01n!e11ten den Eindruck bekonun ׳ , der jüdische üeklverleihcr darauf himvirkt, da» יס• , in jüdische Hände kommt. Aber der Geldverlcm Fellachen, der ihm so exorbitante V/uchcrzinsen ist der arabische Effet!di in der Stadt. IK( Fcllach hingegen wird durch das Vorbild der jW nosscnscliaftsbewcgung lernen, sich von dieser * -■ zu befreien. Es sei auch nicht richtig, daß 1״c 1, ״ Regierung in der Vergangenheit zu gelassen hat, arabische Bauer von der jüdischen Einwanderung v lui:* werde. Die Regierung hat vielmehr Pä c h ■crsc ge setze erlassen, die cs früher nicht gab, und 5י*״ , Beduinen seine Weide gesichert. Die juristische JKon^- , ן den K >0 .N״ l’aü' dem Ar(■' abni«. aiabk' At1d1«t;' da c, lieh ׳'! speziI •ן sung ,1 her ii ן: verha feien .ן und ,, hier, :( diese I., zionis ■ ticcn J ertön“ an sii Artik! nistis! I langt; nicht 1 solch!1' her fe Vertre» kutive! liehen P sich •M des 2• von Cf. geben, dieses,' vitale!.[ ein 1 und 10 Zionis? Politik! Zionis1 Leben' Jisclui j der ei; im Ire zionis 11 n: und Z| Beweg,, Fordei Memo* 17. Kc ersehe! für di Es hei; tion v• sind , Jischu'1, Jischu'i; zu lauf; und d1 D.| Qesun . D, für dl! finden Leumi ׳! dcshal j zusam in ihm zahl t; dustrb konstr 1 formal nur m ■( gerade '1 tigster 1 iraüsU Ei ,«es J daß 11 , Assefa die na ‘ ztlnen eilen, Kaufle zu sei schalt i ‘ festgel , Schaft getan beschil landesi ihr nii Kewih' E« cs fernt wurden, den letzten die von der Regienmg ’cingesetzt wurde, hat erwies . nicht einmal §00 fälle gibt, wo Pächter vom W״1״ ■ , irabisene Bevölkerung Palästina 10 Jahren um 200 000 gewachsen, die 1 . ן ■ nur 11m 100 000. Das bedeutet keine Verdrängung. A» _ die Araber, so schließt Bentwich seine Zuschrut, nur die Rettung der Zuwendung zu einer intensiven ( Bewirtschaftung, Durch ein Zusammenwirken und Juden könnte eine glückliche Zukunft sichen werden. ßolk von Arab'? Palästina8 einzeln ftlelc Einsici Kräfte neben! die At 'darauf Ich da)

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