Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 39 (1934)
- Issue
- Heft 67 (21.8.1934)
- Date
- 1934-08-21
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
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Nf, 67 / Jahrgang 39 ' r״7״» 1׳r7 r Preis RM —.25 ר״י״ו x־־:־ M('( 61-^j r ו־ fc- 101 t- ך - ׳ —»p ן־־יין V\ f ' 'ץ .\] V’N L'״x y»1״׳״«■« »J g—y-mi^i 6■» “113»■£ 1״■״״ lata—«ÜJ g»>1׳.a״n1ar-jl| ^ןך jr?rt1ru|;Sa1tn1״^l1^־r* J Blsntsrck 3181/BZ. 716500, 7240/42. - Dertigiiproi• pro Monat rM 2,־׳־• Pr0 Q׳■־ •5.75 '•'1•״“ Postsrliock •Konit»» der Abonnement•• Abteilung Lu«71 573 <*ür Groß-Berlin). Berlin 17392 (liir da• übrig« IWtch). AuaUmis- ^1«* I״ f*v׳*ili»:er Unde.wührung. — Er.chi-t״» Jeden Dienstag und FrolUg. BERLIN י׳ אלר< תרצ״ר DIENSTAG, 21. AUGUST 1934 Anm#lg«»t*rlf1 Die C gespaltene mm•/.*!!« RM 0*20, für Stellengesuche UM 0J01 (ilf f• amiÜennarVirichten RM 045• EinreHnielgen nui gegen Vorauszahlung am Schalter oder •ul Poatscheck-Konto Berlin 716W Montag bi» Dnnrtentag 918—־ Uhr Freitag 9—16 Uhr. Annahmeachlttß liir dt* Pl«nateg.Au»|ahe Montag 10 Uhr lilr die Freiteg Auegah• Mittwoch 13 Uhr (Kac0ilien*n1eigen bie Donnerstag 10 Uhr) 0«r Zionismus erstrebt fOr das ]Qdlsctie Volk die Schaffung einer fiffontllch• rechtlich gesicherten Heimstätte ln Palästina. ,,Baseler Programm** lltf reiue |ri1׳c lutll. ciu-cn *»!ווו 11111«. ifciid)* .jlilM• t He |׳-p ץ׳/ I ן —ס-.- l Q מ x״־־^ ק ל r ן0 3 Die große Neugestaltung, die das Volk, in dessen mitte wir als deutsche.Juden leben, bis in die letzten Tiefen mihviihlt, schreitet von Etappe zu Etappe fort. jK'jr Juden sind in einem Maße, wie dies noch selten * im Verlauf unserer Diasporageschiehte der Fall war, von einer Anteilnahme an diesem Prozeß, der im Zeichen des rassisch-völkischen Gedankens vor sich geht, aus• (׳(schlossen. Aber auch wir sind lebendig empfindende Menschen, und das Geschehen rings um uns kann nicht spurlos an uns vorübergehen. Wenn wir einmal von allen anderen Besonderheiten dieser geschichtlichen Um• »al/ungen absehen wollen, so drängt sich eine Eigentiinilichkeit besonders sinnfällig auf: Der Wechsel der Generationen, Mit dem greisen Reichspräsidenten ist tin Zeitalter dahingesunken, dessen Grundlagen noch unter ganz nnderen Bedingungen im 1<). Jahrhundert jeprägt worden waren. Die nabe um die Jahrhundert• »ende geborenen Menschen bringen den Rhythmus ihres (!jenen Lebens zur Geltung, lösen sich von dein kurz Vergangenen los, während zugleich an das, was aus weiter /imicklicgeiiden Epochen als völkische Art überliefert wird, eine Anknüpfung gesucht wird. Audi wir Juden haben ein Problem der Genenlioiicnfolgc. Im 19. Jahrhundert wurde bei uns der Bruch mit der Vergangenheit vollzogen, und jetzt haben wir Zerstörtes wieder aufzubauen, um unser Leben vollwertig zu machen. Wir müssen aus Büchern, aus fast 'trachten Erinnerungen, aus den Resten einer Ucbcrkferung die Elemente wieder zusammensuclien, die wer Sein tragen können. Dazu gehört freilich mehr als Biicherkrain und Stubenwcishcit, es gehört dazu ein intensives L c l> c 11 s g c f ü h I, ein Wille zum Standhalten 1d die Kraft der Liebe zu der brüderlich neu umfaßten Gemeinschaft. Nicht in die Enge wollen wir uns ein- ':Miellen; wir wollen lind müssen weitoffen und der Vielfalt des Lebens zugewandt bleiben; aber wir können es nur dann, wenn wir mit unsertn Mutterboden ver- 'iutli sind. Ein All-Menschentum, das keiner volks- 'ißigen Verbindung zu bedürfen glaubt, ist eine Kari- ׳Mur und /um Scheitern verurteilt. Wir Juden wollen Ja den ererbten Idealen festhalten, wir wollen das Jsahrc, Grolle und Gute verehren, wo immer cs zu 1 -den ist. Aber den inneren Halt und das Unterl'Mcidiingsvermögen zwischen Echt und Unecht werden j Jf mir bewahren, wenn wir uns selbst bejahen, zu J>®crm Judentum Ja gesagt haben. ן Selten noch ist das Problem der Generationenfolge |br uns so kritisch geworden wie in dieser Zeit. Wir t ’«n sozusagen in einer permanenten Haggadah, wir 1‘׳kn ununterbrochen uusern Kindern zu antworten, die *fragen ״Warum ist unterschieden...?“ Es ist oft |;;t>«r׳ die Antwort zu gehen, aber wir können unsern ׳i|1(icm Charakter geben und zugleich den Glauben an *Gute lassen nur dann, wenn wir sie bei jedem kleinen ׳ 1 ’5■aß und bei jeder kleinen Frage unterweisen, daß J'V’״ Judentum eine Volksform und Lebensform hel'onderer Art ist, unverstanden oft von ganzen Völ- | ';יןז und Zeilen, dennoch sich selbst getreu und inmitten |J;Cr Schwierigkeiten ausharrend. Das Kind muß lernen, | ■dnkuiigen zu ertragen, ohne an sich selbst irre zu ,r'dcii, u״d zugleich ohne sich hochmütig über andere :^!*ben. Wir Juden, so müssen wir sagen, sind gekein Mustervolk, unsere Geschichte und Uebcr- "öerung weiß von unsern Felllern und unserm Abfall 'Gerichten, jeder von uns hat die Aufgabe, in sich 1 *I den Kampf gegen das Uebel aufzunchinen, aber |if, Cm müssen wir für uns selbst einstehen. Jude sein Verpflichtung besonderer Art. Die heute k! ״ S1IK*׳ wc1'den in einer nicht zu fernen. Zukunft j *v°lk sein; wir wissen schon heute, es wird keine T5'־® Fortsetzung unseres Seins sein. Judentum erobern muß. Die Jugend erkennt, daß cs nicht in erster Linie darauf ankonnnt, gegen die Umwelt zu polemisieren, sondern daß cs ihre Aufgabe ist, sich ein eigenes Leben aufzubauen. Sie ist bereit zur Arbeit, offen für Gemeinschaftsgefühl, betroffen von der Sprache des Schicksals. Das Wagnis dieser Jugend ist der Sprung zurück in die jüdische Kontinuität. Daß jede Form jüdischen Lebens ohne das geistig-jüdische .«1 Lm Fundament sinnlos ist, wird von Adolf Böhm an an• derer Stelle dieses Blattes unübertrefflich dargelcgt. Wir Juden empfinden heute stärker als je unsere Ver• wandtschaft mit Vätern und Vorvätern, und unsere Verantwortung für Kinder und Kindeskinder. Aber nicht die heute alt gewordene Generation kann in der Zeit des Umbruchs führen, sondern nur die, die aus den Nöten der Zeit herausgcwachscn ist. m מי n pa מי) ן!לי ן״׳. ן ן־?׳. קי ן'’ 1 ■M& ««■■ Elz-Ö. L,.- .....J wJi '[.Milli/?!? t——I Üi feaäQ %»# Zusammenstöße bei nathania ן tut bitfe per {) < 2ir v N» i cii»: i) hc i Ba® ftit ß O'H) ** ier C viscltc" aber steht die MittelgcnCrafion, die auf '־"™**■[ ו^חן <K's beruflichen Lebens von dem Um- ,‘י* |Ä״״Ch « überrascht wurde. Wir haben dieser Genefmnö jklgn äußerlich weniger zu bieten, als sonst jüdische £ rfdi 1 Siriff ,*1j'Üen. Nicht mehr wird auf einer geruhsamen " ף!« S sti״CjC'1 c'״c Bildungswelt aufgebaut, die das Bewußtic Jugendlichen entscheidend lenkt. Diese Jugend!,UWÖ ,11?'ns jüdische Leben hinein und hat kein Verstandw'ite '!wart 'ieRr('״Mngen, die aus andern Voraussetzungen titütf״ . Alt(״ cn "׳ären. Jugend sucht heute neue Wege, die!finrt V Bcj Müssen helfen und dürfen nicht im Wege stehen, mit iätfäX'"'jüdischen Leben ist der Generationenkampf i \i& % daö **eh die Jugend ihren Platz und zugleich ihr Strenge Maßnahmen der Regierung Die Palästina-Regierung hat am 17. August einen Erlaß herausgegeben, wodurch privaten Personen untersagt wird, als freiwillige Patrouillen zum Zwecke der Verhütung Illegaler Einwanderung an den Küsten oder an der Grenze tätig zu sein. Diese Verordnung richtet sich offenkundig gegen die freiwilligen arabischen Grcnzschutzformatloncn, die von den arabischen Jugendverbänden organisiert worden waren, und gegen die sich in der hebräischen Presse ein Sturin erhoben bat. Zugleich hat die Regierung angekilndigt, daß drastisehe Maßnahmen zur Verhinderung der »in* ertaubten Immigration ergriffen werden. Den Jerusalemer Korrespondent der ״Times“ bemerkt hierzu, daß nach vorliegenden Schlitzungen die unerlaubte jüdische Immigration in der letzten Zeit etwa 1000 Per• so ne 11 monatlich betrug. Es seien öfters Gruppen bis zu 40 Personen im Küstengebiet oder an der syrischen! und ägyptischen Grenze verhaftet worden. Vor 5 Wochen hat die arabische Jugend freiwillige Patrouillen organisiert, um den Poli/cidicnst, den sie als ungenügend bczcichnctc, zu ergänzen, ln der letzten Woche haben sich eine Reihe von ZUs a m m c n s t ö II e n zwischen Juden und Arabern ereignet. Den Höhepunkt bildete ein Angriff von angeblich 30 Juden auf ein Lager arabischer Boy-Scouts (Pfadfinder), die drei Meilen nördlich von Nathania an der Küste kampierten. Dabei wurde ein Araber schwer verwundet. Die Haltung der Araber in dem Tulkcrem-Distrikt (östlich des jüdischen Gebietes von Wadi Hawarith und Che* dera) s c i b c d r oh 1 i c 11. Als Reaktion auf •die arabischen Methoden, so fährt die ״Times“ fort, haben die Juden vorgeschlagen, gleichfalls Grenzwachen zu bilden, um die große Einwanderung von Arabern aus dein Hauran, die durch die besseren Aussichten in Palästiua angclockt werden, zu verhindern. Man schätzt, daß einige tausend von diesen Arabern in Haifa, Jaffa und den älteren jüdischen Kolonien arbeiten. Nunmehr wurde die Polizei verstärkt und Acroplanc unterstützen den Beobachtimgsdienst längs der K ü st e, wo die illegale jüdische Einreise am leichtesten ist, da der größte Teil der Küste den Juden gehört. Die Juden protestieren mit Erbitterung gegen diese Härte gegen die jüdischen Immigranten und weisen darauf hin, daß zur Abwehr der arabischen Einwanderung aus Syrien, Aegypten und Haurun völlig unzureichende Mittel angewandt werden. Aus Jerusalem meldet die JTA, folgende Einzelheiten über die Vorfälle hei Nathania: Am 14. August, abends, versuchten In der Nähe von Nathania freiwillige arabische Grenzwachen jüdische Ein- Wanderer, die angeblich ohne gesetzliche Erlaubnis In das Land kommen wollten, am Betreten palästinensischen Bodens zu verhindern. Dabei entwickelte sich ein ernster Kampf zwischen arabischen und jüdischen Jugendlichen. Noch ernster scheinen die Zusammenstöße zwischen Arabern und Juden bei der jüdischen Kolonie Chedcra gewesen zu sein. Wie es heißt, wurden dort zwei junge Araber, die zu dem nngreifenden Trupp gehörten, erheblich verletzt; einer soll am 17. August seinen Verletzungen erlegen sein. Von Jerusalem sind Polizcivcrstärkungcn nach Chedcra abgegangen, um weitere arabisch-jüdische Zusammenstöße zu verhindern. Ibas Mitglied der Palästina-Exekutive der Jcwisli Agency, David!Seit Gurion, hatte bereits am 14. August, abends, eine Unterredung mit dem High Cominissioner Sir Arthur Wauchope über die Angelegenheit der illegalen arabischen Grenzwachen, in deren Verlaut er auf die Möglichkeit von Zusammenstößen aufmerksam machte. In seiner Unterredung mit dem High Cominissioner berührte Ben Gurion auch andere politische Fragen des Jischuw und des Zionismus. Als Gegenmaßnahme gegen die Aufstellung von arabisehen Frciwilligcn-Abtcilungcn zur Festnahme illegaler jüdischer Einwanderer ist eine Werbung für ein jüdisches Wachkorps cingdcitct worden, das seinerseits die illegale arabische Einwanderung aus dem Hauran verhindern will. In die Wcrbclisten haben sich bisher 600 Personen eintragen lassen. Das amtliche Communique ln dein amtlichen Communique über die Zusammen• atöße wird mitgctcilt, daß eine arabische Abteilung in Pfadfinder-Uniform unter Voranlragtmg einer Fahne die iüdischc Kolonie Nathania in der Richtung zum Mccresufcr passierte, um dort einen Patrouillendicnst gegen die Laudüng illegaler Einwanderer einzurichten. Hierbei wurden (he Einwohner der jüdischen Kolonie durch Absingen von Kampfliedern und das im allgemeinen aufreizende Verhalten der Teilnehmer an dieser Kundgebung provoziert. Am Donnerstag morgen kam es zu vereinzelten Zusammen* stoßen, die sich später zu einem offenen Kampf am Mecrcsiufer außerhalb der Kolonie steigerten. Einige Kilometer nördlich vom Kampfplatz wurde ein Araber verletzt aufgefunden: seine Verletzungen sind nicht schwer; ferner wur. den mehrere Personen hei einem Zusammenstoß mit einer Gruppe von 30 10 Unbekannten leicht verwundet, Polizei״ abfcilunpen wurden auf den Schauplatz der Vorfälle ent• sandt. Line Untersuchung ist eingelcitet. Jetzt herrscht Ruhe. ln dem von der Regierung hcratisgcgebcncn Commu• nique heißt es ferner, daß deT High Cominissioner mit dem Minister für die Kolonien schriftlich Beratungen pflege bezüglich der zur Sicherung der Grenzen gegen jegliche illegale Einwanderung auf dem Landwege notwendigen Vor• kehriingcn, und daß demnächst Maßnahmen getroffen wer• den würden, von denen man annchmcn könne, daß durch sie die illegale Einwanderung auf dem Land- und Seewege wirksam verhindert werden würde. Nach den Gesetzen Pa• lastin,1s haben Personen, die keine amtliche Stellung ein* nehmen, nicht das Recht, illegal Einrcisentle zu verhaften. Die Tätigkeit einer solchen Organisation bedeutet für die Polizei ein tatsächliches Hindernis und eine Verlegenheit und trägt in sich die ständige Gefahr, daß es zu Friedens- Störungen kommen könnte; die von Einzelpersonen und Körperschaften unternommenen Versuche, die Handhabung der Gesetze selbst zu übernehmen, müssen aufhören. Personen, die diese Verordnung außer acht lassen, machen sich auf Grund des Gesetzes zur Verhütung von Verbrechen strafbar. Gleichzeitig warnt der High Commissioner gewisse Presse- Organe vor der Veröffentlichung von mutwilligen und irreführenden Mitteilungen über die Tätigkeit dieser inoffi* ziellen Körperschaften, und droht ihnen mit Einstellung, ,sobald sich dies als notwendig Herausstellen sollte. Weitere Verhaftung illegaler Einwanderer Jerusalem, 16. August. (J. T. A.) Die arabische Presse bringt weitere Meldungen über Verhaftungen illcgaler jüdischer Einwanderer. U. a. wird berichtet, daß das Gericht in Gaza acht Juden wegen Uebertretung der Eiinvandcrungsvorschriftcn zu je zwei Monaten Gefängnis verurteilt hat, und daß zehn Juden an der südlichen Libanon- Grenze heim Versuch, diese zu überschreiten und nach Palästina zu kommen, verhaftet wurden. In Safcd wurden elf Juden, unter ihnen eine Frau und ein Kind, wegen illegaler Einwanderung vor Gericht gestellt. Eine Beirut er Zeitung meldet, daß die Grenzkontrolle im Libanon gegen Palästina verstärkt wurde und daß im Verlauf des Monats Juli 45 Juden heim Versuch, diese Grenze zu überschreiten, verhaftet wurden. Tiberias, 16. August. (J. T. A.) Dem Distriktsrichter von Tibcrias wurden 29 Hauran ier und fünf Juden unter der Anklage, ohne Erlaubnis nach Palästina eingewandert zu sein, vorgcfiihrt. Die 29 Hauranier wurden zu je einem halben Jahr Gefängnis verurteilt. Ihre Ausweisung nach Verbüßung der Strafe wurde der Polizei nahegelegt. Es ist dies der erste Fall, daß eine größere Gruppe nichtjüdischer illegaler Einwanderer abgeurtei!t wird. Die fünf jüdischen Angeklagten wurden sofort des Landes verwiesen. lUtualmordbeschuldigung Die• Reichsvertretung der Deutschen Juden teilt mit: ״Der ,Stürmer' hat in seiner letzten Nummer Im Zusammenhang mit einem Im Jahre 1926 In Breslau vorgekom* menen Mord lall von neuem die Ritualmordbesch uldlgung erhoben. Die Rclchsvertretung der Deutschen Juden ist deshalb bei dem Herrn Rcichsmlnisier des Innern vorstellig geworden.“ . Wie unserer Schriftleitung aus Breslau mitgeteilt wird, Ist dort die betreffende Nummer des: ״Stürmer“ von dem stell, vertretenden Polizeipräsidenten beschlagnahmt worden.