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Jüdische Rundschau · 1934-08-10 · Heft 64 (10.8.1934) · page 4

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
39 (1934)
Issue
Heft 64 (10.8.1934)
Date
1934-08-10
Page
– (sequence 4)
Language
German
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Seite 4 JÜDISCHE RUNDSCHAU Nr. 64, 10. VIII. Zum revisionistischen Friedens-׳ "ח ר־ז i י \י*^ ן ןץ^״*ץ ץיי^ *—׳ •*; ׳. f״l In der letzten Zeit wird viel von der Notwendigkeit einer inneren Befriedung in Palästina gesprochen, aber bei Durch- ' sicht der palästinensischen Presse ist von einem ernsten Willen wenigstens der Wortführer noch wenig zu merken. Wir sind überzeugt, (lall die große Masse des Jischuw und der übrigen Juden der Welt ehrlich wünscht, daß der Parteistreit aufliört und nicht einige radikale Elemente die Tribüne des jüdischen Lebens vordringlich ausfüllcn. Die große Masse hat ganz andere Sorgen, will friedlich leben und sich ihre neue Existenz aufbauen. Dabei wird sie nicht vergessen, daß ein jüdisches Volk, das unter eigener Vcrantwortmig neu beginnt, Maßstäbc, die seiner eigenen geistigen Tradition entsprechen, auch an sein eigenes Handeln und Denken anzulcgcn hat. (jewisse Erscheinungen des palästiiiensischcn Lebens, die mit unseren jüdischen ürundanschauungcn (und wir verstehen liier jüdisch in einem sehr umfassenden Sinne; unvereinbar sind, müssen ausgemerzt werden, damit wir wieder atmen können und damit die realen Kräfte des Volkes, die ohnedies auf eine sehr schwere Probe gestellt sind, sich schöpferisch auswirken können. Das jüdische Volk in seiner stummen Masse fühlt dies instinktiv und will Ruhe und Frieden. Aber die Akteure, deren einzige Chance das politische Intrigenspiel zu sein scheint, beherrschen das Feld. Da man aber die Friedens- Sehnsucht kennt, so wird das Schlimmste getan, was denkbar ist: das Wort Friede wird zur taktischen Parole degradiert. Viele von uns waren sehr erfreut, vor einigen Tagen eine durch die ]TA. au die gesamte jüdische Presse aus Paris gegebene Meldung zu lesen, wonach die Re vis ionisten einen Frieden (Vorschlag an die palästiiiensischc Arbeiterpartei gerichtet haben. Um so größer ist die Enttäuschung, wenn wir jetzt erfahren, daß cs sich hier offenbar um einen agitatorischen Schachzug gehandelt hat. Die Tci-Awiwcr bürgerliche Tageszeitung ״Haarctz“ schreibt in ihrer Ausgabe vom 2. August, daß nach ihren Festste!- lungen bisher weder die palästinensische Arbeiterpartei noch die Gewerkschaft (Histauruth) das angekündigte Schreiben erhalten hat, und daß auch die palästinensischen Vertreter der Revisionisten davon nichts wissen. Es soll nicht bczweifelt werden, daß ein Brief abgegangen ist, aber es ist eigentümlich, daß das Wichtigste an diesem Brief anscheinend die Uebergabe der Nachricht an die JTA. war. Die Zeitung ״I laaretz“, die Kreise repräsentiert, die wirklich um einen Frieden bangen, glaubt nicht, daß ohne sorgfaltige Vorbereitungen ein Friede zwischen zwei Gruppen, die sich so scharf befehden, zustande kommen kann, und meint, daß der revisionistische Vorschlag nur um des äußeren Effekts willen gemacht wurde. Dabei kannte ״Haarctz“ noch nicht den Text des Briefes. Dieser wird jetzt gleichfalls durch JTA. verbreitet. Nach der Sachlage liegt klar auf der Hand, daß bei der Einleitung solcher Verhandlungen die traurige Affäre des ArlosoroH-Mordes ganz aus dem Spiel bleiben müßte. Der einzige Weg zu einer Verbesserung der Zustände läge darin, über die Zukunft zu sprechen und zu versuchen, oh der entschlossene Wille zu einer neuen Wendung die tiefe Wunde der Vergangenheit heilen kann. Statt dessen halten die Revisionisten cs fiir richtig, sieh in ihrem Brief ausführlich über die Angelegenheit der ״unschuldigen Jugendliehen" zu verbreiten. Wenn man schon auf Vergangenes ein• geht, dann wäre cs unerläßlich gewesen, daß die Revisio* nisten sich auch über die von ihren palästinensischer» Partei* angchörigcn verbreitete Lehre der ״Sikaricr“, wonach man jüdische imicipolitische Gegner heimlich umbringen und sich dabei der ״heiligen Lüge“ bedienen dürfe, äußern, da sonst das ganze Schriftstück auf den außenstehenden Betrachter einen etwas hypokritischen Eindruck machen muß. Es ist noch nicht bekannt, wie der Brief, nachdem sein ganzer Text veröftcntlicht wurde, von der palästinensischen Ocffcntlichkeit und vor allem von den Adressaten, der Arbeiterpartei, aufgenommen wurde. Es wird sicherlich noch sehr großer Anstrengungen bedürfen, um normale Zustände wieder herzustcllcn. Die revisionistische Presse in Palästina zeigt bisher wenig Neigung zu einer Versöhnlichkeit. Im Gegenteil, ihre Parole ist ausgesprochen in einem Leitartikel des ״Hajarden“ mit der Ueberschrift ״Wir werden nicht zu* geben, dal) cs vergessen wird"; in diesem Artikel wird ansgefiilirt, die Revisionisten würden dafür sorgen, daß das jüdische Volk nicht vergißt, daß die Arbeiterpartei eine Blutbcscliuldigung gegen ״das ganze jüdische Volk“ durch 13 Monate erhoben habe, ln einem andern Artikel wird eine ״finanzielle Blockade" gegen die Arbeiterpartei proklamiert, worin nicht nur der Boykott des Keren Hajessod und Keren Kajeineth gefordert wird, nicht nur die Bekämpfung der Gelds,ircunhingen der Arbeitergriippen in Amerika und Südafrika, sondern auch Zurücksetzung aller aus den wirtschädlichen Betrieben der Arbeiterschaft auf den Markt gebrachten Produkte! Die Sprache, deren sich solche Artikel bedienen, ist in zivilisierter Form kaum wiederzugeben. In einem Artikel wird sogar die zusätzliche Erteilung der 1200 Zertifikate als ein Verbrechen der Arbeiterpartei angekreidet, die sich von der englischen Regierung durch Zertifikate bestechen lasse, um den sonstigen judenfeindlichen Plänen der Regierung, z. B. dem Gesetzgebenden Rat, zuzustimmen. Es ist notwendig, daß der Fricdcnsvorschlag der Revi* sionisten im Lichte dieser Aeußerungen betrachtet wird. Dann scheint es, daß wir von wirklicher Friedens- Bereitschaft noch weit entfernt sind. Es ist Sache der wirklieh um eine friedliche Aufbauarbeit besorgten Kreise, dafür zu sorgen, daß das Volk, dessen nervöse Spannungen den klaren Blick oft verdunkeln, eine Befriedung auf Wegen sucht, die dazu führen können. R. ■w. ü 4J y u u u y^ ^־יי— *i *""׳ ז ץ’” \r o Cp ר׳יr '"־׳/ ׳׳ö 193J || 1ו0י'י^י%: Aus Jerusalem wird uns geschrieben! Wir konnten bereits einige Male über Veranstaltungen In Palästina berichten, die auf eine Stärkung und Ncubclcbung einer konstruktiven politischen Mitte abziden. An deutschen Zionisten, die die Initiative dazu ergriffen haben, traten hier bereits ll, Auerbach, M. ßileski, G. Krojatikcr und L. Pinn er hervor. Die Gruppe arbeitet im engsten, mich organisatorischen Einvernehmen mit den gleichgerichteten Kräften des Jischuw. Im Rahmen dieser Veranstaltungen nun sprach am 30. 7. in Tcl-Awiw und am 31.7. in Jerusalem Kurt Blumcnfeld über ״Die zionistische Mitte im Aufstieg; Bericht, Aufgaben und Aussichten“. Beide Vorträge fanden vor einer besonders zahlreichen Zuhörerschaft statt und zeigten durch das starke lntercsse und den lebhaften Beifall, den sic fanden, wie groß das Bedürfnis weiter Kreise nach einer politischen Heimat der konstruktiven Mitte ist, die im Ausgleich zwischen den Radikalisnten die nationale Einheit uml einen gesunden Staatsgedanken gewährleistet. Blumenfeld ging von dem Zustand der Zersplltterung und Befeindung aus, der gegenwärtig im palästi* ncnsischen Jischuw herrscht. Er sieht den Grund dafür in der Neuartigkeit und Schwierigkeit der Aufgaben, die wir auf uns genommen haben. Wir kommen aus dem reifen, durch eine Tradition von Jahrhunderten gefestigten Europa und stehen hier in einem Lande des Werdens, in dem cs unter ganz andersartigen Voraussetzungen zu bauen und zu koionisicrcn gilt. In Europa übernahmen wir Vorhandenes, Gestaltetes; wir waren cingegliedcrt in feste fertige Welten. Dort genügte cs, zu dirigieren; hier ist zu sc h a f f e n. Gleichzeitig aber bringen wir auch die politischen Vorstellungen der europäischcn Welt hierher mit. Und darin besonders liegt eine völlige Verkennung der Situation unseres Lebens hier, das einer! Beginn darstellt. Der Sinn extremer Flügelpartcicn liegt immer darin, daß sic Altes, Reifes und Ucbcrrcifcs, getragen von einem in den Zeiten immer wieder durchbrechenden Geist, uinzuformen und von Grund auf umzustürzen wünsehen. Es ist klar, daß sie aus einer Situation heraus handeln, die mit unserer A u f ba u-Situation, diesem ersten Werden, in dem wir stehen, überhaupt nicht zu vergleichen ist. Vielleicht werden »vir in einem blühenden und satt gewordenen Lande auch dazu einmal reif sein. Aber vorerst haben wir für ein Wachstum zu sorgen, das wie alles Große und Echte nur langsam und organisch heranreifen kann. Es ist deshalb auch nicht wahr, daß die Flügelpartcicn, die sich radikal nennen, den wahren Radikalismus vertreten. Wo Gereiftes zur Umformung vorhanden ist, mag man von Radikalismus sprechen. Wo es zu bauen gilt, liegt der.Radikalismus im konstruktiven Bau. Noch ein paar Jahre weiter je 40000 Menschen hierher zu bringen, wie jetzt, sie wirtschaftlich und geistig wirklich cinztigliedern — das jo eine gewaltige Aufgabe, deren Durchführung n^'i» lismus bedeutet, nicht ihre Forderung. K Kad;1‘ Und das ist zu vollbringen, indem wir die ideelle f . rung der jüdischen Welt fortset/cn. Das wird nicht wenn wir ihr das Bild unserer inneren Streitigkeiten vor 1'*' halten. Was wir brauchen, ist der ordnende öffentlich'r der Allgemeiner Zionismus heißt. Von ihm geht «jnj vier ende Kraft auf die Juden der Welt aus. Gerade jet« .wieder die Zeit, wo das deutlich wird. Sie sind wied finanziellen Opfern bereit, und damit geben sie unserer Ly!.; «׳jeder die Macht, die sie anstatt der staatlichen Befugnisse”, braucht. Und dieser Macht muß sich ein neuer Ideal ‘ verbinden, der nicht etwa durch Schaffung■ irgendeiner Partei, sondern gleichsam durch eine Neuschaffung detX. nisthehen Organisation von innen heraus zum Ausdruck jsl men muß. Einst hatten wir unsere Chaluzim, die das j unter Opfer ihres Lehens erobert!laben. Heute strömt*r I Lnndarbciterschaft, angezogen von den höheren Löhnen *i die Stadt. Darin liegt eine scharfe Kritik an der Erziel!'■ unserer Chaluzim, eine Kritik an dem Mangel jenes 1i!)rJ, sehen Idealismus, den es jetzt zu erneuern gilt. Dazu td-.I auch wieder eine Erneuerung unserer zionistischen BildtuT Eine neue Welle des Lernens und Aufnehmens zionisti«»!J Gedanken muß wieder über unsere Reihen gehen. Denn!,״׳ eine ungebildete und unwissende Welt erliegt der Demajo'■■' Es scheint erfreulicherweise, daß wir wieder anfangin c in dieser Richtung zu bewegen. ' Die Stellung der zionistischen Mitte zur Arbeit';] Schaft liegt in der Formel ״Hilfe aus Gegenutrl Sie besagt, daß diese Mitte nicht der gegängelte Partner {•| Linken zu sein wünscht, daß sic ihr ihre bürgerlichen Fort» nmgen entgegenhält und sich stark genug macht, sie durrl zusetzen; da ßsie aber allen Tendenzen auf Z e rt rfimmt j rung der Linken, wenn die Situation cs erfordert, als f.| Bundesgenosse machtvoll entgegentreten wird. Was uns fehlt, ist die nationale Rep risentss!׳ die, von efnern gesunden öffentlichen Geist getragen, fe i genügend Macht verfügt, die divergierenden Gruppen nr| falls zu zwingen, um so jenen praktisch günstigsten pofo sehen Zustand zu erreichen, den man eine ״erträgliche t’>| Zufriedenheit" nennen konnte. Und es ist gar nicht auspf schlossen, diesen Zustand zu erreichen. Der Zionismus hat i;| seiner früheren Periode die menschliche Größe offcntj-.l die seine Organisation zusammeugchalten, und die auf Au!״.] stehende ausstrahlend gewirkt hat. Die neue konstruktiv' 8»' nistischc Mitte kann der Ansatzpunkt sein, um den sich tV| der eine idealistische zionistische Wett mit echtem Rafb| lismus und schließt. einem gsunden öffentlichen Geist zusanrasj Emir Abdallahs Begegnung mit Welzmann Jerusalem (Palcor). Nach der Rückkehr Emir Ab-, daliahs von seiner Reise nach London veröffentlichten die arabischen Zeitungen Palästinas Vermutungen über die Ergehnissc, die der Emir auf seiner Reise erzielt hat, und über die Verhandlungen, die er mit der englischen Regierung In London geführt hat. Wie wir aus gut informierten Kreisen erfahren, sind die konkreten Ergebnisse, die Emir Abdallah während seines Aufenthalts in London erzielt hat, die folgenden: Die (von uns bereits gemeldete — A. d, ״J. R.״) Erneuerung des Vertrages zwischen England und der Regierting Transjordaniens, eine Anleihe von L 100(100 für die Bedürfnisse der Landwirtschaft Transjordaniens. Emir Abdallah soll auch einen engeren Kontakt mit der englischen Regierung und mit gewissen englischen Parlamentsmitglicilern hcrgcstcllt haben. Emir Abdallah ist in London auch mit Dr, W c i z m a n n zammcngeiroffcn. In ihrer Unterhaltung wurde die Frage der arabisch-jüdischen Beziehungen in Palästina behandelt. Das Zusammentreffen zwischen Emir Abdallah und Dr. Weizmann fand nach dem Besuch des Emirs beim britischen Kolonialminister Cunliffc-Listcr statt. Verbot der Auswanderung Jemenitischer Jaden nach Palästina? Jerusalem, 7. August. (J. T. A.) In Palästina cingctroffenen Meldungen zufolge, soll Imam Jach ja vom Jemen eine Verordn g erlassen haben, durch die jemenitischen Juden verboten wird, nach Palästina auszuwandern. Die jemenitischen Juden, die während der letzten Woche die Reise nach Palästina angetreten haben, sollen gezwuiigcn werden, nach Jemen zurückzukehren. Es heißt, daß die neue Verordnung auf den Einfluß des Großmuftf von Jerusalem, Hadsch Emin cl Hussein!, zurückzuführen ist, dessen Prestige nach seinen erfolgreichen Bemühungen um den Frieden zwischen Jemen und dem Reiche Ibn Sauds bedeutend gestiegen ist. Vcrkchrsprobleme von TcI״Awiw Im ״Haare 7.“ veröffentlicht CI1. Rasiii einen AtS in welchem er die Vcrkchrsprobleme diskutiert, wt * durch das rasche Aufblühen von Tcl-Awiw geschah worden sind. Tcl-Awiw ist eine junge Stadt und man k,*| bei ihrer Anlage von den Schwierigkeiten lernen kftnti I welche heutzutage alte Städte haben, wenn sie die durch d neuen Verkehrsmittel geschaffenen Schwierigkeiten der Bern! gung bewältigen wollen. Aber die Gründer von Tel-Aril hatten vielleicht nicht genug Mut, vielleicht auch nicht di« 1 Phantasie, um die rasche Entwicklung der Stadt vorausrsl sehen, und so leidet die Stadt unter den großen Schwirr;■! keiten der Bewältigung des Verkehrs. Aus den umgebende] Kolonien allein kommen täglich 20 (MX) Menschen nach Tei l Awiw und verlassen es wieder, aus den umgebenden St.Uw| außer Jaffa 4000 Menschen am Tag. Mehr als 50000 M»| sehen benutzen täglich die Autobusse des ״Maawir". Jfc| weniger als 1000 auswärtige Autobusse täglich, d. h. also ״I in der Stunde, kommen durch die Herzl- und Allenby-Slrs?! I die heute die einzigen Zufahrtstraßen der Stadt sind. AuBsr• I dem verkehren in der Hauptstraße nicht weniger als städtische Automobile am Tag, das sind 135 in der Stundf j, von denen der größere Teil sich wiederum in der Herd• 1״tr Allenby-Straße staut. Dazu kommen mindestens 1000 List! automobile am Tag, 1000 Pferdewagen, 2000 Privalaubl mobile, von denen sich der größte Teil in Tel-Awiw kw־l zentriert. Der heutige Stadtplan ist diesem Verkehr in keineI Weise gewachsen. Der Verfasser verlangt die Verbreiterungf des Rothschild-Boulevards und dazu die Schaffung z*tl!\ neuer Einfallstraßen, einer im Norden und einer im Ost«■! zur Verbindung mit Pctacli-Tikwa und der Saron-Ebw I Er verlangt ferner, daß alle künftig zu bauenden Straßen » |r destens die Breite der Allenby-Straße erhalten (10 m rim r dämm und 8 m für jeden Bürgersteig). Ferner soll jedes «3 zu bauende Haus zum Bau einer Garage verpflichtet wen® Um die innerzlonisiisclie Befriedung Jerusalem, 7. August. (J.T. A.) Die Palästina- Exekutive der Jewish Agency hat eine gemeinsame Beratung mit Vertretern der den zionistischen Mittel- Parteien angchörcndcn Aktions-Comitö-Mitglieder über die innere Lage in der Zionistischen Organisation und im Jischuw abgehalten. In der Besprechung, an der die Verfreter der Arbeiterpartei und der Revisionisten nicht teilnahmen, »vurden die Möglichkeiten einer Beilegung des Parteikampfes erörtert. __________ Wie das Hauptbüro des Keren Kajemetli mitteilt, betrugen die Einnahmen in den ersten neun Monaten des Finanzjahres (Oktober 1933 bis Juni 1934) 180 410 Pfund, ln demselben Zeitraum des vorhergegangenen Finanzjahres wur* den nur 129 528 Pfund gesammelt. 50000 organisierte füdlsdie Arbeiter in Palästina Jerusalem (Palcor). Nach den Ziffern der Histadrut betrug die Zahl der organisierten jüdischen Arbeiter in Palästina im Juni 50 500. Einschließlich Frauen und Kinder umfaßt die jüdische Arbeiterschaft Palästinas jetzt 95 000 Personen. Von den mehr als 50 000 jüdischen Arbeitern sind 30 000, d. h. 59,41 ״/o, in den Städten beschäftigt; 15 000, d. h. 29,7 •/o, arbeiten in den jüdischen Siedlungen; 5500, d. h. 10,89 °/0, sind angesiedclt und arbeiten in den selbständigen Arbeitersiedlungen (Kwuzot, Moschawe Owdim usw.). Der Londoner Tagore-Vereln bereitet einen Besuch des Indischen Dichters und Nobelpreisträgers Rabindranath Ta« göre in Palästina für Anfang September vor. Echo der *Time*׳»״Artikel Die (auch von der ״Jüdischen Rundschau“ wicdtrgfgd* nen) Artikel des palästinensischen Korrespondenten der ,J mes“ über die Entwicklung des Jüdischen Nationalheims *■ die Lage im Zionismus haben in der Presse eine Reihe polemischen Artikeln hcrvorgeriifen. Bei dieser Gelege1™״, und als Kommentar zu den Ausführungen der ״Times“ ״Djemmiah el lslamich“, die moslemische Zeitung in England gründe das Nationalheim in Palästina nicht f«( ך Juden, sondern als ein Sicherhcitsbollwcrk f u f englische Imperium. Das Blatt entnimmt dem >*; der ״Timcs״-Artikc1, daß man in Kürze mit einer Wend״«* in der britischen Politik zu rechnen habe, da England so viel Juden in Palästina konzentriert haben werde, w‘״ zum Schutze seiner Interessen brauche. El Islatnieh k!w| an diesen Kommentar die Hoffnung, daß England a״e״ j Forderungen der Araber verstehen und erfüllen werde,'״״ gibt der Meinung Ausdruck, daß längst eine Verständig«') zwischen Arabern und Engländern gebildet *״ den wäre, die auch den Interessen des Imperiums entspm» SCH I ßÄS u md MOSSUL bis zu 80 «130 cm 50 KARADJA bis zu 1 QGJtUOcm f &ך׳#*הי8 i ו<י־ו ya v \ ..,i 'in, **־״ ■ ״-•*'■ nTwn1ff־~ - ״״*•*— ■-״י x -—.»־ידי n thmtii י *a»^;׳,.■/׳ 1׳‘-״m Mh ä /rnv a?!» ki ■ ■ יי ׳׳׳׳״׳■ ./, fp/AVM-.WAW trossg Unsei• lagen echten PiRSBÜ-Teppiche aller* Provenienzen «nlhältSlücke In alten Größen m seltenen Verkauf nur Schönheit. __ \aanftaij*» / r'-Ar'A r^T<^ Fcufiytsdnift fir ftppi+W Möbelstoffe,

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