Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 39 (1934)
- Issue
- Heft 62 (3.8.1934)
- Date
- 1934-08-03
- Page
- – (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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I . i * Seite 12 jüdische Rundschau Neues Leben '׳ Im judäisdicn Vorgebirge Von Andrew Koch, früherer Direktor und Chefingenieur der Wasserversorgung! Jerusalem. Dieser Aufsnit ist eine /:rgdntnng des Artikels ״Neue Wasscrbohrungcn‘‘ in Nr. 55 der ״J.R.". Red. Betrachtet mm! eine Karte der jüdischen Siedlungszonen Palästinas, so fällt auf, daß Jerusalem mit seinen 70 000 jüdischcn Einwohnern und den benachbarten Siedlungen Attaroth, Ncvc Jakob, Kirjatli Anawim, Mora «sw. ziemlich isoliert vom übrigen Kolonisationsgcbict liegt. Den wenigen Stutzpunkten! die diese Isoliertheit unterbrechen, kommt daher die wichtige Aufgabe zu, eine Verbindung zwischen der Landeshauptstadt und^ dem dicht besiedelten Küstenstreifen Tcl-Awivv, Kischon-Ic-Zion, Rechowotü herzustellcn. Die hier gemeinten Orte, im wesentlichen Hulda, Kefar Uriia und Hartow — unmittelbar an der Eisenbahn und nahe der Hauntchausscc Jerusalem—Tel-Awiw gelegen — gehören noch rieht zum eigentlichen Gchirgslaml, sondern Talerwcitcrungcn der Vorgcbirgs/one an. Die Talhöden mit dem angrenzenden Hügelland, übrigens oft von hoher landschaftlicher Schön• heit, könntrn einer mehr als extensiven Wirtschaft unter• worfeti werden, v enn — es mehr Wasser gäbe. Zisternen, Flachhrimncn reichen meist nicht aus. Die Siedler hatten ein schweres Leben. Nach den Unruhen 1029 war Kefar Urija nicht mehr bewohnt. In die anderen Kolonien kehrte nur ein Teil der Bauern zurück. Von diesen wurde auch noch durcii die rtfürmischt* wirtschaftliche Entwicklung der letzten Zeit die Jugend in die Stadt getrieben. Diejenigen aber, die zäh am Boden fest hielten» erstrebten mit allen Mitteln eine Festigung, möglichst sogar Erweiterung ihrer Wirtschaftsbasis. Die Regierung entschloß sich 1930 ru einer Tiefbohrung in Hartow. Das Resultat der Bohrung hin 3(M) 111 Tiefe: kein nennenswertes Wasscrvor• kommen. Doch weitere Anstrengungen zur Behebung der Wassernot wurden gemacht. Fine Zcillang tauchte das Projekt aut, die im Winter reich fließenden Wasser mengen des Wadi Sarar aufziistnticn. Das Projekt scheiterte an der Kostcnfragc. Als der Geologe Avnimelecli von der Universität Jerusalem eine ins einzelne gehende geologische Untersuchmig des Ochiefcs vornahm, war ein neuer Weg zur wirklich systematischen Lösung der Wasserfragc der Vorgebirgsrcglon beschriften. Eine Erweiterung dieser Maßnähme bedeutete die Heranziehung Dr. Lohnbergs, der in Gemeinschaft mit Ing. Locwenstein eine sorgfältige hydrologische Untersuchung der Region Hartow kürzlich beendete. Diese Untersuchung wurde bis zu einer Tiefe von 500 m mit Hilfe einer modernen geophysikalischen Methode durchgeführt, deren Verwendung fiir spezielle hydrologische Fragen erstmalig Dr. Löhnbcrg im geographischen Institut der Universität Göttingen 1930 empfahl. Das Ergebnis der Arbeit ist im einzelnen wie im ganzen positiv. Es ergab sich auf Grund der geophysikalischen Vermessung des Geländes eine überraschende allgemeine Uebcrcinstimmung mit den geologischen Resultaten. Heute stehen wir vor der erfreulichen Tatsache, daß sich — fast allein auf die Ergebnisse der genannten geologischen und geophysikalischen Arbeiten hin — neue* Leben in den Kolonien der Vorgcbirgsz.onc regt. Dieses mag besonders darauf /.uritckzuführen sein, daß einm*l in den letzten Wochen eine Bohrung im Süden des Laudes die Voraussagen der geophysikalisch-hydrologischen Untersuchung des betreffenden Gebietes durch l)r. Löhnbcrg und Ing. Locwenstein präzise bestätigt fand. Es sei noch bemerkt, daß die entscheidenden Bemühungen zur Einführung dieses geoelcktrischcn Widerstaiidsverfahrens in die Wasserpraxis Palästinas in den Jahren 1931/33 von Prof. Otto War bürg *usgingen. Sollte es gelingen, die unterirdischen Wasservorräte der Vorgebirgszone für die neuen Energien der Kolonisation nutzbar zu machen, so werden sich diese Vorpostensicdlungen bald zu ihrer eigentlichen Bedeutung als Bindeglieder zwi- *eben Küstenland und Gcbirgszcntrum entwickeln können. Nr. 62, 3. VH! 534ן 11t san Am 28. Juli starb nach längerer Krankheit liri Breslauer Jüdischen Krankcnhausc Rabbiner Dr. Viktor, der neben Dr. Kaatz 8 Jahre in der 1 lindeiiburger Gemeinde amtiert hat, im Aller von mir 34 Jahren. Er war ein Mann von tiefer Religiosität, mit all den menschlichen Eigenschaften ausgestattet, die an einem Talmud Chacham rühmenswert sind. In der Hauptsache hat ihm die Untcrriclitstätigkcit an den höheren Lehranstalten und an der Religionsschule obgelegen, aber auch auf der Kanzel und bet Kasualien hat er sationen nach Ercz Israel zu verlegen. Selbst die'pessimiS' eine wirkungsvolle Tätigkeit entfaltet. Bei Alt und Jung genoß Palästina-Regierung könnte kaum behaupten, daß durch Fi er eine große Beliebtheit, und seine Schüler rühmen ihm Wanderung sechs- bis zehnjähriger Kinder die Gefahr A,' nach, daß er ihnen das Judentum in einer Lehrtätigkeit Arbeitslosigkeit vergrößert wird. Ich möchte hict ausdrück. nahe gebracht hat, bei welcher Beherrschung des Stoffes und "י.1' Kinder «AllJah Berlin-Halensee, 28. Juß An die Redaktion der ״Jüdischen Rundschau" Berlin 1 me Unmenge jüdischer Kinderheime und Waisen(,*״ sämtlichen Lindern des Galuths betraut tausende iüdiws Kinder, und, sofern ich unterrichtet bin, hat sich niem* I darum gekümmert, diese Kinder nach Palästina zu verschick und somit die Tätigkeit der betreffenden WoltlfahrtsoTjjuy anregende Darstellung sich mit einem charaktervollen Eintreten für unsere religiösen und nationalen Werte verbanden. Ucbcrall, wo es um die Festigung der geistigen Orundhattung des jüdischen Menschen ging, hat Dr. Viktor in Hingebung und Treue das Seinige geleistet, sowohl in der Bne Brith Loge wie in der Zionistischen Ortsgruppe, bei freien Fortbildung*- Kursen oder im hebräischen Unterricht der Erwachsenen. Mit alledem verband sich ein stets waches Interesse für das persönliche Ergehen der Oemcindcmitglieder und namentlich der Kranken und Unbemittelten unter ihnen. Die Lücke, die sein Hinscheiden zurückläßt, wird schwer suszufüllen sein, da sie auf persönlichen Wirkungen beruhte, welche in dieser Vereinigung nur selten anzutreffen sind. Arnold Wiener. Ein ICurioium Ein Freund unseres Blattes sendet uns ein Zirkular, das von dem ״Keren Hajisrhuw“ der Agudas Jisroel, Zentrale Frankfurt a. M., an eine Reihe von Personen und Firmen versandt wird, wobei um Spenden zur Ansiedlung jüdischer traditinnstreuer Kolonisten gebeten wird. Zu diesem Zweck werden eine Anzahl ״S c k undcns chein e“ beigelegt und gebeten, den Gegenwert der Agudas Jisroel zu überweisen. Was diese ״Sckundcnschcinc“ sind, darüber gibt dann die folgende Darlegung Aufschluß: ״Die Urnen übersandten Sekiuidcnschcinc bilden einen Teil einer aus BO 400 Scheinen bestehenden Serie. Diese •Serie entspricht den 24 X 60 X 400 80 — 0יו .Sekunden, uns denen »ich der letzte Tag des bald ablauftndcn Jahres 5094 Zusammensein. In den 88 400 Sekünden des Kt'isUagcs zum Riiuwhhaschono wird in jeder Sekunde durch eine Gemeinschaft von Rabblncn der Name eines Sekunden- »chcinküufcrs genannt. Dadurch hat jeder Sekundenscheinkäufer das Glück, (laß er an dem Vortage zum heiligen Rauschhsichono »ts der Träger einer guten Tat genannt wird.“ Diese Art der Gcldsarnmlung, über die wir uns nicht weiter verbreiten wollen, ist zumindest ein Kuriosum, das einen merkwürdigen Rückschluß auf die Denkungsart mancher deutscher Juden Im Jahre 1934 zuläßt. lieh betonen, daß cs sich nicht um etwa vereinzelte Fälle d« Uebcrsicdlung der jüdischen Kinder nach Palästina handelt wie das ja auch letztens mit großem Erfolg durchgeführt worden ist —, sondern um ziclbewußte, großzüeiJJ Aktion des gesamten Judentums. Wer das jüdisch, Leben im Osten kennt, wird ohne weiteres zugeben müsse« daß an geeignetem Menschenmaterial kein Mangel herrscht' und was die finanziellen Mittel anbetrifft, so sind ja dies, für die Erziehung der Kinder im Galuth aufgewandt ms ich glaube kaum, daß die Unterhaltungskosten in Pslisüs! höher sind. Mit zionistischem Gruß! A. L idowtkl Kulturbund und Blallk Berlin, 1. 8. 1934 Sehr geehrte Redaktion! Btl meiner Rückkehr vom Urlaub finde ich (unter ״Briefe an die Redaktion“) die Notiz in Nr. 61 der ״Jüd. Rundschau•״ ״Tod zweier Lyriker". Ich hatte bereits von unterwegs veranlaßt, daß eine a«. führliche Würdigung des hochverehrten jüdischen Dichters Blalik geschrieben wird, und daß einige Gedichte um! Abdruck kommen sollten. Sie werden diese Würdigung ein» großen jüdischen Mannes aus der Feder des Herrn Rabbi• nCrs Dr. Max Nußbaum in det Nummer unserer Mitteilung*• bl Itter finden, die in der Zeit der holten Feiertage er• »eheint. Mit vorzüglicher Hochachtung Kulturbund Deutsch er Juden Singer. Nächste Abfahrten nach Palästina (mitgeteilt vom Palestine 8t Orient Lloyd, Berlin NW % Friedrlchatr. 100, Tel. A6 Merkur 2915) Kleine Nachrichten Die durch die Abwanderung aller jüdischen Einwohner aus Sulzbach (Franken) überflüssig gewordene Synagoge, die von der Stadt erworben wurde, *oll in ein Heimatmuseum umgcwandelt werden. Der Vorsitzende der aschkenasisclien Gemeinde im H aag, A. Simons, feierte dieser Tage seinen 70. Geburtstag. Der tubilar gehört zu den ältesten Anhängern der zionistischen lewegung in Holland. Der Schauspieler Kurt Katsch, der zuletzt dem Ensemble des Berliner Kulturbund-Theaters angehörte, ist zum jiddr* sehen Theater obergegangen. Sein erstes Auftreten am Warschauer Jiddischen Theater als Träger der Hauptrolle in Arnold Zweigs ״Sergeant Grischa“ wird in literarischen und künstlerischen Kreisen als bedeutender Erfolg gewertet Die mohammedanische Delegation aus Indien, an deren Spitze der Schaukat Ali steht, sott Ihre Reise nach England bis November aufgeschoben haben. Professor Julius Citron.dcr im vorigen jahre aus Berlin nach Tel-Awiw übersiedelte, plant die Errichtung eines Sa natorium» in Tel-Awiw. Nach Meldungen der arabischen Presse wird der Verband der arabischen Arbeiter in Haifa an den Wahlen zum dortigen Stadtrat eine eigene Liste aufstcllcn. Dies ist das erstemal in Palästina, daß arabische Arbeiter als selbständiger Faktor im öffentlichen Leben auf-, treten. Vor kurzem wurde der Jüdischen National- und Universitätsbibliothek in Jerusalem die außerordentlich wertvolle, etwa 1109 Bände umfassende zahn, h c i 1 k u n d 1 i c 11 e R it c h c r s a m m 1 u n g des ehemaligen Professors an der Rostocker Universität, Dr. Hans Moral, einverleibt. Vor kurzem erhielt die Universitäts-Bibliothek auch zwei Kisten mit wertvollen zahnheilkundlicheii Büchern aus dem Besitz von Dr. Henry Wachtel in New York. Der Keren Kajemcth Lejisrael hat in der Industriezone fn der Haifa-Bay neuen Unternehmern ein Areal für die Errichtung einer Gummifabrik verpachtet. Das Kapital der Gründung betragt 10 (XX) Pfund und wird am Anfang 40 Arbeiter beschäftigen. Als Produkte sind Gummischuhe, später auch Gummiröhren und andere Artikel in Aussicht genommen. . . Der Vizepräsident der Wiener Kultusgemelndc, Dr. Josef Lflwenhcrz, vollendet am 6. August sein 50. Lebensjahr. ln Ancona wurde von dem Historiker Prof. Jcsaj^ Sonne ein bisher unbekanntes Manuskript von Leon da Mo.dena (1571—1648) entdeckt. Das Manuskript enthält *״J,r.Cre Arbeiten von hohem Wert für die jüdische Ge- Khlehtswlascnschaft. Der Weltverband der Allgemeinen Zionisten hat mc außerordentliche Wcltkonlcrcnz, deren Abhaltung zwecks Zwei Führertagungen des Brlt-Hanoar. In den letzten Wochen Linden zwei Führer-Schulungskurse des Brit-Hanoar sehet Misrachi und des Brit Chaluzim Datiiny statt. Der erste dieser Kurse wurde in Berlin vom 13.—15־. Juli, der zweite in Köln vom 27.-29. Juli abgchaltcn. Das Ziel der beiden Tagungen war eine grundlegende pädagogisch •methodische und ideologische Schulung der gesamten Führerschaft Nordwest- und Mittel- bzw. Westdeutschlands. In Berlin hatten sieh etwa 150 Chawerim aus Hamburg, Breslau, Beuthcn. Leipzig, Dresden sowie aus den Bathc-Chaluz Blankenese, Kiel, Lübeck und Magdeburg eingefunden. Diese Ztisammensetzung der teilnehmenden Führerschaft machte cs 110twendig, daß an Hand der monatlich eingehenden Oruppenberichte das Verhältnis von Beth-Chaluz und Bund gründlich besprochen wurde. Es wurden Mittel und Wege gefunden, welche es ermöglichen, daß in jedem einzelnen Falle, wo cs möglich ist, die Arbeit des Brit-Hanoar durch die Bathc- Chaluz getragen wird, «lute daß die spezifische Tarbutarbcit der Bathc-Chaluz hierdurch beeinträchtigt wird. In einem Referat behandelte Rudi Herz die Fragen des religiösen Arbeiters, wie sie sich aus der Situation der allgemeinen und religiösen Arbeiterschaft sowie des Kibbus Rodges ln Ercz Israel ergeben. Der ideologischen Schulung waren zwei Retcratc von Erich Roscnb liith gewidmet. In dem ersten behandelte er die Persönlichkeit von Rabbi Jochanan ben Sakkat in seiner Stellung zu den verschiedenen nationalen Strömungen des Judentums zur Zeit des Jüdischen Krieges. Das zweite Referat Rosenblüths behandelte dann ausführlicher die Stellung der Thora wa-Awoda-Bcwegung zur altgemcinen Arbeiterschaft, zum Revisionismus und zum Noar-Agudati. An ein Referat von Ismar Jeremias, in dein pädagogischmethodische Fragen der Gruppenarbeit behandelt wurden, schlossen sich dann sehr ausführliche Aussprachen über die Fragen der Gruppenarbeit an. Recht eindrucksvoll war der Oncg-Schabbat, der seine besondere Prägung durch eine Biaiik-Fcicr empfing. Im Anschluß daran wurde versucht, dem Erlebnis der drei Trauerwochen (vorTlschh'a b’Aw)auch in unserer Zeit einen Sinn zu geben. — ln Köln waren etwa 430 Chawerim aus Frankfurt a. M., Wiesbaden, Kreuznach, Düsseldorf, Duisburg, Mülheim, Essen, Gladbeck, Borken und Dortmund sowie aus anderen kleineren Städten des Rheinlandes erschienen. Auch hier schilderte Erich Rosenblüth die Situation des Bundes und die sich aus Ihr ergebenden ideologischen Konsequenzen, An Hand der vorliegenden Gruppenberichte wurde die Lage jeder einzelnen Ortsgruppe sowie die ihr gegebenen Möglichkeiten für die Bundesarbeit besprochen. Ausführlich ging; Ismar Jeremias auf die Erzichungsgrundlagcn und Metnoden der gesamten Bundesarbeit ein. Siegmund Szobcl gab ein Beispiel methodischer T’nach- Behandlung in einer Arbeitsgemeinschaft über ״Das Wesen des Prophetismus“. In einem weiteren Referat sprach Ismar Jeremias über die Stellung zum jüdischen Gesetz. Den Ab- Schluß der Tagung bildete eine Kundgebung, In der er über den Sinn unserer Bewegung sprach. — Der Schabbat wurde durch eine Würdigung von Bialik* Schaffen und Wirken eingeleitet. An seinem Ausgang fand ein Oncg-Schabbat statt, bei dem Rabbiner Dr. Car leb a ch warme Worte der Begriißung verbunden mit freundschaftlicher Mahnung an die versammelten• Vertreter der religiös-chaluzisclieti Jugend richtete. LJ. ftalia 8. 8. ab Triest Polonia 8. 8. ah Konstanza Pafria 10. 8. ab Marseille Esperia 11. 8. ab Genua Ocn. Metzlnger 15. 8. ab Marseille Pils na 15. 8. ab Triest Tevere ffi. 8. ah Genua Tevere 17. 8. ab Neapel Ausonia 18. 8. ah Triest Italia 22. 8. ab Triest Polonia 22. 8. ab Konstanza Sphinx 24. 8. ah Marseille Fel. Roussel 29. 8. ah Marseille Pilsna 29. 8. ah Triest Jean Laborde 30. 8. ah Marseille Vienna 30. 8. ab Genua Vienna 31. 8. ab Neapel Roma (33 000 t) 2. 9. ab Genua Roma 3. 9. ab Neapel Itaiia 5. 9. ab Triest Polonia 5. 9. ab Konstanza Mar. Pacha 7. 9. ab Marseille ugverbfndung: Jeden Donnerstag ab Halle nach Gaza. Mitteilung des K. J. V. — PalHstlnarcIsc. Wir veranstalten wieder eine Gesellschaftsreise nach Palästina, die am 29. 8. in Berlin beginnt. Die Hinfahrt mit dem Dampfer ״Vienna“ ab Neapel führt über Alexandrien und Port Said. Anschließend ist eine Gesellschaftsreise int Lande, ungefähr vom 6. bis 19. 9., vorgesehen. Die Rückfahrt kann am 19. 9. mit der ״Pllsna" oder am 26. 9. mit der ״Gerusalcmmc“ erfolgen. - Der Prospekt gelangt in diesen Tagen zum Versand. Da die Vorbereitungen zur Reise längere Zeit erfordern, lieg” schnelle Meldungen im Interesse der Reisenden. Es wird “־ ' ' ״ jcnlgcn, die schon einen Prospekt unserer vorigen Gesell• schaftsreise im Juli erhalten haben, mögen Prospekte anfof• dem beim: Büro des Kartells Jüdischer Verbindungen, Berlin• Charlottcnburg 2, Blelbtreustr. 50; Tel.: CI (Stein platz) «36. Der Verein zur Förderung ritueller Spclschäiiscr (Ham• bürg, Gr. Bcckerstr. 6) versendet seine Juli-Broschüre, die für alle jüdischen Erholungsuchenden von Wichtigkeit ist, da darin die rituellen Speisehäuscr und Hotels in Deutsch• land, sowie auch eine große Anzahl aus dem Ausland verzeichnet sind. Vom palästinensischen Recht. Das Amtsblatt der Palästina• Regierung ״Palestine Gazette" vom 12. 7. enthält eine Vor• läge zu einer neuen Gcsct/csfassung, die alte überholte oder widerrufene Gesetzesbestimmungen, die vor dem 31. I*• 1933 erlassen wurden, ausläßt und die derzeit gültigen Oe• setze neu zusammcnstcllt. Der Titel der GcscDesvorlage ist ״Revised Edition of the Laws Ordinancc, 1934“. ln ein«* weiteren Entwurf (״Statute Law Revision Ordinance 1934 ) werden eine große Anzahl von Verordnungen und Oeselft aufgezähit, deren Aufhebung Gegenstand des Ocsetzent• Wurfes ist. Die Kwuza Glnogar Im Emck Jesrcel benötigt dringend für Schulzwecke ein brauchbares Mikroskop, Feldstecher! Laterna Maglca, Lehrgegenstände für Physik und Chemit, Bücher zur Erweiterung der Schulbibliothek und zur Mus־״ erzlehung ihrer Kinder ein Klavier. Meldungen von Spendern dieser Gegenstände bitten wir an den Snif Hechalitz, 0«M N 54, Sophicnstr. 20-21, Telephon: Dl 5158, zu richten. HauptsehilfdeUers Dr. Robert W c 11 * c h, Berlin-Chadottenburg 0. ,Stellvertreters,Kurt Loc wc n 11 c in, Berlin W 16. Verantwortlicher Schriftleiter fiir den gesamten redaktionellen Teilt Kurt Loevia- Biiefkadet* dei Redaktion *tein, Berti« w 15.. Anteigenlciterin und verantwortlich für den Han• W,, Jerusalem. Daß ein jüdischer Zahnarzt J* 'ViedcrhetstclTung de*' inn e r*en’fTie'de n s*"in *tlcr"Zio- ' Amelgenteili Helene Chanciner, Berlin N 64. Verlag und An- »ejne jüdische Assistentin, die 3V׳j Jahre bei ihm סס h*tlSfftrnd0rS:^״Sitan׳wr »or etwa einem Monat angekündigt «igenverw.ltung: Jüdische Rundschau, Bertin W 18, Mtinekestr. J0. g^wB^ein traurigesZeirta^*'*wVüherztud.^ hat,-für den 56. und 27. August nach K״a;k a*: ein berufen. . IL-A, Juni 38 089 Expl. Druck. Siegfried Scholem, Berlia-Schöneberg. ff״ •olcfcr Fall'?SetaSttSt. überaeugt, «״