Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 39 (1934)
- Issue
- Heft 60 (27.7.1934)
- Date
- 1934-07-27
- Page
- – (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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JÜDISCHE RUNDSCHAU Seite 13 i|4 ו pfn H1׳ 11״ it in $n Bn <? j#, i:1 i|, Ifh 0,' rüil|c iii)!tu #11 :»• f. |r in |:1 I« in |v It. t1׳ fff u I jj jgrffl, 27■ VH. 1934 ■ A<1»* j־k״b <Bclh Scholium), HobmmUtstr. 64. Freit»״ :ln.il 7.30 Uhr, Sonnabend früh 7 Uhr und 0 Uhr. Mincha 0 Uhr : •’ rhlicLVn<l Sihrilti'rklarung, Maariw 8.60 Uhr. Wochentags friih 1 j-hr n,i1;.nsrhlirbrn.tt’i״ Mist lina-Vorlrtig, Mincha 8 Uhr, an- .(,;,rfK-ntl M.iariw. Rabbiner i >r. Sruster. f i,naft«S« Ociundbrunnen Ahawa* Achim, Prinrenallee 87. Freit»״, t 27. Mi, nhrn.ls 7.30 Uhr, Stmnabend ״migeris 8.30 Uht. Sab- ,Varhatmt. fr«-1l1Kt, Kabbmer Dr. Alexander. Mincha 8.30 Uhr. I '״,(,bat-Au-R.in(׳ B.SO Uhr. Werktag: morgens «.46 Uhr, abends 7.30 } j.j^ ttoniisig morgens 7.30 Uhr. i }•,^«*itempcl. Woeht’iilngMvnagoge (Minja״ Memlekohn). alter t R11״״ (;pitcsiiiensl an Sabbat und Feiertagen abends zu den festl ,,'fttten Zeilen. Jeden Sonnabend früh (Beginn: 0 Uhr) Predigt, ji ’,.bl;11nkl:ü1mg oder l.rhrvortr.ig über Pi rite Owoth (Amolski). T?etiBin״*vercln Ncu-Tcmpalhof, MussehKtr. 22. Freitag, den 27. Juli, I k״,)s 7.30 Uhr, Sonnabend, den 28. .1 tili, vrrm, 10 Jll.r. Predigt: 1; R»bb.■Kstvl. Wtesiynski, abends 8 30 Uhr. Mincha und Maariw. •;|.rlttlll*ch־ Vereinigung Lichtenberg, Synagoge Frankfurter Allee 85. ' -,״i'uhfr >1nd Sahhot -< iol tesdienst. I Syn«S°ße Pa״!lllcr. Slr• 2־ "bends 7.30 Uhr, Sonnabend früh l Uhr, Sabbat Naehamu, Minelta 8.06 Uhr, Lahrvortrag, Maariw j59 Uhr, Wo, hrntag früh 7 Uhr, abends 7.30 t)hr. f StMneberger Synagngenverein, Münchener Str. 37. Täglich vor dem t . Abendgottcsrlicn'-t I .ehrvorirtige aus dem Geiarntgebiet jüdischen I Wissens. Die Dozenten: Rabbiner B. Pessen, Dr. S. Ksinski, R.-A. | pr Lofh Rabbiner Dr. Rosenwasser. [ SrMgugcft-Vcrcin Orten, Rigaer Slr. 3. Täglich morgens und abends I (ioitcsiliensl. Dicn-tag vor der״ Abendgottrsdiensl l.ehrvortrag: Erj ■K!a״:ng der ftiirbrr Esra und Ncbcmia, tlurch Rabbiner Dr. Rosen-!. »stet. — Montag *md Mittwoch *wischen 8- 8 Uhr abends Neut hebräisch für Anfänger und Fortgeschrittene, Meldung Pallas 6024. | ♦ Vom Stellen ־ Markt I | Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft der jüdischen Arbeitsnachweis*. )■ (Kiufminniicho Abteilung, Ilausprrsonal und freie Berufe, Berlin i SIV 19, Lindenstraße 48-50, Telephon: A 7 Dönhoff 307-308. J Abteilung für gewttblichcs Personal, Berufsberatung, Lehrstellenvcr-!, mittlung, Berlin C 2, Roscnstr. 2-4, Telephon; Norden D 1 8711.) j Gesucht werden für Berlin (nur für Berliner Bewerber): ' Ktnhrrne Direktticc für Blusenkonfektion, Kleidernäherinnen für t Knnkk'ion, Midelgcnre, Damenmiintrl.Stepperinnen, Fudcrmacherin* [!«הי und (t'!c I laiuln.ihrrinncn für Hcrrenkonlcklion, Hoscnsleppe- ו rinnen, 1 leim,11 H!itorin für Knabcnantiigr und •mäntei, auch Lodenj tcin’tl, Zu« Imeiilciin für Schürzen, perf. Zuschneiderin für ktmstf ro.ctne Danteiw.isihr, für Herrenwäsche, Näherinnen für seidene I Damenwäsrho, für Biistenfialtcr, für Ober- und Sporthemden, für f Zicktack (Hrtrieb), Mützcnstcpperin für Sportmützen für Betrieb, t perf. Zu.itheitetin für l’utz, perfekte Kiirschnermamicll (Hand und 1: Mz״hine), l'uflovcrstrickerinncn, Heimarbeit, Punktstlrkerin, Ma- |;.Iure, Matrat/, nn.iherin mit Zusclmitt (Zeilennhhcrin), Plätterinnen | für Wache, Att-lertigerinnen für llrrrctikonlrktion, Fulterzuschneide- rn für Man!el, Kostüme und Jacken, selbständige Kleidernäherin, die | rach Zeichnung zum hn< iden kann, perfekte Friseuse, Ondulieren, 1 Häsenvclle, Stepperin für Datncngürlcl, Leder. — Für außer- | halb: Flotte Näherin lür Damenkonfektion, Mittelgenre, I [vrl.kte Z!1-c Inieideiin fiir Berufs- und Leibwäsche, Zuschneiderin | Sur Bniif-klridung, Korsclldircktricc, Direktrice lür Gattenkleider, ן Zaschneiilmn für Kleider und Rrhtirzen. Direktrice für |?•sprlknniektion (Kleider, Blusen, Röcke), staatlich geprüfte Ge- | fiugelziirhtcrin. — Wir suchen dringend Arbeit für tüchtige Wäsche. amht«strinnen, llau-sHmeidcririnen, für gewerbliche Fachkräfte aller : Art. sowie tnr ungelernte Arbeiterinnen. — Ferner Kurbeli «ürker, Nahma..ct1int n - Mechaniker (1!flauer, Blitz- und Singerf Ma-.-hincn), perfekten Polsterer und Dekorateur. Für außerhalb: I Limen- und llerrnifriseur, Knopflärber, Fräser, la Zuschneider für! Hrnentna#, ledig, 28 35 Jahre all, crstkl. Referenzen, Glasschnci- '!1׳t und Spirgelgl.issehlcifcr, Schneider lür Lederjacken, Schneider |!זו Großsttuk und Zti-chneiden. led. Fachmann bis 35 Jahre, der; f׳H gc-atmc Arhcit .vi rl.ihren in llolzverarheitung und Kistciü.ibri- I kennt, er muß in der I.agc sein, die in einem derartigen f h'Tfb Iiatwi ndigi tr Maschinen zu bedienen. Wir suchen dringend |;׳fitkte St Imeitler jeder Art. ~~־ Wir suchen dringend Stellen für | mcMshilii.arlxiler, Puckcr, Hausdiener. — Berufsberatung; ט nn Lei! r s 1 e 1 1 c 11 v c r in i t 11 u n g: Wir suchen dringend hand- ‘«:wehr Lehr ,’dien für Knaben und Märlrhcn fiir sofort. Außerf• ^!ll> wehen wir Taten, die bereit sind, die Jugendlichen durch Zuzahlung I t» Lthrbeihilfen zu unterstützen. Sprechstunden der Berufsberatung ן■ jeden statt: Montag bis Freitag, außer Mittwoch, Rosenstr. 2/4, זיין Knaben: von 0.30 bis 12.30 Uhr, für Mädchen: von 5 U.30 bis 12.30 Uhr, Sondersprechstunde für Schulkinder Dienstag | Mim. von 3.30 bis 5 Uhr, — Westen-Sprechstunde: für Kna- {; and Mädchen: Donnerstag nachm, von 4 bis 7 Uhr, Bleibtreu• ( «״Je 2. fr. |t. l|e ־! 1 Bar Mizwah •Termine ■רסויז Ktawirth, Sohn des Rabbiners Dr. A, Neuwirth und Frau, .?יי• Bambcrger, Berlin, Siegmundshof 16. I j WER HAT PIES LAND ERWORBEN? FÜWFPFENNIGSfUCiC BERICHTE AUS DEM REICH (Von unsorn B«nckt$ntatt«rn) Sdiulun^slö^cr Südwcsidcutsdiland ,1«f Z.V. f. D. bftuiiht steh, eineft neuen Kreis von 7ionisltsch Geschulten hcranzubilden, um so den Ausfall, der durch die Abwanderung de» alten Stammes entstanden ist, aiistrugleicliein Man machte die Beobachtung, daß Tagungen allein nicht imstande sind, eigentliche Sdutlungsarbeit 7u leisten, einmal, weil der Kreis der Teilnehmer gewöhnlich ein m großer ist, und dann, weil die Zeitspanne von 1 —U/s Tagen nicht aiisreicht, um gründliche« Wissen 7m vermitteln. Das vom 28. Juni bis 1. Juli 1931 dauernde zionistische Seminar des sitdwesldcutsdtcn Gruppenverb;indes in Jugenheim an der Bergstraße stellt Jen ersten Versuch der? 1 ׳/׳T ^י"|יי al|f neuem Wege den in der *ionistisrhen Arbeit Stehenden theoretische Grundlagen zu geben. Man kann diesen Versuch als vollauf gelungen bezeichnen. Fs wurde dort in konzentriertester Form Arbeit geleistet. Die Spannung hielt bis zur letzten Stunde an. Jeder Teilnehmer bedauerte, als die Veranstaltung zu Fnde ging. Begünstigt wurde die Stimmung durch stralilcnd-blaucn Himmel und die dadurch geschaffene Möglichkeit, die Vorlesungen Im Freien abzuhaltcn. Solche Veranstaltungen haben aber noch, wie sich er- Kennen ließ, einen anderen Wert: es gelingt, die Gcsinnungsgenossen aus dem Gruppenverband einander näherzubringen. Allenthalben bildeten sich in der Freizeit Gruppen und Grüppchcn,_ die lebhaft über ihre Erfahrungen aus der Ortsgruppen,irbeit diskutierten, gegenseitig Anregung gaben, und nicht zuletzt gelang es auf diese Weise, von Ortsgruppe *u Ortsgruppe freundschaftliche Verbindungen zu schaffen, die für die Konsolidierung des Gruppenverbandes von wesentlieber Bedeutung sind. Eröffnet wurde der Schulungskurs durch Dr. Domera n z, Frankfurt a. M., mit einer prinzipiellen Darstellung der Assimilation und ihrer Methodik. Er erwies an den deutschen Juden als Lehrbeispiel, wie sich die Form der Assimilation der äußeren Situation entsprechend ändert, während ihr Ziel stets das gleiche bleibt: Mitgehen mit der Umwelt, Lösung der Judenfrage soll als Nebenprodukt der Assimilation abfallen. Dr. Groß, Hannover, zeigte die inhaltliche Verwandt- Schaft des Revisionismus mit der Bewegung des Sabbatal Zwi und kennzeichnet« treffend den Revisionismus als psettdomessianischc Bewegung, ln seinen weiteren Ausführungen versuchte er, an den Beziehungen zwischen Religion und Zionismus darzustcllcn, daß Zionismus als totale (und nicht nur politische) Lösung der jüdischen Frage in der Lage ist, alle Gebiete unseres Seins grundlegend neu zu gestalten. Dr. Guttmann, Frankfurt a. M., gab ein ausführliches Referat über Geschichte und Wesen der Assimilation und Emanzipation. Anschließend berichtete Li eben st ein über die politische Situation des Vorderen Orients. Seine Dar- Stellungen cröffuefen ganz neue Perspektiven und zeigten von hoher Warte die knnimende Bedeutung Palästinas im britisehen Empire und die Möglichkeiten einer britisch-zionistischenarahischcn Zusammenarbeit. Dr. T r a u b gab an Hand großen statistischen Materials einen Uebcrblick über die gegenwärtige Lage der Juden in der Welt. In einem besonders stimmungsvollen Oncg schahbath sprach Dr. Grünewald, Mannheim, über die F.ntstchung und das Wesen der Prophetie. . Man möchte allen nachfolgenden Schulungskursen den gleichen Erfolg wünschen, den wir zum Teil auch darin sehen, daß die Jugend und die allere Generation sich zu intensiver Gemeinschaftsarbeit zusammenfand, eine Forderung, die׳ von der Z. V. f. D. immer wieder aufäcslellt wird. 1. Zatzkis, Mannheim (Habonim). Veranstallongen des KuUnrbundes Rhein — Ruhr Nach dem nachhaltigen Erfolg, den die beiden Vorträge von Dr. Osborn, Berlin (,,Erlebtes in Palästina״), in Köln erzielten, veranstaltete der Jüdische Kulturbund Rhein-Ruhr in Köln als Abschluß dieser Spielzeit einen Kleinkunst* Abend. Der dichtbcsctztc Saal der Rheinlandloge bewies, wie dringend der Wunsch nach leichter Kost in diesen heißen Tagen bestand, und für das befreiende Lachen, das Alfons Fink in seiner ״Ve Stunde“ und in seinen köstlichen Ansagen hervor/auherte, sei i 11111 herzlicher Dank gesagt. Die Charakterisierung einzelner Typen, wie des StraßenvcrUäufers und des in Mimik und Geste ausgezeichnet wiedergegebenen Tcxtil-C.ommis, sind aus reicher, schöpferischer Nalur heraus entwickelte vorbildliche Studien. — Auch der lustige Sketsch, der die Schwächen der Versicherungen geißelte, und von Eugen Streu ßler und Alfons Fink flott gespielt wurde, fand starken Beifall. Max Lipmann, der treffliche ehemalige Tenor der Mannheimer Opernbühne, und die Koloratursängcrin F.mmi Joseph gaben mit Liedern und Arien von Gustav Mahler, Mendelssohn und Meyerbcer ihr Bestes, ln der ״Vs Stunde Jüdische Kleinkunst‘‘ erfreute Susanne Le ving er mit einigen feinen, rhythmisch und ausdrucksvoll geprägten Tänzen. Offenbachs unsterbliche Musik, durchsichtig und kristallklar am Flügel durch Kurt Heinemann gespielt, siegte wieder in ihrer Jugendfrische als einer der Glanzpunkte des Abends. r. Elternabend des Haschomer Hazafr Köln. Der Hasch©* mer Hazair Köln hatte die Eltern und Freunde des Bunde« am 12. Juli zu seinem ersten Elternabend im Jugendheim ein* geladen. Der Abend wurde von einen! Mifkad (Appell) aller Achim und Achajot cingeleitct. Nach einer kurzen Begrüßung gedachte Schimon Pilz in hebräischer Sprache Bialik, aus dessen Werken danach vorgetragen wurde. Hebräische Lieder und Snrecbchörc der einzelnen Schechawot (Gruppen) gaben dem Zusammensein den Rahmen. Ein Kurzreferat über die Erziehungsform des Bundes vermittelte den Eltern ein an* schauliches Bild vom Leben und Wirken ihrer Kinder. Ein Eitemkreis, der dem Bund in Zukunft mit Ratschlägen und praktischer Hilfe unterstützen wird, wurde geschaffen. Frankfurt a. M. Bei der Beerdigung des Vizepräsidenten der Jüdischen Gemeinde Frankfurt a. M.! Dr. Eduard Bärwald, über dessen Hinscheiden wir schon berichtet haben, sprachen Rabbiner Dr. Seligmann, der Vorsitzende der Frankfurter Gemeinde, Dr. Julius Blau, der nicht nur namens der Gemeinde, sondern auch im Namen des Rates der lea des Verstorbenen gedachte, und endlich Dr. Alfred Klee im Namen der Jüdischen Gemeinde und des Preußischen Landesverbandes. Für den ״Rotary-Club“ gab Bankdirektor Wey* rauch den Gefühlen weiter nichtjüdischer Kreise Ausdruck, die den Verstorbenen hoch geschätzt haben. Harburg Am 1. Juli feierte Herr Salomon Marcus sein 25jähri* es Dienstjubiläum. Beim Gottesdienst am 30. Juni würdigte andrabbiuer Dr. Freund (Hannover) die Persönlichkeit des Jubilars und der Gemeindevorsteher Ludwig Fließ sprach die Glückwünsche der Gemeinde aus. Würzburg Als erste öffentliche Veranstaltung nach Aufhebung des Betätigutigsverbofes veranstalteten die neiden zionistischen Organisationen Würzburgs, licchaluz und Brith Chaluzim Datiim, atn •I. Juli eine Gedenkfeier für Theodor Herzl, Im Mittelpunkt stand die Rede von Dr. Pomcranz, Frankfurt, über: ״Theodor Herzl in unserer Zeit“. Der Redner suchte die Macht, die von der zionistischen Idee atisgcfüllt ist, durch die Umkehrung der Denkweise zu erklären, in der nicht mehr das Ziel war, Europa um den jüdischen Geist zu bereichern, sondern das jmlischc Volk durch die Schule!:uropas zu befähigen, an seine nationale Aufgabe zu gehen. Die Rede wurde durch Lieder der Bitnde umrahmt; den Höhepunkt aber bildete der Sprechchor, dessen zündende Kraft den reichsten Beifall auslöste. Mit Techsaknah und Hatikwah klang die Feier aus. —ck. Slellon-Mark! Arbeltinichwtii )Udiacher Organisationen Schieden», Breiliu, Sfhweidnitzer Stadtgraben 28: Wir suchen Stellungen für Arbeitskräfte folgender Beruf»iweige: SprcHistundcnliilfen, Laborantinnen, Röntgen- Mssisirntinncn, Wiits! haf 1 crin:1<-״. Otegenheüsarbeiter, Chauffeure, Bunkangcsleltle, Handwerker, ’ llnrr (auch fiir Gelegenheiten), Nach- Hilfslehrer und •lehrerinnen. Atb.'itskraite tur folgende Beruf»rweige werden gesucht: Jüngere Kontoristinnen und Slenotypidinnen, jüngere perfekte Hausangestellte, kaufm. Lehrpersonal, geprüfte und ungeprüfte F.rzietierinnen, Säuglingsschwestern und Pflegepersonal. Wir suchen dringend zwei Spezi,ilverkäulerinnen für Herren- und Dameirtrikotagen für eine Grofistadt außerhalb Breslaus. Wir suchen dringend Arbeits- und I.aufl'ur.srhen bis zu 17 Jahren. Wir bitten, Una jede freie Stelle unverzüglich melden zu wollen. AhluUtäiguh^eH jüdischer Kulturbund Rhein-Ruhr > ״Kieinkunstabend“: 1/! Stunde jüdische Kleinkunst, </ג Stunde Ottenbach, 1/j Stunde Fink: in Kreleld am 28, Juli. 2t Uhr. Gemeindehaus Liebirauen: in Köln am 29. Juli, 20.30 Uhr, Rhcinlandloge: in G e I se n k i r c h e n am 30. Juli, 20.30 Uhr, Loge; in Essen am 31. Juli, 20.30 Uhr, Loge; in Recklinghausen am 1. August, 20.30 Uhr, Gemeindehaus, Am Polizeipräsidium 3; in Essen am 2. August, 20.30 Uhr, Loge. Familien - Hachrichien Herr Hernunn Wynker und Frau Berta, geb. Fuchs, Bielefeld, Niedernstr. 35, begingen am 22. Juli das Fest der silbernen Hochzeit. Gegen Auswanderung deutscher Facharbeiter Der Reichsarbeitsministcr und der Präsident der Reichsansfalt haben kürzlich angeordnet, daß den Industrie- und Handelskammern sowie den Handwerks- und Gewerbekam• mern CieleRcnhcit gegeben werden soll, in den Fragen der Auswanderung und Vermittlung von Fachkräften nach dem Ausland vor Ausstellung der Pässe in allen Fällen « gutachtliche Stellung zu nehmen. Dadurch ist, wie mitgeteiit wird, eine wirksame Maßnahme getroffen, um auch die unerwünschte Auswanderung von Fiandwerksgeseiien ins Ausland zu verhindern. Nichtarische Firmen, die nach der Gleichschaltung ihren Wohnsitz ins Ausland verlegten, hätten in letzter Zeit versucht, deutsche Facharbeiter una vor allem Fachhandwerker nachzuholen. Der eindeutige Zweck dieser Versuche sei, mit Hilfe dieser Fachkräfte im Ausland ein dem deutschen möglichst gleichwertiges Handwerk oder eine erd* sprechende Industrie aufzuzichen, um dann, wenn die aus* ländischen Arbeitskräfte genügend gelernt nätten, die deut* sehen wieder zu entlassen. Fs könne natürlich nicht zueelassen werden, daß aus derartigen unlauteren Gründen der deutschen Wirtschaft Schaden zugefügt werde. Biiefltodm deA IkdakJtim Sportsmann, Berlin. Der Läufer Kohn, der im Berliner Stundenlauf Sieger blieb, ist nach unseren Informationen kein Jude. Hugo Robcrg. Sie fuhren mit Recht Klage darüber, daß ein großer Teil des jüdischen Publikums sich nicht abhalten ließ, am Tischa b’aw Musik-Cafes und andere Lokale in Mengen zu besuchen. Sic meinen, daß eine Beachtung des Tischa b’aw in diesem Jahre ein Gebot der jüdischen Selbstachtung gewesen wäre. Ein großer Teil des jüdischen Publikums hat in der Tat seine Gedankenlosigkeit in jüdischen Dingen noch nicht überwunden. Wir glauben, daß hier eine Aufgabe für die Erziehungsarbeit der Tnstitu(tonen, Vereine ■und sicher auch der jüdischen Presse besteht. KALENDARIUM 1934 — 30. Woche 3694 — 45. Woche Freitag 27, Juli 15. Aw *wy המשח Samstag 28. ״ ואתחנן(שבת גחמו) ״ .16 Sonntag 29. ״ ״ .17 Montag 30. ״ ״ .»1 Dienstag St, ״ 19. . Mittwoch 1, August ״ .20 Donnerstag X * 21. * Sabbat-Auifant, Barlln tM, Brttlau »M. Frankfurt a. M. 9», MOmban t" 16, )aU 10191 10. ZtonUteabongreg in ZOrtrfi. 19, lall 18491 Max Nordaa In Budapaat geboren. 1. Anfuit 1907» 1. Zlonlttenkongraft tm Haaf. &En!rJ01i2s Keren umu.1 Po t •oh •ckk 0 n 101 Barlln Nr.104801 Bankkonto: Drndnir Bank, Doposltonkaaso Ku rf Qratonda mm 181