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Jüdische Rundschau · 1934-07-27 · Heft 60 (27.7.1934) · page 12

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
39 (1934)
Issue
Heft 60 (27.7.1934)
Date
1934-07-27
Page
– (sequence 12)
Language
German
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JÜDISCHE RUNDSCHAU B E II LI N E G C HAU NB״W. 2T.JUllllJ4 Bunter Abend Im Kulturbund Der Innife Abend trug im wesentlichen die Farben von Rosa Valctti, die Gelegenheit hatte, ihrer) ansteckenden Witz, ihren gestaltenden I iiimor wie auch ihre Ernsthaftigkeit und Herzhaftigkeit in zwei kleinen Eimiklern, in einigen Oedichten und Chansons aitznlcgen. Wenn die Unterhaltung noch leichter als die von ״Weck-End“ war, das Publikum hat sic durch warmen DeilaII und immer wiederholte Bezeugungen der Anhänglichkeit an die Valctti gerechtfertigt. Die einleitende Szene ״Ein Abend zu Hause" von Frilz Na gl isl ein nicht allzu origineller Dialog zwischen zwei Eheleuten, die ciunntl nicht ins Kaffeehaus gehen wollen, um das eigene Heim viel weniger häuslich lind friedlich 111111 schließlich recht unerträglich zu finden. Die Pointe ist aber falsch gedreht, wenn ,1111 Ende die Frau allein losstürmt nach ihrem geliebten Kaffeehaus, Die hehlen Elieleute hatten es tun müssen; auch das leichteste Komödienspicl bedarf einer klcineu Logik, oder, wie «in großer Kenner gesagt hat, der Verstand hat da noch das erste Wort, wenn auch nicht das letzte. Lautere Dankbarkeit erwarb sich der Akt ״Beatricc B a 11 a v ac i 11 i“ von S. Joachim, Spaß von einer Zirkus• ciircktorin, die rhedetn Berta Schneider fließ, ein Mädchenpensionat liaite und beides einem alten aus Amerika zurückverwehten Liebhaber iimli einmal vorspielt, der aber iuzvvi- »dien in einer starken Sekt-, Kognak- und Whisky-Laune den notleidenden Wanderzirkus gekauft hat. Die Valctti als Zirkusdirektorin, zu Berta Schneider zuriickverwandclt, dann wieder als Beafricc Ballavaeini aufgeblültt, war natürlich garantierter Erfolg, auch nach innen gesichert durch die gewisse Wehmut, aus der ihr öehcnmii herausspringen kann, durch die innere Gelassenheit, die sich Ausgelassenheit gönnen darf. Ernst Raden hat den Spall lustig־ inszeniert; er fand gutgelaunte Helfer an Ruth Anselm, Ludwig Rath, Max K o in n s k i, Fritz I. i o 11 und Emst L c 11 n a r t, der sich überraschenderweise als ein Komiker von Form entdecken ließ. Das was man Couplet nannte, dann Chanson, dann Song, ist wie alle Kaharettkunst auch nicht für eine kleine Un- Sterblichkeit gemacht. Andre Zeiten, andre Sorgen; andre Sorgen, andre Lieder. Wenn überhaupt weiche gesungen werden. Die ״unverstandene Frau" ist etwa von gestern. V011 heute und gewiß auch von morgen ist die Kunst der Valctti, einer Sprecherin, die, wie es sich gehört, wirklich vorliest, einer ״Diseuso" von musikalischem Feingefühl, in deren Vortrag der einheitliche Rhythmus nie verloren geht. A. E. nm 仫4 Hä«- *- Jugend-Alifah nach 'Tel-Jossef Wieder vereinigten sich am Montag Hunderte von Mensehen am Auhaltcr Bahnhof, um eine Alijah-Cmippe zu begleiten. Die j 11 g e!1 d 11 i 1 f e schickte eine Gruppe von 40 Jugendlichen ־/.wischen 15 und 17 Jahren nach Tel- Joss cf. Fine besondere Prägung hat diese Alijali. Ist man sich dorli bet ihnen darüber klar, daß sic sich mühelos im Laude cinordnen werden. Strahlende Gesichter spiegelten all die Hoffnungen wieder, die die Jungens und Mädchen auf ihre Erlebnisse im Land setzen. 111 Tel-Jossef — unweit von der ersten Gruppe der Jugend-Alijali, die sich in En Charod befindet — ist alles zur Aufnahme gerüstet. Die Wohnhäuser stehen bereit, und man wartet seit Wochen auf die Ankunft der Gruppe, die zwei Jahre zur körperlichen und geistigen Schulung■ dort verbringen soll, Der Wunsch begleitet diese Jugeiul-Alijah, daß sie sich so reibungslos und fruchtbringend im Lande cinordnen möge, wie ihre Vorgänger in En Charod. Treff O Landhaus] Kslsar Alloo vls-ft-vls Atrium ZoltgomtlOo Preis» d»d*n MlUwooh Tp»Upunk1 11■• W, |. F. komm 1 Oeia osppe Ifornmitnilr, 36. F6BIe!btr.0739 Vorzügliche Kuchcnamwahl Vtrzina nich »Hon Sl ulHciUn. ך-"-׳ Qortliold (jQumanit J«<xU KuMUfHBtcndamm 205 Alleinvertrieb: Feurich'Duyseru Gtbr.ueM• Bnchfttoin, fllUthnor, Steinwey A. ID) 1 O Mend«,Te!efunVen, StnQlurter1, Schmib u. *. itira uJäsctia nur zur 1! •פ•«*® I \ IZellgtfnMflt PtrtUr Kleider Mäntel Stoffe Strümpfe Wäsche fl n /—»ן־-י׳ץ ך־ j ך־ r •י■"*׳^ ן S» v, «fk‘׳..-׳י^ **■־ ויו ^י—״ץ ן t ך ן.״ו ייי״ך־״י/ null Von Siegiried Mom, Berlin-Wciflensee So spärlich die Nachrichten über die ersten Juden• gemeinden in Deutschland sind, so genügen sie doch für Berlin, um den unwiderleglichen Nachweis ־zu erbringen, daß die Juden hier schon mindestens seit der Stadtgründung in festorganisierter Ü emei 11 d e gelebt halte 11. Die Herkunft der Juden Berlins ist umstritten. Jose( Meisl vertritt die Ansicht, daß sie wahrscheinlich nicht aus Polen, sondern aus deutschen Gebieten (z. B. Sachsen) eingewan* dert seien. Ihr Heimatsrecht ist hier, da sie in der Stadtgcsehichte bereits 12*15 erwähnt werden, für länger als 639 Jahre verbürgt, 111 einem am 28. Oktober 1293 ausgestellten l n n u 11 g s b r i c f für die W o 11 e n w e b e r wird ihrer, wenn auch nur beiläufig, Erwähnung getan. Der Rat von Berlin erteilt den Wollcnwcbcrn polizeiliche Verwarnungen, nur gutes, brauchbares und preiswürdiges Tuch anzufertigen, und bestimmt, daß kein Meister auf mehr Wchstühlen arbeiten dürfe, als ihm bei der Aufnahme in das Gewerk gestattet worden, daß er keine Webstühie an nicht zum Werk gehörige Personen, namentlich an Nonnen oder Beghlnen1), vermieten, nicht mehr als acht Stücke Tuch nach dem Kauf hause bringen und den Juden kein Garn verkaufen dürfe. Verschiedene Momente lassen aber den Schluß zu, daß udcn bereits ס׳יr ihrer ersten Erwähnung in der tadtgeschichtc in Berlin ansässig waren. Mit Bestimmtheit kann man behaupten, daß sic bereits zur Zeit der Stadtwcrdung Berlins־) hier anwesend waren, Beweis dafür ist, daß von den drei Querstraßen, aus denen das älteste Berlin bestand, die eine den Namen ״I üd c n 8 t r a ß c“ führte. Diese Jüdcnstraflc war an der äußersten Peripherie gelegen, woraus mit Sicherheit hervorgeht, dafl cs sich um eine von Juden bewohnte Straße handelt; denn es war im späteren Mittelalter allgemein üblich, die Juden stets am Stadtrandc anzusiedeln. Daß aber liier Juden wohnten, verbürgt nicht nur der sehr alte Name dieser Straße, sondern auch der darin befindliche liidcnhof. Dieser Hof war schon am Ende des 13. Jahrhunderts zum Wohnsitz der Juden eingerichtet. Vielleicht verdient noch hervorgehoben zu werden, daß eine Stelle in der Berliner Chronik uns die Lage der Jiidenstraße an der Peripherie und ihr Vorhamlensein bereits im Jahre 1247 verbürg(. Die Chronik berichtet: ״Die schnelle Zunahme der Bevölkerung hatte es notwendig gemacht, die alte Stadt außerhalb ihrer Gräben jenseits der Juden- und Königstraße zu erweitern und die neue Anlage durch Mauern in der Richtung der heutigen Neuen Friedrichstraßc imd jenseits derselben durch Wall und Graben zu sichern.“ Zieht man nun in Rctracht, daß wir in die durch Urkunden beglaubigte Geschichte Berlins erst im lahrc 1237 cintretcn — wir linden von den beiden ältesten Teilen des heutigen Berlins zuerst urkundlich Cölln am 28. Oktober 1237 und später am 26. laniiar 1244 Berlin erwähnt —, so ist die Annahme gerechtfertigt: Die Juden sind nicht bloß bei der Stadtwcrdung bereits vorhanden, nein, sic gehören überhaupt zu den ersten Bewohnern Berlins. י) Religiöse Genossenschaften, von dem Lütticher Priester Lambert le Beghe gestiftet. s) Die Erhebung des wob! schon als Fischerdorf hestehenden Berlin zur Stadt fällt in die Zeit von 1225 bis 1230. Urkundlich werden die Juden von Berlin zuerst 5. April 1317 erwähnt. * Urkunden aus den Jahren 1320 und 1323 unterscheide!, bereits zwischen reichen Juden, d. h. solchen, die eigen, Häuser — die sogenannten ״Jmlcnbudrn" -- In der sta* besaßen, und gemeinen Jude 11, welche bei den Reiche« mit cinwolintcn. Aus Ihrer wiederholten urkundlichen £!, wähnung, aus Ihrer Einteilung in Reiche und Arme kann m!» wohl folgern, daß sich Juden in größerer Anzahl im Berlin des 13, und 14. Jahrhunderts aufgchaltcn haben. Es drängt sich nun die Frage auf: Wie stand es um diese Zeit mit ihren religiösen Einrichtungen! Wo hatten sic ihren Friedhof? Ihre Toten haben die Juden von Berlin, wie sich au! einer Snnndow'schen Kämtucreirechnung vom Jahre 14]$ einwandfrei ergibt, in Spandau begraben lassen. In dieser Kiimmcreircclinung heißt cs: 1436״: Judaci de Berlin dederunt ein Schock Groschen, die Martini de dmenlcri« corum."!) Hinter der Kämmercircdimmg ist angeführt, daß man 14'$ einen Kontrakt mit den Juden von Berlin wegen Erbauung eines Zaunes 11m ihren Friedhof gemacht habe. Der Zaun wurde 1142 errichtet. Erwähnt wird dieser Friedhof bereit* bedeutend früher. Im Jahre 1321 wird seiner, wenn auch nur beiläufig, in einer Urkunde gedacht, in der Herzog Rudolt von Sachsen der Stadt einen Hol, den früher ein gewisser Nikolaus Töpfer besaß, mit allen Rechten und Freineiten 11m 29 Pfund Brand. Pfennige überließ. Als Grenzt dieses Hofes wird der ״judenkewer“ — auch ״Judenklwer“ findet man — (d. h. der jüdische Brgräbmsphh) angegeben. Dieser Friedhof bestand bis zum Jahre 1510. Im Jahre 1510 wurden die Juden infolge des großen Hostienprozesses aus der Mark verwiesen, nachdem 38 von ihnen den F euertod erlitten hatten. Ihr Be- . bau verwandt worden. ״So spiegelt sich in dem eigenartigen Schicksal dieser Grabsteine das beklagenswerte Schicksal Israels. Es w׳ar eine oft genug geübte und ah erlaubt angesehene Praxis, L c i c 11 c n s t ei n e aus den jüdischen Friedhöfen herauszureißen und sic teils gebrochen, teils behauen in die Fundamente hervorragender Gebäude einzumauern. Jüdische Leichensteine galten eben als herrenloses Gut, und zahlreiche Beispiele von Gräberschändung und Zertrümmerung der ehrwürdigen Denkniäler füllen die Annalen der jüdischen Geschichte.‘.‘ (Zum.) — 30 Jahre nach der Vertreibung der Juden aus der Mark wies kein Geringerer als Philipp Mcianchthon nach, daß die Verurteilten unschuldig den Feuertod erduldet hätten. Die Neugründung der jüdischen Gemeinde in Berlin fällt in das Jahr 1671. ln diesem Jahre ließen sich sieben Familien von den fünfzig aus Oesterreich in die Mark cingewanderten in Berlin nieder und gründeten hier eine Gemeinde, die den Orundstock der heutigen Gemeinde Berlin bildet. 1672 kauften sie bereits einen Begräbnisplatz. Die Sorge für die Toten war auch hier wieder die erste Tat der jungen Gemeinde. s) Aut Deutsch: Die Juden von Berlin lieferten am Martinustag für ihren Friedhof ein Schock Groschen ab. Martin Bubcr liest an der Lehranstalt. Wie die Lehranstatt für die Wissenschaft des Judentums mitteilt, wird Trof. Dr. Guttmann während seiner Beurlaubung an die Universität Jerusalem im nächsten Wintersemester durch Rabb, Dr. Max Wiener und l)r. Fritz Hamburger vertreten, Prof. Dr. Martin B u b e r wird aut Einladung der Lehranstalt als Gast vom 1. Januar!')35 uh eine Vorlesung über den biblischen Messianismus halten und wissenschaftliche Ucb tilgen niiscliließen. Die Belselzung Dr. Hildesheimers, Unter außerordentlich starker Beteiligung fand am 21. Juli aut dem Friedhof der Adas« Jisrocl-Gcmcimle in Berlin-Weißenscc die Beisetzung des am 22. Juli (Tisdin b'Aw) verstorbenen Leiters des Berliner Rabbiner-Seminars Dr. Meier Hildesheimer Statt, Den Angehörigen folgten geschlossen die Schüler des Dr. GEORG LUB1NSKI m steht das deutsche Judentum? Dianstag, den 3t. Juli, 20!׳( Uhr B.Z.V. ■Halm, KantatraBa 64 BERLINER ZIONISTISCHE VEREINIGUNG BEZIRKS6RUPPE SAVIGNYPLATZ Rabbiner-Seminars und über tausend Leidtragende. Der Ver• storbenc hatte letztwillig• den Wunsch ausgesprochen, daß bei seiner Beerdigung keine Trauerreden gehalten werden mögen. Die stille Totenfeier der unübersehbaren Trauergemeinde war außerordentlich eindrucksvoll, Die großen jüdischen öffentlichen Körperschaften und Organisationen waren bei der Trauerfeier durch führende Männer vertreten. Zionistische Veranstaltungen Achtung, Chug Iwrit Die Teilnehmer der Gruppen A und B werden darauf aulmrrksam geiiiat-lil, daß die Anfangszeilen der Sitclinth und llarizanili ab Montag, den 30. Juli, aut 21 Uhr iealgewUt sind. Besondere Mitteilungen ergehen nicht. Hebräische Kurie. Anfang August beginnen neue Aiifilngerkur*« am Bayerischen Platz, in Charlottenburg und am Alexanderplalr. Anmeklungen an die Kultutabteilung der BZV., Mclnekestr, 10, IV. St. (Tel. Bismarck 7165, App. 44). Hebräischlernemlc, die bereit* Vorkenntnissc besitzen, können sich unseren verschieden weit fortgeschrittenen, in vielen Stadtteilen stallfindenden Kursen onschließcn. — Die Brziiksgruppe Obcr.-.prce hat einen ilchriüschcn Kursus für Anfänger und Fortgeschrittene eröffnet. Der Unterricht wird von Herrn Tamari Montags uml Donnerstag» erteilt. Auikunft bei Dr. Mehler, Johannisthal, Tiützschlerstr. 21. — Die B. Z, V, ist in der Lage, erfahrene Privatlehrer für hebräischen Unterricht nachtuweisen. Da» JUdliche Museum, Berlin, Oranienburger Str. 31, bleibt vom 1. August bis 2. September einschließlich geschlossen. Wiedereröifnung am 3. September, Synagogen - Nachrichten Jüdische Gemeinde. Freitag, den 27. Juli, abends: Synagogen mit altem Ritus und AltervcrsorgungansUihcn: 7.30 Uhr; Syn. Lüttowslraße; 0.30 Uhr: Syn. FrinrrrgciitciislruCc: 7.15 Uhr: übrige Sy«• agogen mit neuem Ritas! 7 Uhr. Predigten: Neue Synagoge: Dr. Hirsrliherg: Ansprache in allen Orgelsyuagogcn, in denen am Sahtot keine Predigt s!«ttfindet, — Sonnabend, Jen 29. Juli (Sabbat N'arhamu), morgen•»: Alte Synagoge und Syn. Pc ,t.ih.z/i .ir.'ße: 0,30 Uhr; Übrige Synagogen mit allem Ritus und Alterversorgunginisstalten: 8 Uhr. Frühgotlesdicnv: Svn. Rykestraßc und Kmihusrer Ufer: 6.45 Uhr. Synagogen mit neuem Ritus! lUu|>lgottc*liemt: 10 Uhr, Frilhgoftesdiensl: Syn. Lindenstraße, Level zi» slraße und Priniregcnlenstr«ßc: 7,30 Uhr. Predigten! Alte Synagoge: Dr. Freimann; Syn. Kaiirrstfaßct Dr, Freier; Syn. Rykedruße: Dr. \V. Lewy; Syn. pestalozzistraße: Dr. F. I.cvy; Syn. Kottbusser Ufer: Dr. Zion; Svn, Fasitnenstraße 1 Dr. Wiener: Syn, Levetzowstnßc: Df. Prinz; Syn. Friedenstempel! Dr. Warschauer. — Lehrvorträge zwisehen Mineh« und Maariw in den Synagogen mit «Item Ritus, ferner: Syn. Lindenstraße: Dr. I'lolke: ״Die Thora und ihre Sozialgesetze“; Syn. Fasanenstraßei Dr. Wiener: Midrasrhvortrag; Syn. Frieden»- teinpcl: Dr. Hir»ehberg: ״Religiöse Entwicklung des deutschen Judenlums seit Mendelssohn (II. Teil)“. — Sabbat-Ausgang: 8.59 Lhr- Gottesdienst an den Wochentagen: abends in allen Synagogen: 7.30 Uhr: morgens: Alte Synagoge, Syn. Kaiser.rtraße und Rvkeslraße: 8.30 Uhr; übrige Synagogen mit altem Ritus: 7 Uhr; Synogogen mii neuem Ritus: 7.30 Uhr. jüdischer Rellgionivcreln Friedenau, Steglitz und Umgegend, Stierslraße 21. Freitag abends 7.30 Uhr, Sonnabend morgen» 9 t'hv Sibbtt Nachamu, Mincha 8.30 Uhr, Sabbat-Ausgang: 8.59 Uhr, Sonntag morgen» 8 Uhr. •mm Ae'.ttfite• Ca(* der Kolonie Cruuewald .. Nur Königsailee 56 LJ Telefon: H 9 Scitm*rg«ndor( 01 34 zu herabgesetzten Saison-Schluß-Preisen iv** Beginn: 30. Julil934 KONDITOREI UNO CA?t ״KARLSBAD״ JERUSALEMER STRASSE יי FF.RNSPR.: A 6 MERKUR m *eit 20 Jahren trfelgrtich t*t*f PEREZ.Stagltte, IfU.en.triU* Te',.1 GS, Steglitz 19» festpichtuhge^ *ktuall verfaßt Indlvld■•" E. Sandak, Bln.*Charlott8nM• י W.itz.iraS. 20 Tal. Bl.iMrra »'•!!erlangen Sie finzaig8n-Pr#isi1m

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