Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- 39 (1934)
- Issue
- Heft 57 (17.7.1934)
- Date
- 1934-07-17
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 6 RUNDSCHAU JÜDISCHE auf einen Graphiker Von M. Y. Bcn-gavricl. Jüdische Religion und Altes Testament In der Zeitschrift ״Der Wettkampf“ (Juni-Heft) nimmt Hans Haupt mail 11 zu der Frage Stellung, ob die jüdische Religion noch weiter staatlich anerkannt bleiben könne, nachdem der ״Stürmer“ in seiner Ritualinord-Niimincr ״nachgewiesen“ habe, daß die Juden in jeder Beziehung ein verwerfliches Volk seien, Nach einem Hinweis auf die (Itingst widerlegten) verschiedenen McKcliuldii'itngcn ,:(•.:eit die Jüdin schreibt tlcr Verfasser: ״Da drängt sieh die Frage auf: wie ist es möglich, drill trotz dieser erdrückenden Zeugnisse (irr die kulturelle (!) Ausübung scheußlicher jüdischer Verbrechen, die in so großer Ueber/ahl lebenden christlichen Völker sich djeser verruchten Quälgeister nicht längst ent• ledipt haben? Darauf gibt es nur eine einzige einleuchtende Antwort: weil die christliche Kirche nicht von dem falschen Dogma der Gleichheit des Judenidols Jahve mit dem Gotte Jesus Christi ablasscn wolle... Es gibt kein gründliches ,,Fort!“ von den Juden, solange nicht das ״Fort!“ vom Alten Testament ausgesprochen ist. Von dem gesunden Instinkt der Völker wäre cs längst ausgesprochen, wenn cs nicht immer überiönt würde von Predigt und Orgclklattg der christlichen Kirche. Dieser Umstand ist cs, der trotz ihrer erkannten blutrünstigen Christenfeimlschaft der jüdischen Religion die Anerkennung in den christlichen Staaten ver* schafft und bisher erhalten hat. Denn solange diese Bindüngen bestehen, wird jeder Angriff auf das Alte Testament als ein Angriff auf das Christentum, obgleich beide Gegenpole sind, angesehen,“ Fs ist schmerzlich für uns zu sehen, wie die falsche• sten Prämissen dazu herhalten müssen, antisemitische Forderungen aufzustellcn. Psychoanalyse und Deutschtum In der völkischen Zeitschrift ״Die Sonne" veröffentlicht der Leipziger Professor Hans Kern einen Aufsatz ״Der Kampf um die Seele", in dem er Freud und Klage» als zwei verschiedene׳ Welten gegeiiübcrstcllt. Der Verfasser behauptet, daß Freud in vergangenen Jahren — besonders unter Laien — als ״Kopernikus der Psychologie“ gegalten habe. In Wirklichkeit war nach der Ansicht Kerns ״der Siegeszug der Psychoanalyse letzten Endes ein feindlicher Vorstoß in das Reich deutschen Scclcntums ... Ein Versuch, die europäische Seele ... zu o r i e n t a l is i c rc n“. Das der Psychoanalyse zugrunde liegende Menschenbild sei ״von!Hieltst einseitiger, ja verderbter Art". Die Möglichkeit, dies zu erkennen, verdanken wir Klage.«. Freud habe ״den Rationalismus in der Scelcnkundc ... einer kaum noch zu überbietenden Steigerung zugeführt“. Die deutsche Klassik und Romantik hätten im Gegensatz, zu dem Fmidschcn ״Ich• Theater“ die Vitalität, ״zu der als Teilcrschcinting auch die Sexualität gehört", bereits erkannt und gewußt, daß die Vitalität ,,als Scliieksalszonc der Persönlichkeit zugleich die wahre Quelle alles Schöpferischen darstellt“; sic hätten es *her aus ihrem arischen Empfinden heraus vermieden, die Sexualität in den Mittelpunkt zu stellen. ״Die Psychoanalyse ist in Wahrheit nichts anderes als Scxtialanalyse. Die ,Seele‘ fehlt.“ Kern schließt seine Ausführungen mit der Bernerkling: ״Freud bedeutet den Einbruch des seelisch hei• nt a 11 o s e 11 ,Ewigen Juden‘ in das Gebiet der Seelenforsclumg; Klagen dagegen stellt eine Bewegung dar, die deutsch-nordischen Ursprungs ist!" Obwohl nach Ansicht weiter, auch nichtjüdischer Forschcrkrcisc vieler Länder eine solche etwas einseitige Dar- Stellung dem Problcmkomplcx der modernen Psychologie nicht ganz gerecht wird, wirft sie doch ein Licht auf die Rolle, die die Judenfrage in all solchen Betrachtungen heute spielt. Im Verlauf des letzten Jahre» »lud uns au» unserem Leserkreis Immer wieder Anfragen juristischer und wlrtschaltllchcr Art zugegangen, die ein anschauliches Bild von den vielfachen Tagessorgen des Im wirtschaftlichen Daseins• kampf stehenden deutschen Juden bieten. Wir haben uns bemüht, den Anforderungen unserer Leser gerecht zu werden! mit Rücksicht auf die Vielseitigkeit des Stoffes haben wir uns aber jetzt entschlossen, zur Beratung unserer Abonnenten in Rechts- und Wirlschallsfragcn des täglichen Leben* der Schrlftlcilung der ״Jüdischen Rundschau“ eine Auskunft*- stelle anz.ugllcdcrn, die auf schriftliche und mündliche Anfragen juristischer und wirtschaftlicher Art unseren Abonnenten Antwort und Rat erteilen wird. Wir wollen mit dieser neuen Einrichtung unseren Lesern die Möglichkeit bieten, sich über die ln Ihrem beruflichen und privaten Leben täglich auftauchenden rechtlichen und wirtschaftlichen Fragen so zu informieren, daß sie ihr Verhalten ln Zwctfclslällcn zweckmäßig und den Gesetzen entsprechend clnzurlchtcn ln der Lage sind. Eine anwaltliche Tätigkeit wird von unserer Beratungsstcllc natürlich nicht übernommen. Nicht In den Bereich der Auskunftsstelle fallen ferner die Angelegenheiten der Auswanderung und Paiästinawanderung, die vom Palästina-Amt behandelt werden. Schriftliche Anfragen sind unter Beifügung de» Abonnements-Nachweises und eines frelgcmachten Brief- Umschlages an die Rechts- und Wlrtschaftsauskunftsstclle der ״Jüdischen Rundschau" zu richten. Die Sprechstunden der Auskunftsstelle finden Montag und Donnerstag von 5 bis t/j7 Uhr nach* mittags in der Schrittleitung der ״J. R.“, Mclneke- Straße 10 (Vorderhaus), statt. Abonnemcnlsausweis ist mitzubringen. Wir glauben, daß diese Einrichtung von unseren Abonnenten begrüßt werden wird, und cs wird uns freuen, wenn die Beratungsstelle von Ihnen ln Anspruch genommen wird. Redaktion und ,Verlag; der ״Jüdischen Rundschau*4 jed K.V Kleine Nachrichten Worum es mir hier geht, ist, auf einen Künstler, der 1 J vom europäischen Kunst markt lebt, aufmerksam m 'r'׳ Leopold Krakauer, ein seit vielen Jahren in 'י lebender Architekt von einem auffallenden _ Fornigcluh' gleichzeitig Graphiker von außerordentlicher Doienz Hunderten von Blattern versucht er die Landschaft und das Antlitz ihrer Menschen zticlmeriseh einzu!jr!, mul dar/iislellen. Das Ergebnis dieser Versuche ist cjn r,׳!sehendes: das Antlitz der Landschaft und die LaiuH;] des Antlitzes verschwimmen in den Blättern Krakauer,' einander, wie es in aller Wirklichkeit Palästinas der Fall ... 1 )ns heißt: es gibt keine feste unverrückbare Grenzt dem Ausdruck im Gesicht des Jerusalemer Bettlers «1111^.1 feierlichen Steinhaufen, den man Jerusalem zu nennen - * W'ohnt ist, keine Grenze?.wischen dem bizarren CJcIbau• diesem verzweifelten Sinnbild einsamen Lebens und <!• Antlitz eines iniidcgcwaiidcrtcii marokkanischen Juden. Die unaufdringliche, aber zwingende Kunst, dies« anderfließcu von Mensch und Landschaft, dieses lucinan?" verwachsensein der Beiden, /tun Ausdruck zu bringen •I cd cm einzelnen Bhtt, scheint mir das Wesentliche an K!(l alter zu sein, das ihn befähigt, die fast unfaßbare!.,t. srhaft Palästina dar/ustellcn. Sicherlich kt cs kein Zufall <]',*:! Kohle und Rötel die einzigen Mittel der Vermittlung '«;k deren sieh dieser Kimslicr bedient - - es sei dum, daß 0ן Häuser baut, die sehr viel mit der Landschaft zu tun haben denn die Farben dieses Landes sind zu erregend, um mg wieder vom Inhalt ein es Bildes, vom Inhalt der Landsth1! ablcnkcn zu müssen. Der Inhalt aber das Mystische, di wie ein dunkles Tier Hinter jedem der schweren Schatten d־-I Stadt lauert, oh es der Schatten eines Felsens oder der eitttJ Menschen ist, lauert auch hinter Krakauers Graphiken. Ich will nicht vom rein Technischen dieser Blatter kürzlich sind fünf/chn von ihnen in Holland als Mappe 1.״ schienen - - sprechen, wenn ich auch manche für die Voll ciulimg dessen halle, was in diesem Land auf diesem (itb? geschaffen wurde; was mir wesentlich erscheint, ist viclmdl der Umstand, daß Krakauers ״inneres Auge ' nach dem Ost« gewendet ist. Nur aus dieser seelischen Orientierung könnt] er diese Landschaft begreifen, die unbegreiflich bleiben »; dem, der von außen an sie hcraukonimt. Und so mulMt 11 sein, daß Krakauers Blätter sich immer mehr, in Atisdruül Inhalt und Form, jener Diagonale nähern, die ganz Asit* durchläuft, die ihren Standardausdruck in gewissen Periode chinesischer und noch mehr japanischer Kunst gefunden ta!| So ist cs verständlich, daß cs Blätter von Krakauer gibt, 1• ganz, gut ein paar Jahrhunderte früher von einem HasegaujJ Töhaku angefertigt sein könnten (besonders die Baumlnl Krakauers), wie Krakauer andererseits ganz gut das Wen eines Sessjtü fortsetzen könnte, von dessen Existenz er vtt■ mutlich gar nichts weiß. Und zwar nicht drüben in Ostasics.l sondern hier auf palästinensischer Erde, deren Ausdrucks! formen sicherlich andere sind, deren Manifestationen abr| sozusagen die gleichen sind wie die der Gelben Erde, wen; 81e auf den ihr komplementären Geist trefft 11 Sch■ durch d politisch Verstau! betont, lyrische 11• h., d nj *tisch• wobei sozial« sehen C Hui formal * Völker Sprünge und K• stamme pisse. übrigen denke überbat• Zeugen ethisch! Ein Zi■ maisch Seine 1 beutuni Konferenz der Oberrabbiner Italiens. Mailand, 11. Juli, (J. T. A.) Unter dem Vorsitz, des Oherrabbiners von Rom, Prof. Angelo Sacerdoti, fand in Mailand die zweitägige Konferenz, der Oberrabbiner aller grö- Seren jüdischen Gemeinden Italiens statt. Nach gründlicher Erörterung aller Gebiete des jüdischen öffentlichen Lehens in Italien wurden eine Reihe wichtiger Beschlüsse über jüdische Frzieliungsaufgahen, sowie Resolutionen von grundsätzlicher Bedeutung gefaßt, in denen die grtmdsätzUclic Haltung der italienischen Juden gegenüber dem Staat und gegenüber gesamtjiiriischcn Aufgaben zum Ausdruck kommt. Fn einer dieser Resolutionen wird gesagt, daß Zugehörigkeit zum ludentum kein Minus an Itaiienertum im Vergleich zur niclrtjüdisehen Bevölkerung bedeutet; das tausendjährige Zionsstre• h e n bilde einen grundlegenden Bestandteil de? jüdischen Glaubens. Für eine besondere jüdische politische Presse (vor kurzem wurde eine Zeitschrift zur Stärkung den Faszismus unter den Juden gegründet), sei in Italien kein Bedürfnis, vorhanden. In einer?.weiten Resolution wird der Rat des Verbaudes der Jüdischen Gemeinden Italiens aufgefordert, gemein-?am mit den Rabbinern an der Erstarkung des jüdisch-religiösen Lebens und der Verbreitung jüdischer Kultur unter den h'den Italiens zu arbeiten tmd die erforderlichen Mittel zur Durchführung dieser Kulturarbeit zur Verfügung zu stellen. Die religiösen Führer haben alle Maßnahmen zur Förderung traditionell-religiöser Erziehung der Jugend, insbesondere der weiblichen Jugend, zu treffen. Jüdische Arbeit bei öffentlichen Arbeiten ... A‘,f «ine Anfrage des Abgeordneten Jänner betreffend die jüngsten Zahlen über die Verwendung von Arbeitern im all• gemeinen und Juden Im besonderen bei öffentlichen Arbeiten 111 Palästina, gab der Minister für die Kolonien, Sir Philip C u n 11 f f e - L i s i e r, am 12• Juli im Unterhaus folgendes bekannt; Der Palästina-Jahresbericht für 1033 zeigt, daß in der Zeit vom 1. April bis zuin 31. Dezember für das Department für öffentliche Arbeiten 700 085 Arbeitstage geleistet worden sind, von denen auf jüdische Arbeit 68 982 Arbeitstage ent• i.illen. Die Gesamtlohnsummc betrug 125 615 Pfund, davon wurden 28993 Pfund für jüdische Arbeit bezahlt. Die weitere Frage des Abgeordneten an den "Minister, 1• 1VI' }?.cta1*s ’!1ht Bett gegenwärtigen Stand der Arbeit üci 'Öffentlichen Unternehmungen bekannt seien, wurde vom Minister verneint. Der Abgeordnete Thornes fragte, ub der Miiiister erklären könne, daß Palästina eines der glücklichen ».iiuler!st, in denen es keine Arbeitslosigkeit gibt. Der umstcr antwortete: Ich möchte nicht ganz so weit gehen, ich glaube, es ist ein glückliches Land ־ vergleich zu vielen anderen Ländern. Eine königliche Kommission, bestehend aus dem Lord- Großsiegclhcwaltrer, dem Earl of Onslow und Lord Stanmore, hat im Oberhaus die königliche Sanktion des Ermächtigungs* gesetzes zur Garantie der Palästina-Anleihe unterzeichnet. Damit Int das Gesetz Gültigkeit erlangt. Das Jerusalemer Gericht hat entschieden, daß die am' 31. August 1933 erlassene Vorschrift, dcrzufolge aus Palästina wegen illegaler Einwanderung Ausgewiesene nicht mehr zuriiekkehren dürfen, keine rückwirkende Kraft hat. Zwei im Juli 1033 Ausgewiesene, die am 28. August mit Zertifikat wieder eingetragen sind, dürfen daher im Land verbleiben. Das englische Konsulat in Warschau macht in letzter Zeit jüdischen Touristen, die nach Palästina reisen wollen, auch bei Hinterlegung der Kaution van 60 Pfund Schwierigkeiten bei der Erteilung des Visums. Das Konsulat behauptet, hierzu genötigt zu sein, weil sich in letzter Zelt die Fälle gemehrt haben, daß Touristen ihre Kaution verfallen lassen und in Palästina bleiben. Bei einer in Warschau abgeliaitencn Beratung von Vertretern der verschiedenen jüdischen Gruppen Polens wurde versucht, eine einheitliche Repräsentanz der polnischen luden heit zur Vertretung der jüdischen Interessen in Polen in Anbetracht der Notlage zu schaffen. Die Bemühungen seheiterten jedoch an Differenzen zwischen den Zionisten und der Agudah. Am 8. Juli feierten die rumänischen Juden den 15. Jahrestag ihrer Emanzipation. Auf Veranlassung der Union rumänischer Juden fanden in allen Tempeln und Synagogen des Landes Gedenkfeiern statt. fn Atlantic-City fand in Anwesenheit von 50 Delegierten lind zahlreichen Gästen aus allen Teilen Amerikas die 15. Jahreskonferenz der ״I ־listadruth Iwrith“ (Hebräische Sprach- Organisation) der Vereinigten Staaten statt. Die Konferenz faßte eine Reihe von Beschlüssen betreffend die Verbreitung des hebräischen Gedankens in Amerika. Der Vorsitzende des Misrachi-Vcrbandcs Hollands, Rabbi B. de Vries, ist zum Leiter des Aufbauwerkes für deutschjüdische lügend in Kibbuz-Rodges bei Petach Tikwah ernannt worden. Rabbi de Vries wird seine Stellung in Palästina am 1. September antreten, Im Amsterdamer Gemeinde-Museum wurde eine von der Gesellschaft ״Das jüdische Buch" zusatnmengcsteiltc höchst interessante Ausstellung illustrierter jüdischcr Bücher und Manuskripte eröffnet. In der Ausstellung befinden sich besonders seltene Stücke aus Belgien, Palästina und England. Die ״jüdische Rundschau“'brachte kürzlich ein Bild des Arlosoroff-Grahmals in Tel-Awiw. Es dürfte ihre Leser intcrcssiercn, daß dieses Denkmal von dein Architekten Dipl.-lng. Robert Friedmann geschaffen ist, dem im Wettbewerb der 1. Preis zucrkaimt wurde. Friedmann, früher Architekt in Hamburg und Miterbaucr des Israelit, Tempels seiner Vaterstadt, errang jetzt einen weiteren 1. Preis beim Wettbewerb für das Haus des Palästinensischen Ingenieur- und Architekten- Vereins, das demnächst in Tel-Awiw errichtet wird und mit dessen Ausführung er ebenfalls betraut wurde. Ein palästinensischer Haler Der in Palästina tätige Maler Pcysack, der auch Berlin in jüdischen Kreisen bekannt ist', hat in der letzt!! Zeit zahlreiche neue Werke beendet. Eine Ausstellung Werke Peysacks fand jüngst in Jerusalem statt. Der Kttn' kritiker Dr. Max Osborn, der vor einiger Zeit in Palästi' war, hat an Pcysack eine Zuschrift gerichtet, die uns vor! gelegt wird. In diesem Briefe heißt cs: ״Die Arbeiten des Malers A. L. l’evsark» die ich mit gmt■־ Interesse besichtigt habe, dürfen durchaus Anspruch auf allgnm■.־ Aufmerksamkeit und Anerkennung erhellen, da sic!las tincrM'li1;״ liehe Thema l’aliislinn aus einer sehr pcrsünliehru, originellen ur: bemerkenswerten Anschauung behandeln. Die femfiildlg ׳» Aijuartl■ Studien von typischen Ausschnitten lies!..indes wird jeder n!־ Genu8 betrachten. Was aber bc-oudcrtt ins (icsvicltl fällt, sind ■I: Bestrebungen Peysacks, in breiientfaltetrn dekorat iv.1nom1ment.il 11׳ Gemälden etwas vom Wesen Palästinas und von der bewumkmi• j werten indischen Aufbauarbeit ml! den Mitteln einer nnneli-n■!■! sinnfälligen Kßn'.tlervpraehe mis/mlriickcn. Mir will sdiclnen. ■h er den Weg richtig erkannt hat,!!er 711 der heute mit bcvuidcre Nachdruck ersehnten Hetelning des Wandbildes führen kann: 11( | notwendige Verbindung und gegenseitige Durchdringung von mWnaher Darstellung und einer stilisierenden Gestaltung, die!las יי Gtund sorgsamer Beobachtung Geschilderte 7u einer allgemein gu,1 gen symbolhaften Bedeutung emporhebt. Gerade sulche Kun-tülwr;| muß allen Freunden Palästinas willkommen sein. Von ihr k?rj eine belebende, anregende Kraft ausgehen.“ Sonderzertifikate fär Bräute Warschau, 13. Juli. (J. T. A.) Die Bemühungen dtfj Gesellschaft für Gesundheitsschutz der Jude« ״Ose“ habt*| dazu geführt, daß das Warschauer englische Konsulat tu• nächst die Ausgabe von 61 Sichtvermerken an junge Mädchen, deren Verlobte nach Palästina ausgcwamlcrt sind, betviHtf hat. Die in einem Teil der Presse wiedergegebene Nachricht! daß 9000 solche Sichtvermerke ausgegeben werden soll® hat sich bisher nicht bestätigt. Wie der Organist!''11״ ״Ose“ in London mitgctcilt wurde, waren die ’Konsulat* zu ihrer bisherigen Praxis genötigt, um Mißbräuchen vor/tf beugen. Verlobte junge Mädchen würden künftighin rinreise* I Erlaubnis erhalten, wenn die Jewish Agency die ßiirgsclutl j dafür übernimmt, daß keine S c h e i n v c r I o b u n g '0'׳ liegt. Die erste Gruppe von 22 mit Palästina-Pionieren ver• j lobten jungen Mädchen hat durch das Warschauer Palästina־ | Amt bereits die notwendigen Rciscpapicrc erhalten. P* I Bräute haben sich zu einer Gruppe zusammcngeschlosscn, der Absicht, ihre Hochzeit in Palästina gemeinsam ' feiern. Die m DavklC A ,v®״ ^'uidsor in der Provinz Ontario, imd ernannt ein Jude vv/itrC,r?׳״ cin JutiC| ist *d™ Minister für das Städte- ,״*״Regierung von Ontario ׳" *"יorden. Es ist dies «las erstemal,. als Kronmimster vereidigt wird. 0 Kanada JudenlragSdie in der Europäischen Türkei dauert an Saloniki, 13. Juli. (J.T.A.) Jüdische Flüchtlinge aus Thrazien, die in Saloniki eintrafen, erzählen, daß entgegen den offiziellen Mitteilungen der türkischen Regierung, daß die aus Türkisch-Thrazien vertriebenen Juden in ihre Helme zuri'ickgcführt werden sollen, von einer solchen Wiedergut* machungs-Maßnahmc bisher nichts zu merken ist, sondem daß im •Gegenteil weitere jüdische Massen aus Thrazien flüchten, weil sie unter dem dort herrschenden antisemitischen Terror nicht leben können. Es werden weiter furchtbare Einzelheiten über die Mißhandlung und Beraubung der Juden berichtet. . ... Palästina bei der Messe In Barl. Demnächst wird Bari (Italien) die internationale Messe ״Fiera dcl Levante eröffnet, an der die palästinensische Wirtschaft stark W; teiligt ist. Produkte der Industrie und Landwirtschaft Palas«־ tias werden einen besonderen Raum auf der Messe cinnchntc«• Der Acroplan ״Breda 39" der vom jüdisch-italienischen Flicf,׳" Ouklo Stellingwcrf und dem Flieger Zapetta gelenkt »m flog nach Jerusalem und Tel-Awiw, um den Bürge׳; meistern dieser Städte die Einladung zum Besuch der Stadt Bari zu Überbringern Das an den Bürgermeister von Tcl-M״»־ Dizengoff gerichtete Schreiben ist in einem besonders herz* liehen Ton gehalten. HsuptschrHtlelten Dr. Robert Welt *eh, Berlin-Churlotttnburg 4 Stellvertreter! Kurt Loewenstein, Berlin W15. Verantwortlich* Schriftleiter für den gesamten redaktionellen Teilt Kurt Loe*«"' stein, Berlin W15. Anzeigenleiterin und verantwortlich für *k® Anzeigenteil! Helen« Chancluer, Berlin N 64. Verlag und A* rcigenverwalturigt JUdiiche Rundschau, Berlin W 18. McinekesU- » D.-A. Juni 38 089 Expl, Druck: Siegfried Scholena, Berlin-SchönebttJ׳ schaltli׳ bedeutt Dl! mit sic seit lat einer 6 sprach: lieben Orundl den. ln keit »t ohne ׳ dividuti dieser des R« Fordert nalen '■ Spiegel mtts: L Scltv.'ic seine regend Tr den g! ■ er von ' rung ״'׳'libcrno moralis der re 3. Da im Zei Arbeit ist der Arbeit von P! Holfnu! diesem Arbeit wissen war Bi Arbeit; beiter F «eschit damit gefährd würde die Spi Landwi sehen 1 Boden vvander Dei tucllcn der jiid Kampfe sich at hin, zut Entstehe handelt« bcherrg! «altre Gedank!.Breche ™ngitafi Kaittpt Schaft I Orupple ««sschla dem de jede *ו mäßige •ittung, nisti« mus uni %cs eh Ziel, fü ') 1 •«heu S durch, 1 leben V Wird. '( , .*> i lattnita ilicd d Ifcund t when z ,. *) k! Nisch« tusche e Sfil lli ÄS